„Mein Blind Date mit dem Leben“

„Mein Blind Date mit dem Leben“

Rosenheim – Das Ensemble vom Theater a.gon münchen spielt am Montag, 14. März, um 19 Uhr im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim das bewegende Stück „Mein Blind Date mit dem Leben“. Eine ermutigende und oft auch komische Geschichte, die das Leben schreibt. 2017 für das Kino verfilmt von Marc Rothemund. Mit den Schauspielern Benedikt Zimmermann als Saliya Kahawatte sowie Stefan Rehberg, Emery Escher und Dorothee Weingarten in weiteren Rollen.
Das Stück nach dem gleichnamigen Buch von Saliya Kahawatte wird als Bühnenadaption von Stefan Zimmermann, in einer Inszenierung von Johannes Pfeifer aufgeführt.
“Mein Lieblingsweg führt an der Außenalster entlang. Der Wind sagt mir, wie die Alster aussieht.” Mit 15 Jahren verliert der Deutsch-Singhalese Saliya Kahawatte sein Sehvermögen fast vollständig. Die Ärzte sagen ihm, dass er bald völlig erblinden wird. Er soll die Schule verlassen und in einer Blindenwerkstatt arbeiten. Saliya aber will sein Abitur machen, studieren und ein selbstbestimmtes Leben führen. Und er schafft es: Er verschweigt seine gesundheitliche Beeinträchtigung und erhält einen Ausbildungsplatz in der Gastronomie. Wider aller Erwartungen meistert er mit Hilfe weniger wohlgesinnter und wissender Kollegen die Herausforderungen und besteht so 15 Jahre lang in der Welt der Sehenden. Fingerspitzen, Ohren und Intuition ersetzen seine Augen. Doch eines Tages muss er zugeben, dass seine Welt fast nur aus Schatten besteht. Aber Saliya gibt nicht auf.

Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketverkauf im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Rosenheim, Montag bis Freitag von 9  bis 12.30 Uhr und 13.30 Uhr bis 17 Uhr und Samstag von 10 bis 140 Uhr, Telefon 08031/365-9-365.
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH/ Beitragsbild: Copyright a.gon münchen)

Prien, Chiemsee, 1903

Prien, Chiemsee, 1903

Prien / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1903. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist Winterspaß auf dem zugefrorenen Chiemsee.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Der Covid-19-Wochenbericht

Der Covid-19-Wochenbericht

Rosenheim – „Wir befinden uns weiterhin inmitten der Steilwand einer 5. Welle durch Omikron und ein Ende ist nicht in Sicht“, bewertet Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, die epidemiologische Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim. Dem aktuellen Covid-19-Wochenbericht zufolge liegen die neu gemeldeten Fallzahlen täglich weit über 1000.  Sechs von zehn der positiv Gestesteten liegen im Altersbereich zwischen 18 und 59 Jahren, über ein Vierteil bei Kindern und Jugendlichen.  Daneben ereignen sich weiterhin Ausbrüche in Pflege- und Behindertenheimen sowie Kliniken.

Nach Aussage des Ärztlichen Leiters Krankenhauskoordinierung, Dr. Michael Städtler, sind die Belegungszahlen mit Covid-19 auf den Normalstationen derzeit deutlich ansteigend, auf den Intensivstationen aber auf stabilem Niveau. Die Belastung der Intensivstationen sei unverändert sehr hoch – vor allem mit Notfallpatienten ohne Covid-Bezug. Ein gleiches Bild  zeige sich im gesamten bayerischen Raum. Erschwerend komme derzeit zum Teil nicht unerhebliche Personalausfälle durch positive Testungen hinzu.
Die bisher seit Beginn der Pandemie durch die Gesundheitsämter praktizierte Einzelfallmanagement von Indexfällen und Kontaktpersonen in der Pandemie-Bekämpfung habe für Stadt und Landkreis Rosenheim definitiv die Grenzen seiner Möglichkeiten überschritten. Durch Einführung einer digitalen Lösung versuche das Gesundheitsamt, die Effizienz der Fallbearbeitung noch zu steigern. „Gleichzeitig ist es unerlässlich, unsere Ressourcen zunehmend auf den Schutz vulnerabler Personengruppen zu fokussieren“, erklärt Hierl. Den einzigen Ausweg aus der Pandemie sieht Hierl in einer hohen Durchimpfungsrate in der Bevölkerung.

Impfungen in Stadt und
Landkreis Rosenheim:

Insgesamt sind bis zum 10. Februar in Stadt und Landkreis Rosenheim 208673 Erstimpfungen, 212.000 Abschlussimpfung (Zweitimpfung oder einfache Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson), 140.232 Auffrischungsimpfungen und 18 Viertimpfungen durchgeführt worden.

In den Heimen in Stadt und Landkreis Rosenheim gibt es weiterhin eine hohe Zahl an Erkrankungen bei Bewohnern und Mitarbeitern. Tendenz steigend.  Der Anteil der vollständig geimpften und größtenteils geboosterten Bewohnern sei sehr hoch; die Verlaufsformen in der Regel jedoch milde. Die Rate an Hospitalisierungen sei gering. Konkret: Von insgesamt 173 Bewohnern betraf das 11 Heimbewohner – davon waren 6 geboostert, zwei vollständig geimpft, einer unvollständig geimpft und zwei nicht geimpft.

Den gesamten Covid-19-Wochenbericht für Stadt und Landkreis Rosenheim gibt es hier: 

Spende an Tierschutzverein Rosenheim

Spende an Tierschutzverein Rosenheim

Rosenheim – Im Rahmen einer kleinen Besichtigung des neuen Tierheims Rosenheim haben die Familie und Firma Bensegger einen Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro übergeben. „Kaum zu glauben, was hier an Stelle der maroden Gebäude entstanden ist. Endlich haben die Tiere eine zeitgemäße Bleibe und das Team vom Tierheim einen modernen Arbeitsplatz. Ein herzliches Dankeschön, was hier der Vorstand des Vereins an ehrenamtlicher Arbeit geleistet hat. Das unterstützen wir sehr gerne!“, meint Andreas Bensegger stellvertretend für Familie und Firma.
(Quelle: Pressemitteilung Firma Bensegger / Beitragsbild: re)

Gänsegeier an Bleivergiftung verendet

Gänsegeier an Bleivergiftung verendet

Starnberg / Hilpoltstein – Im Landkreis Starnberg wurde vor einigen Wochen ein toter Gänsegeier gefunden (wir berichteten). Um die Ursache seines Todes zu klären, veranlassen der bayerische Naturschutzverband LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) eine Untersuchung des toten Vogel beim Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) in Oberschleißheim. Nun liegt das Ergebnis vor: der Vogel wurde offenbar beschossen, dabei aber nicht tödlich getroffen. Wenig später ist er aber an den Folgen der Vergiftung durch das Bleigeschoss verendet.

„Die uns vorliegenden Befunde sprechen klar für eine chronische Bleivergiftung, da der Geier längere Zeit einem im Gewebe steckenden bleihaltigem Geschoss ausgesetzt war und dadurch eine kontinuierliche Abgabe von Blei ins Blut stattfand“, erklärt der LBV-Landesfachbeauftragte für Naturschutz Dr. Andreas von Lindeiner. „Der bei uns seltene Gänsegeier ist in der Folge dieser Vergiftung offenbar nicht mehr in der Lage gewesen, sich auf Nahrungssuche zu begeben und schließlich an Auszehrung verendet“, so der LBV-Biologe weiter.

Streng geschützte Greifvogelart:
Strafanzeige gestellt

Da die Tötung einer streng geschützten Greifvogelart eine Straftat darstellt, werden LBV und GLUS nun eine Strafanzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle stellen. Bei der Untersuchung des Gänsegeiers am LGL stellte sich heraus, dass sich im Gewebe des Greifvogels ein stecknadelkopf-großes bleihaltiges Geschoss von rund fünf Millimetern Größe und nicht einmal einem Gramm Gewicht befand. „Damit ist erneut bewiesen, dass Blei selbst in geringsten Mengen in der Lage ist, auch einen bis zu zehn Kilo schweren und über einen Meter großen Geier zu töten“, erklärt Andreas von Lindeiner. Laut LGL-Befund wird bei Tieren schon ab 2–10mg/kg von einer Bleivergiftung gesprochen. „Die Analysewerte der Leber des Gänsegeiers ergaben eine Belastung mit 22 Milligramm Blei pro Kilo Gewebe“, erklärt der LBV-Biologe.
„Chronische Bleivergiftungen treten unter anderem durch die Anreicherung von Blei aus Projektilen über das Blut nach nicht-tödlichen Schusswunden auf. Der in diesem Fall nachgewiesene Beschuss des Geiers ist definitiv illegal und muss deshalb als Straftat verfolgt werden“, sagt von Lindeiner weiter. Wo und wann der nun verendete Starnberger Gänsegeier beschossen wurde, kann möglicherweise eine Analyse des Geschosses ergeben. Die Herkunft der Munition zu ermitteln, liegt nun in der Verantwortung der bayerischen Ermittlungsbehörden. „Parallel dazu wird an der LMU eine toxikologische Untersuchung an verschiedenen Organen durchgeführt werden“, so der LBV-Biologe.
In der Wissenschaft werden Fälle von akuter Bleivergiftung bei Geiern vor allem durch die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt nach dem Fressen von mit bleihaltiger Munition geschossenem Wild beschrieben. Gleiches wird auch bei anderen Greifvogelarten in Deutschland festgestellt, so insbesondere bei See- und Steinadlern. Im Zusammenhang mit der Auswilderung der ersten deutschen Bartgeier im Juni 2021 im Nationalpark Berchtesgaden hatte der LBV deshalb mit Erfolg darauf gedrängt, dass in bayerischen Staatswäldern nur noch bleifrei gejagt wird, um derartige Verluste bei Aasfressern wie Geiern und Adlern zu vermeiden. Der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer erneuert seine Forderung: „Wir fordern auch angesichts dieses spektakulären Falls, dass sich private Jägerinnen und Jäger und Kommunen umgehend dem Entschluss der Bayerischen Staatsforsten anschließen, und zukünftig freiwillig auf die Nutzung von bleihaltiger Jagdmunition verzichten.“

Im November noch
lebendig beobachtet

Noch Anfang November war der Gänsegeier unweit seines späteren Fundortes an der Landkreisgrenze zwischen Weilheim und Starnberg von einem Anwohner im Gebiet des Kerschlacher Forstes gesichtet worden. Er hatte den Vogel regelmäßig beim Umherfliegen beobachtet. Dabei zeigte der Geier keine offensichtlichen Beeinträchtigungen. Nach Bekanntgabe des Totfundes hatte sich der Beobachter beim LBV gemeldet und Foto und Videoaufnahmen des lebenden Gänsegeiers übermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Bildarchiv LBV – Lorenz Wolfgang)

Der Postkutschen-Vergleich

Der Postkutschen-Vergleich

Rosenheim / Samerberg – Fast 120 Jahre liegen zwischen diesen beiden Postkutschen-Aufnahmen. Während die alte Aufnahme im Jahr 1902 in der Frühlingsstraße in Rosenheim entstand (aus dem historischen Archiv von Herbert Borrmann), zeigt das andere Foto die vom Samerberger Michael Sattlberger für den Film „ZeitReise Bayern“ erbaute neue Postkutsche. Auf dieser Postkutsche ist Michael Sattlberger zusammen mit Michael Stuffer im Rosenheimer Land unterwegs.
(Quelle: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten / Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann / Repro Rainer Nitzsche)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Freitag, 11. Februar, 2022:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 2446,9 (Vortage: 2505,1 / 2313,2)
Landkreis Rosenheim: 2368,9 (Vortage: 2300,2 / 2150,8)
Landkreis Traunstein: 1503,2 (Vortage:1542,7 / 1335,9)
Landkreis Mühldorf: 1944,5 (Vortage: 1921,3/ 1996,0)
Landkreis Berchtesgadener Land: 1987,3 (Vortage: 1911,1 / 1864,1)
(Quelle: RKI, Stand 10. Feb.)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern: 739 (+6,6 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 10. Feb. – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern: 354 (+3,8 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 10. Feb. – Veränderung zur Vorwoche):

Hier geht es zur gesamten Übersicht: 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Februar.

Namenstag haben: Benedikt, Eleonora, Ella, Lore, Nora, Gregor, Theodor, Fredor, Theodora, Fredora

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Taylor Lautner  (1992 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)

– Thomas Alva Edison (1847 –  war mit über 1000 Patenten einer der bedeutendsten US-amerikanischen Erfinder und Unternehmer.)

– George Washington (1732 – war der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1809: Robert Fulton  erhält ein US-Patent auf seine Version für ein Dampfschiff.
  • 1970: Der erste japanische Satellit Ösumi wird mit einer Lambda-4-Rakete gestartet.
  • 1999: Der Pluto befindet sich erstmals seit dem 7. Februar 1979 wieder weiter von der Sonne entfernt als der Neptun
  • .(Quelle: wikipedia.org/Beitragsbild: re)
Es bleibt bei Hundesteuer für Tierheimhunde

Es bleibt bei Hundesteuer für Tierheimhunde

Rosenheim – Wer in Mannheim einen Hund aus dem Tierheim adoptiert, ist automatisch für zwölf Monate von der Hundesteuer befreit, in der Stadt Duisburg sogar für 24 Monate. Nun stellte die AfD einen entsprechenden Antrag auch für die Stadt Rosenheim. Dieser wurde jedoch in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss mit 10 :1 Stimmen abgelehnt.

AfD-Stadtrat Andreas Kohlberger wollte mit seinem Antrag Menschen dazu animieren, Hunde aus dem Tierheim zu adoptieren, anstatt sie zu kaufen. Damit wollte er vor allem etwas gegen den illegalen Welpenhandel unternehmen, der aktuell boomt und für die betroffenen Tiere in vielen Fällen großes Leid bedeutet. Außerdem erhoffte er sich durch eine derartige Maßnahme eine Entlastung für die Tierheime. „Tierheime sind durch die vermehrte Abgabe von Hunden in dieser wirtschaftlich schweren Zeit sehr überlastet“, heißt es in seinem Antrag.
Nach den Worten von Kohlberger sah die Rosenheimer Stadtverwaltung diesen Vorschlag ebenfalls durchaus positiv. Die Stadträte ließen sich aber davon nicht überzeugen. Als Grund wurde beispielsweise angeführt, dass Hunde aus dem Tierheim sehr häufig verhaltensauffällig seien und deswegen nur schwer an private Haushalte vermittelt werden könnten. Eine Argumentation, die Kohlberger nicht nachvollziehen kann. Er selbst hat seine Hündin aus einem Tierheim adoptiert. „Unsere Luna ist ein toller Hund. Da hat es keinerlei Probleme gegeben.“

Grünes Licht für neuen Wertstoffhof

Grünes Licht für neuen Wertstoffhof

Feldkirchen-Westerham / Landkreis Rosenheim – Ein neuer Wertstoffhof kann in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham errichtet werden. Der Kreisausschuss Rosenheim  stimmte einstimmig einer Verlegung des gemeindlichen Wertstoffhofes an einen neuen Standort zu. Die Zustimmung war notwendig gewesen, weil der Landkreis Rosenheim die Kosten für den Wertstoffhofneubau trägt.

Landrat Otto Lederer hatte zuvor um Zustimmung geworben. Als Gründe nannte er unter anderem, dass die Zufahrt zum bestehenden Wertstoffhof durch ein Wohngebiet führt. Auf der knapp 500 Meter langen, nur fünfeinhalb Meter breiten Straße kommt es während der Öffnungszeiten regelmäßig zu Rückstaus. Dadurch werden immer wieder Radfahrer gefährdet. Zudem beschweren sich Anwohner und Landwirte. Der Landrat führte weiter aus, dass die Gemeinde die freiwerdenden Flächen braucht, um den benachbarten Bauhof erweitern zu können. Hinzu kommt, dass der seit 2006 im Wesentlichen unveränderte Wertstoffhof von der Fläche her zu klein geworden ist. So reichen die für Grüngut vorgesehenen Flächen oft nicht aus. Der Betrieb wird deshalb zusätzlich eingeengt.
Der für Abfallwirtschaft zuständige Sachgebietsleiter im Landratsamt Rosenheim Georg Kirchhuber hatte dem Ausschuss das Konzept des zukünftigen Wertstoffhofes vorgestellt. So können an dem neuen Standort die An- und Abfahrt getrennt werden. So wird die Unfallgefahr, ebenfalls für Radfahrer und Fußgänger, reduziert und die gesammelten Wertstoffe können auch während der Öffnungszeiten abgefahren werden. Ein Teil des Wertstoffhofgeländes wird so gestaltet, dass die Behälter für die Wertstoffe von oben befüllt werden können.
Durch den zur Verfügung stehenden Platz wird es leichter, die steigenden Sicherheitsanforderungen für problematische Abfälle wie Elektroaltgeräte, Akkus, Säuren oder Laugen zu erfüllen. Darüber hinaus erhoffen sich Landkreis und Gemeinde durch die bessere Benutzerfreundlichkeit eine erhöhte Akzeptanz für einen regelmäßigen Wertstoffhofbesuch. Auch eine Ausweitung der Öffnungszeiten wäre problemlos möglich.

Kostenschätzung von rund
1,7 Millionen Euro

Ein beauftragtes Planungsbüro errechnete eine vorläufige Kostenschätzung von rund 1,7 Millionen Euro. Wenn der Kreistag zustimmt, werden die Mittel in den Haushaltsplan 2023 und der Folgejahre eingestellt. Die Kosten für Zu- und Abfahrt hat die Gemeinde Feldkirchen-Westerham zu tragen. Für sie liegt die Kostenschätzung bei rund 400.000 Euro.

Pro Gemeinde
ein Wertstoffhof

Das Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises Rosenheim sieht vor, dass grundsätzlich in jeder Gemeinde ein Wertstoffhof betrieben wird. Träger ist jeweils die Gemeinde, sie stellt zudem die erforderlichen Flächen zur Verfügung. Die Kosten für die Errichtung einschließlich der Planungskosten sowie die Kosten für den Betrieb der gemeindlichen Wertstoffhöfe trägt der Landkreis.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: re)

Tierische Großfamilie im Mangfallkanal

Tierische Großfamilie im Mangfallkanal

Rosenheim – Im Mangfallkanal in Rosenheim kann aktuell eine achtköpfige Schwanenfamilie beobachtet werden. Gleich sechs Kücken aufzuziehen bedeutet auch für Schwanen-Eltern ganz schön viel Arbeit. Lange muss der Nachwuchs aber auch nicht mehr behütet werden. Im Frühjahr trennt sich meist der Familienverband. Aktuell genießt die tierische Großfamilie aber das frühlingshafte Wetter.
(Quelle: Video: Gisela Kotschi)

Für unsere kleinen Leser gibt es noch ein Schwanen-Ausmalbild:

Rosenheim, Ludwigsplatz, 1890

Rosenheim, Ludwigsplatz, 1890

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1890. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz mit dem heutigen Schuhhaus Reindl im Hintergrund . Daneben geht es zum Rosenheimer Mittertor. Auch damals war schon ganz schön viel los. Statt Autos waren aber nur einige Kutschen unterwegs. 
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)