Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. Oktober.

Namenstag haben: Astrud, Contardo, Gunthard, Maria Louise, Augusta, Gabriella, Gabriele, Rudolf, Rolf

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Rita Hayworth (1918 – war eine US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin, die insbesondere in den 1940er Jahren populär war und als Sexsymbol galt. Ihr bürgerlicher Name: Margarita Carmen Cansino.)

– William Alison Anders (1933 – ist ein ehemaliger US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut. Er nahm beim ersten bemannten Flug zum Mond mit „Apollo 8“ am Heiligabend 1968 eines der berühmtesten Fotos des Planeten Erde „Earthrise“ auf..)

– Eminem (1972  – ist ein populärer US-amerikanischer Rapper und Produzent, Grammy- und Oscar-Preisträger. Sein bürgerlicher Name: Marshall Bruce Mathers III.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1868: In Roehampton in England findet das erste Hunderennen statt.
  • 1906: Arthur Korn glückt die Übertragung eines Bildes auf telegrafischen Wege über eine Entfernung von 1800 Kilometern nach einem von ihm erdachten Verfahren der Bildtelegrafie.
  • 1931: Al Capone – einer der berüchtigtsten Verbrecher Amerikas in den 1920er und 1930er Jahren – wird wegen Steuerhinterziehung von den Geschworenen schuldig gesprochen. Die Verkündung des Strafmaßes erfolgt eine Woche später: 50.000 US Dollar Strafe, zusätzlich knapp 8000 US-Dollar Gerichtskosten und elf Jahre Freiheitsstrafe.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner )
Viel los bei der Langen Nacht der Museen

Viel los bei der Langen Nacht der Museen

München – Zum 23. Mal fand in München am gestrigen Samstagabend die Lange Nacht der Museen statt. Das Motto lautete „Mehr Museum für alle“. Die Resonanz war groß. Bis 1 Uhr in der Nacht war der Andrang vielerorts groß.

Gut 80 Museen, Sammlungen, Galerien, Kirchen, Kunsträume und besondere Orte beteiligten sich an der Aktion. Die Nachtschwärmer konnten dabei Kunst, Kultur, Naturwissenschaften und Technik erleben. Zum Eintauchen in die Museumswelten gab es auch vielerorts besondere Aktionen. Unser Foto entstand beim Deutschen Museum Verkehrszentrum.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Eduard Staudhammer)

Afrikareise und Gruppenkuscheln

Afrikareise und Gruppenkuscheln

Hilpoltstein / Bayern – Afrikareise, Gruppenkuscheln und Kälteflucht – so überwintern die Vogel-des-Jahres-Kandidaten Braunkelchen, Neuntöter, Trauerschnäpper, Feldsperling und Teichhuhn (unser Beitragsbild). Noch bis zum 27. Oktober darf gewählt werden.

Draußen wird es kalt, nass und ungemütlich – auch für Vögel ist das eine Herausforderung. Die fünf Kandidaten für die Wahl zum Vogel des Jahres vom bayerischen Naturschutzverband LBV und seinem bundesweiten Partner NABU haben deshalb pfiffige Strategien für Herbst und Winter.

Neuntöter legt den weitesten
Weg in den Süden zurück

Braunkehlchen, Neuntöter und Trauerschnäpper haben Bayern längst den Rücken zugekehrt und sind der Sonne hinterhergereist. „Alle drei sind Langstreckenzieher und fliegen bis nach Afrika“, sagt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. „Der Neuntöter ist schon im August losgezogen, er hat den weitesten Weg und legt über 8.000 Kilometer zurück bis zu seinem Winterquartier im südlichen Afrika.“ Erst im Frühling kommen die drei Kandidaten wieder zu uns zurück. Sie verpassen also die Bekanntgabe des Vogel des Jahres 2023, die am 27. Oktober stattfindet. Bis dahin kann jeder und jede noch mitbestimmen unter www.vogeldesjahres.de.

Zwar sind Neuntöter und Braunkehlchen am weitesten von Bayern entfernt, liegen aber bei der Vogelwahl zurzeit vorne. Doch auch Feldsperling, Teichhuhn und Trauerschnäpper erfreuen sich bereits vieler Stimmen. „Mehr als 111.000 Menschen aus ganz Deutschland haben bisher im virtuellen Wahllokal ihr Kreuzchen gemacht. Über 16.000 Stimmen wurden in Bayern abgegeben“, freut sich die LBV-Biologin. „Das große Interesse an unserer Vogelwahl zeigt, dass sich viele Menschen für die Vielfalt unserer heimischen Vogelwelt begeistern.“

Feldsperlinge kuscheln
bei Kälte sehr gerne

Für die Vögel, die nicht nach Süden ziehen, kann man jetzt ganz praktisch etwas tun: Füttern und Nistkästen reinigen. Davon profitiert auch ein Kandidat für die Vogelwahl: der Feldsperling. „Feldsperlinge sind sehr gesellig. Sie kuscheln bei Kälte gern mit mehreren Artgenossen. Dafür nutzen sie auch oft einen Nistkasten oder eine Baumhöhle“, sagt Angelika Nelson. „Damit sich die Vögel kein Ungeziefer einfangen, sollte man im Herbst alte Nester aus den Nistkästen entfernen.“ Feldsperlinge ernähren sich von Samen. Sie freuen sich über naturnahe und wilde Gärten, in denen verblühte Stauden mit ihren Samenständen stehenbleiben dürfen. Am Futterhaus mögen sie Körnerfutter und Meisenknödel – natürlich ohne Netz. Im Winter darf es auch gern etwas Fettfutter sein.

Brot kann beim Teichhuhn
Gicht verursachen

Nicht füttern sollte man allerdings Wasservögel wie den fünften Kandidaten, das Teichhuhn. Auch dieses verbringt die milder werdenden Winter meist in Bayern. „Leider sieht man immer wieder Menschen, die Brotreste ins Wasser werfen. Brot ist aber kein geeignetes Futter, es ist vergleichbar mit Fast Food: stark gesalzen, zu viel Kohlenhydrate und kaum Nährstoffe. Die Tiere können sogar Gicht bekommen, wenn sie regelmäßig Brot fressen“, so die LBV-Biologin. Füttern ist auch gar nicht nötig, denn auch bei kaltem Wetter findet das Teichhuhn genug natürliches Futter, da es sowohl Pflanzenteile als auch Schnecken und Kleintiere mag. Wenn es dem Teichhuhn bei uns doch einmal zu ungemütlich wird, zieht es spontan nach Spanien, Frankreich oder auf die Britischen Inseln. Das nennt man „Kälteflucht“.

Vogel des Jahres jetzt
noch online wählen

Bis zum 27. Oktober ist das virtuelle Wahllokal für die Wahl zum Vogel des Jahres 2023 unter www.vogeldesjahres.de geöffnet. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.
(Quelle: LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kirta ausgelassen gefeiert

Kirta ausgelassen gefeiert

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Besonders ausgelassen gefeiert wurde das Kirta-Wochenende in Ortsteil Fussen in Stephanskirchen bei einer Kirtaparty:

Veranstalter war die Jungbauernschaft Stephanskirchen. Der Andrang war groß. Die Stimmung super, wie unsere Fotos und Video zeigen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. 
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer, Fotos, Video: Josefa Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. Oktober.

Namenstag haben: Aurelia, Thekla, Theresia

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Lotte Specht (1911 – war eine deutsche Fußballspielerin, die mit dem „1.Deutschen Damen Fußballclub“ im Jahr 1930 den ersten deutschen Frauenfußballverein gründete. Dieser löste sich allerdings nach großen Widerständen bereits nach einem Jahr wieder auf.)

– Mario Puzo (1920 –war ein US-amerikanischer Autor italienischer Abstammung, der insbesondere durch seinen verfilmten Welterfolg „Der Pate“ bekannt ist.)

– Chris de Burgh (1948  – ist ein erfolgreicher irischer Sänger und Komponist. Lieder von ihm u. a. „The Lady In Red“, „Missing You“. Sein bürgerlicher Name: Christopher John Davison)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1783: Der erste Mensch begibt sich mit königlicher Billigung an Bord eines Heißluftballons in die Lüfte. Die durch ein Seil gesicherte Montgolfière mit Jean-Francois Pilatre de Rozier steigt in Paris 26 Meter hoch auf.
  • 1880: 38 Jahre nach Gründung des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln wird die Vollendung des 1248 begonnenen Kölner Doms gefeiert.
  • 2004:  Auf dem Mount Graham nimmt in Arizona das „Large Binocular Telescope“ den Betrieb auf. Es könnte Kerzenlicht noch in 2,5 Millionen Kilometer Distanz aufspüren.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner )
Was tut sich am Himmel?

Was tut sich am Himmel?

Rosenheim / Bayern / Welt – Für alle leidenschaftlichen „Sterngucker“ gibt es auf Innpuls.me regelmäßig Infos darüber, was sich aktuell am Himmel droben so tut. Unterstützung bekommen wir dabei von Professor Dr. Elmar Junker und seinem Team von der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaft / Physik-Astronomie der Technischen Hochschule Rosenheim – Sternwarte. Dr. Junker gibt auch einen Newsletter heraus zu allen aktuellen Entwicklungen.

Am 25. Oktober gibt es eine partielle Sonnenfinsternis. Maximale Verdunklung – 24 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt ist um 12.15.37 MESZ. Beginn der partiellen Finsternis um 11.14.45 MESZ, Ende der partiellen Finsternis um 13.17.54 MESZ.
Richtung Nordosten steigt der Bedeckungsgrad, Stralsund und Kopenhagen haben35 Prozent. Das Maximum der Finsternis ist in Nord-Ural mit ca. 82 Prozent Bedeckung.
Bei gutem Wetter ist die Sternwarte Rosenheim zu diesem besonderen Ereignis geöffnet. Infos dazu kurzfristig hier.

Detail speziell für Rosenheim zur partiellen Sonnenfinsternis finden sich auf timeanddate.de
Wichtiger Hinweis für alle Sterngucker: Niemals ungeschützt in die Sonne blicken. Es drohen schwere Augenschäden oder gar Erblindung. Am besten SoFi-Brille oder Schweißglas Sträke 13 bis 15 aufsetzen.

Der Herbsthimmel mit den großen Planeten
am Abend und am Morgen

  • Abends um 20.30 Uhr steht das Sommerdreieck mit Deneb, Wega, Altair, den Hauptsternen im Schwan, in der Leier und im Adler hoch am Südhimmel.
  • Saturn steht tief gegen 20.30 Uhr genau im Süden 22 Uhr mit +0,5 mg Helligkeit
  • Der mit -2,8 mag viel hellere Jupiter steht dann tief im Südosten, er hatte gerade Opposition, steht also am Himmel der Sonne gegenüber (also um Mitternacht Ortszeit genau im Süden)
  • Morgens um 5.30 Uhr stehen die Wintersternbilder Orion, Stier, Zwillinge genau im Süden und der hellte Stern am Nachhimmel (Sirius mit -1,5mag) fast im Süden.
  • Der rote Mars (-0,7 mag hell) seht um 5.30 Uhr genau im Süden über dem Orion im Stier. Heuer ist ein Marsjahr: am 8. Dezember steht der in Opposition zur Sonne und ist -1,9 mag hell.
    (Quelle: Newsletter Professor Dr. Elmar Junker / Beitragsbild: stock.adobe.com/vchalup)

 

 

 

 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Oktober.

Namenstag haben: Burkhard, Calixtus, Fausto, Hildgund

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Ida Pfeiffer (1797 – war eine österreichische Weltreisende und eine der ersten populären weiblichen Reiseschriftstellerinnen, die vermutlich als erste Frau eine Weltreise unternahm und deren 13 Bücher in mehrere Sprachen übersetzt wurden, darunter „Eine Frauenfahrt um die Welt“ im Jahr 1850.)

– Roger Moore (1927 –war ein britischer Schauspieler, der als Serien-Superheld „Simon Templar“ in den 1960er Jahren bekannt wurde. Identifiziert wird er aber heute vor allem mit seiner Rolle als Geheimagent „007“ in sieben „James Bond“ -Filmen.)

– Ralph Lauren (1939  – ist ein US-amerikanischer Modedesigner und Gründer des nach ihm benannten Modeunternehmens „Polo Ralph Lauren.“ Sein bürgerlicher Name lautet: Ralph Lifshitz.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1885: Johannes Ranke gründet in München die Prähistorische Sammlung –  heute die Archäologische Staatssammlung.
  • 1947: Chuck Yeager durchbricht in einer Bell X-1 in etwa 15.000 m Höhe als erster Mensch erwiesenermaßen die Schallmauer.
  • 1974: Die erste deutsche Filiale des schwedischen Möbelmarktes „Ikea“ wird in Eching bei München eröffnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Marion Protzek )
Eisenbahnbrücke, Rosenheim, 1942

Eisenbahnbrücke, Rosenheim, 1942

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1942. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Eisenbahnbrücke über den Inn in Rosenheim.

Aufgenommen wurde das Foto vom Schlossberg aus mit Blick in die Berge.
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann)

WWF-Report: „Artenkrise spitzt sich zu“

WWF-Report: „Artenkrise spitzt sich zu“

Berlin / Bayern / Deutschland / Europa / Welt – Zum 14. Mal hat der WWF den „Living Planet Report“ veröffentlicht und dieser zeichnet ein düsteres Bild: Seit 1970 sind demnach die untersuchten Wirbeltierbestände weltweit durchschnittlich um 69 Prozent geschrumpft. 

„Die Menschheit hat seit 1970 durchschnittlich 69 Prozent aller beobachteten Populationen von Säugetieren, Vögeln, Fischen, Amphibien und Reptilien vernichtet“  – Das geht aus dem 14. Living Planet Report hervor, den der WWF am heutigen Donnerstag in Berlin veröffentlicht hat (deutsche Zusammenfassung hier). Süßwasserarten sind demnach mit einem durchschnittlichen Rückgang von 83 Prozent aller beobachteten Populationen am stärksten von der Artenkrise betroffen.

Geographischer Hotspot des Artensterbens
ist Süd- und Zentralamerika

Geographischer Hotspot des Artensterbens ist laut aktueller WWF-Studie Süd- und Zentralamerika, dort seien die untersuchten Tierbestände mit durchschnittlich 94 Prozent besonders stark geschrumpft. Die Ursachen für den Artenverlust sind laut WWF allesamt menschengemacht. Vor allem die Zerstörung der Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen, Umweltverschmutzung sowie die Klimakrise sind die Hauptgründe für die Artenkrise.

„Natur ist wie 
ein Turm“

Die Autorinnen vom WWF und der Zoologischen Gesellschaft London werteten für den Living Planet Report über 31.000 Bestände von über 5.230 Wirbeltierarten auf der ganzen Welt aus.
„Unsere Gesundheit, Wirtschaft, ja unsere gesamte Existenz hängt von der Natur ab. Sie ist wie ein Turm, in dem jeder Baustein eine Tier- oder Pflanzenart darstellt. Je mehr Steine aus dem Turm herausgeschlagen werden, sprich je mehr Arten aussterben, umso instabiler wird er“, sagt Christoph Heinrich, geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland. „Der Living Planet Index zeigt: Wir zerstören diesen Turm gerade mit dem Presslufthammer und verlieren sehenden Auges unsere Lebensgrundlagen. Unsere Fehler im Umgang mit der Natur werden Generationen nach uns auf ewig belasten.“ Die Chance dazu, das Artensterben zu stoppen, biete sich auf der Weltnaturkonferenz diesen Dezember in Montreal. Dort werde ein neues globales Abkommen zum Erhalt der biologischen Vielfalt verhandelt. Ziel davon ist es, das Artensterben und den Verlust von Ökosystemen bis 2030 zu stoppen. Der WWF fordert die Bundesregierung auf, sich in Montreal für ambitionierte Ziele für unsere Natur einzusetzen und die internationale Biodiversitätsfinanzierung Deutschlands bis 2025 auf mindestens zwei Milliarden Euro im Jahr zu erhöhen.
Die „fatale Wechselwirkung“ zwischen Artensterben und Klimakrise steht erstmal im Fokus des Living Planet Reports. Bei einer globalen Erderhitzung um 1,5 Grad liege der Anteil der Arten mit hohem Aussterberisiko durch die Klimakrise bei vier Prozent. Erhöhe sich die Erhitzung auf 3 Grad, steige dieser Anteil auf 26 Prozent. Erhöhe sich die Erhitzung um 3 Grad, steige der Anteil auf 26 Prozent. Umgekehrt heize der fortschreitende Verlust an biologischer Vielfalt die Klimakrise weiter an. Brennende Regenwälder, aussterbende Arten und immer größere Monokulturen verringern die Kohlenstoffspeicherung der Ökosysteme. Christoph Heinrich sagt: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, drohen wir im Kampf gegen die Klimakrise unsere beste Verbündete zu verlieren: die Natur.“

Feldlerche, Flachlandgorilla
und Amazonasdelfin stark bedroht

Als potenzielles Opfer der Zwillingskrise nennt der WWF zum Beispiel den afrikanischen Waldelefanten. Laut dem Living Planet Index sind die Waldelefanten-Bestände in einigen Gebieten bereits um mehr als 90 Prozent zurückgegangen. Mit fatalen Folgen: Ohne Waldelefanten verändert sich die Zusammensetzung des Waldes, sodass dieser deutlich weniger Kohlenstoff speichern kann. Gleichzeitig ist ihre Nahrungsversorgung und damit ihr Gesundheitszustand durch die Klimakrise in Gefahr, dazu kommt der große Wildereidruck.

Besoders gefährdete Tiere im Living Planet Index sind der Westliche Flachlandgorilla (Rückgang von 69 Prozent zwischen 2005 und 2019 im Nki-Nationalpark in Kamerun), der Amazonasdelfin (Rückgang um 65 Prozent zwischen 1994 und 2016 in Brasilien) sowie die Feldlerche (Rückgang von 56 Prozent zwischen 1980 bis 2019 in Europa).

Dass der Naturverlust auch gestoppt werden kann, würden hingegen wachsende Bestände von Seeadlern (Zuwachs von einem Revierpaar 1945 auf 57 in 2010 in Schleswig-Holstein), Tigern (Zuwachs um 91 Prozent von 2009 bis 2018 in Nepal) und der Kegelrobbe in der Ostsee (Zuwachs um 139 Prozent zwischen 2013 und 2019) zeigen. Heinrich sagt: „Einzelne Erfolgsmeldungen zeigen, dass wir mit mehr Schutzgebieten, einer Umstellung der Landbewirtschaftung und nachhaltigerem Konsum den Verlust der biologischen Vielfalt noch aufhalten können. Dafür muss sich die Bundesregierung auf der Weltnaturkonferenz für ein Abkommen einsetzen, das den ökologischen Fußabdruck unserer Gesellschaften drastisch verringert, unsere Ökosysteme schützt und dabei in jedem Moment die Beteiligung und die Rechte lokaler Gemeinschaften und indigener Bevölkerungen garantiert.“
(Quelle: Pressemitteilung WWF Deutschland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Gebaut und Gewachsen“

„Gebaut und Gewachsen“

Rosenheim – Menschenleere Landschaft – bebauter Raum: Wie Menschen ihre Umgebung prägen und Naturgewalten unsere Landschaften formen thematisieren der Bildhauer Werner Pokorny und der Aiblinger Maler Andreas Legath in einer gemeinsamen Retrospektive, die noch bis 6. November 2022 in der Städtischen Galerie Rosenheim (Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim) zu sehen ist.

Blick in Ausstellung Saal 3 im Staedtischen Museum Rosenheim mit Gemaelden und Holzskulpturen

Blick in Saal 3 in der Staedtischen Galerie Rosenheim. Foto: Martin Weiand

Werner Pokorny gehört zu den renommiertesten Bildhauern Deutschlands. Seine Skulpturen finden sich in zahlreichen Städten, darunter Aachen, Berlin, Frankfurt, Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart – und nun auch für begrenzte Zeit in Rosenheim, sowohl vor als auch in der Städtischen Galerie. Das Haus als Symbol der menschlichen Zivilisation, in dem sich gesellschaftliche und individuelle Bedürfnisse bündeln, ist das zentrale Thema des Künstlers. Ausgehend von Grundformen wie Kugel oder Quadrat formt er in Kombination mit dem immer wiederkehrenden Haus durch Reduktion, Drehung und Kippung kontinuierlich neue, überraschende Perspektiven – schwankend zwischen Klarheit und Abstraktion. Schier unerschöpflich ist dabei Pokornys Gestaltungsreichtum, in den großformatigen Plastiken aus Stahl oder Holz ebenso wie im kleineren Format. Mit Freude kann das Auge der Formsprache des Objekts folgen – scharfe Kanten wechseln über zu weichen Schwüngen und ergeben im Zusammenspiel ganz ungewohnte Wahrnehmungsweisen von Haus und Häuslichkeit, innen und außen, Enge aber auch Beengt-Sein.

Andreas Legath hat sich
ganz der Landschaft verschrieben

Andreas Legath hat sich mit seiner Malerei ganz der Landschaft verschrieben. Ihn beschäftigen vor allem die menschlichen Spuren und Strukturen in der Natur – insbesondere Italiens sonnengedörrte, zerklüftete Böden vernarbt von Brandspuren und Furchen bannt er in eindringlicher Weise auf Leinwand. Seine großformatigen Bilder sind menschenleer und doch voller Bewegung – unvermittelt transportieren sie die Verletzlichkeit und Vergänglichkeit der Natur, zugleich aber auch kraftvolle Materialität. Eingearbeitetes Marmormehl und Schamott geben den Bildern krustig aufgeworfene, schrundige Oberflächen, die zugleich wie eigene, kleine Landschaften anmuten. Die feinen Kristalle im Sand reflektieren zugleich immer wieder das Licht und so erwächst zwischen der breiten Palette brauner Erdtöne strahlkräftige Lebendigkeit. Beim Betrachten seiner Kunst wird die gleißende Hitze Italiens regelrecht körperlich spürbar, fast meint man das Zirpen der Grillen zu hören.
Gerade die reduzierte motivische Themenauswahl – Haus und Gefäß bei Pokorny, gebrandmarkte Landschaft bei Legath – lassen eindringlich eine intensive, tief gründende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Sujet erspüren und öffnen Raum für ganz individuelle Empfindungen und Assoziationen.

Führung mit Ausstellungskuratorin
Elisabeth Rechenauer 

Am Sonntag, 6. November findet um 14 Uhr gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Ausstellungsrundgang mit der Kuratorin Elisabeth Rechenauer. Um Voranmeldung wird gebeten unter galerie@rosenheim.de oder Telefon 08031 / 365 1447 (3 Euro zzgl. Eintritt).
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Martin Weiand)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. Oktober.

Namenstag haben: Cassius, Florentius, Daniel, Daniela, Gereon, Samuel, Viktor

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Paul Kruger  (1825 – war ein südafrikanischer Politiker und Präsident der Südafrikanischen Republik, der u. a. die Gründung des 1926 nach ihm benannten „Krüger-Nationalpark“ initiierte und auch Namensgeber für Südafrikas berühmteste Goldmünze „Krugerrand“ ist. Bürgerlicher Name: Stephanus Johannes Paulus Krüger.)

– Berthold Kempinski (1843 – war ein deutscher Weinhändler und Gastronom, der in Berlin eine Weinhandlung und wenig später ein weit über die Stadt hinaus bekanntes Wein- und Delikatessen-Restaurant gründete und nach dem Weltkrieg Namensgeber der heutigen Hotelkette „Kempinski“ wurde.)

– Gail Halvorsen (1920  – war ein ehemaliger US-amerikanischer Pilot der Luftwaffe, der während der „Berliner Luftbrücke“ mit einem der „Rosinenbomber“ Lebensmittel und Kohle in die blockierte Stadt flog und als erster Pilot für die Berliner Kinder kurz vor der Landung auf dem Flughafen Tempelhof Süßigkeiten abwarf. Er starb in diesem Jahr am 16. Februar 2022 im Alter von 101 Jahren.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1865: John Wesley Hyatt erhält sein erstes Patent auf die von ihm erfundene Billardkugel aus Nicht-Elfenbein. Einige Jahre später gelingt ihm beim Streben nach Verbesserung dieser Erfindung der Entwicklungsprozess für Zelluloid.
  • 1935: In Langenberg zerstört eine Windhose den 160 Meter hohen Sendeturm. Als Folge dieses Ereignisses wird der Bau von Sendetürmen aus Holz in der Folgezeit in Deutschland praktisch vollständig eingestellt.
  • 1999: Das „London Eye“ wird aufgerichtet. Es ist derzeit immer noch das größte Riesenrad in Europa mit einer Höhe von 135 Metern.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re )
24 Ladepunkte für Elektoautos in Aschau

24 Ladepunkte für Elektoautos in Aschau

Aschau im Chiemgau / Traunstein – Die Gemeinde Aschau fördert den Ausbau der nachhaltigen Mobilität und errichtet 24 Ladepunkte für Elektroautos. Damit ist die Gemeinde Vorreiter im Ausbau kommunaler Ladeinfrastruktur in der Region. Sämtliche Ladesäulen werden mit Grünstrom beliefert.
 An insgesamt fünf Standorten im Gemeindegebiet Aschau im Chiemgau und Sachrang errichtet die Firma esolution by maxsolar im Auftrag der Gemeinde Aschau aktuell Elektroladesäulen.
Insgesamt werden dann nach Abschluss des Projekts den Bürgern, Touristen und Durchreisenden 24 Ladepunkte zur Verfügung stehen. Am Donnerstag wurde die erste neue, Ladesäule an der Touristinfo von Ersten Bürgermeister Simon Frank offiziell in Betrieb genommen: „Wir sind stolz darauf, dass wir in der Region zu den Vorreitern in Sachen Elektromobilität zählen!“
Die Standorte der AC-Ladestationen (laden mit Wechselstrom), befinden sich in Haindorf (6 Ladepunkte) nähe Freibad sowie im Zentrum an den Prientalpassagen (6 Ladepunkte). Zusätzlich wird hier ein Schnellader (lädt mit Gleichstrom) zur Verfügung stehen. 6 AC-Ladepunkte entstehen an der Festhalle Hohenaschau nur wenige Minuten von der Burg und der Kampenwandseilbahn entfernt. Über sogenannte Radio-Frequency -Identification (RFID) Chip-Karten oder über diverse Service-Apps registrieren sich die Elektroautofahrer an der Ladesäule und bezahlen für exakt die Menge Strom, die sie zum Aufladen ihrer Autos konsumieren.

Defekte Ladesäulen
wurden ausgetauscht

Im Zuge des Projekts wurden bereits die bestehenden, defekten Ladesäulen an der Touristinfo und beim Sachranger Bergsteiger-Museum durch neue, eichrechtskonforme Ladestationen ersetzt. „Durch das engagierte Handeln der Gemeinde konnte die bereits vorhandene Ladeinfrastruktur zeitnah durch uns ersetzt werden und die Arbeiten für die neuen Standorte sind schon angelaufen,“ lobt Florian Scharnagl, Projektverantwortlicher bei esolution by maxsolar die Zusammenarbeit mit den Gemeindeverantwortlichen. Als zertifizierter Charge-Point-Operator biete MaxSolar mit der Marke esolution by MaxSolar den Kunden ein „Rundum-Sorglos-Paket“, das alles von der Planung und Installation bis hin zur eichrechtskonformen Abrechnung beinhaltet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: H. Reiter)