Wiedervernässung von Mooren – Klimaschutz und neue Chancen für Landwirte

Wiedervernässung von Mooren – Klimaschutz und neue Chancen für Landwirte

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Der CSU-Ortsverband Rosenheim besuchte das Moorversuchsgut Karolinenfeld bei Rosenheim, um sich über die Bedeutung und Chancen der Wiedervernässung von Mooren zu informieren.

Ewald Sticksel von den Bayerischen Staatsgütern führte die Teilnehmer durch das Versuchsgelände und erklärte die Auswirkungen, die trockengelegte Moore auf das Klima haben: Obwohl sie nur rund 3 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Bayern ausmachen, verursachen sie etwa 25 Prozent der Treibhausgasemissionen des Agrarsektors.
Durch Wiedervernässung wird der Sauerstoffeintrag in den Boden gestoppt, wodurch der Abbau von Torf unterbunden und die Freisetzung von CO₂ und anderen Treibhausgasen reduziert wird. Auf dem Versuchsgut Karolinenfeld werden dazu Messungen durchgeführt, um die Einsparungen wissenschaftlich zu belegen.

Landwirtschaftliche nutzung der Flächen 

Darüber hinaus wird erforscht, wie wiedervernässte Moorflächen auch landwirtschaftlich genutzt werden können – beispielsweise durch den Anbau von moorverträglichen Pflanzen wie Seggen. Diese Pflanzen könnten nicht nur zur Faser- und Baustoffherstellung verwendet werden, sondern auch eine neue Einnahmequelle für Landwirte darstellen.
Ein zusätzlicher Anreiz entsteht, wenn die durch die Wiedervernässung eingesparten CO₂-Emissionen über Zertifikate oder Förderprogramme finanziell honoriert werden. Ortsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller stellte ein Beispiel vor: Bei einer Fläche von 150 Hektar (wie im Versuchsgut Karolinenfeld), einer Treibhausgasausstoßminderung von 30 Tonnen  pro Hektar und Jahr und bei einem Preis von 100 Euro pro Tonne CO2-Äquivalent würde ein Landwirt im Jahr 450.000 Euro an Einnahmen generieren können.
Die Teilnehmer der Exkursion zeigten sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die sich aus der Wiedervernässung ergeben , sowohl für den Klimaschutz als auch für die Landwirtschaft.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Ortsverband Rosenheim / Beitragsbild: Teilnehmer der Führung durch das Moorversuchsgut Karolinenfeld, Copyright: CSU Ortsverband Rosenheim) 

Heilpflanzenbegegnungen für Frauen im Rosengarten am Schloßberg

Heilpflanzenbegegnungen für Frauen im Rosengarten am Schloßberg

Schloßberg / Landkreis Rosenheim – Am heutigen Dienstag, 3. Juni findet im Rosengarten am Schloßberg von 18 bis 20 Uhr eine Heilpflanzenbegegnung für Frauen statt.

Dort können die Teilnehmer die Kraft und Bedeutung von Heilpflanzen erleben. Der Kostenbeitrag beträgt 25 Euro. Anmeldungen werden per E-Mail margret.obermaier@gmx.de entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Rosen-Heim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Tracht, Tradition und zwei Jubiläen in Brannenburg

Tracht, Tradition und zwei Jubiläen in Brannenburg

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – In Brannenburg wird im Juli groß gefeiert. Der GTEV „d’Sulzbergla“ Brannenburg begeht sein 105-jähriges Bestehen und richtet zugleich das Gaufest des Bayerischen Inngau-Trachtenverbands aus.

Im Festzelt an der Grafenstraße erwartet Besucher Blasmusik, Brauchtum und bayerischer Gemütlichkeit:

  • Mittwoch, 9. Juli, 19 Uhr: Bieranstich mit der Musikkapelle Brannenburg, Barmusi: Boarische Bris
  • Donnerstag, 10. Juli, 17.30 Uhr: Blasmusikabend unter anderem mit JUVAVUM 8 (Eintritt: 6 Euro)
  • Freitag, 11. Juli, 20 Uhr: Gauheimatabend mit der Stoabuckl-Musi (Eintritt: 8 Euro)
  •  Sonntag, 13. Juli: Festsonntag mit Gottesdienst (10 Uhr), Festzug (14 Uhr) und zünftiger Musik im Zelt
  • Montag, 14. Juli, 18.30 Uhr: Kesselfleischessen mit der Musikkapelle Flintsbach
  • Samstag, 19. Juli, ab 9 Uhr: Gaupreisplatteln sowie Trachten- und Handwerkermarkt

Infos unter: Gaufest2025

Die Freiwillige Feuerwehr Brannenburg feiert ihr 155-jähriges Jubiläum:

  • Donnerstag, 17. Juli: Spanferkelessen und Blaskapelle ProMill
  • Freitag, 18. Juli: Bier- und Weinfest mit WüdaraMusi und Die lustigen Bergla
  • Sonntag, 20. Juli: Festsonntag mit Gottesdienst (10 Uhr), Festzug und Festzeltbetrieb mit der Musikkapelle Brannenburg

Mehr Infos: ff-brannenburg.feuerwehren.bayern/fest-2025
(Quelle: Pressemitteilung GTEV „d`Sulzbergla“ Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Kammerer bringen Ideen für die Zukunft ihres Dorfes ein

Kammerer bringen Ideen für die Zukunft ihres Dorfes ein

Kammer / Landkreis Traunstein – Beim rund zweistündigen Workshop der Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach im Gasthaus zur Post in Kammer wurde deutlich: Nach dem Bau der Turnhalle und der Sanierung der Grundschule soll die Entwicklung weitergehen.

Etwa 35 Teilnehmer brachten viele neue Ideen ein, zum Beispiel einen Dorfplatz mit Weiher, Wanderwege, Festplatz, Trimm-Dich-Pfad, Kneippbecken, einen Dorfstadel, Radwege, verkehrsberuhigende Maßnahmen, Wohnraum für Junge und Ältere, Eisdiele, Straßencafé, Nahwärmeversorgung, Dorfzeitung oder eine WhatsApp-Gruppe.
Der Verein „Dorfentwicklung Kammer und Rettenbach e. V.“ soll weiterbestehen und wurde von Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, Vizebürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner sowie weiteren Stadträten unterstützt. In den Ansprachen wurde die Bedeutung des Vereins betont. Josef Scharnagl bezeichnete ihn als „Juwel“, Christian Hümmer lobte die bisherige Arbeit und betonte die Wichtigkeit eines zentralen Ansprechpartners. Thomas Stadler erinnerte an den Start mit dem Arbeitskreis Dorfladen 2014, Max Hiebl an die Vereinsgründung 2017 und die Erfolge trotz Corona.
Im Workshop konnten die Bürger ihre Vorschläge zu Themen wie Wohnen, Nahversorgung, Verkehr, öffentlicher Raum und Kommunikation einbringen. Die Ergebnisse werden zur Jahreshauptversammlung am 4. Juni im Pfarrheim vorgestellt. Markus Wimmer dankte allen Engagierten und rief zur weiteren Mitarbeit auf. Informationen und Beitrittsunterlagen sind auf www.kammer-rettenbach.de verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Thomas Stadler vor der Ideensammlung, Copyright: Hubert Hobmaier) 

Kulturabende mit Musik und Chiemgauer Erzählungen

Kulturabende mit Musik und Chiemgauer Erzählungen

Trostberg / Landkreis Traunstein – Im Schloss Pertenstein in Traunreut-Matzing fanden zwei Kulturabende statt, die in Zusammenarbeit zwischen der Bigband des Chiemgau-Gymnasiums Traunstein (ChG) und dem Historischen Verein für den Chiemgau zu Traunstein organisiert wurden.

Aufgrund nasskalten Wetters mussten die ursprünglich im Schlosshof geplanten Veranstaltungen in den Marstall verlegt werden. Die musikalisch-literarischen Abende verbanden historische Erzählungen mit live gespielter Musik.
Die Beiträge bestanden aus einer Mischung regionaler Geschichten und Sagen, die von Stefan Schuch und Hans Helmberger vorgetragen wurden.
Inhaltlich ging es unter anderem über den Sparzer Bittzug in Traunstein, das wilde „Fellner Fest“, den sagenumwobenen Klobenstein, den räuberischen Heinz von Stein sowie die Geschichte der Traunsteiner Skisprungschanze.Die musikalische Begleitung durch die Mitglieder der Bigband reichte von traditionellen Stücken wie der Bayernhymne bis hin zu Jazz-Standards wie „Caravan“ von Duke Ellington.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier) 

Lebensräume schwinden: Schutzmaßnahmen für den Igel

Lebensräume schwinden: Schutzmaßnahmen für den Igel

Rosenheim – Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus), eine der bekanntesten heimischen Säugetierarten, steht zunehmend unter Druck. Obwohl der Igel in Bayern ein vertrauter Anblick in Gärten, Parks und Friedhöfen ist, sind seine Lebensgrundlagen vielerorts bedroht. Die zunehmende Versiegelung von Flächen sowie der Klimawandel gefährden die Art und führen so zu einem Rückgang im Bestand.

Igel sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und haben als Insektenfresser eine wichtige ökologische Funktion. Dennoch sind sie zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Neben dem Einsatz von Pestiziden, der das Nahrungsangebot, insbesondere Insekten, drastisch reduziert, sind auch der Verlust naturnaher Lebensräume durch Bebauung, Versiegelung und pflegeintensive Ziergärten sowie der Zerschneidung von Lebensräumen durch undurchlässige Gartenzäune Gründe für den Rückgang der Igelpopulationen. Aus diesem Grund wird der Braunbrustigel bereits auf der Vorwarnliste der Roten Liste geführt. Auf dieser Vorwarnliste stehen Arten, die noch nicht gefährdet sind, deren Bestand aber durch aktuelle Entwicklungen rückläufig ist.
Durch ihre nachtaktive Lebensweise sind Igel zudem zunehmenden auch durch ungesicherte Teiche oder Lichtschächte, eine hohe Zahl nächtlicher Verkehrsunfälle und gefährliche Gartentechnik wie Mähroboter bedroht. Die Tiere rollen sich bei Gefahr zusammen, statt zu fliehen und können so von den Maschinen verletzt oder getötet werden.
Der Schutz des Igels beginnt im eigenen Garten. Schon mit einfachen Maßnahmen können Gartenbesitzer einen Beitrag leisten:

  •  Laub- und Reisighaufen liegen lassen, um so ein Tagesversteck oder Winterquartier für den Igel zu bieten,
  • Wildblumen, statt Zierrasen zur Förderung der Insektenvielfalt und damit mehr Nahrung für Igel zu gewährleisten,
  • Keine Pestizide oder Schneckenkorn verwenden, da sie nicht nur Schädlinge vergiften, sondern auch Igel,
  • Durchschlupfmöglichkeiten in Gartenzäunen schaffen, um so eine ungestörte Bewegung des Igels zu ermöglichen,
  • Gefahrenquellen absichern mit Ausstiegshilfen an Teichen und Kellerschächten,
  • Igelhäuser als Rückzugsort aufstellen, wenn natürliche Verstecke fehlen,
  • Trinkstellen mit frischem Wasser aufstellen und
  • Mähroboter nur tagsüber verwenden und Rückzugsgebiete im Garten für den Igel natürlich belassen.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt stellt weiterführende Informationen und Publikationen zum Igelschutz auf seiner Webseite zur Verfügung.
Für Fragen steht die Mitarbeiter des Umwelt- und Grünflächenamts zur Verfügung – telefonisch unter 08031 365-1690 oder per E-Mail an umweltamt@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Igel Copyright Stadt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. Juni

Namenstag haben: Hildburg, Johannes, Karl, Klothilde, Morand, Silvia, Sylvia, Sylvie

3 bekannte Geburtstagskinder:

–Sven Ottke (1967 – ist ein ehemaliger deutscher Profi-Boxer und langjähriger Weltmeister im Supermittelgewicht.)

– Tony Curtis (1925– war ein bekannter US-amerikanischer Schauspieler.)

– Margot Käßmann (1958 – ist eine deutsche Theologin und evangelische Pfarrerin, die bis zu ihrem öffentlich vielbeachteten Rücktritt Landesbischöfin Hannovers und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1929: Dem Zeppelin LZ 126/ZR-3 USS Los Angeles der US-Marine gelingt als erstem Luftschiff das Absetzen und die Aufnahme eines Flugzeuges in der Luft.
  • 1965: Im Rahmen der Mission Gemini 4 absolviert Edward White als erster amerikanischer Astronaut einen Außenbordeinsatz.
  • 1968: Der durch Pop Art bekannt gewordene Künstler Andy Warhol wird in New York von der Frauenrechtlerin Valerie Solanas niedergeschossen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Feuerwehr Kammer zieht Bilanz: 30 Einsätze und 4.000 Stunden im Dienst

Feuerwehr Kammer zieht Bilanz: 30 Einsätze und 4.000 Stunden im Dienst

Kammer / Landkreis Traunstein – Die Freiwillige Feuerwehr Kammer berichtete bei ihrer Versammlung von 30 Einsätzen im vergangenen Jahr, darunter fünf Brandeinsätze und mehrere schwere Verkehrsunfälle. Insgesamt leisteten die 70 Aktiven rund 4.000 Stunden, davon 1.000 im Einsatzdienst und 3.000 in Ausbildung, Übungen und Verwaltung.

Zahlreiche Mitglieder nahmen an Fortbildungen teil, unter anderem in den Bereichen Atemschutz, Chemikalienschutz, Brandmeldeanlagen und Motorsägenführung. Zwei Gruppen absolvierten erfolgreich das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“.
Der Frauenanteil unter den Aktiven liegt bei 20 %. Der Kommandant wies auf fehlende getrennte Umkleidemöglichkeiten sowie punktuelle Ausrüstungsmängel hin.
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Traunstein im „Messzug Süd“ wurde fortgesetzt. Auch die Brandschutzerziehung für Kindergarten- und Grundschulkinder war Teil des Jahresprogramms. In der Jugendfeuerwehr sind derzeit sieben Mitglieder aktiv; ein Mitglied wechselte in den aktiven Dienst.
Das Vereinsjahr umfasste die Teilnahme an mehreren örtlichen und regionalen Veranstaltungen, darunter Feuerwehrfeste, der Adventsmarkt und der Empfang der Bayerischen Staatsregierung für Fluthelfer. Ein Weißwurstfrühstück mit dem Radiosender „Bayernwelle Südost“ fand im Feuerwehrhaus statt.
Der Verein zählt aktuell 257 Mitglieder. Künftig sollen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft eingeführt werden.
Für langjährige aktive Dienstzeit wurden Elias Hoiss (25 Jahre aktive Dienstzeit), Martin Lackerschmid (30 Jahre aktive Dienstzeit) und Peter Freutsmiedl (40 Jahre aktive Dienstzeit) mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet.
Unter den Ehrengästen waren Landtagsabgeordneter Konrad Baur, Feuerwehrreferent Andreas Kaiser, Kreisbrandinspektor Martin Schupfner sowie Vertreter der Feuerwehr Traunstein.
(Quelle: Pressemitteilung Freiwillige Feuerwehr Kammer / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Kammer) 

Mit dem BergBus in die Berge

Mit dem BergBus in die Berge

München / Rosenheim – Ab dem 7. Juni startet der Münchner BergBus in seine neue Saison und bringt Wanderfreunde in die Berge. Bis Anfang November fährt der Bus an Wochenenden und Feiertagen auf zwei Linien.

Der Bus fährt an Orte, welche sonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen sind. Die Linie 996 fährt über Pfronten im Ostallgäu bis zur Wieskirche im Landkreis Weilheim-Schongau. Die Linie 396 steuert Bayrischzell, das Leitzachtal und den Ursprungpass im Landkreis Miesbach an und führt weiter nach Thiersee in Tirol. Aktuelle Fahrpläne und weitere Informationen sind auf der Website des MVV unter mvv-auskunft.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fünf Jahre Bartgeier-Wiederansiedlung im Nationalpark Berchtesgaden

Fünf Jahre Bartgeier-Wiederansiedlung im Nationalpark Berchtesgaden

Bayern / Berchdesgaden / Rosenheim – Das gemeinsame Naturschutzprojekt „Bartgeier-Wiederansiedlung“ des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV) und des Nationalparks Berchtesgaden geht 2025 in sein fünftes Jahr. Ziel des Projekts ist es, den in den Alpen ausgerotteten Bartgeier wieder dauerhaft in der Region anzusiedeln und so die Artenvielfalt und natürliche Ökosystemprozesse zu stärken.

Am 27. Mai wurden die beiden jungen Bartgeier-Weibchen „Generl“ und „Luisa“ erfolgreich in einer Felsnische im Klausbachtal ausgewildert. „Luisa“ stammt aus einer Zuchtstation in Österreich, „Generl“ aus dem Zoo Ostrava in Tschechien. Die Vögel sind aktuell noch flugunfähig und werden in den nächsten Wochen ihre Muskulatur trainieren, bevor sie ihre ersten Flüge starten. Insgesamt konnten seit Projektstart 2021 zehn Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert werden.

Ausrottung des Bartgeiers anfang des 20. Jahrhunderts

Der Bartgeier wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Alpenraum ausgerottet, weil er als gefährlich für Vieh und Menschen galt. Dank des Wiederansiedlungsprojekts kehrt der Greifvogelart nun zurück. Die Auswilderung erfolgt so, dass die jungen Vögel ohne menschlichen Kontakt in einer 1.300 Meter hoch gelegenen Felsnische aufwachsen. Dort werden sie über Kameras und einen Live-Stream überwacht, sodass Forscher mögliche Probleme frühzeitig erkennen können.
Bereits ausgewilderte Bartgeier kehren regelmäßig in die Region zurück, und es gibt Hoffnung, dass bald ein Bartgeierküken in Bayern schlüpft, das erste seit mehr als 140 Jahren.
Interessierte können die Entwicklung der beiden Jungvögel „Generl“ und „Luisa“ live über die weltweit einzige Bartgeier-Webcam verfolgen und dank GPS-Sendern sogar ihre Flugrouten auf einer Online-Karte beobachten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

50 Jahre DJK Kammer – Jubiläumsfeier mit Gottesdienst und Festzug

50 Jahre DJK Kammer – Jubiläumsfeier mit Gottesdienst und Festzug

Kammer / Landkreis Traunstein – Die DJK Kammer feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumswoche, die am Sonntag mit einem Festtag ihren Höhepunkt fand.

Der Tag begann am Morgen mit dem Weckruf. Anschließend versammelten sich die Besucher zum Freiluftgottesdienst an der Kirche in Kammer, der von Pfarrer Konrad Roider zelebriert wurde. Zu Beginn wurde eine Darstellung der Vereinsgründung durch Mitglieder der „Burschen“ vorgetragen.
In seiner Predigt betonte Pfarrer Roider die Bedeutung von Zusammenhalt im Sport und in der Gesellschaft und betonte „man wird nur dann ungeschlagener Fußballmeister, wenn die unterschiedlichen Charaktere eine Einheit bilden“.

Nach dem Gottesdienst gratulierten mehrere Vertreter aus Politik und Sport dem Verein. DJK-Vorstand Herbert Baumgartner dankte allen Mitwirkenden, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer würdigte die Gemeinschaft im Ort, und der stellvertretende Landrat Andreas Danzer hob den sportlichen Erfolg des Vereins hervor.
Im Anschluss folgte ein Festzug mit etwa 25 teilnehmenden Vereinen. Der Zug führte durch das geschmückte Dorf zurück zum Festzelt.
Im Festzelt sorgten die Musikgruppen „Boarisch Blech“ und die Blaskapelle Otting für musikalische Unterhaltung.
Für Kinder wurde auf dem Sportplatz ein separates Unterhaltungsprogramm angeboten.
Die Festwoche endete mit einem gemeinsamen Mittagessen und Beisammensein.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier/ Beitragsbild und Fotos: Copyright Hubert Hobmaier)

4. Aschauer Bankerl – Lauf

4. Aschauer Bankerl – Lauf

Aschau / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 6. Juni startet um 18 Uhr der vierte Aschauer Bankerl-Lauf am Festhallengelände in Hohenaschau (Parkplatz).

Das Laufevent ist ein gemeinsames Erlebnis für alle egal ob Laufen, Walken oder Wandern auf Strecken von etwa einem Kilometer für Kinder sowie drei Kilometer, fünf Kilometer oder sieben Kilometer für Erwachsene. Pro Teilnehmer wird ein Mindestbeitrag von 6 Euro erhoben, ein Teil der Einnahmen wird gespendet. Ab 17 Uhr bietet Laufsport Steigenberger einen Laufschuhtest an. Im Ziel warten Erfrischungen, außerdem gibt es Kaffee, Kuchen, Brotzeit und Getränke. Um besser planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 2. Juni bei Laufsport Steigenberger gebeten. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.vorsilvesterlauf.de.
(Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Symbolfoto re)