Aicherpark, Rosenheim, 1937

Aicherpark, Rosenheim, 1937

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1937. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Aicherpark. Wobei das nicht ganz stimmt: Den Aicherpark, wie wir ihn heute kennen, gab es damals noch gar nicht. Zu sehen ist vielmehr das weitläufige Werksgelände der Firma Aicher – genauer gesagt die Holz- und Bretterlager des Unternehmens, das dem späteren Gewerbe- und Einkaufsgebiet seinen Namen geben sollte.

Das Areal im Westen Rosenheims war zu dieser Zeit von der Holzverarbeitung geprägt. Auf den großen Lagerplätzen wurde Holz gelagert, daneben befanden sich Säge- und Hobelwerke. Das weitläufige Werksgelände war so angelegt, dass die verschiedenen Bereiche gut erreichbar waren und das Holz möglichst reibungslos weitertransportiert werden konnte.
Dafür standen sowohl Lastwagen als auch firmeneigene Gleisanschlüsse zur Verfügung. Die historische Aufnahme vermittelt damit einen Eindruck davon, wie das Gelände vor fast 90 Jahren aussah – lange bevor hier Geschäfte, Parkplätze und Gewerbebetriebe das Bild bestimmten.

Vom Holzhandel zum Großbetrieb

Die Geschichte der Firma Aicher begann 1912 in Traunstein. Die Brüder Georg, Simon und Franz Xaver Aicher gründeten dort zunächst eine Holzhandlung. 1925 verlegten sie den Betrieb nach Rosenheim auf das große Gelände einer ehemaligen militärischen Sanierungs- und Entlausungsanstalt im Westen der Stadt.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Holzverarbeitungsbetrieb. Neben Säge- und Hobelwaren wurden unter anderem Parkett und Sperrholz hergestellt. Ab 1952 produzierte Aicher auch Spanplatten und betrieb damit eines der ersten Spanplattenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.
Ende der 1950er-Jahre beschäftigte das Unternehmen rund 600 Menschen. Firmeninhaber Georg Aicher engagierte sich darüber hinaus für die Entwicklung des Rosenheimer Holztechnikums und die Holzforschung.

Vom Werksgelände zum Aicherpark

Nach dem Tod von Georg Aicher im Jahr 1967 wurde das Unternehmen von seinem Neffen weitergeführt. Veränderte Marktbedingungen und strukturelle Probleme führten schließlich dazu, dass der Holzbetrieb 1979 stillgelegt wurde.
Damit begann für das große Areal ein neues Kapitel. Das frühere Industrie- und Lagergelände wurde schrittweise in einen Gewerbe- und Handelsbereich umgewandelt. In den 1980er-Jahren entwickelte sich der Aicherpark zunehmend zum Einkaufsstandort. Ein wichtiger Schritt war die Eröffnung des DEZ, des Inntal-Einkaufszentrums. An seiner Stelle befindet sich heute das Kaufland.
Aus dem ehemaligen Holzverarbeitungsbetrieb ist damit ein Areal mit zahlreichen Geschäften und Dienstleistern geworden. Der Name Aicherpark erinnert aber bis heute an die Geschichte des Unternehmens, das das Gelände über Jahrzehnte prägte.
Und genau davon erzählt auch unsere historische Aufnahme: von einer Zeit, in der dort noch Bretter und Holzstapel das Bild bestimmten – und vom Aicherpark, wie wir ihn heute kennen, noch keine Spur war.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam) 

Straßennamen in Rosenheim: Alpenblickstraße

Straßennamen in Rosenheim: Alpenblickstraße

Aising / Rosenheim – In unserer Serie „Straßennamen in Rosenheim“ geht es jeden Donnerstag um Namen im Stadtgebiet, die man im Alltag oft übersieht – obwohl sich dahinter manchmal interessante Geschichten verbergen. Diesmal führt der Weg in die Alpenblickstraße im Stadtteil Aising. Einen berühmten Namensgeber sucht man hier vergeblich. Dafür verrät der Straßenname ziemlich genau, was die Anwohner einst von dort aus sehen konnten.

Die Alpenblickstraße entstand Ende der 1980er Jahre im Zuge der Erschließung neuer Wohnquartiere. Ihr Name ist ein sogenannter räumlich-beschreibender Straßenname. Er nimmt also nicht Bezug auf eine Person oder ein historisches Ereignis, sondern auf die Lage und die Umgebung.
Und die war bei der Namensgebung offenbar ausschlaggebend: Die Straße liegt am südlichen Stadtrand von Rosenheim. Von dort bot sich ein freier Blick auf die Alpen – insbesondere auf das Panorama der Chiemgauer Alpen und des Mangfallgebirges.

Der Blick auf die Berge als Namensgeber

Der Name „Alpenblickstraße“ beschreibt damit nicht nur eine schöne Aussicht, sondern verweist auch auf die Lage des Wohnquartiers. Solche ausblicksbezogenen Straßennamen gehören in Rosenheim zu einer größeren Gruppe von Straßennamen, die geografische oder räumliche Eigenschaften aufgreifen.
Die Alpenblickstraße ist dabei nicht allein. In ihrer direkten Nachbarschaft finden sich mit der Hochriesstraße und der Wendelsteinstraße weitere Straßen, deren Namen an markante Berge der Region erinnern.

Die Hochries ist mit 1.569 Metern einer der bekanntesten Gipfel der Chiemgauer Alpen. Der Wendelstein erreicht 1.838 Meter und gehört zum Mangfallgebirge. Beide Berge sind von Rosenheim aus gut zu sehen und prägen das Landschaftsbild der Region.

Ein Viertel mit Blick in die Berge

Das Zusammenspiel der Straßennamen ist dabei kein Zufall. Die Alpenblickstraße bildet gewissermaßen das verbindende Element zwischen den nach einzelnen Alpengipfeln benannten Straßen. Gemeinsam spiegeln die Namen die besondere Lage des Wohnquartiers wider: am südlichen Rand der Stadt und mit den Bergen als prägendem Bestandteil des Landschaftsbildes.
Heute hat sich die Umgebung natürlich verändert. Neue Gebäude und die gewachsene Bebauung können den Blick von einzelnen Stellen aus stärker einschränken als noch zur Zeit der Erschließung. Der Name erinnert aber weiterhin daran, dass die Aussicht auf die Berge bei der Gestaltung des Quartiers eine Rolle spielte.

Die Alpenblickstraße ist damit vielleicht keine Straße, deren Name eine spektakuläre Lebensgeschichte oder ein bedeutendes historisches Ereignis erzählt. Aber auch solche Straßennamen gehören zur Geschichte Rosenheims. Sie zeigen, wie die Stadt gewachsen ist – und wie die Landschaft rund um Rosenheim bei der Gestaltung neuer Wohngebiete mitgedacht wurde.
Wer heute durch die Alpenblickstraße fährt, trägt also ein kleines Stück Rosenheimer Landschaft im Straßenschild: den Blick auf die Alpen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

„Bachgartn“ am Mühlbachbogen: Neuer Pop-up-Kiosk startet Testlauf

„Bachgartn“ am Mühlbachbogen: Neuer Pop-up-Kiosk startet Testlauf

Rosenheim – Ein neuer Treffpunkt am Rosenheimer Mühlbachbogen: Direkt am Mühlbach ist ein temporärer Gastronomie-Container aufgestellt worden. Der „Bachgartn“ bietet Getränke und Aperitivo und soll Spaziergängern, Anwohnern und Pendlern eine Möglichkeit zum Verweilen geben. Der Testbetrieb läuft noch bis Ende August.

Bachgartn am Rosenheimer Mühlbachbogen. Foto: Josefa Staudhammer

Pop-Up-Gastronomie am Mühlbachbogen in Rosenheim. Die Testphase läuft bis Ende August. Fotos: Innpuls.me

Hinter dem Projekt stehen junge Gastronomen aus Rosenheim. Rund um den Kiosk wurden Sitzmöglichkeiten unter schattenspendenden Bäumen geschaffen. So lässt sich das Angebot direkt am Mühlbach genießen. Geöffnet ist der „Bachgartn“ donnerstags und freitags ab 17 Uhr, samstags ab 15 Uhr und sonntags ab 13 Uhr.

Mühlbachbogen wurde zur Landesgartenschau neu gestaltet

Der Standort hat dabei eine besondere Geschichte. Das Gebiet am Mühlbachbogen war früher ein Gewerbeareal, das sogenannte Marox-Gelände. Im Zuge der Landesgartenschau 2010 wurde der zuvor verrohrte Mühlbach wieder offengelegt, renaturiert und das Umfeld städtebaulich neu gestaltet.

Entlang des als Stadtbach gefassten Gewässers entstanden durch Rücksprünge und Aufweitungen der Ufermauern die sogenannten Bachgärten. Staudenpflanzungen mit unter anderem Taglilien und Gräsern, Treppen, Steine und integrierte Sitzelemente prägen den Bereich bis heute. Der Name „Bachgartn“ für den neuen Pop-up-Stand nimmt darauf Bezug.

Testlauf soll zeigen, wie das Angebot angenommen wird

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan hat den neuen Standort bereits besucht. Er verwies in einem Instagram-Beitrag darauf, dass er bereits im Wahlkampf angekündigt habe, Orte schaffen zu wollen, an denen sich urbanes Leben, Natur und Aufenthalt miteinander verbinden lassen, ohne stark in den Naturraum einzugreifen.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Der Standort am Mühlbach neben dem Gelände der Stadtwerke Rosenheim sei dafür aus seiner Sicht ein gutes Beispiel. „Wir haben hier mit dem Kiosk eine Testphase gestartet, die den ganzen August über laufen soll“, erklärte Erdogan. Der Standort steht dabei auch in Verbindung mit dem Kulturstrand, der etwas weiter am Inn liegt.

Der „Bachgartn“ ist damit zugleich ein praktischer Test für die Frage, wie solche zeitlich begrenzten gastronomischen Angebote an geeigneten Stellen in Rosenheim funktionieren können. Wie bereits berichtet, prüft die Stadtverwaltung parallel weitere mögliche Standorte für entsprechende Pop-up-Angebote.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Sonderedition: Motorradhelm im Wert von 300 Euro gestohlen

Sonderedition: Motorradhelm im Wert von 300 Euro gestohlen

Rosenheim – Ein Motorradhelm im Wert von rund 300 Euro ist am Mittwoch (5. August) in Rosenheim gestohlen worden. Es handelt sich um eine Sonderedition des Herstellers AGV in Zusammenarbeit mit der Bekleidungsfirma Diesel.

Ein 45-jähriger Rosenheimer hatte sein Motorrad gegen 16.30 Uhr im Buchenweg abgestellt. Seinen Helm hängte er nach Angaben der Polizei an den Lenker. Als er rund 30 Minuten später zu seinem Motorrad zurückkam, war der Helm verschwunden.
Bei dem gestohlenen Helm handelt es sich um eine Sonderedition von AGV und Diesel. Der Helm ist überwiegend weiß und mit schwarz-grauen Streifen sowie dem Schriftzug „Diesel“ versehen. Außerdem ist ein schwarzes Bubble-Visier angebracht.

Der Wert des Helms wird von der Polizei mit rund 300 Euro angegeben. Die Rosenheimer Polizei ermittelt wegen Diebstahls.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BR-Radltour in Rosenheim: Hitze, Gewitter und viel gute Laune

BR-Radltour in Rosenheim: Hitze, Gewitter und viel gute Laune

Rosenheim – 115 Kilometer bei Temperaturen von weit über 30 Grad – die vierte Etappe der BR-Radltour hatte es am Mittwoch (5. August) in sich. Trotzdem rollten die rund 1.000 Teilnehmer am späten Nachmittag erstaunlich entspannt und gut gelaunt auf den Rosenheimer Ludwigsplatz. Dort warteten bereits zahlreiche Zuschauer. Und während die Radler ihre wohlverdiente Ankunft feierten, richteten sich die Blicke immer wieder besorgt zum Himmel.

Br-Radltour 2026. Foto: Josefa Staudhammer

Viele Rosenheimer empfangen die 1000 Radler mit Jubel. Fotos: Josefa Staudhammer

Die Hitze war für die Teilnehmer der diesjährigen BR-Radltour bislang eine der größten Herausforderungen. Am Mittwoch kam zur sommerlichen Wärme auch noch die mit 115 Kilometern längste Etappe der Tour hinzu. Los ging es am Morgen in Oberammergau, von dort führte die Strecke unter anderem über Tegernsee nach Rosenheim. Auf einem Teilstück schloss sich auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan den Radlern an – prominente Mitradler gehören bei der BR-Radltour inzwischen zur Tradition.

Ruhiger Start in der Innenstadt

Schon ab Mittag war auf dem Ludwigsplatz und in der Innenstadt einiges geboten. Infostände, Mitmachangebote, Hüpfburg, Kasperltheater und Bastelstand sollten die Besucher auf die Ankunft der Radler und das Abendprogramm einstimmen. Auch das Städtische Museum konnte bei freiem Eintritt besucht werden.

Angesichts der Temperaturen blieb es am Nachmittag allerdings zunächst eher ruhig. Das änderte sich, als gegen 16 Uhr der große Zielbogen auf dem Ludwigsplatz aufgeblasen wurde. Nach und nach stellten sich immer mehr Rosenheimer entlang der Strecke auf.

Br-Radltour 2026. Foto: Josefa Staudhammer

Als die Zieleinfahrt aufgeblasen wird, ist es in der Rosenheimer Innenstadt aufgrund der großen Hitze noch recht ruhig. 

Br-Radltour 2026. Foto: Josefa Staudhammer

Gehörte nicht zum BR-Radlfeld – erntete für seine Fahrt durch das Ziel aber auch viel Applaus: Clown Emmeran auf seinem Hochrad.

Für den passenden Jubel sorgten schon vorab die BR-Moderatoren. Schließlich sollte die Ankunft der Radler auch live übertragen werden.

Dann war es so weit: Gegen 17 Uhr rollte der Tross mit rund 1.000 Radlern und zahlreichen Begleit- und Absicherungsfahrzeugen in die Innenstadt. Darunter waren auch 19 Polizeimotorräder. Erstaunlich dabei: Trotz der langen Strecke und der Hitze wirkten die Teilnehmer keineswegs so, als hätten sie gerade 115 Kilometer hinter sich gebracht. Sie strahlten, winkten und genossen den Empfang.

Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan kam bestens gelaunt ins Ziel. „Es ist ein super Gefühl, jetzt in Rosenheim anzukommen und zu sehen, dass Rosenheimer so große Gastfreundschaft zeigen“, freute er sich nach seiner Zieleinfahrt. Ganz so viele Kilometer wie die übrigen Teilnehmer hatte er allerdings nicht in den Beinen. Erdogan war erst in Tegernsee zur Tour gestoßen.

Br-Radltour 2026. Foto: Josefa Staudhammer

Während die 1000 Radler auf dem Ludwigsplatz eintrafen, warteten Tausende Besucher auf Einlass ins Mangfallgelände Süd.

Eine besondere Rolle hatte bei der Zieleinfahrt übrigens der erste Radler, der durch den aufgeblasenen Zielbogen fuhr. Der bekam zwar ebenfalls reichlich Applaus, war aber gar kein Teilnehmer der BR-Radltour: Clown Emmeran eröffnete bereits eine gute halbe Stunde vor dem Eintreffen der BR-Radltour auf seinem Hochrad die Einfahrt.

Die Radler selbst hatten eine klare Anweisung: Nicht bremsen! Denn wenn bei einer so großen Gruppe einer stehen bleibt, entsteht schnell ein Stau – ähnlich wie auf der Autobahn. Deshalb hieß es: weiterrollen, auch noch nach dem Zielbogen.

Lange Schlangen und banger Blick zum Himmel

Während die Radler in Rosenheim ankamen, wurde der Himmel zunehmend dunkler. Für das Open Air im Mangfallpark Süd bedeutete das zunächst eine Verzögerung: Wegen der Gewitterwarnung wurde der Einlass um eine Stunde nach hinten verschoben.

Was sich vom Ludwigsplatz aus kaum erahnen ließ: Im Mangfallpark Süd hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits gewaltige Warteschlangen gebildet. So viele Menschen dürften selbst beim Rosenheimer Sommerfestival nur selten gleichzeitig auf den Einlass gewartet haben. Viele Fans von Michael Patrick Kelly wollten sich den kostenlosen Auftritt auf keinen Fall entgehen lassen. Einige hatten sogar schon seit dem frühen Morgen ausgeharrt, um möglichst weit vorne stehen zu können – trotz der Hitze.

Das Zusammentreffen von BR-Radltour, Tausenden Konzertbesuchern und den rund um die Veranstaltung gesperrten Straßen sorgte zudem für erhebliche Verkehrsprobleme. Auch über unsere Social-Media-Kanäle berichteten Autofahrer von einem regelrechten Verkehrschaos.

Und dann war da noch das Wetter. Dunkle Wolken, Donner und Grollen zogen auf. Der Deutsche Wetterdienst warnte auch für Rosenheim vor schweren Gewittern. Erste Tropfen fielen. Eine Weile sah es tatsächlich so aus, als könnte das Open Air noch ins Wasser fallen – oder das Gelände sogar geräumt werden müssen.
Doch das Gewitter zog letztlich schneller vorbei, als es gekommen war. Das Glück war an diesem Abend damit sowohl den Radlern als auch den Konzertbesuchern hold. Das Open Air mit Michael Patrick Kelly konnte stattfinden und die Stimmung blieb bis in den späten Abend hinein bestens.

Für die Teilnehmer der BR-Radltour hieß es es am heutigen Donnerstag (6.August) schon wieder früh aufstehen. Zunächst stand gegen 7 Uhr die gemeinsame Morgengymnastik auf dem Ludwigsplatz auf dem Programm. Anschließend ging es wieder auf die Räder: Die fünfte Etappe führt von Rosenheim nach Ebersberg. Mit dabei ist auch Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Unwetterwarnung für Rosenheim: Schwere Gewitter ziehen auf

Unwetterwarnung für Rosenheim: Schwere Gewitter ziehen auf

Rosenheim – Über Rosenheim verdunkelt sich am Mittwochabend (5. August) bereits der Himmel, auch kräftiges Donnergrollen ist zu hören. Gleichzeitig zieht von Süden eine Gewitterfront auf. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Region aktuell eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 herausgegeben. Sie gilt derzeit bis 21 Uhr.

Nach Angaben des DWD können die Gewitter mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und größerem Hagel einhergehen. Möglich sind demnach Niederschlagsmengen um 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Windgeschwindigkeiten bis etwa 100 Kilometer pro Stunde und Hagelkörner mit einem Durchmesser von rund drei Zentimetern.

Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden

Der DWD warnt unter anderem vor Blitzschlag, umstürzenden Bäumen, herabfallenden Gegenständen, Überflutungen sowie Aquaplaning. Auch Straßen, Unterführungen und tiefer liegende Bereiche können kurzfristig unter Wasser stehen.
Wer sich derzeit im Freien aufhält, sollte möglichst einen geschützten Ort aufsuchen und Gewässer meiden. Auch frei stehende Gegenstände, Zelte und ähnliche Aufbauten können durch die erwarteten Sturmböen gefährdet sein.

Aktuell ist auch der Hagelflieger über der Region Rosenheim unterwegs. Die Wetterentwicklung bleibt am Abend aufmerksam zu beobachten. Die Warnlage kann vom DWD bei Bedarf angepasst oder verlängert werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Foto: Copyright Josefa Staudhammer)

Lange Schlangen vor dem Mangfallpark: Großer Andrang auf Michael Patrick Kelly

Lange Schlangen vor dem Mangfallpark: Großer Andrang auf Michael Patrick Kelly

Rosenheim – Geduld brauchen derzeit die Besucher des großen Open Airs zur BR-Radltour im Mangfallpark Süd in Rosenheim. Vor den Einlässen haben sich am heutigen Mittwochabend (5.8.2026) lange Warteschlangen gebildet. Viele Besucher warten in der prallen Sonne darauf, auf das Veranstaltungsgelände zu kommen.

Eigentlich sollte der Einlass bereits um 17 Uhr beginnen. Wegen der aktuellen Gewitterwarnung wurde er jedoch um eine Stunde nach hinten verschoben. Erst ab 18 Uhr sollen die Besucher auf das Gelände dürfen.

Der Andrang auf das Konzert ist offenbar schon seit Stunden groß. Ein Kollege berichtete uns, dass sich bereits am Vormittag zahlreiche Fans auf dem Gelände eingefunden hatten, um sich möglichst gute Plätze zu sichern. Auch dabei mussten sie die sommerlichen Temperaturen aushalten. Einige hatten deshalb immerhin Sonnenschirme dabei.

Bei den Radlern noch vergleichsweise ruhig

Deutlich entspannter war die Situation zuvor am Ludwigsplatz. Dort trafen gegen 17 Uhr die rund 1.000 Teilnehmer der BR-Radltour ein. Wegen der hohen Temperaturen blieb der ganz große Zuschaueransturm aber aus. Dennoch hatten sich genügend Rosenheimer eingefunden, um die Radler und ihre Begleitfahrzeuge mit viel Jubel in der Stadt zu begrüßen.

Jetzt richtet sich der Blick aber auf den Mangfallpark Süd: Dort wird heute Abend Michael Patrick Kelly erwartet. Der Eintritt zum Open Air ist kostenlos. Für alle die sich jetzt noch zum Besuch entschließen, Wartezeiten am Eingang einkalkulieren und mit Blick auf das Wetter auch an Regenschutz denken. Und wenn es doch noch zur Räumung des Geländes aufgrund Unwetterwarnnung kommen sollte, informieren wir Euch natürlich aktuell über unsere Seite und Social Media.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Bauernverband fordert bessere Bedingungen für Almwirtschaft

Bauernverband fordert bessere Bedingungen für Almwirtschaft

Lenggries / Bayern – Die Zukunft der Alm- und Berglandwirtschaft steht am heutigen Mittwoch (5. August) bei der 79. Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern auf den Schönbergalmen bei Lenggries im Mittelpunkt. Der Bayerische Bauernverband (BBV) verbindet die Veranstaltung mit Forderungen nach verlässlicheren Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft und insbesondere die Alm- und Weidewirtschaft.

BBV-Präsident Günther Felßner sieht die Bewirtschaftung der Almen als entscheidend für den Erhalt der bayerischen Kulturlandschaft. „Die Almen prägen das Gesicht Bayerns. Was Gäste als einzigartige Berglandschaft erleben, ist das Ergebnis der täglichen Arbeit unserer Almbäuerinnen und Almbauern. Wer diese Kulturlandschaft erhalten will, muss ihre Bewirtschaftung sichern und darf die Betriebe nicht zusätzlich belasten“, so Felßner.
Nach Ansicht des BBV hängt die Zukunft der Almwirtschaft eng mit der Tierhaltung in den Tallagen zusammen. Wenn dort weniger Tiere gehalten würden, stünden auch weniger Tiere für die Beweidung der Almen zur Verfügung. Felßner warnt deshalb vor Folgen für Landschaft, Tourismus und Arbeitsplätze: „Wenn die Tiere gehen, kommt der Wald. Kommt der Wald, gehen Tourismus und Arbeitsplätze. Und am Ende geht auch der Mensch.“

Forderungen an Bund und EU

Handlungsbedarf sieht der BBV unter anderem bei der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Felßner fordert für die Zeit ab 2028 ein GAP-Budget von mindestens 500 Milliarden Euro. „Gerade die Berglandwirtschaft ist auf eine starke GAP angewiesen“, so der BBV-Präsident.
Auch bei der EU-Naturwiederherstellungsverordnung fordert der Verband nach eigenen Angaben eine grundlegende Überarbeitung unter Einbeziehung landwirtschaftlicher Praxis. „Unsere Almen zeigen, dass Natur und Landwirtschaft nur gemeinsam erfolgreich sein können – nicht gegeneinander“, erklärt Felßner.

Bei der geplanten Novelle des Bayerischen Naturschutzgesetzes begrüßt der BBV nach eigenen Angaben, dass einige seiner Forderungen berücksichtigt werden sollen. Dazu zählt der Verband unter anderem Änderungen beim Walzverbot und bei der Stichtagsregelung für Dauergrünland. Gleichzeitig fordert Felßner weitere Änderungen, etwa bei pauschalen Mähvorgaben.

Auch der Umgang mit dem Wolf ist Thema

Auch beim Thema Wolf sieht der BBV Handlungsbedarf. Felßner bezeichnet die Absenkung des Schutzstatus und die Aufnahme des Wolfs ins Jagdgesetz als „ersten Schritt“. Entscheidend sei nun aus Sicht des Verbands, dass die Regelungen in der Praxis wirksam würden. „Wo das nicht gelingt, muss nachgebessert werden.“
(Quelle :Pressemitteilung  Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mann nach Streit ins Gleis gestoßen – S-Bahn kann noch rechtzeitig halten

Mann nach Streit ins Gleis gestoßen – S-Bahn kann noch rechtzeitig halten

Icking / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Ein 67-Jähriger ist am Dienstagnachmittag (4. August) am Bahnhof Icking (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) nach einem Streit ins Gleis gestoßen worden. Eine einfahrende S-Bahn konnte noch rechtzeitig vor dem Mann anhalten. Der 67-Jährige wurde verletzt. Der Tatverdächtige wurde von mehreren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Nach bisherigen Ermittlungen der Bundespolizei gerieten der 67-Jährige und ein 27-Jähriger gegen 15 Uhr am Bahnsteig zunächst verbal aneinander. Der 27-Jährige soll dem Senior dabei dessen Strohhut abgenommen, diesen angezündet und den Mann beleidigt haben.
Im weiteren Verlauf kam es zu einem Gerangel. Dabei soll der 27-Jährige den 67-Jährigen in das Gleisbett gestoßen haben.

Mehrere Zeugen verständigten daraufhin den Notruf. Zeitgleich fuhr die S7 in den Bahnhof ein. Der Triebfahrzeugführer erkannte die Situation rechtzeitig und brachte die S-Bahn noch vor dem im Gleis befindlichen Mann zum Stehen. Eine Schnellbremsung war nach Angaben der Bundespolizei nicht erforderlich.

Der 67-Jährige konnte sich anschließend mit Hilfe eines Zeugen aus dem Gleisbereich befreien. Durch den Sturz erlitt er Schmerzen im Oberkörper und an beiden Knien. Er wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und nach ambulanter Versorgung wieder entlassen.

Tatverdächtiger festgehalten

Der 27-jährige polnische Staatsangehörige versuchte nach dem Vorfall zu flüchten. Mehrere Zeugen hielten ihn jedoch bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte fest. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann zur Bundespolizeiinspektion München gebracht. Während des Transports spuckte er nach Angaben der Bundespolizei einen Polizeibeamten an.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 27-Jährigen rund 1,6 Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, soll er am heutigen Mittwoch (5. August) einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Bundespolizei sicherte unter anderem Videoaufzeichnungen vom Bahnhof. Gegen den 27-Jährigen wird unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.
(Quelle: Pressemittteilung Bundespolizeiinspektion München / Foto: Symbolfoto Bundespolizei)

Rosenheimer Stadtbusse: Neues Bezahlsystem startet – Ab Ende August Einstieg an allen Türen

Rosenheimer Stadtbusse: Neues Bezahlsystem startet – Ab Ende August Einstieg an allen Türen

Rosenheim – Im Rosenheimer Stadtbus gibt es ab sofort eine neue Möglichkeit, Fahrkarten zu bezahlen: Mit „VGR-Tap“ können Fahrgäste kontaktlos mit einer Bank- oder Kreditkarte sowie mit Apple Pay oder Google Pay ein- und auschecken. Das zunächst bis Ende Januar 2027 befristete Pilotprojekt bringt zugleich eine weitere Änderung: Ab Ende August können Fahrgäste grundsätzlich an allen Türen einsteigen.

Ein- und Auschecken mit Karte oder Smartphone

Das neue System wird in den Stadtbussen im Bereich der Mitteltür genutzt. Fahrgäste halten dort beim Einstieg ihre kontaktlose Bank- oder Kreditkarte mit NFC-Funktion oder ein Smartphone mit Apple Pay beziehungsweise Google Pay an ein Lesegerät. Beim Aussteigen muss erneut getappt werden. Auch beim Umsteigen ist ein neuer Check-in erforderlich.
Das System berechnet den Fahrpreis automatisch. Nach dem Preisstand 2026 kostet eine einzelne Fahrt im Stadtgebiet maximal 1,87 Euro. Pro Tag werden höchstens 7 Euro berechnet. Mehrere Fahrten innerhalb der jeweils zulässigen Höchstfahrtdauer werden dabei automatisch zu einer Fahrt zusammengefasst.

VGR-Tap beim ÖPNV Rosenheim. So funktioniert es - Grafik. Grafik: Verkehrsgesellschaft Rosenheim

Busfahren ohne Ticket? So funktioniert es. Grafik: SVR Rosenheim

Die Verkehrsgesellschaft Rosenheim (VGR) weist darauf hin, dass Fahrgäste ihre mit der Karte getätigten Fahrten und die dafür berechneten Beträge anschließend über ein Online-Portal nachvollziehen können.

Nur für Stadtbusse

Das neue Bezahlsystem gilt ausschließlich im Bediengebiet der Rosenheimer Stadtbusse. Regionalbusse und Regionalzüge können damit nicht genutzt werden.
Wer aus dem Umland kommt und bereits ein gültiges Ticket für die Zone 7 besitzt, benötigt für die Fahrt mit dem Stadtbus kein zusätzliches Ticket. Für Fahrten über die Stadtgrenzen von Rosenheim und Kolbermoor hinaus können weiterhin Fahrkarten beim Fahrpersonal gekauft werden.
Das Pilotprojekt läuft zunächst bis zum 31. Januar 2027.

Ab Ende August Einstieg an allen Türen

Eine weitere Änderung folgt am 29. August. Ab diesem Zeitpunkt können Fahrgäste grundsätzlich an allen Türen der Stadtbusse einsteigen. Wer ein Ticket direkt beim Busfahrer kaufen möchte, muss dafür weiterhin die vordere Tür nutzen.
Die Fahrkartenkontrolle durch das Fahrpersonal entfällt mit der neuen Regelung. Stattdessen soll es künftig stichprobenartige Kontrollen durch Kontrolleure geben. Bei der Kontrolle einer Bank- oder Kreditkarte wird den Kontrolleuren nach Angaben der VGR lediglich angezeigt, ob ein aktiver Fahrvorgang vorliegt.

VGR-Geschäftsführer Tobias Weiß begründet die Änderung beim Einstieg mit einer schnelleren Abfertigung der Fahrgäste. „Da viele Fahrgäste das Deutschlandticket oder die Streifenkarte, die in der Mitte des Fahrzeuges am Entwerter entwertet werden muss, nutzen, beschleunigt der Zustieg an allen Türen den Betriebsablauf“, so Tobias Weiß. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan begrüßt das neue Bezahlsystem ebenfalls: „Was in London, Atlanta oder Sydney schon längst nicht mehr wegzudenken ist, wird nun auch bei uns Realität. Mit dem VGR-Tap wird Busfahren wirklich kinderleicht und ermöglicht jedem die einfache Nutzung unserer Stadtbusse.“

Das System wurde von der VGR gemeinsam mit der Firma init innovation in traffic systems SE im Rahmen eines Pilotprojekts des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) eingeführt. Nach Angaben der Beteiligten gehört Rosenheim damit zu den ersten Städten in Deutschland, die ein solches sogenanntes Account-Based-Ticketing-System einsetzen.
Weitere Informationen zum neuen Bezahlsystem stellt die VGR online zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Verkehrsgesellschaft Rosenheim / Foto: Copyright Verkehrsgesellschaft Rosenheim)

BR-Radltour heute in Rosenheim: Michael Patrick Kelly als Höhepunkt

BR-Radltour heute in Rosenheim: Michael Patrick Kelly als Höhepunkt

Rosenheim – Die Vorfreude auf die BR-Radltour steigt – doch mit Blick auf den Abend gibt es auch Sorgen wegen möglicher Gewitter. Heute, Mittwoch (5. August), werden rund 1.000 Radler in Rosenheim erwartet. Am Abend wartet im Mangfallpark Süd mit Michael Patrick Kelly der musikalische Höhepunkt.

Ab 12 Uhr Programm am Ludwigsplatz

Bereits seit 12 Uhr gibt es am Ludwigsplatz ein Programm für Besucher. Geboten werden unter anderem Informationsstände rund um Fahrrad und Tourismus, regionale Spezialitäten und verschiedene Mitmachangebote. Dazu kommen Musik, Tanz und weitere Aktionen.
Gegen 16.30 Uhr werden die rund 1.000 Teilnehmer der BR-Radltour auf dem Ludwigsplatz erwartet. Hinter ihnen liegen dann rund 115 Kilometer auf der heutigen Etappe.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 
Michael Patrick Kelly im Mangfallpark

Ab 17 Uhr verlagert sich das Geschehen in den Mangfallpark Süd. Dort steht am Abend der Auftritt von Michael Patrick Kelly auf dem Programm. Unterstützt wird der Musiker von der Bayern 1 Band. Der Eintritt zum Open Air ist frei. Das Programm soll bis Mitternacht dauern.
Allerdings könnte das Wetter den Abend beeinflussen. Für heute steigt in Südbayern die Gewittergefahr. Lokal sind auch kräftige Gewitter möglich. Wer das Open Air besuchen möchte, sollte deshalb die aktuelle Wetter- und Warnlage im Blick behalten.

Ludwigsplatz für den Verkehr gesperrt

Für Autofahrer wichtig: Der Ludwigsplatz ist wegen der Veranstaltung heute und am Donnerstag (6. August) ganztägig für den Durchgangsverkehr gesperrt. Entlang der Strecke der BR-Radltour kann es zudem zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Für die Teilnehmer geht es am Donnerstag weiter. Um 8.45 Uhr steht zunächst die offizielle Verabschiedung auf dem Ludwigsplatz auf dem Programm. Anschließend führt die nächste Etappe nach Bad Füssing.

Die ausführliche Vorgeschichte und das gesamte Programm rund um die BR-Radltour in Rosenheim haben wir hier zusammengestellt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam /  Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

31 Teilnehmer lernen Platteln für das Rosenheimer Herbstfest

31 Teilnehmer lernen Platteln für das Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – 31 Teilnehmer haben in diesem Jahr an einem Plattlerkurs der Rosenheimer „Innviertler“ teilgenommen. Zum Abschluss des zehnten Kurses wurde noch einmal gemeinsam gefeiert. Beim Rosenheimer Herbstfest wollen die Teilnehmer nun zeigen, was sie gelernt haben.

Unter Anleitung der „Innviertler“-Trachtler übten die Teilnehmer in den vergangenen Wochen die verschiedenen Bewegungsabläufe des Schuhplattelns. Das Training ist dabei nicht nur eine Frage der Koordination, sondern auch körperlich anspruchsvoll.
Ihr Können wollen die Kursteilnehmer beim diesjährigen Rosenheimer Herbstfest zeigen. Beim Blasmusikabend der „Dreder Musi“ am mittleren Wiesnsonntag soll im Flötzinger-Zelt gemeinsam die „Amboss-Polka“ geplattelt werden.
Zum Abschluss des Kurses kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Sebastian Stegmüller von Flötzinger Bräu stellte dafür ein Holzfass zur Verfügung, das von Alfred Licht, Vorstand der „Innviertler“, angezapft wurde.
(Quelle: Pressemitteilung Innviertler / Beitragsbild: Copyrigt Innviertler)