Bilanz des 24-Stunden-Blitzmarathon

Bilanz des 24-Stunden-Blitzmarathon

Rosenheim / Landkreis / Südliches Oberbayern – Der 24-Stunden-Blitzmarathon ist vorbei. Geblitzt wurde bis 6 Uhr in der Früh am heutigen Freitag. 18947 Fahrzeuge wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gemessen. Der „Tagesschnellste“ brachte es auf 190 km/h statt der vorgeschriebenen 80 km/h.

An 137 Messstellen wurde kontrolliert. 586 Verkehrsteilnehmer wurden, nach den Angaben der Polizei, wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet. Zusätzlich wurden noch 127 Verstöße festgestellt, die ebenfalls geahndet wurden.
Besonders eilig hatte ein Fahrer auf der Autobahn A995 auf Höhe der Anschlussstelle Unterhaching. Auf diesem Streckenabschnitt ist zum Schutz der Anwohner vor Lärm in der Nachtzeit nur noch eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erlaubt. Doch besagter Fahrer brachte es auf sage und schreibe 190 km/h. Dem Negativ-Rekordhalter erwartet nun eine Geldbuße in Höhe von 1400 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein Fahrverbot von drei Monaten. 
Insbesondere bei den tödlichen Unfällen spielte überhöhte Geschwindigkeit im vergangenen Jahr im südlichen Oberbayern die größte Rolle. 18 Menschen – und damit ein Viertel der gesamten Verkehrstoten – verloren ihr Leben, weil zu schnell gefahren wurde. Raser waren zudem für 1344 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

„Ärmel hoch“ am 1. April

„Ärmel hoch“ am 1. April

RosenheimDer 1. April ist der Tag der Scherze und Streiche? Nicht bei den Schülern des Ignaz-Günter-Gymnasiums Rosenheim. Bei ihnen lautet das Motto an diesem Tag „Ärmel hoch“!  Gemeinsam mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) führen sie eine Typisierungsaktion durch, um so Menschen, die an Leukämie erkrankt sind, zu helfen. 
Die Aktion findet im Ignaz-Günther-Gymnasium (Prinzregentenstraße 32 – 34, 83022 Rosenheim) in der Mensa von 11 bis 16 Uhr statt. Ab 11 Uhr für Schüler. Ab 13 Uhr öffentlich.
Bei der Typisierung wird eine kleine Menge Blut angenommen. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten. Aus der Blutprobe werden Gewebemerkmale bestimmt, die im weltweiten Spendernetz allen Transplanteuren zur Verfügung gestellt werden – um so potenzielle Stammzellenspender zu finden.
Unterstützten kann man die Aktion auch mit einer Spende. Da jede Erstregistrierung der Stiftung AKB 35 Euro kostet, ist sie dringend auf Geldspenden angewiesen.
(Quelle: Mitteilung des Ignaz-Günther-Gymnasiums / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
Mehr hier: 

Landrat besucht Flüchtlingsunterkunft

Landrat besucht Flüchtlingsunterkunft

Wasserburg / Landkreis Rosenheim –  Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Kölbl und der Leiterin der Abteilung 2 im Landratsamt Rosenheim, Heidi Markov, hat Landrat Otto Lederer die Unterkunft für Flüchtlinge aus der Ukraine in der Turnhalle der Realschule in Wasserburg besucht. Gemeinsam wollten sie sich ein Bild von der Situation vor Ort machen und darüber sprechen, was noch benötigt wird oder verbessert werden kann.

In dieser Woche sind in der Turnhalle die ersten 147 Flüchtlinge aus der Ukraine eingezogen. Es handelt sich überwiegend um Frauen und Kinder. Die etwa 20 allein reisenden Männer sollen in den kommenden Tagen anderweitig untergebracht werden. Hallenmanager Christian Haak von Oberland Security führte die Besucher durch die umgebaute Turnhalle.
Im Eingangsbereich bekommen die ukrainischen Bürger einen Ausweis als Zugangsberechtigung. Im vorderen Bereich der Halle befindet sich eine Spielecke für die Kinder, der Essbereich sowie das Catering. Dahinter befinden sich abgetrennte Bereiche mit jeweils drei Doppelstockbetten. „Wir statten die Ankommenden mit allem aus, was sie benötigen, Bettdecke, Bettzeug, Kissen, Hygieneartikel, Handtücher, alles, was sie brauchen“, sagt Haak. Direkt hinter der Halle befinden sich die Container mit den Duschen und Waschmaschinen sowie die Toiletten. Alle Bereiche werden durchgehend sauber gehalten, erzählt der Hallenmanager.
Wie Bürgermeister Michael Kölbl sagte, sei er froh, dass es so gut läuft. Bisher habe es keine Beschwerden gegeben. Auch Landrat Otto Lederer bedankte sich für die Arbeit und bot Hilfe an. „Wenn etwas ist, wenn ihr etwas benötigt, bitte meldet Euch, wir stehen jederzeit zur Verfügung und schauen, was möglich und machbar ist.“ Erste Anregungen und Wünsche nahmen die Beteiligten mit und versuchen hier Lösungen zu finden. Das waren oft kleine Wünsche, wie bestimmte Speisen, die in der Ukraine gern gegessen werden, Lebensmittel bei Unverträglichkeiten oder Regenkleidung.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim – zeig ( von links) Leiterin der Abteilung 2 im Landratsamt Heidi Markov, Bürgermeister Michael Kölbl, Landrat Otto Lederer und Hallenmanager Christian Haak von Oberland Security im Küchenbereich der Unterkunft.)

Samerberg, Törwang, 1957

Samerberg, Törwang, 1957

Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1957. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist Törwang am Samerberg.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Kein Feuer entzünden

Kein Feuer entzünden

Landkreis Rosenheim – Das außergewöhnlich trockene Wetter sorgt dafür, dass in Teilen des Landkreises Rosenheim in den kommenden Tagen hohe, teils sogar sehr hohe Waldbrandgefahr herrscht (wir berichteten). In einer aktuellen Pressemitteilung weist des Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim darauf hin, dass gemäß der Verordnung über die Verhütung von Bränden das Anzünden von Daxenfeuern verboten ist.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Sonne weckt die Igel heuer früh auf

Sonne weckt die Igel heuer früh auf

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Vereinzelt sieht man derer Tage schon Igel durch die Gärten streifen. Die warme Sonne weckt sie heuer sehr früh aus ihrem Winterschlaf. 

Unter den Insektenfressern sind Igel die einzigen Winterschläfer. Bei Temperaturen über 10 Grad und wieder höherer Lichtintensität wachen die Stacheltiere wieder auf. Das ist heuer schon sehr früh der Fall,  wie die Kreisgruppe Würzburg des Bund Naturschutz meldet. Das Problem: Sie finden aktuell noch nicht sehr viele Insekten und Würmer zum fressen, aufgrund der doch noch sehr kalten Nächte. Daher schlafen Igel sonst üblich eigentlich bis April oder gar Mai. 
Hilfsbedürftige Igel erkennt man laut Bund Naturschutz häufig an ihrer Tagaktivität oder daran, dass sie ziellos umherirren, abgemagert und kraftlos wirken. In so einem Fall können wir Menschen helfen: 
– eine flache Schale mit frischen Wasser im Garten aufstellen
– gerne gefressen werden Rühreier, Katzenfeucht- und Trockenfutter oder getrocknete Insekten. Manche Igel mögen auch angebratenes Hackfleisch oder gekochtes, kleingeschnittenes Geflügelfleisch. Das Futter sollte an einem geschützten Ort aufgestellt werden, damit das Futter auch wirklich bei dem hilfsbedürftigen Igelchen und nicht beim gut im Futter stehenden Nachbarskater ankommt. 
Der Bund Naturschutz bittet aus aktuellem Anlass auch noch alle Gartenbesitzer, mit dem Frühjahrsputz im Garten zu warten, denn Laub- und Reisighaufen, dichte Hecken und anderes Gestrüpp sind für die Igel überlebenswichtig. 
Wichtig zu wissen: Nicht jeder Igel, der aktuell schon gesichtet wird, ist ein Pflegefall. Viele Tiere würden zum Ende des Winters noch einmal ihr Versteck wechseln oder sich kurz in die Sonne legen, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Anschließend würden sich diese Igel aber wieder in ihr Schlafquartier begeben.
(Quelle: Bund Naturschutz / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Ein Igelhaus lässt sich übrigens auch gut als Futterhaus nutzen. Hier geht es zur Bauanleitung: 

Für unsere kleinen Leser noch das Märchen vom Wettlauf zwischen Hase und Igel von Janoschs Traumstunde: 

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Feuriger Sonnenuntergang am Samerberg

Feuriger Sonnenuntergang am Samerberg

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Der März 2022 könnte vielleicht auch in die Geschichte eingehen mit den schönsten Sonnenuntergängen aller Zeiten. In den vergangenen Wochen haben uns schon viele tolle Aufnahmen erreicht. Besonders traumhaft ist dieses aktuelle Foto vom gestrigen Donnerstagabend von dem bekannten Rosenheimer Fotografen Rainer Nitzsche: Feurig neigt sich der Tag zu Ende – bei Steinkirchen auf dem Samerberg – hinter dem Baumhaus. Eine beliebte Übernachtungsmöglichkeit für Urlauber. 
Eine Wetteränderung ist für die kommenden Tage nicht in Sicht. Gute Möglichkeit also für weitere derart bezaubernder Bilder.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche von den Samerberger Nachrichten)

Es wird wieder an der Uhr gedreht

Es wird wieder an der Uhr gedreht

Rosenheim / Bayern / Deutschland Es wird wieder an der Uhr gedreht. Am Wochenende heißt es wieder: Uhren umstellen! In der Nacht vom Samstag, 26. März auf Sonntag, 27. März, werden die Uhren eine Stunde vorgestellt – also von 2 auf 3 Uhr.  Dabei war das Ende der Umstellung doch eigentlich schon besiegelt.

Die erste Zeitumstellung gab es während des Ersten Weltkrieges in den Jahren 1916 bis 1918. In der Weimarer Republik wurde die Zeitumstellung dann wieder abgeschafft. Die Nationalsozialisten führten die Sommerzeit dann aber wieder zur Unterstützung der Kriegswirtschaft von 1940 bis 1945 ein. In den Nachkriegsjahren bestimmten dann die Siegermächte, wann wo an den Uhren gedreht wurde. Das führte zu einem Zeit-Chaos. In der sowjetischen Besatzungszone und Berlin kam zum Beispiel von Ende Mai 1945 bis September 1945 die sogenannte „Hochsommerzeit“ zum Einsatz. Zeit-Differenz zur mitteleuropäischen Zeit: 2 Stunden.

Mehrheit der Bürger ist
gegen die Zeitumstellung

1950 wurde die Umstellung wieder ausgesetzt und 1980 erneut eingeführt – mit dem Ziel, Energie einzusparen. Seitdem wird darüber kontrovers diskutiert. Die Mehrheit der Bürger in Deutschland findet diese Maßnahme aktuellen Umfragen zufolge für unnötig, rund 25 Prozent – laut einer aktuellen Umfrage – klagen sogar über gesundheitliche Probleme durch die Umstellung. Und selbst Tiere, wie beispielsweise Kühe, sollen dadurch aus ihrem Rhythmus kommen.
Das Ende der Zeitumstellung schien dann 2018 auch schon besiegelt. Damals befragte die EU-Kommission die Bürger zu diesem Thema. Die Resonanz war riesig. Rund 4,6 Millionen Menschen beteiligten sich an der Befragung. Rund 84 Prozent waren demnach für ein Ende des Wechsels. Der damalige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker verkündete daraufhin: „Die Zeitumstellung gehört abgeschafft“.
Getan hat sich aber seitdem nicht mehr viel. Nun sei es an den einzelnen 27 Mitgliedsstaaten, etwas zu tun, heißt es von Seiten der Europäischen Kommission – und diese können sich bisher nicht darauf einigen, ob es nun bei der Sommerzeit – oder lieber bei der Winterzeit bleiben soll.

In rund 60 Ländern gibt es
dauerhaft Sommerzeit

Übrigens: In rund 60 Ländern der Welt – vor allem in  Nordamerika und Ozeanien – gibt es dauerhaft Sommerzeit.
(Quelle: Beitragsbild: re)

Und noch ein You-Tube-Video aus dem Jahr 2016 zum Schmunzeln:

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Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. März

Namenstag haben: Annunziata, Dismas, Judith, Jutta, Lucia, Maria Rosa, Prokop

3 bekannte Geburtstagskinder:

Elton John (1947 – ist ein britischer Sänger, Komponist und Pianist)

–   Wladimir Klitschko (1976 – ist ein ukrainischer Boxer, mehrfacher Weltmeister im Schwergewicht..)

–  Sarah Jessica Parker (1965 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin, bekannt vor allem durch die Rolle der „Carrie Bradshow“ in „Sex and the City“.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1807: Als erste Eisenbahn weltweit transportiert die 1804 errichtete Swansea und Mumbles Railway zahlende Passagiere.
  • 1811: Napoleon Bonaparte ordnet den Anbau von Zuckerrüben an, weil durch seine Kontinentalsperre gegenüber England Rohrzuckerimporte aus Westindien fehlen. In Europa entsteht die Zuckerindustrie.
  • 1995: Der US-amerikanische Programmierer Ward Cunningham stellt auf der Internetseite c2.com erstmals ein Wiki ins Netz, das WardsWiki.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Hendrik Heuser)
Erhöhte Waldbrandgefahr

Erhöhte Waldbrandgefahr

Rosenheim / Landkreis / Oberbayern Erhöhte Waldbrandgefahr in Oberbayern! Am gestrigen Mittwoch fand deshalb, auf Anordnung der Regierung von Oberbayern, bereits Luftbeobachtungflüge für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Miesbach, Mühldorf am Inn, Garmisch-Partenkirchen, Erding, Ebersberg, Berchtesgadener Land, Bad Tölz-Wolfratshausen und Altötting statt.  

Aufgrund zunehmender Trockenheit weist, laut Mitteilung der Regierung von Oberbayern, der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für Teile im östlichen und südlichen Oberbayern aktuell eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4 von 5). Besonders gefährdet seien Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.
Deshalb starteten am gestrigen Mittwoch Flieger zwecks Beobachtung der Lage vom Himmel aus von den Stützpunkten Erding, Ohlstadt und Mühldorf. 

Die Regierung von Oberbayern bittet die Bevölkerung dringend darum, im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Meter:

  • kein Feuer oder offenes Feuer anzuzünden oder zu betreiben
  • keine offenen Feuerstätten zu errichten oder zu betreiben
  • keine Bodendecken abzubrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abzusenden
  • keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen und nicht zu reichen.
    (Quelle: Information Regierung von Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
Riesenrad am Ludwigsplatz steht

Riesenrad am Ludwigsplatz steht

Rosenheim – Am kommenden Samstag, 26. März, startet in der Rosenheimer Innenstadt die Aktion „Frühling in Rosenheim“. 11 Schausteller beteiligen sich daran mit ihren Attraktionen (wir berichteten). Schon am heutigen Donnerstag ist das Riesenrad am Ludwigsplatz ein besonderer Hingucker. Der Aufbau ist so gut wie abgeschlossen. Die Begeisterung dafür dürfte in den kommenden Wochen groß sein – gleich gar, wenn das Wetter weiter so gut mitspielt.
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Julia Dinner)

Hänsel und Gretel gehen in den Sommerschlaf

Hänsel und Gretel gehen in den Sommerschlaf

Obereck / Samerberg / Landkreis Rosenheim Im Winter war der Garten von Edelgard Stuffer in Obereck am Samerberg ein beliebtes Ausflugsziel vor allem für Familien mit kleinen Kindern. Denn die 71-jährige hat dort eine Szene aus dem Märchen „Hänsel und Gretel“ nachgebaut. Am heutigen Donnerstag geht es aber für Hänsel, Gretel und die böse Hexe in den „Sommerschlaf“  – um Platz zu schaffen für eine neue österliche Szene.

Die Idee für die lebensgroße Märchen-Darstellung in ihrem Garten kam Edelgard Stuffer während des Corona-Lockdowns. „Ich wollte mir die Zeit vertreiben, aber auch Kindern eine Freude machen“, erzählt die kreative Samerbergerin. Zuerst verzierte sie Blumentöpfe, dann kam sie auf die Idee mit den Märchenfiguren. Geformt hat sie diese aus Draht, Stoff und Beton. Die Front des Hexenhaus ist aus Holz. Alles hat Edelgard Stuffer liebevoll bemalt. „Für eine Figur habe ich eine gute Woche gebraucht, die Planungszeit noch nicht eingerechnet“, erzählt sie.
Zuletzt hat sie dann sogar noch einen Bewegungsmelder installiert. Wen sich jemand ihrem Gartenzaun näherte, schaltete sich automatisch passende Musik dazu ein.
Die Begeisterung bei Jung und Alt war groß. Schnell sprach sich am Samerberg dieser neue Ausflugstipp herum.
Heute ist aber damit vorerst erst einmal Schluss. Die Figuren und das Hexenhäuschen werden bis zum nächsten Winter verstaut. „Da baue ich sie dann wahrscheinlich in neuer Form auf“, erzählt Edelgard Stuffer.
In Kürze gibt es statt „Hänsel und Gretel“ ein österliches Motiv in ihrem Garten zu bewundern. „Eine Villa Kunterbunt wird es sein“, verrät die Samerbergerin. Erschaffen hat sie neu in den vergangenen Wochen außerdem eine Fotowand mit Schaf, Hase und Küken, in die Kinder ihre Köpfe für lustige Fotos hineinstecken können.
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Rainer Nitzsche)