Schwaiger Hof, Rosenheim, 1901

Schwaiger Hof, Rosenheim, 1901

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1901. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der „Schwaigerhof“ in Rosenheim. 

Wir konnten leider zu dieser alten Aufnahme nicht viel herausfinden. Der Gasthof in der Schwaig in Rosenheim war wohl auch ein Treffpunkt für einige Rosenheimer Vereine. Wer weitere Infos dazu hat, wie immer gerne unter dem Fotooldie kommentieren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Wolf-Schutzstatus verringert – BBV begrüßt Entscheidung, Kritik vom LBV

Wolf-Schutzstatus verringert – BBV begrüßt Entscheidung, Kritik vom LBV

Bayern / Deutschland – Das EU-Parlament hat den Schutzstatus des Wolfs in der EU von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabgestuft. Der Bayerische Bauernverband (BBV) begrüßt die Entscheidung.

„Für Bayerns Weidetierhalter ist das ein überfälliger Schritt in Richtung mehr
Handlungsspielraum – und ein klarer Appell an den Europäischen Rat, diesem Beschluss nun rasch zuzustimmen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des BBV.
„Unsere Weidetierhalter tragen Tag für Tag Verantwortung für ihre Tiere – und stehen zunehmend im Konflikt mit dem wachsenden Wolfsbestand“, erklärt dazu BBV-Präsident Günther Felßner. „Wenn wir weiterhin wollen, dass Tiere auf unseren Wiesen weiden können, dann brauchen die Halter endlich verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen. Die Zeit für Symbolpolitik ist vorbei.“

„Weidewirtschaft nicht dem Wolf opfern“

Der BBV fordert daher auch Bund und Länder auf, parallel zur europäischen Entscheidung zügig ein wirksames Wolfsmanagement umzusetzen. „Die Tierhalter dürfen nicht länger mit Pauschallösungen und Bürokratie alleingelassen werden“, so Felßner. „Wir brauchen klare Regeln für den Umgang mit Problemwölfen, echte Unterstützung beim Herdenschutz und eine Strategie, die Weidewirtschaft nicht dem Wolf opfert.“
Felßner macht deutlich: „Wer ernsthaft von regionaler, tierwohlgerechter Landwirtschaft spricht, muss jetzt liefern. Die Entscheidung auf EU-Ebene ist ein Anfang – jetzt ist der Europäischer Rat gefordert dem zuzustimmen sowie Bund und Länder in der Pflicht, darauf aufbauend für praxistaugliche Lösungen zu sorgen.“

LBV: „Mit aller Kraft gegen jegliche illegale Aktivitäten gegen den Wolf stemmen“

Vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) kommt hingegen Kritik. LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer zu der Entscheidung: „Teile der Politik versprechen, dass die Herabstufung des Schutzstatus den Umgang mit Wölfen erleichtern wird. In der Praxis ändert sich dadurch jedoch wenig. Wer behauptet, dass Wölfe durch diese Entscheidung einfacher abgeschossen werden dürfen, macht falsche Versprechungen. Besonders ärgerlich ist dieser symbolische Akt für Weidetierhaltende, denen damit der Eindruck vermittelt wird, dass sie bald keine Probleme mehr mit Wölfen haben werden. Fakt ist: Auch in Bayern müssen wir uns langfristig auf das Miteinander von Wolf und Weidetierhaltung einstellen. Mit dem bayerischen ‚Aktionsplan Wolf‘ haben wir schon seit Jahren ein gutes Instrument. Wir müssen ihn nur konsequent umsetzen. Dazu gehört, Landwirtinnen und Landwirte beim Herdenschutz zu unterstützen und sie fair zu entschädigen. Schon heute können so genannten ‚Problemwölfe‘ entnommen werden. Ungeachtet der Herabstufung des Schutzstatus wird sich der LBV auch weiterhin mit aller Kraft gegen jegliche illegale Aktivitäten gegen den Wolf stemmen.“
(Quelle: Pressemitteilungen EU / Bayerischer Bauernverband / LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Online-Info-Nachmittag für werdende Eltern

Online-Info-Nachmittag für werdende Eltern

Rosenheim / Landkreis – Die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen am Gesundheitsamt Rosenheim bietet am Freitag, 16. Mai um 14 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung für werdende Eltern an.

Die Beraterinnen informieren unter anderem über finanzielle und soziale Hilfen sowie gesetzliche Ansprüche in Zusammenhang mit der Geburt eines Babys. Schwerpunkte werden Elterngeld und Elternzeit sein sowie die Unterstützungsmöglichkeiten der Beratungsstelle während und nach der Schwangerschaft.
Anmeldungen sind bis Mittwoch, 14. Mai ausschließlich per E-Mail an schwangerschaftsberatung@lra-rosenheim.de möglich. Die nötigen Zugangsdaten werden dann per E-Mail zugesandt. Bei weiteren Fragen ist die Beratungsstelle unter der Telefonnummer 08031 392-6205 erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Musik-Flohmarkt bei der Vettern in Rosenheim

Musik-Flohmarkt bei der Vettern in Rosenheim

Rosenheim – Die Musikinitiative Rosenheim (MIR) veranstaltet am Sonntag, 15. Juni, von 10 bis 13 Uhr wieder ihren MIR-Musikflohmarkt in der Vetternwirtschaft (Oberaustraße 2, 83026 Rosenheim).

Der Musikflohmarkt findet zum 37. Mal statt. Angeboten und gekauft werden können Instrumente, Verstärker, Technikequipment (Ton/Licht), Zubehör aber auch Noten, Platten oder CD`s. Es lohnt sich auch, nur wegen der Kontakte vorbeizuschauen zu einem gemütlichen Ratsch bei Kaffee, Weißbier und Weißwürtl in der „Vettern“.

Ansprechpartner der MIR stehen Wünschen oder Ideen offen und haben hilfreiches Know-How oder Karteien zur Hand.
Standgebühr wird für privat keine erhoben. Shops oder Verleihfirmen zahlen 10 Euro.
Die MIR weist darauf hin, dass sich der Musik-Flohmarkt speziell an Musiker oder Musikfreunde richtet und nicht mit den großen Platten- und CD-Börsen vergleichbar ist und bittet unter Telefon 08031/91260 oder hallo@musikinitiative.com um vorherige verbindliche Anmeldung, vor allem bei größeren Verkaufsbeständen.
Bei schönem Wetter findet der Flohmarkt auf dem Parkplatz statt, bei Regen in der Kneipe und im Nebenraum. Ausreihen Biertischgarnituren sind vorhanden Bei größeren Verkaufsbeständen können auch statt Antransport Verkaufslisten ausgelegt werden.
(Quelle: Pressemitteilung MIR / Beitragsbild: MIR-Archiv)

Solider Saisonstart für Wittenbeck und Kugler bei Rallye Sulingen

Solider Saisonstart für Wittenbeck und Kugler bei Rallye Sulingen

Rosenheim / Sulingen – Die neue Saison des ADAC Opel Electric Rally Cups begann mit einer spannenden und anspruchsvollen Auftaktveranstaltung bei der Rallye Sulingen. RGR’ler Johannes Wittenbeck und sein Beifahrer Maximilian Kugler vom Infypower chargebyte e-Rally Team fuhren auf einen soliden 6. Platz unter 15 gestarteten internationalen Teams – ein vielversprechender Start in das Jahr 2025.

Der Freitag verlief zunächst nicht optimal: Eine noch recht verhaltene Fahrweise auf den ersten Wertungsprüfungen kostete wertvolle Sekunden, aber das Team tastete sich vorsichtig heran. „Ich will das gar nicht auf den falschen Reifendruck schieben, den ich am Freitag falsch eingeschätzt habe. Ich habe einfach viel zu lange gebraucht um wieder ans Limit von dem Fahrzeug zu kommen, wo wir vor der langen Winterpause in der vergangenen Saison bereits konstant fahren konnten. Damit war ich wirklich nicht zufrieden“, äußerte sich der Pilot aus der Rallye Gemeinschaft Rosenheim selbstkritisch über seinen Start der Rallye. Nur auf Platz 11 ging es am Samstag Abend zurück ins Parc Ferme.

Am zweiten Tag gab es eine deutliche Steigerung

Doch bereits am Samstag steigerten sich die beiden deutlich und fanden wieder zu ihrer bekannten Pace aus dem Vorjahr zurück. Besonders hervorzuheben war die kluge Fahrweise auf der berühmten IVG-Prüfung, einem 24 Kilometer langen Abschnitt über das ehemalige Weltkriegs-Militärgelände. Das Areal ist geprägt von unzähligen Abzweigen, wechselnden Fahrbahnbelägen, harten Asphaltkanten und engen Passagen durch alte Bunkeranlagen. Eine extreme Herausforderung für Fahrer und Beifahrer. „Gerade im IVG-Gelände haben wir sehr klug agiert und kritische Fehler vermieden, und trotzdem sind wir an den restliche Stellen sehr schnell unterwegs gewesen“, lobte Co-Pilot Maximilian Kugler. Diese Schlüsselstellen mussten die Teams am Wochenende gleich zweimal bewältigen – Konzentration, Übersicht und perfekte Ansagen waren dabei entscheidend.
Somit waren die beiden in der zweiten Hälfte der Rallye wieder bei einem gemittelten Rückstand von etwa 0,7 Sekunden pro Kilometer auf die Spitze angekommen, kein großer Abstand in der Welt des Rallyesports und eine Leistung auf die man aufbauen kann. Die internationale Konkurrenz aus 7 Nationen ist in diesem Jahr sehr Dicht zusammen.
Am Ende lag das Duo mit einer Gesamtzeit von 1 Stunde 16 Minuten 48 Sekunden nur knappe 92 Sekunden hinter dem siegreichen spanischen Team Álex Español und Borja Odriozola. Auch Maximilian Kugler blickte positiv auf das Wochenende zurück: „Der Saisonauftakt war anspruchsvoll, aber wir haben wichtige Erfahrung gesammelt, auf die wir aufbauen können. Jetzt freuen wir uns auf die nächsten Herausforderungen!“ Der Blick richtet sich nun auf die nächste Station: In weniger als vier Wochen steht die ELE Rally in den Niederlanden an.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-aw / Beitragsbild: Copyright Sascha Dörrenbächer)

29-jähriger hantiert in Münchner Hauptbahnhof mit Messer

29-jähriger hantiert in Münchner Hauptbahnhof mit Messer

München – Ein 29-Jähriger, der am Donnerstagnachmittag (8.5.2025) in einem im Münchner Hauptbahnhof stehenden Regionalexpress mit einem Messer hantierte, wurde von Bundespolizisten schnell überwältigt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein 29-jähriger Deutscher ging gegen 15 Uhr im Hauptbahnhof mit einem gezogenen Messer am Gleis 26 entlang und bestieg den RE 1 (Richtung Nürnberg). Mehrere Reisende, darunter Berufsschüler einer Reisegruppe, sahen wie der Mann im Zug mit einem Messer hantierte und zudem verängstigende Äußerungen von sich gab. Einige Reisende rannten aus dem Zug und informierten unverzüglich Beamte im nahen Dienstverrichtungsraum der Bundespolizei.
Zwei Streifen verlegten unverzüglich zum ersten Wagen, in dem sich der 29-Jährige befand. Unter Androhung der Schusswaffe wurde der Polizeibekannte angesprochen. Er erhob sofort die Hände und gab an, die Messer befänden sich in einer am Boden liegenden Tüte. Der Mann wurde überwältigt, die Tüte mit dem Messer sichergestellt. Auf dem Weg zum Dienstverrichtungsraum leistete der Wohnsitzlose den Beamten Widerstand und versuchte sie im weiteren Verlauf polizeilicher Maßnahme auch zu bespucken.
Bei der Durchsuchung wurden neben einer A5-Landkarte mit den Länder Israel und Ukraine auch ein Sicherstellungsprotokoll eines Küchenmessers der Polizei in Leipzig aufgefunden. Im Dienstverrichtungsraum spuckte er in Richtung der Beamten. Anschließend wurde er mit dem Ziel der Haftprüfung in Polizeigewahrsam genommen. Ein Datenabgleich ergab zudem vier Fahndungstreffer zur Aufenthaltsermittlung. Zudem ist der 29-Jährige bereits wiederholt mit Messern im öffentlichen Raum polizeilich aufgefallen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto: Bundespolizei)

Motorradfahrer überschlägt sich auf Staatsstraße in Kolbermoor

Motorradfahrer überschlägt sich auf Staatsstraße in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag (8.5.2025) an der Kreuzung Staatsstraße / Bruckmühl in Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) wurde ein Motorrad von einem Pkw erfasst. Durch den Zusammenstoß wurde der Fahrer nach vorne geschleudert und überschlug sich.

Der Motorradfahrer wurde nach ersten Erkenntnissen bei dem Polizeiunfall leicht verletzt. Aufgrund des Unfalls kam es kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen in Kolbermoor. Da die Fahrzeuge jedoch schnell von der Straße entfernt werden konnten, waren die Störungen, laut Auskunft der Polizei, schnell behoben. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Netzverdichtung in der Fernwärmeversorgung Rosenheim

Netzverdichtung in der Fernwärmeversorgung Rosenheim

Rosenheim – Um die Versorgungsmöglichkeiten mit Fernwärme weiter auszubauen, führen die Stadtwerke Rosenheim (SWRO) im Laufe der diesjährigen Bausaison mehrere Rohrleitungsbaumaßnahmen in Wohngebieten aus. Anstehende Baustellen findet Ihr hier: 

Gleichzeitig zu den Rohrleitungsbaumaßnahmen nutzt der SWRO den Synergieeffekte durch die Ausführung anstehender Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten, zum gleichen Zeitpunkt, in weiteren Sparten. Zwei Maßnahmen beginnen am Montag, 12. Mai.

In der Schrofenstraße

Der ursprünglich am 5. März geplante Baubeginn in der Schrofenstraße musste aufgrund ein Bauzeitverzögerung bei der Errichtung eines Neubaus verschoben werden. Hier werden neben der Neuverlegung von rund 50 m Fernwärmeleitung weitere Hausanschlüsse hergestellt, die Wasserleitung auf einer Länge von rund 60 m erneuert und das Stromnetz modernisiert. Gleichzeitig wird die Gasleitung zum Teil zurückgebaut. Die SWRO nutzen diese Maßnahme außerdem zum Ausbau des Glasfasernetzes und zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Die Stadtentwässerung ist mit den Kanalanschlussarbeiten der Neubauten beteiligt. Verkehrseinschränkungen ergeben sich aufgrund der notwendigen Sperrung der Schrofenstraße für den Durchgangsverkehr im Bereich des Baufeldes sowie der abschnittsweisen halbseitigen Sperrung des Goldbachwegs für Montagearbeiten.

Beim Vorarlbergweg

Im Vorarlbergweg werden neue Fernwärmeleitungen verlegt und Hausanschlüsse errichtet. Außerdem nutzen die SRWO die Gelegenheit zur Stromnetzverbesserung und den Ausbau des Glasfasernetzes. Der Vorarlbergweg ist im gesamten Bereich zwischen den Hausnummern 1 bis 11 für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Die Zufahrt für Anlieger zu ihren Grundstücken kann bei beiden Baustellen nicht durchgängig aufrechterhalten werden. In diesen Fällen werden die Anlieger direkt informiert und gebeten, außerhalb der Baustelle zu parken. Die Anlieger wurden hierüber wie auch über mögliche Einschränkungen bei der Müllabfuhr bereits direkt informiert.

Bauzeit etwa zehn Wochen

Mit der abschließende Oberflächenwiederherstellung ist die Fertigstellung beider Maßnahmen nach einer Bauzeit von etwa zehn Wochen für Mitte Juli geplant. Aktuelle Informationen zu diesen und weiteren Baumaßnahmen im Stadtgebiet gibt es im Internet unter baustellen.swro.de
(Quelle: Pressemitteilung SWRO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

15 Jahre Palliativstation am RoMed Klinikum: Marias Kino zeigt einen Dokumentarfilm

15 Jahre Palliativstation am RoMed Klinikum: Marias Kino zeigt einen Dokumentarfilm

Rosenheim – Anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Palliativstation am RoMed Klinikum Rosenheim findet am Samstag,17. Mai, um 17 Uhr eine Filmvorführung im Marias Kino, (Eisenbartlinger Weg 4, in Bad Endorf) statt. Gezeigt wird die schweizerische Dokumentation „Sub Jayega – die Suche nach dem Palliative-Care-Paradies“ von Fabian Biasio.

Der Film begleitet eine Reise über drei Kontinente auf der Suche nach dem idealen Ort, um in Würde und Frieden sterben zu können. Begegnungen zeichnen ein Bild vom Umgang mit der Endlichkeit des Lebens in verschiedenen Kulturen.
Die Schweiz gilt als Vorreiter in der Palliativversorgung, doch wie nah ist sie dem Ideal eines Palliative-Care-Paradieses wirklich? Der Film eröffnet neue Perspektiven und regt dazu an, eigene Haltungen zum Thema Sterben zu hinterfragen.
Nach der Filmvorführung stehen Mitarbeitende der RoMed-Palliativstation für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Eine Platzreservierung ist möglich unter: Kino
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Umgekippter Pkw in Amerang

Umgekippter Pkw in Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Ein Ford Fiesta kam am Freitagabend (9.5.2025) in Amerang (Landkreis Rosenheim) an der Abzweigung Frabertshamer Straße / Obinger Straße nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw stürzte auf die Seite. Die 88-jährige Fahrerin musste aus dem Fahrzeug befreit werden.

Die 88-jährige aus dem Landkreis Rosenheim fuhr mit ihrem Auto, nach den Angaben der Polizei, gegen 17.10 Uhr die Obinger Straße in Richtung Ameranger Ortsmitte.
Beim Linksabbiegen auf die Frabertshamer Straße kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Steinmauer. Durch den Aufprall stürzte der Pkw auf die linke Fahrzeugseite, wodurch sich die Fahrerin nicht mehr selbständig befreien konnte. Die Freiwillige Feuerwehr eilte zu Hilfe. Die 88-jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Ihr Auto musste mit einem Kran geborgen werden. Die Fahrbahn war nach ungefähr eineinhalb Stunden wieder für den Verkehr frei.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vogelnachwuchs unterwegs: Jungvögel brauchen selten Hilfe

Vogelnachwuchs unterwegs: Jungvögel brauchen selten Hilfe

Hilpoltstein / Bayern – Zurzeit zwitschert es in Hecken und Sträuchern. Die ersten Vogeljungen verlassen bereits das schützende Nest und sitzen scheinbar hilflos auf der Wiese oder im Geäst. Doch auch wenn es so scheint, Jungvögel brauchen selten Hilfe. Der LBV Informiert:

Beim Spaziergang oder im eigenen Garten entdecken Bürger jetzt manchmal Jungvögel, die vermeintlich alleingelassen und hilflos im Gebüsch oder auf der Wiese hocken und laut piepsen. Sie rufen jedoch nicht um menschliche Hilfe, sondern halten mit diesen sogenannten Standortlauten Kontakt zu ihren Eltern, um gefüttert zu werden. Viele Vogelarten verlassen ihr Nest bereits bevor sie fliegen können. Dazu zählen nicht nur typische Nestflüchter wie viele Entenvögel, Fasane oder Kiebitze, sondern auch einige Singvogelarten, Greifvögel und Eulen. „Bitte die Jungvögel unbedingt an Ort und Stelle lassen. Greift der Mensch in dieser sensiblen Phase ein und nimmt ein Jungtier in Obhut, unterbricht er die Bindung zwischen Alt- und Jungvogel“, erklärt Angelika Nelson LBV-Biologin. Vogeleltern suchen bis zu 24 Stunden lang nach ihren verlorengegangenen Jungen. Hilfe benötigen befiederte Jungvögel nur, wenn sie nach zwei bis drei Stunden immer noch nicht von einem Altvogel gefüttert wurden oder äußerlich verletzt sind.

Helfen bei unmittelbarer Gefahr

Droht den flauschigen Federbällen unmittelbare Gefahr, zum Beispiel durch Katzen oder Straßenverkehr, können sie ohne Probleme kurz aufgenommen und an einem geschützten Ort in direkter Nähe des Fundortes, in Hörweite zu den Vogeleltern, abgesetzt werden. Am besten setzt man sie in eine Astgabel oder einen Busch. „Anders als bei, zum Beispiel, Rehkitzen nehmen Vogeleltern ihre Jungen wieder an, wenn diese von einem Menschen berührt wurden“, sagt die LBV-Vogelexpertin. Handelt es sich um einen Nestling, also einen noch unbefiederten Vogel, kann dieser, sofern erreichbar, in sein Nest zurückgesetzt werden. Der LBV stellt klar: Jungvögel sind Wildtiere, sie dürfen nur vorübergehend aufgenommen werden, wenn sie verletzt, krank oder tatsächlich hilfsbedürftig sind. Ansonsten liegt ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz vor. Eine Grafik unter www.lbv.de/vogel-gefunden hilft bei der Entscheidung, ob ein Jungvogel Hilfe braucht und wen man im Notfall kontaktieren kann.

Tipps zur Hilfe von Jungvögeln

Dass Jungvögel außerhalb ihres Nestes auch natürlichen Feinden zum Opfer fallen, ist ein Vorgang, an den die Natur und die Vogelbestände angepasst sind. Hauskatzen hingegen sind keine heimischen Wildtiere, sie wurden vom Menschen domestiziert. Der LBV appelliert: wer Katzen besitzt, sollte seinen Stubentiger für einige Tage, in den Morgen- und Abendstunden, im Haus halten, gerade wenn Jungvögel im Garten oder in der Nachbarschaft unterwegs sind. Da die Jungvögel noch nicht richtig fliegen können, sind sie eine leichte Beute.
Umso wichtiger ist es, ihnen sichere Rückzugsorte zu bieten. „Wer den Vögeln helfen möchte, sollte ihre Lebensräume schützen“, fordert Nelson. „Dazu kann jeder etwas beitragen – etwa indem er den Garten naturnah gestaltet, mit abwechslungsreichen, heimischen Pflanzen. Vögel finden dort Beeren und Insekten als Nahrung und können sich in dornigen Büschen gut verstecken.“

Jungvögel bis in den Sommer zu beobachten

Sind die jungen Vögel alle ausgeflogen, sind die Vogeleltern noch lange nicht fertig. Nach einer kurzen Verschnaufpause starten viele Vogelarten mit einer zweiten und oft sogar dritten Brut. „Die Brutsaison beschränkt sich nicht nur auf den Frühling. Einige unserer Gartenvögel, wie Kohlmeise, Rotkehlchen und Amsel, brüten bis zu dreimal in einem Jahr und das dauert bis in den August hinein“, sagt Angelika Nelson. Wer einen Nistkasten im Garten hat, muss diesen nach der ersten Brut nicht säubern. „Viele Vögel bauen ein neues Nest auf das alte drauf. Am besten wartet man mit dem Reinigen bis in den Herbst, wenn bestimmt kein Singvogel mehr brütet“, empfiehlt die LBV-Biologin.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vorfahrtsunfall an der Bartewirtkreuzung in Valley

Vorfahrtsunfall an der Bartewirtkreuzung in Valley

Valley / Landkreis / Landkreis Miesbach – Zwei Autos krachten am Freitagnachmittag  (9.5.2025)  in Valley (Landkreis Miesbach) auf der Bartewirtkreuzung (Römerstraße / Gruberstraße) zusammen. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 40.000 Euro geschätzt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitag, den 09.05.2025, gegen 14:40 Uhr kam auf der Kreuzung Römerstraße/Gruberstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Ein 42-jährige Porsche Fahrerin aus Aying befuhr die Römerstraße in Valley und wollte an der Bartewirtkreuzung geradeaus Richtung Aying fahren. Hierbei hat sie einen 79-jährigen Renault Fahrer aus Feldkirchen-Westerham, der auf der Gruber Straße Richtung Holzkirchen unterwegs war, übersehen und es kam zum Unfall.

Der 42-jährige Fahrerin wurde bei dem Unfall nicht verletzt, ebenso ihre Mitfahrerin. Der 79-jährige Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Kreiskrankenhaus Agatharied verbracht.
Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch die Fa. Estner abgeschleppt werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 40000 Euro. Die Feuerwehren Hohendilching, Otterfing und Holzkirchen waren mit insgesamt 54 Mann vor Ort. Die Bartewirtkreuzung war für ca. eine Stunde fast komplett gesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)