Workshop: Naturkosmetik selbst herstellen

Workshop: Naturkosmetik selbst herstellen

Amerang / Landkreis Rosenheim – Handcreme, Lippenbalsam und Deo aus natürlichen Zutaten selbst herstellen: Dazu lädt das Freilichtmuseum Amerang (Landkreis Rosenheim) am Sonntag, 12. Juli, bei einem zweistündigen Workshop rund um Naturkosmetik ein.

Der Kurs „Naturkosmetik für den Sommer“ findet von 10 bis 12 Uhr im Freilichtmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern statt. Gemeinsam mit Kursleiterin Monika Voggenauer stellen die Teilnehmer drei Pflegeprodukte her: eine cremige Handcreme, einen pflegenden Lippenbalsam auf Basis von Bio-Sesamöl sowie ein festes Zitronen-Deo.
Dabei erfahren die Teilnehmer Schritt für Schritt, wie die Produkte fachgerecht hergestellt werden. Ergänzend gibt die Kursleiterin praktische Tipps rund um das Thema Naturkosmetik.

Alle Teilnehmer erhalten ein ausführliches Skript sowie jeweils ein selbst hergestelltes Exemplar der drei Pflegeprodukte zum Mitnehmen.
Die Kursgebühr beträgt 35 Euro zuzüglich Museumseintritt. Eine Anmeldung ist vorab per E-Mail an museum@flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090 erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild; Bezirk Oberbayern, Freilichtmuseum Amerang)

Motorradfahrer bei Unfall nahe Katzbach mittelschwer verletzt

Motorradfahrer bei Unfall nahe Katzbach mittelschwer verletzt

Ramerberg / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO 34 bei Katzbach ist am Donnerstagmorgen (2.7.2026)  ein 16-jähriger Mofafahrer mittelschwer verletzt worden. Er musste nach dem Zusammenstoß mit einem Auto ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 6 Uhr. Nach Angaben der Polizei war ein 16-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit seinem Mofa auf der Ortsverbindungsstraße von Katzbach in Richtung der Kreisstraße RO 34 unterwegs. Gleichzeitig fuhr ein 50-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Ebersberg auf der RO 34 von der B15 kommend in Richtung Ramerberg.
Als der Jugendliche nach links auf die vorfahrtsberechtigte Kreisstraße einbiegen wollte, übersah er laut Polizei den von links kommenden Pkw. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung und eines Ausweichversuchs konnte der Autofahrer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Durch den Aufprall wurde der Mofafahrer in ein neben der Fahrbahn liegendes Feld geschleudert. Er erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus im Landkreis Rosenheim gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand nach Polizeiangaben wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden wird auf insgesamt rund 4.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße RO 34 zeitweise vollständig gesperrt werden.

Die Polizeiinspektion Wasserburg hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hundewelpen-Transport bei Lindau gestoppt

Hundewelpen-Transport bei Lindau gestoppt

Lindau / Bayern – Fünf Hundewelpen sollten mitten in der Nacht im Stadtgebiet Lindau an ihre Käufer übergeben werden. Doch die Bundespolizei wurde misstrauisch und kontrollierte den mutmaßlichen Transport. Dabei stießen die Beamten auf auffällige Dokumente, Zweifel am Zustand der Tiere und einen Hund, dessen Einfuhr nach Deutschland verboten ist.

Auslöser waren zwei voneinander unabhängige Kontrollen am Grenzübergang Lindau. Die Fahrer zweier Fahrzeuge mit Schweizer Kennzeichen gaben bei der Einreise aus Österreich an, noch in derselben Nacht jeweils einen Hundewelpen im Stadtgebiet Lindau kaufen zu wollen.
Da es in der jüngeren Vergangenheit bereits ähnliche Fälle gegeben hatte und sowohl der vereinbarte Verkaufsort als auch die Uhrzeit ungewöhnlich erschienen, überprüfte die Bundespolizei den Sachverhalt genauer.

Kontrolle an Tankstelle

Rund zwei Stunden später entdeckte eine inzwischen verstärkte Streife an einer Tankstelle in Lindau nicht nur die beiden zuvor kontrollierten Fahrzeuge, sondern auch einen Transporter mit ungarischer Zulassung, der nach Einschätzung der Beamten die Hundewelpen transportierte.
Bei der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte auf der Ladefläche sechs Hundekäfige vor, von denen einer bereits leer war. Der 50-jährige Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer erklärten, einen Hund bereits in Österreich verkauft zu haben. Gleichzeitig übergaben sie die Unterlagen der Tiere. Schon vor Ort kamen den Beamten Zweifel an der Echtheit der Dokumente. Auch der Zustand der Tiere und die Art des Transports machten nach Einschätzung der Bundespolizei keinen ausreichenden Eindruck für einen Tiertransport.

Die beiden Männer mussten mit dem Transporter und den Hundewelpen zum Bundespolizeirevier Lindau fahren. Dort wurden die Dokumente weiter geprüft, während sich erfahrene Beamte um die Tiere kümmerten. Das hinzugezogene Veterinäramt überprüfte in den frühen Morgenstunden sowohl die Unterlagen als auch die Hundewelpen und äußerte ebenfalls Zweifel.

Ermittlungen dauern an

Unter den Tieren befand sich außerdem ein Bullterrier, dessen Einfuhr nach Deutschland verboten ist. Im Zuge der Ermittlungen stellten die Bundespolizisten zudem fest, dass der 50-jährige Fahrer bereits im Jahr 2023 an der tschechischen Grenze in einem ähnlichen Fall wegen Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt worden war.

Von den rund 3.300 Euro Bargeld, die der Mann mitführte, musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten 3.200 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.
Die Bundespolizei zeigte den 50-Jährigen wegen schwerer Urkundenfälschung und schweren Betrugs an. Anschließend wurde er an die Polizeiinspektion Lindau übergeben, die weitere mögliche Verstöße prüft.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Bayern – E-Zigaretten müssen ab sofort im Handel zurückgegeben werden

Bayern – E-Zigaretten müssen ab sofort im Handel zurückgegeben werden

Bayern – Seit Mittwoch (1.6.2026) gelten in Bayern neue Regeln für die Entsorgung von E-Zigaretten und elektronischen Tabakerhitzern. Die Produkte dürfen nicht mehr im Restmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt als Elektroaltgeräte gesammelt werden. Neu ist vor allem eine deutlich ausgeweitete Rücknahmepflicht im Handel.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt müssen ab sofort alle Verkaufsstellen, die E-Zigaretten oder Tabakerhitzer im Sortiment führen oder in den vergangenen sechs Monaten verkauft haben, die Geräte kostenlos zurücknehmen. Eine Verpflichtung zum Neukauf besteht dabei nicht.
Die Rückgabe soll direkt im Geschäft oder in unmittelbarer Nähe möglich sein. Händler sind verpflichtet, gut sichtbar über die Rückgabemöglichkeit zu informieren. Ein Verweis auf andere Sammelstellen ist nicht zulässig. Die Regelung gilt auch für Onlinehändler.

Mehr Rückgabestellen im Handel

Durch die neue bundesweite Regelung entstehen nach Angaben des Landesamts für Umwelt rund 80.000 zusätzliche Rückgabemöglichkeiten. Dazu zählen unter anderem Kioske, Tankstellen sowie der Fachhandel für Tabakwaren. Unverändert möglich bleibt die Abgabe auch bei Elektrofachmärkten, Supermärkten und kommunalen Sammelstellen.

Zu den E-Zigaretten zählen sowohl Einweg- als auch Mehrwegprodukte.

Gefahr durch Akkus im Restmüll

Hintergrund der Neuregelung ist unter anderem das Brandrisiko durch Lithium-Ionen-Akkus, die in den Geräten verbaut sind. Werden sie falsch entsorgt, etwa im Restmüll, können beschädigte Akkus sich entzünden und Brände in Müllfahrzeugen oder Entsorgungsanlagen verursachen.

Außerdem kritisiert das Landesamt die Umweltbilanz vor allem von Einweg-E-Zigaretten, da sie nach kurzer Nutzungsdauer komplett entsorgt werden.

Hinweise für Verbraucher

Gebrauchte E-Zigaretten und Tabakerhitzer sollen künftig im Handel oder an kommunalen Sammelstellen abgegeben werden. Ein Umstieg von Einweg- auf Mehrwegprodukte kann nach Einschätzung von Fachstellen zudem zur Abfallvermeidung beitragen.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt ( Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerfest am Bürgerhaus E-Werk mit Aktionen für die ganze Familie

Sommerfest am Bürgerhaus E-Werk mit Aktionen für die ganze Familie

Rosenheim – Am Samstag, 4. Juli, findet am Bürgerhaus E-Werk in Rosenheim ein Sommerfest für die ganze Familie statt. Beginn ist um 14 Uhr am Vorplatz in der Oberwöhrstraße 76 in Rosenheim.

Das traditionelle Stadtteilfest pausiert in diesem Jahr. Stattdessen haben Ehrenamtliche gemeinsam mit verschiedenen Einrichtungen ein kleineres Sommerfest organisiert. Ziel ist es, Begegnungen im Stadtteil zu ermöglichen und ein gemeinsames Fest für Nachbarn und Besucher auf die Beine zu stellen.

Für Kinder und Familien sind zahlreiche Mitmachaktionen geplant. Beteiligt sind unter anderem das Sozialraumteam West, der Jugendtreff Energy, das Schülercafé sowie die Villa Kunterbunt. Auch eine Hüpfburg gehört zum Programm.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Angeboten werden unter anderem Getränke, Kaffee und Kuchen sowie Speisen vom Grill.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Sozialen Stadt Rosenheim, dem Sozialraumteam West, dem Stadtjugendring sowie der Diakonie. Organisiert wird das Fest von den Ehrenamtlichen rund um das Bürgerhaus E-Werk unter Leitung von Anita Eggart.
Das Sommerfest endet um 19 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerhaus E-Werk / Startklar / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landratsamt Rosenheim bleibt am 7. Juli geschlossen

Landratsamt Rosenheim bleibt am 7. Juli geschlossen

Landkreis Rosenheim – Wer am kommenden Dienstag, 7. Juli, einen Termin beim Landratsamt Rosenheim oder einer seiner Außenstellen wahrnehmen möchte, sollte umplanen. Wegen eines Betriebsausflugs bleiben sämtliche Dienststellen an diesem Tag geschlossen.

Betroffen sind neben dem Landratsamt in Rosenheim auch das Verkehrszentrum in Rosenheim, die Kfz-Zulassungsstelle in Wasserburg, das Gesundheitsamt in Rosenheim sowie das Veterinäramt in Bad Aibling.
Ab Mittwoch, 8. Juli, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

Immobilienmarkt im Landkreis Rosenheim nimmt wieder Fahrt auf

Immobilienmarkt im Landkreis Rosenheim nimmt wieder Fahrt auf

Landkreis Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim sind im vergangenen Jahr wieder mehr Immobilien verkauft worden. Nach Angaben des Gutachterausschusses wechselten 2025 rund 2.400 Grundstücke, Häuser und Wohnungen den Eigentümer. Damit erreichte der Immobilienmarkt wieder ein Niveau wie vor dem Jahr 2022.

Während 2024 rund 2.250 Immobilien verkauft wurden, stieg die Zahl der Transaktionen 2025 auf etwa 2.400. Der Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum von knapp 1,03 Milliarden Euro auf rund 1,2 Milliarden Euro.
Nach Einschätzung des Gutachterausschusses deutet die Entwicklung auf eine Stabilisierung des Immobilienmarktes hin. Gleichzeitig seien die Kaufpreise wegen weiterhin hoher Baukosten sowie gestiegener Finanzierungsanforderungen überwiegend stabil geblieben oder leicht zurückgegangen.

Neue Bodenrichtwerte liegen vor

Der Gutachterausschuss hat außerdem die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2026 neu ermittelt. Sie werden alle zwei Jahre aktualisiert und dienen als Orientierung für den Grundstücksmarkt sowie als Grundlage für zahlreiche Bewertungen.
Für den Landkreis Rosenheim gibt es rund 860 Bodenrichtwertzonen. Die aktuellen Werte liegen derzeit einen Monat lang kostenlos in den Rathäusern der Gemeinden aus. Außerdem steht auf der Internetseite des Landkreises eine kostenfreie Übersicht über die mittleren Bodenrichtwerte in den Hauptorten zur Verfügung.

Amtliche Bodenrichtwertauskünfte können über das Onlineportal BORIS Bayern oder bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses gegen Gebühr angefordert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Landkreis Rosenheim – Feuerbrand nach vielen Jahren wieder nachgewiesen

Landkreis Rosenheim – Feuerbrand nach vielen Jahren wieder nachgewiesen

Landkreis Rosenheim – Nach mehr als einem Jahrzehnt ist der bakterielle Feuerbrand wieder im Landkreis Rosenheim festgestellt worden. Das Landratsamt warnt vor der Pflanzenkrankheit, die vor allem Obstbäume und einige Sträucher befallen und schwer schädigen kann.

Zuletzt hatte es im Landkreis im Jahr 2013 eine größere Infektionswelle gegeben. Besonders anfällig sind nach Angaben des Landratsamtes Weißdorn, Quitte und Birne. Auch Apfel, Eberesche und Mispel können befallen werden. Steinobst wie Kirschen oder Zwetschgen gilt dagegen nicht als betroffen.

Welke Triebe können ein Hinweis sein

Eine Infektion beginnt meist während der Blütezeit. Typische Anzeichen sind plötzlich welkende und schwarz verfärbte Triebe. Ein sicheres Merkmal können bei fortgeschrittener Infektion und schwülwarmer Witterung kleine gelbliche Schleimtröpfchen sein, die aus der Rinde junger Triebe austreten.
Ist ein Baum befallen, empfiehlt Streuobstberater Martin Landes, die betroffenen Äste großzügig – etwa 30 Zentimeter bis ins gesunde Holz – zurückzuschneiden. Bei einem starken Befall könne es erforderlich sein, den Baum vollständig zu entfernen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wichtig ist außerdem, Werkzeuge nach dem Schnitt gründlich zu desinfizieren, damit das Bakterium nicht auf weitere Pflanzen übertragen wird. Befallenes Schnittgut sollte nicht auf dem Kompost oder an einer Grüngutsammelstelle entsorgt werden. Kleinere Mengen gehören laut Landratsamt in die Restmülltonne oder können unter Aufsicht verbrannt werden. Größere Mengen können als Sperrmüll an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.

Weitere Informationen gibt es bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sowie bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege des Landkreises Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

ADAC: Spritpreise steigen schon vor dem Ende des Tankrabatts

ADAC: Spritpreise steigen schon vor dem Ende des Tankrabatts

Bayern / Deutschland – Wer am letzten Tag des Tankrabatts noch getankt hat, musste bereits deutlich mehr bezahlen als am Vortag. Nach Angaben des ADAC verteuerten sich sowohl Super E10 als auch Diesel innerhalb eines Tages spürbar. Der Automobilclub kritisiert das Vorgehen der Mineralölunternehmen.

Am 30. Juni kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,923 Euro. Das waren laut ADAC 6,2 Cent mehr als am Vortag. Noch stärker fiel der Anstieg bei Diesel aus: Hier kletterte der Durchschnittspreis um 7,5 Cent auf 1,859 Euro je Liter.
Auch im Vergleich zur Vorwoche legten die Preise deutlich zu. Nach Angaben des ADAC verteuerte sich Super E10 innerhalb einer Woche um 10,6 Cent, Diesel um 12,8 Cent.

ADAC übt deutliche Kritik

Der ADAC kritisiert, dass die Mineralölunternehmen die Preise bereits vor dem offiziellen Ende des Tankrabatts angehoben hätten. Aus Sicht des Automobilclubs seien weitere Preissteigerungen derzeit nicht gerechtfertigt. Als Begründung verweist der ADAC unter anderem auf einen seit Tagen weitgehend stabilen Rohölpreis.

Im Monatsvergleich lagen die durchschnittlichen Kraftstoffpreise im Juni dennoch unter denen des Mai. Laut ADAC kostete Super E10 im Juni durchschnittlich 1,870 Euro pro Liter und damit 11,3 Cent weniger als im Vormonat. Diesel lag im Monatsmittel bei 1,818 Euro pro Liter und war damit 17,3 Cent günstiger als im Mai. Als Hauptgrund nennt der ADAC den gesunkenen Rohölpreis.
Der Automobilclub empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise verschiedener Tankstellen zu vergleichen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hitze setzt Mauerseglern und Schwalben zu – LBV-Vogelstation nimmt vorerst keine weiteren Tiere auf

Hitze setzt Mauerseglern und Schwalben zu – LBV-Vogelstation nimmt vorerst keine weiteren Tiere auf

Bayern – Die anhaltend hohen Temperaturen der vergangenen Tage haben nach Angaben des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV) viele junge Mauersegler und Schwalben in Bayern in Schwierigkeiten gebracht. Die größte Vogelauffangstation des Freistaats in Regenstauf hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht und kann vorerst keine weiteren Tiere aufnehmen.

Nach Angaben des LBV heizen sich Nistplätze unter Dächern und in Gebäudenischen bei sommerlicher Hitze stark auf. Vor allem noch nicht flugfähige Jungvögel verlassen deshalb ihre Nester vorzeitig und landen am Boden. Viele Tiere seien verletzt oder geschwächt.

In der LBV-Vogelauffangstation in Regenstauf wurden in den vergangenen Tagen mehrere Hundert Mauersegler und Mehlschwalben versorgt. Allein an einem Tag kamen dort mehr als 200 Tiere an, fast ausschließlich Mauersegler. Viele wurden aus anderen Teilen Bayerns gebracht, weil auch andere Auffangstationen bereits ausgelastet sind.

Erster Aufnahmestopp seit mehr als 30 Jahren

Nach Angaben des fachlichen Leiters der Vogelauffangstation, Ferdinand Baer, werden derzeit rund 1.400 Tiere versorgt. Im gesamten vergangenen Jahr waren es knapp 1.800. Um die bereits aufgenommenen Vögel weiterhin versorgen zu können, hat die Station erstmals seit ihrem Bestehen vor mehr als 30 Jahren einen Aufnahmestopp verhängt.
Gebäudebrüter wie Mauersegler und Schwalben nisten häufig in Spalten oder Nischen an Gebäuden. Dort können sich die Nester bei großer Hitze stark aufheizen. Verlassen Jungvögel das Nest zu früh, werden sie am Boden in der Regel nicht mehr von ihren Eltern versorgt.

LBV bittet Finder um Unterstützung

Da viele Auffangstationen derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, bittet der LBV Finder junger Mauersegler und Schwalben, sich zunächst über die richtige Erstversorgung zu informieren. Normalerweise empfiehlt der Naturschutzverband, die Tiere möglichst schnell in fachkundige Hände zu geben. Wegen der aktuellen Situation sei dies jedoch nicht immer möglich.

Hinweise zur Erstversorgung und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Wildvogelhilfe.
(Quelle: Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kolbermoor: Jugendlicher nach mutmaßlichen Ladendiebstahl gestellt

Kolbermoor: Jugendlicher nach mutmaßlichen Ladendiebstahl gestellt

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl in einem Supermarkt in Kolbermoor hat die Polizei am Dienstag (30.6.2026) einen 17-jährigen Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung festgenommen. Zudem wird geprüft, ob der von ihm genutzte E-Scooter gestohlen wurde.

Nach Angaben der Polizei soll der Jugendliche Waren aus dem Supermarkt entwendet haben. Anschließend flüchtete er zunächst mit einem E-Scooter und setzte seine Flucht später zu Fuß fort.
Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten Polizeibeamte den 17-Jährigen nach kurzer fußläufiger Verfolgung stellen.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft außerdem, ob der benutzte E-Scooter, an dem kein Kennzeichen angebracht war, ebenfalls aus einer Straftat stammt oder gestohlen wurde.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)