Repair-Cafè Rosenheim feiert 7. Geburtstag

Repair-Cafè Rosenheim feiert 7. Geburtstag

Rosenheim – Sieben Jahre Repair-Cafè Rosenheim:  Gefeiert wurde der Geburtstag unter dem Motto „Über sieben Brücken musst du gehn…“. Es war ein gelungener Abend mit viel Heiterkeit und interessanten Gesprächen.

Die erste Repari-Cafè wurde im Bürgerhaus „Miteinander“ in der Lessingstraße 77 Im Jahr 2015 durchgeführt – also vor sieben Jahren. Gerade die Zahl „Sieben“ war Anlass, dieses Bestehen ein wenig zu feiern. Zuerst wurde auch bei der Geburtstagsfeier noch repariert – und das nach langer Zeit wieder ohne vorherige Anmeldung.

Rund 1820 Besucher kamen in den
vergangenen 7 Jahren zum Repair-Cafè Rosenheim

In den vergangenen sieben Jahren kamen 1820 Besucher an 63 durchgeführten Terminen, wobei in den Corona-Jahren 2020, 2021 und 2022 nur 9 Termine möglich waren.
In den 7 Jahren wurden 1096 elektrische Gegenstände, 159 Fahrräder repariert, 96 mal Kleidung in Ordnung gebracht und 77 schadhafte Bücher frisch geklebt. 222 Gegenstände fielen unter Sonstiges und 170 mal konnte bei Problemen für Computer und Handys beraten werden. Die Reparatur-Erfolgs-Quote lag über die Jahre hinweg bei 53 – 57 Prozent. Die Anzahl der Helfer betrug in diesem Zeitraum ca. 40 Personen, der feste Stamm besteht aus 25 Leuten. Ein Vorteil ist, dass die Kolpingsfamilie die Trägerschaft übernommen hat und dadurch Spendenquittungen ausgestellt und Versicherung für die Veranstaltungen bezahlt werden können.
Beim anschließenden Büfett gab es selbstverständlich 7 Brotaufstriche vom türkischen Frischemarkt und dazu 7 verschiedene Brotsorten vom Bäcker aus der Lessingstraße.
Nach getaner Arbeit erschienen die Ehrengäste, darunter aus der Nachbarschaft die Pastorin Claudia Huber, ehemaliger zweiter Bürgermeister Anton Heindl, Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, von der Sozialen Stadt Werner Pichlmeier und die verantwortlichen Damen des Bürgerhauses „Miteinander“ Urusula Miller und Karin Weiß, die alle herzlich begrüßt wurden.
Viel Spaß machte ein von Teammitglied Bettina Maier vorbereitete Sprichwörtersammlung. Jeder Teilnehmer konnte ein Sprichwort aus einem Beutel ziehen, in denen jeweils die Zahl sieben vorkam und zum allgemeinen Vergnügen dann vorgelesen wurde, daraus sei nun ein Spruch von Dalai Lama zitiert: „Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit, Genuss ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Geschäft ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Religion ohne Opfer, Politik ohne Prinzipien.

Georg Schmid reflektierte in seiner Rede
auch die Zahl „Sieben“

Georg Schmid, Mitbegründer des Repair-Cafés, reflektierte in seiner Rede die Zahl „Sieben“. Das verflixte 7. Jahr habe das Repair-Café trotz der Schwierigkeiten in der Corona noch gut überstanden.
Natürlich wurde dann auch bekannte Lied der Rockgruppe Karat und Peter Maffay angestimmt „Über sieben Brücken musst du gehen, sieben dunkle Jahre überstehn, sieben Mal wirst Du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein“, begleitet mit der Klarinette von Teammitglied Peter Wieser. Alle Anwesenden sangen kräftig mit zu dem umgedichteten Text von Sigi Thäle, … über sieben Brücken musst du gehen, um das Reparieren zu verstehn, …um dem Schaden auf dem Leib gehen, um das Rad wieder flott zu drehn, um Hose, Rock und Bluse schnell zu nähn, alte Bücher werden wieder schön, über sieben Brücken musst du gehn, um die nächsten Jahre gut zu überstehn…..
(Quelle: Pressemitteilung Repair-Cafe Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Aktionstag zum Thema „Naturgefahren“

Aktionstag zum Thema „Naturgefahren“

Rosenheim – Die Europäische Alpenraumstrategie (EUSALP) ist „on the road“ in den Alpenländern! Im Rahmen einer „Roadshow“ wird auch Bayern besucht: Am morgigen Mittwoch, 18. Mai,  findet ein Informations- und Aktionstag zum Thema „Naturgefahren“ im Inn-Museum in  der Innstraße 72, 83922 Rosenheim statt. Verschiedene Ausstellungen, vielfältige Aktionen für Groß und Klein sowie spannende Vorträge und Diskussionen erwarten die Besucher.

Dabei dreht sich alles um das Thema Naturgefahren: Wie Gemeinden sich und ihre Bürger schützen können und wie die EUSALP dabei unterstützt. Das
Ziel ist es, zu sensibilisieren, über Naturgefahren zu informieren und für Eigeninitiative zu motivieren.
Für den Aktionstag ist ein umfangreiches Programm geplant. Besucher können an Informationsständen mehr über EUSALP, Naturgefahren im Rosenheimer Raum sowie Möglichkeiten der Vorsorge erfahren. Zudem stehen die regulären Ausstellungen des Inn-Museums zur Verfügung, die unter anderem über Schifffahrt und die Flusslandschaft des Inn informieren. Neu ist außerdem eine Sonderausstellung „120 Jahre Wildbachverbauung“, die von der Gründung
der königlich-bayerischen Wildbachsektionen, der Entwicklung der Wildbachverbauung bis hin zum heutigen Umgang mit den Gefahren von Wildbächen berichtet.
Durch verschiedene Naturgefahrenmodelle und -spiele kann das Thema Risikomanagement spielerisch entdeckt werden. Mit dabei sind auch lokale Einsatzkräfte aus Rosenheim, die über ihre Tätigkeiten im Katastrophenschutz aufklären. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sprechen Akteure aus Verwaltung, Forschung und Praxis sowie Betroffene über das Thema Starkregen und stehen für Fragen der Besucher bereit. Zum Abschluss tritt das Junge Theater Rosenheim auf. Eine Impro-Show der lokalen Künstlerinnen und Künstler lässt die Themen des Tages nochmals aufleben und gibt wichtige Impulse mit nach Hause.
Interessierte aus der Region sind zwischen 11 und 17 Uhr herzlich zum
Aktionstag im Inn-Museum Rosenheim (Innstraße 74, 83022 Rosenheim) eingeladen. Der Zutritt ist kostenlos und für Verpflegung ist gesorgt
Der Aktionstag wird durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das Bayerische Landesamt für Umwelt, das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sowie die EUSALP und deren Aktionsgruppe 8 (Risk Governance) organisiert. Die Veranstaltung wird durch die EUSALP finanziert und im Rahmen des Projekts AlpGov 2 (Nr. 942) realisiert, welches vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über das Interreg-Alpenraumprogramm kofinanziert wird.
(Quelle: Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Rosenheim / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. Mai

Namenstag haben: Antonia, Dietmar, Elgiva, Pascal, Walter, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Sebastian Kneipp (1821 – war ein katholischer Theologe und Entwickler der nach wie vor bekannten und beliebten Kneipp-Wasserkur.)

–  Udo Lindenberg (1946– ist ein deutscher Rockmusiker.)

–  Cosma Shiva Hagen (1981 – ist eine deutsche Schauspielerin – Tochter von Sängerin Nin Hagen.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1620: Im osmanischen Philippopolis, dem heutigen bulgarischen Plowdiw, wird das erste Kinderkarussell betrieben. Es hat aus einem großen Wagenrad bestanden, an dessen äußeren Seite kleine Sitze befestigt waren.
  • 1861: Thomas Cook organisiert die erste Pauschalreise mit Unterkunft und Verpflegung – für Britische Arbeiter.
  • 1992: Der neue Flughafen München im Erdinger Moos wird in Betrieb genommen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re )
Eindrucksvolle Bilder der Gewitterfront

Eindrucksvolle Bilder der Gewitterfront

Happing / Rosenheim – Die Gewitter über Rosenheim sind abgezogen. Die Unwetterwarnung vom DWD wurde aufgehoben. Aktuell erreichen uns gerade noch diese eindrucksvollen Bilder der Gewitterfront, die die Stadt am Abend erreicht hat – fotgrafiert vom Rosenheimer Stadtteil Happing aus nach Richtung Bad Feilnbach.
(Quelle Beitragsbild, Fotos: re)

Gewitterfront über Happing
Gewitterfront Happing
Gewitter zieht ab. Mond kommt heraus
Behinderungen im Zugverkehr

Behinderungen im Zugverkehr

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Das Gewitter ist über Rosenheim hinweggezogen.  In der Stadt ohne, nach aktuellen Stand, für größere Schäden zu sorgen. Die Bayerische Regiobahn (BRB) meldet aber aktuell auf ihrer Homepage witterungsbedingte Störungen bzw. eine defekte Oberleitung im Bereich Großkarolinenfeld. Deswegen kommt es auf der Bahnstrecke München Hauptbahnhof – Rosenheim derzeit zu hohen Verspätungen und Zugausfällen.
(Quelle: Verkehrsmeldung BRB / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Es braut sich was zusammen

Es braut sich was zusammen

Rosenheim – Schön langsam braut sich auch was über Rosenheim zusammen. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim vor starkem Gewitter mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h, sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 25 l/m2 pro Stunde und Hagel. Also lieber wieder empfindliche Pflanzen in Sicherheit und Gartenauflagen und Co. ins Trockene bringen. 
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Änderung der Müllabfuhr

Änderung der Müllabfuhr

Rosenheim – Am 26. Mai ist Christi-Himmelfahrt – in Bayern ein Feiertag. In der Woche von Christi-Himmelfahrt findet die Müllabfuhr im Stadtgebiet Rosenheim bis einschließlich Mittwoch regulär statt. Nur die Donnerstagstour verschiebt sich wegen des Feiertages auf Freitag.
Die Bürger werden gebeten ihre Mülltonnen entsprechend bereitzustellen.
(Quelle: Presseinformation Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rimsting, Landkreis Rosenheim, 1922

Rimsting, Landkreis Rosenheim, 1922

Rimsting am Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1922. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Gemeinde Rimsting. Der Luftkurort liegt am Chiemsee zwischen den Kurorten Prien und Bad Endorf. Und weil es so schön ist, gleich noch eine alte Aufnahme von Rimsting obendrauf – sie stammt aus den 50er Jahren:
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

rechts bäuerliches Haus, links von der Dorfstraße Kirche, schwarz-weiss-Aufnahme
Fliegenplage in der Kastenau

Fliegenplage in der Kastenau

Kastenau / Stadt Rosenheim – Fliegenplage in der Kastenau: Scharenweise fallen sie aktuell in Haus und Garten ein, setzen sich auf Arbeitsflächen und Möbel und verschmutzen Fenster, Türen, Geschirr und Essen. „Unappetitlich und unhygienisch“, klagen viele. Das Problem ist nicht neu: 2019 sammelten die Kastenauer sogar Unterschriften und wandten sich damit an alle Fraktionen des Rosenheimer Stadtrats. Als Verursacher wurde damals eine benachbarte Entsorgungsfirma ausgemacht. Der Verdacht liegt nahe, dass diese auch diesmal für das extreme Fliegenaufkommen verantwortlich ist. Innpuls.me hat nachgefragt.

Je näher am Bahngleis dran, desto mehr leiden die Kastenauer heuer wieder unter der extremen Fliegenplage. „Man kommt mit dem Totschlagen nicht mehr nach“, klagt Monika Strauß. Nur kurz Tür oder Fenster geöffnet und schon ziehe ein Wolke von Fliegen in ihr Haus – trotz Insektengitter.
Bei vielen Nachbarn die gleiche Situation, wie sie im Gespräch mit Innpuls.me erzählen.  „Schon unsere Eltern haben hier gelebt. Aber wir überlegen aktuell wirklich aus der Kastenau wegzuziehen. Wir werden den Fliegen einfach nicht mehr Herr. Wenn man einen Fliegenfänger aufhängt, ist der innerhalb weniger Stunden schwarz. Das ist einfach ekelig“, klagt eine Kastenauer Familie. Eine andere fügt hinzu: „Sogar das soziale Leben leidet unter den Fliegen. Grillabende mit Freunden sind wieder einmal ein Ding der Unmöglichkeit. Hinzu kommt die Geruchsbelästigung. Wir wohnen im 1. Stock und da stinkt es an warmen Tagen auch noch“.
Alteingesessene Kastenauer erzählten, dass sie eine derart extremes Fliegenaufkommen in dem Rosenheimer Stadtteil in der Vergangenheit nie erlebt hätten. Das Problem sei erst aufgekommen mit der Ansiedlung einer Entsorgungsfirma im Industriegebiet Ost, das in unmittelbarer Nähe zu dem Wohngebiet liegt.
Bereits im Jahr 2016 ging diesbezüglich eine Beschwerde an die Stadt Rosenheim. „Danach war für einige Wochen wieder Ruhe und dann ging wieder alles von vorne los“, erinnert sich Monika Strauß.
2019 war die Fliegenplage dann wieder besonders schlimm. Um endlich eine langfristige Lösung zu erzielen, starteten einige Kastenauer sogar eine Unterschriftenaktion und verfassten dazu ein Begleitschreiben an alle Fraktionen des Rosenheimer Stadtrats. „Wir bitten Sie, die Gründe für die Fliegenplage zu überprüfen und gegebenenfalls die Firma entweder zu zügiger und hygienischer Arbeit aufzufordern und dies auch regelmäßig zu überprüfen“, hieß es darin. 
Das Ordnungsamt trat mit der betreffenden Entsorgungsfirma in Kontakt. Diese setzte industrielle Fliegenfänger ein, um das Fliegenaufkommen einzudämmen. Mit Erfolg. Innerhalb kürzester Zeit war es danach vorbei mit der Fliegenplage in der Kastenau.
Die Jahre danach blieb es ruhig – bis heuer. „In diesem Jahr ist es wieder extrem“, ärgern sich viele Kastenauer. Das Ordnungsamt wurde bereits wieder informiert und hat sich unseren Informationen zufolge auch  in der vergangenen Woche erneut ein Bild von der Situation in dem betreffenden Entsorgungsbetrieb gemacht. Wir sind mit dem Ordnungsamt in Kontakt getreten, um zu klären, welche konkreten Ergebnisse dieser Termin gebracht hat. Bis jetzt liegt uns dazu aber noch keine Stellungnahme vor.
Geäußert hat sich dagegen bereits der Pressesprecher der betreffenden Entsorgungsfirma. „Wir nehmen die Beschwerden der Anwohner ernst“, erklärt Michael Schneider im Gespräch mit Innpuls.me.
Dass der Entsorgungsbetrieb für das diesjährige starke Fliegenaufkommen in der Kastenau verantwortlich ist, hält er aber für „sehr unwahrscheinlich“. „Natürlich wird da immer schnell mit dem Finger auf uns gezeigt, aber wir haben alle Maßnahmen ergriffen, damit es nicht noch einmal zu einer Belästigung mit Fliegen kommen kann. Das wurde uns auch vom Ordnungsamt bestätigt“, sagt er. Als Grund für die erneute Fliegenplage sieht er mehr die momentane Witterung.
Doch daran glauben die Kastenauer eher weniger. „Dann müsste ja auch anderswo in Rosenheim eine Fliegenplage sein und nicht nur bei uns, und das ist nicht der Fall“, meint ein 54-jähriger Anwohner. Einige Kastenauer planen deswegen derzeit bereits die nächste Unterschriftenaktion.
(Quelle: Beitragsbild: re)

Kinder-Lachgeschichten: „Eins Zwei Drei Tier“

Kinder-Lachgeschichten: „Eins Zwei Drei Tier“

Seeon  / Landkreis Traunstein – Als Rahmenprogramm zur Ausstellung „Magdalena Wolf: Wildhund, Wal und Salamander“ veranstaltet das Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon (Klosterweg 1, 83370 Seeon-Seebruck) am Sonntag, 29. Mai, 15 Uhr, das vergnügliche Figurentheater „Eins Zwei Drei Tier“. Dabei spielt eine Schauspielerin des Theater Mär mit Handfiguren Begebenheiten aus Nadia Buddes Buch voller schräger und liebenswerter Gestalten.

Einige dieser lustigen Figuren hat die Schauspielerin mit im Gepäck – und obendrein noch die schönen, einfachen Reime. Die komischen Geschichten und Situationen, die gespielt werden, dürften vor allem Kindern ab zwei Jahren gefallen: der Hase („mit Schramme, mit Pflaster, mit Beule, – Eule“) muss getröstet werden, weil er sich verletzt hat. Die Eule („im Bett, am Fenster, am Tisch, – Fisch“) wacht auf und angelt sich ihr Frühstück. Federleicht werden die Kinder durchs Stück geführt und haben dabei allerlei zu rätseln, zu reimen und zu tun – auch die Großen unter den Zuschauen können gerne mitmachen. Tickets für die Vorstellung sind im Klosterladen Seeon oder via muenchenticket.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Kultur- und Bildungszentrum des Birzirks Oberbayern / Beitragsbild: Pressebildarchiv Theater Mär – Sandra Pagany)

Lehrreiche Feuerwehrübung in Stein

Lehrreiche Feuerwehrübung in Stein

Stein / Landkreis Traunreut – Nachdem jetzt lange Zeit keine größeren Übungen in den Feuerwehren möglich war, nutzen die Feuerwehren Stein und Altenmarkt nun die Möglichkeit, in einem Wohngebäude der Firma Geyer Holz eine umfangreiche Atemschutzübung durchzuführen. 45 Aktive beider Feuerwehren beteiligten sich daran. „Man merkt schon, dass das praktische Training nach zwei Jahren Pause fehlt, deshalb sind wir froh, dass wir nun wieder üben dürfen und können“, so die beiden Hauptorganisatoren Helmut Braml und Christian Weidinger im Gespräch mit Innpuls.me.

Angenommen war ein Zimmerbrand mit mehreren vermissten Personen. Als die beiden Feuerwehren am Übungsobjekt eintrafen, starteten sie zunächst einen ersten Angriff in das Gebäude. Mehrere Atemschutztrupps machten sich zur Brandbekämpfung und Menschenrettung auf den Weg. Dabei gingen sie sowohl über das Treppenhaus des mehrgeschossigen Gebäudes vor und brachten tragbare Leitern in Stellung, um von außen in die oberen Stockwerke zu gelangen.
Innerhalb kurzer Zeit war die erste Person aufgefunden und wurde ins Freie gebracht. Nach etwa zwanzig Minuten schafften es die Atemschutzkräfte, alle drei vermissten Personen zu retten und an der Verletztensammelstelle zu übergeben. Premiere feierte indes die Hygienekomponente des in Stein stationierten Dekontaminationsfahrzeugs. In Form von diversen Waschmöglichkeiten auf Rollcontainern können sich dort die eingesetzten Kräfte nach dem Einsatz einer ersten Reinigung unterziehen.
Neben der eigentlichen Brandbekämpfung lies Einsatzleiter Bernd Neugebauer eine Wasserversorgung vom Hydranten und dem nahegelegenen Mühlbach aufbauen, damit die Löschmannschaften auf ausreichend Löschwasser zurückgreifen konnten. Als Einsatzleitfahrzeug fand das Mehrzweckfahrzeug aus Altenmarkt Verwendung. Mehrere Einsatzkräfte erstellten dort Lagekarten und dokumentierten die Abläufe.
Nach rund einer Stunde waren alle gesteckten Übungsziele erreicht und die Floriansjünger traten zur Nachbesprechung zusammen. Stefan Helmel, der zuständige Kreisbrandmeister für die Feuerwehr Stein, war als Übungsbeobachter vor Ort. „Ich bin sehr froh darüber, dass die Feuerwehren nach der Zwangspause jetzt wieder umfangreichere Übungen durchführen können. Dadurch wird die Zusammenarbeit gestärkt und die Abläufe gehen flüssiger von der Hand“, so sein Fazit am Ende der Übung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein-Hubert Hobmaier / Fotos. Daniela Steiner)

Rosenheim in Bewegung 2022

Rosenheim in Bewegung 2022

Rosenheim – Am kommenden Samstag, 21. Mai und Sonntag, 22. Mai heißt es wieder „Rosenheim in Bewegung“. Die Fußgängerzone verwandelt sich in eine Autoshow. Im Fokus stehen diesmal alternative Antriebe.

Die Schau der Mobilität von 10 bis 17 Uhr ist ein fixer Bestandteil im Veranstaltungskalender der Rosenheimer City. Auch dieses Jahr präsentieren sich zahlreiche Aussteller rund um das Thema Mobilität. Von Fahrrädern über Motorräder und Automobilen bis hin zu Oldtimern wird wieder ein breites Spektrum angeboten. Am 22. Mai öffnen schließlich auch noch die Geschäfte ihre Pforten zum verkaufsoffenen Sonntag von 12 bis 17 Uhr.

Zwölf Autohäuser präsentieren
21 Automarken

Im Zentrum stehen wieder die Automobil-Aussteller der Region, die sich in der Fußgängerzone präsentieren. 12 Autohäuser mit 21 Automarken zeigen die neuesten Modelle, bieten Messeangebote und informieren ausführlich über technische Neuerungen. Außerdem steht heuer der Umweltgedanke im Fokus, denn der größte Teil der ausgestellten Modelle hat einen alternativen
Antrieb. Aber nicht nur Neufahrzeuge werden angeboten. Sie benötigen neue Reifen oder liebäugeln mit einer neuen Versicherung? Auch hierzu finden Besucher passende Aussteller bei „Rosenheim in Bewegung“, ebenso wie für Produkte, die die eigene Mobilität erhalten wie beispielsweise Elektroscooter oder Rollator.
Aber auch die Unmotorisierten kommen dieses Jahr wieder auf ihre Kosten beim Fahrradsalon am Ludwigsplatz. Wobei „unmotorisiert“ nicht ganz die korrekte Bezeichnung ist, denn es werden unter anderem auch die neuesten E-Bikes vorgestellt. Ebenso wie Kunststücke vom Radlerverein Söchtenau,
der am Samstag vertreten ist.
Und in der Heilig-Geist-Straße präsentieren sich – neben den heißen Öfen auf zwei Rädern auch die Motorradstaffel der Malteser und die Ralley Gemeinschaft Rosenheim, die sogar den Bayerischen Bergmeister mitbringen.

Wohnzimmer auf Räder
in der Salinstraße

In der Salinstraße finden heuer die „Wohnzimmer auf Rädern“ Platz. Caravans und Wohnmobile wecken Lust auf Urlaub. Wer sich ein derartiges Fahrzeug nicht gleich anschaffen, sondern in dieses Thema mal reinschnuppern möchte, der hat hier auch die Gelegenheit, sich über den Wohnmobilverleih zu informieren.
Information und Beratung gibt es in der Münchener Straße – wenn man sich für Führerschein, Fahrlehrerberuf oder auch das Fahren selbst interessiert, kann man hier den Fahrsimulator ausprobieren.
Oder aber man lässt sich lieber kutschieren: z.B. per neuem On-Demand-Verkehr „Rosi“ durch den südöstlichen Landkreis Rosenheim. Über „Rosi“, den ÖPNV allgemein oder auch neue Fahrzeugtechniken kann man sich hier am Samstag ausführlich informieren.
Ausprobieren und Mitmachen ist die Devise bei vielen Ständen, denn es heißt ja auch „Rosenheim in Bewegung“. Am Samstag und Sonntag dreht sich vor allem im Salingarten und auch am Salinplatz vieles um Sport, Gesundheit
und Mobilität, entweder bei Beratungen rund um Bewegung, Ernährung und Stressmanagement, oder bei Fitness- und Infoangeboten zu verschiedenen Sportarten. Egal, ob man Fitnesstools wie z.B. Resistence Bänder oder Balance Bord, ein Intervall-Training oder Lymphmassage ausprobieren oder auch einfache Techniken zur Selbstverteidigung kennenlernen möchte: hier wird für Kinder, als auch Jugendliche und Erwachsene bis hin zu Senioren vieles angeboten.

Heuer gibt es erstmals auch
Zumba zum Mitmachen

Und heuer gibt es sogar Zumba zum Mitmachen, ebenfalls für alle Altersklassen. Und für die Kids gibt es hier unter anderem auch ein Karussell und andere Überraschungen. Der Salinplatz bietet dieses Jahr wieder ein buntes Programm: Am Samstag sorgt die IG Salinplatz von 11 bis 14 Uhr mit „Musik am Salinplatz“ dank der Band „Laluna Blue“ für Stimmung. Das Musiktrio unterhält sein Publikum mit Bossa, Pop, Jazz, Folk, Blues und Oldies – beschwingt, entspannt, sympathisch, stimmungsvoll. Und am Salinplatz ist diesmal sogar ein „Ninja Warrior Parcours“ zum Ausprobieren (und gewinnen)
aufgebaut (Samstag und Sonntag), außerdem gute Laune und alle Informationen rund ums Bouldern, Parcours und Yoga- & Fitnesskurse.

Bummeln, Shoppen und ein Besuch in der örtlichen Gastronomie macht der verkaufsoffene Sonntag möglich.  Die Händlerschaft des Esbaumviertels engagiert sich wieder besonders und präsentiert am Sonntag an verschiedenen Stellen alte Schätze auf vier Rädern, nämlich Oldtimer. Ebenfalls nur am Sonntag präsentieren sich die Blaulichtorganisationen am Grünen Markt. Neben Informationen zur Arbeit der „Blaulichter“ können auch die Fahrzeuge der Helfer begutachtet werden. So der Einsatzleitwagen des BRK, die Gerätewagen der Malteser oder die Oldtimer-Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr.

Das ausführliche Programm mit allen Zeiten wird immer noch ergänzt und ist online unter www.ro-city.de zu finden.
Es wird empfohlen, mit dem Fahrrad in die Innenstadt zu kommen oder die umliegenden Parkplätze und -häuser zu nutzen.
(Quelle: Pressemitteilung City-Management Rosenheim / Beitragsbild: City-Management Rosenheim)