Karmasin ist Präsident des Bayerischen Landkreistages

Karmasin ist Präsident des Bayerischen Landkreistages

Prien am Chiemsee / Bayern – Der Bayerische Landkreistag hat heute im König Ludwig Saal in Prien am Chiemsee einen neuen Präsidenten gewählt. Als potenzielle Nachfolger wurden die Kitzinger Landrätin Tamara Bischof von den Freien Wähler und der Fürstenfeldbrucker Landrat Thomas Karmasin gehandelt. Die Wahl fiel mit großer Mehrheit auf Karmesin.

Der Bayerische Landkreistag ist einer der vier Kommunalen Spitzenverbände in Bayern neben dem Bayerischen Gemeindetag, dem Bayerischen Städtetag und dem Bayerischen Bezirketag. Er vertritt die 71 bayerischen Landkreise. Wesentliches Ziel des Bayerischen Landkreistags ist es, die kommunale Selbstverwaltung auf der Kreisebene zu sichern und zu stärken.
Landrat Thomas Karmasin (CSU), seit 2014 Erster Vizepräsident beim Bayerischen Landkreistag, wurde mit 119 Stimmen von insgesamt 120 abgegebenen gültigen Stimmzetteln zum Präsidenten des Bayerischen Landkreistags gewählt. 1996 in Fürstenfeldbruck erstmals zum Landrat gewählt, reichen die Netzwerke von Karmasin weit über bayerische Grenzen hinaus. Beim Deutschen Landkreistag in Berlin ist er Vorsitzender im Verfassungs- und Europaausschuss. Auch beim Bayerischen Landkreistag ist der ehemalige Rechtsanwalt seinem Thema treu geblieben und ist stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Recht und Bildung.
Ende Februar wurde der damalige Präsident des Bayerischen Landkreistags, Christian Bernreiter, zum Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr berufen. Entsprechend wurde eine so genannte Ergänzungswahl in der laufenden Kommunalwahlperiode notwendig.
Um im Zusammenhang mit dem Coronavirus weiterhin Vorsicht walten zu lassen, fand die Landkreisversammlung mit begrenztem Teilnehmerkreis statt. Der gastgebende Rosenheimer Landrat Otto Lederer und sein Team engagierten sich dabei für das Gelingen der Tagung.
(Quelle: Pressestelle des Bayerischen Landkreistags / Beitragsbild: Pressestelle des Bayerischen Landkreistages, zeigt: Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder (links) gratulierte als einer der Ersten dem neu gewählten Präsidenten des Bayerischen Landkreistags, Landrat Thomas Karmasin, Fürstenfeldbruck)

Frühlingsidylle am Innufer

Frühlingsidylle am Innufer

Pfaffenhofen / Landkreis Rosenheim – Wer kann, sollte heute noch unbedingt das schöne Frühlingswetter genießen. Es soll laut Wetterbericht ja in den kommenden Tagen wieder unbeständiger werden. 
Aktuelle Frühjahrsidylle fotografisch eingefangen hat unser Kollege Hendrik Heuser am linken Innufer-Radweg in Höhe Pfaffenhofen. Zu entdecken gibt es dort viel, beispielsweise Szenen wie aus „Schwanensee“ oder die Rufe des Kuckuck aus dem frisch ergrünendem Auwald.
(Quelle: Info / Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

Blick über braunem Schilfgraf hin zum Altwasser mit Schwänen, dahinter ergrünende Bäume
Chiemgauer Musikfrühling im Kloster Seeon

Chiemgauer Musikfrühling im Kloster Seeon

Seen / Landkreis Traunstein – Die Konzertreihe „Chiemgauer Musikfrühling“ macht Station im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon (Klosterweg 1, 83370 Seeon-Seebruck). In der Zeit zwischen 8. und 15. Mai präsentieren Weltklasse-Musiker ein spannendes Programm, das sich in fünf Konzerten widerspiegelt. Dabei werden seltene Kostbarkeiten, beliebte Klassiker und ungewöhnliche Interpretationen ebenso zu hören sein, wie allerlei Geschichten, die zu den Kompositionen gehören.

In der Festsaal-Matinee am Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, beschreiben Boris Brovtsyn (Violine), Razvan Popovici (Viola), Julian Arp (Cello) und Diana Ketler (Klavier) mit einem reinen Schumann-Programm höchst poetisch die Liebe zwischen Clara und Robert Schumann.
Razvan Popovici (Viola), Thorsten Johanns (Klarinette), Julian Arp (Cello) und Justus Grimm (Cello) stellen beim Konzert in der Kirche St. Walburg, am Donnerstag, 12. Mai, 19 Uhr, zwei Suiten von Johann Sebastian Bach in Kontext zu einer Suite der außergewöhnlichen englischen Komponistin Rebecca Clarke.
Bei der Klassik-Jamsession am Freitag, 13. Mai, 20 Uhr, präsentieren alle diesjährigen Festivalmusiker im Klosterstüberl ein ganz spezielles Überraschungsprogramm. Mit einem Glas Wein und in ungezwungener Atmosphäre kann man so Klassik einmal etwas anders genießen.
Am Samstag, 14. Mai, 19 Uhr, gibt es mit den beiden letzten Sonaten von Johannes Brahms echte Raritäten zu hören. Eine Sonate wird auf der Bratsche, die zweite auf der Klarinette gespielt. Ergänzend dazu präsentieren Mi-Sa Yang (Violine), Razvan Popovici (Viola), Justus Grimm (Violoncello), Diana Ketler (Klavier) und Thorsten Johanns (Klarinette) Beethovens beliebtes Geister-Trio.
Auf dem Programm des Musikfrühling-Abschlusskonzerts, am Sonntag, 15. Mai, 11 Uhr, stehen Meisterwerke von Gabriel Fauré und Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm, mit dabei Faurés letztes Werk, das enigmatische Klarinetten-Trio und Mozarts unübertroffenes Divertimento in Es-Dur für Violine, Viola und Violoncello. Die Interpreten sind diesmal Mi-Sa Yang (Violine), Razvan Popovici (Viola), Justus Grimm (Violoncello), Diana Ketler (Klavier) und Thorsten Johanns (Klarinette).
Konzerttickets sind im Klosterladen Seeon unter Telefon 08624 897201, klosterladen@kloster-seeon.de und via muenchenticket.de erhältlich.
(Quelle: Kultur und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern / Beitragsbild: Copyright Chiemgauer Musikfrühling, zeigt Cellist  Julian Arp)

BBV meldet: Die Milch wir knapp

BBV meldet: Die Milch wir knapp

Bayern – Nach Auffassung von BBV-Milchpräsident Günther Felßner steht die bayerische Milchproduktion vor einer Zeitenwende, denn: die Milch wird knapp! Felßner wendet sich gegen einen Einbruch der Milchproduktion und fordert daher einen schnelleren Anstieg der Auszahlungspreise.

Die Knappheit werde sich in den nächsten Monaten aus verschiedenen Gründen deutlich verschärfen. Dies werde bei anhaltend reger Nachfrage zu einer sehr engen Versorgungslage für die Molkereien führen. „Der Milchpreis muss jetzt schnell und massiv steigen. Wir werden in Kürze deutlich über 50 Cent sehen, bei massiv steigenden Gestehungskosten für die Bauern“, betont Milchpräsident Felßner.
Wie kommt es zu dieser Milchknappheit? Weltweit sei die Versorgungslage mit Rohmilch bei steigender Nachfrage knapp, weshalb ein Ausgleich durch andere Länder nicht möglich sei. Zudem belasten die Kostenexplosionen bei Energie, Dünge- und Futtermitteln die Betriebe, was die Erzeugungsmengen auf den Betrieben einschränken wird.
Auch steigende Milchpreise würden die Produktionsmenge nicht wie in der Vergangenheit nach oben ziehen, da die nötigen Dünger- und Kraftfuttermengen zu teuer oder gar nicht verfügbar seien. Der Getreidepreis habe sich ebenfalls in Jahresfrist verdoppelt, wohingegen der Milchpreis bisher viel langsamer angestiegen sei. In Ackerbauregionen werde Getreide deshalb eher verkauft als in die Futterration eingebunden.

„Alles hängt am schnelleren
Anstieg der Milchpreise“

„Im laufenden Anbaujahr werden Landwirte versuchen, Milch verstärkt nur über Grundfutter zu erzeugen, weil Getreide und Eiweißfutter entweder teuer zugekauft werden müssen oder sehr gut verkauft werden können. Deshalb wird auch die Milchleistung pro Kuh zurückgehen. Alles hängt deshalb am schnelleren Anstieg der Milchpreise. Das geht gerade viel zu langsam“, sagt Felßner.
Außerdem befürchtet er, dass durch Vorschriften wie DüVO und neue Tierhaltungsvorgaben Tierbestände weiter reduziert oder verkleinert werden müssen. Zudem würden so wenige neue Kuhställe gebaut wie noch nie. Die ausscheidenden Kuhplätze würden also nicht wie bisher durch Neubauten ersetzt.
Hinzu käme die hohe Zahl der Bauernhöfe mit Anbindehaltung – in Bayern ist das die Hälfte der Ställe. „Diese Betriebe wurden auf Druck des LEH mit Milchgeldabzügen bestraft und werden zum Ausstieg genötigt. Diese Strafabzüge sind umgehend zu beenden. Sonst erlebt die bayerische Milcherzeugung einen totalen Strukturbruch“, sagt Felßner und weiter: „Um die bayerische Milchproduktion für die Zukunft zu sichern, fordere ich nochmals einen deutlich schnelleren und dauerhaften Anstieg der Milchauszahlungspreise und endlich das Schaffen verlässlicher Zukunftsperspektiven durch Politik und Handel. Ansonsten besteht die Gefahr, dass wir bis zu 15 Prozent der Milchproduktion verlieren.“
(Quelle: Presseinformation Bayerischer Bauern Verband / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Themenführungen auf Schloss Hohenaschau

Themenführungen auf Schloss Hohenaschau

Aschau im Chiemgau – Berge, Täler, Wälder und eine alte Burg – kann es einen besseren Ort als Schloss Hohenaschau für Sagen, Mythen und Legenden geben? Dazu gibt es am Freitag, 6. Mai eine Sonderführung.

In vielen dieser Erzählungen tummeln sich die seltsamsten Gestalten und Lebewesen wie Hexen, freche Zwerge, wilde Männer und Halunken, grausige Drachen und zauberhafte Feen. Sie erzählen von tiefen Höhlen, verwunschenen Seen und geheimnisvollen Schätzen. Wenn der Bergwind der Kampenwand weht, leichte Nebelschleier um das Aschauer Schloss ziehen oder sonnendurchglühte Silberwölkchen über dem Priental hängen sind sie da, diese Gesellen die in den Bergen allerhand Schabernack treiben sollen. Einige dieser Geschichten sind gruselig, andere zum Schmunzeln – einige wahr und andere erfunden. Zusammen ergeben sie eine bunte Mischung.
Die Teilnehmer erleben einen „Sagenhaften!“-Rundgang durch Schloss Hohenaschau. Dauer ca. 1,5 Stunden. Keine Anmeldung. Treffpunkt um 17 Uhr am Eingangstor zum Schloss Hohenaschau, Schlossbergstraße 1, 83229 Aschau im Chiemgau)
Weitere Infos zu Schloss Hohenaschau: Tourist Info Aschau, Telefon 08052-90490.
(Quelle: Presseinformation Tourist Info Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Wieder Fundsachen-Versteigerung

Wieder Fundsachen-Versteigerung

Rosenheim – Schnäppchenjäger aufgepasst! Es ist wieder soweit. Am 11. Mai findet in Städtischen Fundamt Rosenheim wieder eine Fundsachen-Versteigerung statt.

Hauptsächlich kommen diesmal Fahrräder unter den Hammer. Rund 100 Stück sind es, darunter auch hochwertige Modelle. Zusätzlich warten diesmal zwei E-Bikes, Schwimmbretter, Fahrradhelme, Tretroller für Kinder, zwei Kinderwagen, ein Fahrradanhänger, ein PC-Monitor, ein Trolley sowie Knirps-Regenschirme im Fünferpack versteigert.
Alle diese Fundsachen liegen schon länger als ein halbes Jahr beim Fundamt Rosenheim und wurden weder vom Eigentümer abgeholt, noch vom Finder als Eigentumsrecht beansprucht.
Los geht die Fundsachen-Versteigerung um 17 Uhr im Fundamt in der Möslstraße 27, 83024 Rosenheim. Ab 16.30 Uhr können die Artikel bereits besichtigt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Übrigens: Wer etwas Verlorengegangenes sucht, kann das auch im Internet tun. Hier lassen sich Fundsachen auch online recherchieren: 

Das große Wiedersehen

Das große Wiedersehen

Miesbach / Irschenberg – Seit einem halben Jahrhundert ist das Caritas Kinderdorf in Irschenberg Heimat für Mädchen und Jungen, die nicht bei ihren leiblichen Familien aufwachsen können. In diesem Zeitraum hat es über 650 Kinder auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet. Zu seinem 50. Geburtstag lud das Kinderdorf diese am 1. Mai zu einem Fest ein.

Luftblick auf viele Menschen, winken in Kamera, dahinter Maibaum vor Wiese

Der Maibaum steht. Foto: Florian Lintz, bfl-relations.de

Die ersten ehemaligen Betreuten, Mitarbeitenden, Schwestern, Zivis und Bufdis trafen bereits am Morgen zum Festgottesdienst in der Pfarrkirche Irschenberg ein. Weihbischof Wolfgang Bischof nahm im Evangelium das Bild von Jesus auf, der am Ufer steht und zum Tun auffordert: „Jesus tritt auch an das Ufer unseres Lebens und damit bricht auch für uns ein neuer Morgen an. Der Dienst an den Menschen und damit auch an den Kindern ist Dienst im Namen Jesu und dieser Dienst lebt von Ostern her: vom Licht Christi.“

Standesgemäß wurden von links Weihbischof Wolfgang Bischof, die Präsidentin des Bayerischen Landtags in grüner Tracht, Ilse Aigner und Dorfleiter Wolfgang HOdbod mit einer Pferdekutsche ins Kinderdorf gefahren.

Weihbischof Wolfgang Bischof (von links), die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner und Dorfleiter Wolfgang Hodbod mit einer Pferdekutsche ins Kinderdorf gefahren. Foto: Copyright Florian Lintz, bfl-relations.de) 

Der Weihbischof nahm im Anschluss zusammen mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner und
Dorfleiter Wolfgang Hodbod in einer Kutsche Platz, die einen Festzug ins Caritas
Kinderdorf begleitete. Angeführt von der Irschenberger Musik folgten in einer zweiten
Kutsche einige der jüngsten Kinderdorfkinder zusammen mit den Schwestern von der
Heiligen Familie, die bis 2014 segensreich im Kinderdorf wirkten. Die anderen Kinder
und Jugendliche gingen mit ihren Hausmüttern und -vätern mit selbstbemalten Tafeln mit
den Namen der Wohngruppen zu Fuß. Begleitet von vielen ehemaligen und aktuell
Betreuten und Mitarbeitenden sowie Fahnenabordnung der Ortsvereine. Angekommen
im Kinderdorf wurde dort unter dem Motto „Das große Wiedersehen“ gemeinsam gefeiert
mit Maibaumaufstellen, Brotzeit und Musik. Das Ehemaligenfest findet nur alle fünf Jahre
statt und wird vom Förderverein Caritas Kinderdorf Irschenberg e.V. finanziert, dessen
Vorsitzende Ilse Aigner ist. In dieser Funktion richtete die Präsidentin des Bayerischen
Landtags auch ein Grußwort an die Gäste. In diesem wies sie auf die gesellschaftliche
und soziale Verantwortung hin: „50 Jahre Caritas Kinderdorf Irschenberg – das ist schon
ein besonderes Jubiläum. Nicht nur wegen der 50, die ja gemeinhin einen großen
Stellenwert hat. Sondern weil es diese großartige Einrichtung, diese Idee schon so lange gibt. Kindern und Jugendlichen, die keine Chance auf ein normales Leben haben, eine Möglichkeit zu geben, in einem sicheren, stabilen Umfeld aufzuwachsen, die Schule zu besuchen und so ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden – das ist auch nach fünf Jahrzehnten immer noch eine der wichtigsten Aufgaben, sie wir als Gesellschaft haben.“

Ehemalige Betreute nutzten
Möglichkeiten der Begegnung

Ehemalige Betreute aus einem halben Jahrhundert nutzten bei kühlem, aber trockenem
Wetter die Möglichkeit der Begegnung und des Austauschs. Darunter auch ein
Kinderdorfkind der aller ersten Stunden: Gerhard Veigel war 1972 dabei als die
Mädchen und Buben aus dem Kinderheim in Starkheim bei Mühldorf ins neugebaute
Caritas Kinderdorf einzogen. Mit zwei Jahren war er das damals jüngste Kind im
Kinderdorf. Er lebte mit seinen fünf Geschwistern, anderen Kindern und seiner
Hausmutter Schwestern Emma in Haus 12.

Erinnerungen an die Zeit
im Kinderdorf Caritas am Irschenberg

Die Erinnerungen an die Zeit im Kinderdorf
sind bei ihm heute immer noch sehr lebendig. Das Familiäre, das Geborgene fand er als
Kind schön, für ihn war es ein normales Aufwachsen und das Kinderdorf war für ihn
Heimat. Auch als Schwester Emma, die für ihn immer die Mama war, das Kinderdorf
verließ, blieb er mit ihr in Kontakt bis zu deren Tod mit 96 Jahren. Noch heute lebt
Gerhard Veigel mit seiner Frau und seinen Kindern in Irschenberg. Er hat dort für sie ein
Haus gebaut, arbeitet im Ort als Elektrotechniker und ist im Vereinsleben aktiv. Eines von
vielen Beispielen gelungener Kinderdorfarbeit in den letzten 50 Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas-Kinderdorf Irschenberg / Beitragsbild, Fotos: Copyright Florian Lintz, bfl-relations.de)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Mai.

Namenstag haben: Aribo, Briktius, Florian, Guido, Martin, Valeria.

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Friedrich Arnold Brockhaus (1772 – war ein deutscher Verleger, Gründer des Verlagshauses „F. A. Brockhaus“ und Begründer des späteren Standard-Nachschlagewerks „Brockhaus Enzyklopädie“.)

–  Wolfgang Graf Berghe von Trips (1928 –  war ein berühmter deutscher Autorennfahrer, der in den Jahren 1957 bis 1961 in der Formel 1 fuhr. Unfalltod im Jahr 1961 in der Formel 1.)

– Audrey Hepburn (1929–  war eine britisch-niederländische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihren oscarprämierten Auftritt in „Ein Herz und eine Krone“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1833: In Leipzig erscheint die Erstausgabe des „Pfennig-Magazins“, der ersten deutschen Illustrierten.
  • 1904: Henry Royce und Charles Rolls treffen sich in einem Hotel in Manchester. Per Handschlag vereinbaren sie einen gemeinsamen Automobilvertrieb – die Geburtsstunde von Rolls-Royce Motor Cars.
  • 2010:  Bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie`s bekommt das Bild „Akt mit grünen Blättern und Büse“ von Pablo Picasso bei einem Rekordpreis von 96 Millionen Euro den Zuschlag.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
So sieht es mit der Sicherheit in Rosenheim aus

So sieht es mit der Sicherheit in Rosenheim aus

Stadt Rosenheim – Im Jahr 2021 wurden in der Stadt Rosenheim insgesamt 4103 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst. im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 108 Straftaten. Die Aufklärungsrate sank 2021 um 0,8 Prozent auf 71,7 Prozent – Diese Zahlen gehen aus dem Sicherheitsbericht hervor, der beim heutigen Sicherheitsgespräch im Rosenheimer Rathaus vorgestellt wurde.

Als Gradmesser für die Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung dient der Polizei die „Häufigkeitszahl“, die im Bereich der Stadt Rosenheim bei einem Wert von 6452 pro 100.000 Einwohner liegt Zum Vergleich: Bayernweit liegt dieser Wert bei 4138.

2211 Tatverdächtige wurden im vergangenen Jahr in der Stadt Rosenheim ermittelt. Der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen lag bei 921 bzw. 41,7 Prozent (2020 waren es 43,7 Prozent). 326 Tatverdächtige waren dabei Zuwanderer.

Verkehrsbilanz:

Im Jahr 2021 ereigneten sich in der Stadt Rosenheim 2076 Verkehrsunfälle (zum Vergleich 2020 waren es 2050) 520 Verkehrsunfälle wurden wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort von der Polizei erfasst.
Drei Menschen haben im vergangen Jahren im Straßenverkehr im Leben verloren. Hauptunfallursache war dem aktuellen Bericht zufolge „ungenügender Sicherheitsabstand“.

Zahlreiche Anrufe von
Trickbetrügern

Besonders auffällig waren im vergangenen Jahr die zahlreichen Anrufe durch Trickbetrüger. Dabei geben sich, wie auch Innpuls.me schon mehrfach berichtet hat, Täter als Polzisten und Rechtsanwälte aus und tischen ihren Opfern per Telefon frei erfundene Geschichten auf.
Dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd ist es 2021 gelungen ein vierköpfiges „Abholerteam“ zu lokalisieren. Mit Unterstützung von Beamten der ZEG Rosenheim, ZEG Nürnberg sowie der GPI Raubling wurde nach einer erfolgreichen Geldübergabe einer der Täter auf frischer Tat festgenommen. Die Tatbeute in Höhe von 20.000 Euro wurde bei ihm sichergestellt. Bei einem weiteren der Männer konnten ebenfalls 25.000 Euro sichergestellt werden. Gegen die zwei Männer und einer Frau aus Polen, 52, 23 und 58 Jahre alt, wurde Haftantrag gestellt.

In Stadt und Landkreis Rosenheim erhielten zwischen dem 18. Mai und 22. Juni mehrere Senioren „Schockanrufe“, bei denen ihnen mitgeteilt wurde, dass ein naher Familiengehöriger einen Unfall verursacht habe. Auch bei dieser Masche ging es den Betrügern darum, Geld zu ergaunern. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Schließlich fiel der Tatverdacht auf eine 19-jährige und einen 32-jährigen aus Polen. Die beiden dürften nach Auskunft der Polizei Mittäter einer international agierenden Bande sein. Im August vergangenen Jahres konnten die beiden Tatverdächtigen dann festgenommen werden.

„Rosenheims Bürger können
sich sicher fühlen“ 

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März nahm zum aktuellen Sicherheitsbericht wie folgt Stellung: „Ich bin sehr zufrieden, dass die Sicherheitslage in unserer Stadt seit Jahren konstant gut ist. Auch wenn natürlich jede Straftat eine zu viel ist, so ist der seit Jahren zu verzeichnende Rückgang der Kriminalitätsbelastung ein positives Signal. In Rosenheim können sich unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Gäste sicher fühlen.“
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd,. zeigt: Polizeipräsident Manfred Hauser (vierter von links) übergibt Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März (sechster von links) den Sicherheitsbericht 2021)

Hier noch der Screenshot einer Statistik aus dem aktuellen Lagebericht:

Statistik schlüsselt auf, welche Straftaten verübt wurden.
Hühner als Kampfmittelräumdienst

Hühner als Kampfmittelräumdienst

Otterfing /Landkreis Miesbach – Da staunte ein 32-jähriger Otterfinger nicht schlecht. In seinem Hühnergehege im Garten machten sich seine Hühner als „biologischer Kampfmittelräumdienst“ nützlich. Die Tiere beförderten beim Scharren nach Regenwürmern eine scharfe amerikanische Patrone Kaliber 50 aus dem Jahr 1943 zu Tage. 

Verwendet wurde diese Munition nach Auskunft der Polizei für schwere Maschinengewehre während des Zweiten Weltkriegs. Unverzüglich wurde der Fund von Beamten der Polizeiinspektion Holzkirchen in Verwahrung genommen. Weitere Munition wurde nicht entdeckt.

In diesem Zusammenhang weißt die Polizei noch auf Folgendes hin: Gerade durch die zwei vergangenen Corona-Jahre haben die Freizeitaktivitäten der Menschen in der Natur und damit auch Hobbys wie beispielsweise das Suchen nach „Schätzen“ mit Metalldetektoren deutlich zugenommen. Die Polizeiinspektion Holzkirchen warnt dringend davon ab, nicht zweifelsfrei definierbare Gegenstände, die beim Graben in Feld, Wald und Flur aufgefunden werden, anzufassen. Im Zweifel sollte immer die Polizei informiert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Der Tag der Sonne

Der Tag der Sonne

Bayern / Deutschland / Welt – Am heutigen 3. Mai wir der Tag der Sonne gefeiert. Er leitet die am morgigen 4. Mai beginnende „Woche der Sonne“ ein, die von den Vereinigten Nationen angeregt wurde. Die gute Nachricht für unsere Region: Bayern hat in Sachen „Sonnenstunden“ die Nase mit rund 1620 Sonnenstunden pro Jahr im landesweiten Vergleich ganz weit vorn. 

Ins Leben gerufen wurde der „Tag der Sonne“ 1978 vom Umweltprogramm der Vereinigten Nationen. Die Idee dazu hatte der US-amerikanische Umweltschützer Denis Hayes. Der war damals schon ein großer Befürworter der Solarenergie. Rund um Tag und Woche finden auch in ganz Deutschland zahlreiche Veranstaltungen statt, die die wichtige Bedeutung der Sonne für uns Menschen in den Fokus rückt. 
(Quelle: Beitragsbild: re)