Schwarzstorch: Bestandsaufnahme im Naturpark Frankenwald

Schwarzstorch: Bestandsaufnahme im Naturpark Frankenwald

Frankenwald – Seit März 2025 werden im Naturpark Frankenwald Reviere des Schwarzstorchs kartiert. Die letzte Kartierung des scheuen Waldvogels mit rotem Schnabel erfolgte zwischen 2011 und 2014. Angesichts der starken Waldverluste in den vergangenen Jahren soll untersucht werden, ob diese Veränderungen zu einem Rückgang der Revierzahlen geführt haben. 

Der Naturpark Frankenwald umfasst Teile der Landkreise Kulmbach, Kronach, Hof und Bayreuth und ist ein deutschlandweiter Verbreitungsschwerpunkt des Schwarzstorchs. Etwa 10 Prozent der bundesweiten Population leben hier. Die Kartierung erfolgt in den Jahren 2025 bis 2027 jeweils vom März bis in den Sommer, wobei die Beobachtungen, laut Auskunft des Bayerischen Landesamt für Umwelt, an exponierten Geländepunkten, sogenannten Checkpoints, durchgeführt werden. Ziel ist es, die Zahl der Brutpaare im Naturpark Frankenwald zu erfassen und die Revierstandorte detailliert zu beschreiben.

Schwarzstorch ist eine streng geschützte Art

Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist eine streng geschützte Art, die in alten, störungsarmen Wäldern mit Feuchtgebieten und Fließgewässern brütet. Er ernährt sich von Fischen, Amphibien, Krebsen und Insekten und ist sehr störungsempfindlich am Horststandort. Die Erhaltung seiner Lebensräume und ruhiger Wälder als Brutplätze ist von großer Bedeutung.
Das Projekt steht im Einklang mit der EU-Biodiversitätsstrategie für 2030, die darauf abzielt, den Zustand gefährdeter Arten zu verbessern. Deutschland hat sich verpflichtet, einen günstigen Zustand für den Schwarzstorch zu erreichen, und die Kartierung wird eine wichtige Grundlage für zukünftige Schutzmaßnahmen darstellen.

Mehr als 10.000 Hektar Wald gingen verloren

Der Naturpark Frankenwald erstreckt sich über eine Fläche von 102.250 Hektar, von denen rund 59.000 Hektar bewaldet sind. In den letzten Jahren sind durch Trockenstress, Windwurf und Borkenkäfer mehr als 10.000 Hektar Wald verloren gegangen. Diese Entwicklungen stellen eine Herausforderung für den Schwarzstorch dar.
Die Kartierung erfolgt in Kooperation mit der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), den Bayerischen Staatsforsten, dem Naturpark Frankenwald und dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. (LBV).
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Bruckmühl: Auto überschlägt sich

Bruckmühl: Auto überschlägt sich

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Leicht verletzt wurde ein 21-jähriger am Dienstag (6.5.2025) bei einem Verkehrsunfall in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim): Er kam mit seinem Auto von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Baumreihe und fuhr eine Böschung hinab. 

Warum der 21-jährige auf der Staatsstraße 2078 auf Höhe des Großen Wirtes  nach links von der Fahrbahn abkam, steht derzeit noch nicht fest. Am Ende überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte sich, nach den Angaben der Polizei, selbst aus dem Fahrzeug befreien. Mit leichten Verletzungen wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren.
Aufgrund der Bergungsarbeiten wurde die Staatsstraße vorübergehend gesperrt. Die Folge waren Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 fordert ein Menschenleben

Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 fordert ein Menschenleben

Teisendorf / Landkreis Berchtesgadener Land – Am Donnerstagmorgen (8.5.2025) kam es auf der Autobahn A8 bei Teisendorf (Berchtesgadener Land) zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei dem Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Pkw erlag ein 70-Jähriger noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zwei weitere Personen wurden durch den Unfall leicht verletzt. Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein übernahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 8. Mai 2025, gegen 09.40 Uhr, kam es auf der BAB 8, im Gemeindebereich Teisendorf, zwischen den Anschlussstellen Neukirchen und Anger zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 45-jähriger Ghanaer befuhr mit seinem litauischen Sattelzug die Richtungsfahrbahn Salzburg. Der Sattelzug kam aus bislang noch nicht geklärten Gründen ins Schleudern und durchbrach schließlich die Mittelleitplanke. Auf der Richtungsfahrbahn München kollidierte er mit einem dort auf dem linken Fahrsteifen fahrenden Pkw.
Der 70-jährige deutsche Fahrzeugführer des Pkws verstarb an der Unfallstelle aufgrund des Unfalls. Seine Beifahrerin wurde leicht verletzt. Der Fahrzeugführer des Sattelzugs blieb unverletzt. Sein Beifahrer wurde leicht verletzt.
An den beiden Fahrzeugen sowie an den Einrichtungen der Autobahn entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 100.000 Euro. Andere Verkehrsteilnehmer waren in dem Unfall nicht involviert.

Die A8 musste in beiden Richtungen gesperrt werden. Durch die Autobahnmeisterei Siegsdorf wurden Ableitungen für beide Fahrtrichtungen eingerichtet (FR München AS Piding, FR Salzburg AS Siegsdorf Ost). Die Vollsperre muss noch für mehrere Stunden für die Bergung der Fahrzeuge aufrechterhalten werden. Die Fahrzeuge welche sich zwischen der Unfallstelle und den Ableitungen befanden, wurden in Fahrtrichtung München bereits durchgelassen. Für die Fahrtrichtung Salzburg findet zum gegenwärtigen Zeitpunkt die gleiche Vorgehensweise Anwendung. Anschließend wird die Fahrbahn zur Bergung wieder voll gesperrt.
An der Unfallörtlichkeit waren die Feuerwehren Vogling, Teisendorf, Anger, Piding und Neukirchen, sowie die Autobahnmeisterei Siegsdorf mit eingebunden.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahm die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein die Ermittlungen in dieser Sache.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: Polizeipräsidium Oberbayer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. Mai

Namenstag haben: Beat, Caroline, Ottokar, Volkmar

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Ulrich Matthes (1959 –  ist ein deutscher Theater- und Fernseh-Schauspieler.)

– Carolin Kebekus (1980 – ist eine deutsche Komikerin, Schauspielerin und Synchronsprecherin)

– Billy Joel (1949 –  ist ein US-amerikanischen Sänger, Songschreiber und Pianist, der mit über 100 Mio. Plattenverkäufen zu den international erfolgreichsten Solokünstlern zählt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1882: Das deutsche Reichspatent Nummer 22244 schützt die von Georg Meisenbach erfundene Autotypie. Dieses Druckverfahren ermöglicht die Wiedergabe gerasteter Fotos in der Presse.
  • 1865: Der US-amerikanische Erfinder Richard Jordan Gatling lässt die von ihm 1861 erfundene Gatling Gun, einen Vorläufer des Maschinengewehrs, patentieren.
  • 1965: Der russisch-amerikanische Pianist Vladimir Horowitz feiert nach 12-jähriger Abwesenheit von der Bühne ein sensationelles Comeback in der Carnegie Hall in New York.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Königstraße, Rosenheim, ca. 1910

Königstraße, Rosenheim, ca. 1910

Rosenheim – Unsere fotografisch Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1910. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Königstraße in Rosenheim.

Im Fokus der Aufnahme ist der ehemalige Pfarrhof. In dem Gebäude daneben war einst die Post untergebracht und dahinter erkennbar ist gerade noch die Kirche St. Nikolaus.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Gefährdeter Gartenbewohner: Jetzt Igel melden

Gefährdeter Gartenbewohner: Jetzt Igel melden

Hilpoltstein / Bayern – Igel sind wieder unterwegs. Doch der nachtaktive Gartenbewohner hat es schwere und steht seit letztem Jahr sogar als „potenziell gefährdet“ auf der internationalen Roten Liste. Deshalb ruft der  LBV gemeinsam mit der Deutschen Wildtierstiftung, NABU|naturgucker und weiteren Partnern dazu auf, vom 16. bis 26. Mai bundesweit Igel zu melden.

„Lebendig oder tot – Jeder gemeldete Igel in Bayern zählt, damit wir noch mehr über die Verbreitung und das Verhalten des stachelige Gartenbewohners erfahren und seinen Schutz langfristig verbessern können“, sagt die LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson. Sichtungen können dem LBV-Bürgerforschungsprojekt „Igel in Bayern“ ganz einfach online gemeldet werden unter www.igel-in-bayern.de.
Die gesammelten Daten werden im Rahmen eines bundesweiten Citizen-Science-Projekts, das von mehreren Naturschutzorganisationen getragen wird, ausgewertet. Das Projekt soll wertvolle Einblicke in die Lebensweise, Verbreitung und mögliche Gefährdungen der Igel geben. Denn das stachelige Tier leidet zunehmend unter Lebensraumverlust, Straßenverkehr und Nahrungsmangel.
Der heimische Braunbrustigel ist zwar in Bayern und Deutschland weit verbreitet, seine Bestände gehen jedoch vielerorts zurück. Derzeit wird der Igel sowohl in Bayern als auch bundesweit auf der Roten Liste der Säugetiere als potenziell gefährdet geführt. Die genauen Ursachen sind bislang nicht ausreichend erforscht. „Das Insektensterben, die Versiegelung von Grünflächen, das Sprühen von Gift oder Mähroboter in der Nacht, all dies gefährdet den Lebensraum des Igels“, sagt Angelika Nelson. „Es steht daher zu befürchten, dass der Igel in naher Zukunft in die Kategorie ‚Gefährdet‘ eingestuft werden muss.“

Igel in Bayern: Jede Meldung zählt

Bayerische Bürger können ihre Beobachtungen schnell und unkompliziert melden unter www.igel-in-bayern.de. Neben Ort und Datum sind auch Angaben zum Verhalten der Tiere, zum Beispiel ob sie lebendig oder tot gefunden wurden, hilfreich. Um einen deutschlandweiten Überblick zu dieser Art zu erhalten, wird das LBV-Meldeprojekt „Igel in Bayern“ vom 16. bis zum 26. Mai Teil der bundesweiten Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“. Der Maulwurf, ein weiterer Insektenfresser mit ähnlichen Nahrungsansprüchen wie der Igel, soll bei der deutschlandweiten Aktion ebenfalls erfasst werden.

Über das Gemeinschaftsprojekt

„Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ ist ein gemeinsames Projekt von der Deutschen Wildtier Stiftung, NABU|naturgucker, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V., dem NABU Bundesverband und dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV). Ziel ist, ein langfristiges Monitoring zu Verbreitung und Vorkommen von Igel und Maulwurf in Deutschland zu etablieren. Sichtungen von Igeln in Bayern werden dem LBV gemeldet, die des Maulwurfs an NABU|naturgucker. Die hieraus gewonnen Erkenntnisse erlauben zukünftig eine Bewertung der Bestandssituation von Igel und Maulwurf. Darauf aufbauend können auch gezielte Artenschutzmaßnahmen initiiert werden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neues Kundenzentrum von SWRO und komro feierlich eröffnet

Neues Kundenzentrum von SWRO und komro feierlich eröffnet

Rosenheim – Die Stadtwerke Rosenheim und die komro bündeln ihre Kräfte: Das neue, gemeinsame Kundenzentrum in der Innstraße 25 wurde am heutigen Donnerstagvormittag (8.5.2025) feierlich eröffnet. 

Stadtwerke-komro-Kundenzentrum-Neueröffnung in der Rosenheimer Innstraße am 8.5.2025. Fotos: Innpuls.me

Empfangen wurden die Kunden am Eingang mit bunten Luftballons. Fotos: Pauline Obermeier

Das kommunale Telekommunikationsunternehmen „komro“ ist ein Tochterunternehmen der Rosenheimer Stadtwerke. 25 Jahre war es am Innreit 2 in einer Art „Wintergarten“ stationiert. „Wie es mit Töchtern halt so ist, irgendwann sind sie außer Haus und leben in einer Art Studentenwohnung. Dann kommen die Eltern, in diesem Fall die Gesellschafter, und bauen mit ihren Kindern zusammen ein Haus für die Zukunft“, erklärte komro-Marketingleiter Frank Pauler bei der Eröffnung. Das Ziel der Zusammenführung von Stadtwerken und komro an einem Standort sei es gewesen, Kompetenzen zu bündeln und die gemeinsamen Kunden zusammen zu betreuen.

Projektstart war bereits im Jahr 2023. Die Frage nach dem Standort gestaltete sich aber nicht ganz einfach. Zur Diskussion stand auch, in die Innenstadt zu ziehen. Aber schließlich fiel die Entscheidung auf die ehemaligen Räumlichkeiten der Sparkasse in der Innstraße. „Dieser Standort ist perfekt, weil sowohl für Autos, ÖPNV und Radfahrer gut erreichbar ist. Außerdem sind wir jetzt nahe am beim Hauptgebäude der Stadtwerke“, meinte Stadtwerke-Geschäftsführer Heiko Peckmann dazu.

Räumlichkeiten modern und offen gestaltet

Die Räumlichkeiten sind hell, freundlich, offen, barrierefrei  und modern gestaltet. Ein gestalterisches Hauptelement ist regionales Eschenholz. „Es ist ein Erlebnis, wenn man diese neuen Räume betritt. Ich bin stolz auf den Umbau“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, der zusammen mit Heiko Peckmann und Frank Pauler das rote Band durchschnitt und so die neue Anlaufstelle für Kunden von komro und Stadtwerken offiziell eröffnete.
Während der Eröffnungsfeier fanden bereits die ersten Beratungsgespräche statt. Nebenbei dürfen sich die Kunden noch bis um 18 Uhr über kulinarische Kleinigkeiten, Glücksrad, Gewinnspiel und Ballonkunst freuen.
(Quelle: Artikel: Pauline Obermeier / Beitragsbild, Fotos: Pauline Obermeier)

Neubau Mangfallkanalbrücke: Behelfsbrücke eingehoben

Neubau Mangfallkanalbrücke: Behelfsbrücke eingehoben

Rosenheim – Fingerspitzengefühl,  Koordinationsvermögen und Konzentration waren am heutigen Donnerstagvormittag (8.5.2025) gefragt, als beim Mangfallkanal in Rosenheim die Behelfsbrücke für die Fußgänger und Radfahrer eingehoben wurde. Innpuls.me war dabei. 

Behelfsbrücke Mangfallkanal Rosenheim. 8.5.2025. Foto: Innpuls.me

Maßarbeit: Ohne Komplikationen wurde die Behelfsbrücke für die Fußgänger und Radfahrer über den Mangfallkanal am heutigen Donnerstag (8.5.2025) eingehoben. Fotos: Innpuls.me

Es ist eine der größten und sicherlich auch spektakulärsten Straßenbaumaßnahmen, die es in Rosenheim in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat: der Neubau der Mangfallkanalbrücke beim Aicherpark. 
Nötig wurde diese Baumaßnahme, weil die alte Brücke mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen ist und weil mit dem Neubau auch ein verkehrstechnisches Nadelöhr beseitigt werden soll (wir berichteten).
Um eine gut einjährige Vollsperrung für eine der Hauptverkehrsadern der Stadt zu vermeiden, entschied sich der Stadtrat schließlich doch noch, trotz zusätzlicher Kosten in Höhe von rund 2 Millionen Euro, für den Bau einer Behelfsbrücke (wir berichteten).

Behelfsbrücke Mangfallkanal Rosenheim. 8.5.2025. Foto: Innpuls.me

2 Riesige Kräne sind für das Einheben der einzelnen Module notwendig.

Die Überfahrt für die Autos setzt sich aus einzelnen Modulen zusammen. Die ersten Module sind bereits an Ort und Stelle. Die behelfsmäßige Rad- und Fußbrücke dagegen wurde am heutigen Donnerstag (8.5.2025) in einem Stück eingehoben.

 

 
 
 
 
 
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„Eine gewisse Aufregung gehört immer dazu“

Die Anspannung bei den Brückenbauern war spürbar. Ebenso die Erleichterung, als die Fußgänger- und Radbrücke nach gut einer Stunde ohne jegliche Komplikation an ihrem vorgesehenen Platz über dem Mangfallkanal zum Liegen kam.  „Eine gewisse Aufregung gehört immer dazu“, so Polier Andreas Henken nach getaner Arbeit.

Zwei riesige Kräne waren nötig, um die Behelfsbrücke einzuheben. Eine besondere Herausforderung hatten dabei die beiden Kranführer zu meistern, die genau aufeinander abgestimmt, das 35 Tonnen schwere Bauwerk an die richtige Stelle lotsten. „Wichtig ist dabei die Kommunikation miteinander“, erklärte dazu Andreas Henken Ebenso wichtig seien aber auch schon die Planungen im Vorfeld. Würde sich bei den Messungen ein Fehler einschleichen, wäre der ganze Aufwand umsonst. Denn auch eine Behelfsbrücke muss auf den Zentimeter genau eingepasst werden.

Behelfsbrücke Mangfallkanal Rosenheim. 8.5.2025. Foto: Innpuls.me

Die Behelfsbrücke ist an Ort und Stelle.

Geht es bei der Straßenbaumaßnahme so planmäßig weiter wie bisher, soll der Verkehr ab Ende Mai über die Bedarfsbrücke geleitet werden – aber nicht auf einmal, sondern in zwei Abschnitten. Zuerst wird nur der Verkehr stadtauswärts über die Behelfsbrücke gleitet, während der Verkehr stadteinwärts noch auf der alten Brücke unterwegs sein wird. Und erst im nachfolgenden Schritt werden dann beide Fahrspuren über die Behelfsbrücke geleitet. Grund: die neue Brücke liegt um einiges höher als die alte Brücke und die Höhe kann nur in einzelnen, aufeinander abgestimmten Schritten angeglichen werden.

Behelfsbrücke Mangfallkanal Rosenheim. 8.5.2025. Foto: Innpuls.me

Blick von der Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger über den Mangfallkanal bei Rosenheimer Aicherpark.

Nach Ende der Baumaßnahme hat die Behelfsbrücke für die Fußgänger und Radfahrer ebenso wenig ausgedient wie die Module für die Behelfs-Autobrücke. Sie wird dann andernorts wieder zum Einsatz kommen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos, Video: Josefa Staudhammer)

Aschau: Kind von Auto angefahren

Aschau: Kind von Auto angefahren

Aschau / Landkreis Rosenheim – In Aschau im Chiemgau wurde am gestrigen Mittwoch (7.5.2025) ein Kind auf seinem Fahrrad von einem Auto angefahren. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Das Mädchen war am späten Nachmittag auf seinem Fahrrad im Gemeindegebiet von Aschau unterwegs. Als es aus einer schlecht einsehbaren Einfahrt auf eine Straße innerhalb eines Wohngebietes einbog, kollidierte es mit dem Pkw einer 59-jährigen Anwohnerin.
Wohl auch der angepassten Geschwindigkeit der Autofahrerin ist es zu verdanken, dass die junge Radfahrerin lediglich mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus verbracht werden musste.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ansbach: Mann klettert nach Ehestreit auf Strommast

Ansbach: Mann klettert nach Ehestreit auf Strommast

Ansbach / München – Ein 24-jähriger kletterte am gestrigen Mittwochnachmittag (7.5.2025) am Bahnhof Ansbach nach einem Ehestreit auf einem Strommast. Nach rund zwei Stunden wurde er von Spezialkräften heruntergeholt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Gegen 13:00 Uhr geriet ein 24-Jähriger am Bahnhof Ansbach mit seiner Ehefrau derart heftig in Streit, dass Bundespolizisten darauf aufmerksam wurden. Bei Erblicken der Polizeikräfte rannte der Türke über die Gleise und kletterte in suizidaler Absicht auf einen in Gleisnähe befindlichen Strommast. Einen von einem auf Rangierfahrt befindlichen Zugführer abgegebenen Achtungspfiff ignorierte er hierbei. Daraufhin wurde der komplette Zugverkehr im Bereich Ansbach unmittelbar eingestellt, sowie die Stromabschaltung und Erdung veranlasst. Ein gerade aus dem Bahnhof Ansbach ausgefahrener Zug mit rund 55 Reisenden wurde mit Unterstützung der Feuerwehr evakuiert und die Fahrgäste fußläufig zum Bahnhof zurückbegleitet. Nachdem der Mann von der Verhandlungsgruppe Nordbayern beruhigt werden konnte, holten ihn Spezialkräfte des Landes Bayern mit Hilfe einer Feuerwehr-Drehleiter nach ca. zwei Stunden von dem Strommasten herunter. Der Vermählte, sowie seine Ehefrau blieben unverletzt. Er wurde in das Bezirkskrankenhaus Ansbach eingeliefert.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto: re) 

Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de

Feueralarm ausgelöst – Hotel-Gäste in Rosenheim aus Schlaf gerissen

Feueralarm ausgelöst – Hotel-Gäste in Rosenheim aus Schlaf gerissen

Rosenheim – In einem Hotel in der Kaiserstraße in Rosenheim riss in der Nacht auf den heutigen Donnerstag (8.5.2025) ein Feueralarm die Gäste aus dem Schlaf.

Zunächst soll ein Unbekannter am frühen Morgen gegen 3.15 Uhr laut schreiend durch das Hotel marschiert sein und dabei gegen alle Hotelzimmertüren geklopft und geschlagen haben. Für die Polizei liegt der Verdacht nahe, dass es ein Gast war, der sein eigenes Zimmer auf die Schnelle nicht fand.
Kurze Zeit später schlug der Feueralarm an und im 2. Obergeschoss des Gebäudes wurde ein Feuerlöscher versprüht. 
Die Rosenheimer Feuerwehr rückt an. Zu diesem Zeitpunkt hatten alle Hotelgäste bereits das Gebäude verlassen. 
Vor Ort konnte schnell Entwarnung geben werden. Es lag kein Brandfall vor. Die Rosenheimer Polizei ermittelt nun wegen MIssbrauch von Notrufeinrichtungen. Der Sachschaden durch das versprühte Löschmittel liegt bei einigen hundert Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Grüne wollen Wiesn-Promille-Express zurückbringen

Grüne wollen Wiesn-Promille-Express zurückbringen

Rosenheim – Gut 30 Jahre erfreute sich in Rosenheim zur Herbstfestzeit der „Promille-Express“ großer Beliebtheit.  2023 war mit diesem Service Schluss. Nun will die Stadtratsfraktion von Bündnis90 / Die Grünen die nächtlichen Spezialfahrten zurückbringen. 

Begründet wurde das Ende des Promilleexpress im Jahr 2023 von Seiten der Stadt mit dem deutschlandweiten Fahrermangel (wir berichteten). Die Aufregung danach war groß. In einer Ausschusssitzung wurde dann sogar darüber diskutiert, was nun eigentlich der „Promilleexpress“ ist (wir berichteten). Umgangssprachlich werden zur Herbstfestzeit gerne alle Nachtbuslinien so bezeichnet. Doch bei der Stadt sieht man das wesentlich differenzierter. „In Wirklichkeit ist der Promille-Express lediglich die Verbindung Stadtmitte zum Herbstfesteingang Kaiserstraße und zurück“, lautete die Definition in einer Stellungnahme an Innpuls.me.
Für die Rosenheimer Grünen bedeutet der Promille-Express in erster Linie einen „erweiterten Fahrplan“, wie aus einem aktuellen Antrag an die Stadtverwaltung hervorgeht. Darin aufgeführt sind auch schon mögliche Zeiten und Take:

    • Montag bis Mittwoch: Erweiterung der Nachverkehrslinien bis 23.30 Uhr
    • Donnerstag: Erweiterung der Nachtverkehrslinien im Stundentakt bis 2 Uhr
    • Freitag und Samstag: Erweiterung der Nachtverkehrslinien im Stundentakt bis 4 Uhr
    • Sonntag Inbetriebnahme der Nachtverkehrslinien tagsüber von 12 bis 23.30 Uhr.

Zusätzlich wünschen sich die Grünen für den Promille-Express einen reduzierten Fahrpreis von 1,50 Euro als zusätzlichen Anreiz für die Nutzung. „Hierbei wäre eine Kooperation mit den Brauereien und dem wirtschaftlichen Verband sowie gegebenenfalls der Nachclubbetreiber denkbar“, heißt es dazu in ihrem Antrag. In einer der kommenden Sitzungen wird darüber diskutiert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Rosenheimer Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen/ Beitragsbild: Archiv aez)