Landtagsabgeordneter Stöttner tritt 2023 nicht mehr an

Landtagsabgeordneter Stöttner tritt 2023 nicht mehr an

Landkreis Rosenheim – Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner wird bei der Landtagswahl 2023 nicht mehr kandidieren. Das hat er am gestrigen Donnerstagabend in den Kreisvorstandssitzungen der CSU in Stadt und Landkreis Rosenheim bekannt gegeben.

„Nach 20 erfüllenden, spannenden und erfolgreichen Jahren im Dienste der Bürgerinnen und Bürger des Stimmkreises Rosenheim-Ost, habe ich mich dazu entschieden, mein Landtagsmandat im Herbst 2023 zurückzugeben. Ich durfte unsere Gesellschaft, den Freistaat und vor allem die Region Rosenheim aktiv mitgestalten, unzählige Erfahrungen sammeln und viele interessante Menschen kennenlernen. Dafür bin ich sehr dankbar. Zwanzig Jahre in der Politik sind eine lange Zeit. Diese Zeit ist nun reif für einen Neuanfang, für eine politische Verjüngung und Erneuerung“, begründete Stöttner seine Entscheidung.

Landrat Otto Lederer zollt
Klaus Stöttner Respekt

Klaus Stöttner  vertritt den Stimmkreis Rosenheim-Ost seit 2003 durchgängig als direkt gewählter Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit liegen im Bereich Wirtschaft, Tourismus, Verkehr und Hochschulpolitik.
Rosenheims Landrat Otto Lederer zollt Stöttner für diese Entscheidung größten Respekt. „Ein Amt in guten Zeiten zurückzugeben, um nach vielen erfolgreichen Jahren einen Wechsel einzuleiten, zeigt Größe. Ich danke Klaus Stöttner für seine Arbeit für unseren Landkreis und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit, auch nach dem Herbst 2023, im Kreistag. Ohne Klaus Stöttner hätten wir kein erfolgreiches Gründerzentrum Stellwerk 18 und viele staatlich geförderte Bau- und Verkehrsprojekte nicht verwirklicht. Auch die innovative, am 1. Mai 2022 gestartete On-Demand-Verkehrslösung Rosi-Mobil“ geht auf Stöttners Initiative zurück“, so Landrat Otto Lederer.
Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die mit Stöttner eine langjährige Freundschaft verbindet, blickt mit einem lachendenden und einem weinenden Auge auf die Entscheidung. „Klaus Stöttner zeichnen nicht nur politische Erfolge aus, sondern dass er immer Mensch geblieben ist und für mich und viele andere ein wertvoller Ratgeber ist. Ein Amt zum richtigen Zeitpunkt abzugeben, ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen.“

Dank kommt auch von
Daniela Ludwig

Auch Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig hat sich zu der Entscheidung Stöttners schon geäußert: „Klaus Stöttner zeichnen seine große Bürgernähe und sein wertschätzender, offener Umgang mit seinen Mitmenschen aus. Er nimmt sich unvoreingenommen allen großen und kleinen Problemen an. Ich danke ihm für sein großes Engagement für unsere Region und unsere gute Zusammenarbeit“, sagt
Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig.
Altoberbürgermeisterin Gabriele Bauer nimmt insbesondere Stöttners Verdienste für die Stadt Rosenheim in den Fokus. „Klaus Stöttner war während meiner Amtszeit stets ein verlässlicher Ansprechpartner und baute oftmals Brücken in die bayerischen Ministerien und Behörden.“ Auch der amtierende Oberbürgermeister Andreas März ist dankbar für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung des Stimmkreisabgeordneten. „Ich schätze seinen Ideenreichtum, seine Hartnäckigkeit und seine Verlässlichkeit. Die Behördenverlagerung von Teilen der Regierung von Oberbayern nach Rosenheim, die Klaus Stöttner ganz entscheidend mit auf den Weg gebracht hat, ist eine große Chance
für unsere Stadt!“ Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann ergänzt: „Klaus Stöttner kämpft so lange und hartnäckig für seine politischen Anliegen und seine innovativen Ideen, bis es einen Weg der Umsetzung gibt. Dieser lange Atem ist ein großes Plus für die ganze Region und verdient größte Anerkennung.“
Ein besonderes Steckenpferd des Landtagsabgeordneten für den Stimmkreis Rosenheim Ost ist die Weiterentwicklung der Technischen Hochschule Rosenheim. „Als Vorsitzender des TH-Kuratoriums und als Abgeordneter leistet Klaus Stöttner Herausragendes für unsere Hochschule. Die Aufwertung zur Technischen Hochschule, die Unterstützung für die dringend benötigte Erweiterung, die neuen Studiengänge, wie Architektur sowie die Professuren für Künstliche Intelligenz (2020) und Medizintechnik (2021) sind nur wenige Beispiele für das erfolgreiche Wirken von Klaus Stöttner. Besonders wichtig war auch sein Bestreben, dass wir in die High-Tech-Offensive des Freistaats aufgenommen wurden.“, so der Präsident der Technischen Hochschule Professor Heinrich Köster.
Stöttner selbst freut sich auf die kommenden eineinhalb Jahre seiner Amtszeit: „Ich stecke voller Tatendrang und habe noch einige Ziele als Abgeordneter, wie den Neubau der Hochschule und die Weiterentwicklung des Justizzentrums Rosenheim. Begonnene Projekte möchte ich weiterführen und auch noch neue Dinge anstoßen. Ich blicke auf meine bisherige Zeit im Landtag sehr positiv zurück und freue mich, diese dann nach 20 Jahren im Auftrag aller Bürgerinnen und Bürger meines Stimmkreises erfolgreich zu beenden.“
Seine weiteren politischen Ämter wie das des Kreisvorsitzenden der CSU Rosenheim-Land oder das Mandat im Kreistag bleiben von dieser Entscheidung unberührt.
(Pressemitteilung CSU-Geschäftsstelle Wasserkraftwerk / Beitragsbild: CSU-Geschäftsstelle Wasserkraftwerk)

In der Innflutmulde entsteht eine Jumpline

In der Innflutmulde entsteht eine Jumpline

Rosenheim – Jugendarbeit spielt beim TSV 1860 Rosenheim eine große Rolle. Die neue Trendsportabteilung soll Jugendlichen Bereiche geben, in denen sie sich so richtig austoben können. Aktuell im Entstehen in eine Jumpline für MTB in der Innflutmulde.

So sieht dann das fertige Ergebnis im Plan aus.

Die Jumpline für Mounainbikes wird zusätzlich zu der bereits bestehenden Bikerstrecke angelegt. Biker sollen damit dann buchstäblich Luftsprünge ermöglicht werden. Erste Vorbereitungen dafür starteten bereits im Herbst 2021. Fördergelder dazu gab es von Sparkassenstiftung Zukunft.
(Quelle: Info / Beitragsbild: Herbert Borrmann)
Hier noch ein You-Tube-Video zum Bikerparadies in der Innflutmulde Rosenheim: 

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Weitere Informationen
Torten-Rezept für Muttertag

Torten-Rezept für Muttertag

Rosenheim – Am Sonntag, 8. Mai, ist Muttertag. Für alle, die ihre Mama da mit einem leckeren Kuchen verwöhnen wollen, aber nicht die großen Backkünstler sind, haben wir dieses Rezept getestet – dafür darf der Backofen kalt bleiben und die Torte schmeckt dennoch lecker.

Zutaten für die Creme-Füllung:
– 250 g Sahne
– 1 Pck. Sahnesteif
– 3 Blätter Gelatine
– 4 Eigelb
– 80 g Zucker
– 750 g Mascarpone
– 3 EL Milch

Zutaten für den Kaffeesud: 
– 1 Tasse kalter Kaffee
– 2 – 3 TL Zucker 
– 6 EL Amarettto

Außerdem: 
– 200 g gezuckerte Löffelbiskuits
– 3 El Backkakao

Die Zubereitung: 
Für die Creme-Füllung wird die Sahne mit Sahnesteif aufgeschlagen und danach kühl gestellt. Tortenring (Durchmesser 26 cm) auf Tortenplatte stellen und etwa die Hälfe auf dem Boden auslegen. Der Boden muss ganz bedeckt sein, Also Biskuits dementsprechend brechen.
Kaffee kochen und ebenfalls auskühlen lassen. Amaretto einrühren und damit dann die Löffelbiskuits beträufeln. Dafür die Hälfte des Amaretto-Kaffees verwenden.
Gelatineblätter für mehrere Minuten in kaltem Wasser einweichen.
Eigelbe mit Zucker in eine Metallschüssel geben und über einem heißen Wasserbad ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen. Danach weiter kalt aufschlagen.
Gelatine ausdrücken und über einem Wasserbad auflösen. 3 EL der Eigelb-Masse zugeben, dann alles weitere. 
In einer weiteren Schüssel Mascarpone mit der Milch glatt rühren und danach esslöffelweise in die Eigelbmasse rühren. Zuletzt wird dann die kaltgestellte, geschlagene Sahne unter die Creme gehoben. Die Masse wird dann auf die Löffelbiskuits verteilt. 
Danach erneut Löffelbiskuits auf die Cremeschicht geben und mit dem restlichen Kaffee-Amaretto-Gemisch beträufeln. Wiederum eine Cremeschicht darauf verteilen.
Danach die Torte mindestens 3 Stunden kühlen. Man kann mit einer Gabel ähnlich wie bei den Donauwellen dann ein Muster ziehen. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.
Möglich ist aber auch, eine fertige Tortendecke (gibt es mittlerweile auch schon mit vielen schönen Mustern) über die Torte zu legen, um so mehr Farbe ins Spiel zu bringen.

Wir wünschen gutes Gelingen

Corona-Hilfen: So viel Geld floss in Region Rosenheim

Corona-Hilfen: So viel Geld floss in Region Rosenheim

München / Rosenheim – Seit Juli 2020 haben von der Corona-Krise betroffene
Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen in Stadt und Landkreis Rosenheim staatliche Zuschüsse in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro erhalten.  Das geht aus einem aktuellen Bericht der IHK München und Oberbayern hervor. Im Freistaat ist sie im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig:

Die Summe umfasst zwölf Hilfsprogramme, darunter die Überbrückungshilfen I bis IV, Neustarthilfen sowie die November-, und Dezemberhilfe. Für Betriebe in der Stadt Rosenheim kommt noch die bayerische Oktoberhilfe hinzu. Das Fördervolumen in der Stadt Rosenheim liegt derzeit bei rund 64 Millionen Euro und im Landkreis bei fast 160 Millionen Euro.

Mehr als 2400 Anträge gingen
aus der Stadt Rosenheim ein

Aus der Stadt Rosenheim gingen bislang mehr als 2.400 Anträge ein. 40 Prozent der
bewilligten Gelder flossen an Antragsteller aus dem Gastgewerbe, das auch die meisten
Anträge gestellt hatte. Mit einem Anteil von 21 Prozent am Fördervolumen folgen der
Handel und der Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung, zu dem unter anderem Kinos,
Museen, Theater, Konzertveranstalter, Freizeitparks und Fitnessstudios gehören, mit rund 16 Prozent.

Rund 8300 Anträge auf Corona-Hilfe gingen
aus dem Landkreis Rosenheim ein

Aus dem Landkreis gingen bislang rund 8.300 Anträge ein. Rund 46 Prozent der
ausgezahlten Gelder flossen an Antragsteller aus dem heimischen Gastgewerbe, das
auch die meisten Anträge gestellt hatte. Mit einem Anteil von 16 Prozent folgen der Handel und mit elf Prozent der Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung.
„Die wuchtige Summe an ausgezahlten Zuschüssen zeigt, wie stark die Wirtschaft in Stadt und Landkreis in den vergangenen zwei Jahren Corona-Pandemie unter anderem unter den monatelangen Lockdowns und den Einschränkungen gelitten hat“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. „Die
Hilfsprogramme waren wirksam und haben eine breite Insolvenzwelle in der Region
verhindert. Jetzt muss die Politik alles daransetzen, die Wirtschaft auf dem Weg zur
Normalisierung und bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen vor allem
im Bereich Energie- und Rohstoffversorgung zu unterstützen.“

Alle Informationen zu den Corona-Hilfsprogrammen und zur Antragstellung finden sich unter www.ihk-muenchen.de/corona.
(Quelle: Pressemitteilung IHK München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wissenswertes zur Natur in Rosenheim

Wissenswertes zur Natur in Rosenheim

Rosenheim – Wer die Natur am Gardasee besser kennt als die in der Stadt Rosenheim, für den ist diese Veranstaltung ein guter Tipp: Stadtökologischer Themenwerg. Dabei geht es am 14. Mai, von 10 bis 12 Uhr auf Entdeckungsreise durch die Stadt Treffpunkt ist am Mittertor.

Der Weg wurde von der BUND Naturschutz-Ortsgruppe Rosenheim konzipiert und in Abstimmung mit der Stadt Rosenheim erstellt. Wie halten sich Kletterpflanzen fest, was haben Pflasterspalten mit der Stadtökologie zu tun, und was für „neue“ Baumarten wachsen mittlerweile in der Stadt? Dies und mehr über Bäume und Alleen, Hecken und Fassadenbegrünung, Gärten und Parkanlagen, die Stadtbäche und Flüsse Rosenheims und ökologischen Zusammenhänge können die Teilnehmer erfahren.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nähere Informationen hier.
(Quelle: Bund Naturschutz-Ortsgruppe Rosenheim /  Beitragsbild: re)

13 Jahre Leidenschaft für Gäste und Geschichten

13 Jahre Leidenschaft für Gäste und Geschichten

Rosenheim – Ilse Schönhammer, Wilfried Schiffl und Gertraud Landoulsi haben das Team der Rosenheimer Stadtführer und Stadtführerinnen nach über 13 Jahren voller Stadtgeschichte, Rosenheim-Cops, Kulinarik und die ein oder andere spezielle Anekdote verlassen und wurden mit einem herzlichen „Servus“ und „Vergelt`s Gott“ verabschiedet.

In einem Interview betonen alle drei „Aussteiger“, dass es das Schönste an einer gelungenen Stadtführung ist, die Teilnehmer auf eine unvergessliche Tour mitzunehmen
und bleibende Erinnerungen über die Besonderheiten Rosenheims zu schaffen.
Highlights während der Touren waren beispielsweise lustige Begegnungen mit Rosenheim-Cops -Fans, die sich vor der hohen Mordrate fürchteten oder aber auch gefühlvolle Momente beim Lauschen der klangvollen Marienlieder während einer Besichtigung der Nikolauskirche.
Unvergessen bleiben vor allem auch die Momente und die besondere Stimmung in Rosenheim zur Zeit der Landesgartenschau 2010, welche nur noch von einem Drehbesuch oder „Ratsch“ mit einem der beliebten Rosenheim-Cops-Schauspieler übertroffen werden konnten.

Weitere Informationen zu dem aktuellen Stadtführungsprogramm gibt unter https://rosenheim.jetzt/touristinfo oder in der Touristinformation im Parkhaus P1, Hammerweg 1. Infos auch telefonisch unter 08031/365 9061 von Dienstag bis Freitag von  10 bis 13 Uhr und 14 bis 1 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr oder per Email unter touristinfo@vkr-rosenheim.de.
(Quelle: Presseinformation VKR GmbH / Beitragsbild: Copyright VKR GmbH, zeigt: Stefanie Kießling von der VKR sowie Stefan Kürschner
(erster Vorsitzende von der Stadtführerzunft) bedanken sich bei den
Stadtführer/innen für die langjährige Arbeit. Von links: Stefan Kürschner, Stefanie
Kießling, Gertraud Landoulsi, Ilse Schönhammer und Wilfried Schiff)

Street Food Market ist eröffnet

Street Food Market ist eröffnet

Rosenheim – Es ist so weit – Der Street-Food-Market in der Rosenheimer Innenstadt ist eröffnet. Bereits zum fünften Mal macht er mit 20 Food Trucks und Foodtrailer in der Stadt Station.  Erstmals darf drei Tage lang geschlemmt werden – bis einschließlich Sonntag, 8. Mai. Innpuls.me schaut morgen vorbei und versorgt Euch dann aktuell mit Infos, Bildern und Videos. 

Bei zahlreichen Food Trucks und Ständen vom Ludwigsplatz über den Max-Josefs-Platz spiegelt sich die Vielfalt unterschiedlichster Essenskulturen dieser Welt wider. Alle, die gerne genießen und einmal etwas Neues probieren wollen, sind hier genau richtig. Seit einigen Jahren erleben die rollenden Feinschmecker-Küchen einen wahren Boom. Am heutigen Freitag 6. Mai, und Samstag, 7. Mai, je 11 bis 22 Uhr und Sonntag, 8. Mai, von 11 bis 19 Uhr ist die Schlemmermeile geöffnet.

Von Leberkas-Sushi bis
Aktivkohle-Eis

Die Bandbreite reicht von Leberkas-Sushi, über afrikanische Spezialitäten bis hin zu pechschwarzem Aktivkohle-Eis. Auch für Freunde der vegetarischen oder der veganen Küche ist für Auswahl gesorgt, zudem achten einige Küchen auf die Auswahl regional produzierter Produkte.
Auch für ein Kinderprogramm, unter anderem mit Kinderschminken und Hüpfburg ist ebenso gesorgt. Es gibt auch Livemusik.
Es wird empfohlen, mit dem Fahrrad in die Innenstadt zu kommen oder die umliegenden Parkplätze und -häuser zu nutzen.

Detaillierte Infos zu den Anbietern gibt es auf der Website des City-Managements www.ro-city.de.
(Quelle: Presseinformation City-Management Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadttipps Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. Mai.

Namenstag haben: Antonia, Britta, Franz, Gundula, Maria Caterina, Markward.

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Sigmund Freud (1856 – war ein bedeutender weltweit bekannter österreichischer Arzt, Psychologe und Religionskritiker. )

–  Christian Morgenstern (1871 –  war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer, der vor allem durch seine komische Lyrik posthum bekannt wurde..)

– George Clooney  (1961 –  ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1678: In Leipzig beschließen 30 Großkaufleute das Errichten einer Börse. Am 30l Mai wird dann bereits mit dem Bau der Alten Handelsbörse begonnen.
  • 1911: Auf Anregung des Odol-Fabrikanten Karl August Lingner wird im Städtischen Ausstellungspalast in Dresden die Internationale Hygiene-Ausstellung eröffnet. Sie dauert bis zum 31. Oktober und ist bis heute die am stärksten besuchte Ausstellung in Dresden.
  • 1994: Die offizielle Eröffnung des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal zwischen Großbritannien und Frankreich erfolgt durch Queen Elisabeth II. und dem damaligen französischen Präsidenten Francois Mitterand.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
In der Nacht könnte es ungemütlich werden

In der Nacht könnte es ungemütlich werden

Rosenheim – Ein warmer Frühlingstag geht langsam zu Ende. Dieses Blütenpracht haben wir heute vor der Zulassungsstelle in Westerndorf St. Peter entdeckt. Dahinter blitzt der Kirchturm hervor.
Noch liegt keine offizielle Unwetterwarnung vor, aber laut Meteorologen könnte es in der Nacht dann in einigen Teilen mit Gewittern und Starkregen ungemütlich werden, dazu zählt auch das Alpenvorland.
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Barrierefreiheit bleibt Thema

Barrierefreiheit bleibt Thema

Rosenheim – Zum 30. Mal findet heuer der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. In Rosenheim wurde dazu am heutigen Donnerstagnachmittag am Ludwigplatz der rote Teppich für Menschen mit Handicap ausgerollt. Es gab Infostände und Sport- und Spielstände. 

roter Teppich am Ludwigsplatz in Rosenheim. Dahinter Rednerpult und einige Menschen

Christine Mayer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rosenheim hatte eine tolle Nachricht mit dabei: Special Olympics wird im Jahr 2023 auch Gast in Rosenheim sein. Dieses sportliche Großevent für Menschen mit geistigem und körperlichen Handicap findet dann in Berlin vom 17. bis 25. Juni statt. Im Vorfeld werden Sportler, Trainer und Betreuer aus der ganzen Welt bei verschiedenen Kommunen Halt machen. Dafür ausgewählt wurde auch die Stadt Rosenheim.
Christine Mayer betonte in ihrer Rede aber auch, dass es in Sachen „Barrierefreiheit“ noch viel zu tun gibt. Das fange schon bei der Schule an. „Für Kinder mit Förderbedarf darf es kein separates Schulsystem geben“, meint sie. Für Menschen, die beispielsweise in Behindertenwerkstätten arbeiteten, fordert sie Mindestlohn.
Speziell für die Stadt Rosenheim wünscht sie sich, dass bei der aufwendigen und kostenintensiven Sanierung des Eisstadions auch an die Rollstuhlfahrer gedacht wird und für sie spezielle Podeste geschaffen werden.
Ein Dauerbrenner ist weiterhin der Pflasterung an Ludwigs- und Max-Josefs-Platz. „Das ist sicher nicht optimal“, weiß auch Rosenheims Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann und sagte zu, dass dieses Thema auf alle Fälle weiterverfolgt und behoben werde.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam, Josefa Staudhammer)

Stellvertretende Landrätin Andrea Rosner wagte sich an den Rollstuhl-Parkour. 

Gang über den roten Teppich mit Blindenstock.

Menschen mit und ohne Behinderung waren bei der Aktion auf dem Ludwigsplatz mit dabei. 

Zum Abschluss noch ein kurzes Video:

Gastbeitrag zum Thema „Handicap“

Gastbeitrag zum Thema „Handicap“

Rosenheim / Bayern / Deutschland Europa – Am heutigen 5. Mai ist Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Bis zum 31. Mai finden dazu bundesweit Aktionen statt. Anlässlich dieses Tages hier nun ein Gastbeitrag von Tom aus Mecklenburg-Vorpommern. Tom ist mit Mitte 30 an Retinitis Pigmentosa erblindet. Außerdem zählt er zu den 15 bis 20 Prozent der Menschen, die als hochsensibel gelten. Dazu hat er uns vor einiger Zeit auch schon ein Interview gegeben. 

Gibt es Unterschiede zwischen Sehenden und Blinden Hochsensiblen?

In welchen Bereichen gibt es denn Unterschiede?
Nun gibt es aktuell leider noch keine wissenschaftlichen Studien zum Thema Blind und Hochsensibel.  Trotz alledem gibt es meiner Meinung nach eine Vielzahl an Unterschieden zwischen Sehenden und Blinden Hochsensiblen. Die Unterschiede finden sich im sensorischen, emotionalen wie auch im kognitiven Bereich.
Da dieses Thema sehr umfangreich ist, werde ich einen wesentlichen Unterschied aus den sensorischen Bereich beschreiben der wohl jedem zuerst einfällt wenn er das Wort „Blind“ liest oder hört. Es geht um das „Sehen“ –  also um das Visuelle und dessen Einfluss auf den Menschen.
Bevor ich auf den Unterschied im Bereich der Hochsensiblität eingehe, wollte ich noch einen Unterschied ansprechen den generell alle „Sehenden“ und „Blinden“ Menschen betrifft und der auf wissenschaflliche Studien beruht und dadurch auch belegt ist. Es ist wohl den wenigsten Menschen bekannt, dass das Sehzentrum (Sehrinde) im Gehirn das normalerweise für das „Sehen“ zuständig ist, bei einem blinden Menschen nicht nutzlos ist, sondern anders genutzt wird. Es wird bei anderen sensorischen Wahrnehmungen wie dem Hören oder Tasten aktiviert.
Nun bestätigt sogar eine Studie, dass es auch bei höheren kognitiven Leistungen wie zum Beispiel der Sprachverarbeitung genutzt wird. Während etwa die normale Sprechgeschwindigkeit bei ca. 5 Silben/Sekunde liegt, können Blinde lernen, beschleunigte synthetische Sprachäußerungen bis zu einer Rate von über 20 Silben/Sekunde zu verstehen. So viel zum generellen Unterschied zwischen allen Sehenden und blinden Menschen.
Nun werde ich versuchen, den Unterschied zwischen „Sehenden“ und „Blinden“ hochsensiblen Menschen aus meiner Sicht zu erläutern. Da der Sinn „Sehen“ ca. 70 Prozent aller Sinneswahrnehmungen einnimmt, ist es daher auch nicht verwunderlich dass dass Sehen auch einen sehr großen Einfluss auf hochsensible Menschen hat. Größtenteils im emotionalen und kognitiven Bereich, aber auch einen kleineren Teil im sensorischen Bereich.
Was ist bei blinden Hochsensiblen nun anders? Davon mal ab gesehen, dass ein blinder Hochsensibler nicht unter einer visuellen Reizüberflutung leiden kann, so unterliegt er auch nicht dem Einfluss des Visuellen, was Geschmack, Geruch, Ertasten, (Berührung),Gedanken und Gefühle an geht. Auch Meinungen, Ansichten und die dadurch getroffenen Entscheidungen, Handlungen beruhen oft auf dem, was man sieht oder gesehen hat. Von all dem bleiben Blinde unberührt. Blinde nehmen daher ihre Umwelt und Menschen realer, bewusster und intensiver wahr. Sie nehmen mehr wahr auf der emotionalen Ebene.
Fakt ist auch, dass Menschen niemals ganz unbeeinflussbar sind und dass jeder Mensch anders ist in seiner Beeinflussbarkeit. Trotz alledem werden viele dieser Beeinflussungen über das Sehen angestoßen oder ausgelöst. Das Sehen stößt Gedanken an, die wiederum Gefühl auslösen können und daraus können Entscheidungen und Handlungen entspringen. Es ist ein Zusammenspiel der sensorischen, emotionalen und kognitiven Bereiche, die ein einem Ablauf stehen, deren Ursprung das Sehen ist.
Dessen ist der blinde Hochsensible nicht ausgesetzt. Daher ist er vorurteilsfreier und weniger beeinflussbar in seinen Gedanken, Gefühlen und Emotionen.
Woher ich das alles weiß ? Weil ich nicht immer blind war, sondern erblindet bin und ich daher auch einige Jahre mit der *Beeinflussung des Visuellen* gelebt habe und daher auch weiß, wie es beeinflussen kann.
Nun hab ich einen klareren und unverfälschteren Blick auf das Leben und ihre Menschen denn ich sehe was IST und nicht was zu SEIN scheint.
Blind zu sein ist keine Last sondern es zeigt dir die Welt aus einer ganz anderen Perspektive und es zeigt dir so manches das du *Sehend* niemals gesehen hättest.
(Quelle: Text: Tom / Beitragsbild: Tom)

Betreuer für Spielmobil gesucht

Betreuer für Spielmobil gesucht

Landkreis -Rosenheim –  In diesem Sommer geht das Spielmobil wieder auf Tour. Die Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim sucht dafür junge Leue, die Lust haben, sich mit Kindern und Jugendliche zu beschäftigen.

Jeweils vier Tage lang wird das Spielmobil die ausgewählten Gemeinden im Landkreis Rosenheim besuchen und vor Ort die Kinder mit Spiel und kreativem Arbeiten beschäftigen. Dafür werden junge Menschen gesucht, die Lust haben, die Aktion als Betreuerin oder als Betreuer zu begleiten. Die Betreuung ist von Montag bis Donnerstag, jeweils von 8.30 Uhr bis 16 Uhr.
Die zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen zu Beginn der Aktion mindestens 16 Jahre alt sein. Weitere Voraussetzungen sind die Teilnahme an dem jeweiligen Vorbereitungstreffen, die Lust mit Kindern zu arbeiten sowie viel Spaß in einem jugendlichen Team zu erleben.
Die Tätigkeiten als Betreuerin oder Betreuer bei der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim können als Praktika angerechnet werden. Darüber hinaus besteht für Berufstätige die Möglichkeit, für die Zeit der Betreuung eine Freistellung vom Arbeitgeber zu erhalten, die nicht auf den Jahresurlaub angerechnet wird. Zudem wird die Mitarbeit mit einer Aufwandsentschädigung belohnt.
Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich zu einem Vorgespräch eingeladen. Telefonisch kann ein Termin vereinbart werden. Weitere Informationen zu der Aktion und der Betreuertätigkeit gibt es bei der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim unter den Telefonnummern 08031/392 2392.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)