Kostenlos ins Prienavera: Anonymer Spender schenkt Kindern und Jugendlichen freie Strandbad-Eintritte

Kostenlos ins Prienavera: Anonymer Spender schenkt Kindern und Jugendlichen freie Strandbad-Eintritte

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein besonderes Feriengeschenk erwartet Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in diesem Sommer im Prienavera Strandbad: Dank einer anonymen Spende ist der Eintritt während der ersten drei Wochen der bayerischen Sommerferien kostenlos.

Den Anstoß für die Aktion gab ein Bericht über eine ähnliche Initiative in einer anderen Gemeinde. Die Idee, jungen Menschen unkomplizierte und unbeschwerte Ferientage zu ermöglichen, überzeugte den anonymen Spender sofort. Kurzerhand entschied er sich, eine ähnliche Aktion in Prien ins Leben zu rufen. Direkt am Ufer des Chiemsees gelegen, bietet das Prienavera Strandbad beste Voraussetzungen für abwechslungsreiche Sommertage.

„Wir sind dem Spender für dieses außergewöhnliche Engagement sehr dankbar. Mit dieser Initiative erhalten viele Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Ferien am Chiemsee zu genießen. Es wäre natürlich schön, wenn sich diese Idee herumspricht und vielleicht weitere Unterstützer finden, damit das Angebot für die gesamten Sommerferien ermöglicht werden kann“, so der Geschäftsführer der Chiemsee Marina GmbH, Dirk Schröder.

So funktioniert die Ferienaktion im Prienavera

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können sich ihr kostenloses Eintrittsticket während der ersten drei Ferienwochen, von Samstag, 1. bis einschließlich Sonntag, 23. August) direkt an der Kasse des Prienavera Strandbades abholen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Strandbad ist bei schönem Wetter täglich geöffnet. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr. Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Angeboten sind unter prienavera.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Prienavera / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Marina-GmbH, Wingmen Media)

Immer mehr Müll an Rosenheims Wertstoffinseln: Bußgelder sollen deutlich steigen

Immer mehr Müll an Rosenheims Wertstoffinseln: Bußgelder sollen deutlich steigen

Rosenheim – Alte Möbel, Restmüll, Sperrmüll oder andere Abfälle neben den Containern: Die Vermüllung an Rosenheims Wertstoffinseln nimmt zu. Die Stadt verzeichnet deutlich mehr Beschwerden und will künftig konsequenter gegen illegale Ablagerungen vorgehen. Besonders bei größeren Mengen könnte es künftig deutlich teurer werden.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es 75 Wertstoffinseln für Glas, Papier und Leichtverpackungen. Die Container werden regelmäßig geleert, an stark frequentierten Standorten erfolgt die Reinigung nach Angaben der Stadt sogar an jedem Werktag. Trotzdem werden dort zunehmend Abfälle abgestellt, die nicht in die Sammelstellen gehören.
Als Beispiel nennt die CSU-Stadtratsfraktion, die einen Antrag zur Eindämmung der Vermüllung eingebracht hatte, die Wertstoffsammelstelle in der Stemplingerstraße. Dort seien Ende Mai rund 45 Kilogramm Tomatendosen abgestellt worden, die vermutlich einen gewerblichen Hintergrund gehabt hätten. Anfang Juni habe ein Bürger erneut auf Ablagerungen an derselben Stelle hingewiesen.

Beschwerden steigen deutlich

Auch die Stadt Rosenheim stellt eine zunehmende Vermüllung an den Wertstoffinseln fest. Da Hinweise über verschiedene Wege eingehen – etwa per E-Mail, Telefon, Schreiben oder persönliche Vorsprachen – wird die Zahl der Beschwerden geschätzt.
Im Jahr 2025 gingen laut Verwaltung rund 700 Beschwerden ein. Für das laufende Jahr rechnet die Stadt mit einer deutlichen Steigerung auf etwa 1.100 Meldungen.
Für die Stadt bedeutet das zusätzlichen Aufwand: Illegale Ablagerungen müssen entfernt, entsorgt und bearbeitet werden. Neben den höheren Entsorgungskosten entsteht auch zusätzlicher Verwaltungsaufwand. Das Problem betrifft dabei nicht nur Rosenheim. Nach Angaben der Verwaltung beobachten auch andere Kommunen eine Zunahme illegaler Ablagerungen an Wertstoffsammelstellen.

Detektei und Videoüberwachung liefern zahlreiche Verstöße

Dass die Stadt bereits gegen das Problem vorgeht, zeigen die Zahlen der seit Ende 2025 eingesetzten Detektei. Zwischen November 2025 und Juni 2026 gab es an 48 Einsatztagen mit rund 200 Stunden Aufwand insgesamt 184 Feststellungen.
Besonders im Fokus stand dabei unter anderem die Wertstoffinsel am Kaufland an der Äußeren Münchener Straße. In 167 Fällen wurden laut Stadt Bußgelder bis zu 320 Euro ausgesprochen. Die Verstöße betrafen überwiegend Rest- und Sperrmüllablagerungen. Häufig seien dabei Verursacher aus dem Landkreis Rosenheim festgestellt worden.
Auch die Videoüberwachung an der Wertstoffinsel Hochfellnstraße/ESV-Gelände bleibt ein Bestandteil der Kontrollen. Sie besteht bereits seit 2017. Im Jahr 2025 wurden dort rund 135 Verstöße geahndet, im laufenden Jahr bislang 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Eine flächendeckende Videoüberwachung aller Wertstoffinseln sei laut Verwaltung aus datenschutzrechtlichen und technischen Gründen nicht möglich. Außerdem sei die Auswertung der Aufnahmen mit erheblichem Aufwand verbunden.

Bei größeren Ablagerungen drohen künftig höhere Bußgelder

Im Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz ging es deshalb auch um die Frage, ob die bisherigen Sanktionen noch ausreichen. Die Stadträte stimmten mehrheitlich der geplanten Vorgehensweise mit konsequenterer Ahndung von Verstößen und einer Ausweitung der Überwachung zu.
Besonders bei größeren illegalen Ablagerungen sollen die möglichen Bußgelder künftig deutlich steigen.

Nach dem Beschlussvorschlag sind folgende Staffelungen vorgesehen: Für das Einwerfen außerhalb der offiziellen Einwurfzeiten sollen weiterhin 35 Euro fällig werden.
Wer haushaltsübliche Mengen neben den Containern ablagert, soll künftig beim ersten Verstoß 50 Euro und beim zweiten Verstoß 100 Euro zahlen.
Deutlich höher fallen die vorgesehenen Beträge bei nicht haushaltsüblichen Mengen aus. Hier sollen künftig bereits beim ersten Verstoß 500 Euro und bei einem zweiten Verstoß 2.500 Euro möglich sein.

CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller plädierte dafür, den vorhandenen Bußgeldrahmen bei besonders schweren Fällen konsequent auszuschöpfen. „Die Bußgelder müssen höher werden, damit die Leute merken, dass so was nicht geht“, sagte Bergmüller.

Stadt setzt weiter auf Kontrollen und Information

Neben der Verschärfung der Bußgelder soll auch die Kontrolle ausgeweitet werden. Die Verwaltung plant, den Einsatz der Detektei an den derzeit rund zehn Problemstandorten fortzuführen und auszubauen.
Zusätzlich sollen neue Schilder mit leicht verständlichen Piktogrammen auf die richtige Nutzung der Wertstoffinseln und die Überwachung hinweisen. Auch die Abfallberatung und eine Social-Media-Kampagne sollen künftig stärker für eine korrekte Entsorgung sensibilisieren.

Ob die höheren Bußgelder Wirkung zeigen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist bereits jetzt: Die Vermüllung der Wertstoffinseln beschäftigt die Stadt weiter – und dürfte auch künftig immer wieder Thema in den politischen Gremien bleiben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Freie Zugfahrt für Einser-Schüler in Bayern: Mit dem Zeugnis am 3. August kostenlos unterwegs

Freie Zugfahrt für Einser-Schüler in Bayern: Mit dem Zeugnis am 3. August kostenlos unterwegs

Bayern / Rosenheim – Zum Start der Sommerferien gibt es für viele Schüler in Bayern wieder eine besondere Belohnung: Wer im aktuellen Zeugnis mindestens eine Eins oder die Note „Sehr gut“ vorweisen kann, darf am Montag, 3. August 2026, kostenlos alle Nahverkehrszüge im Freistaat nutzen. Die Aktion gilt auch in den Zügen der Bayerischen Regiobahn (BRB).

Auch Schüler, deren Schulen auf klassische Noten verzichten und stattdessen Punkte oder Verbalgutachten vergeben, können an der Aktion teilnehmen. Voraussetzung ist eine entsprechend sehr gute schriftliche Beurteilung.
Als Fahrausweis genügt das aktuelle Zeugnis oder das Verbalgutachten – jeweils auch als Kopie – zusammen mit einem Personal-, Kinder- oder Schülerausweis. Damit können die berechtigten Schüler den gesamten Tag kostenlos mit den Nahverkehrszügen durch Bayern reisen.
Die BRB weist auf verschiedene Ausflugsziele in Bayern hin, die sich für einen Ferienstart mit der Bahn anbieten, zu finden unter: BRB.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kreative Einblicke: Waldorfschule Rosenheim lädt zur Kunstausstellung ein

Kreative Einblicke: Waldorfschule Rosenheim lädt zur Kunstausstellung ein

Rosenheim – Am Dienstag, 21. Juli, eröffnet die Waldorfschule Rosenheim (Mangfallstraße 53) um 18 Uhr die Kunstausstellung der 12. Klasse mit einer offiziellen Feier. Interessierte sind eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und die entstandenen Werke kennenzulernen.

Die Ausstellung erstreckt sich über das gesamte Schulgebäude. Die künstlerischen Arbeiten der Schüler sind im Erdgeschoss sowie in der ersten und zweiten Etage zu sehen und geben einen Einblick in die Vielfalt der entstandenen Projekte.
Während des Abends werden die Schüler der 12. Klasse an ihren Werken anwesend sein. Sie stehen den Gästen für Gespräche zur Verfügung und geben Einblicke in ihre Ideen, Arbeitsweisen und kreativen Prozesse.
Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, junge Kunst aus Rosenheim kennenzulernen und sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheims Eschen unter Druck: Warum 22 Bäume weichen müssen

Rosenheims Eschen unter Druck: Warum 22 Bäume weichen müssen

Rosenheim – 58 Bäume stehen in Rosenheim auf der Liste der geplanten Fällungen für 2026. Doch eine Zahl fällt besonders auf: 22 davon sind Eschen. Dahinter steckt nicht nur eine Frage der Verkehrssicherheit, sondern auch die Zukunft einer Baumart, die seit Jahren mit einer gefährlichen Pilzkrankheit kämpft.

Im Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz wurde über geplante Baumfällungen, Pflegemaßnahmen und Ersatzpflanzungen auf städtischen Flächen informiert. Die Maßnahmen sollen voraussichtlich ab September 2026 beginnen. Ersatzpflanzungen sind – abhängig von der Witterung – für Herbst/Winter 2026/2027 vorgesehen.
Die angekündigten Maßnahmen betreffen ausschließlich städtische Bäume auf öffentlichen Flächen. Private Grundstücke sind davon nicht betroffen.

22 Eschen auf der Fällliste

Von den insgesamt 58 Bäumen, die in der Sitzungsvorlage aufgeführt sind, handelt es sich bei 22 um Eschen. Diese Zahl war Anlass für Innpuls.me, bei der Stadt Rosenheim zur aktuellen Situation dieser Baumart im Stadtgebiet nachzufragen.

Das Eschentriebsterben ist seit Jahren ein europaweites Problem. Verursacht wird die Baumkrankheit durch den Pilz Hymenoscyphus fraxineus. Er befällt zunächst Blätter und Triebe. Bei fortschreitendem Befall können Äste absterben und weitere Schäden entstehen, die auch die Stand- und Bruchsicherheit eines Baumes beeinflussen können.

Die Stadt Rosenheim weist darauf hin, dass das Eschentriebsterben kein spezielles Rosenheimer Problem sei, sondern zahlreiche Regionen betrifft. Eschen werden nach Angaben der Stadt aber nicht allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu dieser Baumart gefällt. Entscheidend sei die individuelle Bewertung des Baumes sowie dessen Stand- und Verkehrssicherheit.

Keine eigene Statistik zu Rosenheims Eschen

Wie viele Eschen aktuell im Rosenheimer Stadtgebiet stehen, kann die Stadt nicht beziffern. Eine entsprechende Übersicht gibt es nach Angaben der Verwaltung nicht. Auch die Zahl der in den vergangenen Jahren gefällten Eschen wird nicht separat erfasst.
Für die Bewertung eines Baumes sei vor allem dessen Vitalität ausschlaggebend. Besondere Bewertungsmaßstäbe aufgrund des Eschentriebsterbens gebe es nach Angaben der Stadt nicht.

Die Situation zeigt dabei einen schwierigen Zielkonflikt: Einerseits müssen Städte die Sicherheit von Menschen im öffentlichen Raum gewährleisten. Andererseits gehört die Esche zu den ökologisch besonders wertvollen heimischen Baumarten. Mit ihren großen Kronen spendet sie Schatten, kann zur Abkühlung im Stadtgebiet beitragen und bietet zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen Tieren Lebensraum. Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass mehrere hundert Tier- und Pflanzenarten direkt oder indirekt von der Esche profitieren.
Verschwindet die Baumart großflächig, können auch Lebensräume und Nahrungsgrundlagen für spezialisierte Arten verloren gehen.

Hoffnung durch widerstandsfähige Bäume

Die Zukunft der Esche beschäftigt auch die Forschung. Dabei richten sich die Hoffnungen auf einzelne Bäume, die trotz des Pilzbefalls gesund bleiben. Diese widerstandsfähigeren Exemplare könnten langfristig helfen, die Baumart zu erhalten. Wissenschaftler suchen deshalb gezielt nach solchen sogenannten Plusbäumen. Aus ihnen sollen Erkenntnisse gewonnen und langfristig widerstandsfähigere Eschenbestände aufgebaut werden.

Auch die Stadt Rosenheim verweist auf diese Möglichkeit. Man hoffe, dass einzelne Eschen Resistenzen gegen den Pilz entwickeln oder diese durch gezielte Selektion erreicht werden können.
Ein eigenes Erhaltungsprogramm für Eschen gibt es aber nach Angaben der Stadt derzeit nicht. Bei Ersatzpflanzungen setzt die Stadt auf andere Baumarten, die sich aus ihrer Sicht besonders für das Stadtklima eignen.

Streitpunkt Ersatzpflanzungen

Als Ersatz für zu fällende Eschen sind unter anderem Hainbuchen der Sorte Carpinus betulus ‚Frans Fontaine‘ vorgesehen. Die schmal wachsende Form der heimischen Hainbuche eignet sich besonders für Standorte mit begrenztem Platzangebot.
Genau diese Ersatzpflanzung sprach in der Ausschusssitzung AfD-Stadtrat Bernhard Bonneberg an. Er gab zu bedenken, dass die neuen Bäume langfristig nicht die gleiche Dimension wie eine Esche erreichen würden. „Die Esche zählt mit bis zu 40 Metern zu den höchsten heimischen Laubbäumen in ganz Europa. Langfristig wäre es schön, wenn wir auch noch so hohe Bäume in der Stadt haben, aber Hainbuchen erreichen nur eine Höhe von 20 bis 25 Metern“, sagte Bonneberg.

Die Diskussion um die 22 Eschen zeigt damit ein größeres Thema: Es geht nicht nur um einzelne Baumfällungen, sondern auch um die Frage, welche Baumarten künftig das Rosenheimer Stadtbild prägen werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheim: Betrunkene Frau findet nicht nach Hause

Rosenheim: Betrunkene Frau findet nicht nach Hause

Rosenheim – Eine 50-jährige Rosenheimerin hat am Sonntagabend (19.7.2026) aufgrund ihrer Alkoholisierung offenbar den Weg zu ihrer Wohnung nicht mehr gefunden und für einen Polizeieinsatz gesorgt.

Anwohner in der Kurt-Huber-Straße verständigten am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr die Polizei, nachdem eine Frau laut schreiend und randalierend aufgefallen war.
Nach Angaben der Polizei hatte sich die 50-Jährige aus Rosenheim im alkoholisierten Zustand offenbar im Haus geirrt. Sie hämmerte gegen verschiedene Türen und forderte Einlass.
Da sie sich vor Ort nicht beruhigen ließ, nahmen die Beamten die Frau in Gewahrsam.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Helfer für BR-Radltour in Rosenheim gesucht

Helfer für BR-Radltour in Rosenheim gesucht

Rosenheim  – Am Mittwoch,  5. August macht die BR-Radltour Station in Rosenheim. Für die Versorgung und Unterbringung der rund 1.000 Teilnehmer sucht die Stadt jetzt noch freiwillige Helfer sowie zwei Vereine, die die Erstverpflegung übernehmen.

Damit die Übernachtung der Radfahrer in Rosenheim reibungslos funktioniert, werden am Mittwoch, 5. August, Helfer für die Vorbereitung der Quartiere benötigt.

Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) werden am Vormittag unter anderem Unterstützung beim Entladen des Gepäcks, beim Aufbau der Schlafplätze sowie beim Transport von Matratzen gesucht. Vorkenntnisse sind laut Stadt nicht erforderlich. Gefragt seien vor allem Tatkraft und Teamgeist.

Vereine für Erstverpflegung gesucht

Zusätzlich sucht die Stadt Rosenheim zwei Vereine, die am 5. August von etwa 17 bis 18.30 Uhr die Erstverpflegung der ankommenden Teilnehmer übernehmen.
An den beiden Standorten Finsterwalder-Sporthalle und Luitpoldhalle sollen kalte Speisen wie Sandwiches, Obst oder Kuchen angeboten werden.

Interessierte Helfer sowie Vereine können sich bis spätestens 23. Juli per E-Mail an stadtmarketing@rosenheim.de melden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: 

Vor der Sitzung: Diese Themen könnten Rosenheim bewegen

Vor der Sitzung: Diese Themen könnten Rosenheim bewegen

Rosenheim – Parken auf der Loretowiese, die Zukunft der Altkleidersammlung und eine mögliche neue Grünfläche am Keferwald: Im Haupt- und Finanzausschuss des Rosenheimer Stadtrats stehen am Dienstag, 21. Juli, mehrere Themen auf der Tagesordnung, die für die Stadtentwicklung und viele Bürger interessant sein könnten.

Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am morgigen Dienstag ab 17  im kleinen Sitzungssaal des Rosenheimer Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich. Wie immer stehen zahlreiche Punkte auf der Tagesordnung. Drei Themen könnten dabei besonders spannend werden.

Loretowiese: Kommt ein Monatsticket?

Für Diskussionen dürfte erneut das Thema Parken auf der Loretowiese sorgen. Auf der Tagesordnung steht die Änderung der Parkgebührenordnung der Stadt Rosenheim wegen der Einführung eines Monatstickets für die Loretowiese.
Hintergrund ist eine längere Diskussion über die Nutzung der Fläche. Vor rund eineinhalb Jahren wurden dort Parkautomaten aufgestellt. Die Einführung der Gebühren sorgte für Kritik und führte dazu, dass deutlich weniger Fahrzeuge auf der Loretowiese parkten.
Die CSU-Stadtratsfraktion hatte daraufhin Anfang 2025 eine Senkung der Parkgebühren speziell für Pendler gefordert. Einen Monat später folgte ein gemeinsamer Antrag von CSU und SPD, die Gebühren generell zu reduzieren. Im Mai 2025 sprach sich der Stadtrat schließlich mehrheitlich für eine Senkung aus. Seit Oktober vergangenen Jahres kostet das Tagesticket auf der Loretowiese drei Euro statt zuvor fünf Euro. Das Halbtagesticket bis zu fünf Stunden wurde auf zwei Euro gesenkt.

Nun geht es um den nächsten Schritt: die mögliche Einführung eines Monatstickets.

Altkleidercontainer: Stadt sucht neues System

Ein weiterer Punkt betrifft die Sammlung und Verwertung von Alttextilien aus der Stadt Rosenheim.

Was für viele bislang selbstverständlich war – getragene Kleidung in den nächsten Altkleidercontainer zu bringen – steht vor einem Wandel. Der Markt für Alttextilien ist eingebrochen. Preise sind stark gesunken, gleichzeitig steigen die Kosten für Sammlung und Transport.
Auch in Rosenheim zeichnet sich diese Entwicklung ab. Hilfsorganisationen wie BRK und Malteser haben angekündigt, sich aus der Sammlung zurückzuziehen beziehungsweise ihre bisherigen Strukturen anzupassen.
Da Alttextilien rechtlich als Abfall gelten, muss die Stadt Rosenheim künftig sicherstellen, dass diese getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt werden. Im Ausschuss geht es nun um die Vergabe der Sammlung und Verwertung.

Die Frage dahinter: Wie sieht das zukünftige System der Altkleidersammlung in Rosenheim aus?

Grüne Lunge am Keferwald?

Auch ein Thema mit Blick auf die langfristige Stadtentwicklung steht auf der Tagesordnung: der SPD-Antrag zur Schaffung einer „grünen Lunge“ am ehemaligen BGS-Gelände am Keferwald.
Die SPD hatte im Herbst 2024 vorgeschlagen, das ehemalige Übungsgelände des Bundesgrenzschutzes westlich der Pürstlingstraße als größere Grün- und Erholungsfläche zu entwickeln.
Hintergrund war unter anderem der sogenannte Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe, bei dem Rosenheim wegen des Verhältnisses von versiegelten Flächen und Grünflächen schlecht abgeschnitten hatte.

Nun liegt eine Stellungnahme der Bundespolizei vor. Der Ausschuss beschäftigt sich damit mit der Frage, welche Perspektiven es für das Gelände gibt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv  Innpuls.me)

Mehr Gäste, mehr Hotels – und irgendwann eine Tourismusabgabe für Rosenheim?

Mehr Gäste, mehr Hotels – und irgendwann eine Tourismusabgabe für Rosenheim?

Rosenheim – Die Tourismuszahlen für Rosenheim entwickeln sich weiter positiv. Im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur wurde jetzt die Bilanz für das Jahr 2025 vorgestellt. Dabei ging es nicht nur um steigende Gästezahlen, sondern auch um die Frage, wohin sich der Tourismus in der Stadt künftig entwickeln soll. In der Diskussion wurde deutlich: Langfristig hofft man darauf, einmal die Voraussetzungen für eine Tourismusabgabe zu erreichen.

Die Entwicklung des Rosenheimer Tourismus zeigt weiter nach oben: Im Jahr 2025 wurden nach den im Ausschuss vorgestellten Zahlen rund 237.000 Gästeankünfte und 356.000 Übernachtungen gezählt. Das entspricht jeweils einem Plus von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und die Mehrheit der Stadträte waren sich einig, dass sich dieses Ergebnis sehen lassen kann. Gleichzeitig wurde deutlich: Die Stadt sieht noch weiteres Potenzial, um den Tourismus in Rosenheim weiter auszubauen.

37 Stadtführungen – die Rosenheim-Cops bleiben Publikumsmagnet

Ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots sind weiterhin die Stadtführungen. Mittlerweile werden in Rosenheim 37 verschiedene Führungen angeboten. Besonders erfolgreich bleibt dabei die Führung „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“. Sie ist weiterhin der Bestseller und lockte im vergangenen Jahr 29.345 Teilnehmer an. Die Verbindung zur beliebten Fernsehserie bleibt damit ein wichtiger Faktor für Besucher der Stadt.

Tourist Info und Stadtmarketing neu aufgestellt

Wie aus dem Bilanzbericht der Stadt hervorgeht, war das Jahr 2024/2025 von strukturellen Weiterentwicklungen geprägt. Besonders hervorgehoben wurde die organisatorische Zusammenführung der Tourist Info mit dem Stadtmarketing.
Auch die touristische Infrastruktur wurde weiterentwickelt: Die Tourist Info am Busbahnhof in der Heilig-Geist-Straße 15 wurde modernisiert und neu gestaltet.

Langfristige Perspektive: eine Tourismusabgabe?

Zum spannenden Punkt der Diskussion wurde allerdings eine Zukunftsperspektive, die derzeit noch nicht unmittelbar bevorsteht: die mögliche Einführung einer Tourismusabgabe.
Grünen-Stadtrat Peter Rutz sagte dazu: „Wir brauchen dringend weitere Hotels und außerdem attraktive Veranstaltungen in unserer Stadt, um die Tourismusabgabe akquirieren zu können.“

Gemeint ist damit: Rosenheim müsste zunächst weiter wachsen und mehr Übernachtungsgäste gewinnen, um überhaupt die gesetzlichen Voraussetzungen für eine solche Abgabe zu erreichen. Zusätzliche Hotels und attraktive Veranstaltungen wurden dabei als mögliche Stellschrauben genannt.
Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan machte deutlich, dass es wichtig sei, weitere Möglichkeiten zu schaffen, um den Tourismus in Rosenheim anzukurbeln und damit langfristig die Voraussetzungen für eine Tourismusabgabe zu schaffen.

Tourismusabgabe und Kurtaxe sind nicht dasselbe

Der Begriff Tourismusabgabe wird häufig mit der Kurtaxe verwechselt. Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Abgaben.

Tourismusabgabe (Fremdenverkehrsbeitrag):
Sie wird nicht von Gästen bezahlt, sondern von Unternehmen, die wirtschaftlich vom Tourismus profitieren – beispielsweise Hotels, Gaststätten oder je nach Satzung auch weitere Betriebe. Die Einnahmen dienen der Tourismusförderung.

Kurbeitrag (Kurtaxe):
Diesen zahlen in der Regel die Gäste selbst, meist pro Übernachtung. Er dient der Finanzierung touristischer Einrichtungen. Die aktuelle Diskussion in Bad Aibling betrifft den Kurbeitrag beziehungsweise den dort eingeführten Tageskurbeitrag – nicht eine Tourismusabgabe.

Noch fehlen rund 115.000 Übernachtungen

Aktuell kann Rosenheim eine solche Abgabe allerdings noch nicht einführen. Nach dem Bayerischen Kommunalabgabengesetz können Gemeinden, die nicht als Kur- oder Erholungsort anerkannt sind, einen Fremdenverkehrsbeitrag in der Regel erst dann erheben, wenn die Zahl der jährlichen Fremdenübernachtungen das Siebenfache der Einwohnerzahl übersteigt.

Bei derzeit rund 67.200 Einwohnern wären dafür etwa 470.700 Übernachtungen pro Jahr notwendig. Mit den aktuell erreichten 356.000 Übernachtungen ist Rosenheim zwar auf einem guten Weg, bis zu dieser Marke fehlen aber noch rund 115.000 Übernachtungen.

Wie viel Geld könnte eine Tourismusabgabe bringen?

Wie hoch die Einnahmen durch eine solche Abgabe für Rosenheim einmal ausfallen könnten, lässt sich derzeit nicht seriös beziffern. Die Höhe hängt unter anderem davon ab, welche Betriebe später einbezogen würden und wie groß deren wirtschaftlicher Vorteil durch den Tourismus ist.
Konkrete Berechnungen oder Planungen gibt es bei der Stadt derzeit nicht. Fest steht aber: In Kommunen, die eine solche Abgabe erheben, können die Einnahmen unter anderem für Tourismusmarketing und touristische Ange

Für Rosenheim bleibt eine solche Abgabe damit zunächst eine langfristige Perspektive. Der Weg dorthin führt über mehr Übernachtungsgäste, zusätzliche Angebote und den weiteren Ausbau des Tourismusstandorts.
(Quelle: Artikel: Karin Wusnam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Radsport: Max Bock wird Dritter beim Giro Ciclistico della Valle d’Aosta – Mont Blanc

Radsport: Max Bock wird Dritter beim Giro Ciclistico della Valle d’Aosta – Mont Blanc

Raubling / Italien – Starkes Gesamtergebnis für die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies beim 62. Giro Ciclistico della Valle d’Aosta – Mont Blanc: Max Bock beendete das U23-Etappenrennen auf dem dritten Gesamtrang und Gustave Blanc gewann die Nachwuchswertung.

Der Giro della Valle d’Aosta zählt seit Jahrzehnten zu den härtesten und angesehensten Etappenrennen im U23-Radsport. In den Bergen des italienischen Aostatals, im Schatten des Mont Blanc, hat sich das Rennen den Ruf eines klassischen Sprungbretts für kommende Kletterer und Rundfahrer erarbeitet. Kurzum: Wer hier vorn mitfährt, empfiehlt sich für größere Aufgaben in Zukunft.

Auf der abschließenden Bergetappe der diesjährigen Ausgabe von Valtournenche nach Breuil-Cervinia über 93,6 Kilometer verteidigte der Deutsche Max Bock aus den Reihen der Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies dabei seinen Podestplatz souverän. In der Gesamtwertung lag er am Ende 1:04 Minuten hinter dem Sieger Henrique Bravo (Brasilien, Soudal Quick-Step Devo Team) und 38 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Mateo Ramírez (Ecuador, UAE Team Emirates Gen Z). Den Grundstein für das Podium hatte Bock schon beim Auftakt-Bergzeitfahren gelegt, bei dem er den Sieg nur um eine Sekunde verpasst hatte.

Max Bock zufrieden mit Platz drei – Team überzeugt geschlossen

„Mit dem dritten Platz bin ich sehr zufrieden – auch wenn wir natürlich immer nach ganz oben schauen. Bravo und Ramírez waren diese Woche aber einfach stärker – das muss man anerkennen. Für mich zählt, dass ich über alle Etappen konstant war und die Mannschaft einen überragenden Job gemacht hat. Ein solches Ergebnis holt man nur gemeinsam.“ so Max Bock

Neben Bocks Podestplatz rundete Gustave Blanc das starke Teamergebnis ab: Der Franzose wurde Gesamt-Sechster und gewann die Nachwuchswertung. In der Teamwertung belegten die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies den zweiten Rang, ein Beleg für die geschlossene Mannschaftsleistung über alle vier Etappen hinweg.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 20. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass viele Bewegungen automatisch ablaufen?
Dein Körper übernimmt vieles, ohne dass Du darüber nachdenkst.
Ein effizientes Zusammenspiel.

Vielleicht nimmst Du heute bewusst wahr, was selbstverständlich ist.

Wir wünschen Dir einen bewussten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Fahrradfahrer stürzt schwer in Neubeuern

Fahrradfahrer stürzt schwer in Neubeuern

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Ein 51-jähriger Fahrradfahrer ist in der Nacht auf Sonntag (19.7.) bei einem Sturz schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war kein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt.

Der Mann stürzte kurz nach 1 Uhr auf dem Gehweg im Bereich der Staatsstraße 2359 und blieb bewusstlos liegen. Eine vorausfahrende Radfahrerin sowie weitere Verkehrsteilnehmer und Anwohner leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen.
Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die Staatsstraße zwischen Altenbeuern und Neubeuern für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)