Verlorenes Kennzeichen führt zu mehreren Anzeigen

Verlorenes Kennzeichen führt zu mehreren Anzeigen

Wasserburg am Inn – Eine eigentlich harmlose Verlustanzeige hat am gestrigen Dienstag (02.06.2026) bei der Polizei in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) gleich mehrere Strafverfahren nach sich gezogen.

Ein 45-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim erschien am Nachmittag gegen 14.30 Uhr bei der Polizeiinspektion und gab an, das hintere Kennzeichen seines Autos verloren zu haben. Er wollte sich dafür eine Verlustbescheinigung für die Kfz-Zulassungsstelle ausstellen lassen.
Bei der Aufnahme des Falls wurden die Beamten jedoch schnell stutzig: Der Mann verstrickte sich in Widersprüche. Zudem stellte sich heraus, dass am Fahrzeug zwei unterschiedliche Kennzeichen angebracht waren.

Das angeblich verlorene Kennzeichen wurde schließlich bei einem Anhänger im Landkreis Rosenheim entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass es der 45-Jährige dort entwendet hatte. Im weiteren Verlauf ergaben sich außerdem Hinweise auf drogentypische Auffälligkeiten. Da der Mann zuvor mit dem Pkw zur Dienststelle gefahren war, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt, um eine Weiterfahrt zu verhindern.

Gegen den 45-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Diebstahls und Urkundenfälschung. Zusätzlich kommt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss hinzu.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg an Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Festival-Sommer wird teurer: Anreise und Tickets treiben die Kosten

Festival-Sommer wird teurer: Anreise und Tickets treiben die Kosten

Fürth / Bayern – Gute Musik, volle Zeltplätze – und steigende Preise: Zum Start der Festival-Saison 2026 zeigt die amtliche Statistik, dass Festivalbesucher in Bayern tiefer in die Tasche greifen müssen. Vor allem die Anreise und die Tickets sorgen für spürbare Mehrkosten.

Die Experten des Bayerischen Landesamts für Statistik haben die Preisentwicklung rund um den typischen Festivalbesuch ausgewertet. Ergebnis: Während einzelne Bereiche günstiger werden, ziehen andere kräftig an.

Anreise wird zum größten Kostenfaktor

Besonders deutlich zeigt sich der Preisanstieg bei der Fahrt zum Festival. Kraftstoffe verteuern sich im Mai 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 16,6 Prozent. Auch wer mit der Bahn anreist, muss mehr bezahlen: Die Preise für den Schienenverkehr steigen um 1,3 Prozent, kombinierte Angebote im Nahverkehr wie Tages- oder Gruppentickets um 5,4 Prozent.

Auch die Eintrittskarten selbst werden teurer. Für Opern-, Musical- und Konzertbesuche – also typische Festival-Events – steigen die Preise um 2,9 Prozent.

Camping wird teilweise günstiger

Etwas entspannter sieht es bei der Campingausrüstung aus. Insgesamt wird sie günstiger, im Schnitt um 4,1 Prozent. Deutlich weniger kosten etwa Schlafsäcke (-5,6 Prozent) und Luftmatratzen (-4,9 Prozent). Auch Grills werden um 10,3 Prozent günstiger. Das Zelt selbst bleibt nahezu stabil (+0,4 Prozent), Musikboxen werden um 2,1 Prozent günstiger.

Essen, Getränke und Festival-Alltag

Bei der Verpflegung zeigt sich ein gemischtes Bild. Teurer werden unter anderem Dosensuppen und Fertiggerichte (je +1,7 Prozent), Cornflakes (+2,4 Prozent) sowie Erfrischungsgetränke (+5,5 Prozent) und Bier (+2,1 Prozent). Auch Mineralwasser kostet im Schnitt 4,9 Prozent mehr. Günstiger ist dagegen Wein (-2,3 Prozent).

Im Bereich Bekleidung und Ausstattung steigt das Preisniveau insgesamt um 1,6 Prozent. Kappen und Hüte werden dabei um 2,6 Prozent günstiger.

Auch typische „Festival-Kleinigkeiten“ entwickeln sich unterschiedlich: Toilettenpapier (-3,4 Prozent) und Duschgel (-0,8 Prozent) werden günstiger, während Zahnpasta (+0,1 Prozent) und Deos (+0,5 Prozent) leicht teurer werden. Schmerzmittel für den Notfall kosten im Schnitt 3,2 Prozent mehr.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik/ Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

ADAC warnt vor einem der staureichsten Tage des Jahres rund um Fronleichnam

ADAC warnt vor einem der staureichsten Tage des Jahres rund um Fronleichnam

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Rund um Fronleichnam wird es auf Deutschlands Autobahnen eng: Der ADAC rechnet ab dem heutigen Mittwoch (3.6.2026) mit erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Grund dafür ist die Kombination aus mehreren Faktoren: Viele Reisende aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nutzen den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub. Gleichzeitig endet in Bayern und Baden-Württemberg die Ferienzeit. Zusätzlich sorgen rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen für weitere Verzögerungen.

Bereits ab Mittwochnachmittag erwartet der ADAC dichten Verkehr und zahlreiche Staus. Die stärkste Belastung soll sich bis in die Abendstunden ziehen. Auch am Donnerstagvormittag bleiben viele Strecken stark frequentiert.

Mittwoch mit höchster Staugefahr

Besonders kritisch sieht der ADAC den Mittwoch vor Fronleichnam. In den vergangenen Jahren zählte er regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres – teilweise nur übertroffen von wenigen anderen Spitzentagen im Reiseverkehr.

Am Sonntag (7.6.2026) rechnet der Verkehrsclub zudem mit dem stärksten Rückreiseverkehr. Dann treffen Urlauber, Tagesausflügler und Ferienrückkehrer gleichzeitig aufeinander – mit deutlich steigender Staugefahr am Nachmittag und Abend.

Auch am Freitag kann es rund um Großveranstaltungen wie „Rock am Ring“ am Nürburgring und „Rock im Park“ in Nürnberg zu zusätzlichen Verkehrsproblemen kommen.

Staugefahr auch im Ausland hoch

Nicht nur in Deutschland, auch auf den klassischen Urlaubsrouten im Ausland dürfte es eng werden. Betroffen sind vor allem Österreich, die Schweiz und Norditalien.

In Österreich werden insbesondere die West-, Inntal-, Pyhrn-, Tauern- und Brennerautobahn belastet sein. Auf der Brennerroute sorgt zusätzlich die Sanierung der Luegbrücke für Einschränkungen. In Tirol sind zudem Blockabfertigungen sowie Fahrverbote zur Vermeidung von Ausweichverkehr angekündigt.

In der Schweiz ist vor allem auf der Gotthard- und San-Bernardino-Route mit Staus zu rechnen. Auch in Italien wird es auf der Brennerautobahn sowie auf den Strecken Richtung Adria und Mittelmeer zeitweise eng.

Zusätzlich können an den Grenzen nach Deutschland weiterhin Wartezeiten durch Kontrollen entstehen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Badeseen starten mit Bestnoten in den Sommer

Rosenheimer Badeseen starten mit Bestnoten in den Sommer

Rosenheim  / Landkreis – Der Sprung ins kühle Nass kann kommen: Zum Auftakt der Badesaison 2026 bescheinigen aktuelle Untersuchungen den Seen in Stadt und Landkreis Rosenheim erneut hervorragende Wasserwerte.

Der Sommer kann kommen: Wer in Stadt und Landkreis Rosenheim in die Seen springt, darf sich in der Regel auf sauberes Wasser freuen. Zum Start der Badesaison 2026 bescheinigen aktuelle Untersuchungen den Badeseen in der Region erneut eine ausgezeichnete Wasserqualität.

Pünktlich zum Beginn der neuen Badesaison hat das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim die ersten Kontrollen der Badegewässer durchgeführt. Insgesamt gibt es in der Region aktuell 44 ausgewiesene EU-Badestellen an 33 Seen. Das Ergebnis der aktuellen Untersuchungen fällt durchwegs positiv aus: Die Experten bescheinigen den Badeseen in Stadt und Landkreis Rosenheim eine hervorragende Wasserqualität.

Die Seen werden gemäß der Bayerischen Badegewässerverordnung während der gesamten Saison von Mai bis September regelmäßig kontrolliert. Die Proben des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim werden dabei in festen Abständen durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht.

„Die Wasserqualität der Badeseen in der Rosenheimer Region wird regelmäßig durch das LGL als ausgezeichnet bescheinigt“, betont Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim. „Das belegen erneut die aktuellen Laborergebnisse. Einem ungetrübten Badevergnügen steht somit nichts im Wege. Bitte denken Sie auch dabei an den Sonnenschutz bei Ihnen und Ihren Kindern.“

Was für eine EU-Badestelle geprüft wird

Damit ein Badeplatz als EU-Badestelle ausgewiesen wird, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Neben der Wasserqualität werden unter anderem die Sauberkeit der Liegewiesen und Toiletten überprüft. Ebenso fließen Freizeitmöglichkeiten wie Spiel- und Sportplätze, die Parkplatzsituation sowie gastronomische Angebote in die Bewertung ein. Auch die Zahl der Badegäste spielt bei der Einstufung eine Rolle.

Weitere Badeplätze im Landkreis ohne EU-Auszeichnung werden laut Landratsamt ebenfalls hygienisch überprüft – regelmäßig, stichprobenartig oder anlassbezogen.

Bei Flüssen ist Vorsicht geboten

Flüsse sind in der Region nicht als EU-Badestellen ausgewiesen und werden daher in der Regel nicht durch das Gesundheitsamt beprobt. Grundsätzlich müsse davon ausgegangen werden, dass die mikrobiologische Beschaffenheit von Fließgewässern schlechter sei als die von Seen und Badeweihern.

Eine aktuelle Übersicht aller EU-Badestellen sowie die aktuellen und früheren Wasserwerte der Seen in der Region gibt es auf der Internetseite des Landratsamts Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie Katzen ihre Liebe zeigen: Körpersignale und Laute richtig interpretieren

Wie Katzen ihre Liebe zeigen: Körpersignale und Laute richtig interpretieren

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Katzen wirken oft distanziert. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Auch Samtpfoten zeigen Zuneigung, auf ihre eigene, oft subtile Art. Für Halter lohnt es sich zu lernen, diese Signale richtig zu interpretieren. Denn was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, ist häufig ein klares Zeichen für Vertrauen und Bindung.

Um ihre Gefühle zu zeigen, setzen Katzen ihren gesamten Körper ein. Sie zu verstehen bedeutet daher nicht, dass man nur ins Gesicht oder in die Augen schauen muss. Vielmehr erzeugen viele kleine Gesten, Geräusche und Bewegungen im Zusammenspiel eine Botschaft.

Schnurren: Mehr als nur ein Wohlfühlgeräusch

Das Schnurren ist einer der bekanntesten und beliebtesten Laute, den Katzen von sich geben. Häufig hört man es, wenn sich ein Tier entspannt und sicher fühlt – etwa beim Streicheln oder im engen Kontakt mit vertrauten Menschen oder anderen Tieren. „Schnurren setzen Katzen gezielt zur Kommunikation ein. In entspannten Situationen kann es ein Ausdruck von Wohlbefinden sein“, erklärt Dr. Dunia Thiesen-Moussa, Fachtierärztin für Tierverhalten. „Aber auch zum Beschwichtigen des Sozialpartners sowie bei Angst, Stress oder Schmerz schnurren Katzen. Entscheidend ist also immer der Kontext.“

Köpfchen geben: Markieren mit Duftstoffen

Stupst eine Katze mit dem Kopf gegen Beine oder Hände, steckt dahinter mehr als die Suche nach Aufmerksamkeit. Die Samtpfoten markieren mit diesem Verhalten ihr Gegenüber mit Duftstoffen und signalisieren so ihre Verbundenheit: Du gehörst zu mir.

Aufrechter Schwanz: Ein freundliches Hallo

Ein hoch aufgerichteter Schwanz, oft leicht gebogen an der Spitze, gilt als typisches Begrüßungssignal. Besonders deutlich wird es, wenn die Katze ihrem Menschen so entgegenkommt. Das Verhalten zeigt Offenheit und Vertrauen und lädt zur Interaktion ein.

Langsames Blinzeln: Ein Zeichen der Wertschätzung

Wenn Katzen ihre Bezugsperson ruhig ansehen und dabei langsam blinzeln oder die Augen halb schließen, bedeutet das Zuneigung. „Als Halter kann man das sogar erwidern. Ein langsames Zurückblinzeln wird häufig positiv aufgenommen – sofern der Rest der eigenen Körpersprache dazu passt“, erklärt die Expertin. „Ein Anstarren sollte man hingegen vermeiden – das steht in der Katzensprache für Anspannung und potenzielle Bedrohung.“

Sanftes Treten mit den Pfoten: Verhalten aus der Kinderstube

„Beim sogenannten Milchtritt-Verhalten treten Katzen rhythmisch mit den Vorderpfoten. Dieses Verhalten stammt noch aus der Kittenzeit, dort regt es den Milchfluss bei der Mutter an“, so Dr. Thiesen-Moussa. Zeigen erwachsene Katzen den Milchtritt bei ihren Menschen, ist das ein Ausdruck von Wohlbefinden und Geborgenheit.

Zuneigung erkennen heißt Verhalten verstehen

All diese Zeichen der Zuneigung sind selten aufdringlich, dafür treten sie aber in großer Vielfalt auf. Halter, die ihre Tiere aufmerksam beobachten, können diese Körpersprache lesen. Stellen sie dann Verhaltensänderungen fest, könnte es ein Problem geben. Gegenseitiges Verständnis stärkt zudem die Bindung zwischen Mensch und Tier.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Da Kuah auf da Spur“: Touren verbinden Bio-Landwirtschaft im Mangfalltal mit Münchner Trinkwasser

„Da Kuah auf da Spur“: Touren verbinden Bio-Landwirtschaft im Mangfalltal mit Münchner Trinkwasser

Piding / Landkreis Berchtesgadener Land – Das Tourenprojekt der Molkerei Berchtesgadener Land wächst weiter: Zwei neue Wander- und Radrouten führen durch das Mangfalltal und zeigen, wie Bio-Landwirtschaft, Wasserschutz und die Trinkwasserversorgung Münchens zusammenhängen.

Mit dem Projekt „Da Kuah auf da Spur“ macht die Molkerei Berchtesgadener Land seit 2025 die Herkunft ihrer Milch zwischen Watzmann und Zugspitze erlebbar. Nach ersten Wanderrouten im Berchtesgadener Land und im Chiemgau wird das Angebot nun erweitert: Zwei neue Wander- und Fahrradtouren führen durch das Mangfalltal.

Im Mittelpunkt stehen das Wasserschloss Reisach und das Mangfalltal als wichtige Grundlage für die Trinkwasserversorgung der Stadt München. Dabei wird der Zusammenhang zwischen ökologischer Landwirtschaft und sauberem Trinkwasser deutlich gemacht.
Das Mangfalltal liefert rund 75 Prozent des Münchner Trinkwassers und das seit über 140 Jahren. Seit mehr als 30 Jahren schützen die Stadtwerke München das Einzugsgebiet, indem sie landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise unterstützen. Insgesamt 44 Betriebe liefern ihre Naturland-Bio-Milch an die Molkerei Berchtesgadener Land.

Wasserschutz und Bio-Landwirtschaft im Fokus

Die neuen Touren führen entlang von Wasserbauwerken, durch Wiesen und Wälder, die sowohl Nutzfläche als auch Schutzraum sind. Sie zeigen, wie nachhaltige Landwirtschaft zur Trinkwasserqualität beiträgt und welche Bedeutung ökologische Bewirtschaftung im Mangfalltal hat.
Das Wasserschloss Reisach spielt dabei eine zentrale Rolle. Von dort aus wird das Wasser gefasst und über ein Leitungssystem Richtung München weitergeleitet. Vor Ort und digital werden Zusammenhänge erklärt – etwa zu Wasserschutzgebieten oder Extensivierung. Biologische Landwirtschaft bedeutet hier, weniger Ertrag zugunsten von Boden, Wasser und Artenvielfalt zu akzeptieren.

Verbindung von Stadt und Land

Seit dem Start 2025 hat sich „Da Kuah auf da Spur“ als Projekt etabliert, das Stadt und Land miteinander verbindet. Die bisherigen Touren im Berchtesgadener Land und im Chiemgau vermitteln Wissen über Almwirtschaft, Biodiversität und alpine Kultur.

Die neuen Routen im Mangfalltal erweitern dieses Konzept und zeigen, dass Trinkwasserschutz und Bio-Landwirtschaft eng zusammengehören. Landwirtschaftliche Verantwortung reiche dabei über den Stall hinaus – bis hin zur Trinkwasserversorgung in der Großstadt.

Erlebnisrouten für unterschiedliche Ansprüche

Alle Touren sind frei zugänglich und digital aufbereitet. Sie richten sich an Wandernde, Radfahrende und Interessierte, die regionale Zusammenhänge besser verstehen möchten.
Die Wandertouren sowie die neue Fahrradtour sind unterschiedlich anspruchsvoll und über die Homepage der Molkerei Berchtesgadener Land sowie über komoot abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG / Beitragsbild: Familie Schwabenbauer bewirtschaftet ihren Bauernhof im Mangfalltal seit 1998 ökologisch nach den Naturland Richtlinien. Er ist einer von 44 Bio-Betrieben im Mangfalltal, die ihre Bio-Milch seit 2005 an die Molkerei Berchtesgadener Land liefern. Copyright Molkerei Berchtesgadener Land)

RoMed Rosenheim baut Urologie aus: Neuer Robotik-Experte verstärkt Klinik

RoMed Rosenheim baut Urologie aus: Neuer Robotik-Experte verstärkt Klinik

Rosenheim – Das RoMed Klinikum Rosenheim investiert weiter in die roboterassistierte Chirurgie und stärkt seine Urologie mit zusätzlicher Expertise. Mit Dr. Christian Bach kommt ein erfahrener Spezialist für das da Vinci-Operationssystem nach Rosenheim. Ziel ist es, die moderne Versorgung von Patienten mit Prostata-, Nieren- und Blasenerkrankungen in der Region weiter auszubauen.

Mit einer gezielten Investition in die roboterassistierte Chirurgie wird die erfolgreiche Entwicklung der Urologischen Klinik mit modernsten Operationstechniken weiter gestärkt und intensiviert, so setzt das RoMed Klinikum Rosenheim neue Maßstäbe in der regionalen Urologie.

Neuer Robotik-Experte für die Urologie

Zum 1. Juni startete Dr. Christian Bach in der Klinik für Urologie. Er bringt eine besondere Expertise in der roboterassistierten Chirurgie mit – insbesondere langjährige Erfahrung mit dem da Vinci System. Zunächst leitet er die Klinik gemeinsam mit Dr. Markus Wöhr, der aus persönlichen Gründen kürzertritt und zum 1. Juli in eine strategische Schlüsselrolle wechselt. Er wird den ambulanten Bereich stärken sowie die Zusammenarbeit zwischen ambulanten Sektor und stationärer Urologie verdichten.

„Unser klares Ziel ist es, den Patienten in der Region Rosenheim eine hochmoderne urologische Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten. Durch den Einsatz des minimalinvasiven da Vinci Operationssystems garantieren wir Präzision und Sicherheit – bei der operativen Behandlung des Prostatakarzinoms, von Nierentumoren, Harnblasenkrebs und gutartiger Erkrankungen. Ein strukturierter Behandlungspfad sorgt dabei für kurze Wege und verlässliche Termine, von der Erstberatung bis zur Nachsorge. Damit stärken wir die regionale urologische Versorgung nachhaltig und verbessern die Lebensqualität der Betroffenen spürbar“, so der designierte Chefarzt.

Präzision im OP, Nähe im Alltag

Die roboterassistierte Chirurgie ermöglicht besonders schonende Eingriffe: Kleinere Schnitte bedeuten für Patienten weniger Schmerzen, einen minimalen Blutverlust und eine deutlich schnellere Genesung. Dr. Bach verfügt über langjährige Erfahrung mit dieser Technologie und umfassende Expertise bei onkologischen und rekonstruktiven Eingriffen an Prostata, Niere und Harnblase. Sein Fokus liegt dabei stets auf höchster chirurgischer Präzision, klaren medizinischen Indikationen und einer patientenorientierten Behandlung.

Ein wesentlicher Pfeiler des neuen Konzepts ist die enge Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung, insbesondere im nördlichen Landkreis. Dr. Wöhr koordiniert künftig im urologischen MVZ Wasserburg das sektorübergreifende Angebot: Von der Sprechstunde über die OP-Vorbereitung bis hin zur stationär durchgeführten Operation und schließlich der Nachsorge greifen alle Rädchen ineinander. Dieser ganzheitliche Ansatz bietet Patienten eine Behandlung aus einem Guss und sichert gleichzeitig einen effizienten Einsatz medizinischer Ressourcen.

RoMed setzt auf Expertise und Kontinuität

„Wir investieren gezielt dort, wo es für die Menschen in der Region am sinnvollsten ist. Vor allem in der onkologischen Behandlung machen zertifizierte Zentren, integrierte und hochwertige Therapien, modernste Technik und eingespielte Teams den größten Unterschied“, sagt Dr. Ulrich Schulze, RoMed-Geschäftsführer. „Mit Dr. Christian Bach gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für die Robotik und mit Dr. Markus Wöhr sichern wir Kontinuität und Nähe im ambulanten Bereich.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Dr. Christian Bach (links) und Dr. Markus Wöhr, Copyright wodak/mfk, RoMed Kliniken)

Rosenheimer Startup maut1.de spendet 3.000 Euro an Kinderheim „Schöne Aussicht“

Rosenheimer Startup maut1.de spendet 3.000 Euro an Kinderheim „Schöne Aussicht“

Rosenheim – Das Rosenheimer Mobility-Tech-Startup maut1.de unterstützt das Kinderheim Rosenheim „Schöne Aussicht“ zum zweiten Mal mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro. Das Geld kommt den Kindern zugute und soll besondere Aktivitäten und Anschaffungen ermöglichen.

Das Kinderheim „Schöne Aussicht“ betreut Kinder aus Stadt und Landkreis Rosenheim, deren Eltern sich nicht ausreichend um sie kümmern können oder verstorben sind. Die Mitarbeiter setzen sich täglich dafür ein, den Kindern stabile Strukturen und positive Erlebnisse zu ermöglichen.
Unterstützung erhält die Einrichtung dabei erneut von dem Rosenheimer Unternehmen maut1.de. Das Mobility-Tech-Startup spendet zum zweiten Mal 3.000 Euro.

Spende für besondere Erlebnisse

Nach Angaben von Heimleiterin Wilhelmine Hansen wird die Spende für Aktivitäten und Anschaffungen verwendet, die über das reguläre Budget hinausgehen. Dazu zählen unter anderem gemeinsame Restaurantbesuche, Ausflüge oder besondere Wünsche der Kinder.
Bereits in der Vergangenheit engagierte sich maut1.de für regionale Kinder- und Jugendprojekte, darunter der FC Nicklheim und die Georg-Huber-Mittelschule in Grafing.

„Wir sind ein Rosenheimer Unternehmen und möchten als solches auch einen Beitrag in der Region leisten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit unserer Spende an das Kinderheim ‚Schöne Aussicht‘ Kinder unterstützen, die es gerade nicht leicht haben“, sagt Julian Schmelzer, Gründer und CEO von maut1.de.
(Quelle: Pressemitteilung Schwartz Public Relations, maut1.de / Beitragsbild: maut1.de überreicht den Scheck. Julian Schmelzer (l.) und Wilhelmine Hansen. Copyright: Lisa Lanzinger)

Rosenheim startet zentrale Ferienplattform für Familien – alle Angebote auf einen Blick

Rosenheim startet zentrale Ferienplattform für Familien – alle Angebote auf einen Blick

Rosenheim – Berufstätige Eltern stehen während der Schulferien oft vor der Herausforderung, passende Betreuung und Freizeitangebote für ihre Kinder zu finden. Eine neue digitale Lösung soll nun Abhilfe schaffen: Mit der Plattform www.ferien-rosenheim.de bündeln Stadt und Landkreis Rosenheim erstmals ihre Ferienangebote zentral an einem Ort.

Die Plattform sammelt Angebote von Vereinen, Jugendzentren, Schulen und weiteren öffentlichen Einrichtungen. Eltern können gezielt nach Alter des Kindes, Zeitraum, Dauer, Betreuungsform wie Tagesbetreuung oder Wochenprogramme sowie nach Ort und Anfahrt filtern. Auch spezielle Angebote wie inklusive oder barrierefreie Programme und kostengünstige Optionen sind auswählbar.

„Die Plattform ist einer der wichtigsten Anlaufpunkte für Familien in der Region“, bestätigen Umfragen des Stadtjugendrings. Sie soll vor allem Zeit bei der Suche sparen und einen besseren Überblick über die vorhandenen Angebote schaffen.

Sicherheit und Qualität im Fokus

Alle gelisteten Programme erfüllen definierte Qualitätsstandards. Dazu gehören unter anderem der Einsatz fachkundigen Personals, Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt, transparente Preisgestaltung sowie regelmäßige Qualitätskontrollen. Ziel ist es, Eltern eine verlässliche und sichere Orientierung bei der Ferienplanung zu bieten.

Angebot für alle Familien

Die Plattform richtet sich bewusst an alle: berufstätige Eltern, die verlässliche Betreuung brauchen, Familien mit kleinerem Budget (Fokus auf faire Preise durch Träger wie Vereine und öffentliche Einrichtungen), Kinder mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen (barrierefreie und inklusive Angebote) sowie Alleinerziehende und Patchwork-Familien.

Die Nutzung der Plattform ist kostenlos. Anbieter können sich registrieren und ihre Ferienprogramme direkt einstellen.
Hier geht es zur Website: www.ferien-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

E-Business School Dr. Kalscheuer gewinnt bundesweiten KI-Wettbewerb mit Universität aus London

E-Business School Dr. Kalscheuer gewinnt bundesweiten KI-Wettbewerb mit Universität aus London

Rosenheim – Großer Erfolg für die E-Business School Dr. Kalscheuer: Gemeinsam mit der Queen Mary University of London gehört die Schule zu den Gewinnern des bundesweiten Ideenwettbewerbs „AI Literacy in der Schule“. Das gemeinsame Projekt zur Förderung von KI-Kompetenzen bei Schülern wird mit 10.000 Euro unterstützt.

Künstliche Intelligenz verändert zunehmend den Alltag, die Arbeitswelt und das Lernen. Um junge Menschen auf diese Entwicklung vorzubereiten, entwickeln die Europäische Kommission und die OECD derzeit ein neues AI-Literacy-Framework. Das Rahmenwerk soll Mitte 2026 veröffentlicht werden und beschreibt, welche Kompetenzen Schüler benötigen, um Künstliche Intelligenz kritisch, verantwortungsvoll und kreativ nutzen zu können.

Vor diesem Hintergrund haben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die TÜV SÜD Stiftung den bundesweiten Wettbewerb „AI Literacy in der Schule“ ausgeschrieben. Gesucht wurden innovative Konzepte für den praktischen Einsatz der neuen Inhalte im Unterricht.

Verstehen, reflektieren und gestalten

Zu den ausgewählten Projekten gehört die Zusammenarbeit der E-Business School Dr. Kalscheuer mit der Queen Mary University of London. Das gemeinsame Konzept folgt dem Ansatz „Verstehen – Reflektieren – Gestalten“.

Im ersten Schritt setzen sich die Schüler mit den Grundlagen von Künstlicher Intelligenz auseinander und lernen, wie KI-Systeme funktionieren. Anschließend steht die kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der Technologie im Mittelpunkt.
„Jugendliche, die sich regelmäßig auf KI verlassen, verlieren mitunter das Vertrauen in ihre eigenen Gedanken. Ihre Überlegungen können an Tiefe verlieren. Gleichzeitig übernehmen sie fehlerhafte Aussagen oder Denkweisen der KI“, erklärt Frank Blumenschein, stellvertretender Schulleiter der Schule und Initiator des Projekts.

Im dritten Projektbereich entwickeln die Teilnehmer eigene KI-Assistenten und untersuchen deren Verhalten, um die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie praxisnah kennenzulernen.

Erfahrungen aus der KAI-Lernwerkstatt fließen ein

Das Konzept baut auf den Erfahrungen der schuleigenen KAI-Lernwerkstatt auf. Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Physik und KI von Prof. Ulla Blumenschein an der Queen Mary University of London sollen nun praxisnahe Unterrichtsmaterialien entstehen, die Lehrkräfte direkt im Unterricht einsetzen können.

Neben dem Projekt der E-Business School werden auch Vorhaben der RWTH Aachen, der Universität zu Köln und der Universität Leipzig gefördert. Gemeinsam sollen unterschiedliche Aspekte des neuen AI-Literacy-Frameworks für die schulische Praxis erprobt werden.
Die entwickelten Materialien werden künftig über den KI-Campus veröffentlicht und unter einer offenen Lizenz kostenlos für Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer gGmbH / Beitragsbild: Vor Ort in Berlin beim Stifterverband (v.l.n.r.): Frank Blumenschein (Projektleiter und stellvertretender Schulleiter der Privatschulen Dr. Kalscheuer), Sophie Plötz (Community- und Contentmanagerin beim KI-Campus), Dr. Henning Koch (Teamleiter für die Future-Skills- und KI-Community im Stifterverband) Copyright Privatschulen Dr. Kalscheuer gGmbH)

Online-Kurs für Schwangere und Familien: Welche Hilfe steht Eltern wirklich zu?

Online-Kurs für Schwangere und Familien: Welche Hilfe steht Eltern wirklich zu?

Rosenheim – Viele Familien wissen nicht, welche Unterstützungsangebote ihnen während der Schwangerschaft, im Wochenbett oder in belastenden Alltagssituationen zustehen. Ein neuer Online-Kurs des BRK-Kreisverbands Rosenheim informiert über Mütterpflege, Haushaltshilfe, gesetzliche Ansprüche und praktische Entlastungsmöglichkeiten für werdende Eltern.

Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby bringen für viele Familien große Veränderungen mit sich. Neben der Freude entstehen oft auch organisatorische, gesundheitliche oder emotionale Herausforderungen. Genau hier setzt der neue Online-Kurs „Mütterpflege/Haushaltshilfe in Schwangerschaft, Wochenbett & Familienzeit“ des BRK-Kreisverbands Rosenheim an, der bundesweit über den DRK-Elterncampus angeboten wird.

Orientierung für werdende Eltern

Der interaktive Live-Kurs vermittelt praxisnah, welche Unterstützung Familien während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder in besonderen Belastungssituationen erhalten können. Teilnehmer erfahren, wer Anspruch auf Mütterpflege oder Haushaltshilfe hat, wie entsprechende Leistungen beantragt werden und welche gesetzlichen Regelungen dabei gelten.
Darüber hinaus wird erklärt, welche Aufgaben eine Mütterpflegerin übernimmt, wie sich ihre Arbeit von der einer Hebamme oder klassischen Haushaltshilfe unterscheidet und warum diese Unterstützung für viele Familien eine wichtige Entlastung sein kann. Ziel des Kurses ist es, Orientierung zu geben, Unsicherheiten abzubauen und Eltern frühzeitig über ihre Möglichkeiten zu informieren.

Details zum Kurs:

Der Kurs mit der Nummer 2543 findet am Donnerstag, 9. Juli, um 19 Uhr online statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 24,90 Euro, die Dauer liegt bei rund 90 Minuten. Die Kursleitung begleitet die Teilnehmer mit fachlicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung durch den Abend.
Weitere Informationen sowie die Anmeldung sind über den DRK-Elterncampus möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 3. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Salz beim Erhitzen kleine Geräusche machen kann?
Durch eingeschlossene Feuchtigkeit entstehen winzige Spannungen.
Ein alltäglicher Stoff mit überraschenden Eigenschaften.

Vielleicht entdeckst Du heute das Besondere im Gewöhnlichen.

Wir wünschen Dir einen neugierigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)