MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 30. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass sich Schall im Vakuum nicht ausbreiten kann?
Deshalb ist es im Weltall vollkommen still.
Geräusche brauchen ein Medium.

Vielleicht genießt Du heute bewusst Momente der Stille.

Wir wünschen Dir einen ruhigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Rosenheimer Feuerwehr erhält modernen Löschroboter für gefährliche Einsätze

Rosenheimer Feuerwehr erhält modernen Löschroboter für gefährliche Einsätze

Rosenheim – Die Freiwillige Feuerwehr Rosenheim hat ihre Einsatztechnik erweitert: Mit dem neuen Löschroboter „Magirus Aircore TAF 35“ steht künftig ein ferngesteuertes Spezialfahrzeug für Brände in schwer zugänglichen und stark verrauchten Bereichen bereit. 

Der Magirus Aircore TAF 35 kommt primär in unzugänglichen, gefährlichen oder extrem verrauchten Bereichen wie Hallen, Tiefgaragen oder Tunneln zum Einsatz, um Brände zu bekämpfen, zu kühlen und Schadstoffe zu binden.
Der 300.000 Euro teure Löschroboter wurde von der Rosenheimer Firma Diebald Lackierungen gespendet. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen in die Sicherheit der Allgemeinheit investiert. Dafür ein ganz großes Dankeschön“, so Oberbürgermeister Abuzar Erdogan.

Der neue Löschroboter im Einsatz:

(Der neue Löschroboter, Copyright Stadt Rosenheim)

Auf dem Roboter mit Raupenfahrgestell ist eine Turbine montiert, die in die Höhe gehoben und nach allen Richtungen geneigt werden kann. In der Turbine wird Wasser zu einem feinen Nebel zerstäubt und dann mit einem Propeller verteilt. Dem Feuer wird dadurch sehr schnell die Hitze entzogen, sodass die Temperatur am Brandort sinkt. Das Fahrzeug wird ferngesteuert, es kann deshalb gefahrlos für Feuerwehrleute in brennenden oder verrauchten Hallen oder Tiefgaragen eingesetzt werden.
Mit der Turbine können auch verrauchte Räume schnell entlüftet werden, bis zu 60.000 Kubikmeter frische Luft pro Stunde kann das Gerät in den Brandort blasen.

Der Löschroboter ist auf der Rosenheimer Hauptfeuerwache stationiert und wird auf einem Anhänger an die Einsatzstelle gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: von Links, Firma Diebald mit Marinus Lex, Richard Diebald, Katharina Lex, Michael Diebald, Manuela Diebald, Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, Stadtbrandrat Hans Meyrl, Stadtbrandinspektor Mario Zimmermann Copyright Stadt Rosenheim / Video: Copyright Stadt Rosenheim)

Karibik-Reggae-Streetfood-Festival feiert Premiere in Bruckmühl

Karibik-Reggae-Streetfood-Festival feiert Premiere in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Wenn mehrere Lkw-Ladungen Sand am Rathausplatz Bruckmühl abgeladen werden, dann steht etwas Besonderes an: Am Wochenende, 13. und 14. Juni, feiert das Karibik-Reggae-Streetfood-Festival Premiere. Im Bruck an der Leitha-Park sowie auf dem Straßenbereich davor entsteht eine kleine Urlaubsoase mit Liegestühlen, großer Bar, 16 Streetfoodtrucks und jeder Menge Karibik-Flair.

„Wer will, kann gerne auch seine Picknickdecke mitbringen und es sich im Park gemütlich machen. Live-Musik und DJ-Klänge sorgen für den akustischen Karibik-Touch“, beschreiben Silvia Mischi und Martina Neuhausen vom Bruckmühler Stadtmarketing.
Das Festivalgelände ist am Samstag von 12 bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag von 12 bis 19 Uhr.
Für echtes Beach-Feeling sorgen über 40 Tonnen Sand. Kinder dürfen sich auf Kinderschminken sowie eine große Schatzsuche nach Edelsteinen im Sand freuen (Bitte Sieb selber mitbringen.)

Kulinarisch reicht das Angebot von mexikanischen Burritos über jamaikanische Speisen, Langos und Burger bis hin zu Corndogs, Paella sowie Gambas und Calamaris.

Live-Musik und Reggae-Sounds an beiden Tagen

Musikalisch wird am Samstag ab 17.30 Uhr die „The Hot Stuff Jazzband“ die Besucher „in das karibisch angehauchte New Orleans“ entführen. Am Abend treten Mista Wicked & Riddim Disasta auf. Ihr Soundtrack ist der Reggae Jamaikas.
Am Sonntag sorgt Lancelot Scott gemeinsam mit seinem Duopartner für karibische Klänge im Mangfalltal. Als DJs und Klangchefs ist zudem das Roots Iration Soundsystem an beiden Tagen im Einsatz.

Kostenlose Parkplätze gibt es am Volksfestplatz in direkter Nachbarschaft zum Festivalgelände.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Innpuls-Tagebuch – Hinte den Schlagzeilen: Wenn Tierschutz an seine Grenzen stößt

Innpuls-Tagebuch – Hinte den Schlagzeilen: Wenn Tierschutz an seine Grenzen stößt

Rosenheim – Immer öfter landen derzeit Hinweise zu Tierschutz, Futterspenden und überlasteten privaten Helfern in der Redaktion. Einzelne Fälle sind das längst nicht mehr.

Eintrag vom Freitag, 29. Mai 2026

Es sind oft kleine Nachrichten, die in diesen Tagen den gleichen Kern haben: irgendwo fehlt Futter, irgendwo reicht das Geld nicht mehr, irgendwo wächst die Sorge, wie es mit der Versorgung weitergeht. Und doch steckt dahinter jedes Mal ein sehr konkretes Engagement von Menschen, die sich kümmern – oft weit über ihre eigenen Möglichkeiten hinaus.

So wie bei den beiden Tierfreundinnen aus Raubling, die sich seit Jahren um streunende und verletzte Katzen kümmern. Nachdem wir über ihre Situation berichtet hatten, war die Hilfsbereitschaft unserer Leserinnen und Leser groß. Futterspenden und Unterstützung kamen schnell zusammen – ein Signal, das zeigt, wie stark das Thema in der Region verankert ist. Dafür möchten wir an dieser Stelle auch ausdrücklich Danke sagen.

Hilfe, die sich immer öfter selbst organisiert

Insgesamt entstehen zunehmend neue Strukturen: private Fütterungsstellen, ehrenamtliche Tierschützer und inzwischen auch Tiertafeln, die gezielt Menschen und Tiere in finanziellen Notlagen unterstützen wollen.

Rund 50 Tiertafeln gibt es mittlerweile schon in Deutschland – und nun auch im Rosenheim, um genau zu sein in der Gemeinde Höslwang, ins Leben gerufen vom Tierschutzverein „Federn und Pfoten“. Nun wird auch dort versucht, eine Lücke zu schließen, die viele schon länger sehen: Wenn Futter, Tierarztkosten und Alltag teurer werden, geraten schnell auch diejenigen in Schwierigkeiten, die eigentlich helfen wollen.

Gleichzeitig berichten Engagierte immer wieder, dass die laufenden Kosten steigen und die Organisation im Ehrenamt an ihre Grenzen kommt. Auch das Tierheim des Tierschutzvereins Rosenheim hat in der Vergangenheit auf eine angespannte finanzielle Lage hingewiesen und sich öffentlich mit einem Hilferuf an Unterstützer gewandt.

Zwischen Engagement und Belastungsdruck

Auffällig ist: Die Hilfe ist da – aber sie verteilt sich auf immer mehr einzelne Schultern. Klassische Tierheime, private Initiativen, Tiertafeln, einzelne Helfer – sie alle versuchen, Lücken zu schließen, die ständig größer werden.

Parallel dazu bleiben bekannte Probleme bestehen, etwa die Versorgung freilebender Katzen oder die Finanzierung von Fundtierunterbringungen, die vielerorts als nicht mehr auskömmlich beschrieben wird.

Auch über mögliche Katzenschutzverordnungen wird in der Region immer wieder diskutiert. Eine flächendeckende Umsetzung gibt es bislang jedoch nicht.

Ein System, das unter Druck gerät

Was sich in der Summe zeigt, ist kein plötzlicher Bruch, sondern eine schleichende Entwicklung. Futter, Tierarztkosten, Energie, Mieten – vieles wird ständig teurer.. Damit wächst bei vielen Haushalten der finanzielle Druck.

Das wirkt sich auch auf Tiere aus. Tierheime berichten seit Jahren von steigender Auslastung, Tierschützer von mehr Abgaben und in manchen Fällen und leider auch immer wieder von ausgesetzten Tieren.

Betroffen sind aber nicht nur die Tiere selbst, sondern auch Menschen, für die ihr Tier ein fester Teil des Alltags ist – manchmal sogar der wichtigste. 

Zwischen Dankbarkeit und offenen Fragen

Umso wichtiger sind die vielen kleinen und großen Unterstützungsaktionen, die es in der Region gibt. Spenden, ehrenamtliche Hilfe, neue Initiativen – sie alle tragen dazu bei, akute Situationen abzufedern.

Gleichzeitig bleibt die Frage, wie lange sich diese wachsende Aufgabe allein über Engagement und Spenden stemmen lässt. Und ob die Strukturen dahinter Schritt halten können mit dem, was sich gerade entwickelt. Mein Blick in die Zukunft ist bei diesem Thema eher sorgenvoll.

Liebe Grüße aus der Redaktion
Karin

Restauriertes Stifterbild kehrt in Aschauer Pfarrkirche zurück

Restauriertes Stifterbild kehrt in Aschauer Pfarrkirche zurück

Aschau / Landkreis Rosenheim – Nach einer umfassenden Restaurierung ist ein historisches Stifterbild aus der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ in Aschau im Chiemgau wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückgekehrt. Das Kupfertafelgemälde zeigt die Familie des regionalen Stifters Thomas Mayr und stammt aus der Zeit um 1702.

Restaurierung Stifterbild für Pfarrkirche "Darstellung des Herrn" in Aschau im Chiemgau. Fotos: Copyright BLfD

Eine Kupfertafel in dieser Größe war für das beginnende 18. Jahrhundert sehr selten.

Das Werk gilt als ungewöhnliches Beispiel für ein großformatiges Gemälde auf Kupfer. Im Laufe der Jahrhunderte war es direkt in die Kirchenwand eingelassen und zeigte die Stifterfamilie mit ihren Angehörigen, die später nach und nach ergänzt wurden – darunter Ehefrauen und verstorbene Kinder. Zugeschrieben wird das Bild dem Chiemgauer Maler Jacob Carnutsch.

Die Restaurierung erfolgte in den Werkstätten des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (BLfD) in München. Dort wurde das stark verschmutzte und gealterte Gemälde in den vergangenen Monaten gereinigt und gefestigt. Ziel war es, die ursprüngliche Farbwirkung wieder sichtbar zu machen und das empfindliche Material langfristig zu sichern.

Aufwendige Restaurierung eines seltenen Materials

Das Bild befindet sich auf einer Kupfertafel mit außergewöhnlichen Maßen: Sie ist rund 1,60 Meter lang, 55 Zentimeter breit und je nach Stelle zwischen 0,3 und 1,4 Zentimeter dick. Nach Angaben des BLfD ist ein solches Format für die Entstehungszeit Anfang des 18. Jahrhunderts selten.

Restaurierung Stifterbild für Pfarrkirche "Darstellung des Herrn" in Aschau im Chiemgau. Fotos: Copyright BLfD

Die Kupfertafel misst stolze 1,60 Meter auf 55 Zentimeter und ist an den dünnsten Stellen gerade mal 0,3 Zentimeter dick.

Im Zuge der Restaurierung wurden unter anderem gealterte Schmutz- und Bindemittelschichten entfernt, die sich über die Zeit als dunkler Belag über das Motiv gelegt hatten. Dadurch sind die Figuren und Bilddetails wieder deutlicher erkennbar, darunter auch der zentrale Altarbereich im Bild.

Die Arbeiten wurden von spezialisierten Restauratorinnen und Restauratoren durchgeführt. Neben traditionellen Verfahren kamen auch moderne Materialien zum Einsatz, um das Kupfer langfristig vor Schäden wie Oxidation zu schützen.

Restaurierung Stifterbild für Pfarrkirche "Darstellung des Herrn" in Aschau im Chiemgau. Fotos: Copyright BLfD

Das Stifterbild der Familie Mayr ist keine Momentaufnahme – sondern wuchs über die Jahre weiter. Fotos: Copyright BLfD

Verbindung zur regionalen Geschichte

Nach Einschätzung von Fachleuten hängt die Verwendung des Kupferträgers auch mit der regionalen Wirtschafts- und Bergbaugeschichte im Chiemgau und im angrenzenden Tirol zusammen. Der Auftraggeber Thomas Mayr war demnach wirtschaftlich gut vernetzt und unter anderem im Weinhandel, in der Schifffahrt sowie an einem Eisenwerk beteiligt.

Die Restaurierung wurde vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege koordiniert. Beteiligt waren zudem die Erzdiözese München und Freising sowie weitere Partner aus der Region.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

ADAC kritisiert: Kraftstoffpreise sinken zu wenig

ADAC kritisiert: Kraftstoffpreise sinken zu wenig

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind zuletzt leicht gesunken, aus Sicht des ADAC jedoch nicht im ausreichenden Maß. Nach aktuellen Auswertungen kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,981 Euro. Das sind 2,7 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel liegt bei 1,952 Euro je Liter und damit 4,5 Cent unter dem Wert der vergangenen Woche.

Der ADAC bewertet diese Entwicklung als zu gering im Verhältnis zur Lage am Rohölmarkt. Der Preis für Brent-Öl ist innerhalb weniger Wochen deutlich gefallen und liegt inzwischen wieder unter der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, nachdem er zuvor noch bei über 111 US-Dollar notiert hatte.

Auch der Euro/US-Dollar-Wechselkurs hat sich laut ADAC im gleichen Zeitraum kaum verändert und spielt damit aktuell nur eine untergeordnete Rolle für die Preisentwicklung an den Tankstellen.

Kritik an verzögerter Weitergabe der Ölpreise

Der ADAC (ADAC) sieht in der Entwicklung ein wiederkehrendes Muster: Sinkende Rohölpreise würden nur verzögert an die Verbraucher weitergegeben, während Preisanstiege an den Tankstellen deutlich schneller erfolgten. Aus Sicht des Automobilclubs falle die aktuelle Entlastung deshalb geringer aus, als es die Marktbedingungen erwarten ließen.

Wer beim Tanken sparen möchte, sollte laut ADAC den Tagesverlauf beachten. Die Kraftstoffpreise seien in der Regel kurz vor 12 Uhr mittags am niedrigsten, während sie um die Mittagszeit zunächst deutlich ansteigen und danach wieder langsamer sinken. Zudem empfiehlt der ADAC, vor Fahrten ins Ausland zu prüfen, ob dort günstigere Kraftstoffpreise verfügbar sind.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unternehmensnachfolge gelungen: GUME GmbH setzt auf Wachstum in Tuntenhausen

Unternehmensnachfolge gelungen: GUME GmbH setzt auf Wachstum in Tuntenhausen

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Bei der GUME GmbH in Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim) ist die Unternehmensnachfolge erfolgreich gelungen. Der Betrieb wurde im vergangenen Sommer nach 35 Jahren an zwei junge Unternehmer übergeben und entwickelt sich seitdem nach Angaben des Unternehmens weiter positiv. Ein Besuch von Vertretern aus Politik und Wirtschaft rückte das Unternehmen nun in den Fokus.

Mehr als jeder fünfte Betrieb im Landkreis Rosenheim plant einer aktuellen Umfrage des Landratsamts zufolge bis 2028 eine Übergabe. In vielen Fällen ist die Nachfolge jedoch noch nicht geregelt. Die GUME GmbH gilt in diesem Zusammenhang als Beispiel für eine gelungene Lösung.

Bei einem Termin vor Ort informierten sich Landrat Otto Lederer, Tuntenhausens Bürgermeister Christian Mayer, der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Rosenheim Andreas Bensegger sowie Vertreter der Wirtschaftsförderung über die Entwicklung des Unternehmens.

Produktion und Wachstum am Standort Ostermünchen

Die GUME GmbH beschäftigt am Standort am Oberrainer Feld in Ostermünchen rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Produziert werden dort unter anderem Verbundteile aus Gummi, Metall und Kunststoff sowie Formteile wie Dichtungen oder Puffer für Elektromotoren. Nach Angaben des Unternehmens sorgt die breite Kundenstruktur für wirtschaftliche Stabilität.

Nach der Übernahme durch die beiden Jungunternehmer Marius Maier und Michael Obermeyer wurde der Bereich Werkzeugbau bereits im ersten halben Jahr personell ausgebaut. Die Zahl der Beschäftigten dort hat sich nach Unternehmensangaben verdoppelt.
Aktuell sucht das Unternehmen zusätzliche Fachkräfte unter anderem in den Bereichen Werkzeugbau, Elastomerfertigung und Angebotslegung, um den gestiegenen Auftragseingang bewältigen zu können.

Perspektive für den Standort

Die Geschäftsführung sieht für den Standort weiteres Wachstumspotenzial. Ziel sei es, den Betrieb am Oberrainer Feld langfristig auszubauen.
Rosenheims Landrat Otto Lederer hob bei dem Besuch die Bedeutung solcher Unternehmen für die Region hervor. Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort trügen wesentlich zur Lebensqualität im Landkreis bei.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Landratsamt Rosenheim erhält vorübergehend neuen Haupteingang

Landratsamt Rosenheim erhält vorübergehend neuen Haupteingang

Rosenheim / Landkreis – Im Zuge der laufenden Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude des Landratsamts Rosenheim wird ab Dienstag, 2. Juni, der Zugang zum Gebäude vorübergehend geändert. Für Besucherinnen und Besucher steht während der Bauphase ein neuer Haupteingang zur Verfügung.

Das Landratsamt Rosenheim informeirt: Der neue Zugang befindet sich links neben dem bisherigen Haupteingang und wurde bislang als Personaleingang genutzt. Auch der Briefkasten des Landratsamts wird im Zuge der Umstellung verlegt und befindet sich künftig direkt neben dem neuen Eingang.
Der Weg zum neuen Haupteingang wird ausgeschildert. Zusätzlich soll eine entsprechende Wegführung mit Abtrennungen und Bauzäunen die Orientierung auf dem Gelände erleichtern.

Nutzung voraussichtlich für rund ein Jahr

Der provisorische Eingang soll nach Angaben des Landratsamts bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten genutzt werden. Diese werden voraussichtlich rund ein Jahr dauern.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

U19 des TSV 1860 Rosenheim schließt Saison mit deutlichem Heimsieg ab

U19 des TSV 1860 Rosenheim schließt Saison mit deutlichem Heimsieg ab

Rosenheim – Die U19 des TSV 1860 Rosenheim hat die Saison in der Landesliga Bayern Süd mit einem klaren Heimsieg beendet. Gegen den TSV Nördlingen setzte sich das Team am letzten Spieltag mit 5:1 durch.

Die Rosenheimer erwischten dabei einen optimalen Start in die Partie. Bereits in der 5. Minute erzielte Florian Hierl die frühe Führung. Nur wenig später erhöhte Morag Groszmann nach Vorarbeit von Maxi Kriesch auf 2:0. Die Gastgeber bestimmten in der Folge weiterhin das Spielgeschehen und bauten den Vorsprung noch vor der Pause weiter aus: Ricky Merati traf nach einem Alleingang zum 3:0-Halbzeitstand.

Frühe Entscheidung nach der Pause

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Rosenheimer U19 zunächst spielbestimmend. Morag Groszmann erzielte per direkt verwandeltem Freistoß das 4:0. In der Folge kamen die Gäste aus Nördlingen besser ins Spiel und verkürzten auf 4:1.
Den Schlusspunkt setzte kurz vor dem Ende Kim Wolf, der eine Freistoßflanke per Kopf zum 5:1-Endstand verwertete.

Die Rosenheimer Mannschaft schließt die Saison damit mit einem deutlichen Erfolg vor heimischem Publikum ab.

Tore: 1:0 Hierl (5.), 2:0 Groszmann (7.), 3:0 Merati (32.), 4:0 Groszmann (51.), 4:1 k. A. (60.), 5:1 Wolf (85.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Zwei junge Bartgeier kommen aus Belgien und Frankreich nach Berchtesgaden

Zwei junge Bartgeier kommen aus Belgien und Frankreich nach Berchtesgaden

Berchtesgaden / Bayern – Das bayerische Wiederansiedlungsprojekt für den Bartgeier wird im Sommer fortgesetzt. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und der Nationalpark Berchtesgaden wildern erneut zwei Jungvögel in den Alpen aus. Die Tiere stammen in diesem Jahr erstmals aus Zuchtprogrammen in Belgien und Frankreich.

Seit dem Start des Projekts im Jahr 2021 wurden nach Angaben der Beteiligten bereits zehn Bartgeier in den deutschen Alpen ausgewildert. Mit den beiden neuen Tieren steigt die Zahl auf insgesamt zwölf. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer stabilen Population des gefährdeten Greifvogels in den Ostalpen.

Die Jungvögel werden aus dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) bereitgestellt. Nach Angaben des LBV ist die internationale Zusammenarbeit zentral für den Erfolg der Wiederansiedlung. Die Art war vor rund 140 Jahren in Bayern ausgerottet worden.

Auswilderung erneut im Klausbachtal

Die Auswilderung findet wie in den Vorjahren im Klausbachtal im Nationalpark Berchtesgaden statt. Dort werden die noch nicht flugfähigen Jungvögel in einer Felsnische untergebracht, wo sie geschützt aufwachsen und später selbstständig flügge werden.

Während dieser Zeit werden die Tiere laut Nationalpark kontinuierlich überwacht. Das Gebiet biete durch seine Größe, das Schutzstatus und das Nahrungsangebot gute Bedingungen für die Entwicklung der Jungvögel.

Nach Angaben der Projektverantwortlichen wird die Ankunft der Tiere in diesem Jahr ohne öffentliche Präsentation vor Ort durchgeführt, um Stress für die Jungvögel zu vermeiden. Die weitere Entwicklung soll wie gewohnt über eine Webcam beobachtet werden können.

Internationale Zusammenarbeit im Artenschutz

Der Bartgeier war in den Alpen lange verschwunden und wird seit einigen Jahren wieder angesiedelt. Die diesjährigen Tiere stammen erstmals aus Zoos in Belgien und Frankreich. In den vergangenen Jahren kamen die Jungvögel unter anderem aus Spanien, Finnland und Österreich.

Der Bartgeier ist ein Aasfresser und übernimmt nach Angaben von Fachleuten eine wichtige Rolle im alpinen Ökosystem, etwa bei der Beseitigung von Tierkadavern.
(Quelle: LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gasthof Duschl, Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1918

Gasthof Duschl, Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1918

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1918. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Gasthof „Duschl“ auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz.

Vor dem Gebäude stehen mehrere Pferdekutschen, der Platz wirkt noch deutlich vom damaligen Alltagsverkehr geprägt. Der Gasthof gehört zu einem der traditionsreichen Anwesen am Max-Josefs-Platz, dessen Geschichte bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht. Bereits 1665 ist an dieser Stelle eine Brauerei nachgewiesen, die später als „Duschl-Bräu“ bekannt wurde. Der Name geht auf den Besitzer Peter Duschl zurück, der das Anwesen allerdings nur für kurze Zeit zwischen 1729 und 1743 innehatte.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich aus dem Brauerei-Anwesen ein Gasthofbetrieb mit mehreren baulichen Veränderungen. Eine wichtige Zäsur erfolgte zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Der Braubetrieb wurde eingestellt, das Anwesen mehrfach umstrukturiert und schließlich auch die Nutzung neu geordnet.

Verlagerung in das Rückgebäude

Nach heutigen Erkenntnissen aus dem Stadtarchiv Rosenheim wurde der Gaststättenbetrieb Anfang der 1920er-Jahre in das Rückgebäude verlegt. Das Vorderhaus am Max-Josefs-Platz wurde anschließend als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Diese Trennung von Vorder- und Hinterhaus prägt die Nutzung des Ensembles bis heute.

Das Rückgebäude entwickelte sich in der Folge zu einem eigenständigen Gastronomiebereich, der unter dem Namen „Duschl-Bräu“ bzw. „Duschls Bierhallen“ weitergeführt wurde und später erneut in die Tradition der historischen Brauereiwirtschaft eingebunden wurde.

Was befindet sich heute dort?

Das historische Ensemble am Max-Josefs-Platz 12/12a ist heute weiterhin gastronomisch geprägt. Im Rückgebäude befindet sich das Wirtshaus „Duschlbräu“, das die historische Nutzung fortführt. Im Vorderhaus sind hingegen – wie für den Max-Josefs-Platz typisch – heute vor allem gewerbliche Nutzungen und Ladenflächen untergebracht.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Brenner-Sperre am Samstag: Wirtschaft warnt vor massiven Verkehrsproblemen im Alpenraum

Brenner-Sperre am Samstag: Wirtschaft warnt vor massiven Verkehrsproblemen im Alpenraum

Rosenheim – Am ,morgigen Samstag, 30. Mai, wird die Brennerautobahn A13 zwischen 11 und 19 Uhr vollständig gesperrt (wir berichteten). Rund um die angekündigte Demonstration in Tirol rechnen Behörden und Wirtschaft mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im gesamten Alpenraum – auch auf bayerischer Seite.

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (Bayerischer Industrie- und Handelskammertag (BIHK)) warnt vor massiven Auswirkungen auf den Transitverkehr. Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl spricht von einer „nie dagewesenen Belastungsprobe“ für den Verkehr im Alpenraum und rechnet mit einem „historischen Verkehrschaos“. Nach Einschätzung des BIHK könnten neben der Sperrung selbst auch verstärkte Kontrollen und Verkehrslenkungen an Ausweichrouten sowie Grenzübergängen in Österreich und der Schweiz zu zusätzlichen Einschränkungen führen.

Aus Sicht der bayerischen Wirtschaft zeigt der Samstag erneut, dass der grenzüberschreitende Verkehr im Alpenraum zunehmend unter Druck steht. Der BIHK sieht daher dringenden Handlungsbedarf beim Ausbau der Infrastruktur, insbesondere bei Straßen- und Bahnverbindungen über die Alpen. Entscheidend sei dabei auch der Brenner-Nordzulauf, der nach Einschätzung des Verbandes eine zentrale Rolle für die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene spiele.

Appell: Fahrten in den Alpenraum möglichst vermeiden

Der BIHK empfiehlt Unternehmen und Privatpersonen, nicht zwingend notwendige Fahrten in Richtung Italien und Alpenraum am Samstag zu verschieben. Auch für den Güterverkehr wird geraten, Transporte vorzuziehen oder auf die Folgetage zu verlegen.
Bereits im Vorfeld hatten Behörden und Verkehrsorganisationen vor erheblichen Staus auf der A8 und A93 gewarnt. Auch an den Grenzübergängen in Richtung Österreich und Schweiz wird mit starken Einschränkungen gerechnet.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Industrie- und Handelskammertag (BIHK) / Beitragsbild: Symbolfoto re)