Prinzregentenstraße, Rosenheim, 1911

Prinzregentenstraße, Rosenheim, 1911

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1911. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Prinzregentenstraße in Rosenheim.

Auf dem Bild ist noch der alte Straßenname „Promenadenstraße“ zu lesen. Erst im Jahr 1911 wurde die Straße offiziell in „Prinzregentenstraße“ umbenannt – anlässlich des 90. Geburtstags von Prinzregent Luitpold. Die Umbenennung war Teil einer bayernweiten Ehrung, bei der zahlreiche Straßen und Plätze nach ihm benannt wurden.

Die Prinzregentenstraße gehörte bereits um die Jahrhundertwende zu den bedeutenden Entwicklungsachsen der Stadt. Sie verband den Bahnhof mit der Innenstadt und galt früh als repräsentative Adresse. Entlang der Straße entstanden vor allem zwischen 1895 und 1910 zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser im Stil des Historismus und Jugendstils.

Stadtentwicklung im Wandel

Zum Zeitpunkt der Aufnahme präsentierte sich die Straße noch deutlich ruhiger als heute. Prägend waren großzügige Abstände zwischen den Gebäuden, Vorgärten und eine lockere Bebauung, die der Straße einen boulevardartigen Charakter verlieh.

Die Entwicklung der Prinzregentenstraße steht exemplarisch für das wachsende und sich modernisierende Rosenheim jener Zeit. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Umfeld weiter zu einem wichtigen Wohn- und Geschäftsbereich der Stadt.

Das historische Foto zeigt damit nicht nur eine Straße im Wandel, sondern auch ein Stück Stadtgeschichte, in dem sich der Übergang vom alten „Promenaden“-Charakter zur heutigen Prinzregentenstraße bereits abzeichnet.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext Karin Wunsam)

Schwerpunkteinsatz an Bahnhöfen: Auch Rosenheim im Fokus

Schwerpunkteinsatz an Bahnhöfen: Auch Rosenheim im Fokus

Rosenheim / Bayern – Die Bundespolizei hat von Freitag bis Sonntag (29. bis 31.05.2026) an mehreren großen Bahnhöfen in Bayern verstärkte Kontrollen durchgeführt. Ziel des Einsatzes war nach Angaben der Bundespolizeidirektion München die Bekämpfung von Gewaltkriminalität.

Betroffen waren die Bahnhöfe in München, München-Ost, Nürnberg, Regensburg und Rosenheim. Zeitweise waren dabei mehr als 150 Beamte gleichzeitig im Einsatz.
Die Bilanz des Schwerpunkteinsatzes: Insgesamt wurden 679 Personen kontrolliert und 33 Fahndungstreffer erzielt. Zudem sprachen die Einsatzkräfte 49 sogenannte Gefährderansprachen aus und erteilten 36 Platzverweise.

Waffen und gefährliche Gegenstände sichergestellt

Im Verlauf der Kontrollen stellte die Bundespolizei sieben Verstöße gegen bestehende Allgemeinverfügungen fest. Diese untersagen das Mitführen gefährlicher Gegenstände und Waffen an den betroffenen Bahnhöfen.

Sichergestellt wurden nach Angaben der Beamten unter anderem Messer, Pfeffersprays und eine Schreckschusspistole. Zudem leitete die Bundespolizei zwölf Ermittlungsverfahren ein – überwiegend wegen Gewaltdelikten – sowie zwei Bußgeldverfahren nach dem Waffengesetz.

Ein besonderer Fall ereignete sich laut Mitteilung am Hauptbahnhof Regensburg: Dort erkannte ein sogenannter „Super-Recognizer“ der Bundespolizei einen mit Haftbefehl gesuchten Mann wieder.
(Quelle: Pressemitteilung  Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

90 Jahre im Einsatz: BRK-Bereitschaft Feldkirchen-Westerham feiert Jubiläum

90 Jahre im Einsatz: BRK-Bereitschaft Feldkirchen-Westerham feiert Jubiläum

Feldkirchen-Westerham – Seit neun Jahrzehnten steht die BRK-Bereitschaft Feldkirchen-Westerham Menschen in Not zur Seite. Das Jubiläum wurde nun mit einem Festwochenende gefeiert – verbunden mit einem klaren Blick auf die lange Geschichte des Ehrenamts in der Region.

90 Jahre BRK Bereitschaft Feldkirchen-Westerham: Ein Wochenende im Zeichen von Ehrenamt, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Foto: BRK Kreisverband Rosenheim

90-Jahre-BRK-Bereitschaft-Feldkirchen-Westerham_Ehrengaeste.jpg Personen von Links nach rechts: Kreisgeschäftsführer Direktor Martin Schmidt, Freddy Eisner (1. Stellv. Vorsitzender), Otto Lederer, Daniela Ludwig, Ilse Aigner, Hans Zistl (Bürgermeister Feldkirchen-Westerham, Simon Haager (BRK Bereitschaftsleiter Feldkirchen-Westerham. Foto: BRK Kreisverband Rosenheim

Die BRK-Bereitschaft Feldkirchen-Westerham hat ihr 90-jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Festwochenende begangen. Im Mittelpunkt standen nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes Gemeinschaft, Ehrenamt und der Dank an alle, die die Bereitschaft über Jahrzehnte geprägt haben.

Gegründet wurde die heutige Bereitschaft im Jahr 1936 als Sanitätskolonne. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit eine moderne Einsatzorganisation. Heute engagieren sich rund 70 Mitglieder in mehreren Schnelleinsatzgruppen am Standort Feldkirchen-Westerham, darunter die SEG Transport, SEG Betreuung und SEG Behandlung. Im vergangenen Jahr kamen nach BRK-Angaben knapp 9.000 Helferstunden zusammen.

90 Jahre BRK Bereitschaft Feldkirchen-Westerham: Ein Wochenende im Zeichen von Ehrenamt, Gemeinschaft und Zusammenhalt. Foto: BRK Kreisverband Rosenheim

Rund 450 Gäste waren beim Festsonntag mit dabei.

Das Festwochenende begann mit einem Auftritt der Kabarettgruppe „Couplet-AG“ im BRK-Heim. Rund 250 Gäste besuchten die Veranstaltung. Am Samstag folgte ein Seniorennachmittag mit etwa 100 Gästen.

Festsonntag mit Gottesdienst und Fahrzeugkolonne

Den Abschluss bildete ein Festsonntag mit Gottesdienst und einer Fahrzeugkolonne historischer Einsatzfahrzeuge. Rund 450 Gäste begleiteten diesen Tag.
Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Rosenheims Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, zugleich Vorstandsvorsitzende des BRK-Kreisverbandes Rosenheim, BRK-Präsident Hans-Michael Weisky als Schirmherr, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Landrat Otto Lederer sowie Feldkirchen-Westerhams Bürgermeister Hans Zistl.

Bereitschaftsleiter Simon Haager betonte im Rahmen der Feierlichkeiten die Bedeutung des Ehrenamts und des gemeinsamen Engagements. Zugleich machte er deutlich, dass Helfen nur gemeinsam funktioniere. Das BRK hob hervor, dass viele Mitglieder sowie umliegende BRK-Bereitschaften, Feuerwehren und Vereine das Jubiläum aktiv unterstützt haben.

Die BRK-Bereitschaft Feldkirchen-Westerham sieht das Jubiläum auch als Blick in die Zukunft. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.
(Quelle: Pressemitteilung BRK-Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: BRK-Kreisverband Rosenheim)

IHK ehrt Prüfer aus Stadt und Landkreis Rosenheim für langjähriges Engagement

IHK ehrt Prüfer aus Stadt und Landkreis Rosenheim für langjähriges Engagement

Rosenheim / Landkreis – 14 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer aus Stadt und Landkreis Rosenheim sind von der IHK für München und Oberbayern für ihren Einsatz in der beruflichen Bildung ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand im Münchner GOP Varieté-Theater statt.

Die IHK für München und Oberbayern hat insgesamt 14 Prüferinnen und Prüfer aus dem Raum Rosenheim für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Sie erhielten IHK-Ehrenzeichen für 10, 20 und 30 Jahre Tätigkeit in Prüfungsausschüssen.

Die Ehrung erfolgte im Rahmen einer Veranstaltung im Münchner GOP Varieté-Theater. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, sowie Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim.

Nach Angaben der IHK tragen die Prüferinnen und Prüfer wesentlich zur Qualität, Praxisnähe und Fairness der beruflichen Ausbildung bei. Sie sind nicht nur in der Bewertung von Prüfungsleistungen tätig, sondern auch an der Erstellung von Prüfungsaufgaben und der Prüfung von Zulassungsvoraussetzungen beteiligt.

Zehn bis 30 Jahre im Ehrenamt

Insgesamt wurden in diesem Jahr IHK-weit 563 Prüferinnen und Prüfer geehrt. Im Kammerbezirk engagieren sich rund 9.000 ehrenamtliche Prüfer, die jährlich etwa 50.000 Prüfungen abnehmen.

Aus dem Raum Rosenheim wurden unter anderem folgende Personen ausgezeichnet:

Für 30 Jahre Engagement erhielt Monika Lammertsma das IHK-Ehrenzeichen in Gold. Für 20 Jahre wurde Christian Unterhuber ebenfalls mit Gold geehrt.
Für 10 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit erhielten das IHK-Ehrenzeichen in Silber: Stefan Huber, Thomas Abers, Silke Bahe, Susanne Eschenbrücher, Helmut Kotter, Florian Zoßeder, Georg Rieder, Maren Grauvogl, Rudolf Haberl, Stephanie Heinze, Christoph Willemeit und Stefan Zistl.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright Balk / IHK)

Radprofi Jordi Meeus vom Team Red Bull – Bora – hansgrohe gewinnt Auftakt der Tour de Wallonie

Radprofi Jordi Meeus vom Team Red Bull – Bora – hansgrohe gewinnt Auftakt der Tour de Wallonie

Belgien / Raubling – Erfolgreicher Start für das Team Red Bull – Bora – hansgrohe bei der Tour de Wallonie: Radprofi Jordi Meeus hat die erste Etappe des belgischen Etappenrennens gewonnen. Der 27-Jährige setzte sich nach einem anspruchsvollen Finale im Sprint durch und übernahm damit auch die Gesamtführung.

Jordi Meeus hat seinen zweiten Sieg in Serie gefeiert. Nachdem er Ende Mai das Finale der Vier Tage von Dünkirchen für sich entschieden hatte, siegte er nun auch an seinem nächsten Renntag. Bei der Tour de Wallonie in Belgien gewann er einen schwierigen Sprint.
Kurz vor dem Ziel der 180 Kilometer langen 1. Etappe zwischen Manage und Lobbes ging es noch für zwei Kilometer bergauf, ehe die Zielgerade ausflachte. Von seinen Teamkollegen in optimaler Position gehalten, bewältige der 27-Jährige die Hürde und hatte schließlich noch die Kraft, zum Sieg zu sprinten. Es war sein dritter im Saisonverlauf und der 18. in seiner Laufbahn als Profi.

Schon vor zwei Jahren gewann Jordi den Auftakt durch den Süden Belgiens, der ihm damals wie heute auch die erste Gesamtführung des Rennens einbrachte.

Jordi Meeus über seinen Sieg: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, das Team hat einen sehr guten Job gemacht. Es war ein ziemlich hartes Finale, aber ich hatte gute Beine und auch ein gutes Timing. Das Team hat mich immer gut in Position gehalten, wir hatten auch im letzten Anstieg ein gutes Pacing. „
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kufstein Unlimited: Extra-Nachtzug bringt Festivalgäste sicher nach Hause

Kufstein Unlimited: Extra-Nachtzug bringt Festivalgäste sicher nach Hause

Kufstein / Rosenheim – Gute Nachrichten für Nachtschwärmer: Zum Festival „Kufstein Unlimited“ setzt die BRB am 12. und 13. Juni zusätzliche Nachtzüge zwischen Kufstein und Rosenheim ein. 

Auf der Strecke Kufstein – Rosenheim – München Hauptbahnhof fährt die BRB die Nachtschwärmer während des „Kufstein Unlimited“-Festivals mit je einem zusätzlichen Zug am Freitag, 12., und Samstag, 13. Juni, von Kufstein bis Rosenheim. Abfahrt ist um 23.35 Uhr in Kufstein, Ankunft in Rosenheim um 0.03 Uhr.
Fahrgäste sollten am Samstag, 13. Juni, auch den Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Kufstein und Brannenburg (Abfahrt 23 Uhr) wegen Bauarbeiten der DB InfraGO AG beachten.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gemeindetag Rosenheim stellt neue Vorstandschaft vor

Gemeindetag Rosenheim stellt neue Vorstandschaft vor

Rosenheim / Landkreis – Beim Bayerischen Gemeindetag Kreisverband Rosenheim hat sich die Führungsriege neu formiert. Neben personellen Wechseln wurden langjährige Mitglieder verabschiedet.

Der Bayerische Gemeindetag Kreisverband Rosenheim hat eine neue Vorstandschaft gewählt. An der Spitze steht künftig der Bruckmühler Bürgermeister Richard Richter. Die Neuwahl erfolgte im Rahmen der jüngsten Kreisverbandsversammlung am Tatzlwurm.

Dem neuen Vorstand gehören außerdem Christoph Vodermaier (Riedering), Bastian Wernthaler (Wasserburg), Johannes Thusbaß (Prutting), Dr. Matthias Bernhardt (Oberaudorf), Susanne Kunz (Samerberg), Josef Niedermeier (Pfaffing) und Andreas Friedrich (Prien) an.

Nach Angaben des Gemeindetags soll die bisherige Arbeit fortgeführt und der kommunale Zusammenhalt im Landkreis weiter gestärkt werden. Im Fokus stehe dabei insbesondere die gemeinsame Vertretung kommunaler Interessen gegenüber übergeordneten staatlichen Ebenen. Gerade angesichts aktueller Herausforderungen sei diese Zusammenarbeit wichtig, hieß es aus der Versammlung.

Verabschiedung langjähriger Mitglieder

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere bisherige Vorstandsmitglieder verabschiedet. Gewürdigt wurden Bernd Fessler (Großkarolinenfeld), Peter Kloo (Kolbermoor), Michael Kölbl (Wasserburg) und Rudolf Leitmannstetter (Vogtareuth) für ihren langjährigen Einsatz.

Die früheren Rathauschefs waren bei der Kommunalwahl im Mai nicht mehr angetreten. Laut Gemeindetag wurden sie für ihre Verdienste um die Städte und Gemeinden im Landkreis geehrt.
(Quelle: Bayerischer Gemeindetag Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Bayerischer Gemeindetag Kreisverband Rosenheim)

Sport als Brücke zur Integration

Sport als Brücke zur Integration

Rosenheim – Caritas und Bayerischer Landes-Sportverband laden Ende Juni zu einem Netzwerktreffen in Rosenheim ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Sport zur Integration beitragen kann.

Der Fachdienst Asyl und Migration des Caritas Zentrums Rosenheim veranstaltet gemeinsam mit dem Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) am Samstag, 27. Juni, ein Netzwerktreffen. Beginn ist um 10 Uhr im Caritas Zentrum in der Reichenbachstraße 5 in Rosenheim, das Ende ist für 14 Uhr vorgesehen.

Eingeladen sind Vertreter von Sportvereinen aus Stadt und Landkreis Rosenheim, soziale Netzwerkpartner mit Sportbezug sowie sportaffine Einzelpersonen. Nach Angaben der Veranstalter stehen der Austausch und das Thema Vielfalt und Integration im Fokus.

Die Teilnehmer erhalten Informationen zum Bundesprogramm „Integration durch Sport“ sowie zum Projekt „Sport schafft Heimat“. Der BLSV stellt die Inhalte im Rahmen der Veranstaltung vor.

Sportvereine als Integrationsort

Laut Caritas kann die Einbindung von Menschen in den Sport dazu beitragen, soziale Kontakte zu stärken und Integration zu fördern. Erfahrungen aus dem Vereinsleben könnten sich auch positiv auf das gesellschaftliche Umfeld außerhalb des Sports auswirken.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an eak-ro@caritasmuenchen.org. Weitere Informationen sind online abrufbar unter https://www.caritas-rosenheim-asyl.de/de
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Zentrum Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Yad-Vashem-Bildungszentrum kommt nach München

Yad-Vashem-Bildungszentrum kommt nach München

Rosenheim / München / Berlin – Das erste Yad Vashem Education Center außerhalb Jerusalems soll in München entstehen. Rosenheims Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig spricht von einem „historischen Moment“ und einem wichtigen Signal für Erinnerungskultur und Bildung.

 Das neue Yad Vashem Education Center wird in München errichtet. Das teilte Rosenheims Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig mit. Bayern habe sich damit im Standortwettbewerb gegen Nordrhein-Westfalen und Sachsen durchgesetzt.

Nach Angaben Ludwigs handelt es sich um das erste Bildungszentrum der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem außerhalb Jerusalems. Sie bezeichnete die Entscheidung als „historischen Moment“ und zeigte sich „überwältigt“ über die Wahl Münchens. Das Zentrum soll künftig ein internationaler Ort des Erinnerns, Lernens und der Begegnung werden. Ziel sei es, insbesondere jungen Menschen die Geschichte der Shoah näherzubringen.

Ort des Lernens und Erinnerns

Laut Ludwig soll das Education Center über klassische Ausstellungsformate hinausgehen. Geschichte solle durch Bildung, Austausch und Begegnung erfahrbar gemacht werden. „Menschen werden diesen Ort mit Leben erfüllen, mit Wissen, mit Austausch und mit angemessener Erinnerung“, erklärte sie.
Ein Schwerpunkt liege auf der Bildungsarbeit für junge Menschen. Diese solle dazu beitragen, historische Verantwortung zu verstehen und zu verinnerlichen.

Vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle in Deutschland und Europa sieht Ludwig in dem Projekt auch ein gesellschaftliches Signal. Es stehe für Erinnerung, Bildung und demokratische Werte.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alkoholfahrt in Eggstätt endet mit Unfall und Flucht

Alkoholfahrt in Eggstätt endet mit Unfall und Flucht

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Auf einem Waldweg zwischen Fembach und Weitmoos ist am Freitagabend (29.05.2026) ein Verkehrsunfall passiert, der für einen der Beteiligten noch ein Nachspiel hatte. Beide Fahrer wurden leicht verletzt, der mutmaßliche Unfallverursacher versuchte zunächst zu flüchten.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Prien am Chiemsee stießen gegen 21:45 Uhr zwei Pkw auf dem Waldweg zusammen. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß entfernte sich der 31-jährige Fahrer zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück.

Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte der Mann wenig später von Einsatzkräften im Wald angetroffen werden.

Alkohol festgestellt – Führerschein sichergestellt

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten alkoholbedingte Ausfallerscheinungen fest. Eine Blutentnahme wurde daraufhin angeordnet, der Führerschein sichergestellt. Gegen den 31-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht eingeleitet.

Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen im Gesicht und am Oberkörper. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unwetter auf dem Chiemsee sorgt für zahlreiche Rettungseinsätze

Unwetter auf dem Chiemsee sorgt für zahlreiche Rettungseinsätze

Chiemsee / Landkreis Rosenheim –  Ein plötzlich aufziehendes Unwetter hat am Sonntagnachmittag (31.5.2026) auf dem Chiemsee (Landkreis Rosenheim) zahlreiche Rettungseinsätze ausgelöst. Nach Angaben der Polizeiinspektion Prien waren trotz Wetterwarnungen noch viele Wassersportler auf dem Wasser unterwegs.

Am Sonntagnachmittag zog laut Polizei ein kräftiges Unwetter mit Starkwind und teils stürmischen Böen über das „Bayerische Meer“. In der Folge gerieten mehrere Boote und Wassersportler in Schwierigkeiten.

Zahlreiche Einsätze für Rettungskräfte

Durch den starken Wellengang wurden mehrere Bootsbesatzungen und Wassersportler in Notlagen gebracht. Die Wasserschutzpolizei Prien sowie umliegende Wasserrettungsorganisationen waren über mehrere Stunden im Dauereinsatz.

Dabei wurden manövrierunfähige oder havarierte Boote geborgen und Personen in sichere Häfen gebracht. Nach Angaben der Polizei verliefen alle Einsätze erfolgreich. Verletzte gab es nach derzeitigem Stand nicht.
Die Höhe der entstandenen Sachschäden ist bislang noch nicht bekannt.

Appell an Wassersportler

Die Wasserschutzpolizei Prien nutzt den Einsatz als Anlass für einen deutlichen Hinweis an alle Wassersportler. Wetterentwicklungen sollten auch bei zunächst guten Bedingungen aufmerksam beobachtet werden. Sturmwarnungen und Wetterwarnungen seien stets ernst zu nehmen. Fahrten sollten rechtzeitig abgebrochen und sichere Ufer- oder Hafenbereiche aufgesucht werden.

Eine vorausschauende Tourenplanung und die Beachtung der aktuellen Wetterlage seien entscheidend für die Sicherheit auf dem Wasser, so die Polizeiinspektion Prien.
(Quelle: Presemitteilung Polizeiinspektion Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Archivfoto WSP Prien)

Zwei Jugendliche stürzen auf E-Scooter in Rosenheim

Zwei Jugendliche stürzen auf E-Scooter in Rosenheim

Rosenheim – In Rosenheim sind am Montag (1.6.2026) zwei Jugendliche bei einem Unfall mit einem E-Scooter verletzt worden. Das teilte die Polizeiinspektion Rosenheim mit.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr in der Kufsteiner Straße. Nach Angaben der Polizei war ein 16-Jähriger mit einem E-Scooter unterwegs. Ein gleichaltriger Jugendlicher stand während der Fahrt hinten auf dem Fahrzeug.

Während der Fahrt touchierte der E-Scooter, nach den Angaben der Polizei, einen Begrenzungspfosten. Beide Jugendlichen stürzten daraufhin auf die Fahrbahn.

Beide leicht verletzt im Klinikum behandelt

Die beiden aus dem Landkreis Rosenheim stammenden Jugendlichen verletzten sich bei dem Sturz und erlitten Schürfwunden. Sie wurden zur weiteren ambulanten Behandlung in das Klinikum Rosenheim gebracht.
Gegen den Fahrer leitete die Polizeiinspektion Rosenheim ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)