MorgenINNPULS – Schon gewusst?

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Donnerstag, 30. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Wind durch Druckunterschiede in der Atmosphäre entsteht?
Luft bewegt sich immer vom Hoch- zum Tiefdruckgebiet.
Ein unsichtbarer Motor unseres Wetters.

Vielleicht lässt Du heute Dinge einfach in Bewegung kommen.

Wir wünschen Dir einen frischen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

PETA erstattet Anzeige wegen Rinderhaltung im Landkreis Rosenheim

PETA erstattet Anzeige wegen Rinderhaltung im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Die Tierrechtsorganisation PETA hat nach eigenen Angaben Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen einer Rinderhaltung im Landkreis Rosenheim erstattet. Nach Angaben der Organisation wurden dem zuständigen Veterinäramt zuvor wiederholt Hinweise auf mutmaßliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz übermittelt. Gleichzeitig fordert PETA ein bundesweites Verbot der Anbindehaltung von Rindern sowie einen schrittweisen Ausstieg aus der tierhaltenden Landwirtschaft.

Nach Angaben von PETA gingen bei der Organisation wiederholt Hinweise auf eine Rinderhaltung im Landkreis Rosenheim ein. Über mehrere Monate seien dabei mutmaßliche Missstände dokumentiert worden. Die Tierrechtsorganisation berichtet unter anderem von in Anbindehaltung gehaltenen und teilweise stark mit Kot verschmutzten Rindern. Nun erstattete PETA nach eigenen Angaben Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.

PETA verbindet den Fall mit politischen Forderungen

Die Tierrechtsorganisation nimmt den Fall zum Anlass, ihre politischen Forderungen zu erneuern. Sie spricht sich für ein bundesweites Verbot der Anbindehaltung von Rindern aus und fordert darüber hinaus einen schrittweisen Ausstieg aus der tierhaltenden Landwirtschaft. „Laut Tierschutzgesetz dürfen Tieren keine erheblichen, länger andauernden Leiden zugefügt werden – genau das passiert aber bei der Anbindehaltung von Rindern. Dieses grausame Haltungssystem muss endlich konsequent beendet werden“, sagt Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft bei PETA. Zur Begründung ihrer Forderungen verweist PETA unter anderem auf einen Strafbefehl des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen aus dem Jahr 2025 sowie auf Entwicklungen in Niedersachsen. Nach Angaben der Organisation wird die Anbindehaltung von Rindern dort nicht mehr praktiziert.

Hinweis der Redaktion: Die in diesem Artikel wiedergegebenen Vorwürfe und Forderungen stammen von der Tierrechtsorganisation PETA. Ob über das von PETA geschilderte Bußgeldverfahren hinaus strafrechtlich relevante Verstöße vorliegen, ist Gegenstand der von der Organisation erstatteten Anzeige. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt die Unschuldsvermutung. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes veröffentlicht Innpuls.me keine Angaben, die Rückschlüsse auf einen bestimmten Betrieb zulassen könnten.
(Quelle: Pressemitteilung PETA Deutschland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Doppelter Glücksmoment am RoMed Klinikum Rosenheim: Zwei 1.000ste Geburten zur selben Minute

Doppelter Glücksmoment am RoMed Klinikum Rosenheim: Zwei 1.000ste Geburten zur selben Minute

Rosenheim – Ein besonderer Moment im Kreißsaal des RoMed Klinikums Rosenheim: Gleich zwei Babys gelten in diesem Jahr als 1.000ste Geburt der Klinik – beide kamen am selben Tag zur exakt gleichen Uhrzeit zur Welt.

Am Sonntag (26.7.2026 um 23 Uhr erblickten Amelie Hamberger und Fabian Hell das Licht der Welt. Amelie ist 50 Zentimeter groß und wiegt 2.900 Gramm. Fabian misst 54 Zentimeter und bringt 3.440 Gramm auf die Waage.
Dass zwei Geburten genau auf die Minute zusammenfallen und damit beide als 1.000ste Geburt zählen, hat es nach Angaben des RoMed Klinikums Rosenheim in dieser Form bislang nicht gegeben.

Besonderer Moment für das Hebammen-Team

Begleitet wurden die beiden Geburten von Barbara Vodermaier und ihrer Tochter Lea Vodermaier. Das Hebammen-Team erlebte damit einen besonderen Moment. „Solche Momente tragen wir lange im Herzen. Dass wir zeitgleich zwei Schwangere betreuen durften und dann beide Kinder als ‚1.000. Geburt‘ gelten – das berührt uns sehr“, werden die beiden Hebammen in der Mitteilung der RoMed Kliniken zitiert. Auch Chefarzt PD Dr. Andreas Schnelzer bezeichnete die doppelte 1.000ste Geburt als besonderen Zufall: „Zwei Geburten exakt auf die Minute – das erlebt man nicht alle Tage. Es ist ein schöner Zufall.“

Die Familien Hamberger aus Rosenheim und Hell aus Prutting freuen sich über ihren Nachwuchs. Das Geburtshilfliche Team gratulierte beiden Familien mit einem kleinen Präsent. Dr. Angela Kirschenhofer, Leiterin Pränatale Medizin und Geburtshilfe, wünschte den Familien „eine schöne erste Zeit zusammen mit ihrem Nachwuchs und alles Gute für die gemeinsame Zukunft“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitrragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

Rauchentwicklung am Schlierseer Bahnhof sorgt für Einsatz

Rauchentwicklung am Schlierseer Bahnhof sorgt für Einsatz

Schliersee / Landkreis Miesbach – Eine gemeldete Rauchentwicklung am Dach eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße in Schliersee (Landkreis Miesbach) hat am Dienstagnachmittag (28.7.2026) einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Eine Gefahr für die Bewohner bestand jedoch nicht.

Gegen 14.43 Uhr informierte die Rettungsleitstelle die Polizeiinspektion Miesbach über eine stärkere Rauchentwicklung auf dem Dach des mehrstöckigen Wohnhauses. Da in dem Gebäude 24 Personen gemeldet sind, rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Örtlichkeit aus.
Die Feuerwehr Schliersee konnte vor Ort jedoch schnell Entwarnung geben: Ein Brand lag nicht vor. Nach derzeitigen Erkenntnissen entstand die Rauchentwicklung durch einen kurzzeitigen Rückstau in der hauseigenen Heizanlage, der vermutlich durch die vorherrschenden Luftdruckverhältnisse verursacht wurde. Dadurch trat für einige Minuten eine deutlich stärkere Rauchentwicklung aus dem Kamin aus als üblich. Eine Evakuierung des Gebäudes war deshalb nicht notwendig.
Unter Aufsicht der Feuerwehr Schliersee wurde das Wohnhaus vorsorglich mit Unterstützung der Feuerwehr Hausham technisch belüftet. Anschließend konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Nach aktuellem Stand entstanden weder Personen- noch Sachschäden. Die Polizei lobte zudem das Verhalten der zahlreichen Schaulustigen am Bahnhof: Diese behinderten den Einsatz nicht und folgten den Anweisungen der Feuerwehr größtenteils.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bundespolizei warnt zum Ferienstart: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz

Bundespolizei warnt zum Ferienstart: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz

Rosenheim / Landkreis / Region – Mit Beginn der Sommerferien warnt die Bundespolizei vor gefährlichen Freizeitaktionen im Bahnbereich. Gleise, abgestellte Waggons oder Oberleitungen können lebensgefährlich sein – auch wenn die Gefahr auf den ersten Blick nicht sichtbar ist.

Selfies auf Zügen, Kletteraktionen auf Waggons oder sogenannte Challenges im Bereich von Gleisen: Die Bundespolizei appelliert besonders zum Ferienstart an Kinder und Jugendliche, solche Aktionen zu unterlassen. „Keine Freizeitaktion auf Bahngelände ist es wert, das Leben aufs Spiel zu setzen“, so die Bundespolizei. Gerade abgestellte Züge könnten trügerisch wirken, doch auch dort bestehe eine erhebliche Gefahr.

Züge und Oberleitungen bergen unterschätzte Risiken

Moderne Züge sind vergleichsweise leise und können erst spät wahrgenommen werden. Bei einer Geschwindigkeit von rund 100 Kilometern pro Stunde kann der Bremsweg laut Bundespolizei bis zu einen Kilometer betragen. Ausweichen ist für Züge nicht möglich. Eine besondere Gefahr geht auch von den Oberleitungen aus. Diese stehen mit bis zu 15.000 Volt unter hoher Spannung. Selbst ohne direkte Berührung kann es zu einem lebensgefährlichen Stromüberschlag kommen. Bereits ein Abstand von etwa eineinhalb bis zwei Metern könne ausreichen, um in Gefahr zu geraten.

Schwerer Unfall in Prien als Warnung

Wie gefährlich solche Aktionen sein können, zeigt ein Unfall Ende Mai in Prien am Chiemsee. Ein 18-Jähriger war auf den Waggon eines Güterzugs gestiegen und wurde dabei von einem Stromschlag aus der Oberleitung getroffen.
Nach Angaben der Bundespolizei erlitt der junge Mann schwerste Verbrennungen und lebensbedrohliche Verletzungen innerer Organe. Die Folgen beeinträchtigen sein Leben voraussichtlich dauerhaft.

Die Bundespolizei richtet deshalb auch einen Appell an Eltern: Gerade in den Ferien sollten sie mit ihren Kindern über die Gefahren im Bahnbereich sprechen. Der Aufenthalt auf Gleisanlagen oder das Betreten abgestellter Waggons ist verboten und kann lebensgefährliche Folgen haben
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei) 

Mutmaßliche Schleuserbande: Festnahmen nach Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Traunstein und Bundespolizei

Mutmaßliche Schleuserbande: Festnahmen nach Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Traunstein und Bundespolizei

Traunstein / Freilassing – Ermittler der Staatsanwaltschaft Traunstein und der Bundespolizeiinspektion Freilassing haben gemeinsam mit tschechischen Behörden eine mutmaßliche Schleuserorganisation ins Visier genommen. Bei einer internationalen Aktion im Raum Prag wurden vier Beschuldigte festgenommen.

Am Dienstag (21.7.2026)  durchsuchten tschechische Polizeikräfte mit Unterstützung deutscher und lettischer Ermittler insgesamt sieben Wohnungen und Geschäftsräume im Raum Prag. Dabei wurden drei Europäische Haftbefehle vollstreckt und eine weitere Person vorläufig festgenommen.
Nach Angaben der Ermittler besteht der Verdacht, dass die Gruppe Schleusungen über internationale Grenzen organisiert haben soll. Dabei sollen zwischen Februar 2024 und Februar 2026 mindestens 32 Schleusungsfahrten durchgeführt worden sein. Insgesamt sollen dabei 349 Drittstaatsangehörige – darunter auch Kinder – in überfüllten Fahrzeugen transportiert worden sein.

Ermittlungen laufen seit 2024

Die Ermittlungen der Spezialabteilung der Staatsanwaltschaft Traunstein zur Bekämpfung grenzüberschreitender und organisierter Kriminalität sowie der Bundespolizeiinspektion Freilassing laufen seit dem Frühsommer 2024.

Im Sommer 2025 wurde unter Führung der deutschen Behörden ein sogenanntes „Joint Investigation Team“ (JIT) mit Beteiligung von Deutschland, Tschechien, Lettland, Eurojust und Europol eingerichtet. Ziel war es, die internationalen Ermittlungen gegen die mutmaßlich beteiligten Personen zu koordinieren.
An der Aktion am 21. Juli waren nach Angaben der Behörden rund 150 Polizeibeamte und Ermittler beteiligt.

Weitere Ermittlungen wegen möglicher Verbindungen zu Betrugsfällen

Bereits Anfang Mai war ein weiterer mutmaßlicher Beteiligter in Deutschland festgenommen worden. Der 27-jährige ungarische Staatsangehörige steht nach Angaben der Ermittler außerdem im Verdacht, im Zusammenhang mit sogenannten Schockanrufen als Abholer von Tatbeute agiert zu haben. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Straftaten und möglichen Verbindungen zu Callcenter-Betrügereien dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein und die Bundespolizeiinspektion Freilassing weisen darauf hin, dass für alle Beschuldigten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Obstbau unter Druck: BBV unterstützt Brandbrief der Bauern

Obstbau unter Druck: BBV unterstützt Brandbrief der Bauern

München / Bayern – Der Bayerische Bauernverband (BBV) unterstützt einen Brandbrief der deutschen Obstbauern, in dem diese auf die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Erwerbsobstbetriebe aufmerksam machen. Nach Einschätzung der Unterzeichner gerät der heimische Obstbau zunehmend unter Druck.

In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass in Deutschland etwa alle zwei Tage ein Erwerbsobstbaubetrieb aufgebe. Der BBV schließt sich den Forderungen der Obstbauern an, die unter anderem mehr politische Unterstützung für Sonderkulturbetriebe sowie eine stärkere Berücksichtigung regionaler Produkte im Handel und beim Einkauf fordern.

BBV sieht Herausforderungen für regionale Obstbetriebe

Karl-Ludwig Rostock, Präsident des Bayerischen Erwerbsobstbau-Verbandes und stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Sonderkulturen im Bayerischen Bauernverband, beschreibt die Situation aus Sicht der Obstbauern als zunehmend schwierig. „Es ist nahezu absurd, was unsere Obstbaubetriebe in Bayern erleben: Hochwertige Kirschen, Zwetschgen und Beeren aus regionalem Anbau sind kaum noch kostendeckend zu vermarkten, während gleichzeitig Importware von weit her die Regale füllt“, wird Rostock in der Mitteilung des BBV zitiert. Nach seinen Angaben seien besonders arbeitsintensive Sonderkulturen wie Obst durch steigende Lohnkosten und fehlende politische Sonderregelungen belastet. Gleichzeitig hätten viele Betriebe in Umwelt- und Klimaschutz, Biodiversität und moderne Anbauverfahren investiert. „Idealismus allein sichert keine Existenzen“, so Rostock.

Forderungen an Politik, Handel und Verbraucher

Der vom BBV unterstützte Brandbrief der Bundesfachgruppe Obstbau richtet sich an mehrere Adressaten. Handel und Verbraucher werden darin aufgefordert, das Bekenntnis zur Regionalität auch bei Kaufentscheidungen und der Gestaltung von Sortimenten umzusetzen.
Zudem fordern die Unterzeichner von der Politik praxistaugliche Regelungen für Sonderkulturbetriebe. Ziel sei es, den heimischen Obstbau langfristig zu erhalten.

Nach Angaben des BBV liegt der Selbstversorgungsgrad mit Obst in Deutschland derzeit bei rund 18 Prozent, in Bayern sogar unter 10 Prozent. Die Bundesregierung habe sich im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, den Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse zu erhöhen. „Noch ist der heimische Obstbau zu retten“, sagt Rostock. Dafür brauche es aus seiner Sicht jedoch rasche politische Entscheidungen.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Letzte Gelegenheit: Historisches Stadtspiel auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz

Letzte Gelegenheit: Historisches Stadtspiel auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz

Rosenheim – Wer das Historische Stadtspiel des Theater Rosenheim in diesem Sommer noch erleben möchte, hat nur noch eine Gelegenheit: Am Freitag (31. Juli 2026) steht die letzte Aufführung von „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ auf dem Programm. Beginn ist um 20 Uhr auf dem Ludwigsplatz.

Nach neun erfolgreichen Vorstellungen geht die diesjährige Freilichtproduktion damit zu Ende. Das Ensemble des Theater Rosenheim bringt dabei wieder ein Stück Stadtgeschichte mitten in die historische Kulisse des Ludwigsplatzes.
Im Mittelpunkt steht die kaum bekannte Geschichte der sogenannten Rosenheimer Akademie aus dem Jahr 1787. Rund 90 Darsteller erzählen von Bürgern, die im Geist der Aufklärung ihre Gesellschaft verändern wollen – und dabei auf Misstrauen, Gerüchte und Konflikte stoßen.
Regie führt Jogi Gaschke. Die Inszenierung verbindet historische Ereignisse mit humorvollen Momenten und zeigt, wie lebendig Stadtgeschichte auf der Bühne werden kann.

Hier geht es zu unserem Premierenbericht

Karten sind über YesTicket und das Ticketzentrum Rosenheim erhältlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Karten direkt an der Abendkasse vor Ort zu kaufen
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Stromausfall in Rosenheim: Fahrradfahrerin bei Unfall leicht verletzt

Stromausfall in Rosenheim: Fahrradfahrerin bei Unfall leicht verletzt

Rosenheim – Während des Stromausfalls in Rosenheim am Dienstagnachmittag (28.7.2026) kam es in der Innsbrucker Straße zu einem Verkehrsunfall. Eine 84-jährige Fahrradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei befuhr eine 22-jährige Rosenheimerin gegen 16 Uhr mit ihrem Auto die Innsbrucker Straße in nordwestlicher Richtung. Gleichzeitig wollte eine 84-jährige Rosenheimerin mit ihrem Fahrrad an einer Fußgängerampel die Straße in nordöstlicher Richtung überqueren.
Zum Unfallzeitpunkt war die Ampelanlage aufgrund des großflächigen Stromausfalls außer Betrieb. Die Radfahrerin fuhr nach Polizeiangaben trotz des Verkehrsaufkommens auf die Fahrbahn. Die Autofahrerin erkannte die Situation zu spät und konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Sie erfasste die Fahrradfahrerin mit der Front ihres Fahrzeugs.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Die 84-Jährige stürzte und wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Sie trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm. Am Fahrrad entstand kein Schaden, am Pkw entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Gegen die Fahrradfahrerin wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landratsamt Rosenheim: Geänderte Öffnungszeiten ab 3. August

Landratsamt Rosenheim: Geänderte Öffnungszeiten ab 3. August

Rosenheim / Landkreis – Wer ab August einen Besuch im Landratsamt Rosenheim plant, sollte die geänderten Öffnungszeiten beachten. Aufgrund von lärmintensiven Sanierungsarbeiten gelten für die Dienststelle in der Wittelsbacherstraße ab Montag (3.8.2026 vorübergehend neue Zeiten.

Das Rosenheimer Landratsamt informiert: Bis voraussichtlich Ende September ist das Rosenheimer Landratsamt dort montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet. Die bisherigen Öffnungszeiten am Dienstag- und Donnerstagnachmittag entfallen in diesem Zeitraum.
Die Änderung betrifft ausschließlich die Dienststelle in der Wittelsbacherstraße in Rosenheim. Weitere Dienststellen des Landratsamts sind von den angepassten Öffnungszeiten nicht betroffen.
Die telefonische Erreichbarkeit bleibt trotz der verkürzten Öffnungszeiten unverändert bestehen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

Einblicke in den Traumberuf: Tobias sammelt als Hausmeister-Praktikant erste Erfahrungen

Einblicke in den Traumberuf: Tobias sammelt als Hausmeister-Praktikant erste Erfahrungen

Rosenheim / Landkreis – Eine Woche lang tauschte der 16-jährige Tobias Klassenzimmer gegen Werkzeugkiste: Im Rahmen eines Praktikums in der Hausmeisterei des Landratsamts Rosenheim konnte der Schüler der Berufsschulstufe der Philipp Neri Schule den Berufsalltag eines Hausmeisters kennenlernen – und seinem Berufswunsch ein gutes Stück näherkommen.

Lampen austauschen, Elektroschrott entsorgen, Außenanlagen pflegen, bei Transporten helfen und mit verschiedenen Maschinen arbeiten: Die Aufgaben in der Hausmeisterei waren vielfältig. Schon nach wenigen Tagen war Tobias fest ins Team integriert und packte dort mit an, wo Unterstützung gebraucht wurde.
Besonders gefallen haben ihm die abwechslungsreichen Tätigkeiten und der praktische Umgang mit Werkzeugen und Maschinen. „Hausmeister wollte ich eigentlich schon immer werden“, erzählt Tobias. „Ich kann mir gut vorstellen, später in diesem Beruf zu arbeiten.“

Ein Praktikum als wichtiger Schritt Richtung Berufsleben

Die Idee für das Praktikum entstand bereits im vergangenen Herbst bei einem Beratungsgespräch mit dem Team Verfahrenslotsen des Kreisjugendamts. Dabei wurde deutlich, dass sich Tobias für den Beruf des Hausmeisters interessiert. Gemeinsam mit seiner Familie, der Schule und dem Landratsamt konnte schließlich ein Praktikumsplatz organisiert werden.
Für die Schüler der Philipp Neri Schule sind Einblicke in den allgemeinen Arbeitsmarkt keine Selbstverständlichkeit. Im Rahmen ihrer Berufsvorbereitung sammeln sie regelmäßig Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Wendelstein Werkstätten. Darüber hinaus sind aber auch Praktika in Betrieben außerhalb dieser Strukturen möglich. Damit solche Möglichkeiten entstehen, braucht es häufig das Zusammenspiel von Lehrkräften, Eltern und engagierten Arbeitgebern.
Für Tobias war das Praktikum gleich in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Erfahrung. Nicht nur die Arbeit selbst war neu – auch der tägliche Weg zum Praktikumsplatz war ein Schritt in Richtung mehr Selbstständigkeit.

Jeden Morgen fuhr Tobias von seinem Wohnort Brannenburg mit dem Zug nach Rosenheim und ging anschließend zu Fuß zum Landratsamt. „Ich fahre morgens zum Bahnhof, nehme den Zug und gehe dann zu Fuß ins Landratsamt“, erzählt der 16-Jährige. Den Arbeitsweg eigenständig zu meistern, ist für ihn ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg ins Berufsleben.

Beide Seiten profitieren vom Praktikum

Auch das Hausmeisterteam des Landratsamts zog nach der Woche ein positives Fazit. Das Praktikum sei für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung gewesen, bei der beide Seiten voneinander lernen konnten.
Der Rektor der Philipp Neri Schule, Peter Kracker, betont die Bedeutung solcher Möglichkeiten: „Solche Praktika eröffnen unseren Schülern die Möglichkeit, Berufe unter realen Bedingungen kennenzulernen und eigene Stärken und Interessen für den späteren Berufsalltag zu entdecken. Gleichzeitig profitieren auch die Betriebe davon, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Talente im Arbeitsalltag zu zeigen.“

Die Philipp-Neri-Schule Rosenheim

Die Philipp-Neri-Schule in Rosenheim ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Sie begleitet Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen auf ihrem individuellen Weg und unterstützt sie dabei, ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist auch die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Die Schüler sammeln praktische Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und erhalten Unterstützung dabei, eigene Interessen und berufliche Möglichkeiten kennenzulernen.

Dazu gehören neben Angeboten innerhalb der Schule und der Wendelstein Werkstätten auch Praktika in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarkts. Solche Erfahrungen helfen den Jugendlichen, mehr Selbstständigkeit zu entwickeln und Einblicke in mögliche Berufsfelder zu gewinnen. Weitere Infos zur Schule hier.

Noch liegt ein Schuljahr an der Philipp Neri Schule vor Tobias. Diese Zeit möchte er nutzen, um weitere Berufsfelder kennenzulernen und herauszufinden, welcher Weg am besten zu ihm passt.
Nach seinem Praktikum im Landratsamt ist sein Wunsch, später als Hausmeister zu arbeiten, jedenfalls noch einmal gewachsen. Ganz abgeschlossen ist die Suche nach dem passenden Berufsweg aber noch nicht: „Ein Praktikum in einer Brauerei würde ich auch gerne einmal machen“, sagt Tobias mit einem Lächeln.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

V8-Treffen im Rosenheimer Aicherpark: Ein Sonntag voller Motorenkult

V8-Treffen im Rosenheimer Aicherpark: Ein Sonntag voller Motorenkult

Rosenheim -Sonne, glänzender Chrom und der unverwechselbare Klang großer Motoren: Beim V8-Treffen im Rosenheimer Aicherpark drehte sich am Wochenende alles um die Faszination der Achtzylinder. Auf dem TK-Maxx-Parkplatz trafen sich zahlreiche Besitzer und Fans von US-Cars, Muscle Cars und Oldtimern – und verwandelten den Platz für einige Stunden in einen Treffpunkt für echte Automobil-Liebhaber.

Bei bestem Sommerwetter kamen zahlreiche Fahrzeuge zusammen, die eines gemeinsam hatten: mindestens acht Zylinder unter der Motorhaube. Bereits ab dem Vormittag rollten die ersten besonderen Fahrzeuge an, offiziell startete das Treffen um 10 Uhr. Für Besucher gab es neben den Autos auch Musik, Foodtrucks, kulinarische Angebote und Gewinnspiele.

Warum V8-Motoren bis heute Kultstatus haben
V8-Auto-Treffen am Aicherpark in Rosenheim Ende Juli 2026. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Nach wie vor Kult: Acht Zylinder unter der Haube. Fotos: Copyright Herbert Borrmann

Für viele Autofans ist ein V8 weit mehr als nur ein Motor. Die acht Zylinder stehen für Kraft, charakteristischen Klang und ein besonderes Fahrgefühl. Während moderne Fahrzeuge zunehmend auf kleinere, effiziente Motoren oder elektrische Antriebe setzen, verkörpern V8-Motoren für viele Enthusiasten noch eine ganz andere Ära des Automobilbaus.
Vor allem in den USA wurden V8-Motoren zum Symbol für Freiheit und Leistung. In legendären Muscle Cars der 1960er- und 1970er-Jahre sorgten sie für beeindruckende Beschleunigung und prägten eine ganze Autokultur. Der typische tiefe Motorsound gehört für viele Fans bis heute untrennbar zu dieser Fahrzeugklasse.

Dabei beschränkte sich das Treffen im Aicherpark nicht nur auf amerikanische Klassiker. Zu sehen waren auch zahlreiche Oldtimer und besondere Fahrzeuge, bei denen die Liebe zum Detail deutlich wurde – von sorgfältig gepflegten Innenräumen bis hin zu glänzend polierten Karosserien.

Chrom, Geschichte und jede Menge Gesprächsstoff

Gerade die Vielfalt machte den Reiz des Treffens aus: Neben bekannten US-Klassikern standen Fahrzeuge, die ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Für viele Besucher war der Austausch unter Gleichgesinnten mindestens genauso wichtig wie die Autos selbst.

Ob Liebhaber alter Muscle Cars, Fans amerikanischer Straßenkreuzer oder einfach neugierige Besucher – das V8-Treffen bot einen Einblick in eine Welt, in der Motoren nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern ein Stück Leidenschaft und Kultur sind.
Der Eintritt für Fahrzeugführer und Insassen war kostenlos, Besucher ohne Fahrzeug zahlten 3,50 Euro pro Person. Nach einem sommerlichen Sonntag mit viel PS, Musik und Benzingesprächen dürfte für viele feststehen: Die Faszination V8 lebt weiter.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Copyright  Herbert Borrmann)