Fußgängerin an Kreuzung in Rosenheim von Auto erfasst

Fußgängerin an Kreuzung in Rosenheim von Auto erfasst

Rosenheim – Eine 54-jährige Fußgängerin ist am Donnerstagmorgen (23.7.2026) beim Überqueren einer Kreuzung in Rosenheim von einem Auto erfasst und leicht verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr an der Kreuzung Chiemseestraße / Innsbrucker Straße. Nach Angaben der Polizei war eine 39-jährige Autofahrerin auf der Chiemseestraße in Richtung TÜV-Kreuzung unterwegs und wollte bei Grünlicht nach links in die Innsbrucker Straße abbiegen.
Zur gleichen Zeit überquerte die Fußgängerin den dortigen Überweg ebenfalls bei grüner Ampel. Die Autofahrerin übersah die Frau und erfasste sie mit der linken vorderen Fahrzeugseite.

Die 54-Jährige wurde dadurch zu Boden gestoßen und anschließend leicht verletzt in ein Klinikum gebracht. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand nach Angaben der Polizei kein sichtbarer Schaden.
Gegen die Autofahrerin wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

76-jähriger Urlauber stirbt bei Bergunfall im Karwendel

76-jähriger Urlauber stirbt bei Bergunfall im Karwendel

Mittenwald / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Bei einem Bergunfall im Bereich Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) ist am Donnerstagnachmittag (23.7.2026) ein 76-jähriger Urlauber ums Leben gekommen. Die Alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Murnau hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

Nach Angaben der Polizei befand sich der Mann gemeinsam mit seiner Ehefrau gegen 14.18 Uhr beim Abstieg im unteren Bereich des Leitersteigs im Karwendel. Kurz vor Erreichen des Tals kam er in einer anspruchsvolleren Passage des Steigs zu Fall.
Dabei verlor der 76-Jährige den Halt und stürzte rund 70 Meter durch den steilen Bergwald ab. Seine Ehefrau setzte anschließend den Notruf ab.

Reanimationsversuche blieben erfolglos

Die alarmierte Alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Murnau mit Sitz in Mittenwald sowie die Bergwacht Mittenwald konnten den Verunglückten auffinden und begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 14 aus Traunstein konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Alpine Einsatzgruppe West übernahm die Unfallaufnahme sowie die Bergung des Verstorbenen mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers. Ein staatlich geprüfter Polizeiberg- und Skiführer führt die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache. Nach aktuellem Stand gehen die Einsatzkräfte von einem alleinbeteiligten Unfall aus.
Die Ehefrau des Verstorbenen wurde durch drei Einsatzkräfte des Kriseninterventionsdienstes der Bergwacht betreut. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte der Bergwacht Mittenwald sowie vier Kräfte der Grenzpolizeiinspektion Murnau im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Felder, weniger Ernte: Spargel und Erdbeeren bleiben in Bayern hinter Erwartungen zurück

Mehr Felder, weniger Ernte: Spargel und Erdbeeren bleiben in Bayern hinter Erwartungen zurück

Bayern – Mehr Fläche, aber weniger Ertrag: Obwohl in Bayern 2026 mehr Spargel und Erdbeeren angebaut werden als im Vorjahr, fällt die Ernte voraussichtlich geringer aus. Grund dafür sind vor allem schwierige Wetterbedingungen mit kalten Frühjahrsnächten, Spätfrösten, Hitzephasen und Trockenheit.

Das zeigen erste Ergebnisse der Gemüsevorerhebung des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Spargelanbau wächst – Ertrag geht zurück

Beim Spargel ist die Anbaufläche in Bayern weiter gestiegen. Insgesamt wachsen die Stangen auf rund 4.100 Hektar. Das sind knapp sechs Prozent mehr als im Vorjahr und sogar rund 14 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025.
Allerdings konnten nicht alle Flächen bereits geerntet werden. Rund 500 Hektar entfallen auf junge Spargelanlagen, die noch keinen Ertrag bringen.

Auf den ertragsfähigen Flächen wird für 2026 mit einem durchschnittlichen Ertrag von rund 55,7 Dezitonnen pro Hektar gerechnet. Damit liegt der Ertrag deutlich unter dem Vorjahr: 2025 waren es noch 62,9 Dezitonnen pro Hektar.
Insgesamt erwarten die Statistiker eine Spargelernte von rund 20.100 Tonnen. Das sind etwa 600 Tonnen oder drei Prozent weniger als 2025. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen Jahre liegt die Erntemenge jedoch weiterhin leicht darüber.

Erdbeerernte ebenfalls rückläufig

Auch bei Erdbeeren zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Anbaufläche steigt: Im Jahr 2026 werden Erdbeeren auf rund 1.700 Hektar angebaut – rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr.
Trotz der größeren Fläche bleibt die Ernte voraussichtlich hinter dem Vorjahr zurück. Der durchschnittliche Ertrag im Freiland liegt nach ersten Schätzungen bei 64,4 Dezitonnen pro Hektar. Das entspricht einem Rückgang von sieben Prozent gegenüber 2025. Insgesamt wird mit einer Erdbeerernte von rund 10.900 Tonnen gerechnet. Das sind etwa 400 Tonnen weniger als im vergangenen Jahr.

Wetter stellte Betriebe vor Herausforderungen

Die Saison verlief für Spargel- und Erdbeerbetriebe in Bayern nicht einfach. Kalte Nächte im Frühjahr und einzelne Spätfröste bremsten zunächst das Wachstum. Später sorgten heiße Wetterphasen und Trockenheit für zusätzliche Belastungen.

Die jetzt veröffentlichten Zahlen sind allerdings noch vorläufig. Die endgültigen Ergebnisse der Gemüsehaupterhebung werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 vorliegen. Für Spargelfreunde ist die Saison 2026 bereits beendet: Traditionell endet die Ernte am 24. Juni, dem Johannistag. Die Erdbeerernte läuft dagegen vielerorts noch weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hundstage haben begonnen – doch mit Hunden haben sie eigentlich gar nichts zu tun

Hundstage haben begonnen – doch mit Hunden haben sie eigentlich gar nichts zu tun

Rosenheim – Ein Hund steht ganz entspannt im Wasser am Rosenheimer Ludwigsplatz und genießt sichtlich die kleine Abkühlung. Das Bild könnte kaum besser zu den Hundstagen passen. Tatsächlich führt der Name jedoch auf eine falsche Fährte. Mit unseren vierbeinigen Begleitern haben die Hundstage nämlich so gut wie nichts zu tun – stattdessen geht es um einen der hellsten Sterne am Himmel. Und streng genommen würden die „echten“ Hundstage heute sogar erst Ende August beginnen.

Seit Donnerstag (23. Juli) dauern die Hundstage. Traditionell reichen sie bis zum 23. August und gelten als die statistisch heißeste Zeit des Jahres. Schon ihr Name sorgt dabei immer wieder für Verwunderung.

Der Hund am Himmel

Der Begriff geht auf das Sternbild Großer Hund und dessen hellsten Stern Sirius zurück. Sirius wird deshalb auch „Hundsstern“ genannt und ist der hellste Stern am Nachthimmel.
Bereits vor mehr als 4.000 Jahren beobachteten die alten Ägypter, dass Sirius im Hochsommer kurz vor Sonnenaufgang wieder am Morgenhimmel erschien. Für sie war das ein bedeutendes Ereignis, denn sein erster sichtbarer Aufgang fiel damals mit der lebenswichtigen Nilschwemme zusammen.

Später übernahmen die Griechen und Römer diese Himmelsbeobachtung. Sie prägten den lateinischen Begriff dies caniculares – die Hundstage. Damals glaubte man, die Strahlung des hellen Sterns verstärke die Kraft der Sonne und verursache die drückende Sommerhitze. Heute weiß man: Sirius hat auf das Wetter keinerlei Einfluss.

Eigentlich beginnen die Hundstage heute erst Ende August

Hier kommt eine Besonderheit ins Spiel, die viele nicht kennen. Durch die langsame Taumelbewegung der Erdachse – die sogenannte Präzession – hat sich der Sternenhimmel im Laufe der Jahrtausende verschoben. Während Sirius zur Zeit der Römer Ende Juli am Morgenhimmel erschien, ist das in Deutschland heute erst um den 30. August der Fall.
Astronomisch betrachtet müssten die Hundstage deshalb heute eigentlich vom 30. August bis etwa 30. September dauern. Der traditionelle Zeitraum vom 23. Juli bis 23. August blieb jedoch im Kalender erhalten und wird bis heute verwendet.

Warum es ausgerechnet jetzt oft besonders heiß wird

Obwohl Sirius keinen Einfluss auf das Wetter hat, liegen die Hundstage statistisch tatsächlich häufig in der heißesten Phase des Sommers.
Der Grund dafür ist einfach: Nach dem astronomischen Sommerbeginn im Juni erwärmen sich Böden, Städte und Gewässer über Wochen hinweg immer weiter. Erst Ende Juli und Anfang August ist die gespeicherte Wärme meist am größten. Treffen dann stabile Hochdruckgebiete auf Mitteleuropa, entstehen häufig längere Hitzeperioden.

Zwischen Aberglauben und Wirklichkeit

Mit den Hundstagen verbanden die Menschen früher zahlreiche Ängste. Im Mittelalter glaubte man beispielsweise, die große Hitze mache Hunde aggressiv oder begünstige die damals gefürchtete „Hundswut“, also die Tollwut. In manchen Regionen wurden Hunde deshalb besonders streng beaufsichtigt.
Heute weiß man, dass zwischen Sirius und der Krankheit keinerlei Zusammenhang besteht.

Was sagen die Bauernregeln?

Seit Jahrhunderten versuchen Bauernregeln, aus dem Wetter der Hundstage Rückschlüsse auf Herbst und Winter zu ziehen.

Bekannt sind unter anderem:

  • „Hundstage heiß, bringen Winter lang und weiß.“
  • „Was die Hundstage gießen, muss der Winzer büßen.“
  • „Sind die Hundstage voller Sonnenschein, wird das Jahr voll gutem Wein.“
  • „Wie die Hundstage einbrechen oder ausgehen, so wird sich das Wetter im Herbst verhalten.“

Wissenschaftlich belegt sind diese Vorhersagen zwar nicht. Meteorologen räumen den Regeln aber einen kleinen wahren Kern ein: Wetterlagen können sich im Hochsommer durchaus über mehrere Tage oder sogar Wochen stabilisieren.

So starten die Hundstage in Rosenheim

Zum Auftakt zeigen sie sich in der Region zunächst von ihrer angenehmen Seite. Am heutigen Freitag bleibt es sonnig bei bis zu 25 Grad.
Am Samstag wird es dann mit bis zu 31 oder 32 Grad hochsommerlich heiß. Bereits am Sonntag folgt nach den aktuellen Prognosen ein Wetterumschwung: Die Temperaturen gehen auf rund 22 Grad zurück, dazu ziehen Regen und einzelne Gewitter auf. Auch der Montag bleibt wechselhaft.

Ab Dienstag steigen die Temperaturen voraussichtlich wieder an. Während für Teile West- und Südwestdeutschlands örtlich extreme Hitze erwartet wird, dürfte Rosenheim nach derzeitigem Stand mit Höchstwerten zwischen etwa 33 und 37 Grad zwar ebenfalls sehr warme Tage erleben. Die vielfach diskutierte 40-Grad-Marke scheint in der Region aber vorerst außer Reichweite zu liegen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re)

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen: Wunschbaumaktion in Eggstätt geht in die dritte Runde

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen: Wunschbaumaktion in Eggstätt geht in die dritte Runde

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Obwohl Weihnachten noch einige Monate entfernt ist, laufen im Rathaus der Gemeinde Eggstätt bereits die Vorbereitungen für die diesjährige Wunschbaumaktion. Bereits zum dritten Mal möchte die Gemeinde gemeinsam mit engagierten Bürgern Kindern aus bedürftigen Familien eine Weihnachtsfreude bereiten.

Nachdem die Aktion 2024 zunächst verhalten gestartet war, stieß sie im vergangenen Jahr auf große Resonanz. Insgesamt konnten 14 Weihnachtsgeschenke an Kinder aus Eggstätter Familien übergeben werden. Alle Geschenke wurden von Bürgern gespendet, liebevoll verpackt und im Rathaus abgegeben.
Mit der Wunschbaumaktion möchte die Gemeinde auch in diesem Jahr ein Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität setzen. Die Aktion richtet sich an Familien mit geringem Einkommen, bei denen kleine Herzenswünsche der Kindern häufig unerfüllt bleiben.

So funktioniert die Wunschbaumaktion

Ab Anfang November können Kinder ihre Weihnachtswünsche auf Wunschkarten notieren und diese im Rathaus abgeben oder direkt an den Wunschbaum hängen. Sämtliche Wünsche werden anonym behandelt.
Die Gemeinde Eggstätt freut sich erneut auf die Unterstützung durch Geschenkpaten, die mit einem Geschenk dazu beitragen möchten, Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen.

Weitere Informationen zur Wunschbaumaktion gibt es im Bürgerbüro der Gemeinde Eggstätt bei Jutta Maria Hauser unter der Telefonnummer 08056 904635.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Wunschbaum Copyright Gemeinde Eggstätt)

Fledermausführung auf Herrenchiemsee: Abendtour gibt Einblicke in die Welt der Nachtjäger

Fledermausführung auf Herrenchiemsee: Abendtour gibt Einblicke in die Welt der Nachtjäger

Prien / Landkreis Rosenheim – Auf der Herreninsel im Chiemsee dreht sich Anfang August wieder alles um Fledermäuse. Bei einer geführten Abendwanderung erhalten Besucher spannende Einblicke in die Lebensweise der geschützten Tiere und können sie mit etwas Glück sogar live beobachten.

Die Führung finden am Dienstag, 4. August, statt. Die Teilnehmer reisen in Eigenregie mit dem Linienschiff um 19.30 Uhr an. Treffpunkt ist um 19.45 Uhr an der Durchgangshütte am Anlegesteg, wo Stefan Syska die Gruppe in Empfang nimmt.

Die Themenführung begibt sich zunächst in das Neue Schloss Herrenchiemsee, wo die Fledermausausstellung besucht wird. Dort besteht auch die Möglichkeit, Fledermäuse über Monitore live zu beobachten. Anschließend geht es zu Fuß über die Insel zu verschiedenen Lebensräumen der Tiere – darunter Wasserflächen, alte Baumbestände sowie Wald-, Wiesen- und Uferbereiche.

Die Rückfahrt erfolgt mit einem Sonderschiff um 22.15 Uhr nach Prien/Stock Hafen. Für die rund vier Kilometer lange Wanderung wird festes Schuhwerk empfohlen.

Detail zur Anmeldung

Eine Anmeldung über das Tourismusbüro Prien ist erforderlich und kann auch online erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt, mindestens 25 Anmeldungen sind notwendig. Die Teilnahme kostet 24 Euro für Erwachsene, mit Gästekarte oder für Einheimische 22 Euro. Kinder von vier bis 15 Jahren zahlen 19 Euro, mit Gästekarte oder als Einheimische 18 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Kleine Hufeisennase Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Ein Jahr WirWunder in Rosenheim: Sparkasse verdoppelt Spenden für regionale Projekte

Ein Jahr WirWunder in Rosenheim: Sparkasse verdoppelt Spenden für regionale Projekte

Rosenheim – Seit einem Jahr unterstützt die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling mit der Spendenplattform WirWunder Vereine und gemeinnützige Initiativen aus der Region. Zum Jubiläum startet eine Verdopplungsaktion: Vom 29. Juli bis 2. August 2026 werden Spenden bis 50 Euro zusätzlich aufgestockt.

Ein Sportverein, der neue Ausrüstung für den Nachwuchs benötigt, ein Musikverein mit Sanierungsbedarf oder ein Förderverein, der Spielgeräte für Kinder anschaffen möchte – zahlreiche regionale Projekte konnten im vergangenen Jahr über die Spendenplattform WirWunder Unterstützung erhalten.

Seit Juli 2025 bietet die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling mit WirWunder eine kostenlose Online-Plattform, auf der gemeinnützige Vereine und Initiativen ihre Projekte vorstellen und Spenden sammeln können. Nach dem ersten Jahr fällt die Bilanz positiv aus: Insgesamt wurden knapp 315.000 Euro für 117 Projekte gesammelt. Möglich machten dies 4.625 Einzelspenden von Menschen aus der Region.

Spenden werden zum Jubiläum verdoppelt

Zum einjährigen Bestehen startet die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling nun eine besondere Aktion. Vom 29. Juli um 9 Uhr bis 2. August 2026 um 23.59 Uhr wird jede Spende auf der Plattform bis zu einer Höhe von 50 Euro verdoppelt.

Für die Aktion stellt die Sparkasse ein Gesamtbudget von 15.000 Euro zur Verfügung. Die Verdopplung gilt für alle aktiven Projekte auf der Plattform und läuft, solange der Aktionsfonds nicht ausgeschöpft ist.

Unterstützung für Vereine in der Region

Mit WirWunder erhalten Vereine und Initiativen aus der Region die Möglichkeit, ihre Projekte sichtbar zu machen und Unterstützer zu erreichen. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand möglich.
Seit dem Start im Jahr 2025 hat die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling die Plattform bereits mit mehreren Aktionen begleitet – unter anderem mit einer Startaktion, einer Weihnachtsaktion für Mitarbeiter, einer Aktion rund um den Sparkassenpokal sowie einer Osteraktion.

Die regelmäßigen Aktionen sollen die Aufmerksamkeit für regionale Projekte erhöhen und gleichzeitig die Spendenbereitschaft stärken.

 Mitmachen und doppelt wirken

Vereine in der Region können sich auf der Onlinespenden-Plattform WirWunder registrieren und ihre Projekte mit doppelter Kraft voranbringen. Spender haben die Möglichkeit, mit ihrer Spende gleich doppelt Gutes zu tun.
Jetzt dabei sein: www.wirwunder.de/rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: #echtschee, WirWunder feiert seinen ersten Geburtstag. Copyright Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

RoMed Klinik trainiert Ernstfall: Notfallübung mit vielen Verletzten unter Realbedingungen

RoMed Klinik trainiert Ernstfall: Notfallübung mit vielen Verletzten unter Realbedingungen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein schwerer Busunfall mit zahlreichen Verletzten, dieses Szenario hat die RoMed Klinik Wasserburg gemeinsam mit Rettungsorganisationen und der Integrierten Leitstelle geprobt. Ziel der Übung war es, die Abläufe bei einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MAN) unter möglichst realistischen Bedingungen zu überprüfen.

Auch Jahre nach schweren Unglücken wie dem Zugunglück von Bad Aibling bleibt die Vorbereitung auf solche Ereignisse für Rettungsdienste und Krankenhäuser ein wichtiger Bestandteil der Notfallplanung. Entscheidend ist, dass Patienten bei einer großen Zahl an Verletzten schnell und strukturiert versorgt werden können.

Simulierter Busunfall auf der B15

Das Übungsszenario sah einen schweren Busunfall auf der Bundesstraße 15 mit mehreren Schwerverletzten vor. Insgesamt 15 geschminkte Darsteller wurden als sogenannte Mimen eingesetzt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe bereitete sie für die realistische Unfalldarstellung vor.
Zwei Rettungswagen von  den Johannitern und dem Bayerischem Roten Kreuz brachten die simulierten Patienten anschließend in kurzen Abständen zur Klinik. Zusätzlich wurde ein weiterer medizinischer Notfall eingebunden, um die Belastung möglichst realistisch abzubilden.

„Heute geht es um eine reine Belegungsübung – maßgeschneidert für unsere Klinik. Wir trainieren Wege, Übergaben, Entscheidungen. Der Rettungsdienst liefert in diesem Setting die Patientinnen und Patienten an, ohne aber direkt aus Fahrzeugen zu retten“, erklärte Dr. Julia Härtl, ärztliche Leiterin der Übung.

Echtbetrieb lief parallel weiter

Eine besondere Herausforderung: Die Übung fand während des normalen Klinikbetriebs statt. Echte Notfälle wurden weiterhin priorisiert behandelt und in die Abläufe der Sichtung einbezogen. Bei nicht dringlichen Fällen kam es laut Klinik zu Wartezeiten von rund 30 Minuten.
„Die Sicherheit der echten Patienten ist natürlich unser oberstes Gebot“, betonte Dr. Härtl.

Bei einem größeren Schadensereignis übernimmt am Klinikeingang der Leitende Arzt der Sichtung die Ersteinschätzung der Patienten. Anschließend koordiniert ein zentraler operativer Notfallkoordinator (ZONK) die weitere Behandlung und verteilt die Patienten auf die entsprechenden Teams und Räume.

Übung zeigt Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten

Die Notfallübung diente auch dazu, die nach dem Umzug der RoMed Klinik Wasserburg auf das neue Gelände Ende 2022 erstellten Alarm- und Einsatzpläne zu überprüfen.
Die Klinik bestätigte dabei die Leistungsfähigkeit der bestehenden Strukturen, insbesondere bei der Versorgung schwerverletzter Patienten im Schockraum. Gleichzeitig wurden kleinere praktische Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar.

„Sich automatisch ständig öffnende Türen stören den Sichtungsbereich. Solche Details sieht man nur im Betrieb. Dafür brauchen wir eine pragmatische Lösung“, sagte Dr. Härtl.

Zusammenarbeit von Rettungsdiensten und Klinik

An der Übung beteiligt waren neben der RoMed Klinik Wasserburg das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe Wasserburg, die Integrierte Leitstelle, das Landratsamt Rosenheim sowie weitere Beobachter aus Klinik und Rettungsdienst.
Die Organisation erfolgte größtenteils zusätzlich zum regulären Arbeitsalltag, durch ehrenamtliches Engagement und Überstunden. Insgesamt unterstützten fünf Einsatzkräfte und sechs Übungsbeobachter der Johanniter und des Roten Kreuzes die Durchführung.

Johanniter-Wachleiter Frank Schulz hob die Bedeutung solcher Trainings hervor: „Gerade wenn es in der Notaufnahme hektisch zugeht und nur wenig Zeit für die Übergabe bleibt, ist eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften und dem Team der zentralen Notaufnahme entscheidend.“

Die Übung zeigte, dass die vorhandenen Strukturen funktionieren, und lieferte gleichzeitig wichtige Erkenntnisse, um die Abläufe für mögliche zukünftige Großschadenslagen weiter zu verbessern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Im Schockraum werden die schwerverletzten Schauspiel-Patienten an das Klinikpersonal übergeben und versorgt, Copyright Johanniter/Gerhard Bieber)

Wespen am Kaffeetisch? So lassen sich Stiche vermeiden

Wespen am Kaffeetisch? So lassen sich Stiche vermeiden

Bayern / Rosenheim – Mit den sommerlichen Temperaturen sind auch Wespen wieder vermehrt unterwegs – besonders an Kaffeetafeln und Grillabenden im Freien. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) erklärt, wie sich Stiche vermeiden lassen und warum Wespen trotz ihres schlechten Rufs wichtige Helfer in der Natur sind.

Sobald Kuchen, Grillgut oder süße Getränke im Freien auf dem Tisch stehen, lassen Wespen meist nicht lange auf sich warten. Nach Angaben des LBV hat der warme und trockene Frühling 2026 dazu geführt, dass es, ähnlich wie im Vorjahr, viele Wespen gibt.

Bis etwa Ende August versorgt das Wespenvolk noch die Larven im Nest. Vor allem im Spätsommer gehen viele Arbeiterinnen auf Nahrungssuche für sich selbst. „Wespen, die eine Aufgabe im Stock haben, jagen Insekten oder gehen an das vorbereitete Grillfleisch. An den Kuchen kommen vor allem die ‚Rentnerwespen‘, die keine Aufgabe mehr haben und nur sich selbst versorgen“, erklärt LBV-Insektenexpertin Tarja Richter.

Ruhe bewahren und Wasser statt Pusten

Wer einer Wespe begegnet, sollte hektische Bewegungen vermeiden. Nach Angaben des LBV reagieren die Tiere außerhalb ihres Nestes in der Regel nicht aggressiv, solange sie sich nicht bedroht fühlen.

„Die Wespe auf keinen Fall wegpusten, denn das Kohlendioxid in der Atemluft ist ein Alarmsignal für die Tiere und versetzt sie in Angriffsstimmung. Eine wirksame Methode im Umgang mit Wespen ist es, das Insekt mit zerstäubtem Wasser zu besprühen. Die Wespe denkt, es fängt an zu regnen und flüchtet zurück in ihr Nest“, empfiehlt Tarja Richter. Wichtig sei dabei, ausschließlich sauberes Wasser zu verwenden und Sprühflaschen gründlich von Reinigungsmittelresten zu befreien.

Diese Maßnahmen helfen

Um Wespen fernzuhalten, empfiehlt der LBV, Speisen und Getränke im Freien abzudecken und Essensreste nach dem Grillen zügig wegzuräumen. Kinder sollten möglichst mit einem Strohhalm trinken und nach dem Essen Mund und Hände gereinigt werden. Auch Mülleimer und Kompost sollten stets geschlossen bleiben.

Von vermeintlichen Hausmitteln wie Kupfermünzen oder Wespenfallen rät der Naturschutzverband dagegen ab. Fangfallen locken zusätzliche Tiere an und sind zudem nach dem Bundesnaturschutzgesetz unzulässig, da  Wespen ohne vernünftigen Grund gefangen oder verletzt werden.

Wichtige Helfer für Natur und Garten

Trotz ihres schlechten Rufs erfüllen Wespen eine wichtige Aufgabe im Ökosystem. Sie regulieren die Bestände anderer Insekten wie Stechmücken oder Kohlweißling-Raupen. Wespen nützen den Menschen also auch in Landwirtschaft und Gartenbau. Sie bestäuben auch einige Pflanzenarten, wie Fenchel oder Wilde Möhre. Als geflügelte Gesundheitspolizei beseitigen sie zudem Aas.
Trotz ihres ökologischen Nutzens genießen sie bei vielen einen schlechten Ruf als Störenfriede beim gemütlichen Grillen im Garten. „Doch wer bei Wespen gleich ans Stechen denkt, liegt falsch“, sagt Tarja Richter dazu. „Nur etwa jede fünfte der weltweit rund 137.000 Wespenarten hat einen Wehrstachel. An den Esstisch auf der Terrasse kommen nur die Gemeine und die Deutsche Wespe, die beiden verbreitetsten Arten.“ Wer die Tiere nicht bedrängt oder nach ihnen schlägt, habe daher meist nichts zu befürchten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„BehindArt“ in Rosenheim: Ausstellung mit Kalenderbildern für 2027 im AWO Mehrgenerationenhaus

„BehindArt“ in Rosenheim: Ausstellung mit Kalenderbildern für 2027 im AWO Mehrgenerationenhaus

Rosenheim – Im AWO Mehrgenerationenhaus Rosenheim sind derzeit die Motive des BehindArt-Kalenders 2027 zu sehen. Die farbenfrohen Werke stammen von Schülern der Berufsschulstufe der Philipp-Neri-Schule und sind noch bis Mitte Oktober ausgestellt.

Mit Motiven wie „Meeres-Erwachen“, „Abendrot im Winter“ und „Blühende Planeten“ geben Schüler der Abschlussklasse der Berufsschulstufe der Philipp-Neri-Schule bereits einen Ausblick auf den BehindArt-Kalender 2027.

Die entstandenen Kunstwerke sind derzeit im AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt in der Ebersberger Straße 8 (2. Obergeschoss) in Rosenheim zu sehen. Die Ausstellung präsentiert ausdrucksstarke und fantasievoll gestaltete Bilder in unterschiedlichen Stilrichtungen.
Anschauen kann man die Werke dort noch bis Mitte Oktober. Der BehindArt-Kalender 2027 wird anschließend ab Herbst erhältlich sein.

Weitere Informationen, unter anderem zu den Verkaufsstellen, gibt es telefonisch unter 08031/40824-211 oder per E-Mail an kalender@philipp-neri-schule.de.
(Quelle: Pressemitteilung Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rosenheim-Miesbach e.V. / Beitragsbild: Mit BehindART haben Schüler der Philipp-Neri-Schule gemeinsam mit ihrer Lehrerin Nadja Bernrieder für einen neuen Blickfang im AWO-Mehrgenerationenhaus gesorgt – auch zur Freude von Projektleiterin Tina Matousek (rechts). Copyright Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rosenheim-Miesbach e.V.)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 24. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Pinguine sich oft auf dem Bauch über Eisflächen schieben?
So sparen sie Energie und kommen schneller voran.
Manchmal ist der ungewöhnliche Weg der effizienteste.

Vielleicht probierst Du heute einen neuen Ansatz aus.

Wir wünschen Dir einen kreativen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Tanzbar Arkaden, Rosenheim, 1976

Tanzbar Arkaden, Rosenheim, 1976

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1976. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die einstige Kult-Tanzbar „Arkaden“ in der Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

In den 1970er Jahren gehörte die Arkaden zu den beliebten Treffpunkten der Rosenheimer Ausgehszene. Benannt war die Tanzbar nach den charakteristischen Bögen und Arkaden der Heilig-Geist-Straße, die bis heute zum historischen Stadtbild Rosenheims gehören.

Ein Ausgehviertel rund um den Salzstadel

Die Arkaden waren Teil eines ganzen Netzwerks von Lokalen rund um den Salzstadel. Der Bereich galt über Jahrzehnte als eine Art Zentrum des Rosenheimer Nachtlebens. Zu den bekannten Namen dieser Zeit gehörten unter anderem das Pub, später Stage, Gatsby, After Eight, Nr. 2, Papagei, Calypso und Sportif. Dazu kamen Bars wie Tatis, Sternbräu, Vanilli, Löwenherz oder Arche – und eben auch Arkaden.

Musik, Tanz und die 70er Jahre

Die Aufnahme aus dem Jahr 1976 zeigt die typische Atmosphäre einer Tanzbar jener Zeit. Gespielt wurde ein Mix aus Discofox, Schlager, erster Disco-Musik und Rock – Musik, zu der nicht nur zugehört, sondern vor allem getanzt wurde.
Für viele Rosenheimer war die Arkaden ein Ort, an dem man Freunde traf, den Abend verbrachte und vielleicht auch die ersten Begegnungen mit der späteren großen Liebe hatte.

Vom Tanzlokal zum Restaurant

Wie viele klassische Tanzbars veränderte auch die Arkaden mit dem Wandel der Ausgehkultur ihr Gesicht. Ende der 1970er Jahre wurden moderne Diskotheken immer beliebter, während traditionelle Tanzlokale zunehmend an Bedeutung verloren. Später befand sich in den Räumlichkeiten über viele Jahre das griechische Restaurant „Arkadia“, das den traditionsreichen Namen weiterführte. Im Jahr 2020 schloss auch dieses Kapitel der Rosenheimer Gastronomiegeschichte.

Die Erinnerungen an die Tanzbar Arkaden leben jedoch weiter – unter anderem in einer eigenen Facebook-Gruppe ehemaliger Gäste, die sich bis heute über diese Zeit austauschen.
Das historische Foto weckt bei vielen Rosenheimern vermutlich schöne Erinnerungen.  Wer war damals in der Arkaden unterwegs? Welche Musik lief dort, und welche Geschichten verbindet Ihr mit der Tanzbar in der Heilig-Geist-Straße? Wir freuen uns über Eure Erinnerungen in den Kommentaren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)