Neue Auflage des Demenzwegweisers für Rosenheim erschienen

Neue Auflage des Demenzwegweisers für Rosenheim erschienen

Rosenheim – Mit der fünften Auflage des Demenzwegweisers stellt der Verein Pro Senioren Rosenheim gemeinsam mit dem Arbeitskreis Netzwerk Demenz erneut eine umfassende Informationsbroschüre zur Verfügung. Sie richtet sich an Menschen mit Demenz, deren Angehörige sowie alle, die beruflich oder privat mit dem Thema in Berührung kommen.

Die Diagnose Demenz bringt für Betroffene und ihre Familien häufig weitreichende Veränderungen mit sich. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen entstehen oft zahlreiche Fragen zu Betreuung, Pflege, rechtlichen Themen und möglichen Unterstützungsangeboten.
Der Demenzwegweiser soll dabei helfen, einen Überblick über die vorhandenen Hilfsangebote in Rosenheim zu erhalten.

Die Broschüre informiert unter anderem über vorbeugende Maßnahmen, medizinische und pflegerische Unterstützung, rechtliche Fragestellungen, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie wichtige Anlaufstellen und Beratungsangebote in der Region.

Der Wegweiser ist ab sofort im Sozialrathaus in der Reichenbachstraße 8, an der Poststelle im Rathaus in der Königstraße 24 sowie in den Rosenheimer Bürgerhäusern erhältlich. Zusätzlich steht die Broschüre auf der Internetseite von Pro Senioren Rosenheim zum Download bereit.

Titelseite Demenzwegweiser, Copyright Pro Senioren Rosenheim

Weitere Informationen unter: Pro Senioren Rosenehim
(Quelle: Pressemitteilung Pro Senioren Rosenheim / Foto: Titelseite Demenzwegweiser, Copyright Pro Senioren Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radio Plapperzahn – Sonne im Gepäck: Familienprogramm im Freilichtmuseum Amerang

Radio Plapperzahn – Sonne im Gepäck: Familienprogramm im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Das Freilichtmuseum Amerang lädt am Sonntag, 2. August, um 15.30 Uhr zu einem unterhaltsamen Familiennachmittag ein. Auf dem Programm steht „Radio Plapperzahn – Sonne im Gepäck“, eine Märchenerzählung mit Musik von Stefan Murr und Heinz-Josef Braun.

Die beiden Autoren, Komponisten und Schauspieler schlüpfen dabei in zahlreiche Rollen und lassen die Moderatoren der fiktiven Radiosendung „Radio Plapperzahn“ auf die Bühne zurückkehren. Rainer und Rene, die bereits aus verschiedenen bayerischen Märchenadaptionen bekannt sind, führen mit viel Witz durch ein abwechslungsreiches Programm.
Freuen dürfen sich Besucher auf ein musikalisches Feuerwerk mit Tierfiguren wie der „Schlange Susi“, dem „Fischballett vom Badesee“, „Käpt’n Schwalbe“ oder der Schweine-Funk-Band „Earth, Wind & Schweinzl“. Das Programm richtet sich an Kinder ebenso wie an Erwachsene und verspricht beste Unterhaltung für die ganze Familie.

Die Vorstellung beginnt um 15.30 Uhr. Karten können vorab per E-Mail an museum@flm-amerang.de reserviert werden. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder, jeweils zuzüglich Museumseintritt.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Stefan Murr und Heinz-Josef Braun animieren Jung und Alt zum Mitsin-gen und Schmunzeln. Copyright Murr/Braun.)

Historische Bulldogs rollen nach Pfaffenhofen: Oldtimer-Treffen am Sonntag

Historische Bulldogs rollen nach Pfaffenhofen: Oldtimer-Treffen am Sonntag

Schechen / Landkreis Rosenheim – Freunde historischer Landtechnik kommen am Sonntag, 26. Juli, auf ihre Kosten: Der Bulldog-Club Langenpfunzen veranstaltet zum 17. Mal sein Bulldog-Oldtimer-Treffen auf der Festwiese in Pfaffenhofen (bei Schechen). Beginn ist um 9 Uhr. Das Veranstaltungsgelände ist über die Weidestraße erreichbar.

Nach Angaben des Veranstalters werden zahlreiche historische Bulldogs, Traktoren und landwirtschaftliche Geräte erwartet. Besitzer entsprechender Fahrzeuge aus der Region sind eingeladen, ihre Oldtimer zu präsentieren. Eine Startgebühr wird nicht erhoben.
Auch Besucher ohne eigenes Fahrzeug sind willkommen. Der Eintritt ist frei. Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit.

Musik ohne große Bühne

Für das leibliche Wohl ist mit einem gastronomischen Angebot gesorgt. Musikalisch begleitet wird der Tag von der Gruppe „Hoizfrei Söchtnau“. Bewusst verzichtet der Veranstalter auf eine Beschallung über Lautsprecher. So sollen Gespräche unter den Besuchern und der Austausch der Oldtimerfreunde im Mittelpunkt stehen.

Diesmal nur eintägig

Im Unterschied zu den vergangenen Jahren findet das Bulldog-Oldtimer-Treffen diesmal ausschließlich an einem Tag statt. Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Veranstaltungsgelände sowie ein Fahrerlager werden deshalb nicht angeboten.
Der Bulldog-Club Langenpfunzen setzt sich seit mehr als vier Jahrzehnten für den Erhalt historischer landwirtschaftlicher Fahrzeuge und Geräte ein.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Straßennamen in Rosenheim: Alfred-Berchtold-Weg

Straßennamen in Rosenheim: Alfred-Berchtold-Weg

Rosenheim – Manche Straßennamen erinnern an Könige, Künstler oder berühmte Politiker. Der Alfred-Berchtold-Weg erinnert an einen Mann, dessen Name heute nur noch wenigen bekannt ist – obwohl sein Lebensweg beispielhaft für Mut, Standhaftigkeit und den demokratischen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg steht. In unserer Serie „Straßennamen in Rosenheim“ werfen wir jeden Donnerstag einen Blick auf die Geschichten hinter den Straßenschildern der Stadt.

Wer heute durch den Rosenheimer Stadtteil Westerndorf St. Peter fährt, wird den Alfred-Berchtold-Weg vielleicht kaum bewusst wahrnehmen. Dabei verbirgt sich hinter dem Namen eine außergewöhnliche Persönlichkeit, deren Lebensweg eng mit den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte verbunden ist.

Wegen seines Glaubens verfolgt

Alfred Berchtold wurde 1904 in Bayerisch Gmain geboren und entschied sich früh für den Priesterberuf. Gleichzeitig engagierte er sich in der katholischen Arbeiterbewegung und setzte sich für soziale Gerechtigkeit sowie die Rechte der Arbeitnehmer ein.
Seine christliche Überzeugung brachte ihn während der Zeit des Nationalsozialismus in Konflikt mit dem Regime. Am 2. Juli 1938 wurde er verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Später folgten die Konzentrationslager Buchenwald und erneut Dachau, wo er im sogenannten Pfarrerblock inhaftiert war. Erst am 26. April 1945 wurde er während eines Evakuierungsmarsches von amerikanischen Truppen befreit.

Seine Erlebnisse verarbeitete Berchtold später in Erinnerungsberichten. Sie zählen heute zu den wichtigen Zeitzeugnissen über die Verfolgung katholischer Geistlicher im Nationalsozialismus.

Neubeginn nach dem Krieg

Nach seiner Befreiung widmete sich Alfred Berchtold dem Wiederaufbau. Bereits 1945 übernahm er im Kloster Reisach bei Oberaudorf den Wiederaufbau einer Bildungsstätte der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Von dort aus entwickelte sich sein Wirken für die Erwachsenenbildung und den gesellschaftlichen Neuanfang in der Nachkriegszeit.
Später baute er das Katholische Sozialinstitut in Freising mit auf und leitete es über viele Jahre. Darüber hinaus gehörte er 1967 zu den Gründungsmitgliedern der Hanns-Seidel-Stiftung und war dort bis 1973 Vorstandsmitglied.

Warum ein Weg in Rosenheim?

Der Bezug zu Rosenheim ergibt sich aus seinem Wirken in der Region. Mit seiner Arbeit im Kloster Reisach prägte Alfred Berchtold den gesellschaftlichen Wiederaufbau im südöstlichen Oberbayern nachhaltig. Die Stadt Rosenheim würdigte dieses Engagement mit der Benennung des Alfred-Berchtold-Wegs im Stadtteil Westerndorf St. Peter.
Eine Besonderheit: Nach heutigem Kenntnisstand handelt es sich um die einzige Straße in Deutschland, die seinen Namen trägt.

Ein stilles Zeichen der Erinnerung

Der Alfred-Berchtold-Weg erinnert an einen Menschen, der trotz Verfolgung an seinen Überzeugungen festhielt und sich nach dem Ende der NS-Diktatur für Bildung, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzte.
Gerade weil sein Name heute vielen unbekannt ist, erfüllt der Straßenname seinen Zweck: Er bewahrt die Erinnerung an einen Mann, dessen Lebensgeschichte zeigt, wie wichtig Mut und Haltung in schwierigen Zeiten sein können – und dass Zivilcourage oft im Stillen beginnt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: ai generiert)

TSV 1860 Rosenheim startet mit Pokalsieg in die Saison

TSV 1860 Rosenheim startet mit Pokalsieg in die Saison

Rosenheim – Erfolgreicher Pflichtspielauftakt für die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim: Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim FC Ismaning hat das Team den Einzug in die nächste Runde des Toto-Pokals geschafft.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten die Rosenheimer in der Anfangsphase mit hohem Tempo unter Druck. Die erste Mannschaft des TSV 1860 überstand diese Phase ohne Gegentor und fand anschließend immer besser in die Partie.

Doppelschlag bringt Rosenheim in Führung

Kurz vor der Pause belohnte sich der TSV 1860 Rosenheim für eine konzentrierte Leistung. Zwei sehenswert herausgespielte Angriffe führten zur 2:0-Führung.
E. Muhameti brachte die Rosenheimer in der 37. Minute mit 1:0 in Führung. Sechs Minuten später erhöhte N. Markulin auf 2:0.
Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang dem FC Ismaning allerdings der Anschlusstreffer. A. Cazorla verkürzte in der 45. Minute auf 1:2 und brachte die Gastgeber zurück ins Spiel.

Ismaning erhöht Druck in Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken.
In der Schlussphase erhöhte der FC Ismaning den Druck noch einmal deutlich. Die Defensive des TSV 1860 Rosenheim hielt jedoch stand, sodass die Führung bis zum Abpfiff Bestand hatte. Damit zog die erste Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim mit einem 2:1-Erfolg beim FC Ismaning in die nächste Runde des Toto-Pokals ein.

Tore:
0:1 E. Muhameti (37.)
0:2 N. Markulin (43.)
1:2 A. Cazorla (45.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim /  Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

 

Schweinehalter in Bayern unter Druck: Verbände werben für fairen Preisrahmen

Schweinehalter in Bayern unter Druck: Verbände werben für fairen Preisrahmen

Bayern –  Viele Schweinehalter in Bayern stehen aktuell wirtschaftlich unter Druck. Nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands sind die Preise für Schlachtschweine und Ferkel deutlich gesunken, während die Produktionskosten für die Betriebe hoch bleiben. Der Verband spricht von einer angespannten Situation und fordert schnelle Unterstützung.

Gleichzeitig wollen der Bayerische Bauernverband und der Fleischerverband Bayern die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Metzgereien stärken. Ein freiwilliger Preisrahmen soll nach ihrer Vorstellung dazu beitragen, regionale Strukturen der Schweinehaltung und Verarbeitung zu erhalten.

Was bedeutet „Schweinekrise“?

Mit dem Begriff ist keine Tierseuche gemeint. Gemeint ist die wirtschaftlich schwierige Situation vieler Schweinehalter. Nach Angaben des Bayerischen Bauernverbands reichen die aktuellen Erzeugerpreise für viele Betriebe nicht mehr aus, um die laufenden Kosten zu decken. Besonders betroffen seien Ferkelerzeuger und Schweinemäster.
Der Verband verweist außerdem darauf, dass einige Betriebe bereits geplante Investitionen zurückstellen würden – auch bei Vorhaben, für die staatliche Förderungen bewilligt wurden.

BBV fordert Unterstützung für Betriebe

Der Bayerische Bauernverband hatte deshalb zu einem Krisengespräch eingeladen. Daran nahmen nach Angaben des Verbands unter anderem Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sowie Vertreter aus Erzeugung, Schlachtung, Metzgerhandwerk und Gastronomie teil.

Der BBV fordert unter anderem:

  • Zinszuschüsse bei Darlehen der Rentenbank,
  • steuerliche Hilfsmaßnahmen,
  • Abschlagszahlungen auf Direktzahlungen.

BBV-Präsident Günther Felßner fasste die Lage aus Sicht des Verbands so zusammen:

„Jetzt muss schnell gehandelt werden, sonst geht unseren Schweinehaltern die Luft aus. Hier steht die gesamte Wertschöpfungskette von bayerischem Schweinefleisch im Feuer!“

Branche sieht regionale Versorgung gefährdet

Nach Ansicht des Bayerischen Bauernverbands geht es nicht nur um einzelne Betriebe, sondern um die gesamte Kette von der Landwirtschaft bis zur Verarbeitung. Auch Themen wie Herkunft und Regionalität spielten beim Krisengespräch eine Rolle. Der BBV appellierte laut eigener Mitteilung an Handel, Verarbeitung und Gastronomie, stärker auf bayerisches Schweinefleisch zu setzen.
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber habe laut BBV den akuten Handlungsbedarf betont. Aus ihrer Sicht brauche es unter anderem Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität der Betriebe, eine Stärkung des Absatzes von heimischem Schweinefleisch sowie weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit.

Freiwilliger Preisrahmen für Landwirte und Metzger

Parallel zur politischen Diskussion werben der Bayerische Bauernverband und der Fleischerverband Bayern für mehr Verlässlichkeit zwischen Landwirten und Metzgereien.
Die beiden Verbände empfehlen Handwerksmetzgereien, mit ihren Vertragslandwirten für das Jahr 2026 eine freiwillige Preisuntergrenze von 1,60 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht zu vereinbaren.
Für den Fall einer späteren Markterholung empfehlen sie außerdem, im Rahmen individueller Vereinbarungen einen Orientierungswert von 2,20 Euro je Kilogramm als mögliche Preisobergrenze anzustreben.

Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine feste Vorgabe. Der Preiskorridor sei laut Verbänden lediglich ein Appell an die Fairness und eine Empfehlung für mögliche Vereinbarungen zwischen den jeweiligen Betrieben.

„Wir stehen zu unseren Landwirten“

Der Landesinnungsmeister des bayerischen Metzgerhandwerks, Konrad Ammon, erklärt:

„Wir stehen zu unseren Landwirten. Deswegen empfehlen wir auch eine absolute Preisuntergrenze von 1,60 Euro. Viele Betriebe haben uns bereits signalisiert, ohnehin schon eine Untergrenze mit ihrem Landwirt vereinbart zu haben. Wir können allerdings nur an Fairness appellieren. Die Entscheidung treffen immer beide Partner vor Ort. Aber eine gute Partnerschaft ist keine Einbahnstraße. Deswegen ist uns auch das klare Bekenntnis der Landwirte wichtig, die gegenseitige Bedeutung, die Unterstützung des Metzgerhandwerks und den fairen Preiskorridor auch im Falle von steigenden Preisen zu einem späteren Zeitpunkt nicht zu vergessen.“
(Quelle: Pressemitteilungen BBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Heuballenpresse gerät in Brand – Feuer greift auf Feld über

Heuballenpresse gerät in Brand – Feuer greift auf Feld über

Feldkirchen – Westerham – Ein Brand an einer Heuballenpresse hat am Mittwochnachmittag (22.7.2026)  im Gemeindegebiet Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 1,5 Hektar Feldfläche wurden durch die Flammen beschädigt.

Nach Angaben der Polizei war eine Landwirtin gegen 16.35 Uhr südlich der Kreisstraße zwischen Vagen und Feldolling mit einem Traktor und einer angehängten Rundballenpresse auf einem Feld beschäftigt, als die Maschine in Brand geriet.

Funken entzündet Stroh in der Presse

Vermutlich löste ein Stein innerhalb der Presse einen Funken aus, der das Stroh entzündete. Die Landwirtin konnte nach Angaben der Polizei noch rechtzeitig die Zugmaschine abkoppeln und sich mit Abstand in Sicherheit bringen. Ein Kollege alarmierte währenddessen die Feuerwehr.
Trotz des schnellen Eingreifens breitete sich das Feuer auf die angrenzende Stoppelwiese aus. Durch den ungünstig stehenden Wind wurden die Flammen weiter angefacht. Insgesamt verbrannten rund 1,5 Hektar Feldfläche.

Die Feuerwehren aus Feldkirchen-Westerham, Feldolling und Vagen waren mit insgesamt 55 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen im Einsatz. Sie konnten den Brand an der Maschine und auf dem Feld unter Kontrolle bringen.
Verletzt wurde niemand. An der Heuballenpresse entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Die Kreisstraße zwischen Vagen und Feldolling musste bis etwa 18.15 Uhr vollständig gesperrt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw-Dichte: Landkreis Rosenheim deutlich vor der Stadt

Pkw-Dichte: Landkreis Rosenheim deutlich vor der Stadt

Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim gibt es deutlich mehr zugelassene Pkw pro Einwohner als in der Stadt Rosenheim. Neue Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik zeigen ein klares Stadt-Land-Gefälle: Während der Landkreis bei der Pkw-Dichte insgesamt über dem bayerischen Durchschnitt liegt, bleibt die Stadt Rosenheim darunter.

Zum Stichtag 1. Januar 2026 kamen im Landkreis Rosenheim 694,1 Pkw je 1.000 Einwohner. In der Stadt Rosenheim lag die Pkw-Dichte insgesamt bei 555,3 Pkw je 1.000 Einwohner. Damit kommen im Landkreis rechnerisch rund 139 Fahrzeuge mehr je 1.000 Einwohner auf die Bevölkerung als in der Stadt.

Kurz erklärt: Was bedeutet Pkw-Dichte?

Die Pkw-Dichte zeigt, wie viele Personenkraftwagen auf 1.000 Einwohner kommen. Ein Wert von 639 bedeutet beispielsweise: In Bayern gibt es rechnerisch 639 Pkw je 1.000 Einwohner.
Bei der Pkw-Dichte insgesamt werden alle zugelassenen Pkw berücksichtigt. Dazu zählen neben privaten Fahrzeugen auch beispielsweise Firmen- und Dienstwagen.
Die private Pkw-Dichte betrachtet dagegen nur Fahrzeuge, die auf Privatpersonen zugelassen sind. Sie zeigt damit genauer, wie viele Autos den Einwohnern privat zur Verfügung stehen.

Landkreis über Bayern-Durchschnitt

Bayernweit lag die Pkw-Dichte insgesamt zum Jahresbeginn 2026 bei 639 Fahrzeugen je 1.000 Einwohner. Damit liegt der Freistaat weiterhin deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 593 Pkw je 1.000 Einwohner.

Der Landkreis Rosenheim liegt mit 694,1 Pkw je 1.000 Einwohner über diesem Wert. Die Stadt Rosenheim kommt mit 555,3 Pkw je 1.000 Einwohner dagegen auf einen deutlich niedrigeren Wert.

Auch bei privaten Pkw zeigt sich der Unterschied

Nicht nur bei der Gesamtzahl der zugelassenen Fahrzeuge gibt es Unterschiede. Auch bei den privaten Pkw liegt der Landkreis deutlich vor der Stadt:

  • Landkreis Rosenheim: 624,1 private Pkw je 1.000 Einwohner
  • Stadt Rosenheim: 467,4 private Pkw je 1.000 Einwohner

Der Abstand beträgt hier rund 157 private Fahrzeuge je 1.000 Einwohner.

Warum auf dem Land mehr Autos vorhanden sind

Die Unterschiede zwischen Stadt und Landkreis entsprechen dem Muster, das auch das Bayerische Landesamt für Statistik beschreibt: In ländlichen Regionen ist die Pkw-Dichte häufig höher als in Städten.
Ein Grund dafür sind längere Wege zur Arbeit und eine geringere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Während in Städten viele Wege auch mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden können, sind Menschen in ländlicheren Regionen häufiger auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen.

Ingolstadt mit höchster Pkw-Dichte

Bayernweit weist die Stadt Ingolstadt mit 738 Pkw je 1.000 Einwohner die höchste Pkw-Dichte insgesamt auf. Bei den Landkreisen liegen Dingolfing-Landau (733), Rottal-Inn (731) und Cham (728) an der Spitze.

Die niedrigsten Werte unter den bayerischen Städten haben Nürnberg mit 468 und Augsburg mit 472 Pkw je 1.000 Einwohner.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kontrollen im Rosenheimer Atrium: Marihuana und verbotenes Messer sichergestellt

Kontrollen im Rosenheimer Atrium: Marihuana und verbotenes Messer sichergestellt

Rosenheim – Eine Polizeikontrolle im Rosenheimer Atrium hat am Mittwochabend (22.7.2026)  für zwei junge Menschen Konsequenzen. Nach Angaben der Polizei stellten die Beamten dabei sowohl eine geringe Menge Marihuana als auch ein Einhandmesser sicher.

Die Kontrolle fand gegen 18.30 Uhr im Bereich des Atriums an der Münchener Straße statt. Nach Angaben der Polizei wurde bei einer 15-Jährigen aus Stephanskirchen eine geringe Menge Marihuana gefunden. Die Beamten stellten die Betäubungsmittel sicher und informierten die Erziehungsberechtigten.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Außerdem kontrollierten die Einsatzkräfte einen 19-jährigen Rosenheimer. Bei ihm fanden sie ein Einhandmesser, das er nach den geltenden Vorschriften nicht mit sich führen durfte. Das Messer wurde sichergestellt.
Gegen den 19-Jährigen leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Neubau der Mangfallkanalbrücke: Drei Wochen Vollsperrung auf der Äußeren Münchener Straße

Neubau der Mangfallkanalbrücke: Drei Wochen Vollsperrung auf der Äußeren Münchener Straße

Rosenheim – Im Rahmen des Neubaus der Mangfallkanalbrücke erhält die Äußere Münchener Straße zwischen der Einmündung Krainstraße und der Kreuzung zum Aicher Park eine neue Asphaltdecke. Für die erforderlichen Arbeiten muss der betroffene Straßenabschnitt von Montag, 3. August, bis einschließlich Mittwoch, 19. August, vollständig für den Verkehr gesperrt werden.

Mit der Asphaltdeckensanierung werden die Straße und die darunterliegende Infrastruktur an den Neubau der Brücke angepasst. Ziel ist es, den Bereich langfristig leistungsfähig auszubauen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Stadt hat den Bauzeitraum bewusst in die Sommerferien gelegt, da in dieser Zeit erfahrungsgemäß weniger Verkehr unterwegs ist. Dadurch sollen die Auswirkungen der Vollsperrung möglichst gering gehalten werden.

Um die Dauer der Sperrung für Verkehrsteilnehmer transparent darzustellen, wird zum Beginn der Bauarbeiten eine sogenannte Countdown-Ampel aufgestellt. Diese zeigt täglich die verbleibende Zeit bis zum Ende der Vollsperrung an.

Für den Durchgangsverkehr wird eine ausgeschilderte Umleitung eingerichtet. Während der gesamten Bauphase bleibt der Anlieferverkehr für die ortsansässigen Unternehmen möglich. Dieser wird durch Sicherungsposten koordiniert, damit die Betriebe weiterhin erreichbar bleiben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim, Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 23. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Eis unter bestimmten Bedingungen wieder schmelzen kann, obwohl die Temperatur unter dem normalen Gefrierpunkt liegt?
Durch Druck, Salz oder andere Einflüsse kann sich der Gefrierpunkt von Wasser verändern.
Die Welt funktioniert nicht immer so, wie wir erwarten.

Vielleicht entdeckst Du heute etwas, das anders ist, als es auf den ersten Blick scheint.

Wir wünschen Dir einen faszinierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Rosenheimer Keferwald als Freizeitort? Bundespolizei lehnt Öffnung des Geländes ab

Rosenheimer Keferwald als Freizeitort? Bundespolizei lehnt Öffnung des Geländes ab

Rosenheim – Für viele Rosenheimer ist der Keferwald seit jeher mehr als nur ein Stück Wald: Er steht für Natur, Bewegung und Erholung. Einst zog der Trimm-Dich-Pfad viele Sportler in das Gebiet, später gab es immer wieder Ideen, den Bereich wieder stärker für Freizeitaktivitäten zu nutzen. Die Hoffnung, dafür auch das von der Bundespolizei genutzte Gelände westlich der Pürstlingstraße öffnen zu können, erfüllt sich aktuell aber nicht.

Wie die Stadtverwaltung in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mitteilte, lehnt die Bundespolizei eine Öffnung des Geländes für die Öffentlichkeit derzeit ab. Auch ein Verkauf der Flächen ist aktuell nicht vorgesehen.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

SPD wollte Freizeitnutzung im Keferwald stärken

Die Rosenheimer SPD-Stadtratsfraktion hatte im Herbst 2024 vorgeschlagen, das Areal langfristig als öffentlich zugänglichen Erholungsraum weiterzuentwickeln. Dabei sollte auch geprüft werden, ob der historische Ferdinand-Schlögl-Weg wiederhergestellt werden kann.

Der Wunsch nach einer stärkeren Nutzung des Keferwalds für Freizeit und Sport reicht allerdings weiter zurück. Im August 1978 wurde dort ein drei Kilometer langer Trimm-Dich-Pfad mit zehn Stationen eröffnet. Über viele Jahre war die Strecke ein beliebter Treffpunkt für Sportler.
Eine Wiederbelebung des ursprünglichen Pfades scheiterte später an rechtlichen Fragen rund um verschiedene Grundstücke. Dabei betrafen die damaligen Probleme nicht das Gelände der Bundespolizei, sondern andere angrenzende private Flächen. Trotzdem blieb der Keferwald in der Stadtpolitik immer wieder Thema, wenn es um Naherholung und Freizeitmöglichkeiten ging.

Bundespolizei nutzt Gelände weiterhin

Eigentümerin der Flächen westlich der Pürstlingstraße ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Genutzt wird das Gelände von der Bundespolizeiabteilung Deggendorf.

Nach Angaben der Stadt liegt inzwischen eine schriftliche Stellungnahme der Bundespolizei vor. Darin wird mitgeteilt, dass das Gelände weiterhin für die eigenen Zwecke genutzt werde. Eine Beendigung des Mietverhältnisses sei nicht geplant. Einer Öffnung des Areals für die Öffentlichkeit werde nicht zugestimmt.
Von Seiten der BImA gibt es derzeit keine Pläne für einen Verkauf oder eine Öffnung des Geländes. Die Flächen sind langfristig vermietet. Sollte das Mietverhältnis irgendwann enden, müsste zunächst geprüft werden, ob weiterhin ein Bedarf des Bundes besteht. Erst danach könnten die Grundstücke möglicherweise anderen Interessenten, etwa Kommunen, angeboten werden.

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan erklärte in der Sitzung dazu, dass es bei vergleichbaren Bundesflächen derzeit ähnliche Herausforderungen gebe. Aufgrund der veränderten sicherheitspolitischen Lage werde bei Flächen des Bundes stärker geprüft, ob diese künftig für eigene staatliche Aufgaben benötigt werden könnten.

Wald bleibt wichtiger Ausgleichsraum

Bei den betroffenen Grundstücken handelt es sich überwiegend um Waldflächen. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass diese bereits heute eine wichtige Funktion für Rosenheim erfüllen – unter anderem als Schutzwald für Immissionen, Lärm und das lokale Klima – aber aus dem Wunsch, dieses Areal für die Öffentlichkeit erlebbarer zu machen, wird nach aktuellem Stand vorerst nichts. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)