180 Firmen präsentieren sich bei IKORO

180 Firmen präsentieren sich bei IKORO

Rosenheim – 30 Jahre nach der Premiere hat die Industrie- und Kontaktmesse IKORO ihre Erfolgsgeschichte fortgesetzt. Mehr als 180 Unternehmen stellten sich an zwei Tagen an der TH Rosenheim den Studierenden vor. Etwa 6.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen Kontakte zu knüpfen und berufliche Perspektiven auszuloten. Eröffnet wurde die Messe von Landtagspräsidentin Ilse Aigner.

Bei der IKORO 2023 herrschte an beiden Tagen großer Andrang in den Gebäuden der TH Rosenheim. Bild: Anton Maier

Bei der IKORO 2023 herrschte an beiden Tagen großer Andrang in den Gebäuden der TH Rosenheim. Foto: Anton Maier

In ihrem Grußwort verwies die CSU-Politikerin auf den Wettbewerb um die Talente der Zukunft, der den heutigen Arbeitsmarkt prägt. „Früher war es so, dass man froh sein konnte, wenn man überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurde. Heutzutage buhlen die Firmen um die Nachwuchskräfte und viele junge Menschen können sich ihren Job aussuchen“, sagte Aigner mit Blick auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften. Umso wichtiger sei es für die Unternehmen, möglichst frühzeitig in Kontakt mit potenziellen Angestellten zu kommen. „Die IKORO ist die ideale Plattform, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Hier lassen sich berufliche Weichen früh stellen“, so die Präsidentin des Landtags.

Unmittelbarer Nutzen für alle Beteiligten

Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim, blickte auf die Anfänge der IKORO 1993 zurück: „Damals war das eine überschaubare Veranstaltung mit zehn bis 15 Firmen aus der Region. Über die Jahre wurden es immer mehr und inzwischen haben wir weit mehr Interessenten, als wir räumlich aufnehmen können.“ Er dankte dem studentischen Organisationsteam unter Leitung von Professorin Kathrin Rößle sowie den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz in der Vorbereitung und bei der Durchführung der Messe. „Für unsere Hochschule ist die IKORO eine sehr wichtige Veranstaltung, weil wir den Studentinnen und Studenten sowie den Unternehmen einen unmittelbaren Nutzen bieten können“, sagte Köster.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner beim Messerundgang mit Klaus Stöttner (links neben ihr), dem Vorsitzenden des Kuratoriums der TH Rosenheim, und Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster (rechts). Bild: Andreas Jacob

Landtagspräsidentin Ilse Aigner beim Messerundgang mit Klaus Stöttner (links neben ihr), dem Vorsitzenden des Kuratoriums der TH Rosenheim, und Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster (rechts). Foto: Andreas Jacob

Für die Studierenden bietet die Messe seit jeher eine wichtige Möglichkeit, sich hinsichtlich ihrer Karriere im Anschluss ans Studium zu orientieren. Von Unternehmerseite wurden etwa Praktika, Abschlussarbeiten, Werkstudentenjobs und Berufseinstiege angeboten. Ergänzt wurde das Messeangebot durch Fachvorträge für Studierende und Hochschulangehörige. Organisiert wurde die IKORO, die in diesem Jahr unter dem Motto „A new chapter – Zukunft startet hier“ stand, auch in diesem Jahr von einer fakultätsübergreifenden Gruppe Studierender.

„Es war großartig mitzuerleben, mit welchem Engagement die Studentinnen und Studenten, die bisher wenig Erfahrung mit Eventmanagement hatten, die vielen Organisationsaufgaben ehrenamtlich neben ihrem Studium erledigt haben. Auch viele Lehrende und Hochschulangehörige haben wieder zum Gelingen der IKORO beigetragen“, resümiert Professorin Rößle. Sie war in diesem Jahr erstmals für die Leitung des Organisationsteams verantwortlich, zuvor lag diese Aufgabe viele Jahre bei Professorin Janett Höllmüller.

Positive Rückmeldungen von den Unternehmen

Justin Bühlow blickt als studentischer Projektleiter auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurück: „Wir haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, die uns in Zukunft in der Arbeitswelt zugutekommen.“ Auch von den beteiligten Firmen habe man durchweg positive Rückmeldungen erhalten. „Besonders in Erinnerung bleibt mir der Moment, an dem der erste Lastwagen vorgefahren ist. Da wird einem nach den monatelangen Planungen klar, was für eine große Sache man auf die Beine stellt“, so Bühlow.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Andreas Jacob)

„Kontrollfreak“

„Kontrollfreak“

Rosenheim – Jeden Donnerstag schreibt der Rosenheimer Dr. Alexander Wurthmann M.A. auf Innpuls.me über ein psychologisches Thema und gibt Tipps, wie man damit umgehen kann. Der Titel seiner heutigen Kolumne lautet: „Kontrollfreak“.

Portrait Alexander Wurthmann

Dr. Alexander Wurthmann M. A. Fotos: re

Zu Dr. Alexander Wurthmann: Der Rosenheimer mit rheinischen Wurzeln ist Sohn eines Schriftstellers. Er hat schon im Alter von 9 Jahren seine erste handgeschriebene Zeitung verfasst. Mitte der 70er Jahre studienhalber nach München. Abschlüsse in Politologie und Geschichte (Thomas Nipperdey). Oft als Reiseleiter in Japan und China. Dann viele Bildungsprojekte auf Bundes- und Länderebene gemanaged und schließlich fast 30 Jahre eine berufsbildende Schule betrieben. Nunmehr im fünften Jahr bei einer lebensberatenden Hotline im kirchlichen Bereich tätig und betreibt in Rosenheim eine Praxis für psychologische Beratung und Coaching.
Hier gibt es dazu weitere Infos: 

Mann schreibt auf Blatt Papier: "Know the rules"

Mit Kontrollfreaks lässt sich schlecht diskutieren.

Das hast du wahrscheinlich auch schon erlebt. Gabel und Messer sind immer akkurat parallel ausgerichtet. Das Auto steht niemals schräg in der Lücke. Schuppen auf der Schulter versucht man vergebens. Wenn du die Butter schräg anschneiden willst, mach dich auf eine unmissverständliche Information gefasst. In solchen Themen sind sie stets zu einem kleinen Wettbewerb bereit. Denn besser als sie legt keiner die Serviette parallel zum Besteck. Darin lassen sie sich auch nicht verunsichern. Keiner macht ihnen da etwas vor und für Abweichungen haben sie kein Verständnis. Bis zur Unbeugsamkeit. Keine Diskussion!
Meistens haben solche Menschen nicht viele Freunde. Obwohl sie eigentlich sehr zuverlässig sind. Die Dinge werden von ihnen bis ins Kleinste perfekt vorgeplant. Vieles an ihren Eigenschaften kommt dir bekannt vor, bewunderst du teilweise, hast du auch schon an dir selbst beobachtet.
Eines ist aber an Dir – hoffe ich – anders. Das Vergnügen kommt bei Dir nicht zu kurz. Ordnung ist bei ihnen wichtiger als Gefühle oder Spaß mit anderen. Beziehungen enden oft im Fiasko, weil sie alles kontrollieren müssen. Uneinsichtig und unnachgiebig. Wenn sie Unordnung hinnehmen, ist es eher ein Zeichen dafür, dass sie die Sache nicht interessiert. Entweder wird es zu 100 % richtig oder gar nicht.

Kontrollfreaks leiden oft
unter Versagensangst

Wenn Du im Freundeskreis nachfragst, hatte er/sie das meist schon als Kind. Vieles spricht dafür, dass dem eine Versagensangst zugrunde liegt. Die Furcht den Erwartungen nicht gerecht und zurück gewiesen zu werden. Alles andere als die perfekte Ordnung ist völliges Chaos. Davor haben sie gro0e Angst. Es hat etwas Zwanghaftes. Man nennt das anankastische oder zwanghafte Persönlichkeitsstörung. Vom klassischen Zwang unterscheidet sich das vor allem dadurch, dass keine Zwangshandlungen vollzogen werden, um die Ängste zu kompensieren. Das klassische Händewaschen oder Zählen zum Beispiel.
Wenn du das bis hierher gelesen hast und denken solltest „Gott-sei-Dank bin ich nicht so“, sei froh, schnauf einmal tief. Dieser Mensch hat wirklich ein Problem. Versuch dir vorzustellen, was für eine Angst dahinter steht, wenn man sich selbst und andere derart maßregelt und keine wirklich wahren Gefühle zulassen kann, weil das gefährlich ist.

Pillen bewirken hier gar nichts

Kann man etwas dagegen machen? Ganz schwierig. Pillen bewirken hier gar nichts. Meist geht es nicht um Heilung, sondern um Linderung. Wegen der oft unakzeptablen Symptome ist Abschätzigkeit aber nicht angesagt. Immer wieder sind solche Menschen zusätzlich an einer Depression erkrankt. Trotz aller Verbohrtheit ist ihnen bewusst, was ihnen alles entgeht. Wenn über die Therapie der Depression ein Vertrauensverhältnis entsteht, öffnet sich vielleicht eine Möglichkeit der Therapie des Anankasmus.

Alexander Wurthmann M.A.
(Quelle: Kolumne Dr. Alexander Wurthmann M.A. / Beitragsbild: re)

Motivierte Teilnehmer beim Obstbaum-Schnittkurs

Motivierte Teilnehmer beim Obstbaum-Schnittkurs

Landkreis Rosenheim – Die Streuobstbestände in Bayern sind seit 1965 um etwa 70 Prozent zurückgegangen. Um ihren Erhalt zu sichern, ist auch das Wissen um die Pflege wichtig. Darum veranstaltete das Landratsamt Rosenheim nun einen Obstbaum-Schnittkurs.

Im Rahmen des im Oktober 2021 geschlossenen Streuobstpaktes sollen die Streuobstbestände langfristig erhalten und bis 2035 eine Million zusätzliche Obstbäume gepflanzt werden. Mit dem Rückgang der Bestände ist auch das Wissen um die Pflege und Bewirtschaftung von Obstbäumen in der breiten Bevölkerung verloren gegangen. Bei einem zweitätigen Intensivkurs haben die Kreisfachberater für Gartenbau vom Landratsamt Rosenheim, Susanne Summerer und Roman Pröll, gemeinsam mit dem neuen Streuobstberater Martin Landes und Baumwart Rupert Altermann vom Obst- und Gartenbauverein Griesstätt Ende März gezeigt, wie Obstbäume richtig geschnitten werden.

Praktische Erfahrung beim
Obstbaumschnitt gesammelt

Weder Wind noch Regen hielten die 25 Teilnehmer des Kurses am Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern ab. Neben theoretischen Grundlagen konnten sie selbst Hand anlegen, das frisch gelernte Wissen in die Tat umsetzen und praktische Erfahrung beim Obstbaumschnitt sammeln.
Der Obstbaum-Schnittkurs war einer der ersten Einsätze des neuen Streuobstberaters des Landkreises. Martin Landes ist künftig die zentrale Anlaufstelle für alle Belange rund ums Streuobst. Er möchte Praktiker beraten, das Engagement verschiedener Akteure bündeln und Projekte anstoßen. Er steht Gemeinden, Verbänden und Bürgern in allen fachlichen Fragen zum Thema Streuobst zur Seite.
Bei Fragen rund ums Streuobst  kann man sich telefonisch unter 08031 / 392-3332 oder per Mail unter martin.landes@lra-rosenheim.de melden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Martin Lange- Landratsamt Rosenheim)

Lagerfeuer für Singbegeisterte

Lagerfeuer für Singbegeisterte

Rosenheim – Der Stadtjugendring Rosenheim veranstaltet am Mittwoch, 26. April ein Lagerfeuer-Singen am Jugendfreizeitgelände Happingerausee ab 19 Uhr. Beim Lagerfeuer-Singen kann jeder mitmachen, da es weder um Perfektion oder Richtigkeit geht, sondern nur um die Freude am Musizieren.

Aus den gängigen Liederbüchern mit verschiedenen Stilrichtungen wird reihum ausgewählt und man singt nur mit, wo man will. Wer ein Instrument besitzt, bringt es einfach mit und lässt sich überraschen, was passiert. Keiner muss, aber jeder darf. Allein das Zuhören und das Beobachten der Flammen hat schon eine faszinierende Wirkung. Getränke bringt jeder selber mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring / Beitragsbild: Copyright Stadtjugendring Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. April 

Namenstag haben: Arminia, Emma, Gerold, Leo, Timo, Werner 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Jayne Mansfield (1933 – war eine US-amerikanische Schauspielerin, die in den 1950er Jahren als Sexsymbol galt und auf der Leinwand u. a. in „The Girl Can`t Hel It“, „Sirene in Blond“ und „Sheriff wider Willen“ das Publikum begeisterte. Sie starb bereits im Alter von 34 Jahren bei einem Autounfall.)

– Frank Elstner (1942 – ist ein deutscher Fernsehmoderator und TV-Produzent. Er hat zahlreiche Fernsehformate erfunden, u. a. „Die Montagsmaler“ im Jahr 1974 und „Wetten, dass…?“ im Jahr 1981.)

– Hayden Christensen (1981 –  ist ein kanadischer Schauspieler. Auch hierzulande bekannt wurde er durch seine Rollen in „Anakin Skywalker“ “ „Star Wars Episode II“ im Jahr 2022 und „Star Wars Episode III“ im Jahr 2005.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1805: Die von Joseph-Marie Jacqard verbesserte Webmaschine, der so genannte Jacquardwebstuhl, lässt das automatisierte Weben groß gemusterter Stoffe zu. 
  • 1909: Jean Rech aus Mehlem erhält ein deutsches Patent auf das von ihm erfundene Amphibienfahrzeug.
  • 1912: Vor einem Komitee des US-amerikanischen Senats beginnen die Untersuchungen zum Untergang der Titanic. Bis zum 25. Mai werden mehr als 80 Zeugen zu der Schiffskatastrophe befragt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Innpuls.me)
Veranstaltungsreihe zum inklusiven Arbeitsmarkt

Veranstaltungsreihe zum inklusiven Arbeitsmarkt

Landkreis Rosenheim – Bei der Einstellung und Ausbildung von Menschen mit Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen gibt es viele Fragen – aber es gibt auch viele Förderungen und Unterstützungsleistungen. Die Fachstelle Inklusion des Landratsamtes Rosenheim möchte Unternehmen, Fachkräfte und Menschen mit Behinderung eben diese aufzeigen und bei Fragen helfen. In den kommenden Monaten finden deshalb verschiedene Veranstaltungen und Vorträge zum Themenschwerpunkt „Betriebliche Inklusion“ statt.

Den Anfang macht eine Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der EAA, der einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber in Bayern. An drei Terminen können sich Unternehmen zu verschiedenen Teilbereichen informieren. Anmeldeschluss ist der 20. April 2023.
Dörte Söhngen von der Fachstelle Inklusion im Landratsamt Rosenheim möchte neue Wege gehen und neue Veranstaltungsformate für Stadt und Landkreis Rosenheim anbieten: „Ich möchte in diesem Jahr besonders auf die betriebliche Inklusion aufmerksam machen. In der Vergangenheit gab es ausschließlich Arbeitsgruppen zu den Themen frühkindliche Bildung, Schule, Arbeit, Wohnen und Freizeit. Damit ist es uns aber nicht ausreichend gelungen, Menschen mit Behinderung gut zu erreichen.“ Mit einem Themenschwerpunkt und unterschiedlichen Formaten für die verschiedenen Zielgruppen soll nun zielgerichteter und effizienter informiert werden.

Die ersten Vorträge richten sich an Unternehmen. Die EAA (Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber in Bayern) lädt zusammen mit dem Landratsamt Rosenheim am 26. April, am 16. Mai und am 14. Juni, jeweils von 14 bis 16 Uhr in den Großen Sitzungssaal im Landratsamt Rosenheim ein. Am 26. April geht es um die Leistungen der Rentenversicherung, am 16. Mai um die Leistungen der Agentur für Arbeit und am 14. Juni um die Leistungen des Inklusionsamtes. Interessierte melden sich bitte unter Angabe des jeweiligen Termins bis 20. April 2023 per Mail an ansprechstelle.oberbayern-suedost@eaa-bayern.de oder telefonisch unter 08031-3526025.

Netzwerktreffen von Fachkräften geplant

Im Laufe der kommenden Monate hat Dörte Söhngen noch weitere Formate geplant. So ist ein Netzwerktreffen von Fachkräften aus den Bereichen Schule und Arbeit geplant, die sich über Ihre Erfahrungen mit Angeboten von inklusiver Teilhabe sowie den zuständigen Kostenträgern austauschen können. Ein praxisorientierter Workshop im Juli richtet sich an Menschen mit Behinderung und deren Angehörige oder Unterstützer. Unter dem Motto „Meine Zukunft planen. Ziele setzen.“ sollen nach einem Theorieteil in kleinen praktischen Einheiten Methoden der persönlichen Zukunftsplanung erarbeitet werden.

„All diese Veranstaltungen sind erste kleine Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt im Landkreis Rosenheim“, betont Dörte Söhngen. „Ich möchte jungen Menschen mit Behinderung zeigen, welche Wahl- und auch Wunschmöglichkeiten sie in Stadt und Landkreis Rosenheim haben, und ihnen Hilfen an die Hand geben, wie sie die Unterstützungsangebote gut für sich nutzen.“ Die Veranstaltungsreihe soll auch helfen, die Angebote der inklusiven Bildung und Arbeit in der Region zu vernetzen und eine Austauschmöglichkeit zu schaffen. „Nicht zuletzt ist ein weiteres Ziel, interessierte Arbeitgeber zu ermutigen, betriebliche Inklusion mit allen förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zu nutzen und so den Arbeitsmarkt auch für inklusive Beschäftigungen zu sensibilisieren und zu öffnen.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bald Saisonende im Rofa-Stadion

Bald Saisonende im Rofa-Stadion

Rosenheim – Eislauf-Fans sollten dieser Tage noch die Chance nutzen, ihrem Hobby zu frönen. Denn bald ist Saisonende im Rosenheimer Eistadion.

Wann genau hängt von der Eishockey-Oberliga-Saison ab. Endet diese am 25. April, wäre das auch der letzte Tag für den öffentlichen Eislauf. Braucht es für das Finale vier oder fünf Spiele, würde der öffentliche Eislauf am Freitag 28. April zu Ende gehen. 
Hier die Zeiten für diese Woche: 

Dienstag, 18. April:  8 bis 12.50 Uhr*
Mittwoch, 19. April:  8 bis 12.50 Uhr*
Donnerstag, 20. April: 8 bis 12.50 Uhr*
Freitag, 21. April: 8 bis 12.50 Uhr*
Samstag, 22. April: kein öffentlicher Lauf
Sonntag, 23. April: kein öffentlicher Lauf

*kurze Unterbrechung wegen Trainings der ersten Mannschaft der Starbulls Rosenheim. Dienstags und mittwochs zwischen 10:10 Uhr und 11:00 Uhr, freitags von 10:10 Uhr bis 10:40 Uhr.
Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Saisonstart Bauerngolf Samerberg

Saisonstart Bauerngolf Samerberg

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Keine Platzreife, keine spezielle Kleidung, keine kleinen Löcher – das ist Bauerngolf. Die Anlage am Samerberg ist jetzt wieder geöffnet. 

Die Idee zum Bauerngolf hatte ein findiger Bauer in den Niederlanden. Er wollte Golf spielen, aber ohne satten Mitgliedsbeitrag, ohne Mitgliedschaft und ohne Golfschein. 
Bei Bauerngolf ist die Weide die Golfbahn, der Melkeimer wird zur Hole, der Besen oder ein Holzschuh zum Schläger und als Hindernisse dienen ausrangierte Autoreifen ebenso wie Heuballen. 
Das Bauerngolf am Samerberg gibt es jetzt seit 15 Jahren und es erfreut sich nach wie vor bei Einheimischen und Gästen größter Beliebtheit. Der Parcours verläuft am Dorfrand von Grainbach durch einen Obstgarten, hügelige Weiden und landwirtschaftliche „Hindernisse“ hindurch. 
Das Bauerngolf am Samerberg findet man am Kirchplatz 5. Geöffnet ist die Anlage täglich von 11 bis 20 Uhr, Dienstag Ruhetag. Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Politischer Frühschoppen der SPD

Politischer Frühschoppen der SPD

Rosenheim – Die SPD Rosenheim Stadt, veranstaltet am Sonntag, 23. April einen politischen Frühschoppen im Gasthof Höhensteiger in Rosenheim. Beginn ist um 10.30 Uhr. Der Titel lautet: „Bayerns Helden – 90 Jahre Widerstand gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz“.

Plakat zur SPD-Veranstaltung in Rosenheim "Bayerns Helden"

„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“ – Otto Wels sprach für die SPD vor 90 Jahren in der letzten freien Reichstagssitzung gegen das nationalsozialistische Ermächtigungsgesetz. Markus Rinderspacher, MdL und Vizepräsident des Bayerischen Landtages kommt auf Einladung der SPD Rosenheim-Stadt am Sonntag, 23. April um 10.30 Uhr in den Gasthof
Höhensteiger (Westerndorfer Straße 101, 83024 Rosenheim) zu einem politischen Frühschoppen und diskutiert zum Thema „Bayerns Helden – 90 Jahre SPD Widerstand gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz. Eingeladen sich alle Interessierten.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim-Stadt / Beitragsbild: Symbolfoto re, Foto: SPD Rosenheim Stadt).

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. April 

Namenstag haben: Eberhard, Isadora, Rudolf, Wando, Wanda

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Mumtaz Mahal (1593 – war eine indische Kaisergemahlin, für die ihr Ehemann Großmogul Shah Jahan nach ihrem Tod bei der Geburt ihres 14. Kindes von über 20.000 Arbeitern das berühmte Taj Mahal als Grabmal errichten ließ..)

– Karen Blixen (1885 – war eine der bedeutendsten dänischen Schriftstellerinnen, die ihren 17-jährigen Aufenthalt als Kaffeefarmerin in Kenia in ihrem autobiografischen Roman“ Jenseits von Afrika“ verarbeitete.)

– Ken Duken (1979 –  ist ein deutscher Schauspieler. Filme mit ihm u. a.: „“Schlaraffenland“, „Eine andere Liga“ „Zweiohrküken“ und „Das Wunder von Kärnten“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1897: Die „Dallas Morning News“ veröffentlicht einen Bericht von H. E. Haydon über einen angeblichen UFO-Zwischenfall vom Vortag im texanischen Ort Aurora. Der Bericht wird inzwischen von der großen Mehrheit der Forscher als Falschmeldung angesehen.
  • 1958: In Brüssel wird die erste Weltausstellung seit 1939 eröffnet. Das aus diesem Anlass gebaute Atomium wird zum Wahrzeichen der Stadt.
  • 2002: Deutsche und dänische Limnologen entdecken in Namibia eine neue Ordnung der Insekten und nennen sie „Gladiatoren“ oder Mantaphosmatodea.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Innpuls.me)
Rücksicht auf bedrohte Tierarten

Rücksicht auf bedrohte Tierarten

Rosenheim / Landkreis – Mit dem Frühling geht es wieder mehr hinaus in die freie Natur zu Spaziergängen und Wanderungen. Damit bedrohte Tierarten dadurch nicht beeinträchtigt werden, bittet die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Rosenheim um besondere Rücksicht, vor allem in Gebieten mit seltenen Vögeln.

Von März bis August sind viele Tiere während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit der Jungen besonders empfindlich gegenüber Störungen. Die Folge ist: Sie verlassen das Gebiet, finden aber keine Ersatzlebensstätte. Dadurch bleibt der Nachwuchs aus, stirbt oder wird durch den Stress geschwächt.
Dies betrifft unter anderem auch stark gefährdete Arten. So ist zum Beispiel der Kiebitz selten geworden in der freien Feldflur, die Bestände haben in den zurückliegenden Jahrzehnten um 93 Prozent abgenommen. Auf den Roten Listen Deutschland und Bayern steht er in der Kategorie stark gefährdet, im Alpenvorland ist er sogar vom Aussterben bedroht. Auch Feldlerche und Wachteln sind nicht mehr oft zu hören. Sie gehören ebenfalls zu den gefährdeten Rote-Liste-Arten.

Schilder weisen Spaziergänger
auf die Brutzeit hin

In den Kiebitz-Gebieten weisen Schilder die Spaziergänger auf die Brutzeit hin und bitten, sich ruhig zu verhalten, auf den Wegen zu bleiben und Hunde an der kurzen Leine zu führen. Denn ein freilaufender Hund oder querfeldein durch gekennzeichnete Biotope zu laufen, vertreibt Wildtiere, betont Margit Böhm. Sie appelliert deswegen: „Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen, führen Sie die Hunde an der kurzen Leine und verhalten Sie sich ruhig.“ Denn wildlebende Tiere während der Fortpflanzungs- und Aufzuchtzeit erheblich zu stören, ist gemäß Paragraph 44 Abs.1 Nr.2 des Bundesnaturschutzgesetzes verboten. Auch landwirtschaftliche Flächen dürfen nach Art. 30 Abs. 1 Bayerisches Naturschutzgesetz nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen.
„Viele Menschen haben diese Zusammenhänge und das Schutzbedürfnis unserer Mitgeschöpfe bereits verstanden und verhalten sich rücksichtsvoll, um sie nicht zu gefährden. Landwirte achten bei der Bewirtschaftung ihrer Äcker und Grünländer auf die Tiere der freien Feldflur und schützen sie“, betont Margit Böhm. „Leider gibt es aber immer wieder Menschen, die sich ohne Rücksicht in der Natur bewegen und den Tieren dadurch erheblich schaden.“

Weitere Informationen zum Schutz gefährdeter Arten insbesondere des Kiebitzes gibt es bei Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Rosenheim unter 08031 / 392 3301. Hier werden auch Hinweise auf Gefährdungen und Verstöße gegen Schutzvorschriften entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Margit Böhm)

„Schlafprobleme“

„Schlafprobleme“

Rosenheim – Jeden Donnerstag schreibt der Rosenheimer Dr. Alexander Wurthmann M.A. auf Innpuls.me über ein psychologisches Thema und gibt Tipps, wie man damit umgehen kann. Der Titel seiner heutigen Kolumne lautet: „Schlafprobleme“.

Portrait Alexander Wurthmann

Dr. Alexander Wurthmann. M.A. Fotos: re

Zu Dr. Alexander Wurthmann: Der Rosenheimer mit rheinischen Wurzeln ist Sohn eines Schriftstellers. Er hat schon im Alter von 9 Jahren seine erste handgeschriebene Zeitung verfasst. Mitte der 70er Jahre studienhalber nach München. Abschlüsse in Politologie und Geschichte (Thomas Nipperdey). Oft als Reiseleiter in Japan und China. Dann viele Bildungsprojekte auf Bundes- und Länderebene gemanaged und schließlich fast 30 Jahre eine berufsbildende Schule betrieben. Nunmehr im fünften Jahr bei einer lebensberatenden Hotline im kirchlichen Bereich tätig und betreibt in Rosenheim eine Praxis für psychologische Beratung und Coaching.
Hier gibt es dazu weitere Infos: 

Teddybär liegt auf einem weißen Bett

Schlafprobleme kennt wohl jeder Mensch. Die Ursachen sind vielfältig.

Gesunder Schlaf dauert meist zwischen sieben und neun Stunden. Leichte Abweichungen sind immer möglich. Starke Abweichungen können enorme Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag haben. Wenn das über lange Zeit der Fall ist, auch auf die eigene Gesundheit. Schlafstörungen können zudem Anzeichen für eine organische Erkrankung sein. Dazu später mehr.
Schlafprobleme haben viele Gesichter. Es kann ums schlechte Einschlafen, ums frühe Aufwachen oder ums Aufwachen mitten in der Nacht gehen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Ursachen. Einer davon ist ein gestörter Biorhythmus. Man spricht da gerne von Lerchen und Eulen. Die sind für frühe oder späte Aktivitäten bekannt. Keines von beidem ist von Hause aus gut oder schlecht. Es kann jedoch hinderlich sein. Oder es kann wunderbar zum Lebensstil passen. Man denke nur an Künstler mit Bühnenaktivitäten.

Eulengesicht in Großaufnahme

Eule oder Lerche: Welcher Schlaftyp seid Ihr?

Ich selbst bin bekennende Eule. Vor 10 Uhr morgens geht bei mir nicht viel. Dafür lege ich manchmal ab 8 Uhr abends noch eine Schüppe drauf. Das lässt sich leider nur bedingt beeinflussen. Vor kurzem habe ich an einer Prüfung teilgenommen, die um 9 Uhr morgens begann. Ich habe wochenlang trainiert und bin um 6 Uhr aufgestanden. Hat leider nichts geholfen. Nun probiere ich mein Glück demnächst noch mal.

Ernsthafte Schlafprobleme können
viele Ursachen haben

Ernsthafte Schlafprobleme können mit organischen oder psychischen Erkrankungen zusammenhängen. Demenz oder Depressionen, Schizophrenie, Herzerkrankungen, Sucht und Entzug. Das alles und noch mehr kann im Spiel sein. Es können aber auch weniger ernsthafte Probleme vorliegen. Sorge um den Arbeitsplatz oder Liebeskummer kann den Schlaf rauben. Ist auch nicht schön, aber bedeutend harmloser als die erwähnten Erkrankungen. Wer zwei- bis dreimal in der Woche Schlafprobleme hat, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen, was als nächstes zu tun ist. Möglicherweise muss man sich ja auch zunächst einmal beim Arzt untersuchen lassen.
Man kann aber bei Schlafproblemen einiges für einen gesunden Schlaf tun.
In loser Reihenfolge:

1. nicht untertags schlafen
2. kein Essen, Trinken, Rauchen unmittelbar vor dem Schlafengehen
3. insbesondere kein Espresso am Abend (Achtung, es soll Menschen geben, die das trotzdem aushalten)
4. kein Konsum von aufregenden Filmen, Videos etc.
5. vielleicht auch nicht täglich ins Nachtleben
6. autogenes Training oder Joga kann helfen
7. keine Kühlschrank-Exzesse in der Nacht
8. beruhigende Gestaltung des Schlafraums: kühle Zimmertemperatur, wenig Lichteinfall von draussen, schwere Bettwäsche (verschafft das Gefühl der Geborgenheit)
9. wenn du einmal wach bist, nicht um jeden Preis im Bett bleiben. Nach 20 – 30 Minuten, nutzt es eh nichts mehr. Also Aufstehen, sich leicht beschäftigen (kein Horror-Video) und bei einsetzender Schläfrigkeit wieder ins Bett.
10. intensive körperliche Aktivitäten bis spätestens am frühen Abend beenden (sportliche Betätigung erschöpft zwar, regt den Kreislauf aber an und hält wach)
Das alles nennt man Schlafhygiene. Es gibt noch weitere Tipps und viele Schlafstörungen, die ich hier nicht auflisten kann. Z.B. Schnarchen, Schlafwandeln oder Alpträume.

Für heute wünsche ich Dir eine geruhsame Nacht!
Alexander Wurthmann M.A.
(Quelle: Kolumne Dr. Alexander Wurthmann M. A. / Beitragsbild: re)