Bewährte Doppelspitze will frischen Wind

Bewährte Doppelspitze will frischen Wind

Rosenheim – Die Basisdemokratische Partei Deutschland – kurz „dieBasis“ – stellte jüngst ihre Kandidatinnen für den Stimmkreis Rosenheim Ost für die im nächsten Jahr stattfindenden Landtags- und Bezirkstagswahlen in Bayern auf. Veronika Herwegh (48, links im Beitragsbild) wurde von der Versammlung einstimmig zur Direktkandidatin für den Landtag gewählt. Peggy Galic (46) geht als Direktkandidatin für den Bezirkstag ins Rennen..

Vielen Bürgern im Landkreis Rosenheim sind Herwegh und Galic bereits von Veranstaltungen wie der Mahnwache und Umzügen bekannt. Die anderen werden bis zu den Landtags- und Bezirkstagswahlen noch oft Gelegenheit bekommen, beide an Infoständen und bei anderen Aktionen zu treffen und ihnen Fragen zu stellen. Denn natürlich gibt es bei einer noch recht jungen Partei (Gründung im Sommer 2020) wie „dieBasis“ viel Erklärungsbedarf.
Herwegh: „Wir möchten zeigen, wie es besser geht – mit einem offenen Diskurs in alle Richtungen. Wir sind alle Individuen mit eigenen Denkmustern. Diese werden jedoch durch die Medien stark beeinflusst. Informationen müssen wieder frei fließen dürfen und unabhängig von deren Finanzierung sein. Denn nur so kann Meinung neutral gebildet werden. Die Meinung aller Bürger ist wichtig. Daher werden wir uns immer, nicht nur im Wahlkampf, umhören, was die Bürger im Landkreis bewegt, ob und wo sie selbst etwas bewegen wollen und womit wir sie unterstützen können. Unsere Region ist zu einzigartig um ein „Irgendwo in Deutschland“ zu sein.“

„Mehr kreative Lösungen
und Mitgestalten“

Galic: „Neben vielen Fragen zur Gesundheitsversorgung, zur Bildung unserer Kinder, den respektvollen Umgang mit unseren älteren Mitbürgern und Pflegebedürftigen ist mir auch mehr Mitbestimmung in der Regional- und Landespolitik für jeden Bürger unseres Freistaats ein Herzensanliegen. Wir Bürger sind der Souverän eines Landes und sollten zu jeder Entscheidung gehört und gefragt werden. Daher ist es unabdingbar, die eingestaubten Voraussetzungen für Volksbegehren und Volksentscheide zu vereinfachen. Unsere Demokratie braucht eine Erneuerung. Warum soll der Bürger keinen Einfluss auf die Landesfinanzen haben? Warum soll der Bürger nicht mitentscheiden, was mit seinen Steuergeldern passiert? Natürlich bedingt mehr Mitbestimmung auch mehr Verantwortung für sein Land, seine Region und seine Mitmenschen. Aber wer möchte das nicht? Wir wollen und stehen für: Mehr Miteinander, Füreinander und Zusammenhalt, mehr Verantwortung und Mitbestimmung, mehr kreative Lösungen und Mitgestalten.
Wann, wenn nicht jetzt? Denn eines ist gewiss: Für alles gibt es eine Zeit und das Hier und Jetzt ist unsere Zeit.“
(Quelle: Pressemiteilung „dieBasis“ / Beitragsbild: dieBasis)

Historische Namensänderung beim LBV

Historische Namensänderung beim LBV

Hilpoltstein / Bayern – Die Delegiertenversammlung des LBV hat auf ihrem jährlichen Treffen eine historische Namensänderung des ältesten bayerischen Naturschutzverbands beschlossen. 83 Jahre nachdem der 1909 gegründete Verein in Landesbund für Vogelschutz umbenannt wurde, steht die Abkürzung LBV ab sofort für „Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern“. „Mit dieser Namensergänzung soll nicht länger ein seit Jahrzehnten wichtiger Bestandteil der täglichen LBV-Arbeit in unserem Verbandsnamen ausgeschlossen werden“, erklärt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

„Der Vogelschutz wird für immer eine wichtige Kernaufgabe unserer Tätigkeiten bleiben, doch der Einsatz des LBV zeigt sich in allen Bereichen des Naturschutzes“, so Schäffer weiter. Mit einer sehr großen Mehrheit beschloss das höchste LBV-Gremium die Satzungsänderung seiner vereinsrechtlichen Bezeichnung und damit eine Anpassung im Vereinsregister. „Die neue Langversion unseres Namens umfasst nun endlich unsere Faszination für Vögel und Natur und zeigt auf einen Blick, wer der LBV ist und was wir tun“, freut sich der LBV-Vorsitzende.

LBV setzt sich für
intakte Natur ein

Mit dieser Ergänzung trägt der LBV einer Entwicklung Rechnung, die bereits der ehemalige Vorsitzende Ludwig Sothmann mit seinem Amtsantritt 1978 angestoßen hatte. Er hatte damals den zusätzlichen Fokus des Verbands neben den Vögeln auch auf den Arten- und Biotopschutz ausgerichtet. Auch 2022 ist der LBV erneut gewachsen und zählt aktuell 115.000 Unterstützende, wobei sich mehrere tausend ehrenamtlich Aktive im Freistaat für die Vögel und die Natur in Bayern vor Ort engagieren. „Der LBV wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, gemeinsam mit anderen Lösungen für die große Zwillingskrise aus Klimawandel und Artensterben zu entwickeln. In einer Zeit, in der einige unter dem Vorwand der Auswirkungen des Ukraine-Krieges versuchen den Naturschutz zurückzudrängen, ist der Einsatz des LBV für eine intakte und reizvolle Natur für die Menschen besonders wichtig“, so der wiedergewählte LBV-Vorsitzende.

„Der LBV ist ein
bedeutender Initiator“

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte: „Der LBV ist einer unserer starken Partner. Der LBV ist ein bedeutender Initiator, Motor und eine zentrale Anlaufstelle für Naturschutz und Umweltbildung im Freistaat. Zusammen wollen wir große Ziele erreichen: von der Bewahrung der Artenvielfalt bis zum klimaneutralen Bayern. Auch beim Schutz der Streuobstwiesen arbeiten wir Hand in Hand. Ich danke dem LBV und seinen vielen ehrenamtlichen Mitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung. Herzlichen Glückwunsch dem Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer sowie seinem Stellvertreter Hartwig Brönner zur Wiederwahl, dem gesamten Vorstand zur Wieder- und Neuwahl und Gratulation zur wegweisenden Erweiterung des Namens.“

Auch Neuwahlen standen
auf dem Programm

Der bisherige LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer wurde in Amberg von den rund 220 LBV-Delegierten mit 97,8 Prozent der Stimmen für eine dritte Amtszeit bestätigt. „Ich bedanke mich für das Privileg, auch in Zukunft an der Spitze dieses großartigen Verbandes stehen zu dürfen“, so Schäffer. Auch sein Stellvertreter Hartwig Brönner (Main-Spessart) wurde erneut ins Amt gewählt, genauso wie Schatzmeister Michael Scharl (Amberg), Schriftführer Frank Reißenweber (Coburg) und Dr. Rolf Helfrich (Bamberg) als Beisitzer. Neue Mitglieder im Vorstand sind Doris Thurau (Garmisch-Partenkirchen) und Ursula Schmidt-Hoensdorf (Erding). Dr. Irene Frey-Mann (München) und der langjährige Schriftführer Hans-Joachim Fünfstück (Garmisch-Partenkirchen) waren nicht mehr zur Wahl angetreten. Norbert Schäffer würdigte ihr Engagement mit den Worten: „Irene Frey-Mann hat in ihren acht Jahren im LBV-Vorstand und in ihren 19 Jahren als Kreisgruppenvorsitzende in München vor allem auch dem wichtigen Thema Stadtnatur innerhalb des LBV hohe Aufmerksamkeit verschafft. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Während der 20 Jahre als Landesvorstandsmitglied hat Hans-Jochen Fünfstück vor allem sein fundiertes Wissen über unsere heimische Vogelwelt eingebracht und hierdurch deutliche Akzente gesetzt.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feuerwehr trainiert Ernstfall

Feuerwehr trainiert Ernstfall

Chieming / Landkreis Traunstein –  Die Aktiven der Feuerwehr Chieming haben im Gewerbegebiet eine Großübung bei der Firma Oldenburg Kunststofftechnik ausgearbeitet, die am vergangenen Samstagvormittag mit knapp einhundert Einsatzkräften durchgeführt wurde. Dabei wurde unter anderem eine 140.000 Liter fassende Löschwasserzisterne angezapft, die im Brandfall neben dem Hydrantennetz als Wasserreserve zur Verfügung steht.

Feuer marsch auf den simulierten Brand in der Gewerbehalle

Feuer marsch bei der Großübung der Feuerwehr in einem Gewerbegebiet. Foto: Hubert Hubmaier

Vergangenen Samstagmorgen löste um 9 Uhr die automatische Brandmeldeanlage in einer Industriehalle der Firma Oldenburger in Egerer aus und führte zunächst zu einer Alarmierung der Feuerwehr Chieming. Dies bildete den Startschuss einer Großübung, die zusammen mit mehreren Nachbarfeuerwehren durchgeführt wurde. Gerade die Größe der Industriehalle aber auch die darin befindliche Brandlast, stellte dabei eine besondere Herausforderung dar. Einen weiteren Schwerpunkt legten die Verantwortlichen auf die Organisation, der vielen alarmierten Kräfte.

Zunächst unklare Lage
am Brandort

Bereits wenige Minuten nach Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „ausgelöste Brandmeldeanlage“ trafen die Chieminger Floriansjünger mit einem Führungsfahrzeug sowie dem ersten Löschgruppenfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Wie bei einem Ernstfall auch, wurde in dieser Übung die zunächst unklare Lage am Brandort angenommen. Gerade am Anfang eines jeden Einsatzes sind insbesondere die Führungskräfte gefordert, sich schnell einen Überblick zu verschaffen. „Eine sorgfältige und umfassende Erkundung des großen Objekts war für mich am Anfang ganz besonders wichtig, um anschließend gezielt die nötigen Maßnahmen ableiten zu können“, resümierte Chiemings Kommandant und Einsatzleiter Martin Hölzle.
Der „Brandleider“, Geschäftsführer Michael Oldenburg, konnte dem Einsatzleiter beispielsweise darüber Informationen liefern, dass sich fünf vermisste Personen noch in dem Brandobjekt befinden mussten. Zudem stand bereits früh fest, dass der Brand in einem Heizungs- und Technikraum ausgebrochen war. Auf Grund der erkundeten Erkenntnisse, entschied der Einsatzleiter, Großalarm auszulösen und zahlreiche Löschmannschaften rund um Chieming nachzufordern.

Rund 100 Einsatzkräfte 
machten bei der Übung mit

Bereits während sich die nachalarmierten Kräfte auf den Weg zum Schadensort machten, starteten die ersten Atemschutztrupps der Feuerwehr Chieming zur Personenrettung in den stark verrauchten Bereich der Halle. Nur kurze Zeit später trafen die elf nachalarmierten Fahrzeuge mit rund 100 Einsatzkräften der Feuerwehren Chieming, Erlstätt, Ising, Nußdorf, Seebruck, Traunreut und Traunstein am Bereitstellungsplatz ein und erhielten ihre Einsatzaufträge.
Die Traunsteiner und Traunreuter Kameraden bezogen mit ihren Drehleitern auf beiden Seiten des Gebäudes Stellung, um mit Wasserwerfern von oben eine sogenannte Riegelstellung an der Brandschutzmauer einzurichten. Die Führungsfahrzeuge aus Erlstätt und Traunstein wurden zur Koordination der Einsatzabschnitte „Ost“ und „West“ eingesetzt. Weitere Einsatzkräfte übernahmen beispielsweise die Errichtung der Wasserversorgung und halfen unter schwerem Atemschutz bei der Menschenrettung sowie der Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes. Die fünf vermissten Personen wurden zügig aufgefunden und konnten anschließend schnell gerettet werden. Somit galt es im weiteren Verlauf, sich auf die Brandbekämpfung zu fokussieren.

Übungsdrehbuch sah 
Vollbrand vor

Das Übungsdrehbuch sah zudem vor, dass ein baulicher Brandabschnitt im Vollbrand stand. Die Verantwortlichen wollten sehen, in welchem Umfang die Löschwasserzisterne ausreichend Wasser liefert, um die Drehleitern sowie die eingesetzten Wasserwerfer zu versorgen. Dabei sammelten sie auch Erkenntnisse darüber, ob die Drücke der Feuerwehrpumpen ausreichen, damit man einen effektiven Löschangriff durchführen kann.
„Wir wollten einfach wissen, ob die Vorbereitungen bei möglichen Ernstfällen ausreichen oder ob wir noch etwas verbessern können“, so Martin Hölzle. Sein Fazit, „Der Test verlief für uns zufriedenstellend und daher können wir davon ausgehen, dass die Wasserversorgung in der ersten Einsatzphase für die Brandbekämpfung auch im größeren Umfang gewährleistet ist“.
Nach etwa zwei Stunden waren alle Maßnahmen durchgeführt und die Tests zur Wasserversorgung abgeschlossen, so dass die Einsatzleitung das Übungsende durchgeben konnte. Bei der Übungsnachbesprechung skizzierte Kommandant Martin Hölzle Abläufe nochmals für alle Beteiligten auf dankte insbesondere dem Betriebsleiter dafür, dass die Feuerwehr die Gebäude zum Üben nutzen konnte.
In das gleiche Horn hat auch Kreisbrandmeister Albert Rieder geblasen, der als Übungsbeobachter vor Ort war. „Ich freue mich unheimlich darüber, dass sich an der ersten Großübung nach der fast drei Jahren Corona-Zwangspause so viele Feuerwehrkräfte beteiligt haben“, so seine Worte an die Teilnehmer der Einsatzübung. Den Abschuss bildete eine gemeinsame Brotzeit, die die Firma Oldenburg Kunststoff-Technik spendierte.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Foto: Hubert Hubmaier)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Oktober.

Namenstag haben: Alois, Anton, Armella, Evergisel, Nathan,

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Anna Göldi (1734 – war eine Schweizer Magd und die letzte Frau in Europa, die offiziell wegen Hexerei angeklagt, verurteilt und 1782 einer Hexenhinrichtung zum Opfer fiel.)

– Daniel Swarovski (1862 – war ein österreichischer Glasschleifer, der mit seinem gleichnamigen Unternehmen den heutigen Weltmarktführer für geschliffenes Kristallglas gründete.)

– Christoph Schlingensief (1960  – war ein für seine provokanten Inszenierungen bekannter deutscher Theaterregisseur und Aktionskünstler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1931: Al Capone wird wegen Steuerhinterziehung zu 50.000 Dollar Strafe und elf Jahren Gefängnis verurteilt.
  • 1956: Der Streik um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall beginnt in Schleswig-Holstein. Er dauert in Folge 114 Tage und ist damit der bis heute längste Streik in der Geschichte Deutschlands.
  • 1975: In Island nehmen rund 90 Prozent der Frauen an einem nationalen Frauenstreik teil und legen das Land lahm. Den Frauen geht es um mehr Gleichheit, gerechtere Bezahlung und bessere Kinderbetreuung.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Wertvolle Hochmoore in Rosenheim

Wertvolle Hochmoore in Rosenheim

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Patrick Guderitz ist seit 2018 Gebietsbetreuer für die Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen im Landkreis Rosenheim. Damit ist er einer von insgesamt 70 Gebietsbetreuern in Bayern, die sich um 60 Gebiete kümmern. Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umweltangelegenheiten, Landwirtschaft, räumliche Entwicklung, Natur- und Klimaschutz sowie Mobilität stellte er den Mitgliedern die Arbeit der Gebietsbetreuung vor.
Eine zierliche Moosjungfer. Foto: @Patrick Guderitz
Wie Guderitz sagte, sei sein Arbeitsgebiet die nördlich des Chiemsees gelegene Eiszerfallslandschaft der Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen. Dieses Gebiet sei von herausragender Schönheit, außerordentlich hohem Wert für den Naturschutz und ein Hotspot der Artenvielfalt. Zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten, die auf der Liste der stark gefährdeten Arten stehen, seien hier noch zu finden. Er habe allein 19 vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten entdeckt und das seien nur die, die er kenne. „Ich denke, diese Zahl muss um den Faktor drei erhöht werden.“ Der „heimliche Star“ seines Schutzgebietes sei die Zierliche Moosjungfer (Leucorrhinia caudalis). „Diese Libellenart gibt es nur noch im Bereich der Seenplatte und sie reproduziert sich hier. Sie ist damit die seltenste Libelle in ganz Bayern“, so Guderitz.

„Landkreis Rosenheim verfügt über einen Teil
der wertvollsten Hochmoore in Deutschland“

Der Biotopverbund Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen besteht aus vielen kleinen und größeren Seen. Einige dieser kleinen Seen befinden sich mitten im Wald. Es gibt hier seltene Auwälder, wertvolle Verlandungsvegetation, hochwertige Moore, renaturierte Torfmoose sowie Nass- und Feuchtwiesen, die vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bieten. „Der Landkreis Rosenheim verfügt über einen Teil der wertvollsten Hochmoore in ganz Deutschland“, so Guderitz.
Diesen Lebensraum zu schützen, sei Aufgabe der Gebietsbetreuung. Dazu gehöre zum einen das Monitoring. „Der Mensch schützt, was er kennt“, sagt Guderitz. Darum schauen wir, welche bedrohten Tier- und Pflanzenarten in unserem Gebiet vorkommen und dokumentieren dies. Außerdem sind Gebietsbetreuer Vermittler zwischen dem Naturschutz und den verschiedenen Nutzergruppen. Dazu gehören neben landwirtschaftlichen Themen zum Beispiel im Bereich des Vertragsnaturschutzes auch Fragen der Besucherlenkung und Öffentlichkeitsarbeit.

Immer mehr Besucher bringen
Probleme mit sich

In den vergangenen Jahren ist die Menge der Besucher, die in dem zum großen Teil aus Naturschutzgebieten bestehendem Biotopverbund unterwegs sind, stetig gestiegen. Insbesondere die Uferbereiche der Seen werden in den Sommermonaten von Badenden genutzt. Dabei wird zunehmend auch an Stellen gebadet, die außerhalb der dafür genehmigten Badestellen liegen. Die dadurch entstehenden Schäden sind vor allem am Langbürgner See sichtbar. Neben einer entsprechenden Beschilderung sei es Guderitz vor allem wichtig, mit den Erholungssuchenden zu sprechen. „Ich bin viel draußen unterwegs. 99 Prozent der Leute haben Verständnis, wenn sie wissen warum“, sagt Guderitz. Öffentlichkeitsarbeit in Form von Artikeln in den Medien, Fernsehberichten oder regelmäßigen Führungen sollen weiter sensibilisieren.
Die Trägerschaft für die vom Bayerischen Naturschutzfonds und dem Bezirks Oberbayern gefördert Stelle teilen sich die beiden Landkreise Rosenheim und Traunstein. Beginn der Gebietsbetreuung in Bayern war 1998 ein Pilotprojekt am Ammersee. 2002 wurde die Gebietsbetreuung in Bayern fest installiert.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild, Foto: @Patrick Guderitz)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1957

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1957

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1957. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz in Rosenheim.

Gemütlich ging es da noch zu und die Tauben wurden auch noch großzügig gefüttert. Fast unverändert geblieben ist dagegen die Situation der Gebäude.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Prachtvoller Höhepunkt des Bauernjahres

Prachtvoller Höhepunkt des Bauernjahres

Leonhardspfunzen / Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Der Leonhardiritt ist traditionell der prachtvolle Höhepunkt des Bauernjahres. In Leonhardspfunzen fand am heutigen Sonntagvormittag wieder die größte Prozession zu Ehren des heiligen Ross- und Viehpatron St. Leonhard im Landkreis Rosenheim statt.

Leonhardiritt 2022

Der Leonhardiritt in Leonhardspfunzen hat eine sehr lange Tradition. Erste Aufzeichnungen über diese Veranstaltungen finden sich bereits in alten Schriften aus dem Jahr 1436. Im Jahr 1976 wurde der Leonhardiverein Leonhardspfunzen gegründet, um diese alte Tradition wiederzubeleben.
Der Aufwand dafür ist groß. Die Vorbereitungen beginnen schon viele Monate vor der eigentlichen Veranstaltung.
In der Vergangenheit hat es manchmal auch schon geschneit, wenn es dann an die Segnung der Pferde ging. Aber heuer wurde die traditionsreiche Veranstaltung mit Kaiserwetter gekrönt. Dementsprechend groß war die Resonanz. Über 100 festlich herausgeputzte Pferde, zwei Esel und 18 prachtvolle Gespanne und Motivwagen waren diesmal dabei, viele das erste Mal.
Für die Leonhardspfunzener besteht der Leonhardiritt nicht nur aus dem Leonhardiritt. Für sie beginnen die Feierlichkeiten schon einige Tage vorher mit dem gemeinsamen Binden der Gestecke und Girlanden für die Gespanne des Vereins. Ende des Festprogramms ist am morgigen Montagabend das Kesselfleischessen im Feuerwehrhaus Leonhardsfpunzen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam – Josefa Staudhammer, 1 Foto: re)

Hier viele Fotos vom Leonhardiritt in Leonhardspfunzen für Euch:

Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Weißes Pferd mit Reiter
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Leonhardiritt in Stephanskirchen 2022
Viel los bei der „Nacht der Blauen Wunder“

Viel los bei der „Nacht der Blauen Wunder“

Rosenheim – Zu einem großen Konzertsaal verwandelte sich die Rosenheimer Innenstadt am gestrigen Samstagabend. Die „Nacht der Blauen Wunder“ lockte wieder Hunderte von Musikfans aus Stadt und Landkreis in die Lokale und diese bescherten damit nicht nur sich selbst sondern auch vielen der teilnehmenden Wirte einen gelungenen Abend.

Eintrittsband für die blaue Nacht

Der Weg zur „Nacht der Blauen Wunder“ führte über den Kauf eines orangefarbenen Eintrittsbandes. Wer das am Handgelenk trug, bekam Eintritt zu den Konzerten in den teilnehmen Lokalen in der Rosenheimer Innenstadt. Zehn sollten es eigentlich sein. Aber Corona machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Der Auftritt von „Son Compadre“ in der Historischen Weinlände wurde aufgrund Erkrankung abgesagt. Diese Nachricht kam bei vielen Besuchern aber zu spät an. Deshalb standen immer wieder einige im Laufe des Abends dort etwas enttäuscht vor verschlossenen Türen.
An Alternativen mangelte es aber zum Glück nicht. Auch wenn es aufgrund von Corona noch eine Programmänderung gab: Für das Rizz in der Weinstraße war die Band „RoxxDoxx“ angekündigt. Auch sie mussten aufgrund Erkrankung absagen. Doch in diesem Fall fand sich noch auf die Schnelle adäquater Ersatz in Form der Band „Clayton“. Die Bandmitglieder heizten den Besuchern mit Rock kräftig ein.

Mittlere und ältere Generation
zeigte sich begeistert

Veranstalter der „Nacht der Blauen Wunder war die „Sinnflut Kultur GmbH“. Die ganz Jungen blieben auch diesmal weitestgehend aus. Dafür zeigte sich die mittlere und ältere Generation begeistert. Der Andrang war in vielen der beteiligten Lokalen enorm.
Um alle neun Konzerte erleben zu können, durfte man nirgends zu lange verweilen. Gut vier Stunden dauerte die Veranstaltung. Nach jeder halben Stunde gab es eine halbe Stunde Pause, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, die Lokalität zu wechseln.
Besonders gut kam auch in diesem Jahr wieder der Partybus an – ein alter amerikanischer Schulbus, in dem eine Bar integriert ist.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam – Josefa Staudhammer)
Hier Impressionen vom gestrigen Abend für Euch: 

Zwei Sängerinnen im Cafe Innig

Im Cafè Innig in der Innstraße sorgte die „Blues-Blosn“ mit Soul, Blues und Rock für gute Stimmung. Fotos: Karin Wunsam / Josefa Staudhammer

Blick auf Eingangtüre der Historischen Weinlände

Wegen Erkrankung fiel das Konzert in der Historischen Weinlände aus.

Musiker

Im Rizz sprang die Band „Clayton“ für erkrankte Kollegen ein.

Amerikanischer Schulbus als gelber Partybus in Rosenheim

Der Partybus beförderte die Gäste von einer Lokalität zur anderen. Viele verweilten drinnen bei Cocktails und Musik auch etwas länger. 

Gäste sitzen vor dem Augustiner in Rosenheim

Dank milder Temperaturen konnte man es auch sehr gut im Freien aushalten. Und beim Augustiner hörte man dank offener Fenster trotzdem Musik.

Musikband

Im Valentino gab es mit „Angel Rockabella &  the Rookies“ Rockabilly.

Barkeeper im Parybus

Die Bar im Partybus war gut gefüllt.

Feierstimmung im Partybus

Gute Laune im Partybus.

Musiker im Pirat in Rosenheim

Sugar Daddy spielten im Pirat. 

Musiker  in der Fischküche

Rock made in Bavaria gab es in der Fischküche. 

Projekt 7 im Augustiner.

Musiker im PJs Broadway

Gemütliche Atmosphäre im PJ x Broadway mit S.O.S.

Dichtes Gedränke im Jägerstüberl

Dichtes Gedränge im Jügerstüberl.

Zwei Musiker spielen vor Publikum im Finn Mc Cool`s

Folk, Rock und Pop mit Appolons`s Smile in Finn Mc Cool`s.

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 23. Oktober.

Namenstag haben: Bertrand. Johannes, Severin, Uta, Ute,

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Gertrude Ederle (1906 – war eine US-amerikanische Schwimmerin und die erste Frau, die in 14 Stunden und 32 Minuten den Ärmelkanal durchschwamm (1926).)

– Anita Roddick (1942 – war eine britische Unternehmerin, die mit „The Body Shop“ im Jahr 1976 eines der weltweit größten Kosmetikhandelsunternehmen aufbaute und sich für den Verzicht auf Tierversuche einsetzte.)

– Ryan Reynolds (1976  –  ist ein kanadischer Schauspieler, der u. a. in den Comic-Verfilmungen „Blade: Trinity“, „X-Men Origins: Wolverine“ und „Green Lantern“ spielte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1958: Im französischen Magazin „Spirou“ veröffentlicht der Zeichner Peyo erstmals ein Comic mit den Schlümpfen. Da haben sie aber noch eine Nebenrolle.
  • 1970: Erstmals erreicht ein Landfahrzeug eine Geschwindigkeit von mehr als 1000 Kilometer pro Stunde. In der Großen Salzwüste im US-Bundesstaat Utah setzt Gary Gabelich im Raketenauto „Blue Flame“ diesen Meilenstein in der Geschichte der Technik
  • 1971: Daimer-Benz meldet seine Entwicklung des Airbag als Aufprallschutzvorrichtung für den Insassen eines Kraftfahrzeugs für ein deutsches Patent ein.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Rosenheim, Luftaufnahme, 1954

Rosenheim, Luftaufnahme, 1954

Rosenheim – Heute präsentieren wir Euch in unserer historischen Rubrik mal wieder ein altes Foto, das zeigt, dass auch früher gerne mal dem schönen Schein etwas auf die Sprünge geholfen wurde: Luftaufnahme, Rosenheim, 1954.

Die Aufnahme zeigt die Heilig-Geist-straße in Rosenheim. Die Bergkulisse quasi gleich hinter dem Ende der Stadt entspricht aber leider nicht der Realität. Das ist klar Fotomontage – und wie wir finden für das Jahr 1954 gar nicht mal so schlecht. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Begegnung als Antrieb für die Kunst

Begegnung als Antrieb für die Kunst

Rosenheim – Der Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim ging in diesem Jahr an ein Künstlerpaar. Ausgezeichnet wurden Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl. Die Preisverleihung fand jetzt im feierlichen Rahmen in der Städtischen Galerie Rosenheim statt.

von links Klaus Erika Dietl und Stephanie Müller im Gespräch mit Galerieleiterin Monika Hauser-Mair

Beim Interview mit Galerieleiterin Monika Hauser-Mair (rechts) plauderten Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl ungezwungen über ihr Leben und ihre Kunst.  Fotos: Karin Wunsam

Vielseitig, außergewöhnlich, skurril, jung, erfrischend, experimentell – Die Kunst von Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl lässt sich auf vielerlei Art beschreiben und nur schwer in eine bestimmte Kategorie einordnen. Eines aber ist kennzeichnend: es geht immer um Begegnungen.
Wie wichtig Begegnung und Austausch mit anderen für die beiden ist, wurde auch in dem Interview deutlich, dass Monika Hauser-Mair, Leiterin der Städtischen Galerie Rosenheim, mit den Künstlern bei der Feierstunde führte.
Dabei erfuhren die zahlreich erschienen Gäste sogar, wie sich die beiden im Jahr 2008 bei einer Veranstaltung kennengelernt haben –  er, eher ein ruhiger, besonnener Mensch und sie sehr spontan. „Wir sind sehr gegensätzlich“, erzählte Stephanie Müller lachend. Aber genau dadurch würden sie beide sich so gut ergänzen.
Den künstlerischen Werdegang von Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl skizziere auch Rosenheims Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann in seiner Ansprache: Beide sind in Rosenheim geboren und haben in München studiert. Stefanie Müller studierte an der LMU München Kommunikationswissenschaften, Soziologie und Psychologie und absolvierte ein Aufbaustudium an der Akademie der Bildenden Künste. Klaus Erika Dietl studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München Malerei und Kunsttheorie.
„Aufbauend auf dem Studium entwickelten beide ein vielseitiges Schaffen, das von gesellschaftlicher Relevanz gekennzeichnet ist“, so Daniel Artmann. Bildende Kunst, Performance, Film- und Soundkunst sowie sozialwissenschaftlicher Diskurs würden bei ihnen aufeinandertreffen und damit aufrüttelnd zu Perspektivwechsel einladen.

Trägerin zahlreicher
Stipendien und Preise

Stephanie Müller ist Trägerin zahlreicher Stipendien und Preise, beispielsweise „1 Preis beim Oberbayerischen Förderpreis für angewandte Kunst“ des Bezirks Oberbayern 2010 oder Trägerin des „Förderpreises Musik“ der Stadt München 2015.
Mit ihren Mixed Media-Projekten war Stephanie Müller im Zuge von Stipendien unter anderem in Japan, Belgien, Indonesien, der Türkei und den USA auf Tour.

Blick auf die Gäste

Unter den Gästen waren auch viele Freunde und künstlerische Weggefährten des Künstlerpaares.

Das Streicherensemble des Ignaz-Günther-Gymnasiums

Für die musikalische Umrahmung sorgte höchst professionell das Streicherensemble des Ignaz-Günther-Gymnasiums mit Clara Neidenberger, Isa Mithani, Mayumi Hanusch und Raphael Hanusch.

Klaus Erika Dietl arbeitet in der Bildenden-, als auch in der Film- und Klangkunst. Seit dem Jahr 2012 setzt er sich zunehmend mit dem bewegten Bild auseinander. Sein erster längerer Film mit dem Titel „Das letzte Loch ist der Mund“, ein Kunstfilm zur Sprachstruktur der Lüge im Strafvollzug, wurde im Jahr 2017 im Münchner Lenbachhaus uraufgeführt.
Dietls Filme werden unter anderem im „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin, bei den „Internationalen Kurzfilmtagen“ in Oberhausen und der „dokumenta-Halle“ in Kassel gezeigt.
Zudem erhielten die beiden weitere gemeinsame Preise, wie den 1. Preis für junge, zeitgenössische Kunst des Kunstvereins „AK68“ von Wasserburg am Inn.

Impulse für die Kunst 
auch durch Kinder und Jugendliche

Impulse für ihre Kunst holen sich die beiden sehr gerne auch im Miteinander mit Kindern und Jugendlichen. In den Jahren 2014 und 2016 erarbeiteten sie mit über 70 Schülern des Ignaz-Günther-Gymnasiums und weiteren 25 Kindern der Prinzregentenschule mehrere Kunstaktionen im Rahmen des Projekts „Schule trifft Kunst“.
Besonders öffentlichkeitswirksam war das pädagogisches Kunstprojekt von Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl im Rahmen des Rosenheimer Stadtjubiläums im Jahr 2014. Zentrales Thema war dabei die spielerische Auseinandersetzung der Schüler mit dem allgegenwärtigen Leistungs- und Konsumdruck.
Der Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim ist mit 5000 Euro dotiert. Bei der Überreichung der Auszeichnung an das Künstlerpaar erzählte Daniel Artmann auch, dass Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl im Sommer 2023 bei der Ausstellung „separat waschen – Textile Reflexionen zur Gegenwart“ in der Städtischen Galerie Rosenheim mit zu erleben sind.
Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung höchst professionell von dem Streicherensemble des Ignaz-Günther-Gymnasiums. Nach dem offiziellen Teil bestand noch Gelegenheit, bei geselligem Miteinander mit den Künstlern selbst ins Gespräch zu kommen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Stephanie Müller macht auch Musik mit der Band „Beißpony“. Hier ein Musikvideo auf Youtube:

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Weitere Informationen
Künstlergespräch mit Andreas Kuhnlein

Künstlergespräch mit Andreas Kuhnlein

Prien / Landkreis Rosenheim  – In der Galerie im Alten Rathaus in Prien (Alte Rathausstraße 22, 83209 Prien) ist noch bis Sonntag, 6. November 2022 die Ausstellung „Andreas Kuhnlein – Dem MenschSein auf der Spur“ zu sehen.  Beim Künstlergespräch erläuterte Andreas Kuhnlein rund 80 begeisterten Zuhörern seinen künstlerischen Weg, seine besondere Arbeitsweise und die Hintergründe zu seiner künstlerischen Arbeit.

Kuhnlein zählt zu den bedeutendsten Bildhauern Deutschlands und ist Träger höchster Auszeichnungen. Im August 2022 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein eindrucksvolles Werk, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Bis heute hatte er weit über 200 Einzelausstellungen und unzählige Ausstellungsbeteiligungen weltweit.

Künstlerisches Ausdruck
menschlicher Emotionen

Seine expressiven Figuren offenbaren den wahren Menschen hinter der Fassade, sind künstlerischer Ausdruck menschlicher Emotionen, die auch an den Betrachtern nicht spurlos vorrübergingen.

Aufgrund großer Nachfrage findet am Sonntag, 30. Oktober 2022, um 15 Uhr ein weiteres Künstlergespräch in der Galerie im Alten Rathaus statt. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich. Der Ausstellungsflyer „Andreas Kuhnlein – Dem MenschSein auf der Spur “ mit Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter www.galerie-prien.de erhältlich.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter Telefon 08051 / 92928.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH)