Radfahrer bei Kollision in Stephanskirchen verletzt

Radfahrer bei Kollision in Stephanskirchen verletzt

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – In Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) ist es am Montag (1.6.2026) zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein E-Bike-Fahrer verletzt wurde. Das teilte die Polizeiinspektion Rosenheim mit.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.45 Uhr im Bereich Simssee-/Hofmühlstraße. Nach Angaben der Polizei war ein 47-jähriger E-Bike-Fahrer aus Stephanskirchen auf der Hofmühlstraße unterwegs. Gleichzeitig fuhr eine 66-jährige Autofahrerin, ebenfalls aus Stephanskirchen, auf der Simsseestraße.

Zusammenstoß im Kreuzungsbereich

Laut Polizeiinspektion Rosenheim wollte der 47-Jährige die Simsseestraße queren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Auto der 66-Jährigen, das auf der vorfahrtsberechtigten Straße unterwegs war.
Der Radfahrer stürzte und zog sich Verletzungen im Oberkörperbereich zu. Er wurde zur weiteren ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ammoniak-Reiniger ausgelaufen – Großeinsatz in Kolbermoor

Ammoniak-Reiniger ausgelaufen – Großeinsatz in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – In Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) hat ein ausgelaufener Ammoniak-Reiniger am Montag (1.6.2026) einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Zwei Bewohner wurden dabei leicht verletzt.

Am Nachmittag gegen 16.15 Uhr kam es in einer Wohnung zu einem häuslichen Unfall. Bei Reinigungsarbeiten war nach Angaben der Polizei Ammoniak verschüttet worden. In der Folge entstand ein deutlicher Geruch, der einen größeren Einsatz auslöste.

Die Feuerwehr wurde daraufhin mit einem Großaufgebot alarmiert. Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwehren Kolbermoor, Heufeld und Bad Aibling sowie der Kreisbrandinspektion Rosenheim. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort.

Wohnung belüftet und gereinigt

Die beiden Bewohner der Wohnung wurden durch Rettungsdienst und Notarzt erstversorgt. Sie erlitten leichte Verletzungen, konnten jedoch noch vor Ort wieder entlassen werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr entfernten den ausgelaufenen Reiniger aus der Wohnung und lüfteten die Räume gründlich. Anschließend konnten die Bewohner ihre Wohnung wieder betreten.
(Quelle: Pressemitteiljung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jetzt blüht der Holler – aber Fans von Hollerkiacherl sollten sich heuer beeilen

Jetzt blüht der Holler – aber Fans von Hollerkiacherl sollten sich heuer beeilen

Rosenheim / Bayern – Die Hollerblüte hat im Raum Rosenheim begonnen – und mit ihr die kurze Zeit für eine der beliebtesten bayerischen Süßspeisen: Hollerkiacherl. Doch heuer könnte das Zeitfenster besonders klein sein. Regen, Wind und wechselhaftes Wetter setzen den empfindlichen Blüten zu. Wer den Geschmack des Frühsommers genießen will, sollte deshalb nicht zu lange warten.

Wer den Duft des Frühsommers in Bayern beschreiben müsste, käme am Holler kaum vorbei. Gerade blüht der Schwarze Holunder auch im Raum Rosenheim wieder in voller Pracht. Seine weißen Dolden locken nicht nur Bienen an, sondern lassen bei vielen schon die Vorfreude auf eine besondere bayerische Leckerei wachsen: Hollerkiacherl.

An Feldwegen, Waldrändern oder in alten Bauerngärten zeigt sich der Holler derzeit von seiner schönsten Seite. In Bayern wird der Schwarze Holunder meist schlicht „Holler“ oder „Holder“ genannt. Seine Blütezeit beginnt in der Regel Ende Mai und dauert oft nur zwei bis vier Wochen – abhängig von Wetter und Höhenlage. Erntereif sind die duftenden Dolden, wenn sie vollständig geöffnet sind, aber noch keine braunen Stellen zeigen.

Gerade heuer könnte es schnell gehen. Denn Wind und Regen machen den zarten Blüten zu schaffen. Wer also selbst Hollerkiacherl backen oder Sirup ansetzen möchte, sollte bei trockenem Wetter die Gelegenheit nutzen. Sonst heißt es womöglich: warten bis zum nächsten Jahr.

Hollerküchlein mit Apfelmus serviert. Foto: re
 Hollerkiacherl selbst gemacht

Zutaten:

  • 8 bis 10 frische Holunderblütendolden
  • 250 Gramm Mehl
  • 250 Milliliter Milch (wahlweise helles Bier oder Weißwein)
  • 3 Eier
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Prise Salz
    Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Ausbacken
    Puderzucker oder Zimt-Zucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Die Holunderdolden vorsichtig ausschütteln, aber nicht waschen – sonst geht Aroma verloren. Die Stiele auf einige Zentimeter kürzen.

Für den Teig die Eier trennen. Eigelb mit Mehl, Milch, Zucker und Salz zu einem glatten Teig verrühren. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Öl oder Butterschmalz auf etwa 160 bis 170 Grad erhitzen. Die Dolden am Stiel halten, durch den Teig ziehen und mit der Blüte nach unten ins heiße Fett geben. Etwa ein bis zwei Minuten goldbraun ausbacken, wenden und kurz fertig backen.

Auf Küchenpapier abtropfen lassen, den Stiel entfernen und großzügig mit Puderzucker bestäuben. Besonders gut passen Vanillesauce oder eine Kugel Vanilleeis dazu, aber auch Apfelmus oder Erdbeeren.

Der magische Baum der Kelten und Bauern

Der Holler ist weit mehr als nur eine hübsche Wildpflanze. Seit Jahrtausenden begleitet er die Menschen – schon in der Steinzeit galt er als wichtige Nahrungsquelle. Für die Kelten besaß der Holunder beinahe magische Bedeutung. Er stand sinnbildlich für den Kreislauf des Lebens: Blüte, Frucht und Vergehen machten das Werden und Vergehen der Natur sichtbar.

Zugleich galt der Holler als Schutzpflanze. Im alten Volksglauben sollte er böse Geister fernhalten, Hexerei abwehren und Haus und Hof beschützen. Deshalb wurde der Strauch oft bewusst in der Nähe von Bauernhäusern gepflanzt. Auch gegen Blitzeinschläge sollte er helfen – ein Glaube, der sich über viele Generationen hielt.

In der nordischen Mythologie war der Holunder der Göttin Freya geweiht. Und viele kennen den Holler bis heute aus der Märchenwelt: Im bekannten Märchen der Brüder Grimm wohnt Frau Holle – oft auch als „Holunder-Mutter“ gedeutet – symbolisch im Baum. Wenn sie ihre Betten ausschüttelt, fällt Schnee auf die Erde.

Naturapotheke mit langer Tradition

Auch als Heilpflanze genießt der Holler seit Jahrhunderten einen besonderen Ruf. Früher wurden nahezu alle Pflanzenteile verwendet. Rinde und Blätter kamen unter anderem als Wundauflage  zum Einsatz.

Heute spielen vor allem Blüten und Beeren eine Rolle. Den Blüten wird traditionell eine schweißtreibende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt – etwa bei Erkältungen. Die dunklen Beeren gelten als Reich an Vitamin C und werden häufig zu Saft, Sirup oder Mus verarbeitet.

Doch Vorsicht: Nicht jeder Holunder ist harmlos. Der giftige Zwerg-Holunder, auch Attich genannt, sieht dem Holler ähnlich. Ein wichtiger Unterschied: Seine Beeren wachsen aufrecht, außerdem riecht die Pflanze unangenehm. Der Schwarze Holunder trägt seine Fruchtstände dagegen hängend.

Süße Kindheitserinnerung: Hollerkiacherl

Für viele in Bayern beginnt mit der Hollerblüte die Zeit einer ganz besonderen Süßspeise: Hollerkiacherl. Die duftenden Blütendolden werden in Teig getaucht und goldbraun ausgebacken – außen knusprig, innen zart und leicht aromatisch. Dick mit Puderzucker bestäubt, schmecken sie nach Kindheit, Sommer und ein bisschen Bauernhofküche.

Viele Familien haben ihr eigenes Rezept. Wichtig ist vor allem eines: Die Blüten möglichst frisch pflücken – und am besten trockenes Wetter abpassen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: re)

Mehr Umsatz, aber weniger Kaufkraft: Bayerischer Kfz-Handel mit gemischter Bilanz

Mehr Umsatz, aber weniger Kaufkraft: Bayerischer Kfz-Handel mit gemischter Bilanz

Bayern -Der Kfz-Handel in Bayern hat im ersten Quartal 2026 zwar mehr umgesetzt als im Vorjahr – nach Preisbereinigung bleibt jedoch ein Minus. Positiv entwickelt sich dagegen die Beschäftigung. Im März zieht das Geschäft spürbar an..

Der bayerische Kfz-Handel hat im ersten Quartal 2026 nominal ein Umsatzplus von 1,0 Prozent erzielt. Real – also preisbereinigt – sank der Umsatz dagegen um 0,9 Prozent. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Monatsstatistik im Kfz-Handel einschließlich Instandhaltung und Reparatur hervor.

Die Zahl der Beschäftigten im bayerischen Kfz-Handel stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent.

Besonders positiv entwickelte sich die Wirtschaftsgruppe „Handel mit Kraftwagen“. Hier legte der nominale Umsatz im ersten Quartal 2026 um 1,9 Prozent zu. Preisbereinigt ergibt sich allerdings ein Rückgang von 0,5 Prozent.

Werkstätten mit deutlichem Plus

Ein deutliches Wachstum verzeichnete die Wirtschaftsgruppe „Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen“. Hier stiegen die Umsätze sowohl nominal (+7,2 Prozent) als auch real (+4,7 Prozent).

Rückgänge gab es dagegen in zwei weiteren Bereichen des Kfz-Handels. Im „Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör“ sank der nominale Umsatz um 5,4 Prozent, real lag das Minus bei 4,5 Prozent.

Auch der Bereich „Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör; Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern“ entwickelte sich rückläufig. Hier gingen die Umsätze nominal um 6,0 Prozent und real um 6,1 Prozent zurück.

März bringt Rückenwind

Im März 2026 zeigte sich der Kfz-Handel in Bayern wieder im Plus. Der nominale Umsatz stieg um 6,4 Prozent, real lag das Wachstum bei 4,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 0,6 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Stressfrei für die Katze: Tipps zur richtigen Betreuung während Urlaub oder Reise

Stressfrei für die Katze: Tipps zur richtigen Betreuung während Urlaub oder Reise

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Urlaub, Dienstreise oder Wochenendtrip, wenn ihre Menschen wegfahren, bleiben Katzen am liebsten gut betreut zu Hause. Zwar gelten die Tiere als unabhängig, sind aber keineswegs anspruchslos, wenn es um ihre Versorgung und um soziale Kontakte geht. Wer die Betreuung sorgfältig plant, kann Stress vorbeugen und zum Wohlbefinden seiner Tiere beitragen.

Für erwachsene, gesunde Katzen ist es problemlos möglich, einige Stunden allein zu bleiben. Die Abwesenheit etwa während der Arbeitszeit ist für die meisten Tiere gut zu bewältigen, sofern Futter, Wasser und saubere Katzentoiletten zur Verfügung stehen. Länger als einen ganzen Tag sollten Katzen jedoch nicht auf sich allein gestellt sein. Jungtiere, Senioren oder kranke Stubentiger benötigen häufig sogar eine engmaschigere Aufsicht. „Katzen brauchen nicht ständig Beschäftigung, aber sie brauchen Verlässlichkeit“, erklärt Katzenexpertin und Diplom-Biologin Birgit Rödder. „Bekannte Routinen geben Sicherheit und Struktur im Alltag.“

Gut betreut im eigenen Zuhause

Für viele Katzen ist die Betreuung im vertrauten Heim die beste Option. „Hier kennen sie ihre Umgebung, die vertrauten Gerüche und ihre Rückzugsorte. Eine Freundin, Verwandte oder ein Cat-Sitter kommt dann ein- bis zweimal täglich vorbei, füttert die Tiere, nimmt sich etwas Zeit, mit ihnen zu spielen, und säubert Näpfe und Katzenklos“, so die Expertin. „Noch besser ist in der Regel ein Haussitter, der auch über Nacht bleibt und zur gewohnten Routine beiträgt.“

Die Betreuung durch Nachbarn oder Freunde ist oft schnell organisiert und kostenlos. Die Qualität kann allerdings von der Erfahrung im Umgang mit Tieren abhängen. Damit sich Katzenhalter wohl dabei fühlen, ihre Tiere kurzzeitig in die Obhut anderer zu geben, sollten sie einige Informationen bereitstellen. Dazu zählen klare Anweisungen etwa zur Art, Häufigkeit und Menge des Futters, Tipps zum typischen Verhalten der Katzen sowie die Kontaktdaten der Tierarztpraxis. Das hilft auch den Katzensittern: Je mehr sie über ihre Pfleglinge wissen, umso besser können sie ihren Bedürfnissen entsprechen. „Um allzu großen Stress für die Stubentiger zu vermeiden und ihre optimale Versorgung sicherzustellen, kommt die Vertretung am besten schon vor dem Urlaub mehrmals ins Haus, freundet sich mit den Katzen an und lernt ihre Eigenheiten kennen“, empfiehlt Rödder.

Zu Gast bei Freunden oder in der Tierpension

Während sich manch sensible Katze mit der Umgewöhnung an neue Umfelder schwertut, ist für einige Artgenossen die Unterbringung in einer Tierpension oder anderen Wohnung ganz unproblematisch. Der Vorteil dabei liegt in der kontinuierlichen Anwesenheit von Menschen, die nicht nur zu bestimmten Zeiten, sondern immer wieder einen Blick auf die Samtpfoten werfen können. Eine Übersicht über Anbieter zur Katzenbetreuung finden Interessierte auf www.leben-mit-heimtier.de.

Wie die eigenen Katzen damit umgehen, sollte man behutsam ausprobieren und trainieren. Es kann auch sinnvoll sein, einen Probeurlaub über mehrere Tage oder eine Woche zu buchen, um zu schauen, ob Mensch und Tier zusammenpassen. „Die ungewohnte Umgebung kann Stress auslösen. Dann ziehen sich die Katzen zurück und wirken angespannt. Vertraute Gegenstände wie ihre Decke, Spielzeug und die vertraute Katzenstreu können in solchen Fällen Sicherheit geben“, erklärt Rödder. „Eine gelungene Betreuung erkennt man daran, dass die Katzen nach der Rückkehr entspannt wirken. Das ist das beste Zeichen dafür, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen wurden.“

Ob Nachbar, Cat-Sitter oder Tierpension: Die perfekte Lösung orientiert sich immer am individuellen Tier und seinem Charakter. Kennt man die Vorlieben und weiß, dass es der Katze gut geht, kann man dann auch die eigene Reise besser genießen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Künstler aus Oberaudorf und Kufstein vernetzen sich für grenzüberschreitende Projekte

Künstler aus Oberaudorf und Kufstein vernetzen sich für grenzüberschreitende Projekte

Oberaudorf / Kufstein – Kunstschaffende aus Oberaudorf und Kufstein haben sich bei einem Vernetzungstreffen über gemeinsame Projekte und neue Formen der Zusammenarbeit ausgetauscht. Die Veranstaltung ist Teil des Euregio-Programms „People2People“ und soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kulturbereich nachhaltig stärken.

Die Gemeinde Oberaudorf und die Stadt Kufstein luden im Rahmen des Euregio-Programms „People2People“ zu einem Vernetzungstreffen ins Café-Bar Leichtsinn ein. Ziel war es, Künstler, Kreative sowie Kunsthandwerker aus der Euregio Inntal Region zusammenzubringen und neue Kontakte zu fördern.

Durch die Veranstaltung führte der Oberaudorfer Künstler Hannes Seebacher. Das Treffen war Teil des Projekts „Nachhaltige Wirkung von dreidimensionaler Kunst“, das den kulturellen Austausch über die Grenze hinweg stärken und langfristig eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen etablieren möchte.

Vernetzung als Grundlage für künftige Projekte

Rund 30  Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen und sich über gemeinsame Interessen, Kompetenzen und mögliche Kooperationsfelder auszutauschen. Im Mittelpunkt standen dabei die Entwicklung neuer Ideen sowie Perspektiven für künftige grenzüberschreitende Projekte.
„Es war sicher bereichernd, dass Kunstschaffende dies- und jenseits der Grenze die Gelegenheit hatten, einander besser kennenzulernen. Unabhängig davon, welchen Weg das konkrete Projekt gehen wird, entstanden am Rande dieses Netzwerktreffens doch einige Kontakte, die früher oder später zu gemeinsamen, grenzüberschreitenden Initiativen führen werden“, resümierte Klaus Reitberger, Kulturreferent der Stadt Kufstein.

Gefördert wird das Vorhaben als Euregio-Regio-Projekt im Rahmen des Interreg Bayern–Österreich Programms. Nach Angaben der Euregio soll damit die Sichtbarkeit dreidimensionaler Kunst gestärkt und ihre Bedeutung als Bestandteil eines lebendigen kulturellen Gemeindelebens nachhaltig gefördert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist-Information Oberaudorf / Beitragsbild: Dr. Matthias Bernhardt, Bürgermeister Gemeinde Oberaudorf (li) und Mag. Dr. Klaus Reitberger, Kulturreferent der Stadt Kufstein (re.) freuten sich über eine rege Teilnahme am Vernetzungstreffen Copyright Esther Jennings)

Bayerische Lieder, Akkordeon und Klassiker: Biene & Friends in Bad Aibling

Bayerische Lieder, Akkordeon und Klassiker: Biene & Friends in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Musik, Gemeinschaft und ein abwechslungsreiches Programm erwarten die Besucher bei „Biene & Friends“ am Montag, 15. Juni, in Bad Aibling. 

Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Veranstaltungsort ist der Weinkeller im Romantik Hotel Das Lindner am Marienplatz 5 in Bad Aibling.

Die Sängerin Christina Ullmann, bekannt unter dem Künstlernamen Biene, präsentiert eigene Lieder mit bayerischen Texten sowie ausgewählte Coversongs. Musikalisch unterstützt wird sie diesmal von dem Kolbermoorer Akkordeonisten und Musiklehrer Marinus Weidinger. Der Musiker verbindet aktuelle Charts, Rock- und Pop-Klassiker, Jazzstandards sowie Werke aus der Akkordeon-Literatur zu einem vielseitigen Programm.

Das Konzert findet bei freiem Eintritt statt. Der Verein Mut & Courage Bad Aibling e.V. freut sich über Spenden für die Vereinsarbeit. Platzreservierungen sind per E-Mail an info@muttutgut.org oder telefonisch unter 0179 / 7325938 (Mailbox) möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Mut & Courage Bad Aibling e.V.  / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vortrag in Brannenburg: Teresa von Avila und ihr mutiger Weg des Glaubens

Vortrag in Brannenburg: Teresa von Avila und ihr mutiger Weg des Glaubens

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Mit Teresa von Avila steht eine Frau der Kirchengeschichte im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Alois Prinz am Donnerstag, 18. Juni, in Brannenburg-Degerndorf. Dabei geht es um das außergewöhnliche Leben einer Frau, die mit ihrem Glauben, ihren Schriften und ihrem Engagement weit über ihre Zeit hinauswirkte.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus „Diakoniehaus“ in der Kirchenstraße 8 in Brannenburg-Degerndorf.
Dr. Alois Prinz beleuchtet Leben und Wirken der spanischen Ordensfrau Teresa von Avila, die als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der christlichen Spiritualität gilt.

Teresa von Avila wurde 1970 von Papst Paul VI. als erste Frau zur Kirchenlehrerin ernannt. Zu Lebzeiten sorgte sie mit ihrem persönlichen Zugang zum Glauben und ihren spirituellen Schriften für Aufsehen. Trotz zahlreicher Widerstände gründete sie in ganz Spanien Klöster, die Frauen neue Freiräume und Schutz boten.

Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Evang. Gemeindehaus „Diakoniehaus“, / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aibling – Gemeinsam: Offenes Treffen lädt zum Kennenlernen und Austauschen ein

Aibling – Gemeinsam: Offenes Treffen lädt zum Kennenlernen und Austauschen ein

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – „Aibling – Gemeinsam“ lädt am Samstag, 13. Juni, zu einem offenen Treffen nach Bad Aibling ein. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Begegnung und das Kennenlernen neuer Menschen.

Das Treffen beginnt um 14 Uhr in der Begegnungsstätte des Arbeiterwohlfahrt Ortsvereins Bad Aibling, Irlachstraße 7.
In lockerer Atmosphäre können die Teilnehmer ratschen, spielen, sich austauschen und neue Kontakte knüpfen. Alle Interessierten sind willkommen, insbesondere auch Neu-Bad Aiblinger.
Zur besseren Planung wird um Anmeldung bei Sissi Zinner-Knarr unter Telefon 0179 / 2233815 oder per E-Mail an info@muttutgut.org gebeten.

Weitere Informationen zu „Aibling – Gemeinsam“ sowie zu zahlreichen Vereinen und Initiativen vor Ort gibt es unter www.muttutgut.org.
(Quelle: Pressemitteilung Mut & Courage Bad Aibling e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 2. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Schmetterlinge Rezeptoren an ihren Füßen haben?
So prüfen sie, ob eine Pflanze geeignet ist.
Ein ungewöhnlicher Sinn der Natur.

Vielleicht probierst Du heute etwas Neues aus.

Wir wünschen Dir einen leichten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Neue Tagesklinik für Suchtmedizin am kbo-Inn-Salzach-Klinikum

Neue Tagesklinik für Suchtmedizin am kbo-Inn-Salzach-Klinikum

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum erweitert sein suchtmedizinisches Angebot: Am Standort Gabersee in Wasserburg am Inn wird zum 1. Juni 2026 eine neue tagesklinische Einrichtung für Suchterkrankungen eröffnet.

Ziel des neuen Angebots ist es, die Versorgung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen in der Region auszubauen und eine zusätzliche Behandlungsform zwischen ambulanter und stationärer Therapie zu schaffen. Zunächst stehen vier Behandlungsplätze zur Verfügung.

„Suchterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt und betreffen oft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familien und das soziale Umfeld massiv. Umso wichtiger ist es, unterschiedliche und möglichst passgenaue Behandlungsangebote vorzuhalten. Mit der neuen Tagesklinik erweitern wir unsere Versorgungsmöglichkeiten deshalb gezielt um ein wichtiges Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Therapie.“, erklärt Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des kbo-Inn-Salzach-Klinikums.

Therapie zwischen Klinik und Alltag

Die Tagesklinik verbindet eine intensive therapeutische Behandlung mit der Möglichkeit, weiterhin im eigenen sozialen Umfeld zu leben. Die Patientinnen und Patienten verbringen den Tag in einem strukturierten Setting und kehren abends nach Hause zurück. „Gerade dieser unmittelbare Bezug zum eigenen Lebensumfeld gilt in der modernen Suchtmedizin als wichtiger therapeutischer Faktor.“, so Dr. Aljoscha Spork, Chefarzt des Fachbereichs Suchtmedizin.

Behandelt werden laut Klinikum sämtliche stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen – darunter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit – ebenso wie stoffungebundene Verhaltenssüchte. Das therapeutische Konzept orientiert sich an den Standards einer qualifizierten Entzugsbehandlung und kombiniert medizinische, psychotherapeutische und sozialtherapeutische Ansätze. „Mit diesem Angebot bieten wir eine ganzheitliche Suchtbehandlung auf dem Niveau einer vollstationären Therapie an.“, erklärt Dr. Spork.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung psychiatrischer Begleiterkrankungen. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Angststörungen, ADHS, Persönlichkeitsstörungen oder psychotische Erkrankungen, die im Rahmen der Therapie mitberücksichtigt werden.

„Viele Menschen mit einer Suchterkrankung leiden gleichzeitig unter weiteren psychischen Belastungen oder Erkrankungen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die Abhängigkeit isoliert zu behandeln, sondern die gesamte psychische Situation der Betroffenen in den Blick zu nehmen.“, so Dr. Spork.

Das Angebot umfasst unter anderem psychotherapeutische Gruppen, Psychoedukation, Sport- und Bewegungstherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, sozio- und milieutherapeutische Angebote sowie Rückfallprophylaxe und Angehörigengespräche.

„Wir verfügen am kbo-ISK seit vielen Jahren über umfassende Erfahrung mit spezialisierten tagesklinischen Angeboten für unterschiedliche psychische Erkrankungen. Indem wir dieses Angebot auf den Fachbereich Suchtmedizin ausweiten, stärken wir unser teilstationäres Behandlungsangebot am Standort Wasserburg nun gezielt durch einen weiteren wichtigen Baustein.“, betont Dr. Spork.

Neue Suchtsprechstunden in Wasserburg und Rosenheim

Der Zugang zur Behandlung erfolgt über das zentrale Aufnahmemanagement des Klinikums. Eine Überweisung ist über Haus- oder Fachärzte möglich.

Ergänzend baut das Klinikum seine ambulanten Angebote aus: Bereits jetzt gibt es eine Suchtsprechstunde in der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) Wasserburg. Ab dem 1. Mai 2026 folgt ein weiteres Angebot an der PIA Rosenheim.

Die spezialisierten Sprechstunden dienen der diagnostischen Abklärung, ersten therapeutischen Orientierung sowie der Vorbereitung auf eine weiterführende suchtmedizinische Behandlung am kbo-Inn-Salzach-Klinikum.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum /  Beitragsbild: Copyright kbo-Inn-Salzach-Klinikum) 

Angriffe auf Bahnpersonal in München – Bundespolizei ermittelt nach zwei Vorfällen

Angriffe auf Bahnpersonal in München – Bundespolizei ermittelt nach zwei Vorfällen

München – In München ist es innerhalb von zwei Tagen zu zwei Angriffen auf Bahnpersonal gekommen. Betroffen waren ein Triebfahrzeugführer am S-Bahnhalt Feldmoching sowie Mitarbeiter eines Fahrscheinkontrolldienstes in Englschalking. Die Bundespolizei ermittelt in beiden Fällen.

Am Samstagnachmittag, 30.05.2026, gegen 13:10 Uhr, wurde am S-Bahnhaltepunkt Feldmoching ein 25-jähriger Triebfahrzeugführer körperlich angegriffen. Nach Angaben der Bundespolizei soll ein 46-jähriger Mann den Bahnmitarbeiter zunächst attackiert haben, nachdem dieser aus einer S-Bahn ausgestiegen war.

Der Triebfahrzeugführer konnte einem ersten Schlag noch ausweichen, wurde anschließend jedoch zu Boden gestoßen. Dort soll der Angreifer mehrfach auf ihn eingetreten haben. Zwei Zeugen griffen ein und verhinderten weitere Tritte.

Der 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen und war anschließend nicht mehr dienstfähig. Zudem wurden seine Mobiltelefone beschädigt. Die Bundespolizei traf die Beteiligten vor Ort an und nahm den 46-Jährigen zur Identitätsfeststellung mit auf die Dienststelle. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Angriff auf Bahnmitarbeiter in Englschalking

Bereits am Freitagnachmittag, 29.05.2026, kam es in einer S-Bahn der Linie S8 zu einem weiteren Vorfall. Ein 21-jähriger Fahrgast konnte bei einer Kontrolle kein gültiges Ticket vorzeigen. Am Haltepunkt Englschalking verließen die Beteiligten gemeinsam den Zug.

Auf dem Bahnsteig kam es zunächst zu einer Streitigkeit, die eskalierte. Der 21-Jährige soll einen 51-jährigen Mitarbeiter des Fahrscheinkontrolldienstes mit Faustschlägen angegriffen haben. Ein 43-jähriger Zeuge griff ein und trennte die Beteiligten, wurde dabei jedoch vom 21-Jährigen in den Arm gebissen.

Beide Bahnmitarbeiter wurden verletzt, eine Behandlung im Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Der 43-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Beteiligten wurden bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, der 21-Jährige anschließend festgenommen und später wieder entlassen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den 21-Jährigen wegen Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen sowie gegen den 46-Jährigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)