Motorradfahrer bei Unfall in Babensham schwer verletzt

Motorradfahrer bei Unfall in Babensham schwer verletzt

Babensham / Landkreis Rosenheim – Bei einem Motorradunfall auf der Staatsstraße 2357 bei Babensham ist am Freitagnachmittag (28. August) ein 61-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden. Ersthelfer versorgten den Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Der 61-Jährige aus dem nördlichen Landkreis Traunstein war gegen 13.20 Uhr auf der Staatsstraße 2357 von der B304 kommend in Richtung Schnaitsee unterwegs. Kurz vor der Abzweigung nach Allersing kam er in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab.
Das Motorrad prallte gegen einen Baum und kam anschließend mitsamt dem Fahrer im angrenzenden Graben zum Liegen. An dem Motorrad entstand Totalschaden.

Ein Autofahrer, der wenige hundert Meter vorausfuhr, hörte den Aufprall und stellte daraufhin den Unfall fest. Gemeinsam mit weiteren hinzugekommenen Personen kümmerte er sich um den verletzten Motorradfahrer, verständigte die Rettungsleitstelle und sicherte die Unfallstelle ab.
Die alarmierten Rettungskräfte übernahmen anschließend die weitere Versorgung. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde der 61-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.

Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen war kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt. Die Polizei geht von einem Unfall ohne Fremdbeteiligung aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sturm über dem Chiemsee: Vier Boote geraten in Seenot

Sturm über dem Chiemsee: Vier Boote geraten in Seenot

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein Sturm mit Böen von bis zu 65 km/h hat am Freitagnachmittag (28. August 2026) mehrere Wassersportler auf dem Chiemsee in Schwierigkeiten gebracht. Vier Bootsbesatzungen gerieten in Seenot. Die Wasserschutzpolizei Prien und die umliegenden Wasserrettungsorganisationen waren bei mehreren Einsätzen gefordert.

Der Deutsche Wetterdienst hatte den Sturm zuvor angekündigt. Trotzdem befanden sich laut Auskunft der Polizei Prien am frühen Freitagnachmittag noch zahlreiche Wassersportler auf dem See. Durch die stürmischen Bedingungen gerieten vier Bootsbesatzungen in Not.
In mehreren Einsätzen mussten manövrierunfähige oder gekenterte Boote geborgen sowie Personen aufgenommen und in sichere Häfen gebracht werden. Bei einem Segelboot kam es zu einem Mastbruch. Die übrigen Boote blieben nach Angaben der Polizei unbeschädigt.

Bei den Einsätzen wurde niemand verletzt. Auch größere Sachschäden blieben aus. Die Polizei hebt das schnelle und professionelle Zusammenspiel der eingesetzten Wasserrettungsorganisationen und der Wasserschutzpolizei hervor.

Wasserschutzpolizei appelliert an Wassersportler

Die Wasserschutzpolizei Prien nimmt die Einsätze zum Anlass, erneut auf die Bedeutung der Wetterbeobachtung beim Wassersport hinzuweisen. Auch an zunächst sonnigen und warmen Tagen könne sich die Wetterlage verändern.
Wetterwarnungen und Sturmwarnsignale sollten ernst genommen werden. Bei aufziehendem Sturm sollte eine Fahrt rechtzeitig beendet und ein geschützter Ufer- oder Hafenbereich aufgesucht werden.

Zur Sicherheitsausrüstung an Bord gehören geeignete Rettungsmittel für alle Personen sowie ein Mobiltelefon. Eine vorausschauende Tourenplanung und die Beachtung der aktuellen Wetterlage können dazu beitragen, gefährliche Situationen auf dem Wasser zu vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Copyyright Wasserschutzpolizei Prien am Chiiemsee)

Herbstfesteinzug, Rosenheim, 1958

Herbstfesteinzug, Rosenheim, 1958

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1958. Auf unserer historischen Aufnahme sehen wir den Herbstfesteinzug.

Entstanden ist das Foto am Rosenheimer Ludwigsplatz. Im Mittelpunkt steht der Motivwagen von Auerbräu mit dem damaligen Markenzeichen der Brauerei, dem Auerhahn. Wie heute säumten zahlreiche Menschen die Straßen und warteten auf den Einzug zur Rosenheimer Wiesn.
Beim Blick auf die Zuschauer fällt aber etwas anderes auf: Tracht ist kaum zu sehen. Lederhosen und Dirndl, die heute für viele ganz selbstverständlich zum Herbstfest gehören, waren damals im Stadtbild noch längst nicht so verbreitet. Die Aufnahme vermittelt damit auch einen Eindruck davon, wie sehr sich das Erscheinungsbild des Festes und seiner Besucher in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

Das Herbstfest selbst war 1958 deutlich kleiner als heute. Die beiden großen Rosenheimer Brauereien waren aber bereits mit ihren Festzelten vertreten: Im Flötzinger-Zelt wurde ausgeschenkt, ebenso in der AuerBräu-Festhalle. Auch die Dreder Musi gehörte schon damals zum Festprogramm und spielte im Flötzinger-Zelt.
Ein vertrautes Symbol der Rosenheimer Wiesn war ebenfalls bereits präsent: Der Wiesntrommler. Er war 1951 entworfen worden und prägte schon in den 1950er-Jahren Plakate und Fahnen rund um das Herbstfest.

Auch bei den Fahrgeschäften ging es damals noch wesentlich beschaulicher zu. Zu den beliebten Attraktionen der 1950er-Jahre gehörten unter anderem der „Toboggan“, eine große Holzrutsche, sowie Martins Eisenbahnanlage. Dazu kamen klassische Schaustellerbuden, Karussells und Schiffsschaukeln auf der Loretowiese.

Für die Besucher dürfte das Herbstfest 1958 damit ein großes Ereignis gewesen sein – auch wenn die Dimensionen mit der heutigen Wiesn kaum vergleichbar sind. Weniger Fahrgeschäfte, weniger Buden und insgesamt ein kleinerer Festbetrieb prägten das Bild. Dafür standen die Rosenheimer und ihre Besucher dicht gedrängt am Straßenrand, um den Einzug zu sehen.
Und vielleicht ist gerade dieser Blick auf die Zuschauer besonders interessant: Die Menschen stehen dort wie heute voller Erwartung am Straßenrand – nur die Kleidung, die Wagen und das Fest selbst erzählen von einer anderen Zeit.

Erkennt Ihr auf dem Foto vielleicht noch jemanden oder erinnert Ihr Euch an Geschichten vom Rosenheimer Herbstfest aus dieser Zeit?
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

O`zapft is! Rosenheim feiat sei fünfte Joareszeid

O`zapft is! Rosenheim feiat sei fünfte Joareszeid

Rosenheim – Wos hoasst do, ’s gibt via Joareszeidn? Bei uns in Rosenheim hom mia aa no a fünfte Joareszeid. Und de stäit des gsamte gsejschoftliche, kuituaelle und öffentliche Lebn da Stod komplett auf den Kopf. Wos i meine? Natürlich des Rosenheima Heabsdfest. Des is am heitign Vormitdog traditionell mid am Wiesneinzug eaöffnet wordn. Und gfuit war dafia de ganze Stod mid dabei. Tausende säumdn den Wegsrand vom Bohnhof zua Loretowiesn, wo ’s dann um 12 Uah „O’zapft is“ hieß. Fia Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan war’s a Premiere. Wia ea si gschlogn hod? Dazua schbada mehr.
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Oiwei a besondera Hischauger: de Gspanne. Fotos: Innpuls.me
Des Weda häd gar ned bessa sei könna. Da typisch blau-woasse boarische Himme liaferte de perfekte Kulisse fia den Wiesneinzug. ’s war scho ganz schee warm – und darum warn beim Zuajubeln des Festzugs de Plätze im Schatdn besonders beghrt.
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan und Rosenheims Landrod Otto Lederer bei ihra Fahrt zua Loretowiesn.
Punkt 11 Uah startete da Festzug dann am Rosenheima Bohnhof, ogführt vo da berittane Polizei. Von do aus zog er duach de Innenstod Richtung Loretowiesn. An da Streckn warteten bereits Tausende Schaulustige auf den großen Moment und ließen si de Gelegenheit ned entgeh, den Auftakt zur fünften Joareszeid hautnah mitzuealebn.
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
De Vorfreid auf die Wiesn 2026 ist grous beim Heabstfestoazug.
A besondera Blickfang warn wia oiwei de festlich gschmückdn Gspanne. De Ehrengäste, darunta nebn Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan aa Rosenheims Landrod Otto Lederer, wurdn ebenfois middls Kutschn zum Heabsdfest gbracht.
Und am End des Festzugs reihte si da Grousteil da Schaulustign hita am Zuag a. Gemeinsam ging ’s dann auf des Festglände, wo de offizielle Eaöffnung auf de Ehrengäste und de Wiesnbesucha wartete.

Noch den Eaöffnungsredn beim Glückshofn wurde de Wiesn dann mid drei Böllerschüssn offiziell eaöffnet. Bis dann de easdn Maß Bier ausgschenkt wern konndn, dauate ’s aba no a Weilchn.

Drei Schläg beim Landrod – fünf und a weng mehr beim Obabiagamoasda

Landrod Otto Lederer hod in dem Joar im Flötzinga Festzelt ogzapt. Drei Schläg brauchte ea, bis da Gerstensaft floss. Wia bereits im vagangane Joar a saubere Leistung. Ea hod damit aba natürlich aa scho a bisserl a Routine.
Sichtlich nervösa war dogegn Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan, ois ea in da Auerbräu-Festhoie eintrof. „Ich bin jetzt schon etwas angespannt“, gab er offen zu.

O`zapft is! Fünf Schläg und no a weng mehr hod Rosenheims Obabiagamoasda Abuzar Erdogan dafia gbraucht. Des is da Videobeweis.😉🍺
Allzu große Sorgen musste aba aa er si ned macha. Schließlich hod ea im Vorfeld scho geübt, wia ’s Anzapfn am bestn gelingt. Fünf Schläg und dann no a paar „Sicherheitsschläge“, wia ’s da Peter Kirmaier, da des Anzapfn moderiert hod, formulierte, warn schließlich nötig. Érdogan nahm ’s gelassen: „Der Landkreis darf in einigen Dingen auch besser sein als die Stadt“, schmunzelte ea.

Während de Prominenz, darunta aa Rosenheims Zwoata Biagamoasda Daniel Artmann, Rosenheims Dritte Biagameisterin Gabriele Leicht, Rosenheims Bundesdogsobgordnete Daniela Ludwig und a baar Rosenheima Stodrate, gemeinsam mid da Miss Heabsdfest 2026 Katharina Schattenhofer und da boarischn Bierkiniin auf a friedliche Wiesn 2026 ostießn, fing fia de Bedeanunga de Arbad east so richtig an.

Da Wiesneinzug hod de Teilnehma dann doch ganz schee durstig und hungrig gmacht.

De Wiesn füllt si

Da easte Oschduam auf des Rosenheima Heabsdfest war bereits kuaz noch da offizielln Eaöffnung enorm. Stäienweise war in da Mitdogszeid kaum mehr a Duachkomma.
Auf da Loretowiesn herrschte reges Treibn, de Zelte fülltn si und fia vui Rosenheima war klar: De fünfte Joareszeid is wieder do.

Fia olle, de ned seibsd dabei sei konndn oda woidn – hom mia do vui Impressiona vom Wiesneinzug und vom Auftakt zum Rosenheima Heabsdfest: 

Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Herbstfest Rosenheim Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
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Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest 2026
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest 2026. Foto: Innpuls.me
Rosenheimer Herbstfest Einzug 2026. Fotos: Innpuls.me
Herbstfest 2026. Prost.
Herbstfest 2026
Kabelbrand in Baucontainer in Rosenheim

Kabelbrand in Baucontainer in Rosenheim

Rosenheim – Starker Rauch aus einem Baucontainer in der Traberhofstraße hat am Freitagabend (28. August) einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim gingen gegen 22.45 Uhr entsprechende Notrufe ein.

Im Inneren des Containers wurde, nach den Angaben der Polizei, ein Kabelbrand festgestellt. Die Ursache dafür ist bislang unbekannt. Durch den Brand wurde der Container verraucht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 4.000 Euro.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand schließt die Polizei ein Fremdverschulden aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizei Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kaffkiez spielt spontanes Konzert vor rund 1.000 Besucher in Rosenheim

Kaffkiez spielt spontanes Konzert vor rund 1.000 Besucher in Rosenheim

Rosenheim – Über 1.000 Menschen kamen am Freitagabend (28. August) zu einem spontanen Konzert der Rosenheimer Band Kaffkiez auf dem Max-Josefs-Platz. Der Auftritt begann um 19 Uhr und endete gegen 20 Uhr. Anlass für das kurzfristig organisierte Konzert war eine Diskussion um den städtischen Kulturförderpreis, den Kaffkiez im Oktober erhalten soll.

Konzert Kaffkiez Ende August auf dem Max-Josefs-Platz. Foto: Josefa Saudhammer

Gut 1000 Besucher waren bei dem spontanen Konzert auf dem Max-Josefs-Platz mit dabei. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Der Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Stadt begründet die Auswahl von Kaffkiez unter anderem mit dem Engagement der Musiker. So engagieren sich die Bandmitglieder als Paten für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Rosenheimer Karolinengymnasium.

AfD kritisiert Vergabe des Kulturpreises

Gegen die Vergabe des Preises hatte sich die AfD-Stadtratsfraktion ausgesprochen. In einer Pressemitteilung vom 25. August kritisierte die Fraktion die politische Positionierung der Band. Aus Sicht der AfD sei diese mit dem verbindenden Charakter eines städtischen Kulturpreises nicht vereinbar.

AfD-Stadträtin Martina Kranich, die die Fraktion im Kulturausschuss vertritt, erklärte dazu: „Eine Stadt wie Rosenheim lebt vom demokratischen Pluralismus und dem friedlichen Diskurs. Eine Band, die öffentlich dazu aufruft, Andersdenkende gesellschaftlich auszugrenzen und den moralischen Zeigefinger gegen die eigene Heimat und gegen die ländliche Bevölkerung erhebt, hat aus unserer Sicht keinen Anspruch auf einen Kulturpreis.“ Die AfD-Fraktion kündigte an, sich gegen eine aus ihrer Sicht mögliche Instrumentalisierung von Kunst und Kultur einzusetzen.

Kaffkiez kündigt spontanen Auftritt an

Kaffkiez reagierte auf die Kritik mit Beiträgen in den sozialen Medien. Die Band schrieb unter anderem: „Es versteht sich für uns von selbst, dass wir eine Verantwortung haben, uns gegen Rechtsextremismus zu äußern.“ Anschließend kündigten die Musiker den spontanen Auftritt auf dem Max-Josefs-Platz an. In einem Beitrag vor dem Konzert hieß es: „Die AfD will uns den Förderpreis der Stadt Rosenheim absprechen. Mehr Infos in unserem letzten Post. Bis später, Rosenheim.“

Am Freitagabend füllte sich daraufhin der Platz in der Innenstadt. Rund 1.000 Besucher kamen, um die Band zu sehen. Kaffkiez spielte mehrere Songs aus dem eigenen Repertoire. Das Konzert verlief friedlich, die Stimmung unter den Besuchern war ausgelassen. Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan war vor Ort. Auf veröffentlichten Fotos und Videos vom Konzert ist er im Bereich vor der Bühne zu sehen.

Während des Auftritts nahm die Band erneut Bezug auf die vorausgegangene Diskussion. Unter anderem veröffentlichte Kaffkiez die Aussagen „In Rosenheim bleibt Liebe stärker als Hass“ und „Kultur und Kunst soll verbinden, und nicht spalten“.

2.500 Euro aus der Bandkasse

Der Auftritt war als kostenloses Konzert angekündigt. Gleichzeitig wurde vor Ort um Spenden gebeten. Während des Konzerts wurde ein Hut herumgereicht. Die Einnahmen des Abends sollen nach Angaben der Band dem Stadtjugendring Rosenheim für dessen Jugendarbeit zugutekommen.
Darüber hinaus will Kaffkiez 2.500 Euro aus der eigenen Bandkasse spenden. Der Betrag entspricht damit genau der Höhe des städtischen Kulturförderpreises.

Nach dem Ende des Konzerts blieben viele Besucher noch auf dem Max-Josefs-Platz. Zahlreiche Fans nutzten die Gelegenheit für Selfies mit den Bandmitgliedern. Die Musiker nahmen sich auch Zeit für Gespräche mit den Besuchern.

Von „Maybe“ zu Kaffkiez

Die Verbindung der Musiker zum Rosenheimer Stadtjugendring reicht bis in die Anfangszeit der Band zurück. Johannes Gottwald und Johannes Eisner gründeten die Gruppe 2012 zunächst unter dem Namen „Maybe“ als Crossover-Coverband. Zu den frühen Auftrittsorten gehörte auch das Turmcafé des Stadtjugendrings. Im Jahr 2020 entwickelte sich die Gruppe musikalisch neu. Aus der Coverband wurden eigene deutschsprachige Indie-Rock-Songs, gleichzeitig erfolgte die Umbenennung in Kaffkiez. Heute tritt die Band auch überregional auf und erreicht über ihre sozialen Medien ein großes Publikum.

Nach dem Konzert wandte sich Kaffkiez erneut an die eigenen Anhänger. „Rosenheim, wir hoffen, wir haben euch heute ein bißchen stolz gemacht“, schrieb die Band auf Sozial Media.  Der Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim soll im Oktober verliehen werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Josefa Staudhammer)

Wiesn-Notizen: Vor dem Start wurde schon angestoßen

Wiesn-Notizen: Vor dem Start wurde schon angestoßen

Rosenheim – Bevor das Rosenheimer Herbstfest am heutigen Samstag (29. August) offiziell beginnt, wurde am Freitagabend (28. August) bereits in den beiden großen Bierzelten auf der Loretowiese angestoßen. Sowohl in der AuerBräu Festhalle als auch im Flötzinger Festzelt fand die traditionelle Bierprobe statt.

Damit war die Loretowiese am Abend vor dem offiziellen Festbeginn schon gut auf die kommenden Festtage eingestimmt. Während draußen viele Besucher bereits eine erste Runde über das Gelände drehten und einen Blick auf Fahrgeschäfte und Buden warfen, trafen sich in den Festzelten Mitarbeiter, Helfer und Verantwortliche zur Bierprobe.

Prost auf eine friedliche Wiesn 2026 hießt es gestern bei Auerbräu im Johann Auer. Foto: Copyright Auerbräu

Prost auf eine friedliche Wiesn 2026! Mit der traditionellen Bierprobe fand die Generalprobe im Johann Auer statt. Fotos: Copyright Auerbräu

Bierprobe als Auftakt hinter den Kulissen

In der AuerBräu Festhalle wurde dabei das diesjährige Herbstfest-Märzen verkostet. Die Bierprobe ist traditionell auch ein Dankeschön an die Mitarbeiter, Partner und Dienstleister, die in den vergangenen Wochen an den Vorbereitungen für das Herbstfest beteiligt waren.

Für den 1. Braumeister und Betriebsleiter Josef Kronast war der Abend dabei ein besonderer Termin. Genau ein Jahr zuvor hatte er seine erste Bierprobe in Rosenheim als künftiger Mitarbeiter von AuerBräu erlebt. Inzwischen hat er den gesamten Jahresablauf der Brauerei und auch die Vorbereitung des Herbstfest-Märzens begleitet. „Diesen Freitag zur Bierprobe ist es genau ein Jahr her, dass ich Mitglied der Auerbräu Familie bin. Damals noch als stiller Zuhörer, 3 Tage vor meinem ersten offiziellen Arbeitstag in Rosenheim. Ich habe mich sofort super aufgenommen gefühlt und das hat sich in dem einen Jahr mehr als bestätigt. Jetzt habe ich einen ganzen Jahresablauf durchlebt, natürlich auch die Planungen für das Herbstfestmärzen. Vom Rohstoffeinkauf über Sudplanung damit das Bier zum Herbstfest perfekt ist. Gerade eben haben wir die Lagertanks verkostet und ich kann euch sagen, es wird wieder ein wahrer Trinkgenuss werden. In diesem Sinne auf ein schönes und friedliches Herbstfest“, fasst Josef Kronast zusammen.

Auch auf dem Festgelände liefen am Freitag die letzten Vorbereitungen. Licht und Musik wurden getestet, Biertischabstände kontrolliert und Sicherheitswege überprüft und freigegeben.

In der AuerBräu Festhalle gibt es in diesem Jahr mit der Hopfengasse und der Festbühne neue Bereiche. „In den letzten Wochen hat das Aufbau-Team einen super Job gemacht – von Elektrik bis Deko, von Küche bis Schänke haben alle Gewerke Hand in Hand daran gearbeitet, dass wir uns auch dieses Jahr von unserer besten Seite präsentieren können. Inklusive der neuen Hopfengasse und unserer Festbühne. Jetzt freuen wir uns einfach, wenn es losgeht und wir mit unseren Gästen anstoßen können“, erklärt Michael Hinterseer.

Für Festwirt Werner Heinrichsberger ist mit der Bierprobe die letzte Phase der Vorbereitung abgeschlossen: „Mit der Bierprobe fällt für uns endgültig die letzte Anspannung ab. In den vergangenen Wochen wurde mit viel Leidenschaft und Herzblut gearbeitet, damit sich unsere Gäste vom ersten Festtag an wohlfühlen. Besonders stolz sind wir darauf, Bewährtes mit neuen Akzenten wie der Hopfengasse und der Festbühne zu verbinden. Jetzt ist alles vorbereitet und wir freuen uns auf ein stimmungsvolles Herbstfest 2026“, so Heinrichsberger.

Heute wird aus dem Vorabend endgültig der offizielle Wiesnauftakt: Um 11 Uhr setzt sich der traditionelle Festeinzug in Richtung Loretowiese in Bewegung. Danach beginnt das Rosenheimer Herbstfest 2026.
(Quelle: Pressemitteilun Auerbräu / Beitragsbild, Foto: Copyright Auerbräu)

Ruhe vor dem Sturm? Auf der Loretowiese war am Freitagabend schon einiges los

Ruhe vor dem Sturm? Auf der Loretowiese war am Freitagabend schon einiges los

Rosenheim – Offiziell beginnt das Rosenheimer Herbstfest erst am heutigen Samstag (29. August) mit dem traditionellen Festeinzug. Doch schon am Vorabend war auf der Loretowiese deutlich zu spüren: Die Wiesn ist zurück. Ganz so ruhig wie bei der sprichwörtlichen Ruhe vor dem Sturm ging es am Freitagabend (28. August) jedenfalls nicht mehr zu.

Rundgang auf dem Rosenheimer Herbstfest vor dem offiziellen Start 2026. Fotos: Josefa Staudhammer

Was ist neu? Was ist wieder mit dabei? Viele Rosenheimer drehten bereits am gestrigen Freitagabend eine erste Runde über das Festgelände. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Viele Rosenheimer nutzten den Abend, um schon einmal eine Runde über das Festgelände zu drehen. Schließlich gehört es für viele einfach dazu, vor dem offiziellen Start zu schauen, was sich in diesem Jahr verändert hat, welche Fahrgeschäfte wieder dabei sind und ob auch die liebgewonnenen Buden und Schausteller ihren gewohnten Platz gefunden haben.
Dabei ist dieser Vorabend für viele auch eine Gelegenheit, die Wiesn noch etwas entspannter zu erleben. Noch sind die großen Besucherströme des ersten Festtages nicht unterwegs, und trotzdem herrscht auf der Loretowiese bereits spürbar Vorfreude.

Rundgang vor dem offiziellen Start auf dem Rosenheimer Herbstfest 2026. Fotos: Josefa Staudhammer

Am gestrigen Freitagabend sah die Geisterbahn noch relativ friedlich aus  Aber das wird sich heute ändern. 👻

Bierprobe als interner Wiesnauftakt

Ganz ohne Wiesnstimmung blieb es am Freitagabend übrigens auch in den beiden Bierhochburgen nicht. Sowohl im Flötzinger Festzelt als auch in der Auerbräu-Festhalle wurde zur Bierprobe geladen (Bericht dazu hier).

Bei Musik, Bier und guter Stimmung wurde damit bereits ein kleiner interner Wiesnauftakt gefeiert. Für die Wirte, Mitarbeiter und geladenen Gäste war es quasi die Generalprobe, bevor am Samstag die ersten offiziellen Besucher kommen.
Und die müssen nicht mehr lange warten: Heute um 11 Uhr setzt sich der traditionelle Festeinzug vom Bahnhof in Richtung Loretowiese in Bewegung. Danach beginnt das Rosenheimer Herbstfest 2026 offiziell – und aus dem kleinen Vorgeschmack vom Freitag wird die Wiesn für alle.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Keime im Trinkwasser: Abkochverfügung für Teile von Riedering und Bad Endorf

Keime im Trinkwasser: Abkochverfügung für Teile von Riedering und Bad Endorf

Riedering / Bad Endorf / Landkreis Rosenheim –  Das Trinkwasser in Teilen von Riedering und Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) muss derzeit abgekocht werden. Bei einer Routineuntersuchung der gemeindlichen Wasserversorgung Riedering wurde eine mikrobiologische Belastung festgestellt. Das Gesundheitsamt Rosenheim hat deshalb am Freitag (28. August) eine Abkochverfügung erlassen.

Betroffen sind laut Landratsamt Rosenheim zahlreiche Ortsteile der Gemeinde Riedering sowie vier Ortsteile von Bad Endorf, die über die Riederinger Wasserversorgung versorgt werden. Das Wasser wird derzeit mit Chlor desinfiziert. Bis im gesamten Leitungsnetz die erforderliche Chlorkonzentration erreicht ist, muss das Leitungswasser abgekocht werden.

Wasser vor dem Trinken sprudelnd aufkochen

Das Gesundheitsamt empfiehlt, das Wasser sprudelnd aufzukochen und anschließend mindestens zehn Minuten abkühlen zu lassen, bevor es verwendet wird.

Das gilt insbesondere für:

  • Trinkwasser und die Zubereitung von Getränken und Speisen
  • die Zubereitung von Nahrung für Säuglinge
  • das Waschen von Salaten, Obst und Gemüse
  • das Spülen von Gefäßen und Geräten, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen
  • die Herstellung von Eiswürfeln
  • medizinische Anwendungen, beispielsweise zum Reinigen von Wunden oder für Nasenspülungen

Zum Duschen und Händewaschen mit Seife kann das Wasser nach Angaben des Gesundheitsamtes grundsätzlich weiter verwendet werden. Es sollte dabei nicht verschluckt werden. Auch Waschmaschine und Spülmaschine können ohne Einschränkungen genutzt werden.

Diese Ortsteile sind betroffen

In Riedering gilt die Abkochverfügung für Abersdorf, Ackersdorf, Baunigl, Bergham, Beuerberg, Daxlberg, Ecking, Erlachmühle, Esbaum, Haring, Heft, Holzen, Irnkam, Kinten, Kohlstatt, Kohlstattberg, Moosen, Mühlham, Neukirchen am Simssee, Niederwall, Oberachthal, Obermühl, Oberputting, Patting, Persdorf, Petzgersdorf, Pfaffenbichl, Pietzenberg, Pietzenkirchen, Pietzing, Reitl, Schaidering, Schlierholz, Schmidham, Schralling, Schwemmreit, Siegharting, Söllhuben, Stadl, Stetten, Stuhlrain, Thalham, Tiefenthal am Wald, Tinning, Wall, Wieden und Wolferkam.

In Bad Endorf sind die Ortsteile Asbichl, Hirnsberg, Holzen und Ulperting betroffen.

Die Ursache für die Verkeimung ist bislang nicht bekannt. Die Chlorung des Leitungsnetzes wird fortgesetzt. Nach Angaben des Landratsamtes ist eine ausreichende Desinfektion erreicht, wenn im gesamten Netz mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter nachgewiesen werden können.

Die Abkochverfügung gilt, bis das Gesundheitsamt Rosenheim sie wieder aufhebt. 
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiesn-Notizen: Stadt setzt auf Sicherheit und mehr Toiletten rund ums Herbstfest

Wiesn-Notizen: Stadt setzt auf Sicherheit und mehr Toiletten rund ums Herbstfest

Rosenheim – Festes Schuhwerk, Taschenkontrollen, Videoüberwachung und zusätzliche Toiletten: Zum Start des Rosenheimer Herbstfestes am Samstag (29. August) setzt die Stadt Rosenheim erneut auf verschiedene Maßnahmen für Sicherheit und einen möglichst reibungslosen Ablauf. Das 165. Herbstfest läuft bis zum 13. September.

Am Eingang an der Loretokapelle richtet das Bayerische Rote Kreuz wieder eine medizinische Versorgung ein. Dort stehen acht Behandlungsplätze für liegende Patienten zur Verfügung. Die Stadt weist Besucher außerdem darauf hin, festes Schuhwerk zu tragen und nicht barfuß über das Festgelände zu gehen. Hintergrund sind wiederholte Schnittverletzungen in den vergangenen Jahren.

Die Polizei ist mit ihrer Wiesnwache erneut im Glückshafen vertreten. Neben der Feuersicherheitswache beim Auer-Biergarten kommt auch wieder Videoüberwachung auf dem Festgelände und in Teilen der Innenstadt zum Einsatz. Ergänzend sind stichprobenartige Einlass- und Taschenkontrollen vorgesehen.

Fahrzeug- und Betonsperren an den Eingängen

Die Eingangsbereiche werden durch Fahrzeug- und Betonsperren gesichert. An den besucherstarken Tagen von Donnerstag bis Samstag sind nach Wiesnschluss außerdem Citystreifen in Zweier- und Dreiergruppen in der Innenstadt unterwegs.
Zwischen Bahnhof und Festgelände sowie im Umfeld der Wiesn sind zudem Kontrollen durch Bundes- und Landespolizei und das städtische Jugendamt angekündigt. Die Stadtverwaltung steht nach eigenen Angaben während des Festes im Austausch mit Veranstalter, Brauereien, Sicherheitsdiensten und Hilfsorganisationen, um die Sicherheitslage laufend zu bewerten.

Mehr Toiletten gegen Wildbieseln

Auch das Thema Toiletten nimmt in diesem Jahr wieder Raum ein. Zwei WC-Container werden im Umfeld des Festgeländes aufgestellt – in der Herbststraße/Ecke Klosterweg sowie in der Kaiserstraße auf Höhe der Polizei. Sie sind ab dem frühen Nachmittag bis Mitternacht geöffnet und durchgehend mit einer Reinigungskraft besetzt.

Für Männer gibt es zusätzlich mobile Urinale am Wiesneingang bei der Loretokapelle und am Klosterweg. Wer trotzdem außerhalb der vorgesehenen Toiletten „wildbieselt“, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro sowie 25 Euro Verwaltungsgebühr rechnen.

Zusätzlicher Mobilfunk für Notrufe

Damit das Mobilfunknetz auch an besonders stark besuchten Tagen nicht überlastet, wird die Versorgung erweitert. Dafür werden ein zusätzlicher Mobilfunkmast am Glückshafen sowie ein weiterer mobiler Funkmast eingesetzt. Damit soll unter anderem gewährleistet werden, dass auch Notrufe abgesetzt werden können.
Rund um das Herbstfest kontrolliert die städtische Parkraumüberwachung außerdem verstärkt die Parksituation. Im Fokus stehen unter anderem Feuerwehranfahrtszonen, Behindertenparkplätze und Bewohnerparkzonen.

Für Anwohner gibt es beim Ordnungsamt eine eigene Hotline für behördliche Anliegen rund um das Herbstfest unter 08031/365-1350. Sie ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Wiesn-Notizen: Der Wiesn-Trommler wird 75

Wiesn-Notizen: Der Wiesn-Trommler wird 75

Rosenheim – Er ist auf Plakaten zu sehen, steht während der Wiesn am Ludwigsplatz und begrüßt die Besucher am Festgelände: Der Rosenheimer Wiesn-Trommler feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum.

Seine Geschichte begann 1951. Damals suchte der Wirtschaftliche Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim nach einem einprägsamen Werbemotiv für das noch junge Herbstfest. Bei einem Plakatwettbewerb setzte sich der Entwurf des Rosenheimer Grafikers Anton Felder durch: ein Paukenschläger mit Trachtenhut.
Seitdem hat sich die Figur zum festen Symbol des Herbstfestes entwickelt. Anfangs war der Trommler vor allem auf Plakaten, Werbetafeln und Fahnen zu sehen. Seit Jahrzehnten ist er außerdem mit einem eigenen Wagen beim Wiesneinzug dabei.

Zum 150-jährigen Herbstfestjubiläum 2011 wurde aus dem Plakatmotiv eine dreidimensionale Figur. Heute stehen mehrere große Trommler-Figuren während der Wiesn in der Stadt. In diesem Jahr kamen zudem die neuen „Ampeltrommler“ an Fußgängerampeln in der Nähe des Haupteingangs hinzu (wir berichteten).
„Der Trommler ist weit mehr als ein Werbemotiv. Er steht für die Geschichte, die Identität und die Lebensfreude des Rosenheimer Herbstfestes. Seit 75 Jahren begleitet er unser Fest und ist für viele Besucher ein gern gesehener Freund geworden“, sagt Klaus Hertreiter, Herbstfestleiter des Wirtschaftlichen Verbands.

Und so schlägt der Trommler auch nach 75 Jahren weiter den Takt – inzwischen sogar an der Ampel.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright VW)

Wiesn-Notizen: Seit 50 Jahren beim Wiesneinzug dabei

Wiesn-Notizen: Seit 50 Jahren beim Wiesneinzug dabei

Rosenheim – Wenn am morgigen Samstag (29. August) der Wiesneinzug durch die Rosenheimer Innenstadt zur Loretowiese zieht (wir berichteten), ist auch der Spielmannszug Stephanskirchen wieder dabei. Für den Verein ist der diesjährige Einzug ein besonderes Jubiläum: Seit 50 Jahren gehört er zum traditionellen Auftakt des Rosenheimer Herbstfestes.

Seinen ersten Wiesneinzug erlebte der Spielmannszug bereits zwei Jahre nach seiner Gründung. Seitdem begleiteten die Musiker den Festzug über Jahrzehnte hinweg und sorgten dabei für die musikalische Begleitung von Teilnehmern und Zuschauern.
Lediglich während der zweijährigen Corona-Pause musste die Tradition unterbrochen werden. Mit dem diesjährigen Einzug kommt der Spielmannszug damit auf ein halbes Jahrhundert Teilnahme am Rosenheimer Herbstfest.

„Der Herbstfest-Einzug ist für unseren Verein seit Jahrzehnten ein fester Höhepunkt im Jahreskalender. Wir sind stolz darauf, diese Tradition über so viele Jahre hinweg aktiv mitgestaltet zu haben“, sagt Matthias Dimpflmaeier, 1. Vorstand des Spielmannszugs Stephanskirchen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein sein 50-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Der Wirtschaftliche Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim gratuliert nun zum Jubiläum der Wiesn-Teilnahme.

Für die Musiker dürfte damit am Samstag ein ganz besonderer Auftritt bevorstehen – schließlich ist der Wiesneinzug für sie längst selbst ein Stück Vereinsgeschichte.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragsbild:  Foto: Copyright Spielmannzug Stephanskirchen)