Prientaler Flusslandschaft entdecken: Wanderweg führt von Sachrang bis Rimsting

Prientaler Flusslandschaft entdecken: Wanderweg führt von Sachrang bis Rimsting

Rimsting / Landkreis Rosenheim – 36 Kilometer, 42 Stationen und jede Menge Natur: Der Wanderweg Prientaler Flusslandschaft führt von der Quelle der Prien in Sachrang bis zur Mündung in den Chiemsee bei Rimsting. Beim Aktionstag „Lebendige Seen“ am 24. September an der Strandanlage Rimsting stand der Weg im Mittelpunkt.

Wie wichtig die Prien für den Chiemsee ist, zeigt sich in diesem Jahr besonders deutlich. Wegen der anhaltenden Trockenheit gelangt nur wenig Wasser aus den Bergen in den See. Eine große Sandbank an der Prienmündung im Schafwaschener Winkel und der niedrige Wasserstand in Fluss und See sind deutlich sichtbar.
Dabei bieten Gewässer nicht nur Lebensraum für zahlreiche Arten, sondern sind auch beliebte Orte zur Erholung. Fließendes Wasser, das Plätschern des Baches und die kühle Luft am Ufer machen die Natur mit allen Sinnen erlebbar.

Der Wanderweg Prientaler Flusslandschaft verbindet diese Naturerlebnisse mit 42 Stationen auf einer Strecke von 36 Kilometern. Er führt durch die Gemeinden Aschau, Frasdorf, Prien und Rimsting.

Wanderkarte kostenlos erhältlich

Beim Aktionstag „Lebendige Seen“ an der Strandanlage Rimsting warben Nina Mroczeck v. Gliczinski vom Tourismusbüro Prien und Gabi Oberloher von der Tourist-Info Rimsting für den Wanderweg. Besonders gut kam bei den Kindern der teilnehmenden Schulklassen der Familienwegbegleiter „Mit Vroni und Toni on Tour“ an.
Eine neu aufgelegte Wanderkarte zur Prientaler Flusslandschaft ist ab sofort kostenlos in den Tourist-Infos der Anliegerorte erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Gabi Oberloher, Tourist-Info Rimsting / Beitragsbild: Auf dem Foto links Gabi Oberloher, Tourist-Info Rimstig, rechts Nina Mroczeck v. Gliczinski vom Tourismusbüro Prien. Copyright Hans-Jürgen Pohl)

Wenn das Herz aus dem Takt gerät – Infoabend zu Vorhofflimmern in Rosenheim

Wenn das Herz aus dem Takt gerät – Infoabend zu Vorhofflimmern in Rosenheim

Rosenheim – Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Bleibt sie unerkannt und unbehandelt, kann sie das Risiko für einen Schlaganfall und weitere Herzkomplikationen erhöhen. Bei einer Informationsveranstaltung im RoMed Klinikum Rosenheim geht es am Mittwoch, 28. Oktober, um Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten.

Gerade beim ersten Auftreten kann Vorhofflimmern Angst auslösen. Die Erkrankung kann jedoch auch ohne spürbare Beschwerden verlaufen und wird dann mitunter erst bei einer Untersuchung entdeckt. Neben der Behandlung spielen auch Grunderkrankungen und Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Herzschwäche, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen eine wichtige Rolle.

Leiter der Elektrophysiologie und Oberarzt Dr. Jan Kaufmann sowie Funktionsoberarzt Dr. Constantin Göbel von der Medizinischen Klinik 1 informieren darüber, wie Vorhofflimmern entsteht, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie einem Schlaganfall vorgebeugt werden kann.
Die Veranstaltung wird von der Deutschen Herzstiftung e. V. im Rahmen der bundesweiten Herzwochen 2026 unterstützt.

Termin und Ort

Wann: Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr
Wo: RoMed Klinikum Rosenheim, Konferenzraum Haus 5, 4. Obergeschoss
Adresse: Ellmaierstraße 23, Rosenheim
Weitere Informationen zu den Herzwochen gibt es auf der Website der Deutschen Herzstiftung unter herzstiftung.de/herzwochen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ein beeindruckendes Naturschauspiel am Himmel – Kraniche ziehen über Bayern

Ein beeindruckendes Naturschauspiel am Himmel – Kraniche ziehen über Bayern

Bayern – Wenn Kraniche im Herbst in großen Formationen über den Himmel ziehen und ihre markanten Rufe zu hören sind, beginnt ein besonderes Naturschauspiel. Hunderttausende der großen Zugvögel machen sich derzeit auf den Weg in ihre Winterquartiere in Südwesteuropa und Nordafrika. Auch über Bayern sind in den kommenden Wochen wieder Kranichtrupps zu erwarten.

Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) empfiehlt, in den Himmel zu schauen und auf die typischen Rufe zu achten. Kraniche fliegen mit etwa 50 bis 70 Kilometern pro Stunde. An ihrer V-Formation und den trompetenartigen Lauten lassen sie sich gut erkennen.

Wo Kraniche besonders gut zu beobachten sind

Gute Chancen auf Sichtungen bestehen laut LBV vor allem entlang größerer Flüsse wie Isar und Lech. Viele Kraniche nutzen eine vergleichsweise junge Zugroute, die von Ungarn über Österreich nach Südbayern und weiter entlang der Alpen bis in die Camargue im Süden Frankreichs führt. „In den vergangenen Jahren waren über Südbayern zum Teil tausende Kraniche zu beobachten, welche die Route entlang der Alpen nutzten. Aber auch in Nordbayern stehen die Chancen für eine Sichtung gut“, erklärt Dr. Miriam Hansbauer, LBV-Aktive und Sprecherin des Fachvorstands der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland.
Manche Trupps gelangen über Thüringen nach Franken und ziehen weiter Richtung Baden-Württemberg. Die traditionellen Hauptrouten verlaufen zwar durch Mitteldeutschland, doch bei passenden Wetterbedingungen weichen einzelne Gruppen nach Süden aus.

Die meisten Kraniche ziehen nach bisherigen Beobachtungen zwischen Mitte Oktober und Mitte November durch Bayern. Besonders günstige Flugbedingungen finden sie bei Hochdruckwetter und unterstützenden Winden. Bei gutem Wetter können die bis zu 1,30 Meter großen Vögel weite Strecken ohne Zwischenstopp zurücklegen.

Warum sich neue Zugrouten entwickeln

Warum immer mehr Kraniche die südliche Route über die Alpen nutzen, lässt sich nicht eindeutig erklären. Erfahrene Altvögel können ihre Zugerfahrungen an andere Tiere weitergeben und so neue Wege etablieren. „Wahrscheinlich haben die allgemeine Ausdehnung des Brutareals sowie der Klimawandel mit zu den neuen Zugrouten beigetragen“, meint Miriam Hansbauer.

Dass Kraniche heute wieder häufiger zu beobachten sind, ist auch das Ergebnis jahrzehntelanger Schutzbemühungen. In Bayern gibt es inzwischen wieder gut 50 Revierpaare, die meisten davon in der Oberpfalz.
Damit die Tiere langfristig geeignete Lebensräume finden, ist der Schutz von Feuchtgebieten wichtig.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bahnstrecke Holzkirchen–Rosenheim: Fahrplanänderungen und Ersatzbusse

Bahnstrecke Holzkirchen–Rosenheim: Fahrplanänderungen und Ersatzbusse

Holzkirchen / Rosenheim – Wegen Bauarbeiten der DB InfraGO AG kommt es von Montag, 26. Oktober, bis Mittwoch, 28. Oktober, abends und nachts zu Änderungen im Zugverkehr zwischen Holzkirchen und Rosenheim. Betroffen sind Verbindungen der Bayerischen Regiobahn (BRB) im Netz Chiemgau-Inntal.

In beiden Richtungen kommt es zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV). Zwischen Holzkirchen und Rosenheim fahren ersatzweise Busse. Teilweise verkehren Züge und Busse zu anderen Zeiten als im regulären Fahrplan.

Fahrgäste können die Sonderfahrpläne auf der Website der BRB unter www.brb.de herunterladen. Zugverbindungen, die im Sonderfahrplan nicht aufgeführt sind, fahren an allen drei Tagen regulär.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheims OB übernimmt Schirmherrschaft für Jugendprojekt W³ 2.0

Rosenheims OB übernimmt Schirmherrschaft für Jugendprojekt W³ 2.0

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan übernimmt die Schirmherrschaft für das Jugendintegrationsprojekt W³ 2.0. Die Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht begleitet das Projekt als Ehrenschirmherrin. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 27 Jahren und beschäftigt sich unter anderem mit Vielfalt, Diskriminierung und Gleichberechtigung.

Träger des Projekts mit dem Namen „W³ – WISSEN WERTE WIR 2.0“ ist die gfi gGmbH Alpenvorland. Ziel ist es, junge Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen zu fördern. Dazu gehören Workshops, Gruppenstunden und Begegnungsangebote.

Jugendliche geben ihr Wissen weiter

Ein wichtiger Bestandteil ist die Ausbildung sogenannter W³issensträger. Die Teilnehmer setzen sich über mehrere Monate mit gesellschaftlichen Themen auseinander und geben ihre Kenntnisse anschließend beispielsweise in Schulworkshops weiter.
Projektleiter Tayfun Samli begrüßt die Unterstützung durch die Stadt. Er sieht darin eine Wertschätzung für die Teilnehmer und das Projektteam. Die Schirmherrschaft soll nach Vorstellung der Verantwortlichen auch dazu beitragen, weitere Kontakte zu Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen zu knüpfen.

Neues Angebot für ältere Menschen geplant

Seit dem 1. Juli läuft W³ 2.0 in einer neuen, dreijährigen Förderperiode. Das Angebot wurde dabei erweitert. Mit dem Format „W³ 2.0 Oma & Opa“ sollen künftig auch ältere Menschen zu W³issensträgern ausgebildet werden. Sie sollen ihre Erfahrungen anschließend in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen einbringen.
Außerdem entwickelt das Projektteam derzeit eine interaktive Wanderausstellung zu gesellschaftlichen Themen. Sie soll mit multimedialen Elementen verschiedene Inhalte vermitteln.
(Quelle: Pressemitteilung gfi / Beitragsbild: Copyright gfi)

Sportwetten: Wenn die Hoffnung auf den großen Gewinn zur Sucht wird

Sportwetten: Wenn die Hoffnung auf den großen Gewinn zur Sucht wird

Rosenheim – Wer sich gut mit Fußball auskennt, glaubt bei Sportwetten oft, die Gewinnchancen einschätzen zu können. Doch das kann trügerisch sein. Madlen Löffler von der Diakonie Rosenheim erlebt in ihrer Beratungsarbeit, wie Menschen trotz Geldnot immer weiterwetten – in der Hoffnung, Verluste auszugleichen. Sie erklärt, woran sich eine Glücksspielabhängigkeit erkennen lässt und welche Hilfe Betroffene bekommen können.

Wie präsent Sportwetten im Alltag sind und welche Risiken damit verbunden sein können, war auch Thema beim bayernweiten Aktionstag Glücksspielsucht am 30. September. Die Fachstelle Glücksspielsucht der Diakonie Rosenheim beteiligte sich mit einer Abstimmung an einer Demokratiesäule in Rosenheim. Die Teilnehmer sprachen sich dabei für ein Verbot von Sportwettenwerbung aus.

Madlen Löffler arbeitet bei der Fachambulanz für Suchterkrankungen der Diakonie Rosenheim. Sie berät Menschen mit Glücksspielproblemen und deren Angehörige. Die alltägliche Präsenz von Sportwettenwerbung sieht sie kritisch. „Die Darstellung von Sportwetten als etwas, das selbstverständlich zur Unterhaltung dazugehört, verharmlost den Effekt, den Sportwetten vor allem auf junge Menschen haben können“, sagt sie. Werbung könne Risiken in den Hintergrund rücken und den Einstieg ins Glücksspiel erleichtern.

Warum Fußballwissen nicht vor Verlusten schützt

Gerade bei Sportwetten halten sich viele für besonders gut aufgestellt, wenn sie Mannschaften, Spieler und Statistiken kennen. Doch Fachwissen schützt nicht automatisch vor Verlusten. „Gerade bei Sportwetten entsteht häufig der Trugschluss, dass man sich nur gut genug auskennen muss und dann auf jeden Fall gewinnt“, erklärt Löffler. Forschungsergebnisse zeigten vielmehr, dass Menschen mit entsprechendem Wissen häufig risikoreicher wetten und dadurch sogar mehr verlieren können.
Besonders gefährlich wird es, wenn Betroffene versuchen, verlorenes Geld durch weitere Wetten zurückzugewinnen. Aus der Hoffnung auf den nächsten Gewinn kann so ein Kreislauf entstehen, aus dem sie nur schwer wieder herausfinden.

„Es ist wie im Rausch“

Wie stark dieser Drang sein kann, erlebt Löffler in ihrer täglichen Arbeit. Sie berichtet von einem Klienten, der massive Geldsorgen hat und nicht weiß, wie er seine Miete bezahlen soll. Ihm ist bewusst, dass er mit seinen Wetten das Problem nicht lösen wird. Trotzdem spielt er weiter, sobald er Geld zur Verfügung hat.
„Er weiß, dass er nicht gewinnen wird und eingesetztes Geld auch gleich aus dem Fenster werfen könnte“, sagt Löffler. Dennoch überwiegt in dem Moment die Hoffnung auf den großen Gewinn. „Es ist wie im Rausch. Voller Hoffnung. Jetzt wird er gewinnen. Und dann kann er alles bezahlen.“

Wenn dieser Zustand vorbei ist, folgt die Ernüchterung. Der Betroffene erkennt, wie viel Geld er verloren hat und dass seine Sorgen noch größer geworden sind. „Dann bricht eine Welt zusammen“, beschreibt Löffler die Situation.
Rückfälle gehören bei einer Sucht zu den möglichen Erfahrungen. Für die Mitarbeiter der Fachambulanz sind sie kein Grund, die Unterstützung aufzugeben. „Jeder Rückfall ist auch eine neue Chance“, sagt Löffler. „Wir bleiben dran.“

Woran sich eine Glücksspielabhängigkeit erkennen lässt

Eine Glücksspielabhängigkeit entwickelt sich häufig schleichend. Ein Warnsignal ist, wenn sich die Gedanken immer häufiger ums Spielen drehen und zunehmend Zeit und Geld dafür aufgewendet werden. Auch der Versuch, Verluste unbedingt wieder auszugleichen, kann auf ein Problem hindeuten.
Weitere Anzeichen sind heimliches Spielen, das Verschweigen von Verlusten und negative Folgen für Familie, Beruf oder Freizeit. Wer solche Veränderungen bei sich selbst oder einem Angehörigen bemerkt, kann sich Unterstützung holen.

Kostenlose Beratung in Rosenheim und online

Die Fachstelle Glücksspielsucht der Diakonie Rosenheim unterstützt seit 2010 Menschen mit Glücksspielproblemen und deren Angehörige. Neben der Beratung zum Glücksspiel bietet sie Hilfe beim Umgang mit Geld und vermittelt bei Bedarf weitere Angebote, beispielsweise eine Schuldnerberatung. Für Schulen und Betriebe gibt es zudem Präventionsworkshops.
Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Auf Wunsch ist auch eine anonyme Beratung möglich. Neben Terminen in Rosenheim können sich auch Menschen aus Wasserburg an die Fachstelle wenden. Darüber hinaus gibt es ein Online-Beratungsangebot.
(Quelle: Artikel Diakonie Rosenheim – Susanne Neumann / Beitragsbild: Copyright Lejla Asenov)

Tauchclub Octopus feiert 50 Jahre mit traditionellem Inn-Fackelschwimmen

Tauchclub Octopus feiert 50 Jahre mit traditionellem Inn-Fackelschwimmen

Rosenheim – Das traditionelle Inn-Fackelschwimmen gehört beim Tauchclub Octopus Rosenheim fest zum Jahresprogramm. Am Samstag, 17. Oktober, findet es wieder statt. In diesem Jahr steht die Veranstaltung ganz im Zeichen des 50. Gründungsfests des Vereins.

Ab 18 Uhr bereiten sich die Teilnehmer in Rohrdorf-Thansau auf das Fackelschwimmen vor. Die Startfreigabe ist für etwa 19 Uhr geplant. Dann geht es nach der Staustufe in Thansau in den Inn. Die Strecke führt bis zur Ausstiegsstelle hinter dem Rosenheimer Klinikum. Je nach Wasserstand sind die Schwimmer etwa 40 bis 50 Minuten unterwegs.
Am Ausstieg gibt es Glühwein und alkoholfreien Punsch zum Aufwärmen für die Teilnehmer. Anschließend feiert der Tauchclub sein Jubiläum im Clubheim in Rohrdorf-Thansau.
Das Fackelschwimmen zieht auch immer viele Schaulustige an. Gute Aussichtspunkte sind die Rosenheimer Innbrücke und der Inndamm.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheim: Stadt und Schulen tauschen sich über aktuelle Herausforderungen aus

Rosenheim: Stadt und Schulen tauschen sich über aktuelle Herausforderungen aus

Rosenheim – Wie lassen sich Schulgebäude besser vor Hitze schützen und wie steht es um deren Instandhaltung? Diese und weitere Themen haben Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Mitarbeiter der Stadtverwaltung bei einem Treffen mit den Leitern der Rosenheimer Schulen besprochen.

An dem Austausch beteiligten sich Vertreter der Grund- und Mittelschulen, Realschulen, Förderschulen und Gymnasien. Neben dem Hitzeschutz und dem Zustand der Schulgebäude ging es auch um allgemeine Anliegen aus dem Schulalltag.
Das Treffen bot Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen anzusprechen und Fragen rund um die Rosenheimer Schullandschaft zu diskutieren.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Filmabend in Kolbermoor gibt Einblicke in den Alltag in der  Ukraine

Filmabend in Kolbermoor gibt Einblicke in den Alltag in der Ukraine

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Wie leben die Menschen in der Ukraine angesichts des Krieges? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Filmvorführung „UNBROKEN“ am Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr, im Rathaus Kolbermoor (Rathausplatz 1). Der Film trägt den Untertitel „Ein Land zwischen tiefem Leid, leiser Hoffnung und unerschütterlichem Kampfgeist“.

Organisiert wird der Abend gemeinsam mit dem Verein Athletes for Ukraine und dem Kulturwerk Kolbermoor. Die Veranstalter wollen damit Einblicke in die Lebenssituation der Menschen in der Ukraine geben und das Engagement für das Land in den Mittelpunkt stellen.
Empfangen werden die Besucher mit kühlen Getränken und Fingerfood. Auf dem Programm steht auch der Auftritt der ukrainischen Kindertanzgruppe „Radosteva Studio“. Außerdem werden ukrainische Tracht und Kultur vorgestellt. Nach der Filmvorführung gibt es ein Meet & Greet mit Unterstützern. Auch für musikalische Begleitung ist bei diesem Abend gesorgt.
Beginn ist um 19 Uhr. Einlass ab 18 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Athletes for Ukraine / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadtverwaltung Rosenheim schließt am Kirchweihmontag

Stadtverwaltung Rosenheim schließt am Kirchweihmontag

Rosenheim – Die Stadtverwaltung Rosenheim und der Baubetriebshof bleiben am Kirchweihmontag, 19. Oktober, geschlossen. Das gilt auch für das städtische Fundamt.

Die Stadt Rosenheim informiert: Ein Umtausch von Mülltonnen ist an diesem Tag nicht möglich.
Die Müllabfuhr fährt ihre Touren am Montag wie gewohnt. Auch die Volkshochschule hält ihren Lehrbetrieb regulär aufrecht.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Starbulls-Nachwuchs: Niederlagen und eine Aktion für die Krebshilfe

Starbulls-Nachwuchs: Niederlagen und eine Aktion für die Krebshilfe

Rosenheim – Sportlich lief das Wochenende für den Nachwuchs der Starbulls Rosenheim nicht nach Wunsch. Die U20 verlor zweimal gegen den ERC Ingolstadt, auch die U17 und die U15 mussten Niederlagen hinnehmen. Beim Heimspiel der U20 am Samstag stand aber nicht nur das Ergebnis im Mittelpunkt: Mit einer Spendenaktion beteiligten sich die jungen Eishockeyspieler am Pink Oktober.

U20 verliert zweimal gegen Ingolstadt

Gleich zweimal traf die U20 der Starbulls am Wochenende auf den ERC Ingolstadt. Am Samstag empfingen die Rosenheimer ihre Gäste im heimischen Stadion. Die Partie blieb lange offen: Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Ingolstädter im zweiten Abschnitt in Führung, Stein glich für die Starbulls aus. Erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung zugunsten der Gäste. Ingolstadt gewann mit 2:1.

Im Rückspiel am Sonntag in Ingolstadt lief es für die Rosenheimer nicht besser. Die Gastgeber setzten sich mit 6:3 durch. Damit blieb die U20 an diesem Wochenende ohne Punktgewinn gegen den ERC.

Pink Oktober: Spenden für die Deutsche Krebshilfe

Beim Heimspiel am Samstag nutzte die U20 die Gelegenheit, um auf das Thema Krebs aufmerksam zu machen. Im Rahmen des Pink Oktobers sammelte die Mannschaft an einem Kaffeestand Spenden zugunsten der Deutschen Krebshilfe.

Die Starbulls bedanken sich bei allen Zuschauern, Helfern und Unterstützern, die sich an der Aktion beteiligt haben. Damit rückte neben dem sportlichen Geschehen auch das Engagement für einen guten Zweck in den Mittelpunkt.

U17 unterliegt in Augsburg

Die U17 musste sich am Samstag beim Augsburger EV mit 1:2 geschlagen geben. Dabei hatte die Mannschaft nach zwei Erfolgen am vorherigen Wochenende auf einen weiteren Sieg gehofft.
Die Gastgeber gingen früh in Führung. Im zweiten Drittel gelang Gillhuber der Ausgleich für Rosenheim, doch nur wenige Minuten später traf Augsburg erneut. Im Schlussabschnitt blieb es beim knappen Vorsprung der Gastgeber.

U15 verliert gegen Nürnberg

Auch die U15 konnte am Wochenende keinen Sieg verbuchen. Die Mannschaft empfing am Sonntag Nürnberg auf heimischem Eis und verlor die Partie mit 2:5.
Damit blieb es für alle drei Nachwuchsteams bei einem Wochenende ohne Punktgewinn. Während die Mannschaften nun ihre sportlichen Aufgaben aufarbeiten, bleibt die Spendenaktion der U20 als Zeichen für den Zusammenhalt über das Eis hinaus.

Die Ergebnisse im Überblick

U20, 10. Oktober 2026: Starbulls Rosenheim – ERC Ingolstadt 1:2 nach Verlängerung (0:0/1:1/0:0)
U20, 11. Oktober 2026: ERC Ingolstadt – Starbulls Rosenheim 6:3 (2:1/1:0/3:2)
U17, 10. Oktober 2026: Augsburger EV – Starbulls Rosenheim 2:1 (1:0/1:1/0:0)
U15: Starbulls Rosenheim – Nürnberg 2:5
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehrere Haftbefehle: Bundespolizei nimmt gesuchten Dieb bei Kiefersfelden fest

Mehrere Haftbefehle: Bundespolizei nimmt gesuchten Dieb bei Kiefersfelden fest

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Ein 38-jähriger Bulgare ist am Samstag (10. Oktober) bei einer Grenzkontrolle in einem Regionalzug bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) festgenommen worden. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle vor. Weil er die offenen Geldstrafen nicht bezahlen konnte, muss er insgesamt 162 Tage in Haft. Zudem wird ihm in einem weiteren Fall Diebstahl vorgeworfen. Das berichtet die Rosenheimer Bundespolizei.

Bei der Kontrolle stellten die Bundespolizisten fest, dass der Mann von den Amtsgerichten München, Mainz und Frankfurt am Main gesucht wurde. In allen drei Fällen ging es um Diebstahlsdelikte. Die verhängten Geldstrafen summierten sich laut Bundespolizei auf rund 4.500 Euro. Da der 38-Jährige nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügte, muss er ersatzweise insgesamt 162 Tage im Gefängnis verbringen.

Weitere Ermittlungen wegen Diebstahls

Damit sind die juristischen Folgen für den Mann möglicherweise noch nicht abgeschlossen. Mitte des Jahres war er nach Angaben der Bundespolizei einer Verhandlung am Amtsgericht Spaichingen im Landkreis Tuttlingen unentschuldigt ferngeblieben. Auch dort ging es um einen Diebstahlsvorwurf. Das Gericht ordnete deshalb seine Festnahme an, um ihn zur Verhandlung vorführen zu können.
Darüber hinaus ermittelt die Justiz in Frankfurt am Main laut Bundespolizei wegen eines weiteren Diebstahlsfalls gegen den 38-Jährigen und sucht nach seinem Aufenthaltsort.

Die Bundespolizisten brachten den Mann nach der Kontrolle in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Seine Zugfahrt in Richtung München endete damit in Kiefersfelden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)