Auerbräu Festhalle hat einen neuen Wirt

Auerbräu Festhalle hat einen neuen Wirt

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die Entscheidung ist gefallen: Die Familie Heinrichsberger aus Aschau übernimmt die Auerbräu Festhalle auf der Loretowiese in Rosenheim. „Wir danken der Auerbräu, aber auch unserem Team und unserer Familie für das Vertrauen, dass wir diese Herausforderung gemeinsam meistern werden. Jetzt freuen wir uns aufs Anpacken und eine schöne Wies’n 2022“, so Werner Heinrichsberger Junior.

Die Aufgabe ist keine geringe: Innerhalb der nächsten zwölf Wochen wird das Team nun gemeinsam mit der Brauerei eine Infrastruktur aufbauen, um das Herbstfest in Festhalle und Biergarten mit bis zu 7.000 Sitzplätzen zu bespielen. Werner Heinrichsberger Senior: „Wir möchten mit Partnern und Menschen aus der Region arbeiten und können viele motivierte helfende Hände gebrauchen. Von Schankkellner bis Musikant freuen wir uns über alle, die uns auf der Wiesn 2022 begleiten.“
In der Geschäftsführung der Auerbräu freut man sich uns, dass man mit der Familie Heinrichsberger eine Traditionswirtsfamilie mit Festerfahrung für die Rosenheimer Wies’n gewinnen konnten. „Mit der Familie Heinrichsberger haben wir große gastronomische Erfahrung an Bord, die auch weit über Rosenheim hinaus eine Strahlkraft für das Rosenheimer Herbstfest bedeuten.“, so Dirk Steinebach, Geschäftsführer der Auerbräu. „Mit dem Patronatstag und dem gelungenen Festauftakt in Aschau hat die Familie Heinrichsberger erst vor Kurzem wieder bewiesen, dass sie mit Freude und Ehrgeiz bei der Sache sind.“
Vor einigen Tagen bat die Familie Fahrenschon, die weit über die Grenzen Rosenheims hinaus für ihre großen Festzelte und Volksfeste bekannt sind, der Brauerei Unterstützung bei der Durchführung des Herbstfestes an. „Nachdem die Spekulationen über den neuen Festwirt der Inntalhalle große Wellen geschlagen haben, wollten wir Bereitschaft signalisieren, die Brauerei als unseren langjährigen Partner bei der Wiesn 2022 zu unterstützen“, so Christian Fahrenschon.
Ein Vorschlag, auf den die Brauerei gerne zurückkam. „Wir haben ein sehr konstruktives Gespräch mit der Familie Fahrenschon geführt. Für das Rosenheimer Herbstfest möchten mit einem Partner aus der stationären Gastronomie ein neues Konzept umsetzen. Mit der Familie Fahrenschon, haben wir wiederum als Saisongastronomen einen innovativen und starken Partner an unserer Seite und wollen hier die Zusammenarbeit gerne weiter ausbauen.“, so Dirk Steinebach, Geschäftsführer der Auerbräu.

Die erste Neuerung gibt es bereits vom neuen Team zu verkünden: Der Reservierung startet in diesem Jahr am Wiesnbüro an der Brauerei, und zwar am 19. Juli ab 10 Uhr

(Quelle: Pressemitteilung Auerbräu GmbH / Beitragsbild: Auerbräu GmbH, zeigt von links: Dirk Steinebach, Carolin Heinrichsberger, Werner Heinrichsberger Junior, Werner Heinrichsberger Senior, Rosemarie Heinrichsberger, Thomas Frank)

Bürgerforum Inntal zur Blockabfertigung

Bürgerforum Inntal zur Blockabfertigung

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Die LKW-Blockabfertigung auf der Inntalautobahn am Grenzübergang Kiefersfelden sorgt immer wieder für extreme Staus – auch auf der A8 in Richtung Salzburg. Hier eine Stellungnahme des Bürgerforum Inntal dazu.

Eine Beseitigung der Verkehrsprobleme im Inntal und der Region Rosenheim kann nach Meinung des Bürgerforum nur gemeinsam, also zusammen mit allen betroffenen Gemeinden, Landkreis Rosenheim, dem Land Bayern, Bundesverkehrsministerium und dem Land Österreich / Tirol erreicht werden.
„Die erste Zielsetzung muss es sein, so schnell wie möglich mehr Güter auf die Schiene zu bringen“, so das Bürgerforum. Dies sei sofort möglich: „Hierzu brauche es weder ein 3. und 4. Gleis als Hochleistungsstrecke, noch
einen fertiggestellten Brenner-Basistunnel.“
Aktuell würden auf der Bestandsstrecke Rosenheim-Kufstein 160 bis 180 Züge täglich verkehren. Die derzeitige Kapazität bei guter Betriebsqualität liege bei 284 Zügen, mit ECTS Signaltechnik seien bis zu 392 Züge möglich (Quelle: Vieregg & Rössler Studien 2019 und 2022).
„Um jährlich 400.000 Lkw´s zusätzlich auf die Schiene zu bekommen, sind selbst bei kurzen Zügen maximal 32 Züge pro Tag mehr notwendig“, ist das Bürgerforum Inntal überzeugt.

Damit eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene erreicht wird, sind nach Meinung des Bürgerforums erforderlich:
– die Einführung einer grenzübergreifenden Korridormaut
– die Abschaffung des Dieselprivilegs in Österreich
– die Einführung eines grenzübergreifenden LKW-Dosierungssystems
– Ausbau und bessere Anbindung der DB Güterterminals München-Riem und Regensburg. Große Teile dieser Maßnahmen seien im Transitgipfel 25.07.2019 zwischen Österreich/Tirol und Deutschland/Bayern vereinbart worden
– die Entwicklung und Realisierung einer Alpentransitbörse

Gemeinsames Vorgehen aller
betroffenen Gemeinden gefordert

Um dem Umwege- und Ausweichverkehr von der A8 und A 93, der sowohl bei Blockabfertigung als auch bei starkem Reiseverkehr entsteht, zu begegnen, sei ein gemeinsames Vorgehen aller betroffenen Gemeinden erforderlich. „Die von den Gemeinden Nußdorf und Neubeuern in Auftrag gegebenen Gutachten sollten daher erweitert werden“, so das Bürgerforum Inntal.  Weiterhin sei die Errichtung von frequenzgesteuerten Ampelanlagen an autobahnnahen Verkehrsknoten zu prüfen, um den Ausweichverkehr drastisch zu reduzieren.
Darüber hinaus fordert das Bürgerforum Inntal „eine Verkehrspolitik, bei der an Stelle von unbegrenzter Mobilität für den alpenquerenden Güter- und Personenverkehr der Schutz von Mensch und Natur im Vordergrund steht“.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerforum Inntal / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. Mai

Namenstag haben: August, Alkuin, Cölestin, Ivo, Yvonne, Kuno, Verena

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  John Walker (1781 – war ein englischer Apotheker, der in den 1820er-Jahren das Streichholz erfand, sich diese Erfindung aber nicht patentieren ließ.)

–  Grace Jones  (1948 – ist eine jamaikanisch-US-amerikanische Sängerin, Model und Schauspielerin.)

– Rodrigo Gonzàlez (1968 –ist ein Rockmusiker und Sänger, Bassist, Gitarrist und Pianist der deutschen Rockband „Die Ärzte“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1536: Anne Boleyn, die zweite Ehefrau des englischen Königs Heinrich VIII. und Mutter von Elisabeth I. wird wegen angeblichen Ehebruchs, Inzests mit ihrem Burder George und Hochverrats im Tower of London hingerichtet.
  • 1872: Die Straßenbahn Frankfurt am Main nimmt als Pferdebahnlinie ihren Betrieb auf.
  • 1901: In Frankfurt am Main gründet sich der Bund Deutscher Nahrungsmittel-Fabrikanten und -Händler, der Vorläufer des heutigen Lebensmittelverbands Deutschland.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Hohe Auszeichnung für Eleonore Dambach-Trapp

Hohe Auszeichnung für Eleonore Dambach-Trapp

Rosenheim – Die Liste der Ehrenämter von Eleonore Dambach-Trapp ist lang. Unermüdlich, leidenschaftlich und mit großem Engagement hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Vereinen engagiert – allen voran dem Förderverein der Stadtbibliothek Rosenheim. Außerdem ist sie auch immer schon stark politisch engagiert. Am heutigen Mittwochnachmittag wurde sie mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März im Rosenheimer Rathaus vor. 

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahr 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss per Stiftungserlass gestiftet.Seit dem wurde er rund 261.000 Mal verliehen. Es ist die höchste Anerkennung, welche die Bundesrepublik Deutschland um das Gemeinwohl ausspricht. 
„Alle Verdienste von Eleonore Dambach – Trapp aufzuzählen ist ein Ding der Unmöglichkeit“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März bei der Feierstunde, die von Schülern des Ignaz-Günther-Gymnasiums musikalisch umrahmt wurde.
Er hob zwei Bereiche besonders hervor. Eleonore Dambach – Trapp als Politiker und als Frau der ersten Stunde beim Förderverein der Stadtbibliothek, die sich dank ihres Engagements, Mut und Ideenreichtums seit 1997 zu einem Leuchtturm in der Bibliotheken-Landschaft in den bayerischen Mittelstädten entwickelt habe. 
Die politischen Stationen der engagierten Rosenheimerin: 12 Jahre Kreisvorsitzende der CSU Frauen-Union Rosenheim Stadt, 10 Jahre Bezirksrätin und 18 Jahre Stadträtin.
An  den Feierlichkeiten nahmen neben Familie auch viele treue Weggefährten von Eleonore Dambach-Trapp teil.
Nach dem offiziellen Teil war noch Zeit für gemütliches Beisammensein am Vorplatz des Rathauses.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier einige fotografische Impressionen der Feierstunde im Rathaus:

Blumenstrauss, daneben Schatulle mit Verdienstorden
Oberbürgermeister Andreas Maerz bei seiner Rede. Eleonore Dambach-Trapp steht rechts daneben in blauem Kostüm
Eleonore Dambach-Trapp mit der Verdienstmedaille in den Händen. Daneben rechts Oberbuergermeister Andreas Maerz
Standing Ovations für Eleonore Dambach-Trapp im Rosenheimer Rathaussaal
Blick von hinten über Zuschauer hinweg auf die Musker im Rathaussaal Rosenheim
Buffett im Vorraum des Rathaus Rosenheim
Blick über kleinen weissen Blumentopf mit Rosen hin zu den Eingangstüren des Rosenheimer Rathauses
Naturgewalten im Focus

Naturgewalten im Focus

Rosenheim – Beim Jahrhundert-Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen starben alleine an der Ahr mindestens 133 Menschen. Die Schäden waren enorm. Mitarbeiter der  Europäischen Alpenraumstrategie sind am heutigen Mittwoch in Rosenheim beim Inn-Museum vor Ort und erklären was alles passieren kann. Wir waren vor Ort und haben ein Paar Bilder und Videos für Euch gemacht.

(Ein  Überflutungssimulationen Model das zeigt was passiert wenn der Wasserstand vom Inn steigt.)

(Hier wurden uns verschiedene Größen Modelle von Hagelkörnern gezeigt .)

(Das Bild zeigt was der Hagel für Schäden anrichten kann.)

(Man kann sogar  eine Hagel-Simulationsmaschine  selbst testen.)

(Es wird gezeigt wie unterschiedlich das Wasser abfließen kann.)

(Quellen: Beitragsbild/Foto/Video: Josefa Staudhammer/ Bildunterschriften: Sophie)

Sachrang, Landkreis Rosenheim, 1935

Sachrang, Landkreis Rosenheim, 1935

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1935. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Sachrang – ein Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Ist „Rosenheim in Bewegung“ noch zeitgemäß?

Ist „Rosenheim in Bewegung“ noch zeitgemäß?

Rosenheim – „Rosenheim in Bewegung“ ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. Im Zentrum stehen wie immer die Automobil-Aussteller der Region. Das gefällt schon längst nicht mehr allen. Widerstand regt sich. Kritiker halten diese Veranstaltung für nicht mehr zeitgemäß.

 

Angefangen hat es mit dem Autosalon auf dem Max-Josefs-Platz. Mit den Jahren wurde die Veranstaltung rund um das Motto „Bewegung“ immer facettenreicher. Heuer gibt  es beispielswiese auch Beratungen rund um  Ernährung und Info- und Mitmachangebote zu verschiedenen Sportarten.
Der Fokus liegt aber weiter klar auf Autohäusern der Region, wie das City-Management Rosenheim auch in ihrer Vorankündigung schreibt: 12 Autohäuser präsentieren sich diesmal mit 21 Automarken.
Kaum lief diese Vorankündigung auf auf den Social-Media-Kanälen von Innpuls.me ein, hagelte es auch schon viel Kritik. „Das hat nichts mit Bewegung zu tun“, schreibt eine Facebook-Nutzerin. Auf Twitter, Mastadon und an Innpuls.me selbst laufen Kommentare ein wie „Völlig daneben in dieser Zeit“, „Darüber kann man nur den Kopf schütteln“ ,“Da gäbe es doch aber viel sinnvollere Veranstaltungen aktuell“ oder: „Neuheiten zu noch größeren SUVs und Verbrennern? Nein Danke. Neuheiten zu CarSharing und urbane Mobilitätslösungen: ja bitte!“.
Über Facebook meldeten sich dann auch die beiden Rosenheimer Grünen Antonia Heil und Franz Opperer zu Wort. Innpuls.me hat nachgefragt, warum sie gegen diese Veranstaltung sind. „Für mich ist diese Veranstaltung nicht mehr zeitgemäß. Damit wir die Klimaziele noch erreichen können und unseren Planteten vor dem Untergang retten, müssen wir alle Hebel ziehen und dazu gehört auch, dass wir der Automobilbranche keine Zukunft mehr geben“, sagt Antonia Heil. Auch Franz Opperer sieht „Rosenheim in Bewegung“ als nicht mehr zeitgemäß an. „Immer noch bekommen die Autofirmen bei uns eine derart große Bühne. Nicht nur bei dieser Veranstaltung. Bei weihnachtlichen Spendenaktionen gibt es dann natürlich auch ein Auto zu gewinnen .Da muss ein Umdenken her“, fordert er.
Dass die Automobil-Neuheiten bei „Rosenheim in Bewegung“ dann auch noch gerade in die Fußgängerzone Einzug halten, hält er für völlig daneben. Antonia Heil sieht das ebenso: „Dass die Stadt Rosenheim der Automobilindustrie für ein ganzes Wochenende den roten Teppich ausrollt und sie mitten in der Fußgängerzone Werbung machen lässt, möchte ich nicht“.
Als unangebracht empfindet Antonia Heil in diesem Jahr auch die Betonung auf „nachhaltige Autos“: „Auch wenn E-Autos mit Ökostrom schon deutlich besser sind als Verbrenner, sind die immer noch nicht ressourcenschonend. Da gibt es bessere Verkehrsmittel.“
Rosenheims City-Managerin Sabrina Obermoser entgeht die Kritik an „Rosenheim in Bewegung“ natürlich auch nicht. „Das ist ein sensibles Thema“ sagt sie im Gespräch mit Innpuls.me. Deshalb habe man die Veranstaltung in den vergangenen Jahren bereits immer facettenreicher gestaltet. Ein „Rosenheim in Bewegung“ ohne Automobile kann sie sich aber auch zukünftig nicht vorstellen: „Der Durchschnittsbürger in unserer Region ist nach wie vor vom Auto abhängig. Und unsere Autohäuser sind weiter ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“
Antonia Heil würde sich für dieses Jahr Infostände zum 9-Euro-Ticket und zum neuen Rufbus ROSI wünschen. Außerdem Stände zu RoVB, BOB, Radentscheid, Tiefbauamt, ADFC und Carsharing. Wolle man den kommerziellen Charakter dieser Veranstaltung erhalten, könnten es ihrer Meinung auch auch mehr Fahrradhändler sein.
Gegen mehr Fahrradhändler hätte auch das Citymanagement nichts, aber, „wenn sich nicht mehr bei uns melden, können wir nichts machen.“
Eine gewisse Neuausrichtung der Veranstaltung könnte aber heuer dennoch erkennbar sein. Das Citymanagement hat angekündigt, dass der Gastronomie mehr Platz als bisher eingeräumt wird und den Autos dafür etwas weniger.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re

Erste Städte schalten Licht früher ab – Rosenheim auch?

Erste Städte schalten Licht früher ab – Rosenheim auch?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Angesichts aktuell extrem hoher Energiekosten wollen erste Städte in Deutschland bei der Straßenbeleuchtung sparen. Sie soll später an- und früher ausgehen. Macht die Stadt Rosenheim da mit? Innpuls.me hat nachgefragt.

Die Stadt Weimar will bereits am 1. Juni an der Straßenbeleuchtung sparen. Die Laternen sollen während der Sommerzeit 30 Minuten später ein und 30 Minuten früher ausgeschaltet werden. In den Wintermonaten soll dann die ursprüngliche Beleuchtungsdauer um täglich zehn Minuten reduziert werden, teilte die Stadt vor wenigen Tagen mit. Bis zu 100.000 Kilowattstunden und damit bis zu 40.000 Euro jährlich könne man so einsparen.
Hört sich nach einem guten Plan an. Kritik kam nach dieser Ankündigung aber schnell im Punkt Sicherheit.

Über 6500 „Lichtpunkte“
gibt es in der Stadt Rosenheim

In Rosenheim sind die Stadtwerke (SWRO) für die Straßenbeleuchtung auf Rosenheims Straßen und Plätzen zuständig. Über 6.5000 sogenannte „Lichtpunkte“ sind im Einsatz. Bereits rund die Hälfte ist auf LED-Technik umgestellt. Die Umstellung erfolgt nach Auskunft der SWRO Zug um Zug im Rahmen von ohnehin geplanten Bautätigkeiten oder in Einzelmaßnahmen.
Die steigende Qualität der Lampen führe zu einer kontinuierlichen Verbesserung hinsichtlich Effizienz, Farbe und Ausleuchtung. „Der energetische Effekt fällt dabei nicht so hoch aus, wie man vermuten mag. Denn die älteren Quecksilberdampf-Lampen sind energetisch nicht so viel schlechter. Sie sind nicht zu vergleichen mit haushaltsüblichen Leuchtmitteln, bei deren Umstellung auf LED sich ein deutlich höheres Einsparpotenzial bietet“, erklärt Pressesprecherin Ulrike Willenbrink.

Straßenlampen in Rosenheim 
leuchten nicht nach festen Uhrzeiten

Die Lampen in der Stadt Rosenheim leuchten nicht nach festen Uhrzeiten, sondern dämmerungsgesteuert ab Einsetzen der Abenddämmerung bis zur Morgendämmerung. Außerdem nutze die SWRO bereits seit längerem die Möglichkeit nutzen, in Nebenstraßen und Wohngebieten die Straßenbeleuchtung nach 22 Uhr bis 5 Uhr um bis zu 50 Prozent zu dimmen.
Ein späteres Einschalten bzw. früheres Ausschalten der Straßenbeleuchtung sei aus Sicherheitsgründen nicht sinnvoll.

Bewegungsmelder für Straßenlaternen
keine Option für die SWRO

Andere Städte denken aktuell auch über den Einbau von Bewegungsmeldern an ihren Straßenlaternen nach. Darin sieht die SWRO keine Option. „Zum einen gibt es bisher keine zuverlässige Entwicklung, die zu 100 Prozent sicherstellt, dass die Beleuchtung auch einwandfrei funktioniert. Zum anderen wäre ein ständiges Ein- und Ausschalten sowohl für Verkehrsteilnehmer als auch für Anwohner unangenehm und würde die Sicherheit im Straßenverkehr negativ beeinflussen.“
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Betriebsräte berichten von ihrer Arbeit

Betriebsräte berichten von ihrer Arbeit

Rosenheim – Angesichts der Betriebsratswahlen, die seit Anfang März laufen und noch bis Ende Mai gehen, werben der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften für die Gründung von mehr Betriebsräten. Bei einem Pressegespräch mit aktiven Betriebsratsmitgliedern im Rosenheimer Gewerkschaftshaus berichteten Betriebsräte von ihrer Arbeit.

Günter Zellner, Regionsgeschäftsführer des DGB für Oberbayern erzählte, dass es in der Stadt und im Landkreis Rosenheim insgesamt über 100 Betriebsratsgremien sowie eine Vielzahl von Jugend- und Auszubildendenvertretungen gibt. In jedem Betrieb ab 5 Beschäftigten ist die Gründung von Betriebsräten möglich. Anwesend bei der Pressekonferenz waren außerdem Betriebsräte von der Firma Hamberger, der Brauerei Auerbräu und den RoMed Kliniken.

Josefa Leitner vom Auerbräu Rosenheim hat bisher die Interessen aller jungen Beschäftigten sowie aller Auszubildenden vertreten. Bei der diesjährigen Betriebsratswahl wurde sie erstmalig zur Betriebsrätin gewählt und betont, wie wichtig es ist, dass Arbeitnehmer*innen eine Stimme für ihre Interessen im Betrieb haben und dies durch Betriebsräte und Jugend- und Auszubildendenvertretungen realisiert wird. Denn in Betrieben ohne Vertretungsstrukturen sind die Bedingungen für die Beschäftigten und die Auszubildenden deutlich schlechter und so komme es auch viel öfter zu Problemen, welche den Erfolg von Unternehmen lähme. Sie ist überzeugt, dass Unternehmen am erfolgreichsten sind, wenn sie Hand in Hand mit den Betriebsräten und Jugend- und Auszubildendenvertretungen Kompromisse erzielen.

Franz Greska, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter bei der Firma Hamberger in Stephanskirchen, ging darauf ein wie sich die Betriebsräte gerade auch für ältere Menschen im Betrieb einsetzen. Die Schaffung von altersgerechten Arbeitsplätzen sei so zum Beispiel eine immer fortwährende Aufgabe für die sich die Betriebsräte in seiner Firma einsetzen. So sei es in seinem Betrieb durch den Einsatz der Betriebsräte gelungen, altersgerechte Arbeitsplätze zu schaffen und so die Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern im höheren Alter zu verhindern.

Mit Volker Schmidt berichtete ebenfalls der langjährige Betriebsratsvorsitzende des RoMed-Klinikums in Rosenheim. Gerade in den letzten beiden Jahren seien mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie eine Menge neuer Aufgaben für die Betriebsräte hinzugekommen. So haben sich die Betriebsräte noch mehr als zuvor für den Schutz der Gesundheit der Beschäftigten eingesetzt. Gerade, dass während der höchsten Belastungen während der Pandemie genügend Erholungspausen zur Verfügung standen, sei durch das gewerkschaftliche und betriebliche Engagement möglich geworden. Auch Schmidt betonte die Wichtigkeit der Konfliktlösungsorientiertheit der Betriebsräte um gemeinsam mit den Arbeitgebern die besten Lösungen zugunsten der Beschäftigten zu finden.
(Quelle: DGB Region Oberbayern / Beitragsbild: DGB Region Oberbayern, zeigt von links Sepp Parzinger, Volker Schmidt, Günter Zellner, Josefa Leitner und Franz Greska)

Neuer Feldgeschworener für Rosenheim

Neuer Feldgeschworener für Rosenheim

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat mit Nikolaus Stadler einen neuen Feldgeschworenen. Er folgt auf Georg Schnitzlbaumer, der sein Amt nach 29 Jahren aus Altersgründen niederlegt.

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März dankte Schnitzlbaumer für seine langjährige Tätigkeit und vereidigte Stadler (unser Foto) mit dem Schwur auf das Grundgesetz und die Verfassung des Freistaates Bayern.
Feldgeschworene unterstützen das staatliche Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Grenzsteine zu setzen und andere Grenzmarken einzubringen. Das Amt eines Feldgeschworenen erfordert ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit, Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Ortskenntnis. Es gilt als das älteste kommunale Ehrenamt in Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim, zeigt Nikolaus Stadler links mit Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März)

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent“

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent“

München / Bayern – Eine Million neue Streuobstbäume sollen bis 2035 auf Bayerns Flächen gepflanzt werden. Das wurde im bayerischen Streuobstpakt vereinbart, bei dem auch der Bayerische Bauernverband Partner ist. „Nun muss der Pakt von allen Beteiligten gelebt werden – unsere Bäuerinnen und Bauern stehen dazu bereit“, sagte BBV-Umweltpräsident Stefan Köhler bei der Auftaktveranstaltung zum Bayerischen Streuobstpakt in Bamberg zu.

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent! Es kann den Landwirten Perspektiven durch Diversifizierung oder Doppelnutzung bieten und damit gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und Ökologie fördern“, so Köhler. Wenngleich neu gepflanzte Streuobstbäume erst in etwa acht Jahren nennenswerte Erträge zur Vermarktung liefern, brauchen die Betriebe bereits heute Sicherheiten für funktionierende Absatzwege.

„Versorgungssicherheit
hat oberste Priorität“

Wichtig sei dem Umweltpräsidenten zudem die sinnvolle Auswahl geeigneter Flächen und die freiwillige Teilnahme der Landwirtinnen und Landwirte. „Die Standortwahl muss nicht nur aus Gründen der Pflanzengesundheit und Wasserverfügbarkeit wohl bedacht werden. Versorgungssicherheit hat oberste Priorität! Ertragreiche Ackerflächen sollten weiterhin zur Produktion von Grundnahrungsmitteln genutzt werden“, sagt Köhler.

„Verbraucher erkennen zunehmend
Bedeutung regionaler Nahrungsmittelsysteme“

Erst die Pandemie, jetzt der Krieg in der Ukraine. Die Verbraucher erkennen zunehmend die Bedeutung regionaler Nahrungsmittelsysteme, ist Köhler überzeugt. „Regionale Ware ist gefragt, auch wenn manchmal die Optik vielleicht nicht ganz mithalten kann. Deswegen muss der Verbraucher Streuobst als solches erkennen, sonst kann es sich nicht gegen zumeist günstigeres ausländisches Verarbeitungsobst behaupten“, sagt Köhler.
Streuobst hat in Bayern eine lange Tradition, aus der sich die heutigen Obstbauanlagen entwickelt haben. Der Streuobstpakt hat zum Ziel, diese Tradition aufleben zu lassen und gleichzeitig den Natur- und Artenschutz zu unterstützen. Die Paktpartner aus Landwirtschaft, Umwelt und Landschaftspflege machen sich gemeinsam für eine Landbewirtschaftung im Kontext des Klimawandels stark.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die „Doppel-Königin“ der Kastenau

Die „Doppel-Königin“ der Kastenau

Kastenau / Stadt Rosenheim  – Elisabeth Marx erreichte Historisches in der 59-jährigen Vereinsgeschichte der Schützengesellschaft Waldfrieden Kastenau: Sie wurde Pistolenkönigin und Luftgewehrschützenkönigin und damit Doppel-Königin. Bei der Jahreshauptversammlung wurden ihr die Schützenketten feierlich übergeben.

Zweiter Schützenmeister Hermann Dodl berichtete zu Beginn der Versammlung über die vergangene Saison, die größtenteils von der Corona-Pandemie geprägt war. Nachdem der Kastenauer Stier 2021 nicht ausschossen wurden konnte, wurde dieser als Highlight der diesjährigen Saison im April 2022 nachgeholt. Für die kommende Saison hofft er, dass diese wieder normal durchgeführt werden kann. Im Anschluss an den Bericht des Schützenmeisters konnte Kassier Thomas Fischer den Kassenbericht vortragen. Durch erhöhte Nebenkosten und ausgefallene Veranstaltungen wurde das Vereinsvermögen leicht verringert. Der Verein ist dennoch gut gerüstet für die kommenden Jahre.
Nächster Punkt war die Mitgliederehrung: Käthe Schweizer und Hermann Dodl wurden jeweils für die 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Höhepunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung war die Preisverteilung von Königsschießen, Vereinsmeisterschaft und Jahreswertung.
Zu Beginn wurden die Sieger der Vereinsmeisterschaft bekannt gegeben. In Ihren jeweiligen Klassen erster und somit Vereinsmeister 2022 wurden Elisabeth Marx – Damen-Klasse mit 373 Ringen, Luca Stallhofer – Luftpistole- Schützen-Klasse mit 339 Ringen, Gaby Hartl – Luftpistole- Damen-Alters-Klasse mit 336 Ringen, Georg Schnitzer – Luftpistole- Herren-Alters-Klasse mit 347 Ringen, Friedl Hauser – Luftpistole- Herren-Senioren-Klasse mit 330 Ringen und Helmut Klinger – Luftgewehr- Aufgelegt-Klasse mit 345 Ringen.
Anschließend wurden die Ergebnisse der Jahreswertung bekannt gegeben. Hier bekam jeder Schütze, der mindestens zehn gewertete 10er-Serien über die Saison in der Schießkladde eingetragen eine Urkunde für die erbrachten Leistungen. Hier belegte jeweils den ersten Platz Ihrer Klasse: Luca Stallhofer -Luftpistole- Schützen-Klasse mit 913 Ringen, Gaby Hartl – Luftpistole-Damen-Alters-Klasse mit 929 Ringen, Günter Hartl – Luftpistole-Herren-Alters-Klasse mit 913 Ringen und Helmut Klinger – Luftpistole-Herren-Senioren-Klasse mit 871 Ringen.

Schützenketten wurden an 
die neuen Könige übergeben

Nach einer kurzen Pause war es dann soweit. Die alten Schützenkönige Günter Hartl und Hermann Dodl standen mit Ihren Schützenketten bereit um diese an die neuen Könige zu übergeben. Mit der Luftpistole traf Elisabeth Marx am besten und ist somit mit einem 234,8 Teiler neuer Pistolenkönigin in der Kastenau. Wurstkönig wurde Gaby Hartl mit einem 382,0 Teiler, Brezenkönig Georg Schnitzer mit einem 432,4 Teiler mit und damit die Brotzeit nicht zu trocken wurde, hat man vor einigen Jahren den Gurkenkönig auf Rang vier eingeführt und dies wurde mit der Luftpistole der bisherige König Hermann Dodl mit einem 650,3 Teiler.
Bei den Luftgewehrschützen hat es ebenfalls Elisabeth Marx geschafft, den besten Schuss abzugeben. Mit einem 335,7 Teiler ist sie neue Luftgewehrschützenkönigin in der Kastenau und gleichzeitig auch die erste Schützin, die es in der 59-jährigen Vereinsgeschichte geschafft hat, beide Königsketten im gleichen Jahr zu gewinnen. Wurstkönig wurde hier Franziska Brettschneider mit einem 638,0 Teiler und Brezenkönig wurde Helmut Klinger mit einem 792,2 Teiler. Die Gurken bekam Florian Dodl auf Rang vier mit einem 872,3 Teiler.
Mit dem Terminhinweis an das Fischessen, welches für den 9. Juli geplant ist, beendet Hermann Dodl den offiziellen Teil.
Die erreichten Platzierungen und Ehrungen wurden noch bis tief in die Nacht gefeiert und es war wieder mal eine Veranstaltung der Kastenauer Schützen, bei denen man dabei sein gewesen sollte, weil man sonst etwas verpasst hat.
(Quelle: Pressemitteilung SG Waldfrieden Kastenau / Beitragsbild: SG Waldfrieden Kastenau, zeigt von links Zweiten Schützenmeister Hermann Dodl, Doppel-Königin Elisabeth Marx mit beiden Königsketten und Ehrenschützenmeister Helmut Klinger.)