Gewitter sorgt für zwei Polizei-Einsätze in Holzkirchen

Gewitter sorgt für zwei Polizei-Einsätze in Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Ein starkes Gewitter hat am frühen Sonntagmorgen (19.72026.) für zwei Einsätze von Polizei und Feuerwehr in Holzkirchen (Landkreis Miesbach) gesorgt. Ein Einbruchalarm stellte sich als Fehlmeldung heraus, ein Blitzeinschlag blieb ohne Folgen.

Gegen 7.16 Uhr löste die automatische Einbruchmeldeanlage eines Lebensmittelmarktes in der Münchner Straße Alarm aus. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion und der Autobahnpolizeistation Holzkirchen überprüften das Gebäude, konnten jedoch keinen Einbruch feststellen. Nach Angaben der Polizei hatte das Gewitter vermutlich den Fehlalarm ausgelöst.

Blitzeinschlag am Marktplatz

Kurz darauf schlug ein Blitz in ein Anwesen im Bereich des Marktplatzes ein. Die Feuerwehr Holzkirchen überprüfte das Gebäude sowie angrenzende Wohnhäuser. Dabei stellte sich heraus, dass der Blitz in einen Hauptverteiler der Stromversorgung eingeschlagen hatte und dadurch die Hauptsicherung ausgelöst wurde.
Ein Brand oder eine Rauchentwicklung entstand nicht. Verletzt wurde niemand, auch ein Sachschaden entstand nach Angaben der Polizei nicht. Die Feuerwehr kontrollierte die Dachstühle der Gebäude zusätzlich mit einer Wärmebildkamera, konnte jedoch keine auffälligen Temperaturen feststellen.

Durch einen Elektriker konnte die Stromversorgung der betroffenen Objekte nach kurzer Zeit wieder hergestellt werden. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Holzkirchen ein Rettungswagen und die Polizeiinspektion Holzkirchen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

28-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Großkarolinenfeld

28-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Großkarolinenfeld

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO 29 ist am Samstagnachmittag (18.7.2026) ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Rosenheim tödlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Der Motorradfahrer war gegen 15 Uhr von Ellmosen kommend in Richtung Thann unterwegs. Kurz vor Thann kam er nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Er prallte zunächst gegen ein Verkehrszeichen und wurde anschließend gegen einen Baum geschleudert.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Beim Eintreffen der Ersthelfer war der 28-Jährige nicht mehr bei Bewusstsein. Die Rettungskräfte leiteten vor Ort Reanimationsmaßnahmen ein. Der Motorradfahrer erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Im Einsatz waren Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber. Die Kreisstraße RO 29 war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden durch das Kriseninterventionsteam Rosenheim betreut.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, ordnete zur Klärung des Unfallhergangs ein Gutachten an. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Bad Aibling.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Aibling unter Telefon 08061/9073-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betrunken gegen Auto und Hauswand: Drei Mitfahrer flüchten nach Unfall in Wasserburg

Betrunken gegen Auto und Hauswand: Drei Mitfahrer flüchten nach Unfall in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein 21-Jähriger hat am Samstagabend (18.7.2026) im Steinmühlweg in Wasserburg am. Inn einen Verkehrsunfall verursacht. Nach Angaben der Polizei stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Seine drei Mitfahrer flüchteten nach dem Unfall zu Fuß.

Der junge Mann war gegen 18 Uhr mit einem weißen Nissan Micra von der Rosenheimer Straße kommend in Richtung Wuhrweg unterwegs. In einer Rechtskurve kam er laut Polizei nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug gegen eine Hauswand geschoben, die dabei ebenfalls beschädigt wurde.

Fahrer bleibt vor Ort – Mitfahrer gesucht

Nach dem Zusammenstoß setzte der 21-Jährige seine Fahrt zunächst fort. Er fuhr rückwärts aus der Unfallstelle und kam schließlich mit seinem stark beschädigten Fahrzeug am Ende der Sackgasse im Wuhrweg zum Stehen. Während der Fahrer vor Ort blieb, entfernten sich seine drei Mitfahrer zu Fuß von der Unfallstelle. Zu ihrer Identität und möglichen Verletzungen liegen laut Polizei derzeit keine Erkenntnisse vor.
Der Unfallverursacher selbst blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Nach Angaben der Polizei waren vermutlich erhöhte Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkoholkonsum die Ursache für den Unfall. Aufgrund der festgestellten Alkoholisierung wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des 21-Jährigen sichergestellt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Der Nissan wurde an der Front stark beschädigt, der geparkte Pkw an der linken Seite. Bei beiden Fahrzeugen dürfte laut Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegen. Der Gesamtschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Wasserburg unterstützte die Polizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Die Polizeiinspektion Wasserburg bittet die drei bislang unbekannten Mitfahrer, sich unter Telefon 08071/9177-0 zu melden. Sie werden als Zeugen zum Unfallhergang benötigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kolonialwarenhandlung Gschwind, Rosenheim, 1928

Kolonialwarenhandlung Gschwind, Rosenheim, 1928

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1928. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die ehemalige Colonialwarenhandlung Franz Gschwind in der Münchener Straße 48 in Rosenheim. Das Foto zeigt vermutlich den Übergang des Geschäfts an die Familie Pfnür – ein Moment des Wandels in der Geschichte eines Rosenheimer Kaufmannshauses.

Auf den ersten Blick fällt der große Schriftzug „Franz Gschwind“ an der Fassade ins Auge. Über dem Eingang ist jedoch bereits der Name „Pfnür“ zu lesen. Auf den Stufen vor dem Laden haben sich mehrere Personen für den Fotografen aufgestellt – vermutlich Mitglieder der Familie Pfnür sowie Mitarbeiterinnen des Geschäfts.
Das Bild dokumentiert damit wahrscheinlich eine Geschäftsübergabe: Die alte Bezeichnung blieb zunächst sichtbar, während die neuen Besitzer bereits vor ihrem Laden präsentierten, was sie übernommen hatten.

Kolonialwaren für den Rosenheimer Alltag

Die Colonialwarenhandlung Franz Gschwind befand sich in der damals so bezeichneten inneren Münchener Straße, im historischen Kernbereich Rosenheims nahe dem heutigen Salinplatz und der Einmündung zur Gillitzerstraße beziehungsweise Papinstraße.

Wie viele Geschäfte dieser Zeit bot der Laden typische Kolonialwaren an. Dazu gehörten unter anderem Kaffee, Zucker, Gewürze, Tabak und importierte Waren, die im Alltag der Menschen eine wichtige Rolle spielten.

Das Geschäft befand sich in einem klassischen Rosenheimer Stadthaus mit Laden im Erdgeschoss und Wohnräumen in den darüberliegenden Stockwerken – eine typische Verbindung von Arbeiten und Wohnen, wie sie die Innenstadt früher prägte.

Von Gschwind zu Pfnür

Die Aufnahme entstand vermutlich Ende der 1920er-Jahre. Darauf deutet vor allem die Kombination aus altem Fassadenschriftzug und neuem Namen über dem Eingang hin. Historische Verzeichnisse bestätigen, dass später die Familie Pfnür an dieser Adresse ansässig war. Im Rosenheimer Branchen- und Adressbuch ist die Firma „Alois Pfnür, Münchener Straße 48“ als Lebensmittel- und Kolonialwarengeschäft aufgeführt.

Auch in späteren Einträgen wird der Betrieb unter Alois Pfnür als Kolonialwarenhandlung geführt. Die Familie setzte damit die Tradition des Lebensmittelgeschäfts an diesem Standort fort.

Ein Stück Rosenheimer Handelsgeschichte

Das Foto ist mehr als nur eine Aufnahme einer alten Hausfassade. Es zeigt einen Moment, in dem sich eine Rosenheimer Kaufmannstradition veränderte: Ein bekanntes Geschäft wechselte den Besitzer, während der Alltag in der Innenstadt weiterging.

Heute erinnert an dieser Stelle nichts mehr an die frühere Colonialwarenhandlung. Im Erdgeschoss befindet sich inzwischen ein Modegeschäft, darüber liegen Wohnungen.
Die historische Aufnahme bleibt damit ein Blick zurück in eine Zeit, in der kleine Familiengeschäfte das Bild der Rosenheimer Innenstadt prägten.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann, Artikel: Karin Wunsam)

Blick hinter die Kulissen: Bundespolizei feierte 75 Jahre mit großem Tag der offenen Tür

Blick hinter die Kulissen: Bundespolizei feierte 75 Jahre mit großem Tag der offenen Tür

Rosenheim – Bei strahlendem Sommerwetter öffnete die Bundespolizei am Samstag (18.7.2026) ihre Tore in der Burgfriedstraße. Zum 75-jährigen Bestehen des Bundesgrenzschutzes beziehungsweise der heutigen Bundespolizei kamen zahlreiche Besucher, um einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit der Einsatzkräfte zu werfen.

Bundespolizei feiert 75-jähriges Bestehen in Rosenheim mit einem Tag der offenen Tür im Juli 2026. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Vor allem die historische und aktuelle Fahrzeugflotte der Bundespolizei zog viele interessierte Blicke auf sich. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Vor allem Familien nutzten die Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge, Spezialtechnik und die verschiedenen Aufgabenbereiche der Bundespolizei kennenzulernen. Auf dem Gelände herrschte den ganzen Tag über reger Betrieb.

Blaulichtmeile mit rund 40 Ausstellern

Ein zentraler Bestandteil des Programms war die Blaulichtmeile. Rund 40 Aussteller präsentierten sich mit etwa 60 Informationsständen. Neben der Bundespolizei waren zahlreiche Partner aus der Blaulichtfamilie vertreten und informierten über ihre Arbeit.

Für viele Besucher waren vor allem die Live-Vorführungen ein Höhepunkt. Die Reiterstaffel, Diensthundeführer, die Entschärfergruppe, Polizeitrainer sowie eine Wasserwerfereinheit zeigten Ausschnitte aus ihrem Einsatzalltag.
Auch Technik und Fahrzeuge konnten aus nächster Nähe besichtigt werden. Ein Polizeihubschrauber, verschiedene Spezialfahrzeuge und weitere Einsatzmittel standen für die Besucher bereit. Zudem gab es Blaulichtfahrten.

Programm für Kinder und Familien

Auch für die jüngsten Besucher wurde einiges geboten. Neben Hüpfburgen und Kistenstapeln konnten Kinder unter anderem bei einem Preisrätsel ihr Wissen testen. Als Hauptgewinn wartete ein besonderer Tag bei der Bundespolizei.
Für musikalische Unterhaltung sorgte das Bundespolizeiorchester München mit Platzkonzerten. Außerdem präsentierten die Musiker ein Kinder-Musical.

Große Organisation für viele Besucher

Bereits im Vorfeld hatte sich die Bundespolizei auf einen großen Besucherandrang vorbereitet. Da das Gelände der Bundespolizei autofrei gehalten wurde, wurde ein kostenloser Shuttlebus eingerichtet, der die Besucher im 20-Minuten-Takt zwischen dem Rosenheimer Bahnhof und dem Standort in der Burgfriedstraße brachte.
Die Organisation des Tages wurde von zahlreichen Einsatzkräften und Helfern unterstützt. Für die Verpflegung standen unter anderem ein Festzelt sowie verschiedene Essensstände bereit.

Der Tag der offenen Tür bot damit einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Bundespolizei – von Ausbildung und Einsatztechnik bis hin zur täglichen Arbeit der verschiedenen Einheiten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Copyright Herbert Borrmann)

Kloster Seeon rockt: FENZL, Revolution in Rock und New Chemistry beim kostenlosen Open-Air-Festival

Kloster Seeon rockt: FENZL, Revolution in Rock und New Chemistry beim kostenlosen Open-Air-Festival

Seeon / Landkreis Traunstein – Am Samstag, 25. Juli, verwandelt sich die Halbinsel von Kloster Seeon im Landkreis Traunstein wieder in eine Open-Air-Bühne. Bei „Kloster Seeon rockt!“ sorgen FENZL mit Bäänd, Revolution in Rock und New Chemistry für einen abwechslungsreichen Musikabend. Der Eintritt zum Festival ist frei.

Es wird wieder laut auf der sonst so idyllischen Seeoner Halbinsel, denn das alljährliche, regionale Festival-Highlight Kloster Seeon rockt! steht vor der Tür. Am Samstag, den 25. Juli, ab 17 Uhr lädt Kloster Seeon bereits zum sechsten Mal unter der Leitung der Auszubildenden zu Musik, Essen und Getränken ein. Unterstützt werden sie dabei vom Popularmusikbeauftragten des Bezirks Oberbayern, Christoph Schmid.

Ein Line-up für jeden Geschmack

Das Münchener Trio New Chemistry kreiert mit den Einflüssen der 80er und 90er einen modernen Pop mit Elektrosounds, Rap, Gitarrenriffs und eingängigen Melodien. Sie stimmen das Publikum ab 17:30 Uhr gebührend auf den Abend ein.

Die Liebe zur bayrischen Sprache, ihrer Heimat und zur Rockmusik lassen die jungen Musiker aus Ruhpolding, Revolution in Rock, ab 19 Uhr spüren. Bei ihren Auftritten, wie im Champions-Park Ruhpolding, rocken sie buchstäblich die Bühne.

Ein besonderes Erlebnis erwartet die Zuschauer um 21 Uhr mit dem Headliner und Gewinner des ersten offiziellen Oktoberfest-Musikwettbewerbes 2025, FENZL mit Bäänd und seinem Lied „Bierdringa“.
FENZL bleibt sich selbst durch Songs mit mal witzigen, mal nachdenklichen, aber immer lebensbejahenden bairischen Texten treu.

Rahmenprogramm mit Fachwissen

Neben den Musik-Acts sind die Fachberatungen Imkerei und Fischerei des Bezirks Oberbayern, das Kommunikationsteam des Bezirks Oberbayern und das Berufsbildungswerk München beim Festival mit dabei. Sie geben an ihren Ständen Einblicke in vielfältige Themen und Fachkompetenzen.

Wettertechnisch ist vorgesorgt: Sollte es regnen, findet die Veranstaltung im Festsaal statt. Mehr Infos unter: www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Revolution in Rock Copyright Theresa Hallweger)

Freilichtmuseum Amerang als eines der ersten Museen Deutschlands nachhaltig zertifiziert

Freilichtmuseum Amerang als eines der ersten Museen Deutschlands nachhaltig zertifiziert

Amerang / Landkreis Rosenheim – Großer Erfolg für das Freilichtmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern: Es gehört zu den ersten drei Museen in Deutschland, die als Pilotmuseen erfolgreich für ihre Nachhaltigkeit zertifiziert wurden. Museumsleiterin Dr. Claudia Richartz erhielt jetzt das Siegel „Ausgezeichnet nachhaltig!“ des Deutschen Museumsbundes, zertifiziert und geprüft durch die unabhängige Prüforganisation DEKRA.

Dieses Siegel erhielten nach einer mehrmonatigen Projektphase nur noch das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und die Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nach einer wirklich anstrengenden Pilotphase erfolgreich waren“, sagt Claudia Richartz. „Wir engagieren uns ja schon lange aktiv für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz. Als Freilichtmuseum, das die Tradition und Geschichte der ländlichen Kultur in Südostoberbayern vermittelt, hat für uns die Nachhaltigkeit und der umweltschonende Umgang mit Ressourcen oberste Priorität.“

Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Museums

Die Liste der Kriterien, die man für dieses Siegel erfüllen muss, ist lang. „Hier ging es nicht nur um Wasser- oder Energiesparen“, so Richartz. „Das Thema Nachhaltigkeit betrifft alle Bereiche des Museums, vom Abfallkonzept über Öko-zertifizierte Kleidung für unsere Mitarbeitenden bis hin zur Beschaffung neuer Arbeitsgeräte.“ Bereits 1998 war das Freilichtmuseum Vorreiter beim Thema Energie mit einer Hackschnitzelheizung. Inzwischen gibt es auch Photovoltaik-Anlagen auf den Betriebsgebäuden. Eine wesentliche Rolle für die Auswahl als Pilotmuseum spielte das neue Ausstellungsgebäude, das wie kein anderes das Thema Nachhaltigkeit repräsentiert: Es ist ganz ohne die sogenannte graue Energie gebaut, sondern aus Holz und mit einem Boden aus gestampftem Lehm.

Eine eigene Klimaanlage braucht das Gebäude nicht – dafür sorgt der passive Klimaregler Lehm, der die Innentemperatur und die Feuchtigkeit reguliert sowie die hohe thermische Masse.

Nachhaltigkeit endet nicht mit der Zertifizierung

Wichtig für die Zertifizierung war auch das Thema Bildung und Vermittlung von Nachhaltigkeit. „Insbesondere unsere Kinderworkshops bringen schon den Jüngsten bei, wie man mit natürlichen Ressourcen umgeht, und wie wertvoll sie im täglichen Leben sind“, betont Richartz. So geht es unter anderem um die Themen umweltschonend waschen, Bio-Brote backen oder Gemüseanbau auf kleinstem Raum.“

Die Zertifizierung hat auch Folgen für die Zukunft. „Wir müssen bei allen künftigen Beschaffungen nachhaltige Kriterien berücksichtigen, wie beispielsweise bei einem neuen Rasenmäher. Da ist es selbstverständlich, dass wir uns für einen mit e-Antrieb entscheiden werden.“ Ganz oben auf der Liste der nächsten Verbesserungen der Museumsinfrastruktur steht eine Ladestation für E-Fahrzeuge. Nur selten stoßen Claudia Richartz und ihr Team an die Grenzen in Sachen Nachhaltigkeit. „So gerne wir alle mit dem Fahrrad oder mit dem Öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit kommen würden – das ist meist nicht möglich. Wir leben und arbeiten in einer sehr ländlichen Region, da bleibt oft nur das Auto.“
(Quelle: Pressemitteilung FLM Amerang / Beitragsbild: Die Wiesen am Vierseithof zeichnen sich durch ihre Artenvielfalt aus. Copyright Bezirk Oberbayern, FLM Amerang, C. Heim)

Schranke bei Rosenheimer Parkplatz beschädigt

Schranke bei Rosenheimer Parkplatz beschädigt

Rosenheim – Beim Versuch, ein Parkticket zu ziehen, ist am Samstagabend (18.7.2026) in der Rosenheimer Papinstraße ein Unfall passiert. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand jedoch ein Sachschaden von rund 7.000 Euro.

Nach Angaben der Polizei wollte eine 33-jährige Autofahrerin aus dem westlichen Landkreis Rosenheim gegen 19.15 Uhr in einen Parkplatz in der Papinstraße einfahren. Dazu näherte sie sich der Schranke und öffnete das Fahrerfenster, um ein Ticket zu ziehen.
Dabei stand sie mit einem Fuß auf dem Bremspedal. Nach Angaben der Polizei rutschte sie ab und kam dadurch auf das Gaspedal. Das Fahrzeug beschleunigte daraufhin plötzlich nach vorne und durchbrach die Schranke teilweise.

Die Schranke wurde beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 7.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin blieb unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schild abmontiert, Räume leer: Neuer Leerstand in der Rosenheimer Bahnhofstraße

Schild abmontiert, Räume leer: Neuer Leerstand in der Rosenheimer Bahnhofstraße

Rosenheim – In der Bahnhofstraße 2 in Rosenheim ist eine Veränderung nicht zu übersehen: Die Räume, in denen zuletzt das Stehcafé „Pane e Caffè“ betrieben wurde, stehen leer. Die Einrichtung ist entfernt, das Schild des Cafés wurde abmontiert. Damit gibt es in einem zentralen Bereich der Rosenheimer Innenstadt einen neuen ungenutzten Geschäftsraum.

Das kleine Café war Ende 2021 beziehungsweise Anfang 2022 in die Räume eingezogen und hatte sich mit Kaffee, hausgemachtem Eis und seinem Angebot für Passanten einen Namen gemacht. Über mehrere Jahre war das „Pane e Caffè“ ein Anlaufpunkt für Kaffeegäste in der Bahnhofstraße. Was mit den Räumen in Zukunft passiert, ist derzeit offen.

Neuer Standort am Max-Josefs-Platz

Der bisherige Betreiber des „Pane e Caffè“ ist in Rosenheim weiterhin gastronomisch aktiv. Am Max-Josefs-Platz betreibt er inzwischen ein größeres Café-Konzept in den ehemaligen Räumen der Parfümerie Wiedemann.

Veränderungen rund um die Bahnhofstraße

Der leere Geschäftsraum in der Bahnhofstraße reiht sich in weitere sichtbare Veränderungen in diesem Bereich der Innenstadt ein. Direkt gegenüber, an der Münchener Straße 29, stehen die ehemaligen Räume der Engel-Apotheke weiterhin leer.

Die traditionsreiche Apotheke hatte Anfang Februar dieses Jahres geschlossen (wir berichteten) Der Schriftzug ist inzwischen verschwunden, die Umrisse der Buchstaben zeichnen sich an der Fassade jedoch noch ab – eine sichtbare Erinnerung an einen Ort, der über viele Jahre für Beratung und Versorgung in Rosenheim stand.
Wie sich die beiden Standorte künftig entwickeln, bleibt abzuwarten. Klar ist: Rund um Bahnhofstraße und Münchener Straße verändert sich derzeit das Bild der Rosenheimer Innenstadt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

„Wir schließen – alles muss raus“: Fragen um Sutor-Filiale in Rosenheim

„Wir schließen – alles muss raus“: Fragen um Sutor-Filiale in Rosenheim

Rosenheim – Die großen Plakate in den Schaufenstern sind unübersehbar: „Wir schließen – alles muss raus“ steht derzeit am Schuhhaus Sutor in der Münchener Straße 1. Der erste Stock des Geschäfts ist bereits geschlossen, im Erdgeschoss läuft ein Räumungsverkauf mit Restbeständen. Ob damit tatsächlich das endgültige Aus für den Standort verbunden ist, ist bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.

Die Veränderungen in dem Geschäft fallen auch deshalb auf, weil nur wenige Meter entfernt, in der Münchener Straße 9, der Sutor-Standort weiterhin regulär geöffnet ist. Dort läuft der Geschäftsbetrieb nach außen hin unverändert weiter.
Für Kunden und Passanten stellt sich deshalb die Frage, was hinter dem Räumungsverkauf in der Münchener Straße 1 steckt. Fest steht: Im Erdgeschoss werden derzeit noch vorhandene Waren verkauft, während der erste Stock bereits geschlossen ist.

Traditionsunternehmen in schwieriger Phase

Das Schuhhaus Sutor gehört seit Jahrzehnten zum Rosenheimer Stadtbild. Das Unternehmen, das seinen Ursprung in der Region hat, geriet zuletzt wirtschaftlich unter Druck und leitete im vergangenen Jahr ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ein.
Ziel der Neuaufstellung war es, das Unternehmen wirtschaftlich zu stabilisieren und möglichst viele Standorte zu erhalten. Im Zuge der Veränderungen wurden auch Filialen überprüft und teilweise geschlossen.
Nach den bislang bekannten Informationen war der Standort in der Rosenheimer Münchener Straße 1 nicht unter den angekündigten Filialschließungen aufgeführt.

Zukunft des Standorts bleibt offen

Der aktuelle Räumungsverkauf deutet auf eine Veränderung am Standort hin. Ob es sich dabei um eine endgültige Schließung, eine Umstrukturierung oder eine andere betriebliche Entscheidung handelt, ist derzeit nicht bekannt. Innpuls.me wird die weitere Entwicklung beobachten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

5 Jahre „Vegans of Rosenheim“. Sommerfest am Salinplatz gut besucht

5 Jahre „Vegans of Rosenheim“. Sommerfest am Salinplatz gut besucht

Rosenheim – Bei hochsommerlichen Temperaturen feierte die Initiative „Vegans of Rosenheim“ am Samstag (18.7.2026) ihr fünfjähriges Bestehen mit einem Sommerfest auf dem Salinplatz. Von 10 bis 20 Uhr erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen, Musik, Mitmachangeboten und veganen Speisen. Die Resonanz fiel nach Angaben der Organisatoren erfreulich aus.

Der Salinplatz bot den ganzen Tag über Gelegenheit, die Initiative kennenzulernen und mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Ziel der Veranstaltung war es, Menschen zusammenzubringen und über einen pflanzlichen Lebensstil zu informieren – unabhängig davon, ob sie bereits vegan leben oder sich erstmals mit dem Thema beschäftigen.

Für Kinder gab es unter anderem Kinderschminken und verschiedene Spiele. Musikalische Unterhaltung sorgte für eine entspannte Atmosphäre. Das kulinarische Angebot wurde gemeinsam mit regionalen Gastronomiebetrieben organisiert, die vegane Speisen direkt vor Ort anboten.

Lokale Initiativen stellen ihre Arbeit vor

Neben „Vegans of Rosenheim“ präsentierten sich auch mehrere regionale Organisationen. Mit dabei waren unter anderem Sea Shepherd, das sich für den Meeresschutz engagiert, Foodsharing Rosenheim, das sich der Rettung von Lebensmitteln widmet, die Trashbusters mit ihrem Einsatz für Umwelt- und Müllvermeidung sowie der Rosenheimer Anime-, Manga- und Cosplay-Verein Sakido.
Die Besucher konnten sich an den Informationsständen über die unterschiedlichen Projekte informieren und mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen.

Offene Gemeinschaft statt Missionierung

„Vegans of Rosenheim“ versteht sich als offene Gemeinschaft für alle, die sich für einen pflanzlichen Lebensstil interessieren. Nach Angaben der Initiative steht dabei der Austausch im Vordergrund. Bewusst distanziert sich die Gruppe von einer belehrenden oder missionierenden Haltung. Niemand solle unter Druck gesetzt werden – vielmehr gehe es darum, Vorurteile abzubauen und Fragen offen zu beantworten.

Die Initiative organisiert nahezu wöchentlich Veranstaltungen, darunter einen veganen Stammtisch, gemeinsame Frühstücke und weitere Treffen. Auf ihrer Internetseite stellt sie außerdem einen Vegan Guide für Rosenheim und die Region bereit. Darin sind Restaurants und Cafés aufgeführt, die entweder vollständig vegan sind oder ein verlässliches pflanzliches Angebot bereithalten.

Pflanzlicher Lebensstil gewinnt an Bedeutung

Der Begriff „vegan“ geht auf die 1944 gegründete Vegan Society in Großbritannien zurück. Menschen, die vegan leben, verzichten nicht nur bei der Ernährung auf tierische Produkte, sondern versuchen auch in anderen Lebensbereichen, Tierleid zu vermeiden.
Schätzungen zufolge ernähren sich heute rund zwei bis drei Prozent der Menschen in Deutschland rein vegan. Mit Veranstaltungen wie dem Sommerfest möchte „Vegans of Rosenheim“ dazu beitragen, den Austausch über dieses Lebensmodell zu fördern und Interessierten eine unkomplizierte Anlaufstelle in der Region zu bieten.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Dirndl, Lederhosen und viel Applaus: Gautag verwandelt Rosenheim

Dirndl, Lederhosen und viel Applaus: Gautag verwandelt Rosenheim

Rosenheim / Oberbayern – Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem blau-weißem Himmel wurde die Rosenheimer Innenstadt am Samstag (18.7.2026) zur Bühne des Gautags des Gauverbandes I. Hunderte Trachtler präsentierten Tänze, Plattler und Musik und sorgten in der Gründerstadt des Verbandes für eine ganz besondere Atmosphäre. Vor allem die vielen Kinder- und Jugendgruppen begeisterten die Besucher mit ihren Auftritten.

Gaufest 2026 in Rosenheim. Fotos: Josefa Staudhammer

Kinder- und Aktivengruppen rückten Tracht und Brauchtum am Samstag auf dem Max-Josefs-Platz in den Mittelpunkt. Fotos: Josefa Staudhammer

Wer am Samstagnachmittag durch die Rosenheimer Fußgängerzone schlenderte, kam an Dirndln und Lederhosen kaum vorbei. Tracht prägte das Bild der Innenstadt. Rund um den Nepomukbrunnen auf dem Max-Josefs-Platz und an der Ecke zur Hafnerstraße wurde getanzt, geplattelt und musiziert. Immer wieder blieben Passanten stehen, bildeten dichte Zuschauerreihen und spendeten begeisterten Applaus.

Gaufest 2026 in Rosenheim. Fotos: Josefa Staudhammer

Besonders die jungen Trachtler zogen die Blicke auf sich. Mit großer Freude, beeindruckendem Können und sichtbarer Begeisterung zeigten sie, dass Brauchtum längst keine Frage des Alters ist. Nach jeder Darbietung gab es lang anhaltenden Beifall – nicht selten begleitet von anerkennenden Zurufen aus dem Publikum.

Ein „Tag der Gemeinschaft“

Der Gautag 2026 stand unter dem Motto „Tag der Gemeinschaft“. Anders als bei den traditionellen mehrtägigen Gautrachtenfesten entschied sich der Gauverband I diesmal bewusst für einen kompakten Begegnungstag in seiner Gründerstadt Rosenheim.

Hintergrund war, dass sich trotz intensiver Bemühungen kein Verein gefunden hatte, der ein klassisches Gautrachtenfest ausrichten konnte. Statt den Termin ausfallen zu lassen, entwickelte die Gauvorstandschaft gemeinsam mit dem Gauausschuss ein neues Format, das den Zusammenhalt der Vereine in den Mittelpunkt stellte.

Während sich die Delegierten in der AuerBräu-Festhalle zur Gauversammlung trafen, wurde die Innenstadt zur Bühne für gelebte Trachtentradition. Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen aus den Mitgliedsvereinen präsentierten sich den Besuchern mit Tänzen, Plattlern und Musik.

Höhepunkt mit rund 600 Dirndln und Buam

Der emotionale Höhepunkt des Nachmittags folgte um 16.30 Uhr. Rund 600 Dirndl und Buam versammelten sich auf dem Max-Josefs-Platz und führten gemeinsam einen Plattler sowie traditionelle Tänze auf. Das eindrucksvolle Gemeinschaftsbild vor der historischen Kulisse des Max-Josefs-Platzes wurde von den zahlreichen Zuschauern mit lang anhaltendem Applaus belohnt.

Im Anschluss sorgte die Musikkapelle Bad Endorf mit einem Standkonzert für den musikalischen Übergang zum Abendprogramm. Danach setzte sich ein festlicher Fahnenzug in Richtung Mahnmal des Friedens in Bewegung, wo der verstorbenen Trachtenkameraden gedacht wurde.

Gaufest 2026 in Rosenheim. Fotos: Josefa Staudhammer
Festlicher Ausklang in der AuerBräu-Festhalle

Mit dem Gauheimatabend fand der Gautag seinen traditionellen Abschluss. Die Gaugruppe und die Gaujugendgruppe des Gauverbandes I gestalteten gemeinsam mit Gastgruppen des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes, der Gebietsgruppe Simssee sowie dem Rosenheimer Gründerverein Stammler das Programm. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Musikkapelle Bad Endorf, den Außergebirg Musikanten und der Stamm-1-Ziachmusi. Nach dem offiziellen Teil waren alle Besucher zum bayerischen Volkstanz eingeladen.

Rosenheim als Wiege des Gauverbandes

Dass der Gautag ausgerechnet in Rosenheim stattfand, war kein Zufall. Die Stadt ist die historische Wiege des Gauverbandes I. Hier schlossen sich im Jahr 1890 anlässlich des damaligen Centralfestes die ersten Trachtenvereine zum ältesten und heute größten Trachtenverband Bayerns zusammen.

Heute gehören dem Verband 118 Vereine mit mehr als 40.000 Mitgliedern an. Große Trachtenfeste haben in Rosenheim eine lange Tradition. Als besonders bedeutend gilt das Gautrachtenfest des Jahres 1930, zu dem trotz der schwierigen Zeit mehr als 10.000 Trachtler und tausende Besucher in die Stadt kamen. Mit dem Gautag 2026 kehrte der Verband bewusst an seine historischen Wurzeln zurück.

Kreativität schon vor dem Gautag ausgezeichnet

Schon Wochen vor der Veranstaltung war der Gautag in den sozialen Medien präsent. Unter dem Motto „Zeigt, was unsere Trachtensache so besonders macht“ hatten die Mitgliedsvereine kurze Werbevideos veröffentlicht. Gemeinsam erreichten sie weit über eine Million Aufrufe. Die erfolgreichsten Beiträge wurden beim Gautag auf dem Max-Josefs-Platz ausgezeichnet.

Der Gautag zeigte eindrucksvoll, wie lebendig Tracht und Brauchtum in der Region bis heute sind. Vor allem die vielen Kinder und Jugendlichen machten deutlich, dass die Tradition von einer neuen Generation mit Freude weitergetragen wird. Der lang anhaltende Applaus der Besucher und die besondere Atmosphäre in der Rosenheimer Innenstadt machten den „Tag der Gemeinschaft“ zu einem würdigen Bekenntnis zu Heimat, Brauchtum und Gemeinschaft.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)