MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 19. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass bereits in der Antike Seife hergestellt wurde?
Sie bestand aus einfachen natürlichen Zutaten.
Eine alte Erfindung mit großer Bedeutung.

Vielleicht schätzt Du heute einfache Dinge mehr.

Wir wünschen Dir einen klaren Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

 

Berg-Cafè Weiß, Kolbermoor, 1960er

Berg-Cafè Weiß, Kolbermoor, 1960er

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Diesmal präsentieren wir Euch eine Postkarte mit Motiven vom Berg-Café Weiß in Kolbermoor (Landkreis Rosenheim). Zu sehen ist das Ausflugslokal in seiner damaligen Zeit, als solche Häuser noch feste Ziele für den Sonntagsausflug waren.

Das Berg-Café Weiß war über viele Jahre ein beliebter Treffpunkt für Gäste aus Kolbermoor und der gesamten Region. Besonders die Terrasse und die Lage machten das Lokal zu einem klassischen Ziel für eine Pause nach Spaziergängen oder Ausflügen ins Umland. Kaffee, Kuchen und der Blick ins Grüne gehörten damals fest zum Erlebnis dazu.

Die Postkarte zeigt eindrucksvoll die Atmosphäre dieser Zeit: ein Ausflugslokal, das nicht nur Gastronomie war, sondern auch ein Stück Alltagskultur. Hier traf man sich, hier verbrachte man Zeit miteinander – oft ganz ohne Eile, einfach für ein paar entspannte Stunden.

Heute erinnern nur noch alte Aufnahmen und Postkarten an diese besondere Ausflugszeit. Das Berg-Café Weiß steht damit stellvertretend für viele solcher Orte im Landkreis Rosenheim, die das Freizeitleben der 1960er Jahre geprägt haben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Alpenverein München und Oberland knackt die Marke von 200.000 Mitgliedern

Alpenverein München und Oberland knackt die Marke von 200.000 Mitgliedern

Bayern / Rosenheim – Der Alpenverein München & Oberland hat einen neuen Meilenstein erreicht: Mit Julia Ohnesorg aus München konnte die Sektion ihr 200.000stes Mitglied begrüßen. Die 25-Jährige ist erst seit rund eineinhalb Jahren in der bayerischen Landeshauptstadt und möchte künftig verstärkt klettern sowie das Kurs- und Tourenangebot des Vereins nutzen.

Nach Angaben des Vereins spiegelt die junge Alpinistin aktuelle Entwicklungen innerhalb der Mitgliedschaft wider. Der Alpenverein werde zunehmend jünger und weiblicher. Der Frauenanteil liegt derzeit bei 47,3 Prozent, der Anteil der Mitglieder bis 25 Jahre bei 25,8 Prozent. Beide Werte steigen seit Jahren kontinuierlich an.

Das Wachstum des Vereins hält bereits seit Jahrzehnten an. Im Jahr 2000 zählte der Alpenverein München & Oberland 50.000 Mitglieder, 2007 waren es 100.000 und 2014 bereits 150.000. Mit nun 200.000 Mitgliedern zählt der Verein zu den größten Sportvereinen Deutschlands und belegt nach eigenen Angaben Platz vier hinter dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04.

Angebot wächst mit der Mitgliederzahl

Parallel zur Mitgliederentwicklung wurde auch das Angebot ausgebaut. Die Zahl der bewirtschafteten Hütten stieg von 15 auf 17, die der Selbstversorgerhütten von 18 auf 24. Zudem wuchs die Zahl der Erwachsenengruppen von 29 auf 41 sowie die der Jugendgruppen von 15 auf 33.

Der Verein sucht aktuell weitere ehrenamtliche Touren- und Veranstaltungsleiter, sogenannte Alpinguides. Besonders gefragt sind Engagierte für Hochtouren, Alpinklettern sowie Angebote für Kinder und Jugendliche.

Infos und Bewerbungen zur Ausbildung und Tätigkeit als alpinguide sind hier zu finden.
(Quelle: Pressemittteilung Alpenverein München & Oberland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Großkontrolle auf der B13 bei Holzkirchen – Tempoverstöße, Drogenfahrt und stillgelegte Fahrzeuge

Großkontrolle auf der B13 bei Holzkirchen – Tempoverstöße, Drogenfahrt und stillgelegte Fahrzeuge

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Tempoüberschreitungen im dreistelligen Bereich, ein Fahrer unter Drogeneinfluss und mehrere beanstandete Fahrzeuge: Bei einer Großkontrolle auf der B13 hat die Polizei Holzkirchen am Mittwochvormittag (17.6.2026) zahlreiche Verstöße festgestellt. Besonders ein Fall stach dabei deutlich heraus.

Die Polizeiinspektion Holzkirchen hat im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms „Sicherheit auf Landstraßen“ am Mittwochvormittag eine groß angelegte Kontrolle auf der B13 zwischen Holzkirchen und Großhartpenning durchgeführt.
Unterstützt wurden die Beamten dabei von Kräften der Bereitschaftspolizei, der Grenzpolizei Kreuth, der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim sowie der Autobahnpolizeistation Holzkirchen. Im Mittelpunkt der Maßnahme standen Alkohol- und Drogeneinfluss, Ablenkung durch Mobiltelefone sowie die Verkehrstüchtigkeit und Ladungssicherung der Fahrzeuge.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte rund 150 Fahrzeuge. Parallel dazu wurde in beide Fahrtrichtungen die Geschwindigkeit gemessen. Dabei fielen mehrere deutliche Verstöße auf: Ein Fahrer war in einer 30er-Zone mit 80 km/h unterwegs, zwei weitere Fahrzeuge wurden bei erlaubten 70 km/h mit jeweils 100 km/h gemessen.

Deutliche Verstöße bei Kontrolle festgestellt

Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten weitere Verstöße fest – darunter mangelhafte Ladungssicherung sowie die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Zwei Fahrzeuge mussten wegen erheblicher technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen werden.

Ein Fahrer stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Nach einer Blutentnahme wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Ein weiterer Fahrzeugführer war aufgrund einer bestehenden Fahndung zur Überprüfung ausgeschrieben. Insgesamt waren bis zu 50 Einsatzkräfte an der Kontrollaktion beteiligt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Körperliche Auseinandersetzung am Münchner Hauptbahnhof – Passant greift ein

Körperliche Auseinandersetzung am Münchner Hauptbahnhof – Passant greift ein

München – Am Mittwochabend (17.6.2026) ist es am Münchner Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Mann und seiner ehemaligen Lebensgefährtin gekommen. Ein Passant griff ein und verhinderte offenbar eine weitere Eskalation.

Nach Angaben der Bundespolizei gerieten ein 44-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Passau und seine 29-jährige ehemalige Partnerin gegen 17:30 Uhr am Querbahnsteig im Bereich der Gleise 17/18 in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann der Frau eine Flasche mit hochprozentigem Alkohol über den Kopf geschüttet und sie zudem an den Haaren gezogen haben.
Ein 42-jähriger Reisender beobachtete die Situation und ging dazwischen. Er umklammerte den 44-Jährigen von hinten und fixierte ihn an einer Säule. Dabei soll der Mann auch den Helfer attackiert und bedroht haben.

Eine Streife der Sicherheitsdienste der Deutschen Bahn unterstützte anschließend und hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Bundespolizei am Boden fest. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei brachten den Mann zur Dienststelle.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden keine weiteren strafprozessualen Maßnahmen angeordnet. Der 44-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Sowohl die 29-jährige Frau als auch der einschreitende Reisende lehnten eine medizinische Versorgung ab. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen Körperverletzung und Bedrohung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

SEV zwischen Kreuzstraße und Westerham endet: Bahnverkehr startet wieder

SEV zwischen Kreuzstraße und Westerham endet: Bahnverkehr startet wieder

Holzkirchen / Rosenheim – Gute Nachrichten für Pendler im Mangfalltal: Die Bayerische Regiobahn (BRB) nimmt den Bahnverkehr zwischen Kreuzstraße und Westerham zum 29. Juni wieder auf. Damit endet der seit Ende Februar bestehende Schienenersatzverkehr (SEV), der aufgrund eines beschädigten Bahndamms eingerichtet worden war.

Nach Angaben der DB InfraGO AG wurde der betroffene Bahndamm umfassend saniert und das Gleis neu verlegt. Allerdings sind die Bauarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Züge können die Strecke deshalb zunächst nur mit einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern befahren.
Die verbleibenden Arbeiten sollen voraussichtlich während der Sommerferien durchgeführt werden. Anschließend soll die Strecke wieder mit der regulären Geschwindigkeit genutzt werden können.

Die BRB kündigte an, den Streckenabschnitt ab Montag, 29. Juni, mit dem ersten Zug des Tages wieder in Betrieb zu nehmen. Gleichzeitig wird der Schienenersatzverkehr eingestellt. Für Fahrgäste gilt dann wieder der reguläre Fahrplan wie vor der Streckensperrung zu finden unter: BRB.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitrgsbild: Symbolfoto re)

Wenn Bayern schwitzt: 10 Dinge, die wir uns von Tieren gegen die Hitze abschauen können

Wenn Bayern schwitzt: 10 Dinge, die wir uns von Tieren gegen die Hitze abschauen können

Rosenheim / Bayern –  Bayern steht vor heißen Tagen: Heute steigen die Temperaturen bereits auf bis zu 31 Grad, in den kommenden Tagen soll es laut Deutschem Wetterdienst noch deutlich wärmer werden. Für ganz Bayern gilt eine Hitzewarnung. Auch in der Region rund um Rosenheim dürfte die Sonne damit für anhaltend sommerliche Belastung sorgen.

Wenn die Hitze bleibt, wird der Alltag schnell zur Herausforderung – egal ob in der Stadt, am Inn oder im Büro. Tiere zeigen jedoch sehr unterschiedliche Strategien, um mit hohen Temperaturen umzugehen. Einige davon lassen sich erstaunlich gut auf den Menschen übertragen.

🐶 1. Der Hund: Schatten ist Pflicht

Hunde meiden die Mittagssonne konsequent und suchen kühle Plätze.
👉 Tipp:
Mittags keine anstrengenden Aktivitäten planen – der Körper braucht Ruhe.

🦊 2. Der Fuchs: Aktiv, wenn es kühler wird

Viele Wildtiere verlagern ihre Aktivität in die Dämmerung.
👉 Tipp:
Erledigungen früh morgens oder am Abend machen – nicht in der Mittagshitze.

🐦 3. Vögel: Sonne meiden, Schatten nutzen

Vögel suchen gezielt geschützte, kühle Plätze.
👉 Tipp:
Wohnräume konsequent abdunkeln und Hitze draußen halten – besonders tagsüber.

🐱 4. Die Katze: Energiesparmodus
Katzen reduzieren Bewegung bei Hitze auf ein Minimum.
👉 Tipp:
Tempo rausnehmen und unnötige Aktivität vermeiden.

🐜 5. Die Ameise: Arbeit wird angepasst

Ameisen verändern ihre Aktivitätszeiten je nach Temperatur.
👉 Tipp:
Tagesabläufe flexibel gestalten und unangenehme Aufgaben verschieben.

🦋 6. Der Schmetterling: regelmäßig kleine Mengen trinken

Schmetterlinge nehmen kontinuierlich Flüssigkeit auf.
👉 Tipp:
Regelmäßig Wasser trinken – nicht erst bei Durstgefühl.

🐘 7. Der Elefant: gezielte Abkühlung

Elefanten nutzen Wasser und Staub zur Temperaturregulation.
👉 Tipp:
Kalte Duschen, Fußbäder oder nasse Tücher helfen schnell und effektiv.

🐟 8. Fische: im kühlen Element bleiben

Wasser ist ihr natürlicher Rückzugsort.
👉 Tipp:
Abkühlung im See, am Inn oder im Kneippbecken nutzen, wenn möglich.

🦉 9. Die Eule: Leben in der Nacht

Eulen werden erst bei Dunkelheit aktiv.
👉 Tipp:
Abends lüften und Aktivitäten in die kühleren Stunden verlegen.

🐹 10. Das Murmeltier: Rückzug in die Kühle

Murmeltieren entziehen sich der Hitze durch konsequenten Rückzug in kühle Höhlen.
👉 Tipp:
Auch Menschen dürfen sich bei Hitze bewusst Pausen gönnen und Rückzugsorte nutzen – drinnen wie draußen im Schatten.

🌿 Fazit

Ob Aktivität verlagern, Schatten suchen oder bewusst pausieren: Die Natur zeigt viele einfache Wege, mit Hitze umzugehen. Wer seinen Alltag ein wenig anpasst, kommt auch in heißen Tagen rund um Rosenheim und im restlichen Bayern deutlich entspannter durch den Sommer.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: ai generiert)

TH Rosenheim: Studenten messen sich beim Brückenbau-Wettbewerb

TH Rosenheim: Studenten messen sich beim Brückenbau-Wettbewerb

Rosenheim – Nur Holz, Papier und jede Menge Ingenieurskunst: Beim Brückenbau-Wettbewerb der TH Rosenheim traten neun Teams gegeneinander an. Am Ende entschied die Traglast über den Sieg.

Kreativität gepaart mit Wissen: Diese Kombination lag dem Brückenbau-Wettbewerb an der TH Rosenheim zugrunde, an dem neun studentische Teams teilnahmen. Es galt, mit einem selbst gebauten Brückenmodell aus Naturmaterialien eine möglichst hohe Belastung an einem Prüfstand zu erreichen. Ausgerichtet hat den Wettbewerb, der 2004 erstmals stattfand, die Fakultät für Holztechnik und Bau.

Für den Bau der Brücken gab es klare Vorgaben: Sie mussten die Proportionen einer realen Brücke mit einer horizontal verlaufenden Fahrbahn haben, als Material durften nur Buchenholz sowie Papier und Pappe verwendet werden. Erlaubt waren weiterhin Nägel, Schnüre aus Jute und Hanf sowie Leim und Klebstoff. Zudem durften die Brückenmodelle maximal zwei Kilogramm wiegen. Die Besonderheit in diesem Jahr: Jedes Modell musste zerlegbar sein und in eine Transportbox mit den Maßen 50x40x30 Zentimeter passen. Der Aufbau wiederum musste in höchstens drei Minuten möglich sein.

Wissen ergänzt durch Bauchgefühl

„Der Wettbewerb ist vor allem aus zwei Gesichtspunkten eine tolle Sache: Zum einen können die Studierenden ihr theoretisches Wissen aus dem Hörsaal in der Praxis anwenden. Zum anderen entwickeln sie zusammen mit anderen Ideen und machen dabei wertvolle Erfahrungen in der Teamarbeit“, sagt Johann Pravida, Professor an der Fakultät für Holztechnik und Bau und Leiter des Studiengangs Holzbau und Ausbau. Er hat den Wettbewerb zusammen mit Professor Peter Niedermaier, Professor Benno Eierle und Professorin Maren Kohaus organisiert. „Berechnungen sind eine wichtige Grundlage für die Konstruktion der Brücken, aber das Bauchgefühl spielt auch eine Rolle. Man sollte einfach viel ausprobieren“, ergänzt Eierle.

Sieg für Studenten aus dem Studiengang Bauingenieurwesen

Bei der Prüfung war entscheidend, wie viel Traglast eine Brücke im Verhältnis zu ihrem Eigengewicht maximal aufweist, bevor sie bricht. Bei diesem Quotienten hatten vier junge Männer aus dem Studiengang Bauingenieurwesen die Nase vorn. Mit ihrer Brücke „Biegemoment“ ließen Jonathan Beermann, Jan-Philip Grafe, Jannis Grieb und Ferdinand Ötting die Konkurrenz hinter sich. „Wir haben die Brücke eigentlich recht spontan konstruiert. Die Vorgabe mit der Box hat die Sache schon erschwert, weil man kein Modell aus einem Stück mit entsprechender Steifigkeit bauen konnte “, erläutert Ötting. Er und seine Kommilitonen durften sich über 300 Euro als Siegprämie freuen.

Neben den Preisen für die drei stabilsten Konstruktionen wurde auch eine Auszeichnung für die schönste Brücke vergeben. Professorin Maren Kohaus erläuterte die Kriterien für die Vergabe des Designpreises und präsentierte den Sieger in dieser Kategorie: Der Preis ging an das Team „Fuassboi“ bestehend aus Henrik von Dehn, Max Kößler, Tobias von Winter, Leopold Anzill, Lion Sikezdy, Lorenz Mohr, Julian Gauß, Dario Sommer und Vincent Albers. Mit dem „Unboxing-Award“ (bestes Video über den Aufbau der Brücke innerhalb von drei Minuten) ausgezeichnet wurde das Team „Wer nicht lesen kann baut zweimal“ mit dem Modell „Dawinktsie“ der Studenten Julian Früh, Bianca Heimberger, Finn Glauth und Benedict Nordt.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim  / Beitragsbild: Die Teilnehmer des Brückenbau-Wettbewerbs 2026. Copyright Anton Maier)

Spiegelkontakt bei Wasserburg: Polizei sucht nach Fahrerflucht

Spiegelkontakt bei Wasserburg: Polizei sucht nach Fahrerflucht

Wasserburg am Inn / Landkreis Rosenheim – Nach einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht im südlichen Gemeindegebiet von Wasserburg am Inn sucht die Polizeiinspektion Wasserburg nach Zeugen.

Nach Angaben der Polizei war eine 72-jährige Frau aus Edling am Mittwochnachmittag (17.6.2026)  mit ihrem Pkw auf einer Gemeindeverbindungsstraße von Viehhausen in Richtung Edgarten unterwegs.
Dabei sei es nach bisherigen Erkenntnissen zu einem Spiegelkontakt mit einem entgegenkommenden Fahrzeug gekommen. Der Außenspiegel des entgegenkommenden Pkw habe den Fahrerspiegel des Fahrzeugs der 72-Jährigen berührt.

Die Frau gab laut Polizei an, dass das entgegenkommende Fahrzeug zuvor teilweise auf ihre Fahrbahnseite geraten sei. Der Fahrer habe seine Fahrt anschließend in nördlicher Richtung fortgesetzt, ohne anzuhalten. Konkrete Angaben zum flüchtigen Fahrzeug liegen derzeit nicht vor.
Die Polizeiinspektion Wasserburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg zu melden oder die Onlinewache Bayern unter www.polizei.bayern.de/onlinewache zu nutzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild. Symbolfoto re)

BBV fordert nach EU-Entscheidung Klärung bei Pflanzenpatenten

BBV fordert nach EU-Entscheidung Klärung bei Pflanzenpatenten

München – Das Europäische Parlament hat einen neuen Rechtsrahmen für sogenannte neue genomische Techniken (NGT) in der Pflanzenzüchtung beschlossen. Der Bayerische Bauernverband (BBV) begrüßt Teile der Entscheidung, sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf bei den Regelungen zu Patenten auf Pflanzen.

Bei den neuen genomischen Techniken handelt es sich um moderne Züchtungsverfahren, die nach Ansicht ihrer Befürworter die Entwicklung widerstandsfähigerer oder besser an veränderte Umweltbedingungen angepasster Kulturpflanzen erleichtern können.

Was genau sind neue genomische Techniken (NGT)?

Neue genomische Techniken sind moderne Verfahren der Pflanzenzüchtung. Anders als bei der klassischen Züchtung werden dabei gezielt Veränderungen im Erbgut von Pflanzen vorgenommen oder bestimmte genetische Eigenschaften präzise verändert.

Befürworter sehen darin die Möglichkeit, Pflanzen schneller an Herausforderungen wie Trockenheit, Krankheiten oder den Klimawandel anzupassen. Kritiker warnen dagegen vor möglichen Risiken und fordern weiterhin strenge Kontrollen sowie Transparenz für Verbraucher.

Das Europäische Parlament hat nun einen Rechtsrahmen beschlossen, der zwischen zwei Kategorien unterscheidet. Während NGT-2-Pflanzen weiterhin unter die bestehenden Gentechnikvorschriften fallen sollen, ist für NGT-1-Pflanzen ein eigenes Verfahren mit behördlicher Prüfung und Zulassung vorgesehen. Die Diskussion über Patente auf solche Pflanzen sowie die endgültige Ausgestaltung der Regelungen auf europäischer Ebene ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen.

Der BBV bewertet insbesondere die künftig vorgesehene Unterscheidung zwischen Pflanzen der Kategorien NGT-1 und NGT-2 positiv. Nach Angaben des Verbandes sollen NGT-2-Pflanzen weiterhin vollständig unter das bestehende Gentechnikrecht fallen. Für NGT-1-Pflanzen ist dagegen ein eigener Rechtsrahmen mit behördlicher Prüfung, Zulassung und Kennzeichnung bis zum Saatgut vorgesehen.

BBV sieht Patentfrage als zentrale Herausforderung

Kritisch sieht der Verband weiterhin die Möglichkeit der Patentierung von Pflanzen. Nach Angaben des BBV gehört die Ablehnung von Pflanzenpatenten seit Jahren zu den zentralen Forderungen des Verbandes.

„Züchtung ist seit jeher ein zentraler Baustein zur Verbesserung und Anpassung unserer Kulturpflanzen. Neue Züchtungsmethoden können dabei ein weiteres wichtiges Werkzeug sein“, sagt Hermann Greif, Pflanzenbaupräsident des Bayerischen Bauernverbands. „Entscheidend ist jedoch, dass sie nicht zu neuen Abhängigkeiten für Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung führen.“

Mit Blick auf die Patentfrage erklärt Greif: „Patente auf Pflanzen lehnen wir ab. Jetzt gilt es, die bestehenden Regelungen so weiterzuentwickeln, dass Züchterfreiheit und Landwirteprivileg dauerhaft gesichert bleiben und keine zusätzlichen Abhängigkeiten für Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung entstehen.“

Verband kündigt weiteres Engagement an

Der Bayerische Bauernverband kündigte an, sich weiterhin auf europäischer Ebene für Änderungen bei den Patentregelungen einzusetzen.
Hermann Greif betont: „Ziel muss es sein, die Chancen der neuen Züchtungsmethoden zu nutzen und gleichzeitig die Vielfalt in der Pflanzenzüchtung sowie die Unabhängigkeit der bäuerlichen Familienbetriebe dauerhaft zu sichern.“
(Quelle: Bayerischer Bauernverband (BBV) / Beiitragsbild: Symbolfoto re)

ACE sieht Verbesserungsbedarf bei Fahrradstellplätzen am Bahnhof Gars am Inn

ACE sieht Verbesserungsbedarf bei Fahrradstellplätzen am Bahnhof Gars am Inn

Gars am Inn / Mühldorf am Inn – Wie gut können Fahrräder an kleineren Bahnhöfen abgestellt werden? Dieser Frage geht der Auto Club Europa (ACE) derzeit im Rahmen eines bundesweiten Infrastrukturtests nach. Dabei wurde auch der Bahnhof in Gars am Inn überprüft.

Nach Angaben des ACE-Kreisvorstands Chiemseer Land gibt es dort überdachte Fahrradstellplätze. Bewertet wurden unter anderem die Ausstattung der Stellplätze, die Anbindung an den Bahnhof sowie Sicherheitsaspekte.
Der Bahnhof erreichte dabei laut ACE 7,5 von 14 möglichen Punkten und erhielt damit die Bewertung „gut“. Nach Einschätzung des Clubs gibt es jedoch in mehreren Bereichen Verbesserungsmöglichkeiten.

ACE vermisst zusätzliche Angebote

Wie der ACE mitteilt, fehlen am Bahnhof unter anderem abschließbare Fahrradboxen für hochwertige Fahrräder und E-Bikes. Auch Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus seien nicht vorhanden. Darüber hinaus gebe es keine Reparaturstation mit Werkzeug und Luftpumpe.
Weitere Punkte wären nach Angaben des Clubs beispielsweise durch Leihfahrräder oder eine Kameraüberwachung erreicht worden.

„Damit auch in kleineren Orten der Umstieg auf den ÖPNV möglich ist, muss man das Fahrzeug, mit dem man zum Bahnhof kommt, gut und sicher abstellen können. Das gilt nicht nur für einen Pkw, sondern auch für Fahrräder“, so der Vorsitzende des ACE-Kreises Chiemseer Land, Dr. Marc Herzog aus Rosenheim.

Bundesweite Ergebnisse im September

Auch Ursula Hildebrand, Regionalbeauftragte Club und Ehrenamt beim ACE für Südbayern, sieht Verbesserungsbedarf: „Niemand will sein Rad zwischen Unkraut und Müll abstellen – Radabstellanlagen müssen gut beleuchtet, sauber und wettergeschützt sein.“ Weiter erklärte sie: „Und da Fahrräder, speziell auch E-Bikes, durchaus teuer sein können, sind Fahrradboxen dringend notwendig!“

Die bundesweiten Ergebnisse der ACE-Aktion „Fahrrad.Land.Umstieg.“ sollen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September veröffentlicht werden.
(Quelle: Pressemitteilung ACE Auto Club Europa / Beitragsbild: Copyright Hildebrand)

Polizei stoppt 13 Raser bei Geschwindigkeitskontrolle am Neubeurer See

Polizei stoppt 13 Raser bei Geschwindigkeitskontrolle am Neubeurer See

Neubeuern / Landkreis Rosenhiem – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Staatsstraße 2359 zwischen Nußdorf und Neubeuern (Landkreis Rosenheim) hat die Polizeiinspektion Brannenburg am Mittwochnachmittag (17.6.2026)  mehrere Verstöße festgestellt.

Die Messung erfolgte im Bereich des Neubeurer Sees sowie am Ortseingang Neubeuern. Dort ist die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt.
Nach Angaben der Polizei wurde bei der Kontrolle neben der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auch auf Überholvorgänge sowie das allgemeine Verhalten im Straßenverkehr geachtet. Die Strecke gilt demnach als beliebte Route für Motorrad- und Radverkehr.

Innerhalb von rund zweieinhalb Stunden wurden insgesamt 13 Fahrzeugführer angehalten, die nach Polizeiangaben deutlich zu schnell unterwegs waren. Sie müssen mit entsprechenden Bußgeldverfahren rechnen.
Besonders deutlich überschritten wurde die zulässige Geschwindigkeit von einem 52-jährigen Motorradfahrer aus Österreich. Er wurde auf seiner Ducati mit bis zu 133 km/h gemessen. Ihn erwarten laut Polizei ein Bußgeld, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Die Polizeiinspektion Brannenburg teilte mit, dass die Einhaltung der Verkehrsregeln grundsätzlich von den meisten Verkehrsteilnehmern beachtet worden sei.

Gleichzeitig kündigte die Polizei an, auch in den kommenden Monaten verstärkt Kontrollen insbesondere an bekannten Motorradstrecken und Unfallschwerpunkten im Inntal durchzuführen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)