Junge Perspektiven in der Politik: Podiumsdiskussion in Aschau

Junge Perspektiven in der Politik: Podiumsdiskussion in Aschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Junge Menschen, politische Teilhabe und der direkte Austausch zwischen Generationen standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion der Freie Wähler Landtagsfraktion im Club Eiskeller in Aschau im Chiemgau.

Zahlreiche Besucher verfolgten die Debatte, bei der unter anderem über Ausbildung, Wohnsituation, soziale Medien und Wahlrecht gesprochen wurde. Auch kontroverse Positionen kamen zur Sprache.
Auf Einladung der Freie Wähler Landtagsfraktion diskutierten im Club Eiskeller in Aschau Vertreter aus Politik und Jugendorganisationen unter dem Titel „Junge Perspektiven oder jung und perspektivlos?“. Die Moderation übernahm der Landtagsabgeordnete Josef Lausch (FREIE WÄHLER), der zu Beginn die Teilnehmenden vorstellte und nach deren persönlichen Beweggründen für politisches Engagement fragte.

Auf dem Podium saßen der Landtagsabgeordnete Julian Preidl (Freie Wähler), die ehemalige Landtagskandidatin Maria Horn-Hörtrich (Freie Wähler), der Präsident des Bayerischen Jugendrings Philipp Seitz, Luis Sanktjohanser (FDP), 3. Bürgermeister der Gemeinde Neuried, sowie Jakob Buys, Kreisvorsitzender der Jungen Freien Wähler Rosenheim.

Junge Menschen im Fokus

Im Mittelpunkt der Diskussion standen nach Angaben der Veranstalter die Themen Ausbildung, Berufseinstieg, Wohnraumsituation sowie gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen. Auch die Rolle sozialer Medien wurde intensiv beleuchtet – insbesondere deren Einfluss auf Meinungsbildung, politische Beteiligung, aber auch Risiken wie Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung.
Bei einer Publikumsfrage zur Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie zum Wahlrecht ab 16 Jahren zeigten sich unterschiedliche Positionen innerhalb des Podiums.

In seinem Fazit betonte MdL Josef Lausch: „Junge Menschen wollen mitreden und mitgestalten – das hat der heutige Abend eindrucksvoll gezeigt.“ Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Diskutierenden. Nach Angaben der Veranstalter zeigte sich dabei ein deutliches Interesse an politischen Themen und am persönlichen Dialog.
(Quelle: Pressemitteilung Büro MdL Josef Lausch / Beitragsbild: Büro MDL Josef Lausch)

RoMed Rosenheim: Malerfirma Fellner gestaltet gynäkologisch-onkologische Tagesklinik neu

RoMed Rosenheim: Malerfirma Fellner gestaltet gynäkologisch-onkologische Tagesklinik neu

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die gynäkologisch-onkologische Tagesklinik des RoMed Klinikums Rosenheim erstrahlt in neuem Erscheinungsbild. Der Malermeisterbetrieb Fellner aus Wasserburg spendete die Neugestaltung der Behandlungsräume und setzte mit einem warmen Farbkonzept auf mehr Wohlbefinden für Patienten während ihrer Krebstherapie.

Die gynäkologisch-onkologische Tagesklinik des RoMed Klinikums Rosenheim präsentiert sich dank einer Spende in frischem Erscheinungsbild. Der Malermeisterbetrieb Fellner aus Wasserburg hat kürzlich die Behandlungsräumlichkeiten unentgeltlich gestrichen. Das neue Farbkonzept wurde von Geschäftsführerin Susanne Fellner-Mandel speziell für die Tagesklinik entwickelt. Ein moderner warmer Kupferton prägt nun das Bild und schafft eine ruhige, entspannte Atmosphäre.

Über die Wirkung von Farbe

Farben beeinflussen nachweislich die Wahrnehmung und das Wohlbefinden. Die sanften Töne vermitteln Geborgenheit und Stabilität – Eigenschaften, die insbesondere für Patienten in einer belastenden Lebenssituation wie einer Tumorbehandlung von großer Bedeutung sind. Viele Betroffene verbringen während der Therapie mehrere Stunden in der Tagesklinik; kleine Verbesserungen der Aufenthaltsqualität wirken hier direkt.

„Bei einer Krebsdiagnose verlieren viele Menschen erst einmal Halt und Orientierung, es zieht ihnen sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Umso wichtiger ist eine Umgebung, die Sicherheit, Ruhe und Zuversicht ausstrahlt“, erklärt PD Dr. Andreas Schnelzer, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Ein Beitrag aus der Region

Susanne Fellner-Mandel betont, ihr sei es ein persönliches Anliegen gewesen, die Tagesklinik mit ihrem handwerklichen Beitrag zu unterstützen. Als regionales Unternehmen sehe sie eine Verantwortung, soziale Einrichtungen vor Ort zu stärken und dort zu helfen, wo direkte Hilfe für Menschen spürbar wird.

„Die Neugestaltung verbessert nicht nur das Erscheinungsbild, sondern trägt unmittelbar zum Wohlbefinden unserer Patientinnen bei. Für dieses außergewöhnliche Engagement danken wir Frau Fellner-Mandel sehr herzlich“, sagt kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski.

Die gynäkologisch-onkologische Tagesklinik ist eine wichtige Säule der ambulanten Versorgung von Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Jährlich werden hier rund 5.000 medikamentöse Tumortherapien verabreicht.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Freuen sich über die neu gestalteten Räumlichkeiten der gynäkologisch-onkologischen Tagesklinik (v. l.): PD Dr. Andreas Schnelzer, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe, Susanne Fellner-Mandel, Malermeisterin, Magdalena Froitzhuber, pflegerische Leitung gynäkologisch-onkologische Tagesklinik. Copyright RoMed Kliniken)

Festkonzert „Musik für Schüler“ in der Schule am Gries

Festkonzert „Musik für Schüler“ in der Schule am Gries

Rosenheim – Ein besonderes Konzertprojekt bringt am Mittwoch, 8. Juli, in Rosenheim Profimusiker und Schüler der Schule am Gries gemeinsam auf die Bühne. Beginn ist um 18 Uhr.

Im Rahmen des Stiftungsprojekts „Musik für Schüler“ der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation treten professionelle Musiker gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in einem klassischen Festkonzert auf. Das Projekt verfolgt das Motto „Musizieren statt Konsumieren“.

Begonnen hat die Initiative im Jahr 1999 mit Musikworkshops und Schnupperunterricht für Kinder in München. Inzwischen umfasst das Programm unter anderem Schulkonzerte, kostenlosen Instrumentalunterricht in kleinen Gruppen sowie Schulchöre, die auch in Altenheimen auftreten. Die Aufführung in Rosenheim bildet den Abschluss des Schuljahres 2025/26 im Rahmen des Musikzentrums.

Ziel: Musik gemeinsam erleben

Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche an Mittel- und Förderschulen an klassische Musik heranzuführen und sie zum eigenen Musizieren und Singen zu motivieren. Stifter Erich Fischer betont: „Im Vordergrund stehen dabei die Freude und Begeisterung für die Musik! Die positiven Nebeneffekte stellen sich dann von selbst ein: Wer ein Instrument lernt und im Schulchor singt, schult Gründlichkeit, Genauigkeit, Konzentration, Umsicht und Fleiß; gemeinsames Musizieren fördert Sensibilität.“

Auch Musikdirektor Johannes Erkes hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Dabei geht es um weit mehr als ein schönes Hobby: Wer musiziert, erlebt spielerisch, dass es sich lohnt, sich anzustrengen. Dass es möglich und großartig ist, etwas zu können!“

Konzert mit Profimusikern

Am Festkonzert in Rosenheim wirken folgende Künstler der Internationalen Stiftung mit: Thomas Schütz (Bariton), Burak Çebi (Klavier) und Johannes Erkes (Viola und Leitung).

Das Projekt wird von der gemeinnützigen Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation getragen und von verschiedenen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Stiftungen unterstützt. Für das Musikzentrum in der Schule am Gries in Rosenheim ist insbesondere die Ursula und Walter Schatt Stiftung Förderpartner.  Weitere Informationen gibt es unter www.internationalestiftung.de.
Quelle: Pressemitteilung Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kunstzeit in Prien: Zeitgenössische Kunst an zahlreichen Ausstellungsorten

Kunstzeit in Prien: Zeitgenössische Kunst an zahlreichen Ausstellungsorten

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 13. September 2026 findet in Prien am Chiemsee erneut die „Kunstzeit in Prien“ statt. Während des knapp zweimonatigen Kunstfestivals werden Werke zeitgenössischer Künstler an unterschiedlichen Ausstellungsorten im gesamten Ortsgebiet präsentiert. Dazu zählen Galerien, Ateliers, öffentliche Plätze, Geschäfte und weitere Einrichtungen.

Eröffnet wird die Kunstzeit am Freitag, 17. Juli, um 17 Uhr in der Galerie im Alten Rathaus in der Alten Rathausstraße 22. Im Anschluss laden weitere Ausstellungsorte zu ihren Vernissagen ein.

Während der Veranstaltungszeit verwandelt sich Prien in eine offene Ausstellungsfläche. Skulpturen im öffentlichen Raum, Ausstellungen in Galerien und Ateliers sowie Kunst in Schaufenstern und öffentlichen Gebäuden ermöglichen Besuchern, zeitgenössische Kunst an verschiedenen Orten im Gemeindegebiet zu entdecken.

Kunstspaziergänge mit Künstlerinnen und Künstlern

Begleitend zur Ausstellung werden mehrere geführte Kunstspaziergänge angeboten. An den Freitagen 24. Juli, 31. Juli, 7. August, 14. August und 21. August beginnen die Führungen jeweils um 16 Uhr. Dabei geben beteiligte Künstler Einblicke in ihre Arbeiten und begleiten die Besucher durch ausgewählte Ausstellungen.

Weitere Kunstspaziergänge finden an den Samstagen 18. Juli, 1. August und 29. August jeweils um 12.30 Uhr im Anschluss an die Konzerte des Priener Orgelsommers statt. Treffpunkt ist das KronastHaus am Priener Marktplatz.

Kunstpreise werden im August verliehen

Ein weiterer Programmpunkt ist die Verleihung der Kunstpreise 2026. Der Kulturförderverein Prien und der Rotary Club Chiemsee zeichnen dabei herausragende künstlerische Leistungen aus. Über die Vergabe entscheidet eine Fachjury. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 20. August, um 18 Uhr im Foyer des Chiemsee Saals in der Alten Rathausstraße 11 statt.

Zur Orientierung werden die teilnehmenden Ausstellungsorte mit QR-Code-Aufklebern und pinkfarbenen Hinweispfeilen gekennzeichnet. Darüber erhalten Besucher zusätzliche Informationen zu den beteiligten Künstlern sowie zu den teilnehmenden Geschäften und Institutionen.

Weitere Informationen zur Kunstzeit in Prien 2026 sind beim Tourismusbüro Prien sowie auf der Internetseite des Tourismusbüros erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rotary Club Rosenheim-Innstadt startet mit neuer Präsidentin ins rotarische Jahr

Rotary Club Rosenheim-Innstadt startet mit neuer Präsidentin ins rotarische Jahr

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Der Rotary Club Rosenheim-Innstadt hat im Rahmen einer Feier in Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim) den jährlichen Wechsel an der Clubspitze vollzogen. Dabei übergab der bisherige Präsident Stefan Kaffl das Amt an seine Nachfolgerin Jayme Herber.

Mit einer gemeinsamen Feier in Tuntenhausen starteten die Mitglieder des Rotary Club Rosenheim-Innstadt in das neue rotarische Jahr. Traditionell steht zu Beginn der Amtswechsel an der Clubspitze. In diesem Jahr übergab Stefan Kaffl die Präsidentschaft an Jayme Herber.

Der scheidende Präsident zog in seiner Ansprache eine Bilanz des vergangenen Clubjahres. Er hob dabei insbesondere das Engagement der 46 Mitglieder hervor. Ein Schwerpunkt sei die vom Club initiierte Ukraine-Hilfe gewesen, bei der nach Angaben des Clubs mit internationaler rotarischer Unterstützung rund 900.000 Euro an Spenden gesammelt und vor allem für medizinische Zwecke eingesetzt wurden. Zudem verwies er auf gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge und Vorträge.

Fokus auf Werte und regionale Impulse

Die neue Präsidentin Jayme Herber kündigte an, an die Arbeit ihres Vorgängers anzuknüpfen. Unter dem Motto „Dankbarkeit, Einigkeit und Wachstum“ wolle sie Akzente in der Region setzen. Die 33-jährige Lehrerin aus Rosenheim dankte ihrem Vorgänger und überreichte den anwesenden Mitgliedern und deren Partnern ein Präsent mit Bezug zu den rotarischen Werten.

Rotary ist ein internationales Netzwerk mit rund 1,2 Millionen Mitgliedern, das sich seit 1905 weltweit unter anderem für Krankheitsbekämpfung, Bildungsförderung und Friedensarbeit engagiert. Informationen zur Organisation sind unter www.rotary.org/de/about-rotary abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Rotary Club Rosenheim-Innstadt ( Beitragsbild: Rotary Club Rosenheim-Innstadt)

Zugausfälle zwischen Rosenheim und Wasserburg: Ersatzverkehr mit Bussen

Zugausfälle zwischen Rosenheim und Wasserburg: Ersatzverkehr mit Bussen

Rosenheim / Wasserburg – Auf der Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Wasserburg kommt es ab Anfang Juli zu einer längeren Vollsperrung. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur. Während der Sperrung wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Deutsche Bahn modernisiert von Freitag, 3. Juli 2026, bis Montag, 24. August 2026, die Strecke zwischen Rosenheim und Wasserburg. Während der rund siebenwöchigen Sperrung werden nach Angaben der Bahn unter anderem rund 20 Kilometer Gleise erneuert und abschnittsweise der Untergrund verbessert.

Zudem werden im Bahnhof Rott am Inn zwei Weichen ausgetauscht. Auch an insgesamt 17 Bahnübergängen, an Entwässerungsanlagen sowie an mehreren Brücken sind Arbeiten vorgesehen.

Zugverkehr unterbrochen – Busse im Einsatz

Die Strecke wird ab Freitag, 3. Juli 2026, 23 Uhr, bis Montag, 24. August 2026, für den Zugverkehr vollständig gesperrt. Die Züge der Linie RB 44 (Mühldorf – Rosenheim) verkehren in diesem Zeitraum nur zwischen Mühldorf und Wasserburg.

Zwischen Wasserburg und Rosenheim richtet die Deutsche Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Ab dem 24. August 2026 soll die Strecke wieder regulär befahrbar sein.

Auswirkungen auch auf Bahnübergänge

Im Zuge der Arbeiten werden mehrere Bahnübergänge entlang der Strecke zeitweise oder dauerhaft für den Straßenverkehr gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden eingerichtet.
Betroffen sind nach Angaben der Bahn unter anderem Bahnübergänge in Schechen („Umlaufsperre“ Oberfeldstraße und Innstraße), Ramerberg (RO 43 und Feldweg), Edling (Roßharter Straße und Feldweg) sowie in Wasserburg am Inn (Viehhausen).

Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verbindung zu informieren. Informationen sind in der DB-Reiseauskunft, in der App DB Navigator sowie bei der Südostbayernbahn verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn AG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Acht nationale Titel: grenke – Auto Eder unterstreicht Ausnahmestellung im U19-Radsport

Acht nationale Titel: grenke – Auto Eder unterstreicht Ausnahmestellung im U19-Radsport

Raubling – Bei den nationalen Meisterschaften im Radsport hat die Junioren-Auswahl von Red Bull – Bora – hansgrohe ihre Stärke unter Beweis gestellt. Insgesamt holte man acht Titel in sechs verschiedenen Ländern.

Ende Juni stehen im Radsport traditionell die nationalen Meisterschaften im Kalender – für viele Fahrer ein Höhepunkt der ersten Saisonhälfte. Im Straßenrennen wie im Einzelzeitfahren geht es dabei um die begehrten Meistertrikots, die ihre Träger ein ganzes Jahr lang tragen dürfen. Dass gleich sechs Talente von grenke – Auto Eder in dieser Saison ganz oben standen, sagt viel über die Qualität des Nachwuchsprogramms von Red Bull – Bora – hansgrohe aus. Am Ende holte man acht Meistertitel in sechs verschiedenen Ländern.

Im Straßenrennen der Junioren sicherten sich Enzo Hincapie (USA), Karl Herzog (Deutschland) und Georgs Tjumins (Lettland) ihre nationalen Titel. Im Einzelzeitfahren triumphierte Tjumins ein zweites Mal. Außerdem gewannen Julius Birkedal (Dänemark) und Mads Furenes (Norwegen) ihre Rennen gegen die Uhr. Bereits im Februar hatte Josh Johnson sowohl das Zeitfahren als auch das Straßenrennen in Südafrika gewonnen.

Nachwuchsarbeit trägt Früchte: Pajur holt Estlands Meistertitel

„Einen einzigen nationalen Titel zu gewinnen, ist bereits etwas Besonderes. Acht Titel in sechs verschiedenen Ländern zu holen, zeigt die Qualität unseres Nachwuchsprogramms. Die Fahrer haben extrem hart gearbeitet und im entscheidenden Moment geliefert. Für uns geht es dabei nicht nur um Ergebnisse, sondern vor allem um ihre Entwicklung – und diese Leistungen sind ein klares Zeichen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.“ so Tim Meeusen, Director of Development.

Für einen besonderen Moment im Rahmen der diesjährigen nationalen Titelkämpfe sorgte zudem ein ehemaliger Fahrer des Teams: In der Elite-Kategorie wurde Romet Pajur nationaler Straßenmeister Estlands. Der 21-Jährige gehört inzwischen zu den Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies, fuhr 2022 aber noch im damals als „Team Auto Eder“ firmierenden Junioren-Team. Ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Talentarbeit bei Red Bull – Bora – hansgrohe.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freie Wähler ziehen positive Bilanz bei Jahreshauptversammlung

Freie Wähler ziehen positive Bilanz bei Jahreshauptversammlung

Landkreis Rosenheim – Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Kreisvereinigung Rosenheim-Land hat nach Angaben der Veranstalter eine gelöste Stimmung geherrscht. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der Kommunalwahl sowie Berichte aus Kreistag, Landtag und Bezirkspolitik.

Kreisvorsitzender und Bezirksrat Sepp Hofer begrüßte unter anderem Bezirksrätin Barbara Stein sowie den Landtagsabgeordneten Josef Lausch. Auch Bürgermeister, Kreisräte und Gemeinderäte waren anwesend. In seinem Tätigkeitsbericht stellte Hofer vor allem die Kommunalwahl im März in den Mittelpunkt, die für die Freien Wähler nach eigenen Angaben regional und landesweit erfolgreich verlaufen sei. Die verlorene Stichwahl um das Landratsamt bedauere er, äußerte sich jedoch kritisch zur politischen Bewertung des Ergebnisses.
Landtagsabgeordneter Sepp Lausch berichtete im Rahmen seines Schriftführerberichts ebenfalls über den Wahlkampf, zahlreiche Veranstaltungen und Infostände im Landkreis sowie die Bedeutung sozialer Medien für die politische Arbeit. Dies habe laut Lausch zu Stimmenzuwächsen in mehreren Gemeinden geführt. Zudem stellten die Freien Wähler in Bad Aibling und Raubling die Bürgermeisterinnen.

Im Kreistag seien die Freien Wähler nach Angaben von Lausch auf neun Sitze gekommen und damit gemeinsam mit den Grünen drittstärkste Fraktion. CSU, ÜWG und Grüne hätten hingegen teilweise deutliche Verluste verzeichnet.
Kassenwartin Sandra Höß berichtete von einem trotz hoher Ausgaben zufriedenstellenden Kassenstand. Bezirksrätin Barbara Stein informierte über Schulungen für neue Gemeinderatsmitglieder und kündigte eine weitere Veranstaltung zum Thema Baurecht am 16. Juli an, die auch für Nichtmitglieder offen sei.

Diskussion um politische Bewertung der Wahlergebnisse

Im Rahmen der Aussprache äußerte ein Mitglied Kritik daran, dass die Freien Wähler trotz Stimmenzuwächsen keinen stellvertretenden Landrat stellen. Die Aussage wurde von ihm als „billige Rache der CSU“ bezeichnet. Landtagsabgeordneter Lausch kommentierte diese Äußerung nicht direkt, verwies jedoch auf Erfolge der Freien Wähler bei der Zahl der Landratsämter in Bayern sowie auf Bürgermeisterposten in mehreren Kommunen im Raum Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Büro Josef Lausch / Beitragsbild: Büro Josef Lausch)

Max-Fürst-Preis in Traunstein verliehen

Max-Fürst-Preis in Traunstein verliehen

Traunstein – Im Kulturforum Klosterkirche hat der Historische Verein für den Chiemgau zu Traunstein den Max-Fürst-Preis verliehen. Preisträger ist in diesem Jahr Dr. Alfred Kotter. Den Jugendpreis erhielt Anna Kranzbühler Garcia von der Schule Schloss Stein, ein Anerkennungspreis ging an die Klasse 8c des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein.

Der Max-Fürst-Preis wird seit 2002 vom Historischen Verein für den Chiemgau zu Traunstein vergeben und würdigt Verdienste in der Erforschung und Vermittlung der regionalen Geschichte. Er ist nach dem Traunsteiner Maler und Heimatforscher Max Fürst benannt und wurde in diesem Jahr zum 25. Mal verliehen.

Vereinsvorsitzender Gernot Pülz betonte in seiner Begrüßung die besondere Bedeutung des Jubiläums und freute sich, dass mit Dr. Alfred Kotter der „Vater des Preises“ ausgezeichnet werde. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer verwies in seinem Grußwort auf die Bedeutung historischer Auseinandersetzung für das Verständnis der Gegenwart und sprach von einem verdienten Preisträger.

„Vater des Preises“ geehrt

Die Idee zum Max-Fürst-Preis stammt von Dr. Alfred Kotter selbst. Der Historiker und Museums- und Ausstellungsexperte Prof. Dr. Manfred Treml würdigte ihn als jemanden, der „stets den Blick auf das Übergeordnete behält“ und „durch und durch Lehrer sei“. Kotter habe sich in seiner Laufbahn intensiv der lokalen Geschichte gewidmet und damit einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung geleistet.

Treml hob zudem den Jugendpreis hervor, den er als eine seiner wichtigsten Initiativen Kotters bezeichnete, um junge Menschen für Geschichtsforschung zu begeistern.

Kotter selbst betonte in seinen Dankesworten die Bedeutung der Auszeichnung und die Kontinuität des Preises. Zugleich äußerte er sich kritisch zur Erinnerungskultur und sagte: „Erinnerungsarbeit darf keine blinden Flecken haben und muss gegebenenfalls schmerzen.“

Jugendpreis und Anerkennung

Am Jugendpreis beteiligten sich mehrere Arbeiten aus der Region. Die Jury überzeugte schließlich die Arbeit von Anna Kranzbühler Garcia mit dem Titel „Spanische Häftlinge im KZ-Außenlager Trostberg: Das Beispiel von Emeterio López López“. Die Schülerin führte unter anderem Gespräche mit Nachkommen und wertete zahlreiche Quellen aus.

Mit einem Anerkennungspreis wurde die Klasse 8c des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten das Spiel „MONOLUGGI“, das auf dem Klassiker Monopoly basiert und historische Inhalte zur Traunsteiner Ludwigstraße vermittelt.
Zum Abschluss der Veranstaltung zitierte Dr. Alfred Kotter seine kürzlich verstorbene Mutter mit den Worten: „Demokratie ist ein heiliges Wort“.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Rosenheim: Rennradfahrer bei Sturz leicht verletzt

Rosenheim: Rennradfahrer bei Sturz leicht verletzt

Rosenheim – Ein 21-jähriger Rennradfahrer ist am Samstagvormittag (28.6.2026) auf der Staatsstraße 2078 bei Rosenheim alleinbeteiligt gestürzt. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der 21-jährige Deutsche aus Gauting befuhr nach den Angaben der Polizei gegen 11.30 Uhr die Staatsstraße 2078 am rechten Fahrbahnrand in Richtung Südosten. Auf Höhe der Abzweigung Am Gittersbach wollte er nach rechts abbiegen, als er alleinbeteiligt zu Sturz kam.
Der Radfahrer, der einen Fahrradhelm trug, begab sich selbstständig zu einem Rettungswagen vor Ort. Leicht verletzt wurde der 21.jährige in ein Klinikum gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Naturschutzverstöße am Schliersee: Wasserschutzpolizei greift ein

Naturschutzverstöße am Schliersee: Wasserschutzpolizei greift ein

Schliersee / Landkreis Miesbach – Am Schliersee hat die Wasserschutzpolizei Miesbach mehrere Verstöße gegen geltende Naturschutzregeln festgestellt. Betroffen waren unter anderem eine Schutzzone im Bereich der Insel Wörth sowie das Ufergebiet.

Am Samstag /27.6.2026) gegen 13.28 Uhr sah die Wasserschutzpolizei Miesbach am Schliersee im Bereich der Insel Wörth ein Tretboot, das in der Schutzzone vollständig im Schilf lag. Ein Pärchen aus München befand sich zu diesem Zeitpunkt an Bord und machte dort Brotzeit.
Der 41-jährige  gab an, die Schutzbojen nicht gesehen zu haben und nicht gewusst zu haben, dass das Befahren des Schilfs nicht erlaubt ist. Das Pärchen wurde aus dem Schilfbereich verwiesen; zudem wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt.

Weitere Verstöße am Vortag

Bereits am Freitagnachmittag (26.6.2026) waren mehrere SUP-Fahrer ebenfalls durch die Wasserschutzpolizei Miesbach am Schliersee auf bestehende Schutzzonen hingewiesen und aus diesen verwiesen worden.
Zudem wurde ein Familienvater am Ufer auf seine Aufsichtspflicht sowie den Naturschutz hingewiesen. Sein Sohn war ins Schilf gewatet und hatte dieses dabei abgeknickt und herausgerissen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

57-jähriger Bergsteiger stirbt am Untersberg

57-jähriger Bergsteiger stirbt am Untersberg

Marktschellenberg / Landkreis Berchtesgadener Land – Ein 57 Jahre alter Bergsteiger aus dem Salzburger Land ist am Samstag (276.2026) bei einer Klettertour am Untersberg  tödlich verunglückt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd war der Mann allein und ungesichert unterwegs.

Der 57-Jährige war nach den Angaben der Polizei am Samstagmorgen über den Ostgrat auf den Untersberg aufsteigen wollen. Nachdem er sich nicht mehr bei seinen Angehörigen gemeldet hatte, wurde er am Nachmittag bei der österreichischen Polizei als vermisst gemeldet.

Die Alpine Einsatzgruppe Hallein entdeckte gemeinsam mit der Bergrettung Österreich und dem österreichischen Polizeihubschrauber auf deutscher Seite nahe der Staatsgrenze eine offenbar abgestürzte Person und informierte die Bayerische Polizei. Eine eingeflogene Notärztin des Rettungshubschraubers Christoph 14 konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Absturz an den ersten Kletterstellen

Nach bisherigem Ermittlungsstand stürzte der erfahrene Bergsteiger im Bereich der ersten Kletterstellen aus bislang ungeklärter Ursache tödlich ab. Nach Angaben der Polizei war er alleine und ohne Sicherung unterwegs.
Die Bergung des Verstorbenen erfolgte durch die Bergwacht Marktschellenberg, die Alpine Einsatzgruppe Mitte der Bayerischen Polizei und einen Polizeihubschrauber. Dieser befand sich wegen eines weiteren tödlichen Bergunfalls in den Berchtesgadener Alpen bereits im Einsatz.

Polizei ermittelt

Die Ermittlungen führt ein Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Mitte bei der Grenzpolizeiinspektion Raubling. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung liegen nach Angaben der Polizei derzeit nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)