Ergebnisse der Elternbefragung des Kreisjugendamtes Rosenheim sind da

Ergebnisse der Elternbefragung des Kreisjugendamtes Rosenheim sind da

Rosenheim – „Angebote für Familien müssen bekannter werden“- das ist ein Ergebnis der Elternbefragung des Kreisjugendamtes Rosenheim. 

Jugendamtsleiterin Sabine Stelzmann fasst die Ergebnisse der Elternbefragung zusammen: „Es gibt im Landkreis Rosenheim vielfältige Familienbildungsangebote. Diese sind aber noch zu wenig abgestimmt und im Landkreis ungleich verteilt. Die Umfrage macht deutlich, wie wichtig es ist, diese Angebote in einem „Netzwerk Familie“ zu koordinieren. Die Stärkung lokaler Strukturen und Kooperationen ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Dafür werden wir ab 2026 in Zusammenarbeit mit lokalen Trägern Familienstützpunkte im Landkreis einrichten“.

Grafik zur Auswertung der Elternbefragung. Copyright Landratsamt Rosenheim

Grafik zur Elternbefragung 2024 des Landratsamt Rosenheim. Grafik: Landratsamt Rosenheim

Die Elternumfrage zeigt: 27 Prozent der Teilnehmer haben bereits Angebote der Eltern- und Familienbildung genutzt. Damit gemeint sind Angebote wie Elternkurse, Eltern-Kind-Gruppen oder Elterncafés. Grundsätzlich stehen diese allen Familien und werdenden Eltern offen. Anbieter sind unter anderem Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Vereine oder auch engagierte Einzelpersonen. Auf die Frage, weshalb sie solche Angebote noch nicht nutzen, antworteten fast zwei Drittel der Eltern, dass sie keine Informationen darüber haben.
„Viele Familien wissen gar nicht, wie sie Termine und Angebote finden. Das ist schade, denn Angebote der Familienbildung unterstützen Eltern und Kinder. Sie vermitteln Wissen rund um den Familienalltag und Erziehungsthemen und bieten Möglichkeiten, sich mit anderen Familien zu vernetzen“, erklärt Sabine Stelzmann, Leiterin des Kreisjugendamtes.

Auf die Frage „Zu welchem Themenbereich wünschen Sie sich (mehr) Angebote?“ wurden am häufigsten „Erziehungsthemen“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und „Freizeitgestaltung mit Familien“ genannt. Als gewünschte Veranstaltungsarten schnitten Freizeitangebote, Informationsveranstaltungen und Elternkurse oder Elterntrainings besonders gut ab. Für 68 Prozent der Befragten stand im Vordergrund, dass Fachkräfte ihnen Informationen und Tipps geben. 38 Prozent legten Wert darauf, zu wissen, an wen sie sich bei weiteren Fragen wenden können.

Auch organisatorische Fragen wurden den Eltern gestellt. Für ein Viertel sollte ein Angebot am besten im eigenen Gemeinde-, Markt- oder Stadtgebiet stattfinden. Gut ein Drittel der Befragten wäre auch bereit, Angebote in einer Nachbargemeinde zu besuchen. Über die Hälfte aller Befragten bevorzugt Veranstaltungen, die unter der Woche abends stattfinden. 28 Prozent könnten sich einen Samstagvormittag vorstellen, für 26 Prozent wäre Montag bis Freitag am Nachmittag günstig.

Familienleben kann am besten gelingen, wenn man zusammenhilft. Innerhalb der Familie, aber auch im Ort, in dem man lebt. Und das gilt genauso für die Anbieter von Familienbildung. Deshalb entwickelt die „Koordinierungsstelle Familienbildung“ des Kreisjugendamtes bis zum Herbst 2025 ein Familienbildungskonzept. Ziel ist es die Angebote besser zu vernetzen und stärker an den Bedürfnissen von Familien auszurichten. Eine Grundlage hierfür bilden die Ergebnisse der 2024 vom Landkreis durchgeführten Elternbefragung. Teilgenommen haben 1.736 Eltern aus allen 46 Landkreisgemeinden. Ebenso wurden im Rahmen des Projekts 119 unterschiedliche Einrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Bildungswerke und Volkshochschulen nach ihren Familienbildungsangeboten befragt.

*Über 1700 ausgefüllte Fragebögen“

Mit 1.736 ausgefüllten Fragebögen lag die Teilnahme deutlich über dem statistisch notwendigen Schwellenwert von 1.053 Teilnehmenden. Die Ergebnisse gelten daher als statistisch aussagekräftig, jedoch nicht als repräsentativ. Die Interpretation nahmen vier regionale Arbeitsgruppen vor, die sich aus Fachkräften und Ehrenamtlichen zusammensetzten. Die Katholische Stiftungshochschule München begleitete diesen Prozess wissenschaftlich und steuerte eine Außenperspektive bei.
Weitere Informationen zum Thema Familienbildung sind auf der Homepage des Landratsamtes zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re / Grafik: Landratsamt Rosenheim)

Borna-Virus fordert Menschenleben in Pfaffenhofen an der Ilm

Borna-Virus fordert Menschenleben in Pfaffenhofen an der Ilm

Paffenhofen an der Ilm – In Paffenhofen an der Ilm wurden zwei Infektionen mit dem seltenen, aber lebensbedrohlichen Borna-Virus bestätigt. Eine Person ist verstorben, eine weitere wurde infiziert. 

Seit Einführung der Meldepflicht zum 1. März 2020 sind dem Robert Koch-Institut (RKI) bis zu sieben akute Fälle von BoDV-1 Enzephalitis pro Meldejahr übermittelt worden. Deutschlandweit wurden bislang insgesamt 55 Infektionen registriert. Ursprünglich als Erreger einer Tierseuche bei Pferden, Schafen und anderen Säugetieren bekannt, wurde das Virus erst 2018 als Ursache schwerer Gehirnentzündungen beim Menschen identifiziert.

Das LGL wie auch andere Fachbehörden empfehlen grundsätzlich, den Kontakt zu Spitzmäusen und deren Ausscheidungen zu vermeiden und folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  • Lebende oder tote Spitzmäuse sollten nicht mit bloßen Händen berührt werden. Bei der Entsorgung toter Spitzmäuse sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, weiteres dazu hier.
  • Sollten Spitzmäuse im häuslichen oder Arbeitsumfeld identifiziert werden, gilt es, ihre Nahrungsquelle herauszufinden und sie ihnen zu entziehen. Spitzmäuse akzeptieren z. B. im Außenbereich angebotenes Hunde- oder Katzenfutter. Auch Komposthaufen oder andere Abfälle können durch das reiche Nahrungsangebot an Insekten für Spitzmäuse interessant sein.
  • Generell sollen Orte, an denen ein Kontakt mit den Ausscheidungen von Spitzmäusen auftreten kann, wenn möglich gemieden werden bzw. Arbeiten an solchen Orten, v. a. mit Staubentwicklung (Kehren), sollten nur unter den entsprechenden Hygiene- bzw. Vorsichtsmaßnahmen (s. u.) erfolgen. Dies sind z. B. Straßenböschungen, Steinmauern, Hecken oder generell auch Schuppen und Garagen oder andere für wildlebende Kleintiere zugängliche Gebäudeteile.
  • Spitzmäuse sollten nicht als Haustiere gehalten werden
    (Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Pfaffenhofen an der Ilm)

Virusreservoir für BoDV-1 ist die Feldspitzmaus (Crocidura leucodon). Infizierte Feldspitzmäuse scheiden das Virus unter anderem über Kot, Urin und Speichel aus, ohne selbst zu erkranken. Laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) kann eine Übertragung des Virus nach aktuellem Forschungsstand durch den Kontakt zur Feldspitzmaus und/oder deren Ausscheidungen erfolgen. Der genaue Übertragungsweg von der Feldspitzmaus auf den Menschen ist aber aktuell nicht bekannt. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) kommt BoDV-1 in weiten Teilen Bayerns endemisch in Feldspitzmäusen vor.
Das Gesundheitsamt Pfaffenhofen ist aktuell intensiv damit beschäftigt,  den möglichen Infektionsweg der beiden betroffenen Personen zu klären. Dabei wird eng mit Experten des LGL zusammengearbeitet.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Pfaffenhofen an der Ilm / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Mit Volldampf in die Ferien: Ferienprogramm im Ausstellungszentrum Lokschuppen

Mit Volldampf in die Ferien: Ferienprogramm im Ausstellungszentrum Lokschuppen

Rosenheim – Wer in den Pfingstferien zu Hause bleibt, muss nicht auf Abenteuer verzichten. Das Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim bietet während der Ferienzeit ein umfangreiches Programm rund um die Titanic-Ausstellung.

Gleich zum Ferienstart wartet auf die Besucher ein besonderes Highlight: Am Freitag, 6. Juni, um 15 Uhr führt Jan Eric Hauber, Leihgeber der Ausstellung, durch die filmische Welt der Titanic. Im Fokus steht der Hollywood-Klassiker von James Cameron. Gezeigt werden originale Requisiten und Kostüme aus dem Film, viele davon erstmals öffentlich. Hauber gibt exklusive Einblicke in deren Geschichte, erzählt spannende Anekdoten zur Filmproduktion und präsentiert seltene Stücke aus seiner Sammlung. Die Führung ist für  Besucher ab 10 Jahren geeignet. Tickets sind im Webshop erhältlich.

Während der gesamten Pfingstferien bietet der Lokschuppen ein abwechslungsreiches Programm: Tägliche Führungen, darunter speziell konzipierte Kinderführungen für 5- bis 10-Jährige, machen die Geschichte der Titanic lebendig. Im interaktiven Familienrundgang mit Titanic-Reisetagebuch entdecken Groß und Klein gemeinsam Originalobjekte der Titanic und ihrer Zeit, beeindruckende Passagiergeschichten und immersive Multimedia-Installationen.

Kreative Workshops für Kinder

Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz. In den Titanic-Workshops bauen Kinder eigene Holzschiffe, gestalten Kompasse mit Sonnenuhr oder entwerfen individuelle Kofferanhänger.
Die Angebote fördern technisches und handwerkliches Geschick, laden zum Experimentieren ein und wecken spielerisch historisches Bewusstsein. Das Programm wechselt regelmäßig. Die Teilnahme ist für Kinder ab 7 Jahren empfohlen, jüngere Kinder können gemeinsam mit ihren Eltern mitmachen.
Alle Führungs- und Workshop-Termine sind online unter www.lokschuppen.de einsehbar. Tickets sind erhältlich im Webshop oder an den Ausstellungskassen.
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild © Axel Jusseit)

Bargeld aus Umkleidekabine entwendet

Bargeld aus Umkleidekabine entwendet

Gmund / Landkreis Miesbach – Aus einer Umkleidekabine im Vereinsheim der Sportfreunde Gmund-Dürnbach (Landkreis Miesbach) wurde Bargeld entwendet. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise. 

Zu der Tat kam es bereits am Samstag, 10. Mai, während des Spiels des SG Tegernseer Tal gegen den SC Wörnsmühl. Nach den Angaben der Polizei drang ein bislang unbekannter Täter in die unverschlossene Kabine ein und entwendete Bargeld im hohen dreistelligen Bereich. Im Anschluss konnte er unerkannt das Gelände verlassen. 
Die Polizeiinspektion Bad Wiessee hat die Ermittlungen aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

CSU-Generalsekretär Martin Huber stellt sich Anliegen der Bürgerinitiative „Rott rot(t)iert“

CSU-Generalsekretär Martin Huber stellt sich Anliegen der Bürgerinitiative „Rott rot(t)iert“

Rott / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen eines geplanten Besuchs des Rotter Bierfestes hat sich CSU-Generalsekretär Martin Huber den Fragen und Anliegen der Bürgerinitiative „Rott rot(t)iert“ (Landkreis Rosenheim) gestellt. Dabei ging es um die umstrittene Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge (wir berichteten).

Die Bürgerinitiative hoffte auf neue Impulse aus der CSU-Regierung, um den ihrer Ansicht nach inhumanen Unterbringungsplänen  entgegenzuwirken.
Doch die Enttäuschung sei wieder einmal groß gewesen: „Huber betonte, dass die Bundesregierung seit Tag 1 ihrer Tätigkeit im Bereich Migration aktiv sei und bereits Maßnahmen ergriffen habe. Die Wirkung dieser Maßnahmen werde jedoch erst nach einiger Zeit in den betroffenen Kommunen sichtbar werden. Zudem wies er darauf hin, dass die Regierung keinen Einfluss auf das laufende
Klageverfahren gegen die Unterkunft nehmen könne und das Urteil abzuwarten sei“, so die Bürgerinitiative „Rott rot(t)iert“ in einer aktuellen Pressemitteilung.

Bürgerinitiative lädt Entscheidungsträger zu Selbstversuch ein

Die Bürgerinitiative will aber weiter nicht locker lassen. Mit Blick auf die geplante Unterbringungssituation in dem Objekt Am Eckfeld 10 in Rott am Inn, bei der sechs Personen auf lediglich 11 Quadratmetern untergebracht werden sollen, lud sie Martin Huber sowie weitere Entscheidungsträger – darunter  Staatssekretärin Daniela Ludwig (CSU), Rosenheim Landrat Otto Lederer (CSU) und  Sebastian Friesinger (CSU, MdL) – zu einem Selbstversuch ein. Ziel sei es, für 24 Stunden mit sechs Personen auf nur 11 Quadratmetern zu leben, um den Entscheidungsträgern die extremen Bedingungen vor Augen zu führen, denen traumatisierte Schutzsuchende in der geplanten Unterkunft ausgesetzt sind.
„Wir möchten den Verantwortlichen damit verdeutlichen, welche inhumane Situation sie den Schutzsuchenden zumuten“, erklärte die Bürgerinitiative.

Die Initiative appelliert erneut an die Verantwortlichen, die Pläne für diese Unterkunft nicht weiter zu verfolgen und stattdessen humane Alternativen zu prüfen. Ziel sei es, eine menschenwürdige Unterbringung sicherzustellen und das Leid der Schutzsuchenden zu minimieren.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerinitative „Rott rot(t)iert“ / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Radfahrer bei Verkehrsunfall in Rosenheim schwer verletzt

Radfahrer bei Verkehrsunfall in Rosenheim schwer verletzt

Rosenheim – Kurz nach der Bahnunterführung in der Küpferlingstraße in Rosenheim wurde ein Radfahrer am Montagmorgen (2.6.2025)von einem Auto erfasst. Mit Verdacht auf mehrere Frakturen, Prellungen und Schürfwunden sowie einer Kopfverletzung wurde 60-jährige ins Klinikum Rosenheim gebracht. 

Eine 66-jährige Kolbermoorerin fuhr gegen 8.30 Uhr mit ihrem Auto die Küpferlingstaße in Fahrtrichtung Pürstlingstraße. Ihr kam ein 60-jähriger Fahrradfahrer aus Rosenheim entgegen. Nach der Bahnunterführung wollte die Autofahrerin nach links in Richtung Fürstätt abbiegen. Dabei übersah sie, nach den Angaben der Polizei, den vorfahrtsberechtigten Radler. Dieser stürzte auf die Windschutzscheibe des Autos. Lebensgefahr besteht bei ihm nach ersten medizinischen Angaben nicht.
An beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 2.500 Euro. Gegen die Kolbermoorerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverlethung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Lebensräume schwinden: Schutzmaßnahmen für den Igel

Lebensräume schwinden: Schutzmaßnahmen für den Igel

Rosenheim – Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus), eine der bekanntesten heimischen Säugetierarten, steht zunehmend unter Druck. Obwohl der Igel in Bayern ein vertrauter Anblick in Gärten, Parks und Friedhöfen ist, sind seine Lebensgrundlagen vielerorts bedroht. Die zunehmende Versiegelung von Flächen sowie der Klimawandel gefährden die Art und führen so zu einem Rückgang im Bestand.

Igel sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und haben als Insektenfresser eine wichtige ökologische Funktion. Dennoch sind sie zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Neben dem Einsatz von Pestiziden, der das Nahrungsangebot, insbesondere Insekten, drastisch reduziert, sind auch der Verlust naturnaher Lebensräume durch Bebauung, Versiegelung und pflegeintensive Ziergärten sowie der Zerschneidung von Lebensräumen durch undurchlässige Gartenzäune Gründe für den Rückgang der Igelpopulationen. Aus diesem Grund wird der Braunbrustigel bereits auf der Vorwarnliste der Roten Liste geführt. Auf dieser Vorwarnliste stehen Arten, die noch nicht gefährdet sind, deren Bestand aber durch aktuelle Entwicklungen rückläufig ist.
Durch ihre nachtaktive Lebensweise sind Igel zudem zunehmenden auch durch ungesicherte Teiche oder Lichtschächte, eine hohe Zahl nächtlicher Verkehrsunfälle und gefährliche Gartentechnik wie Mähroboter bedroht. Die Tiere rollen sich bei Gefahr zusammen, statt zu fliehen und können so von den Maschinen verletzt oder getötet werden.
Der Schutz des Igels beginnt im eigenen Garten. Schon mit einfachen Maßnahmen können Gartenbesitzer einen Beitrag leisten:

  •  Laub- und Reisighaufen liegen lassen, um so ein Tagesversteck oder Winterquartier für den Igel zu bieten,
  • Wildblumen, statt Zierrasen zur Förderung der Insektenvielfalt und damit mehr Nahrung für Igel zu gewährleisten,
  • Keine Pestizide oder Schneckenkorn verwenden, da sie nicht nur Schädlinge vergiften, sondern auch Igel,
  • Durchschlupfmöglichkeiten in Gartenzäunen schaffen, um so eine ungestörte Bewegung des Igels zu ermöglichen,
  • Gefahrenquellen absichern mit Ausstiegshilfen an Teichen und Kellerschächten,
  • Igelhäuser als Rückzugsort aufstellen, wenn natürliche Verstecke fehlen,
  • Trinkstellen mit frischem Wasser aufstellen und
  • Mähroboter nur tagsüber verwenden und Rückzugsgebiete im Garten für den Igel natürlich belassen.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt stellt weiterführende Informationen und Publikationen zum Igelschutz auf seiner Webseite zur Verfügung.
Für Fragen steht die Mitarbeiter des Umwelt- und Grünflächenamts zur Verfügung – telefonisch unter 08031 365-1690 oder per E-Mail an umweltamt@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Igel Copyright Stadt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. Juni

Namenstag haben: Hildburg, Johannes, Karl, Klothilde, Morand, Silvia, Sylvia, Sylvie

3 bekannte Geburtstagskinder:

Sven Ottke (1967 – ist ein ehemaliger deutscher Profi-Boxer und langjähriger Weltmeister im Supermittelgewicht.)

– Tony Curtis (1925– war ein bekannter US-amerikanischer Schauspieler.)

Margot Käßmann (1958 – ist eine deutsche Theologin und evangelische Pfarrerin, die bis zu ihrem öffentlich vielbeachteten Rücktritt Landesbischöfin Hannovers und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1929: Dem Zeppelin LZ 126/ZR-3 USS Los Angeles der US-Marine gelingt als erstem Luftschiff das Absetzen und die Aufnahme eines Flugzeuges in der Luft.
  • 1965: Im Rahmen der Mission Gemini 4 absolviert Edward White als erster amerikanischer Astronaut einen Außenbordeinsatz.
  • 1968: Der durch Pop Art bekannt gewordene Künstler Andy Warhol wird in New York von der Frauenrechtlerin Valerie Solanas niedergeschossen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
„Schützt den freien Sonntag“: Aktion am Max-Josefs-Platz in Rosenheim

„Schützt den freien Sonntag“: Aktion am Max-Josefs-Platz in Rosenheim

Rosenheim – Eine Aktion zum Sonntagsschutz fand am Samstag (30.5.2025) auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim statt. Die Sonntagsallianz Rosenheim-Oberbayern machte dabei in Kooperation mit dem DGB Oberbayern und der KAB mit einer Unterschriftenaktion auf den neuen Entwurf des Ladenschlussgesetzes aufmerksam. 

„Die Ausweitung des bisherigen Ladenschlussgesetzes hat schwerwiegende Folgen für die Mitarbeiter im Handel,“ so Maria Laube, DGB Organisationssekretärin in Oberbayern. Das Gesetz ziehe nicht nur eine immense Verschlechterung der Arbeitsbedingungen nach sich, auch die psychischen und körperlichen Belastungen nähmen dadurch stark zu. „Mit noch längeren Öffnungszeiten, einer noch höheren Verfügbarkeit der Kollegen werden die nötigen Ruhephasen stark beeinträchtigt. Ebenso fatal ist die Streichung des freien Sonntages, der fast in Gänze durch das Gesetz beschlossen werden soll,“ kritisiert Laube.
Bei der Unterschriftenaktion in Rosenheim wurden über 200 Unterschriften gesammelt.
(Quelle: Pressemitteilung DGB Region Oberbayern / Beitragsbild: Copyright DGB Region Oberbayern)

Feuerwehr Kammer zieht Bilanz: 30 Einsätze und 4.000 Stunden im Dienst

Feuerwehr Kammer zieht Bilanz: 30 Einsätze und 4.000 Stunden im Dienst

Kammer / Landkreis Traunstein – Die Freiwillige Feuerwehr Kammer berichtete bei ihrer Versammlung von 30 Einsätzen im vergangenen Jahr, darunter fünf Brandeinsätze und mehrere schwere Verkehrsunfälle. Insgesamt leisteten die 70 Aktiven rund 4.000 Stunden, davon 1.000 im Einsatzdienst und 3.000 in Ausbildung, Übungen und Verwaltung.

Zahlreiche Mitglieder nahmen an Fortbildungen teil, unter anderem in den Bereichen Atemschutz, Chemikalienschutz, Brandmeldeanlagen und Motorsägenführung. Zwei Gruppen absolvierten erfolgreich das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“.
Der Frauenanteil unter den Aktiven liegt bei 20 %. Der Kommandant wies auf fehlende getrennte Umkleidemöglichkeiten sowie punktuelle Ausrüstungsmängel hin.
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Traunstein im „Messzug Süd“ wurde fortgesetzt. Auch die Brandschutzerziehung für Kindergarten- und Grundschulkinder war Teil des Jahresprogramms. In der Jugendfeuerwehr sind derzeit sieben Mitglieder aktiv; ein Mitglied wechselte in den aktiven Dienst.
Das Vereinsjahr umfasste die Teilnahme an mehreren örtlichen und regionalen Veranstaltungen, darunter Feuerwehrfeste, der Adventsmarkt und der Empfang der Bayerischen Staatsregierung für Fluthelfer. Ein Weißwurstfrühstück mit dem Radiosender „Bayernwelle Südost“ fand im Feuerwehrhaus statt.
Der Verein zählt aktuell 257 Mitglieder. Künftig sollen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft eingeführt werden.
Für langjährige aktive Dienstzeit wurden Elias Hoiss (25 Jahre aktive Dienstzeit), Martin Lackerschmid (30 Jahre aktive Dienstzeit) und Peter Freutsmiedl (40 Jahre aktive Dienstzeit) mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet.
Unter den Ehrengästen waren Landtagsabgeordneter Konrad Baur, Feuerwehrreferent Andreas Kaiser, Kreisbrandinspektor Martin Schupfner sowie Vertreter der Feuerwehr Traunstein.
(Quelle: Pressemitteilung Freiwillige Feuerwehr Kammer / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Kammer) 

Mit dem BergBus in die Berge

Mit dem BergBus in die Berge

München / Rosenheim – Ab dem 7. Juni startet der Münchner BergBus in seine neue Saison und bringt Wanderfreunde in die Berge. Bis Anfang November fährt der Bus an Wochenenden und Feiertagen auf zwei Linien.

Der Bus fährt an Orte, welche sonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen sind. Die Linie 996 fährt über Pfronten im Ostallgäu bis zur Wieskirche im Landkreis Weilheim-Schongau. Die Linie 396 steuert Bayrischzell, das Leitzachtal und den Ursprungpass im Landkreis Miesbach an und führt weiter nach Thiersee in Tirol. Aktuelle Fahrpläne und weitere Informationen sind auf der Website des MVV unter mvv-auskunft.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fünf Jahre Bartgeier-Wiederansiedlung im Nationalpark Berchtesgaden

Fünf Jahre Bartgeier-Wiederansiedlung im Nationalpark Berchtesgaden

Bayern / Berchdesgaden / Rosenheim – Das gemeinsame Naturschutzprojekt „Bartgeier-Wiederansiedlung“ des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV) und des Nationalparks Berchtesgaden geht 2025 in sein fünftes Jahr. Ziel des Projekts ist es, den in den Alpen ausgerotteten Bartgeier wieder dauerhaft in der Region anzusiedeln und so die Artenvielfalt und natürliche Ökosystemprozesse zu stärken.

Am 27. Mai wurden die beiden jungen Bartgeier-Weibchen „Generl“ und „Luisa“ erfolgreich in einer Felsnische im Klausbachtal ausgewildert. „Luisa“ stammt aus einer Zuchtstation in Österreich, „Generl“ aus dem Zoo Ostrava in Tschechien. Die Vögel sind aktuell noch flugunfähig und werden in den nächsten Wochen ihre Muskulatur trainieren, bevor sie ihre ersten Flüge starten. Insgesamt konnten seit Projektstart 2021 zehn Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert werden.

Ausrottung des Bartgeiers anfang des 20. Jahrhunderts

Der Bartgeier wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Alpenraum ausgerottet, weil er als gefährlich für Vieh und Menschen galt. Dank des Wiederansiedlungsprojekts kehrt der Greifvogelart nun zurück. Die Auswilderung erfolgt so, dass die jungen Vögel ohne menschlichen Kontakt in einer 1.300 Meter hoch gelegenen Felsnische aufwachsen. Dort werden sie über Kameras und einen Live-Stream überwacht, sodass Forscher mögliche Probleme frühzeitig erkennen können.
Bereits ausgewilderte Bartgeier kehren regelmäßig in die Region zurück, und es gibt Hoffnung, dass bald ein Bartgeierküken in Bayern schlüpft, das erste seit mehr als 140 Jahren.
Interessierte können die Entwicklung der beiden Jungvögel „Generl“ und „Luisa“ live über die weltweit einzige Bartgeier-Webcam verfolgen und dank GPS-Sendern sogar ihre Flugrouten auf einer Online-Karte beobachten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)