Neue Tagesklinik für Suchtmedizin am kbo-Inn-Salzach-Klinikum

Neue Tagesklinik für Suchtmedizin am kbo-Inn-Salzach-Klinikum

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum erweitert sein suchtmedizinisches Angebot: Am Standort Gabersee in Wasserburg am Inn wird zum 1. Juni 2026 eine neue tagesklinische Einrichtung für Suchterkrankungen eröffnet.

Ziel des neuen Angebots ist es, die Versorgung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen in der Region auszubauen und eine zusätzliche Behandlungsform zwischen ambulanter und stationärer Therapie zu schaffen. Zunächst stehen vier Behandlungsplätze zur Verfügung.

„Suchterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt und betreffen oft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familien und das soziale Umfeld massiv. Umso wichtiger ist es, unterschiedliche und möglichst passgenaue Behandlungsangebote vorzuhalten. Mit der neuen Tagesklinik erweitern wir unsere Versorgungsmöglichkeiten deshalb gezielt um ein wichtiges Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Therapie.“, erklärt Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des kbo-Inn-Salzach-Klinikums.

Therapie zwischen Klinik und Alltag

Die Tagesklinik verbindet eine intensive therapeutische Behandlung mit der Möglichkeit, weiterhin im eigenen sozialen Umfeld zu leben. Die Patientinnen und Patienten verbringen den Tag in einem strukturierten Setting und kehren abends nach Hause zurück. „Gerade dieser unmittelbare Bezug zum eigenen Lebensumfeld gilt in der modernen Suchtmedizin als wichtiger therapeutischer Faktor.“, so Dr. Aljoscha Spork, Chefarzt des Fachbereichs Suchtmedizin.

Behandelt werden laut Klinikum sämtliche stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen – darunter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit – ebenso wie stoffungebundene Verhaltenssüchte. Das therapeutische Konzept orientiert sich an den Standards einer qualifizierten Entzugsbehandlung und kombiniert medizinische, psychotherapeutische und sozialtherapeutische Ansätze. „Mit diesem Angebot bieten wir eine ganzheitliche Suchtbehandlung auf dem Niveau einer vollstationären Therapie an.“, erklärt Dr. Spork.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung psychiatrischer Begleiterkrankungen. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Angststörungen, ADHS, Persönlichkeitsstörungen oder psychotische Erkrankungen, die im Rahmen der Therapie mitberücksichtigt werden.

„Viele Menschen mit einer Suchterkrankung leiden gleichzeitig unter weiteren psychischen Belastungen oder Erkrankungen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die Abhängigkeit isoliert zu behandeln, sondern die gesamte psychische Situation der Betroffenen in den Blick zu nehmen.“, so Dr. Spork.

Das Angebot umfasst unter anderem psychotherapeutische Gruppen, Psychoedukation, Sport- und Bewegungstherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, sozio- und milieutherapeutische Angebote sowie Rückfallprophylaxe und Angehörigengespräche.

„Wir verfügen am kbo-ISK seit vielen Jahren über umfassende Erfahrung mit spezialisierten tagesklinischen Angeboten für unterschiedliche psychische Erkrankungen. Indem wir dieses Angebot auf den Fachbereich Suchtmedizin ausweiten, stärken wir unser teilstationäres Behandlungsangebot am Standort Wasserburg nun gezielt durch einen weiteren wichtigen Baustein.“, betont Dr. Spork.

Neue Suchtsprechstunden in Wasserburg und Rosenheim

Der Zugang zur Behandlung erfolgt über das zentrale Aufnahmemanagement des Klinikums. Eine Überweisung ist über Haus- oder Fachärzte möglich.

Ergänzend baut das Klinikum seine ambulanten Angebote aus: Bereits jetzt gibt es eine Suchtsprechstunde in der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) Wasserburg. Ab dem 1. Mai 2026 folgt ein weiteres Angebot an der PIA Rosenheim.

Die spezialisierten Sprechstunden dienen der diagnostischen Abklärung, ersten therapeutischen Orientierung sowie der Vorbereitung auf eine weiterführende suchtmedizinische Behandlung am kbo-Inn-Salzach-Klinikum.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum /  Beitragsbild: Copyright kbo-Inn-Salzach-Klinikum) 

Angriffe auf Bahnpersonal in München – Bundespolizei ermittelt nach zwei Vorfällen

Angriffe auf Bahnpersonal in München – Bundespolizei ermittelt nach zwei Vorfällen

München – In München ist es innerhalb von zwei Tagen zu zwei Angriffen auf Bahnpersonal gekommen. Betroffen waren ein Triebfahrzeugführer am S-Bahnhalt Feldmoching sowie Mitarbeiter eines Fahrscheinkontrolldienstes in Englschalking. Die Bundespolizei ermittelt in beiden Fällen.

Am Samstagnachmittag, 30.05.2026, gegen 13:10 Uhr, wurde am S-Bahnhaltepunkt Feldmoching ein 25-jähriger Triebfahrzeugführer körperlich angegriffen. Nach Angaben der Bundespolizei soll ein 46-jähriger Mann den Bahnmitarbeiter zunächst attackiert haben, nachdem dieser aus einer S-Bahn ausgestiegen war.

Der Triebfahrzeugführer konnte einem ersten Schlag noch ausweichen, wurde anschließend jedoch zu Boden gestoßen. Dort soll der Angreifer mehrfach auf ihn eingetreten haben. Zwei Zeugen griffen ein und verhinderten weitere Tritte.

Der 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen und war anschließend nicht mehr dienstfähig. Zudem wurden seine Mobiltelefone beschädigt. Die Bundespolizei traf die Beteiligten vor Ort an und nahm den 46-Jährigen zur Identitätsfeststellung mit auf die Dienststelle. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Angriff auf Bahnmitarbeiter in Englschalking

Bereits am Freitagnachmittag, 29.05.2026, kam es in einer S-Bahn der Linie S8 zu einem weiteren Vorfall. Ein 21-jähriger Fahrgast konnte bei einer Kontrolle kein gültiges Ticket vorzeigen. Am Haltepunkt Englschalking verließen die Beteiligten gemeinsam den Zug.

Auf dem Bahnsteig kam es zunächst zu einer Streitigkeit, die eskalierte. Der 21-Jährige soll einen 51-jährigen Mitarbeiter des Fahrscheinkontrolldienstes mit Faustschlägen angegriffen haben. Ein 43-jähriger Zeuge griff ein und trennte die Beteiligten, wurde dabei jedoch vom 21-Jährigen in den Arm gebissen.

Beide Bahnmitarbeiter wurden verletzt, eine Behandlung im Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Der 43-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Beteiligten wurden bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, der 21-Jährige anschließend festgenommen und später wieder entlassen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den 21-Jährigen wegen Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen sowie gegen den 46-Jährigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

 

Cafè Gareis, Rosenheim, 1979

Cafè Gareis, Rosenheim, 1979

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1979. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Café Gareis in der Bahnhofstraße in Rosenheim.

Das Café Gareis war über viele Jahre hinweg ein sehr beliebtes und traditionsreiches Café in der Rosenheimer Innenstadt. Es zählte über Jahrzehnte zu den festen Anlaufpunkten für Einheimische und Besucher gleichermaßen.

In seiner Blütezeit, insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren, war das Café ein zentraler Treffpunkt in der Stadt. Die Lage in der Bahnhofstraße machte es besonders attraktiv: Von hier aus ließ sich das bunte Treiben der Innenstadt gut beobachten.

Gerade dieser Blick nach draußen war typisch für Cafés dieser Zeit. Große Schaufenster, Kaffee und Gebäck – und davor das tägliche Leben der Stadt. Zeitung lesen, Gespräche führen, kurz innehalten: Das Café Gareis stand sinnbildlich für eine Form von Stadtkultur, in der das Café nicht nur gastronomischer Betrieb, sondern auch ein Stück öffentlicher Aufenthaltsraum war.

Solche Orte prägten das Stadtbild über Jahrzehnte hinweg. Sie waren Treffpunkt, Ruhepol und Beobachtungspunkt zugleich – eingebettet in eine Bahnhofstraße, die schon damals zu den wichtigsten und belebtesten Straßen Rosenheims gehörte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Musikalische Botschafter aus Rosenheim begeistern in Briançon: Stadtkapelle stärkt Städtepartnerschaft

Musikalische Botschafter aus Rosenheim begeistern in Briançon: Stadtkapelle stärkt Städtepartnerschaft

Rosenheim / Briançon – Mit mehreren Konzerten in der französischen Partnerstadt Briançon haben das Rosenheimer Hornquartett und das Rosenheimer Saxophonensemble die langjährige Städtepartnerschaft mit Leben gefüllt. Höhepunkt der Konzertreise war das „Concert de l’amitié“ im Théâtre du Briançonnais. Darüber hinaus begeisterten die Musiker der Stadtkapelle Rosenheim bei Auftritten in sozialen Einrichtungen und setzten ein Zeichen für kulturellen Austausch und internationale Verbundenheit.

Ein Konzert des Rosenheimer Hornquartetts sowie des Rosenheimer Saxophonensembles im Garten der historischen Festungsanlage in Briançon, im Hintergrund noch schneebedeckte Gipfel der französischen Alpen: Das war der besondere Abschluss einer Konzertreise der beiden Ensembles der Stadtkapelle Rosenheim e. V. in die französische Partnerstadt am Pfingstwochenende. Anlass der musikalischen Auftritte vor Ort war der kulturelle Austausch im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft.

Zentraler Höhepunkt war das „Concert de l’amitié“ am 22. Mai im Théâtre du Briançonnais. Beide Ensembles präsentierten dort ein abwechslungsreiches Programm, das von klassischer Kammermusik über bekannte Filmmusik bis hin zu modernen Arrangements reichte.

Städtepartnerschaft wird durch Musik erlebbar

In den Folgetagen gab es weitere musikalische Auftritte in insgesamt vier Pflege- und Sozialeinrichtungen in Briançon. Gerade diese Konzerte ermöglichten einen unmittelbaren und berührenden Austausch mit den Menschen vor Ort und machten Musik als verbindendes Element über sprachliche Grenzen hinweg erlebbar.

„Diese Konzertreise zeigt, wie Städtepartnerschaft ganz konkret gelebt und gestärkt werden kann. Musik schafft Verbindung – zwischen Menschen, zwischen Städten und über nationale Grenzen hinweg. Mit den Ensembles der Stadtkapelle Rosenheim haben wir nicht nur musikalische Unterhaltung nach Briançon gebracht, sondern auch ein deutliches Zeichen für unsere kulturelle Verbundenheit gesetzt“, resümiert Wolfgang Hauck, Kulturreferent der Stadt Rosenheim, der die Reise der Ensembles begleitete.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Hauck / Stadt Rosenheim)

Sommer startet heute offiziell – 10 spannende Fakten rund um den meteorologischen Sommerbeginn

Sommer startet heute offiziell – 10 spannende Fakten rund um den meteorologischen Sommerbeginn

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Der Kalender sagt es klar: Heute ist meteorologischer Sommeranfang. Während sich das Wetter im Landkreis Rosenheim zum Start in den Juni noch wechselhaft zeigt, beginnt für Fachleute bereits der Sommer als feste statistische Vergleichsgröße – oft auch als „stille Jahreszeit der Statistik“ bezeichnet. Gemeint ist damit nicht weniger Wetter, sondern ein einheitlicher Rahmen für Klimadaten und Vergleiche über viele Jahre hinweg.

Hier kommen 10 Fakten rund um Sommer, Sonne und Definitionen, die oft überraschen:

☀️ 10 Fakten zum Sommerbeginn
  1. Der meteorologische Sommer beginnt immer am 1. Juni. Unabhängig vom Wetter oder Sonnenstand. Er ist rein kalendarisch festgelegt.

  2. Der astronomische Sommer startet später.
    2026 fällt er voraussichtlich auf den 21. Juni – abhängig von der Sonnenwende.
  3.  Der Grund für zwei Sommeranfänge ist reine Praxis
    Meteorologen brauchen feste Zeiträume für Wetter- und Klimavergleiche.
  4. Meteorologische Jahreszeiten sind weltweit einheitlich Frühling:
    März–Mai, Sommer: Juni–August, Herbst: September–November, Winter: Dezember–Februar.
  5. Die astronomischen Jahreszeiten richten sich nach der Sonne
    Entscheidend sind Sonnenstand und Erdneigung – nicht der Kalender.
  6.  Die Sommersonnenwende ist der längste Tag des Jahres
    Danach werden die Tage langsam wieder kürzer – auch wenn es oft noch heißer wird.
  7. Der meteorologische Sommer ist ideal für Klimadaten
    So lassen sich Hitzeperioden, Regenmengen und Temperaturverläufe über Jahre hinweg besser vergleichen. Der Begriff „stille Jahreszeit der Statistik“ beschreibt dabei nicht das Wettergeschehen, sondern die einheitliche Datengrundlage.
  8.  „Sommer“ ist meteorologisch gesehen kein Wetterversprechen
    Auch im Juni kann es kalt, nass oder stürmisch sein – wie aktuell im Landkreis.
  9. Der wärmste Zeitraum liegt oft im Hochsommer, nicht am Sommeranfang
    Die höchsten Temperaturen treten meist erst im Juli oder August auf.
  10.  Der Sommer verschiebt sich klimatisch messbar
    In Mitteleuropa zeigen Auswertungen, dass heiße Phasen tendenziell früher beginnen und länger anhalten.
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Neuer Festplatz in Kammer fertiggestellt: Dorfvereine schaffen Heimat für große Feste

Neuer Festplatz in Kammer fertiggestellt: Dorfvereine schaffen Heimat für große Feste

Kammer / Landkreis Traunstein – Großer Erfolg für die Vereine in Kammer bei Traunstein: Nach rund zwei Jahren Planung und Vorbereitung ist der neue Festplatz an der Haunstätter Straße fertiggestellt. Sechs Dorfvereine haben das Gemeinschaftsprojekt gemeinsam mit der Stadt Traunstein umgesetzt. Bereits 2027 wird dort das 100-jährige Jubiläum des GTEV Eschenwald Rettenbach gefeiert.

Viele Jahre fehlte den Kammerer Vereinen eine geeignete Fläche für größere Veranstaltungen. Für Jubiläen und Gründungsfeste mussten regelmäßig geeignete Wiesen gesucht und mit Grundstückseigentümern verhandelt werden. Mit dem neuen Festplatz wurde nun eine dauerhafte Lösung geschaffen.
„Mit dem neuen Festplatz haben wir endlich eine langfristige Lösung geschaffen, von der alle Vereine profitieren werden“, sagte Projektleiter Franz Maier vom Trachtenverein.

An dem Projekt beteiligt waren der GTEV Eschenwald Rettenbach, die Feuerwehr Kammer, die DJK Kammer, der Arbeiter- und Burschenverein Kammer, die Faschingsfreunde Blau-Weiss-Kammer sowie die Krieger- und Soldatenkameradschaft Kammer. Unterstützt wurden sie dabei von der Stadt Traunstein.

Vier Wochen Bauzeit und viele Helfer

Der neue Festplatz entstand an der Haunstätter Straße nahe dem Ortskern von Kammer. Die Fläche wurde begradigt, aufgeschüttet und neu angesät. Zudem wurden Wasser-, Strom- und Kanalanschlüsse verlegt.
Während der rund vierwöchigen Bauphase packten zahlreiche ehrenamtliche Helfer mit an. „Es war beeindruckend zu sehen, wie viele freiwillige Helfer zusammengekommen sind“, betonte Feuerwehrvorstand Sebastian Reischl.
Finanziert wurde das Projekt gemeinschaftlich von den beteiligten Vereinen und der Stadt Traunstein. Unterstützung kam zudem von den Stadtwerken sowie dem Wasserbeschaffungsverband Kammer.

Erste Großveranstaltungen bereits geplant

Die Verantwortlichen sehen den neuen Festplatz als wichtige Investition in das Dorfleben. „Der neue Festplatz wird künftig einer der Treffpunkte des gesellschaftlichen Lebens in Kammer und Rettenbach sein“, sagte Robert Maier von der Krieger- und Soldatenkameradschaft.

Die ersten Veranstaltungen stehen bereits fest: Vom 30. April bis 6. Mai 2027 feiert der GTEV Eschenwald Rettenbach sein 100-jähriges Bestehen auf dem neuen Gelände. Für 2028 sind außerdem der traditionelle Faschingszug von Blau-Weiß Kammer sowie das 125-jährige Jubiläum des Arbeiter- und Burschenvereins geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Waldbrandgefahr im Landkreis Rosenheim gesunken – Daxenfeuer wieder erlaubt

Waldbrandgefahr im Landkreis Rosenheim gesunken – Daxenfeuer wieder erlaubt

Rosenheim / Landkreis – Statt Sonne satt und hochsommerlichen Temperaturen gibt es am heutigen Montag, 1. Juni 2026, im Landkreis Rosenheim deutlich wechselhafteres Wetter. Das hat allerdings auch seine guten Seiten: Die Waldbrandgefahr ist spürbar zurückgegangen.

Seit heute ist das Anzünden von Daxenfeuern im Landkreis Rosenheim wieder möglich. Das hat das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim mitgeteilt. Grund dafür sind die jüngsten Niederschläge, durch die sich die zuvor angespannte Lage entspannt hat.

In den vergangenen Tagen hatte das trockene Wetter noch in Teilen des Landkreises für eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr der Stufen 3 und 4 gesorgt.
Mit der aktuellen Wetterentwicklung hat sich die Situation nun deutlich verbessert, sodass die Einschränkungen wieder aufgehoben werden konnten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Eskalation bei Spiel in der Hochfellnstraße – TSV 1860 Rosenheim äußert sich

Nach Eskalation bei Spiel in der Hochfellnstraße – TSV 1860 Rosenheim äußert sich

Rosenheim – Nach unschönen Szenen mit Platzsturm und einer Schlägerei im Anschluss an ein Kreisligaspiel zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem NK Croatia Rosenheim hat sich nun der TSV 1860 Rosenheim zu dem Vorfall geäußert. Bei der Partie der U21 in der Hochfellnstraße waren am Freitagabend (22.05.2026) mehrere Personen verletzt worden.

Wie bereits berichtet, kam es kurz vor Spielende nach einem gröberen Foulspiel zunächst zu einer Rudelbildung auf dem Spielfeld. Im weiteren Verlauf entwickelte sich nach Angaben der Polizei ein unübersichtliches Handgemenge. Später sollen auch Zuschauer auf den Platz gestürmt sein. Nach Polizeiangaben waren insgesamt rund 20 Personen in die Auseinandersetzung verwickelt. Mehrere Beteiligte wurden verletzt, ein Mann musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

TSV 1860 Rosenheim äußert sich

Der TSV 1860 Rosenheim bestätigt in einer Stellungnahme, dass die Partie der U21 beim NK Croatia Rosenheim vorzeitig abgebrochen wurde. Kurz vor Schluss habe es beim Spielstand von 3:2 für die „Sechzger“ nach einer vermeintlichen Tätlichkeit „unschöne Szenen“ gegeben.

„Ein Zuschauer stürmte auf den Platz und attackierte einen Spieler. In der Folge stürmten mehrere Ordner und Zuschauer das Spielfeld, wodurch sich zahlreiche Tumulte entwickelten. Der Schiedsrichter sah sich daraufhin gezwungen, die Partie abzubrechen“, heißt es vom Verein.

Weiter erklärt der TSV 1860 Rosenheim: „Wir wünschen dem verletzten Spieler an dieser Stelle eine schnelle und vollständige Genesung.“

Der Verein verurteilt zudem „jegliche Form von Gewalt und unsportlichem Verhalten auf und neben dem Platz“. Fußball stehe für Respekt, Fairness und Zusammenhalt – diese Werte müssten jederzeit im Vordergrund stehen.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Giro d’Italia 2026: Jai Hindley fährt Red Bull – Bora – hansgrohe erneut aufs Podium

Giro d’Italia 2026: Jai Hindley fährt Red Bull – Bora – hansgrohe erneut aufs Podium

Italien / Raubling – Der australische Radprofi Jai Hindley hat dem Radsport-Team Red Bull – Bora– hansgrohe beim Giro d’Italia einen weiteren Podiumsplatz beschert. Mit Rang drei in der Gesamtwertung der Italien-Rundfahrt knüpft der Giro-Sieger von 2022 an seine größten Erfolge an und setzt die starke Grand-Tour-Serie der Mannschaft fort.

Bereits 2022 hatte der Australier mit dem Gewinn der Trofeo Senza Fine den ersten Grand-Tour-Sieg der Teamgeschichte gefeiert. Zwei Jahre später sorgte Dani Martínez mit Platz zwei für das nächste Spitzenresultat. Nun komplettiert Hindley mit Rang drei eine bemerkenswerte Bilanz: Innerhalb von fünf Jahren erreichte das Team jede Stufe des Giro-Podiums.

Konstanz als Schlüssel zum Erfolg

Der Giro d’Italia 2026 entwickelte sich früh zu einem Rennen der Beständigkeit. Schon bei der ersten großen Bergankunft am Blockhaus zeichnete sich ab, welche Fahrer die Gesamtwertung prägen würden.
Hindley gehörte von Beginn an zu den stärksten Kletterern des Feldes. Dieses Bild bestätigte sich auf den weiteren entscheidenden Etappen. Ob am Pila, Cari oder Piancavallo – der Australier präsentierte sich über die gesamten drei Wochen hinweg als einer der konstantesten Fahrer des Rennens und legte damit die Grundlage für seinen Podiumsplatz.

Teamgeist trotz schwieriger Wochen

Das Ergebnis erhält zusätzliches Gewicht durch die Herausforderungen, mit denen Red Bull – Bora – hansgrohe während der Rundfahrt konfrontiert war. Eine Krankheitswelle innerhalb der Mannschaft zwang das Team mehrfach dazu, seine Strategie anzupassen.
Besonders Giulio Pellizzari hatte mit Rückschlägen zu kämpfen. Dennoch stellte der Italiener die Mannschaftsziele über eigene Ambitionen und unterstützte seine Teamkollegen entscheidend. Vor allem sein Einsatz auf der Königsetappe erwies sich als wichtiger Faktor im Kampf um die Spitzenplätze der Gesamtwertung.

Erfolgsserie bei den Grand Tours hält an

Mit Platz drei in Rom setzt Red Bull – Bora – hansgrohe seine Serie bei den großen Landesrundfahrten fort. In den vergangenen drei Saisons stand das Team jedes Jahr mindestens einmal auf dem Gesamtpodium einer Grand Tour. Eine Leistung, die in diesem Zeitraum lediglich zwei weiteren Mannschaften gelang.

Hindley: „Es ist etwas ganz Besonderes“

Nach dem Rennen zeigte sich Hindley entsprechend zufrieden:
„Es ist super schwer, im heutigen Rennsport überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Es ist schon eine Weile her, seit ich bei einer Grand Tour auf dem Podium stand, seit ich den Giro gewonnen habe. Deswegen ist es etwas ganz besonderes, hier wieder aufs Podium gefahren zu sein. Meine Beziehung zum Giro ist auch speziell. Es ist wahrscheinlich mein Lieblingsrennen.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wirtschaft in Südostoberbayern trübst sich ein – Erwartungen brechen ein

Wirtschaft in Südostoberbayern trübst sich ein – Erwartungen brechen ein

München / Südostoberbayern – Die Wirtschaft in Südostoberbayern blickt mit zunehmender Skepsis auf die kommenden Monate. Laut aktuellem IHK-Konjunkturbericht für das Frühjahr 2026 rechnen viele Unternehmen mit einer Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Der IHK-Konjunkturindex bleibt zwar nahezu stabil bei 98 Punkten, liegt damit aber weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 114 Punkten.

Während sich die aktuelle Geschäftslage im Vergleich zum Jahresbeginn leicht verbessert hat, haben sich die Erwartungen deutlich eingetrübt. 27 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Lage als gut, 22 Prozent als schlecht. Für die kommenden Monate rechnen 14 Prozent mit einer Verbesserung, 23 Prozent hingegen mit einer Verschlechterung.

Energie- und Rohstoffpreise bleiben zentrales Risiko

Als größte Belastungsfaktoren nennen die Unternehmen weiterhin die hohen Energie- und Rohstoffpreise. Diese werden inzwischen von 74 Prozent (Energiepreise) bzw. 71 Prozent (Rohstoffe) der Betriebe als Risiko gesehen. Auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen werden zunehmend kritisch bewertet und erreichen mit 79 Prozent einen neuen Höchstwert in der Region.

Weitere Risiken sehen die Unternehmen in der schwachen Inlandsnachfrage (56 Prozent), den Arbeitskosten (57 Prozent) sowie dem anhaltenden Fachkräftemangel (44 Prozent).

Personal- und Investitionspläne bleiben zurückhaltend

Auch bei Beschäftigung und Investitionen bleibt die Stimmung verhalten. Elf Prozent der Unternehmen planen derzeit Neueinstellungen, 21 Prozent rechnen mit Stellenabbau. Im Baugewerbe fällt der Stellenabbau saisonbedingt etwas geringer aus.

Bei den Investitionen zeigt sich ebenfalls Zurückhaltung: 17 Prozent der Unternehmen wollen mehr investieren, 25 Prozent planen Kürzungen.

Bensegger: „Wirtschaft wartet auf spürbaren Reformaufschlag“

„Die Wirtschaft in Südostoberbayern erlebt weiterhin Rückschläge. Anstatt positiver Impulse für Wachstum und wirtschaftliche Erholung, treffen neue – diesmal internationale – Dämpfer mit voller Wucht unsere heimischen Unternehmen“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Vor allem die steigenden Kosten bei Energie und Rohstoffen – getrieben vom Iran-Krieg – würden dem Wirtschafsstandort große Sorgen bereiten. Aber auch die hausgemachte Strukturkrise im Land würden den Firmen zu schaffen machen.“ Die Wirtschaft in der Region wartet sehnlichst auf einen großen Reformaufschlag der Bundesregierung, damit die Wirtschaft wieder hochlaufen kann!“, so Bensegger.

Die IHK befragte für den Konjunkturbericht zwischen Mitte und Ende April Unternehmen aus den Landkreisen Berchtesgadener Land, Altötting, Mühldorf, Traunstein sowie aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Der Bericht erscheint dreimal jährlich.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Realbrandausbildung in Übersee – Feuerwehrkräfte trainieren unter extremen Bedingungen

Realbrandausbildung in Übersee – Feuerwehrkräfte trainieren unter extremen Bedingungen

Übersee / Landkreis Traunstein – In der Rauchgasdurchzündungsanlage in Übersee hat der Kreisfeuerwehrverband Traunstein erneut Atemschutzkräfte aus dem Landkreis unter realitätsnahen Bedingungen geschult. Im Mittelpunkt standen dabei Übungen für den Innenangriff, der Eigenschutz bei Brandeinsätzen sowie verschiedene Einsatztechniken im Ernstfall.

Die sogenannte RDA (Rauchgasdurchzündungsanlage) ermöglicht besonders realistische Trainingsbedingungen. Feuerwehrkräfte üben dort unter Anleitung von Ausbildern den Umgang mit Hitze, Rauch und engen Räumen – so nah wie möglich am späteren Einsatzgeschehen.

Kern der Ausbildung ist ein mit Holz befeuerter Übungscontainer, in dem gezielt Rauchgasdurchzündungen simuliert werden können. So lassen sich unter kontrollierten Bedingungen verschiedene Einsatzszenarien durchspielen – von der richtigen Strahlrohrführung über Türöffnungen bis hin zum taktischen Vorgehen im Innenangriff.

Dabei lernen die Teilnehmer auch, Brandphasen richtig zu „lesen“ und gefährliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Temperaturen, wie sie auch im echten Brandeinsatz auftreten können, gehören bewusst zum Training dazu.

Ausbildung unter realistischen Einsatzbedingungen

„Wir bieten eine moderne und praxisorientierte Ausbildung“, betont Lehrgangsleiter Tobias Plenk. Die Rückmeldungen der teilnehmenden Feuerwehrkräfte seien durchwegs positiv, heißt es vom Kreisfeuerwehrverband.

Die Realbrandausbildung ist Teil eines dreistufigen Ausbildungskonzepts im Landkreis Traunstein. Nach dem Grundlehrgang und Übungen an der gasbefeuerten Brandsimulationsanlage in Traunreut folgt mit der RDA in Übersee die besonders realitätsnahe Vorbereitung auf den Einsatz.

Ergänzt wird das Angebot durch weitere Ausbildungsbausteine, etwa zum Umgang mit Wärmebildkameras oder Chemikalienschutzanzügen. Zusätzlich organisieren die Ausbilder jährlich verpflichtende Belastungsübungen für Atemschutzgeräteträger in den Anlagen in Traunstein oder Trostberg.

Intensive Übungseinheit für Atemschutzträger

Kürzlich absolvierten elf Atemschutzgeräteträgerinnen und -geräteträger aus den Feuerwehren Chieming, Hochberg, Kay, Traunstein, Traunwalchen sowie der Werkfeuerwehr BSH Traunreut eine ganztägige Ausbildung in Übersee. Die Übung fand bei sommerlichen Temperaturen statt und erhöhte damit die körperliche Belastung zusätzlich – insbesondere in Verbindung mit Schutzkleidung und Atemschutzausrüstung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein- hob / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Nächtliche Fahrplanänderungen bei der Bahn zwischen München und Kufstein

Nächtliche Fahrplanänderungen bei der Bahn zwischen München und Kufstein

Rosenheim / Landkreis / Region – Zwischen dem 13. und 17. Juni 2026 müssen sich Fahrgäste der Bayerischen Regiobahn im Netz Chiemgau-Inntal auf Fahrplanabweichungen und Ersatzverkehr einstellen. Grund sind Bauarbeiten der DB InfraGO AG.

Die DB InfraGO AG führt in diesem Zeitraum Oberleitungs-Vollinspektionen durch. Dadurch kommt es von Samstag, 13. Juni, bis Mittwoch, 17. Juni 2026, zu Einschränkungen im Zugverkehr der BRB im Netz Chiemgau-Inntal.

Betroffen ist vor allem die Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein. Dort kommt es nachts bei einzelnen Verbindungen in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen sowie zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Brannenburg und Kufstein. Die Busse und teilweise auch die Züge fahren dabei zu geänderten Zeiten.

Dabei gelten zwei unterschiedliche Sonderfahrpläne – vom 13. bis 15. Juni sowie vom 15. bis 17. Juni.

Sonderfahrpläne online abrufbar

Die jeweils gültigen Fahrpläne stellt die BRB auf ihrer Webseite unter www.brb.de zum Download bereit. Verbindungen, die nicht im Sonderfahrplan aufgeführt sind, verkehren regulär nach dem Fahrplan.

Zusätzlich bietet die BRB einen Newsletter mit individueller Streckenauswahl an, über den Fahrgäste über Baustellen und Störungen informiert werden. Aktuelle Hinweise gibt es außerdem über die „BRB Störungsinfo“ auf Facebook sowie über die WhatsApp-Kanäle der BRB unter www.brb.de/whatsapp.
(Quelle: Pressemitteilug BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)