Reifen an zwei Autos in Rosenheim beschädigt – Zeugen gesucht

Reifen an zwei Autos in Rosenheim beschädigt – Zeugen gesucht

Rosenheim – In Rosenheim sind an zwei geparkten Autos in der Prinzregentenstraße die Reifen beschädigt worden. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

In der Prinzregentenstraße wurden im Zeitraum von Samstag (27.6.2026), 17:30 Uhr, bis Sonntag (28.6.2026), 16:00 Uhr, an zwei Pkw die Reifen beschädigt. Nach Angaben der Polizei kamen dabei vermutlich spitze Gegenstände zum Einsatz. In beiden Fällen wurde jeweils ein Reifen so beschädigt, dass er platt war. Die Fahrzeuge standen am Fahrbahnrand.
Der betroffene Bereich erstreckt sich zwischen der Kreuzung Küpferlingstraße und der Kreuzung Hubertusstraße.

Die Polizei Rosenheim bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum Beobachtungen gemacht haben oder Personen gesehen haben, die sich an geparkten Fahrzeugen zu schaffen machten, sich zu melden. Auch mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, Kontakt aufzunehmen. Hinweise nimmt die Polizei Rosenheim unter 08031/200-2200 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie viel Geld ist Ehrenamt wert? Diskussion um Entschädigung für Stadtrat und Bürgermeister

Wie viel Geld ist Ehrenamt wert? Diskussion um Entschädigung für Stadtrat und Bürgermeister

Rosenheim Darf ein Ehrenamt Geld kosten – und wenn ja, wie viel? Im Rosenheimer Haupt- und Finanzausschuss ist genau darüber diskutiert worden. Konkret ging es um die künftige Entschädigung von Stadträten sowie der weiteren Bürgermeister. Während die Stadtverwaltung eine neue Berechnungsgrundlage und Anpassungen vorschlägt, stand dabei nicht nur die Höhe einzelner Beträge im Raum, sondern auch die grundsätzliche Frage, wie kommunales Ehrenamt künftig bewertet und entschädigt werden soll.

Im Rosenheimer Haupt- und Finanzausschuss stand eine neue Satzung zur Entschädigung ehrenamtlich tätiger Stadtratsmitglieder und der weiteren Bürgermeister auf der Tagesordnung. Grundsätzlich gilt das Mandat im Stadtrat und auch die Tätigkeit der Bürgermeister als Ehrenamt – also als Tätigkeit, die eigentlich unentgeltlich ausgeübt wird. Gleichzeitig sehen die kommunalen Regelungen jedoch Aufwandsentschädigungen vor, um Zeitaufwand, Sitzungstermine und organisatorische Belastungen auszugleichen.

Die Stadtverwaltung will die bisherigen Regelungen neu ordnen und stärker an die Besoldungsgruppe des Oberbürgermeisters koppeln. Begründet wird dies mit gestiegenen Lebenshaltungskosten sowie einem Vergleich mit anderen kreisfreien Städten. Schon in der Diskussion wurde deutlich, dass es dabei um mehr geht als reine Rechenmodelle.

Oberbürgermeister Abuzar Erdogan ordnete zunächst ein, warum es überhaupt eine Aufwandsentschädigung gibt. „Die Tätigkeit im Stadtrat ist mit einer Teilzeitstelle vergleichbar“, sagte er mit Blick auf seine eigene Zeit als Stadtratsmitglied. „Da kommen in der Woche locker zehn bis 15 Stunden zusammen.“ Zugleich verwies er darauf, dass sich Rosenheim im Vergleich mit ähnlichen Städten im Mittelfeld bewege. Die Entschädigung solle zudem ermöglichen, kommunalpolitisches Engagement breiter aufzustellen: „Damit soll auch die Voraussetzung dafür geschaffen werden, es für bestimmte Personengruppen leichter zu machen, sich kommunalpolitisch zu engagieren.“

Stadtrat: kaum Veränderung beim Betrag – neue Logik dahinter

Für Stadtratsmitglieder bleibt es beim Grundprinzip einer monatlichen Pauschale, die künftig 582,75 Euro beträgt. Zuvor waren es 581,35 Euro – eine rechnerische Anpassung um 1,40 Euro.

Der eigentliche Wandel liegt jedoch in der Systematik: Die Entschädigung soll künftig an die Besoldungsgruppe des Oberbürgermeisters (B7) gekoppelt werden. Damit würde sie sich automatisch entwickeln, sobald sich diese Bezugsgröße verändert.
Hinzu kommen Sitzungsgelder: 70 Euro pro Sitzungstag in bestimmten Gremien sowie 40 Euro für Fraktions- und Ausschusssitzungen. Die Zahl der entschädigungsfähigen Termine ist auf 25 pro Jahr begrenzt, eine Auszahlung erfolgt nur gegen Nachweis.

CSU und SPD stellten sich hinter diesen Ansatz. CSU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Bergmüller sprach von einem „objektiven Maßstab“, der durch die neue Kopplung entstehe. Auch SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan bewertete die Anpassung als angemessen: „Der Aufwand für unsere Tätigkeit hat sich in den vergangenen Jahren erhöht.“
Unterstützung kam zudem von den Freien Wählern/UP und den Grünen. Aus den Reihen der Freien Wähler war von einer „Würdigung des Ehrenamts“ die Rede, die Grünen sahen eine „Anerkennung der geleisteten Arbeit“.

Ehrenamt und Geld – wie passt das zusammen?

Grundsätzlich gilt die Arbeit im Stadtrat oder als Bürgermeister als Ehrenamt. Das bedeutet: Die Tätigkeit wird nicht mit einem Gehalt vergütet, sondern unentgeltlich ausgeübt.
Gleichzeitig erhalten Kommunalpolitiker eine Aufwandsentschädigung. Sie soll den zeitlichen Aufwand, Sitzungstermine sowie organisatorische Belastungen ausgleichen und eine pauschale Anerkennung der Tätigkeit darstellen.

Je nach Ausgestaltung der Satzung setzt sich diese Entschädigung aus einer monatlichen Pauschale und zusätzlichen Sitzungsgeldern zusammen. Die Höhe wird von den Kommunen selbst festgelegt und kann sich an verschiedenen Bezugsgrößen orientieren.

Steuern: Aufwandsentschädigungen für kommunale Mandatsträger sind grundsätzlich steuerpflichtig. Allerdings gibt es je nach Art des Amtes und gesetzlichen Freibeträgen einen steuerfreien Anteil. Erst Beträge oberhalb dieser Pauschalen müssen in der Regel in der Steuererklärung angegeben werden.

Kritik kam dagegen von AfD und Linke – allerdings aus unterschiedlichen Perspektiven. Während die AfD die Signalwirkung einer Anpassung zu Beginn der neuen Wahlperiode bemängelte, stellte die Linke grundsätzlich die Höhe infrage. „Wir bekommen mehr als genug für dieses Ehrenamt“, hieß es aus ihrer Fraktion.

Bürgermeister: deutlich stärkere Anpassung

Spürbarer fällt die Neuregelung bei den weiteren Bürgermeistern aus. Der zweite Bürgermeister soll künftig 20 Prozent, der dritte 12,5 Prozent der Besoldungsgruppe B7 erhalten. Das entspricht 2.330,99 Euro für den zweiten und 1.456,87 Euro für den dritten Bürgermeister.

Begründet wird dies mit einem gestiegenen Aufgaben- und Verantwortungsumfang. Beide Stellvertreter seien eng in das Verwaltungsgeschehen eingebunden und übernähmen regelmäßig Vertretungen des Oberbürgermeisters. „Ohne meine beiden Stellvertreter würde es nicht laufen“, betonte Erdogan im Ausschuss. Zuständig seien sie unter anderem für die Bereiche Digitales und Wirtschaft sowie Soziales. Wichtig dabei: Die Entschädigung wird zusätzlich zur Stadtratstätigkeit gezahlt. Im Krankheitsfall des Oberbürgermeisters kommen zudem 100 Euro pro Arbeitstag für die Vertretung hinzu.

Auch dieser Teil der Satzung fand im Ausschuss mehrheitlich Zustimmung. AfD und Linke lehnten die Anpassung ab, die übrigen Fraktionen folgten dem Vorschlag der Verwaltung.

Auffällig blieb am Ende vor allem eines: Ausgerechnet AfD und Linke, die im Stadtrat ansonsten kaum gemeinsame Positionen vertreten, stimmten in dieser Frage gleichlautend gegen die Neuregelung. Die Mehrheit im Ausschuss setzte sich dennoch durch.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

RoMed Bad Aibling informiert online über Behandlungsmöglichkeiten bei Adipositas

RoMed Bad Aibling informiert online über Behandlungsmöglichkeiten bei Adipositas

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Bad Aibling lädt am 15. Juli zu einem kostenfreien Online-Informationsabend rund um das Thema Adipositas ein. Experten informieren über moderne Therapien, operative Möglichkeiten und Ernährung vor und nach einer Behandlung.

Dr. Sandra Sommerey, Leiterin des Kompetenzzentrums Adipositaschirurgie, und Ökotrophologin Christiane Abel informieren über moderne operative Behandlungsmöglichkeiten bei starkem Übergewicht sowie über die richtige Ernährung vor und nach einem Eingriff. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit den Experten auszutauschen.
Start ist um 17 Uhr. Die Veranstaltung findet über Microsoft Teams statt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich per E-Mail an adipositas.aib@ro-med.de anmelden und erhalten anschließend den Zugangslink zur Online-Veranstaltung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtradeln 2026 in Rosenheim: Rekordmarke von 430.000 Kilometern rückt in greifbare Nähe

Stadtradeln 2026 in Rosenheim: Rekordmarke von 430.000 Kilometern rückt in greifbare Nähe

Rosenheim – Eine Woche vor dem Ende des Stadtradelns steuert Rosenheim auf ein Rekordergebnis zu. Bereits rund 350.000 Kilometer wurden von den Teilnehmern erradelt – deutlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt im bisherigen Rekordjahr 2023.

Die Teams beim Rosenheimer Stadtradeln befinden sich auf Rekordkurs. Eine Woche vor Ende sind bereits rund 350.000 Kilometer erradelt worden. Zum Vergleich: Im bisherigen Rosenheimer Rekordjahr 2023 mit 430.000 Kilometern waren es zu diesem Zeitpunkt 286.000 Kilometer.

„Die Bestmarke ist zum Greifen nahe und ich bin davon überzeugt, dass wir unseren eigenen Rekord heuer knacken“, so Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, der als Captain das Team der Stadtverwaltung anführt. „Natürlich spielt uns das Wetter in die Karten. Dennoch zeigt diese Leistung, dass Rosenheim eine richtige Fahrradstadt ist. Wir zählen immerhin über 33.000 Fahrten mit dem Fahrrad beim bisherigen Stadtradeln 2026.“

Das Stadtradeln endet diesen Samstag (4.7.2026). Anmeldungen sind immer noch möglich und gefahrene Radkilometer können ab dem 14.6.2026 nachgetragen werden. Weitere Nachtragungen stehen bis zu sieben Tage nach dem Stadtradelende zur Verfügung, weshalb die Schlussbilanz nicht direkt am kommenden Samstag gezogen werden kann.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Abuzar Erdogan Copyright Stadt Rosenheim)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 30. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Bäume bei Trockenheit winzige Knackgeräusche erzeugen?
Diese entstehen durch Spannungen im Inneren.
Ein leises Zeichen von Veränderung.

Vielleicht hörst Du heute genauer hin – auch auf leise Signale.

Wir wünschen Dir einen achtsamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Ferdinand Staudhammer)

Unwetterwarnung für Stadt und Landkreis Rosenheim: Gewitter mit Starkregen möglich

Unwetterwarnung für Stadt und Landkreis Rosenheim: Gewitter mit Starkregen möglich

Rosenheim / Landkreis – Um 17 Uhr (29.6.2026) zeigt sich der Himmel über Rosenheim noch von seiner ruhigen Seite: strahlend blau, kaum eine Wolke und Temperaturen von rund 29 Grad. Doch im Laufe des Abends könnte sich die Wetterlage deutlich verändern.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat aktuell eine amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis und die Stadt Rosenheim herausgegeben. Sie gilt derzeit von 16.50 bis 18 Uhr.
Nach Angaben des DWD können örtlich schwere Gewitter auftreten. Dabei sind heftiger Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis etwa 70 Stundenkilometer sowie Hagel mit Korngrößen von bis zu zwei Zentimetern möglich.
Der Wetterdienst weist darauf hin, dass es örtlich zu umherfliegenden Gegenständen, herabfallenden Ästen sowie kurzfristigen Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern kommen kann. Auch auf den Straßen ist durch Aquaplaning mit erschwerten Verkehrsbedingungen zu rechnen.

Wer sich derzeit im Freien aufhält, sollte die Wetterentwicklung im Blick behalten und bei aufziehenden Gewittern möglichst Schutz in einem Gebäude suchen. Auch Gewässer sollten gemieden werden.

Und noch ein persönlicher Hinweis: Wer empfindliche Pflanzen, Gartenmöbel oder andere lose Gegenstände im Freien hat, bringt sie vorsorglich besser in Sicherheit. Noch scheint über Rosenheim die Sonne – ein kurzer Blick zum Himmel und auf die aktuelle Wetterlage kann heute aber nicht schaden.
(Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schildkröte landet nach Ausflug im Tierheim Rosenheim

Schildkröte landet nach Ausflug im Tierheim Rosenheim

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Nicht jeder Polizeieinsatz hat mit Straftaten oder Unfällen zu tun. Am Freitagnachmittag (26.6.) rückte die Polizei Bad Aibling aus, um einer Schildkröte zu helfen, die sich auf eine Terrasse in Heufeld verirrt hatte.

Ein Anwohner entdeckte den tierischen Ausreißer gegen 16.30 Uhr auf seinem Grundstück und informierte die Polizei. Bis zum Eintreffen der Streifenbesatzung kümmerte er sich nach Angaben der Polizei fürsorglich um das Tier.

Nach einer kurzen Fahrt fand die Schildkröte schließlich ein Übergangsquartier im Tierheim Rosenheim. Ob der Besitzer inzwischen ausfindig gemacht werden konnte, ist  aktuell nicht bekannt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling./ Beitragsbild: Polizeiinspektion Bad Aibling)

Nach drei Fußballabenden: Heute kein Public Viewing mehr am Rosenheimer Ludwigsplatz

Nach drei Fußballabenden: Heute kein Public Viewing mehr am Rosenheimer Ludwigsplatz

Rosenheim – Ausgerechnet zum ersten K.o.-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM bleibt der Rosenheimer Ludwigsplatz heute Abend ohne Public Viewing. Das Spiel gegen Paraguay (Anpfiff: 22.30 Uhr) wird dort nicht mehr auf Großleinwand übertragen. Nach drei gut besuchten Fußballabenden hat die Junge Union Rosenheim ihre Veranstaltungsreihe beendet.

Das Public Viewing hatte sich innerhalb weniger Tage zu einem beliebten Treffpunkt in der Innenstadt entwickelt. Bereits beim 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao war der Ludwigsplatz gut gefüllt (wir berichteten). Bei den beiden folgenden Deutschlandspielen kamen nach Beobachtung von Innpuls.me sogar noch mehr Besucher. Dicht gedrängt verfolgten die Fans die Partien vor der Großleinwand am Marktfrauenbrunnen und sorgten für eine friedliche, ausgelassene Atmosphäre.

Mit dem Start der K.o.-Phase hatten viele Fans auf weitere gemeinsame Abende gehofft. Doch daraus wird nun nichts:  Mit einem Beitrag auf Instagram verabschiedete sich die Junge Union nun von der Veranstaltungsreihe. Unter der Überschrift „Danke Rosenheim!“ bedankt sich der Veranstalter bei Besuchern, Helfern und der Stadt Rosenheim. Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass es keine weiteren Public-Viewing-Abende am Ludwigsplatz geben wird.

Entscheidung nach drei Abenden

Zunächst hatte die Junge Union in ihrem Beitrag Rücksicht auf das Rosenheimer Stadtspiel am Ludwigsplatz als Grund genannt. Diese Begründung führte bei einigen Fußballfans zu Nachfragen, da die nächste Vorstellung des Freilichttheaters erst am Mittwoch, 1. Juli, stattfindet.

In den Kommentaren stellte der Veranstalter später klar, dass diese Darstellung zu kurz greife. Die Entscheidung sei eigenständig gefallen und beruhe auf mehreren Faktoren. Konkreter wird die Junge Union aber nicht. Nur so viel ist dazu noch zu lesen: Die Organisation sei komplett ehrenamtlich erfolgt, parallel dazu seien bei vielen Helfern Prüfungen und Studium hinzugekommen. Zudem habe sich kurzfristig keine geeignete Ausweichfläche gefunden, um das Public Viewing in gewohnter Form fortzuführen.

Zum Abschluss bedankt sich die Junge Union auch bei den Anwohnern am Ludwigsplatz, die den Trubel und die hohe Besucherzahl in den vergangenen Tagen mitgetragen hätten.

In den Kommentaren zum Instagram-Beitrag überwiegt das Bedauern über das Ende des Public Viewings. Eine Nutzerin schreibt: „Es waren mega schöne Abende und Hut ab, dass ihr das so gestemmt habt. Ihr wart super.“ Ein anderer kommentiert: „Sehr schade, endlich war mal wieder was geboten in Rosenheim.“

Ganz auf gemeinsames Fußballschauen müssen Fans am heutigen Montagabend (29.6.2026)  dennoch nicht verzichten. Das WM-Spiel Deutschland gegen Paraguay wird unter anderem im Happinger Hof sowie bei der Freien Turnerschaft Rosenheim auf Großleinwand übertragen.
(Quelle: Instagram Junge Union Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Stadt Rosenheim, Postkarte, 1973

Stadt Rosenheim, Postkarte, 1973

Rosenheim –  Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Wir präsentieren Euch heute eine alte Postkarte mit Motiven aus der Rosenheimer Innenstadt.

Wie es sich für eine Postkarte gehört, zeigt sie einige der bekanntesten Ansichten der Stadt. Zu sehen sind das Mittertor, der Riedergarten, der Nepomukbrunnen sowie der Max-Josefs-Platz und der Ludwigsplatz.
Auf den ersten Blick hat sich an diesen Wahrzeichen bis heute wenig verändert. Wer jedoch genauer hinsieht, entdeckt einige spannende Unterschiede zu damals.

Kleine Details erzählen Geschichte

So gibt es den Springbrunnen im Riedergarten längst nicht mehr. Auf dem Ludwigsplatz parkten 1973 noch Autos – ein Bild, das heute der Vergangenheit angehört. Auch das Mittertor wirkte mit seinen Blumenkästen an den Fenstern noch etwas anders als heute. Und wer den Blick nach hinten schweifen lässt, erkennt auch: Der Turm dahinter stand damals noch nicht so schief.

Gerade diese kleinen Veränderungen machen den besonderen Reiz alter Fotografien und Postkarten aus. Sie zeigen, wie sich Rosenheim im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat – oft ganz unauffällig und doch an vielen Ecken sichtbar.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Briefwahlprobleme bei Kommunalwahl in Rosenheim – Wahl bleibt gültig

Briefwahlprobleme bei Kommunalwahl in Rosenheim – Wahl bleibt gültig

Rosenheim – Bei der Kommunalwahl 2026 in Rosenheim sind rund 300 Briefwahlunterlagen offenbar nicht bei den Empfängern angekommen. Trotz dieser Fälle bleibt das Wahlergebnis gültig: Die Wahlprüfung sieht keinen Rechtsverstoß und hat keine Beanstandungen festgestellt.

Bei der Kommunalwahl 2026 in Rosenheim sind nach Angaben der Stadt rund 300 Personen ihre Briefwahlunterlagen für die Stichwahl nicht zugegangen. Eine eindeutige Ursache ließ sich weder bei internen Prüfungen der Stadt noch bei den beauftragten Zustelldienstleistern feststellen.

Trotz dieser Fälle hat die Wahl Bestand. Die routinemäßige Prüfung durch die Regierung von Oberbayern ergab keine rechtsaufsichtlichen Beanstandungen. Damit sind sowohl die Stadtratswahl als auch die Oberbürgermeisterwahl einschließlich Stichwahl gültig.

Keine Wahlrechtsverstöße festgestellt

Nach Angaben der Regierung von Oberbayern lag keine Verletzung wahlrechtlicher Vorschriften vor, die weitere Maßnahmen erforderlich gemacht hätte. Auch in den betroffenen Stimmbezirken seien keine Auffälligkeiten im Wahlergebnis festgestellt worden.
Das geringere Interesse an der Stichwahl sei zudem kein Hinweis auf mögliche Wahlfehler. Allgemein falle die Wahlbeteiligung bei Stichwahlen zwar häufig niedriger aus, dies sei jedoch kein automatisch geltender Nachweis für Unregelmäßigkeiten.

Wahlleiter Franz Höhensteiger äußerte sich zu den Problemen bei der Briefwahl und bedauerte die Situation für die Betroffenen. Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und kündigte an, die Abläufe der Wahlorganisation weiter verbessern zu wollen, um künftig besser auf mögliche Probleme reagieren zu können.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Zooplus unterstützt Tierschutzverein Rosenheim mit Spende und Arbeitseinsatz

Zooplus unterstützt Tierschutzverein Rosenheim mit Spende und Arbeitseinsatz

Rosenheim – Der Tierschutzverein Rosenheim steht wegen stark gestiegener Kosten unter Druck. Unterstützung kam jetzt von zooplus – mit Geld-, Sachspenden und einem Arbeitseinsatz vor Ort. Insgesamt flossen 18.428,25 Euro sowie umfangreiche Sachspenden in das Projekt.

Beim Tierschutzverein Rosenheim e.V. haben sich die finanziellen Belastungen in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Gründe sind unter anderem gestiegene Kosten für Futter, tierärztliche Behandlungen und Energie. Der Verein hatte deshalb öffentlich auf seine angespannte Lage hingewiesen.

Unterstützung kam jüngst vom Unternehmen zooplus. Insgesamt kam ein Spendenpaket in Höhe von 18.428,25 Euro zusammen, ergänzt durch Sachspenden wie Tiernahrung, Katzenstreu und Kratzbäume. Zudem waren mehr als 15 Mitarbeiter des Unternehmens in Rosenheim im Einsatz. Sie halfen direkt vor Ort im Tierheim und unterstützten verschiedene Arbeiten rund um Infrastruktur und Tierbereiche.

Spende und Arbeitseinsatz vor Ort

Übergeben wurde die Unterstützung von Jonas Schultheiss, Chief Marketing & Sales Officer bei zooplus, an Andrea Thomas, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Rosenheim e.V. Nach einer kurzen Einweisung packten die Mitarbeiter direkt mit an.

Im Rahmen des sogenannten „zooCares“-Programms nutzten sie einen Social Day, um sich einen Arbeitstag lang sozial zu engagieren. Dabei entstanden unter anderem ein Hochbeet aus Paletten, mit dem künftig Gemüse für Kleintiere und Reptilien angebaut werden kann.

Auch im Katzenbereich wurde gearbeitet: Kletterkonstruktionen wurden überprüft und durch Hängebrücken ergänzt, um zusätzliche Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen. Auf dem Hundeplatz standen Instandhaltungsarbeiten im Mittelpunkt, darunter das Auffüllen von Löchern im Gelände, Rasenpflege sowie die Reparatur und Erweiterung eines Trainingsparcours.

Kombination aus Spenden und Engagement

Die Aktion verband finanzielle Hilfe, Sachspenden und praktischen Einsatz vor Ort. Ziel sei es laut Unternehmen, Tierschutzorganisationen nicht nur kurzfristig zu unterstützen, sondern ihnen auch nachhaltig zu helfen.
(Quelle: Pressemitteilung zooplus / Beitragsbild: Copyright zooplus)

Andreas Martin Hofmeir gastiert mit „Kein Aufwand! Teil 1“ im Freilichtmuseum Amerang

Andreas Martin Hofmeir gastiert mit „Kein Aufwand! Teil 1“ im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Musikkabarett, Lesung und Tubaklänge: Andreas Martin Hofmeir ist am 12. Juli erstmals im Freilichtmuseum Amerang zu Gast. Der Musiker und Kabarettist präsentiert sein Erfolgsprogramm „Kein Aufwand! Teil 1“.

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr.
In seinem Programm verbindet der Tubist, Kabarettist und Autor Musik mit humorvollen Erzählungen aus seinem Leben als Musiker und Weltreisender. Begleitet von virtuosen Tubastücken berichtet Hofmeir unter anderem von den Herausforderungen des Musikeralltags, vom Reisen mit seinem Instrument sowie von persönlichen Erlebnissen und Begegnungen.
Die Mischung aus Lesung, Musikkabarett und Live-Musik hat sich in den vergangenen Jahren als erfolgreiches Bühnenprogramm etabliert. Hofmeir erzählt dabei ausschließlich wahre Geschichten und verbindet diese mit musikalischen Einlagen.

Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten können per E-Mail an museum@flm-amerang.de reserviert werden. Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Freilichtmuseums Amerang erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Andreas Martin Hofmeir Copyright Philippe Gerlach)