Gute Nachricht für Schul- und Vereinssport

Gute Nachricht für Schul- und Vereinssport

Rosenheim – Die Luitpoldhalle in Rosenheim wird nach wie vor für die Unterbringung Geflüchteter genutzt. Nun gibt es aber zumindest einen teilweisen Ersatz für Schul- und Vereinssport in der Bundespolizei-Sporthalle.

Seit Mitte März steht die Sporthalle in der von der Bundespolizei genutzten Liegenschaft in der Burgfriedstraße dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Genutzt wird sie für den Schulsport der Mittelschule am Luitpoldpark, von den Handballern des ESV Rosenheim, vom Ju-Jutsu-Verein und von der Freiwilligen Feuerwehr. Sie alle waren von der notwendigen Umnutzung der Luitpoldhalle als Unterbringungsmöglichkeit für Geflüchtete betroffen.

Zulassung von Zuschauern
nicht vorgesehen

„Diese Trainingsmöglichkeiten können den Ausfall der Luitpoldhalle zwar nicht vollständig ausgleichen, sind aber eine deutliche Verbesserung der bisherigen Situation. Mein Dank gilt der Bundespolizei, die ihre Liegenschaft für unsere Rosenheimer Sportlerinnen und Sportler zur Verfügung stellt“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Die Nutzungsmöglichkeit ist auf den reinen Sportbetrieb beschränkt. Die Zulassung von Zuschauern ist nicht vorgesehen. Weitere Bedarfe von Schulen und Vereinen koordiniert das städtische Schul- und Sportamt.
In der Liegenschaft an der Burgfriedstraße befinden sich insgesamt fünf Dienststellen der Bundespolizei mit insgesamt rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Größte Dienststelle mit etwa 450 Angehörigen ist die Bundespolizeiinspektion Rosenheim. Deren Leiter, Polizeidirektor Ludger Otto, erklärt, dass die Bundespolizei sich bereits seit Herbst 2022 in einem regen Austausch mit der Stadt Rosenheim befunden habe, um Unterstützungsmöglichkeiten der Bundespolizei auszuloten. „Schließlich bin ich mit Oberbürgermeister März übereingekommen, dass sich eine Unterbringung von Geflüchteten weder über Tage, noch mehrere Wochen oder sogar Monate bewerkstelligen ließe – wohl aber eine zeitlich begrenzte und bestimmbare Sporthallennutzung.

Diese war jedoch erst mit der Anpassung der behördeninternen Infektionsschutzmaßnahmen im Februar dieses Jahres möglich, die in den letzten Jahren auch für die Angehörigen der Bundespolizei eine Nutzung der Sporthalle für die Aus- und Fortbildung deutlich eingeschränkt hatten. Insofern freuen wir uns, dass wir jetzt Schulen und Vereinen, die Möglichkeit der Nutzung unserer Sporthalle anbieten können“, so Inspektionsleiter Otto.

Unterbringung von Geflüchteten auf
Gelände der Bundespolizei kaum realisierbar

Eine immer wieder diskutierte Unterbringung von Geflüchteten auf dem Gelände der Bundespolizei wäre hingegen nur unter erheblichem Aufwand realisierbar. Die Gründe hierfür sind laut gemeinsamer Pressemitteilung von Stadt Rosenheim und Bundespolizeiinspektion vielschichtig: „Zum einen gibt es in den verschiedenen Gebäudekomplexen so gut wie keine Leerstände, zum anderen würde eine Unterbringung von externen Personen einen immensen organisatorischen Aufwand bedeuten. So wären unter anderem umfangreiche Abtrennungen und die Beschäftigung eines eigenen Sicherheitsdienstes notwendig, um den sicherheitsrelevanten Erfordernissen einer Polizeiliegenschaft, in der mehrere Dienststellen und Organisationseinheiten untergebracht sind, Rechnung tragen zu können.“
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim und Bundespolizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Bundespolizeiinspektion Rosenheim)

 

Film-Dreharbeiten am Rosenheimer Bahnhof

Film-Dreharbeiten am Rosenheimer Bahnhof

Rosenheim – Großer Trubel am Rosenheimer Bahnhof. Grund dafür waren Dreharbeiten für einen Kinofilm der voraussichtlich Ende dieses Jahres in die Kinos kommen soll. Innpuls.me hat in Erfahrung gebracht, um was für einen Film es sich handelt. 

Die Stadt Rosenheim wird immer wieder einmal gern als Kulisse für Film und Fernsehen genutzt, längst nicht nur bei den beliebten Rosenheim-Cops. Jüngst fanden nun Dreharbeiten für die Komödie „791 KM“ statt.  Regie führt Tobi Baumann. Iris Berben, Joachim Kròl und Nilam Farooq spielen mit. 
Und darum geht es in dem Streifen: „Der Zug fährt wegen eines Sturms nicht und daher sind fünf fremde und völlig verschiedene Menschen gezwungen, sich ein Taxi zu teilen. Auf der Fahrt von München nach Hamburg wird es turbulent, denn Welten prallen hier aufeinander und das sorgt für viele hitzige Diskussionen. 
Hört sich schon mal sehr unterhaltsam an, wir sind gespannt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Konzert des Kammerchor Rosenheim

Konzert des Kammerchor Rosenheim

Rosenheim – Der Kammerchor Rosenheim gibt zur Fastenzeit am kommenden Sonntag, 19. März ein Konzert in der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim. Beginn ist um 17 Uhr. Eintritt frei, Spenden erwünscht. 

 

Plakat zum Konzert des Kammerchor Rosenheim

Gesungen werden u. a.: von Felix Mendelssohn Bartholdy „Mein Gott, warum hast du mich verlassen“ von Johannes Brahms die Motette „Schaffe in mir Gott ein reines Herz“, von Hugo Distler „Fürwahr, er trug unsere Krankheit“ und von Anton Bruckner „Christus factus est“. 
Dazu spielt die Münchner Organistin Anne Horsch u. a. Werke von Johann Sebastian Bach. 
Die Leitung liegt bei Konrad Heimbeck. Der Rosenheimer Kirchenmusiker dirigiert am Sonntag, 25. Juni diesen Jahres sein letztes Konzert mit dem Kammerchor.
(Quelle: Pressemitteilung Kammerchor Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. März

Namenstag haben: Gertrud, Jan, Patrick.
 (Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Gottlieb Daimler (1834 – war ein deutscher Automobilkonstrukteur und Industrieller, der zusammen mit Wilhelm Maybach den ersten schnelllaufenden Benzin-Verbrennungsmotor sowie das erste vierrädrige Automobil konstruierte und mit der „Daimler-Motoren-Gesellschaft“ die industrielle Motorenproduktion begründete.)

– Brigitte Helm (1906 – war eine deutsche Schauspielerin, die mit ihrer Doppelrolle als Maschinenmensch und Jungfrau im monumentalen Stummfilm „Metropolis“ zur Film-Ikone der 1920er Jahre wurde. Ihr bürgerlicher Name: Brigitte Eva Gisela Schittenhelm.)

– Rudolf Chametowitsch Nurejew (1938 – war ein sowjetisch-österreichischer Tänzer, der von der Fachwelt und Öffentlichkeit als Ikone des Balletts im 20. Jahrhundert gefeiert wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1908: In England gelingt die erste Festnahme eines Straftäters mit Hilfe von Bildtelegrafie. Ein französischer Juwelenräuber wird dingfest gemacht, nachdem der Daily Mirror ein Fahndungsfoto abgedruckt hat, das kurz zuvor von Paris nach London übermittelt worden ist.
  • 1959: Der Dalai Lama Tenzin Gyatso flieht nach Indien, nachdem der Aufstand der Tibeter gegen die chinesische Herrschaft gescheitert ist.
  • 2000: In Uganda werden über 500 Anhänger der „Bewegung zur Wiederherstellung der Zehn Gebote“ von Sektenführer Joseph Kibwetteere in eine Kirche in Kanungu eingesperrt und bei lebendigem Leib verbrannt, nachdem sie ihr der Sekte geschenktes Eigentum zurückverlangt haben, weil der prophezeite Weltuntergang am 31. Dezember 1999 ausgeblieben ist.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Gänsehaut-Feeling beim Weltmeiser-Empfang

Gänsehaut-Feeling beim Weltmeiser-Empfang

Aschau / Landkreis Rosenheim – Gänsehaut-Feeling beim Empfang für die Biathlon-Doppelweltmeisterin Julia Kink in Aschau im Chiemgau. Der Andrang auf dem Rathausplatz war groß, Kinder des WSV Aschau standen Spalier und dann trug sich die junge Athletin in das Goldene Buch von Aschau und Frasdorf ein.

Geboren und aufgewachsen ist Julia Kink in der Gemeinde Frasdorf. In Aschau startet sie für die Nordische Abteilung des WSV Aschau. Dementsprechend groß war jetzt die Freude bei beiden Gemeinden über die tolle Leistung der Biathletin. 
Die Gemeinde Aschau und Tourist Info Aschau im Chiemgau richtete in Zusammenarbeit mit dem WSV Aschau und der Gemeinde Frasdorf den Empfang aus. Natürlich nutzen dabei auch viele Gäste die Möglichkeit für ein Erinnerungsfoto, wie beispielsweise die Plattlerbuam des Hohenaschauer Trachtenvereins.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: H. Reiter)

Saisonfinale  am Sudelfeld

Saisonfinale am Sudelfeld

Sudelfeld / Landkreis Rosenheim – Wenn der Schnee in der warmen Frühjahrssonne glitzert, ist man auch am Sudelfeld bereit fürs Saisonfinale. Am Samstag, 18. März, von 10 bis 15 Uhr findet dort das traditionelle Frühjahrshappening mit vielen  Attraktionen für große und kleine Pistenfans statt.

Tipps und Tricks rund um aktuelle Skitechniken gibt es beim Skilehrer Guiding durch das gesamte Skigebiet, das die Wintersportexperten von Top On Snow Sudelfeld, veranstalten. Durchgehend von 10 bis 15 Uhr steht die Firma Völkl mit den Neuheiten der Skisaison 2023/2024 für einen kostenlosen Skitest zur Verfügung und bietet zusätzlich einen Rennlaufskitest für Kinder und Schüler am Waldkopf an. Die Bergbahnen Sudelfeld gewähren an diesem Tag einen „Blick hinter die Kulissen“ mit Führungen am 6er Sessellift und Erklärung der Anlagen.
Die Firma Toko wird mit einem kostenlosen Skiservice vor Ort sein. Auch an die „Zwergerl“ ist gedacht: Der Eintritt ins „SNUKI-Kinderland“ mit „Elternlounge“ beträgt am Eventtag reduziert fünf Euro pro Kind für den ganzen Tag.
(Quelle: Pressemitteilung Top On Snow Skischule Sudelfeld / Beitragsbild: Copyright Top on Snow)

Trachtler stimmen auf Gründungsfest ein

Trachtler stimmen auf Gründungsfest ein

Rosenheim – „Unser Fest – unser Engagement – unser Erfolg“, mit diesen Worten stimmte Vorstand Alfred Licht die Mitglieder des Trachtenvereins „Innviertler“ Rosenheim in der Frühjahresversammlung auf das bevorstehende 120-jährige Gründungsfest ein. Es soll ein Fest im kleinen Rahmen sein.

Unser Beitragsbild zeigt die „Innviertler bei der Fahnenweihe 1949 des Patenvereins „D`Lindntaler“ Lauterbach. Der Taferlbua ist das heute 86-jährige Ehrenmitglied der „Innviertler“ Josef Leitner.
Das Programm für das 120-jährige Gründungsfest des Vereins in diesem Jahr steht nun fest: Am Samstag, 1. Juli, wird um 17.30 Uhr zum Kirchgang in die Stadtpfarrkirche „St. Nikolaus“ geladen. Im Anschluss findet ein kleiner Festzug – unter Führung der Blaskapelle „Am Wasen“ – vom Ludwigspatz zur „Auerbräu-Festhalle“ statt. Dort heißt es dann ab 20 Uhr „Plattln und Tanzen mit den Innviertlern“. Es spielen die „Mitteroimer“ und „Weißngroanaer“ Musikanten. Die Vorbereitungen für das Fest laufen auf Hochtouren.
Beim Patentreffen mit den „Lindntalern“ Lauterbach am 18 Juni wird ein neues Vereinsgruppenbild gemacht.

Viel geboten im vergangenen Halbjahr

Silvia Krenzler lies bei der Versammlung mit ihrem Schriftführerbericht das letzte Halbjahr Revue passieren. Es war gespickt mit Veranstaltungen. Herausragend waren der Kathreintanz, die Weihnachtsfeier, der Trachtenball in Neumarkt am Wallersee und der Lumpenball.
Kassier Bernhard Kaiser präsentierte eine solide Kasse. Der Verein steht trotz der bevorstehenden Ausgaben für das Jubiläum finanziell gut da.
Anna Wimmer berichtete über die vielfältige Jugendarbeit und warb für die Brauchtumsveranstaltung „Sepp, Depp, Hennadreck“ am 12. und 13. April im Pfarrheim „St. Michael“. Musikwart Leonhard Wimmer stellte eine einfache „Kinderzither“ in den Focus seines Berichts. Stellvertretend für die Vorplattler warb Vorstand Alfred Licht um den regelmäßigen Besuch der Aktivenproben.
Mit Geburtstagswünschen, Schuhplattlern und Trachtentänzen endete die harmonisch verlaufende „Innviertler“ Frühjahresversammlung.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein „Innviertler“ Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Trachtenverein „Innviertler“ Rosenheim) 

Kunstverein Rosenheim zeigt „Heiliger Bimbam“

Kunstverein Rosenheim zeigt „Heiliger Bimbam“

Rosenheim – Der Kunstverein Rosenheim zeigt noch bis zum 16. April die Ausstellung „Heiliger Bimbam“ mit Werken von Daniel Bräg und Claudia Starkloff.

Zu sehen ist die Ausstellung in Rosenheim in der Klepperstraße 16 jeweils donnerstags bis samstags von 14 bis 17.30 Uhr und sonntags von 11 bis 17.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 0 80 31/1 21 66. Weitere Informationen und das Rahmenprogramm sind nachzulesen unter kunstverein-rosenheim.de.

Daniel Bräg sammelt
und präpariert heimische Pflanzen

Daniel Bräg untersucht Strukturen und Mechanismen der kulturellen Aneignung von Natur, indem er heimische Pflanzen sammelt, präpariert und präsentiert. Für Claudia Starkloff stellt der Garten eine Metapher der künstlerischen Tätigkeit dar, seine Produkte bieten Inspiration und Material für ihre Kunst.
Beide Kunstschaffende erforschen nicht nur Schnittstellen zwischen Kunst und Natur, sie befassen sich auch mit barocken christlichen Traditionen und Votivgaben. Der Paradiesgarten spielt hierbei eine wichtige Rolle. In der Ausstellung „Heiliger Bimbam“ dialogisieren sie in einem Installationskonzept über diese Themen und Aspekte.Daniel Bräg, geboren 1964, lebt und arbeitet in München. Er hat die AdBK München als Meisterschüler von Olaf Metzel abgeschlossen und hat zahlreiche Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit und internationale Stipendien, unter anderem in Italien, USA und Japan, bekommen. Bräg war einige Jahre Kurator der Akademiegalerie und leitet heute die Steinbildhauereiwerkstatt der AdBK München. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und im Ausland gezeigt.

Blick in ein beleuchtetes Gewächshaus mit einem Wirrwarr an Kabel, Pflanzen und anderen Dingen.

Werk von Claudia Starkloff, Titel: „Im Hortus Conclusus-7“. Foto: Copyright Claudia Starkloff- Kunstverein Rosenheim

Claudia Starkloff, geboren 1987, lebt und arbeitet in Dietersburg. Sie studierte Bildhauerei an der AdBK München bei Stephan Huber und Alexandra Bircken, bei der sie 2020 den Diplomabschluss machte. Seit 2015 stellt die Künstlerin ihre Werke überwiegend in Bayern aus, nimmt an Interventionen und Aktionen teil, darunter im Alten Botanischen Garten München, in der Evangeliumskirche München-Hasenbergl, in der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst München.
Der Eintritt für Mitglieder beträgt 6 Euro, für Nichtmitglieder 8 Euro. 
Es gibt auch ein Rahmenprogramm. Dazu zählt ein Konzert am Sonntag, 19. März, 17 Uhr mit dem Titel „John Cage`s Song Books“ – Music for nervous systems, Micro Oper München. Außerdem findet ein Filmabend am Donnerstag, 30. März, 19 Uhr statt. Gezeigt wird: „Die Farbe des Granatapfels“. Regie: Sergei Parajanov.
(Quelle: Pressemitteilung Kunstverein Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Daniel Bräg – Titel „Cool Still Life III“, Foto: Copyright: Claudia Starkloff, Titel: Im Hortus Conclusus“)

„Ned g´schimpft is globt gnua!“

„Ned g´schimpft is globt gnua!“

Traunstein – Der Ausspruch „Ned g’schimpft is globt gnua!“ ist sicherlich ein Stück bayerische Lebenseinstellung und besagt, dass trotz verhaltenen oder ausgebliebenen Lobes nicht auch Dinge richtig gemacht wurden. Im täglichen Umgang sind jedoch die Themenfelder „klare Botschaften“ und „Feedbackgabe“ zentrale Punkte für ein gutes Miteinander. Sie haben sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext eine große Bedeutung, sind aber auch in der Feuerwehrwelt von elementarer Wichtigkeit. In einem vom Landesfeuerwehrverband Bayern angebotenen Seminar befassten sich acht Teilnehmer der Feuerwehren im Landkreis Traunstein mit den Grundlagen der Kommunikation.

„Ich bin wirklich dankbar für dieses Angebot des Landesfeuerwehrverbandes, denn gerade in Feuerwehren braucht es besonders in stressigen Situationen eine klare Kommunikation, damit die Dinge in die richtige Richtung laufen“, informiert Florian Ettmayr der Fach-Kreisbrandmeister „Ausbildung“ im Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Mit Christian Glas von „Glas Systemische Organisationsberatung“ hat man erneut einen Kommunikationsprofi an die Seite gestellt bekommen, der den Teilnehmern sowohl die Theorie als auch die Praxis mit vielen Beispielen unter anderem aus seinem täglichen Leben als Bürgermeister der Gemeinde Eggstätt bereichern konnte.
Die Teilnehmer der Feuerwehren Matzing, Kay, Nußdorf, Peterskirchen, BSH Traunreut, Traunstein und Holzhausen verfolgten während des ganztägigen Seminars im Casino des Landratsamtes die Ziele „effektiv kommunizieren im Feuerwehralltag“, „verbessern des persönlichen Auftritts in der Öffentlichkeit“, „vermitteln von klaren und unmissverständlichen Botschaften und Gesprächsinhalten“ und „vermeiden von Konflikten und Missverständnissen“. Neben den notwendendigen Grundlagen wie die Kenntnisse über das sogenannte Eisbergmodell, die vier Seiten einer Nachricht oder den allgemeinen Feedbackregeln stand insbesondere das „praktische Training“ im Vordergrund.

Teilnehmer trainierten auch
das „aktive Zuhören“

„Reden lernt man nur durch Reden“, dies wusste bereits Marcus Tullius Cicero im Jahr 63 v. Chr. Somit trainierten die Teilnehmer beispielsweise das „Aktive Zuhören“, übten das Senden von Botschaften, reflektierten die Wirkung beim Gegenüber und testeten verschiedene Fragetechniken. Am Ende des Seminars haben die Teilnehmer eine Bescheinigung erhalten und gaben dem Angebot ein „durchwegs positives Feedback“. Es ist Teil einer kleinen Seminarreihe mit mehreren Bausteinen. In Folgeangeboten werden dann Schwerpunkte auf die „Grundlagen der Rhetorik“ oder die „überlegte Argumentation“ gelegt
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Christian Glas)

Mal ohne Elterntaxi

Mal ohne Elterntaxi

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Innerhalb von 6 Wochen mindestens 20-mal ohne Elterntaxi zur Schule. Das ist die Herausforderung beim Schulprojekt „SpoSpiTo“. Start ist am 20.März. 

Am 20. März startet in mehreren Bundesländern für über 110.000 Kinder eines der größten Schulprojekte in Deutschland für mehr Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz auf dem Schulweg und geht in die vierte Runde. Die Abkürzung SpoSpiTo steht dabei für Sporteln-Spielen-Toben.

Die Herausforderung: Innerhalb von sechs Wochen mindestens 20-mal ohne Elterntaxi in die Schule zu kommen. Ob mit dem Rad, dem Tretroller oder zu Fuß – Hauptsache das Auto bleibt in der Garage. Kinder, die diese Aufgabe meistern, erhalten als Anerkennung für so viel Bewegung und Klimaschutz eine SpoSpiTo-Urkunde! Doch der eigentliche Lohn ist eine tägliche Bewegungs-Einheit noch vor Unterrichtsbeginn – und der Stolz, den Weg zur Schule selbst zurückgelegt zu haben. Vielleicht spart das morgens sogar Zeit. Denn der Stau und das Verkehrschaos vor der Schule entfallen prompt. Für die Eltern endet stattdessen der morgendliche Stress an der eigenen Haustür. Wer will, darf seinen Sprössling aber natürlich zur Schule begleiten
Und ganz nebenbei: Unter allen erfolgreich teilnehmenden Kindern werden Preise im Wert von über 20.000 Euro verlost. Zu gewinnen gibt es: 400 Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro von Decathlon, 60 Scooter Sprite der Marke Micro und 100 Kinderrucksäcke von Vaude. 
Welche Schulen sich zum Bewegungspass 2023 in Bayern angemeldet haben, sieht man hier. 
(Quelle: Pressemitteilung SpoSpiTo / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Segen für historische Standarte

Segen für historische Standarte

Pang / Rosenheim – Auf Hochtouren laufen bereits die Vorbereitungen für das 150. Jubiläum der Feuerwehr Pang (Stadt Rosenheim), das im April mit einer Festwoche gefeiert wird. Ein erster Höhepunkt steht jedoch schon im März an: Am historischen Gründungstag der Wehr, am 19. März, treffen sich alle Floriansjünger aus Pang und Westerndorf am Wasen um 9 Uhr zu einem gemeinsamen Festgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Fabian Orsetti, Pfarrer von Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen und Pfarrverbands Stephanskirchen, segnet dabei zudem die historische Standarte, die zuletzt restauriert wurde. Im Anschluss sind alle Kameraden unter Leitung von Vorstand Thomas Fischbacher und Kommandant Günter Scholz zum Weißwurst-Frühstück beim benachbarten „Kirchenwirt“ eingeladen.
Ab 10.30 Uhr besteht dort auch die Möglichkeit für alle Interessierten, Karten im Vorverkauf für die Festwoche zum 150. Jubiläum zu erwerben: für die Partynacht mit „Die Dorfrocker und Band“ am 28. April (18 Euro) sowie für den Kabarettabend mit „Wolfgang Krebs und die Bayerischen Löwen“ am 29. April (26 Euro).
Unser Beitragsbild zeigt, wie sich Panger Feuerwehrler um eine historische Feuerwehrleiter kümmern, die gerade mit einem Holzwurmmittel behandelt und im Anwesen von Zweitem Vorstand Franz Schwaiger gelagert wird. Sie ist beim 150.Julbiläum im April zu sehen.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

 

Bekommt Rosenheim eine Babyklappe?

Bekommt Rosenheim eine Babyklappe?

Rosenheim – Als Reaktion auf das Neugeborene, das gestern in der Bahnhofstraße in Rosenheim gefunden wurde (wir berichteten), setzt sich der Förderverein der Kinderklinik Rosenheim nun für die Schaffung einer Babyklappe in der Stadt ein.

Eine Passantin entdeckte das Baby am frühen Morgen. Es war stark unterkühlt. Zum Glück konnten Ärzte des Gesundheitszustand des Säuglings stabilisieren. Diese Meldung löste auch beim Förderverein der Kinderklinik Rosenheim Bestürzung aus. 
Die Mitglieder setzten sich nun für die Schaffung einer Babyklappe ein. „Wir werden die Errichtung nach den finanziellen Möglichkeiten unseres Vereins größtmöglich unterstützen“, heißt es dazu in einer aktuellen Pressemitteilung.
Auch die Schirmherrin des Förderverein, Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, begrüßt die Initiative: „Dass der Förderverein auch hier Verantwortung übernehmen will, ist großartig. Um das Leben von Säuglingen zu retten, darf nichts unterlassen werden, das helfen kann.“
(Quelle: Pressemitteilung Förderverein der Kinderklinik Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)