Realschule Bruckmühl schließt sechste Bildungspartnerschaft

Realschule Bruckmühl schließt sechste Bildungspartnerschaft

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Die Staatliche Realschule Bruckmühl hat eine weitere Kooperation mit einem Unternehmen aus der Region vereinbart. Im Rahmen einer IHK-Bildungspartnerschaft arbeitet die Schule künftig mit der Spinner GmbH aus Feldkirchen-Westerham zusammen. Für die Realschule ist es bereits die sechste Bildungspartnerschaft.

Die Zusammenarbeit soll den Schülern Einblicke in die Arbeitswelt und verschiedene Ausbildungsberufe ermöglichen. Geplant sind unter anderem Praktika, Einblicke in den Betriebsalltag und Bewerbungstrainings. Schulleiterin Andrea Ranner sieht in der Kooperation eine Möglichkeit, die Berufsorientierung der Schüler stärker mit der regionalen Wirtschaft zu verbinden. „Wenn wir als Schule an einem Strang mit der heimischen Wirtschaft ziehen, verbessern wie die Berufsorientierung und ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern, einen guten Einblick in das Berufs- und Arbeitsleben zu bekommen, die große Bandbreite an Ausbildungsberufen in der Region kennenzulernen und hinter die Kulissen eines in der Region ansässigen Unternehmens zu blicken. Unsere bisherigen Bildungspartnerschaften waren schon sehr erfolgreich, deswegen bauen wir unser Netzwerk in der Region gerne weiter aus.“

Praktische Einblicke in verschiedene Berufe

Für die Spinner GmbH ist die Kooperation mit der Realschule Bruckmühl die zweite IHK-Bildungspartnerschaft. Personalleiterin Manuela Skarp erklärte, das Unternehmen wolle Jugendlichen unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen. „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind unsere Fachkräfte von morgen“, betont Skarp. „Wir wollen den Jugendlichen im Rahmen der Bildungspartnerschaft zeigen, welche vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten sie in der Region haben und wie eine Ausbildung überhaupt abläuft. Wer verschiedene Berufsbilder kennenlernt und praktische Einblicke in den Arbeitsalltag bekommt, kann sich besser für seinen persönlichen Traumjob entscheiden.“

Auch Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, sieht Vorteile in einer engeren Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“

IHK vermittelt Kontakte

Bei den IHK-Bildungspartnerschaften vermittelt die IHK nach eigenen Angaben zunächst Kontakte zwischen interessierten Schulen und Unternehmen. Sie unterstützt die Beteiligten außerdem bei der Umsetzung der Kooperation.
Mögliche Aktivitäten reichen von Berufsinfoabenden und Betriebsführungen über Praktika und Mitmach-Angebote bis hin zu Aktionen wie dem Girls‘ Day oder Boys‘ Day und Lehrerpraktika.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK für München und Oberbayern)

Jugendfeuerwehr Raubling gewinnt Kreisjugendfeuerwehrtag in Oberaudorf

Jugendfeuerwehr Raubling gewinnt Kreisjugendfeuerwehrtag in Oberaudorf

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die Jugendfeuerwehr Raubling hat den diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrtag in Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) gewonnen. Auf den zweiten Platz kam die Jugendfeuerwehr Großholzhausen, Rang drei belegte die Jugendfeuerwehr Nicklheim.

Mehr als 300 Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis Rosenheim waren am Samstag in Oberaudorf dabei. Bei dem jährlichen Wettbewerb traten die Jugendgruppen an insgesamt zwölf Stationen gegeneinander an. Dabei waren sowohl feuerwehrtechnisches Können als auch Geschicklichkeit gefragt.
Auf dem Programm standen unter anderem Zielspritzen mit der Kübelspritze, das Anlegen von Feuerwehrknoten unter Zeitdruck und ein Leinenzielwurf. Beim Feuerwehrschlauchkegeln mussten die Jugendlichen möglichst genau zielen. Für spektakuläre Bilder sorgte das Kistenstapeln in mehreren Metern Höhe. Beim Schwammwerfen konnten sich die Teilnehmer bei den sommerlichen Temperaturen abkühlen.

Raubling holt den Wanderpokal

Am Ende setzte sich die Jugendfeuerwehr Raubling im Gesamtklassement durch und sicherte sich damit den Wanderpokal des Landkreises Rosenheim. Mit Großholzhausen auf Platz zwei und Nicklheim auf Platz drei gingen alle drei Podiumsplätze an Jugendfeuerwehren aus der Gemeinde Raubling.
Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Polster verwies bei der Veranstaltung auf den Gemeinschaftsgedanken des Wettbewerbs: „Gewinner seid ihr heute aber alle zusammen, denn das zeichnet unsere große Feuerwehrfamilie als Gemeinschaft ja in der Jugendausbildung und später auch im aktiven Einsatzdienst aus“.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Rosenheim / Beitragsbild Kreisfeuerwehrverband Rosenheim) 

Vier Betriebe aus dem Landkreis Rosenheim als „Ausgezeichnete GenussKüche“ geehrt

Vier Betriebe aus dem Landkreis Rosenheim als „Ausgezeichnete GenussKüche“ geehrt

Landkreis Rosenheim / München – Vier Gastronomiebetriebe aus dem Landkreis Rosenheim sind in diesem Jahr als „Ausgezeichnete GenussKüche“ geehrt worden. Die Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus und des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern ging an den Aschbacher Hof in Feldkirchen-Westerham, die SonnenAlm Kampenwand in Aschau, den Gasthof „Zum Entenwirt“ in Törwang am Samerberg und „Zum Fischer am See“ in Prien am Chiemsee.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 29 Gastronomiebetriebe mit der Auszeichnung „Ausgezeichnete GenussKüche“ prämiert. Sieben der ausgezeichneten Betriebe erhielten zusätzlich eine Auszeichnung für „Ausgezeichnete Bierkultur“. Außerdem wurden 19 Festzeltwirte als „Ausgezeichnetes Festzelt“ geehrt.
Die Urkunden überreichten Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern, bei einer Veranstaltung in München.

Regionale Küche im Mittelpunkt

Die Auszeichnung „Ausgezeichnete GenussKüche“ wird in drei Stufen mit bis zu drei Rauten vergeben. Nach Angaben des Ministeriums werden dabei unter anderem der Einsatz regionaler Produkte, regionaltypische Gerichte, Qualität von Küche und Service sowie das Ambiente der Betriebe bewertet.
Auch die vier ausgezeichneten Gastronomiebetriebe aus dem Landkreis Rosenheim gehören zu den diesjährigen Preisträgern. Neben dem Aschbacher Hof in Feldkirchen-Westerham wurden die SonnenAlm Kampenwand in Aschau, der Gasthof „Zum Entenwirt“ in Törwang und „Zum Fischer am See“ in Prien ausgezeichnet.

Sieben der insgesamt 29 Betriebe erhielten darüber hinaus die Auszeichnung „Ausgezeichnete Bierkultur“. Damit werden laut Ministerium Gastronomiebetriebe gewürdigt, die die Vielfalt bayerischer Bierspezialitäten besonders hervorheben.

Auch Festzelte ausgezeichnet

Neben den Gastronomiebetrieben standen bei der Veranstaltung die bayerischen Volksfeste im Mittelpunkt. 19 Festzeltwirte erhielten die Auszeichnung „Ausgezeichnetes Festzelt“.
Ministerin Michaela Kaniber erklärte, die Nachfrage der Gäste nach regionalen Speisen und Getränken auf Volksfesten nehme zu. Dies trage aus ihrer Sicht dazu bei, dass auch bayerische Erzeuger von der regionalen Wertschöpfung profitierten.

Die Auszeichnung „GenussKüche“ ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums und des DEHOGA Bayern und Teil der Dachmarke „Genuss Bayern – Heimat des Guten“.
(Quelle: Pressemitteilung StMELF / Beiitragsbild: Copyright Judith Schmidhuber / StMELF)

RoMed Kliniken setzen auf digitale Gesundheitsprävention

RoMed Kliniken setzen auf digitale Gesundheitsprävention

Rosenheim / Bad Aibling / Prien / Wasserburg – Die RoMed Kliniken wollen mit einem digitalen Präventionsangebot die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken. Dazu kooperiert der Klinikverbund künftig mit Sundi, einem von Bosch Health Campus und Charité – Universitätsmedizin Berlin initiierten Angebot.

Sundi stellt nach Angaben der RoMed Kliniken wissenschaftlich geprüfte Informationen zu Gesundheitsthemen bereit. Dazu gehören unter anderem Schlaf, Ernährung, Bewegung und der Umgang mit Stress. Ergänzt wird das Angebot durch einen virtuellen Gesundheitsassistenten auf Basis künstlicher Intelligenz.„Wir möchten Menschen möglichst frühzeitig dabei unterstützen, gesund zu bleiben. Sundi stellt fundierte Informationen zur Verfügung und gibt praktische Tipps für den Alltag“, sagt Judith Hantl-Merget, RoMed-Pflegedirektorin und Prokuristin.

Informationen und praktische Tipps

Hintergrund der Initiative ist nach Angaben der RoMed Kliniken die große Zahl an Gesundheitsinformationen im Internet. Für Nutzer sei häufig schwer einzuschätzen, welche Empfehlungen wissenschaftlich belegt sind. Sundi wurde den Angaben zufolge vom Bosch Health Campus und der Charité gemeinsam mit Wissenschaftlern des Karolinska Institutet in Stockholm entwickelt. Die Inhalte werden laut RoMed von Experten der beteiligten Institutionen regelmäßig überprüft und auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse aktualisiert. Finanziert wird das Projekt vom Bosch Health Campus.

Das Angebot soll unter anderem dabei helfen, Gesundheitsziele im Alltag umzusetzen. Nutzer können beispielsweise festhalten, regelmäßig spazieren gehen zu wollen, und sich daran erinnern lassen. Auch Informationen zur Schlafhygiene sowie Anregungen für mehr Bewegung im Berufsalltag oder zum Umgang mit Stress gehören zum Angebot.

KI-Assistent verweist bei Diagnosen an Ärzte

Zum digitalen Angebot gehört außerdem ein KI-gestützter Gesundheitsassistent. Dieser soll Gesundheitsfragen nach Angaben der RoMed Kliniken in 80 Sprachen beantworten. Chatverläufe würden demnach nur anonymisiert gespeichert. Bei Fragen zu medizinischen Ratschlägen oder Diagnosen verweist der Assistent laut RoMed auf ärztliches Fachpersonal.

„Digitale Angebote schaffen nur dann einen Mehrwert, wenn Menschen ihnen vertrauen können“, sagt Projektleiter Simon Kitzeder. „Deshalb haben wir uns bewusst für ein Angebot entschieden, deren Inhalte wissenschaftlich geprüft werden und dessen KI-Assistent auch bei Fragen zu Medikamenten verantwortungsvoll reagiert.“

Zugang über die RoMed-Kliniken

Die RoMed Kliniken wollen auf das Angebot künftig unter anderem mit Flyern und Plakaten in ihren vier Häusern in Bad Aibling, Prien, Rosenheim und Wasserburg hinweisen. Der Zugang ist außerdem über die Internetseite der RoMed Kliniken sowie direkt über Sundi möglich.
Nach Angaben des Klinikverbunds arbeiten bei RoMed rund 4.000 Menschen. Jährlich werden demnach etwa 200.000 Patienten behandelt. Mit Sundi wolle man die medizinische Versorgung um ein digitales Präventionsangebot ergänzen.
(Quelle: Pressemitteilung  RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

Flughafen München verliert Passagiere – Nürnberg und Memmingen legen zu

Flughafen München verliert Passagiere – Nürnberg und Memmingen legen zu

München / Bayern – Der Flughafen München hat im ersten Halbjahr 2026 weniger Passagiere abgefertigt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Fluggäste sank um 4,2 Prozent auf rund 18,9 Millionen. Damit ist München der einzige der drei bayerischen Verkehrsflughäfen, an dem das Passagieraufkommen zurückging. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik hervor.

Insgesamt wurden am Flughafen München von Januar bis Juni 144.234 Starts und Landungen registriert. Das waren 8,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025. München bleibt damit allerdings mit großem Abstand der wichtigste Verkehrsflughafen Bayerns: Rund 83,4 Prozent aller Flugbewegungen und 83,1 Prozent aller Ein- und Aussteiger an den drei bayerischen Verkehrsflughäfen entfielen auf München.
Auch beim Frachtaufkommen zeigt sich eine andere Entwicklung. Die am Münchner Flughafen abgefertigte Luftfracht und Luftpost nahm um 4,7 Prozent auf 168.358 Tonnen zu.

Nürnberg und Memmingen mit mehr Passagieren

Anders entwickelte sich das Passagieraufkommen an den beiden anderen bayerischen Verkehrsflughäfen. Am Flughafen Nürnberg stieg die Zahl der Fluggäste im ersten Halbjahr um 6,3 Prozent auf rund 2 Millionen. Gleichzeitig nahm die Zahl der Starts und Landungen leicht um 0,7 Prozent auf 16.401 zu. Das Fracht- und Postaufkommen legte deutlich um 28,6 Prozent auf 2.104 Tonnen zu.
Der Flughafen Memmingen verzeichnete mit 12.216 Starts und Landungen zwar 2,9 Prozent weniger Flugbewegungen. Die Zahl der Passagiere stieg jedoch um 7,8 Prozent auf rund 1,8 Millionen.

Insgesamt weniger Passagiere in Bayern

Über alle drei bayerischen Verkehrsflughäfen hinweg ging das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr 2026 um 2,5 Prozent auf rund 22,8 Millionen zurück. Die Zahl der Starts und Landungen sank um 7,1 Prozent auf 172.851.
Beim Luftfracht- und Postaufkommen gab es dagegen einen Anstieg. Insgesamt wurden an den drei Flughäfen 170.463 Tonnen abgefertigt – 5,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Zahlen stammen aus aktuellen Daten des Bayerischen Landesamtes für Statistik und des Statistischen Bundesamtes.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fachtag in Rosenheim: Wie Bewegung Menschen mit Demenz unterstützen kann

Fachtag in Rosenheim: Wie Bewegung Menschen mit Demenz unterstützen kann

Rosenheim – Bewegung kann für Menschen mit Demenz eine wichtige Rolle spielen. Wie Sport- und Bewegungsangebote für Betroffene gestaltet und neue Angebote geschaffen werden können, darum geht es bei einem kostenfreien Fachtag des Gesundheitsamtes Rosenheim. Die Veranstaltung findet am Freitag (25. September) von 9 bis 14.30 Uhr im Landratsamt Rosenheim statt.

Der Fachtag trägt den Titel „Bewegung trotz(t) Demenz“ und richtet sich unter anderem an Sportvereine, Übungsleiter, Ehrenamtliche, Betreuungskräfte und soziale Einrichtungen. Auch interessierte Bürger sind eingeladen.

Bewegung und Demenz

Gerd Miehling vom Zentrum für Erwachsenen- und Seniorensport (ZEUS) gibt fachliche Informationen zur Bedeutung und Wirkung von Bewegung bei einer Demenzerkrankung. Außerdem geht es um praktische Fragen aus dem Alltag. Ein Thema ist beispielsweise, wie Menschen mit Demenz in bereits bestehende Sportgruppen integriert werden können.
Der Fachtag soll zudem Gelegenheit zum Austausch zwischen den Bereichen Betreuung und Sport bieten.

Die Projektleiterinnen Rosa Schnitzenbaumer von der Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige Rosenheim und Michaela Lichtinger vom Gesundheitsamt Rosenheim betonen die Bedeutung von Bewegung für Menschen mit Demenz. Regelmäßige körperliche Aktivität könne unter anderem die kognitive Leistungsfähigkeit unterstützen, das Sturzrisiko verringern und das psychische Wohlbefinden stärken. Auch einer sozialen Isolation könne entgegengewirkt werden. Besonders motorische Fähigkeiten blieben bei Menschen mit Demenz häufig lange erhalten.

Kostenlose Teilnahme

Der Fachtag wird vom Landkreis Rosenheim gemeinsam mit der Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige Rosenheim, Pro Senioren e.V. Rosenheim und der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Rosenheim veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstaltungsort ist das Landratsamt Rosenheim, Wittelsbacherstraße 53.

Anmeldungen sind online oder bei Michaela Lichtinger vom Gesundheitsamt Rosenheim möglich. Sie ist unter der Telefonnummer 08031 392-6216 oder per E-Mail an michaela.lichtinger@lra-rosenheim.de erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kanarienvögel zwischen Tradition und Tierschutz: Darauf kommt es bei der Haltung an

Kanarienvögel zwischen Tradition und Tierschutz: Darauf kommt es bei der Haltung an

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Kanarienvögel gehören neben Wellensittichen, Unzertrennlichen und Zebrafinken zu den häufig gehaltenen Ziervögeln. Wer die Tiere halten möchte, sollte allerdings einige Besonderheiten beachten – vom Platzbedarf über die Ernährung bis zur Frage, ob mehrere Tiere zusammen gehalten werden können.

Der Kanarienvogel ist die domestizierte Form des Kanarengirlitzes. Ursprünglich stammen die Vögel von den Kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren. Bereits im 15. und 16. Jahrhundert gelangten die ersten Tiere nach Europa. Vor allem der Gesang der Männchen machte sie beim Adel beliebt.
Im Laufe der Zeit wurde intensiv mit den Tieren gezüchtet. Heute gibt es nach Angaben des Bundesverbands für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA) mehr als 100 verschiedene Kanarienrassen. Sie werden in Gesangs-, Farb- und Positurkanarien eingeteilt.

Nicht jede Zuchtform ist unproblematisch

Bei den verschiedenen Zuchtformen gibt es laut BNA Unterschiede beim Tierwohl. Bei Gesangskanarien gebe es keine Hinweise auf Qualzuchten. Bei einigen Positurkanarien könnten dagegen auffällige Gefiederstrukturen, extreme Körperhaltungen oder Federhauben zu Problemen führen.
Bei den Farbkanarien seien nur wenige Farbschläge betroffen. „Die handelsüblichen roten, gelben oder gelbgescheckten Kanarienvögel sind als unbedenklich einzustufen“, erklärt Jonas Liebhauser, Referent für Heimtiere beim BNA.

Viel Platz zum Fliegen

Kanarienvögel können sowohl in einer Außenvoliere mit Schutzraum als auch in der Wohnung gehalten werden. Entscheidend ist nach Angaben des BNA, dass die Tiere ausreichend Gelegenheit zum Fliegen bekommen.
Für die Wohnungshaltung empfiehlt der Verband beispielsweise ein Vogelzimmer oder eine Voliere mit mindestens 150 x 60 x 100 Zentimetern und täglichem, mehrstündigem Freiflug. Wer keinen Freiflug ermöglichen kann, sollte für zwei Vögel eine Voliere mit mindestens zwei Quadratmetern Grundfläche und mindestens drei Kubikmetern Volumen zur Verfügung stellen. Ein mögliches Maß wäre beispielsweise 200 x 100 x 150 Zentimeter.
Zur Ausstattung gehören Sitzstangen mit unterschiedlichen Durchmessern, möglichst aus Naturästen, sowie eine Bademöglichkeit. Auch Beschäftigungsmöglichkeiten wie Wühlschalen oder mit Heu und Gräsern gefüllte Futterbälle können angeboten werden. Bei der Haltung in der Wohnung sollte außerdem auf flackerfreies Licht und eine Beleuchtung mit UV-A- und UV-B-Strahlung geachtet werden.

Was Kanarienvögel fressen

Kanarienvögel benötigen eine spezielle Saatenmischung. Diese enthält einen höheren Anteil ölhaltiger Sämereien als Futtermischungen für Wellensittiche oder Prachtfinken.
Um Übergewicht zu vermeiden, sollte die Futtermenge begrenzt werden. Als Richtwert nennt der BNA einen gehäuften Teelöffel Saatenmischung pro Tier und Tag. Ergänzend benötigen die Vögel Mineralien und Grit. Dabei handelt es sich um kleine Steinchen, die im Muskelmagen bei der Zerkleinerung der Nahrung helfen.

Frische Kräuter und Bittersalate wie Chicorée oder Radicchio können den Speiseplan ergänzen. Auch Gurke und geraspelte Karotte werden von den Tieren angenommen. Frisches Wasser sollte mindestens einmal täglich gewechselt werden.

Kanarienvögel sollten nicht allein leben

Nach Angaben des BNA sollten Kanarienvögel mindestens paarweise gehalten werden. Möglich sind demnach ein Männchen und ein Weibchen oder zwei Weibchen. Auch eine Gruppenhaltung kann funktionieren, wenn ausreichend Platz vorhanden ist.

Bei mehreren Männchen kann es allerdings insbesondere während der Brutzeit zu Streit kommen. Aufgrund ihres Territorialverhaltens können sie Artgenossen gegenüber aggressiv werden oder Weibchen bedrängen. In solchen Fällen kann eine vorübergehende Trennung notwendig sein.

Das Geschlecht lässt sich äußerlich nur schwer unterscheiden. Ein deutliches Merkmal ist der Gesang: Das charakteristische Trällern wird nach Angaben des BNA nur von den Männchen vorgetragen.

Nachwuchs braucht Vorbereitung

Wer Kanarienvögel gezielt züchten möchte, muss entsprechende Nistmöglichkeiten anbieten. Dafür eignen sich beispielsweise schalenförmige Nistkörbchen aus Draht oder Schilfgewebe sowie Kokos-, Sisal- oder Jutefasern als Nistmaterial. Das Weibchen baut daraus ein napfförmiges Nest. Dort legt es meist vier bis sechs Eier, die etwa zwei Wochen bebrütet werden.
Soll kein Nachwuchs entstehen, sollten keine Nistmöglichkeiten und kein geeignetes Material für den Nestbau angeboten werden. Damit lässt sich verhindern, dass die Tiere zur Brut angeregt werden.
(Quelle: Pressemitteilung BNA / IVH /  Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unterwössen: B 305 wird ab 7. September wegen Bauarbeiten voll gesperrt

Unterwössen: B 305 wird ab 7. September wegen Bauarbeiten voll gesperrt

Unterwössen / Landkreis Traunstein – Wegen Bauarbeiten wird die Bundesstraße 305 in Unterwössen im südlichen Bauabschnitt ab Montag, 7. September, vollständig gesperrt.

Seit dem 24. August laufen zwischen der Ortsmitte von Unterwössen und der Gärtnerei Glanz die Arbeiten für den Neubau eines Geh- und Radwegs. Gleichzeitig wird die Fahrbahn der B 305 in diesem Bereich instandgesetzt.
Die angekündigte Vollsperrung ab dem morgigen Montag, 7. September, muss aufgrund umfangreicherer Spartenverlegungsarbeiten als zunächst angenommen um drei Tage verlängert werden, bis einschließlich Montag, 14. September.

Anschließend halbseitige Sperrung mit Ampelregelung

Anschließend werden die Straßenbauarbeiten im nördlichen Bauabschnitt zwischen der Gärtnerei Glanz und der Kreisstraße TS 34 fortgesetzt. Dort soll zunächst halbseitig gebaut werden, der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.
Bei schlechtem Wetter kann es zu Verzögerungen oder Verschiebungen kommen, da für die Straßenbauarbeiten gute und trockene Bedingungen erforderlich sind.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Welt-Alzheimertag: KlinikClowns schenken Menschen mit Demenz Lebensfreude

Welt-Alzheimertag: KlinikClowns schenken Menschen mit Demenz Lebensfreude

Bayern / Rosenheim – Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Aus diesem Anlass rückt auch die Arbeit der KlinikClowns in den Mittelpunkt. Sie besuchen bayernweit Menschen mit Demenz in Senioren- und Pflegeheimen und sorgen mit Humor, Musik und persönlichen Gesprächen für Aufmunterung und Freude.

Gerade im Umgang mit demenzkranken Menschen setzen die KlinikClowns auf Einfühlungsvermögen und Empathie. Damit gelingt es ihnen, Erinnerungen anzuregen, den Kontakt zu anderen zu fördern und oft unerwartete Reaktionen zu wecken. Auch Menschen, die sonst wenig reagieren, werden durch die Besuche mitunter wieder wacher und nehmen stärker am Miteinander teil.

„Zuversicht und Optimismus breiten sich aus. Ängste, Sorgen und auch Schmerzen treten in den Hintergrund. Auch Menschen, die sonst wenig reagieren, werden wacher und nehmen wieder mehr am Miteinander teil. Lebensfreude wird spürbar, wenn wir sie mit bekannten Liedern abholen und ihnen mit unseren regelmäßigen Besuchen nachhaltig ein Stück vom Glück schenken.“, beschreibt Ruth Wahl, die als KlinikClown „Zitronella“ in mehreren Senioreneinrichtungen in Niederbayern und der Oberpfalz im Einsatz ist.
Die regelmäßigen Besuche sollen den Alltag der Menschen mit Demenz aufhellen und ihnen Momente von Lebensfreude schenken.

Damit die KlinikClowns ihre Besuche in Senioren- und Pflegeheimen auch weiterhin anbieten können, sind sie auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zur Arbeit der KlinikClowns und zu Möglichkeiten der Unterstützung gibt es auf ihrer Website.: KlinikClowns
(Quelle: Pressemitteilung KlinikClowns Bayern e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brückensanierung bei Ecksberg: Vollsperrung wird verlängert

Brückensanierung bei Ecksberg: Vollsperrung wird verlängert

Ecksberg / Mühldorf am Inn –  Die Sanierung der Brücke an der Kraiburger Straße (St 2352) bei Ecksberg geht auf die Zielgerade. Die Vollsperrung der Kraiburger Straße muss allerdings letztmalig um eine Woche verlängert werden und bleibt voraussichtlich bis Freitag, 11. September, bestehen.

Seit Ende April lässt das Staatliche Bauamt Rosenheim die 34 Meter lange Brücke aus den 1960er-Jahren sanieren. Das Bauwerk führt die Staatsstraße 2352 über die Staatsstraße 2550.
Der Bauablauf hatte sich verzögert, nachdem in einigen Bereichen der Brücke unerwartet eine asbesthaltige Abdichtung gefunden worden war. Diese musste nach den geltenden Vorschriften fachgerecht entfernt und entsorgt werden.

Der Verkehr wird weiterhin über die Münchener Straße und die Staatsstraße 2550 umgeleitet. Aus Richtung Süden erfolgt die Umleitung über Ampfing. Die Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 6. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass der Zahnschmelz auf Deinen Zähnen härter ist als Deine Knochen?
Er schützt die Zähne täglich vor enormer Belastung.
Ein kleiner Teil Deines Körpers muss also besonders viel aushalten.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, dass Stärke manchmal dort steckt, wo man sie kaum bemerkt.

Wir wünschen Dir einen starken Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Wasserburg leuchtet feiert 20. Ausgabe

Wasserburg leuchtet feiert 20. Ausgabe

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Wasserburger Altstadt wird am Samstag, 12. September, wieder zur Kulisse für Lichtkunst, Musik und verschiedene Aktionen. „Wasserburg leuchtet“ findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zahlreiche Plätze und Ecken der Altstadt werden dabei in das Programm einbezogen.

Zum Jubiläum sind unter anderem Lichtinstallationen, Projektionskunst, Fassadenmapping sowie Tanz- und Lichtperformances angekündigt. Eine besondere Attraktion soll die „Herde der Maschinenwesen“ werden.
Auch musikalisch gibt es Programm auf drei Bühnen. Insgesamt sind fünf Liveacts angekündigt. Das Spektrum reicht von einer Synthi-Lounge über die Bands Tuner und Mahlzahn bis zu einem anschließenden DJ-Programm.

Open-Air-Kino und Foodtrucks

Wer es ruhiger angehen möchte, kann beim Open-Air-Kino Platz nehmen. Gezeigt wird der Film „Gernstls Reisen“. Liegestühle stehen dafür bereit. Außerdem sind Foodtrucks und weitere Aktionen angekündigt. Die Veranstaltung beginnt am 12. September um 18 Uhr. Die Lichtinstallationen und weiteren Programmpunkte starten nach Veranstalterangaben gegen 20 Uhr, wenn es dunkel wird.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 10 Euro, im Vorverkauf 8 Euro. Karten sind im Innkaufhaus Wasserburg erhältlich. Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Internetseite des Veranstalters.
(Quelle: Pressemitteilung Wasserburg leuchtet / Beitragsbild: Symbolfoto re)