Barocke Sakralmusik in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus – Konzert in Rosenheim am 21. Juni

Barocke Sakralmusik in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus – Konzert in Rosenheim am 21. Juni

Rosenheim – Am Samstag, 21. Juni 2026, findet um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Rosenheim ein Konzert mit Sakralmusik des Barock statt. Das Ensemble Cantus Coeli tritt dabei in einer besonderen Besetzung auf. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Nach Angaben der Veranstalter vereinen sich Cecilia Nyqvist (Sopran), Peter Weber (Trompete), Tom Wagner (Pauken und Schlagwerk) sowie Martin Nyqvist (Orgel) zu einem Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Johann Baptist Georg Neruda.

Auf dem Programm stehen unter anderem Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51, Händels Arie „Let the Bright Seraphim“ aus dem Oratorium Samson sowie Vivaldis „Domine Deus“ aus dem Gloria.

Programm mit Werken von Bach, Händel und Vivaldi

Ergänzt wird das Konzert durch das Trompetenkonzert Es-Dur von Johann Baptist Georg Neruda sowie Orgelwerke von Bach. Auch kammermusikalische und solistische Elemente sind Teil des Abends, darunter Bachs Triosonate G-Dur BWV 530 sowie eine freie Improvisation von Orgel und Schlagwerk zum Abschluss.
Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus am Ludwigsplatz gilt mit ihrer Akustik als geeigneter Rahmen für das Programm mit Werken der Barockzeit.

Unterstützt wird die Veranstaltung nach Angaben der Organisatoren durch den Tonkünstlerverband Süd-Ost-Bayern im Rahmen eines Förderpakets des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
(Quelle: Pressemitteilung Peter Weber / Beitragsbild: re)

Stadtsee, Rosenheim, 1911

Stadtsee, Rosenheim, 1911

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1911. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der ehemalige Rosenheimer Stadtsee, der damals als beliebtes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt genutzt wurde.

Der Rosenheimer Stadtsee wurde im Jahr 1891 vom Verschönerungsverein Rosenheim auf der sogenannten Poschenwiese angelegt. Das Gelände lag direkt neben der städtischen Schwimm- und Badeanstalt, die im Volksmund auch als „Schwimmschule“ bekannt war. Die Anlage war damit eng mit der frühen Entwicklung des heutigen Freibad-Areals verbunden.

Was war der Verschönerungsverein Rosenheim?

Der Verschönerungsverein Rosenheim war eine bürgerschaftliche Initiative aus dem späten 19. Jahrhundert. Ziel des Vereins war es, das Stadtbild zu verschönern und öffentliche Erholungsflächen zu schaffen und zu pflegen.

Dazu gehörte unter anderem die Anlage des Rosenheimer Stadtsees im Jahr 1891. Solche Vereine waren damals in vielen Städten verbreitet, bevor Aufgaben wie Stadtgrün und Freizeitgestaltung später zunehmend von der kommunalen Verwaltung übernommen wurden. Der Rosenheimer Verschönerungsverein trat im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend in den Hintergrund und besteht heute in dieser Form nicht mehr.

Schon damals hatte der künstlich angelegte See eine klare Freizeitfunktion: Im Sommer nutzten die Rosenheimer das Gewässer für Ruderfahrten und Spaziergänge, im Winter wurde die Fläche zur beliebten Eisbahn für Schlittschuhläufer.

Stadt Rosenheim übernimmt Stadtsee 

Im Jahr 1900 übernahm die Stadt Rosenheim den Stadtsee vom Verschönerungsverein, da die Unterhaltungskosten nicht mehr gedeckt werden konnten. Später wurde die Anlage zeitweise verpachtet, blieb aber ein fester Bestandteil des städtischen Freizeitangebots.
Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte der Stadtsee vor allem als Eisfläche weiterhin eine Rolle. Doch der Aufwand für Betrieb und Unterhalt blieb hoch – und schließlich fiel die Entscheidung, das Gewässer aufzugeben.
Im Jahr 1965 wurde der Rosenheimer Stadtsee zugeschüttet und verschwand damit endgültig aus dem Stadtbild. Auf dem Gelände entstand im Anschluss die Erweiterungsfläche des heutigen Freibads, das dort bis heute seinen Platz hat.

So zeigt die historische Aufnahme nicht nur einen idyllischen Sommertag, sondern auch ein Stück verschwundener Rosenheimer Stadtgeschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Trikots im Netz – Risiko bei Fakeshops und Plagiaten steigt

Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Trikots im Netz – Risiko bei Fakeshops und Plagiaten steigt

Bayern – Zur Fußball-Weltmeisterschaft nehmen nach Angaben der Verbraucherzentrale Bayern betrügerische Online-Angebote rund um Fan-Trikots deutlich zu. Besonders im Internet tauchten immer mehr vermeintlich günstige Shops auf, die jedoch kein Original oder im schlimmsten Fall gar keine Ware liefern.

Viele Verbraucher gingen laut Verbraucherzentrale davon aus, dass Produkte im Online-Handel grundsätzlich sicher und EU-Standards entsprechend seien. Gerade bei Direktversand aus Nicht-EU-Staaten sei das jedoch häufig nicht der Fall. Rückgaben, Reklamationen oder Rückerstattungen seien in diesen Fällen oft schwierig oder gar nicht möglich.

Hohe Risiken bei Billigangeboten im Netz

Wie die Verbraucherzentrale Bayern warnt, besteht bei sogenannten Fakeshops das Risiko, dass Kundinnen und Kunden nach der Bezahlung überhaupt keine Ware erhalten. Häufig werde ausschließlich per Vorkasse bezahlt – eine Rückholung des Geldes sei dann in der Regel nicht möglich.

Bei besonders günstigen Angeboten aus dem Nicht-EU-Ausland könne zudem die Gefahr bestehen, dass statt originaler Trikots minderwertige Plagiate geliefert werden. Neben schlechter Qualität könne dabei auch eine mögliche Schadstoffbelastung nicht ausgeschlossen werden, so die Verbraucherzentrale. Auch mit Begriffen wie „authentic“, „Player Version“ oder „Match Version“ werde teilweise mit vermeintlicher Originalität geworben, obwohl es sich um Fälschungen handeln könne.

Werden solche Produkte bei Zollkontrollen entdeckt, würden sie in der Regel vernichtet. In diesen Fällen gingen Besteller leer aus.

Rechte oft schwer durchsetzbar

Nach Angaben der Verbraucherzentrale sind Gewährleistungsansprüche bei vielen dieser Anbieter kaum durchsetzbar. Häufig fehle ein Ansprechpartner innerhalb der EU, was Rückgaben oder Erstattungen zusätzlich erschwere. Verbraucher sollten daher vor dem Kauf prüfen, ob ein Anbieter nachvollziehbare Herstellerangaben und eine EU-basierte Kontaktadresse nennt.

Fakeshop-Finder als Orientierungshilfe

Zur Überprüfung unbekannter Online-Shops empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern den sogenannten Fakeshop-Finder. Das kostenlose Online-Tool bewertet Internetseiten anhand typischer Warnsignale und soll helfen, unseriöse Angebote besser zu erkennen.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherzentrale Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Heuer offenbar viele Gespinstmotten im Landkreis Traunstein – Bäume teilweise stark eingesponnen

Heuer offenbar viele Gespinstmotten im Landkreis Traunstein – Bäume teilweise stark eingesponnen

Traunstein – Im Landkreis Traunstein treten in diesem Jahr offenbar besonders viele Gespinstmotten auf. Das teilte Kreisfachberater Markus Breier mit. Grund dafür sei nach seiner Einschätzung das trocken-warme Frühjahrswetter, das die Entwicklung der Schädlinge begünstigt habe.

Die Raupen fressen laut Breier vor allem an Pfaffenhütchen, Traubenkirschen und teilweise auch an Obstbäumen. Typisch sei dabei ein netzartiges Gespinst, in das sowohl die Fraßbereiche als auch die Ruheplätze eingesponnen werden. In einzelnen Fällen könnten Gehölze dadurch stark geschädigt wirken und beinahe vollständig mit feinen Gespinsten überzogen sein.

Unterschiedliche Entwicklung im Landkreis

Im nördlichen Landkreis hätten sich die Raupen vielerorts bereits zu kleinen weißen Faltern mit schwarzen Punkten entwickelt, die Gespinste seien dort inzwischen leer. Im südlichen Landkreis seien die Tiere aufgrund der späteren Entwicklung teilweise noch aktiv, so Breier. Die betroffenen Gehölze würden sich in der Regel wieder erholen und neu austreiben.

Gespinstmotte – kurz erklärt

Die Gespinstmotte ist ein Schmetterling, dessen Raupen im Frühjahr und Frühsommer an bestimmten Sträuchern und Bäumen fressen. Typisch sind dichte, netzartige Gespinste, in denen die Tiere geschützt leben und fressen. Häufig betroffen sind vor allem Pfaffenhütchen, Traubenkirschen und gelegentlich auch Obstbäume. Die befallenen Gehölze sehen dabei oft stark geschädigt aus, treiben in der Regel aber wieder neu aus. Für Menschen und Tiere sind Gespinstmotten ungefährlich.

Keine Gesundheitsgefahr – aber Verwechslungsgefahr mit Eichenprozessionsspinner

Für Menschen gehe von Gespinstmotten keine Gefahr aus. Auch Vögel fressen zwar einzelne Raupen, kommen jedoch in den dichten Gespinsten nur schwer an sie heran. Besonders bei jungen Obstbäumen könne es sinnvoll sein, die Gespinstnester zu entfernen, damit sich die Pflanzen besser entwickeln.

Wichtig sei die Abgrenzung zum Eichenprozessionsspinner (EPS), der mit den harmlosen Gespinstmotten leicht verwechselt werden könne. Dessen Brennhaare können gesundheitliche Beschwerden auslösen. Der EPS befällt ausschließlich Eichen und bildet Nester, die eng an Stamm und stärkeren Ästen liegen – nicht fein zwischen Zweigen wie bei den Gespinstmotten, so der Kreisfachberater.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Bundespolizei bringt drei gesuchte Männer in die Justizvollzugsanstalt Bernau

Bundespolizei bringt drei gesuchte Männer in die Justizvollzugsanstalt Bernau

Rosenheim / Bernau – Die Bundespolizei hat im Zeitraum von 4. bis 5. Juni 2026 drei Männer nach Kontrollen im Raum Rosenheim in die Justizvollzugsanstalt Bernau gebracht. Das teilte die Bundespolizeidirektion München mit. Bei den Männern handelt es sich um einen Rumänen, einen Guineer und einen Pakistaner. Alle drei waren zuvor über die deutsch-österreichische Grenze eingereist.

Nach Angaben der Bundespolizei wurden die Männer im Zuge von Kontrollen überprüft und anschließend zur Dienststelle in Rosenheim gebracht. Von dort aus erfolgte die Einlieferung in die Haftanstalt. Dort müssen sie nach aktuellem Stand jeweils mehrere Monate verbringen.

Haftbefehl nach Kontrolle am Bahnhof Rosenheim

Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde der 29-jährige rumänische Staatsangehörige am Bahnhof Rosenheim aus einem Regionalzug aus Kufstein kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten einen Haftbefehl fest. Der Mann muss demnach eine fünfmonatige Freiheitsstrafe wegen Diebstahls verbüßen, die bereits im vergangenen Jahr vom Amtsgericht Hannover verhängt worden war.

Geldstrafe nicht bezahlt – Haft in mehreren Verfahren

Der 27-jährige Guineer wurde laut Bundespolizei auf der Inntalautobahn in einem Bus aus Italien kontrolliert. Auch bei ihm ergab die Überprüfung mehrere offene Verfahren. Er musste eine Geldstrafe in Höhe von rund 4.500 Euro begleichen, die vom Amtsgericht Kassel wegen Betrugs verhängt worden war. Da eine Zahlung nicht möglich war, wurde eine Ersatzfreiheitsstrafe von 149 Tagen vollstreckt. Zudem bestand gegen ihn ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, das von der Staatsanwaltschaft Köln geführt wird.

Kontrolle auf der A8: Ersatzfreiheitsstrafe vollstreckt

Ebenfalls auf der A8 stoppte die Bundespolizei einen 49-jährigen pakistanischen Staatsangehörigen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten nach eigenen Angaben fest, dass gegen ihn seit 2022 ein Strafbefehl des Amtsgerichts Mönchengladbach vorlag. Grund war Steuerhehlerei. Die verhängte Geldstrafe in Höhe von rund 6.800 Euro konnte er nicht bezahlen, weshalb er eine Ersatzfreiheitsstrafe von rund fünfeinhalb Monaten antreten musste.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Zwei Autos streifen sich auf Ortsverbindungsstraße bei Warngau – Frontalzusammenstoß knapp verhindert

Zwei Autos streifen sich auf Ortsverbindungsstraße bei Warngau – Frontalzusammenstoß knapp verhindert

Warngau / Landkreis Miesbach – Am 5. Juni 2026 ist es in Warngau (Landkreis Miesbach) auf einer schmalen Ortsverbindungsstraße mit Steigung und Kurvenverlauf zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Nach Angaben der Polizeiinspektion Holzkirchen konnte ein Frontalzusammenstoß nur durch ein Brems- und Ausweichmanöver verhindert werden – dennoch kam es zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge mit erheblichem Sachschaden.

Nach Angaben der Polizei war eine 80-jährige Miesbacherin mit ihrem Toyota in Richtung Kreisstraße MB 10 unterwegs. Gleichzeitig kam ihr ein 39-jähriger Warngauer mit einem Mercedes entgegen.

In einer leichten Linkskurve trafen beide Fahrzeuge aufeinander. Durch das Ausweichmanöver des Mercedes-Fahrers konnte ein direkter Frontalzusammenstoß verhindert werden, so die Polizei. Die Fahrzeuge streiften sich jedoch seitlich und kamen anschließend zum Stillstand.

Hoher Sachschaden, aber keine Verletzten

Wie die Polizei weiter mitteilt, entstand an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden. Der Toyota wurde auf rund 7.500 Euro geschätzt, der Mercedes auf mindestens 5.000 Euro. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Straße rund 90 Minuten gesperrt

Für die Dauer der Bergungs- und Abschlepparbeiten musste die Ortsverbindungsstraße zur MB 10 für etwa 90 Minuten vollständig gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Warngau sicherte die Unfallstelle ab.

Nach Angaben der Polizei wird der Vorfall von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde geprüft. Dabei soll auch die Situation der schmalen und unübersichtlichen Straßenführung bewertet werden. Verkehrsteilnehmer werden in diesem Zusammenhang gebeten, auf solchen Streckenabschnitten besonders vorsichtig zu fahren und ausreichend Abstand zu halten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zweiter Innenstadt-Freitag bringt Musik und Mitmachaktionen in die Rosenheimer Innenstadt

Zweiter Innenstadt-Freitag bringt Musik und Mitmachaktionen in die Rosenheimer Innenstadt

Rosenheim – Der zweite „Innenstadt-Freitag“ (5.6.2026) brachte Musik und Kreativität in die Rosenheimer Innenstadt. Veranstalter war das Rosenheimer Citymanagement in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Innenstadt-Händlern. Hinter der Aktion steht ein bayernweit angelegtes Projekt mehrerer Innenstadt-Initiativen, das über das Jahr verteilt regelmäßig gemeinsame Aktionstage zur Belebung der Innenstädte organisiert.

Das Motto des zweiten Innenstadt-Freitags lautete „Vielfältige Innenstadt“. Zwischen 15 und 20 Uhr gab es in der gesamten Innenstadt verschiedene Programmpunkte und Mitmachaktionen.

Für musikalische Begleitung sorgte die Band „Oansno“, die am Nachmittag durch die Innenstadt zog und an mehreren Stationen Halt machte – unter anderem am Salinplatz, in der Münchener Straße am Rosenpavillon, am Max-Josefs-Platz sowie am Ludwigsplatz. Das Programm wurde von einzelnen Passantinnen und Passanten verfolgt, es kam vereinzelt zu Applaus, Mitsingen und auch spontanen Tanzmomenten.

Musik, Aktionen und unterschiedliche Wahrnehmung

Neben der Musik gab es mehrere kreative Mitmachangebote. Dazu gehörte unter anderem eine Regenbogen-Mosaik-Challenge, bei der Rosenheim gemeinsam mit Städten wie Bad Tölz, Holzkirchen und Geretsried um die größte Straßenmalerei im Regenbogen-Design konkurriert. Ob Rosenheim dabei tatsächlich vorne lag, ist bislang nicht bekannt. Im Mittelpunkt stand weniger der Wettbewerb als der kreative Ansatz der Aktion. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem von einem lokalen LGBTQ+-Verein. Vor allem Familien beteiligten sich an der Straßenmalerei. Neben einem großen Regenbogen entstanden auch weitere farbenfrohe Motive wie Luftballons auf dem Pflaster des Ludwigsplatzes.

Eine weitere Mitmachaktion lief unter dem Motto „Nimm Platz“. Dabei gestalteten Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit Innenstadt-Händlern Stühle, die später im Stadtgebiet verteilt werden sollen und dort zum Verweilen einladen. Die Resonanz auf diese Aktion fiel vor Ort eher unterschiedlich aus.

Viele Händler beteiligten sich zudem mit kleineren Aktionen und Angeboten für ihre Kundschaft.

Zur Belebung der Innenstadt

Insgesamt war am Freitagnachmittag viel  Bewegung in der Innenstadt zu beobachten. Das sommerliche Wetter nutzten viele Menschen für einen Aufenthalt in der Innenstadt oder einen Besuch der Gastronomie im Freien. In welchem Umfang der Besucherandrang konkret auf den Innenstadt-Freitag zurückzuführen ist, lässt sich nicht eindeutig feststellen.

Der Innenstadt-Freitag ist Teil eines bayernweiten Projekts, an dem sich neun Innenstadt-Initiativen aus fünf Landkreisen beteiligen. Von April bis Dezember 2026 finden an insgesamt neun Aktionstagen jeweils am ersten Freitag im Monat Veranstaltungen unter einem gemeinsamen Motto statt, um die Innenstädte zu beleben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Josefa Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 6. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass das Blau von Pfauenfedern durch Lichtbrechung entsteht?
Es ist eine Strukturfarbe – kein Farbstoff.
Farbe entsteht hier durch Physik.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Wir wünschen Dir einen farbenfrohen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

TSV 1860 Rosenheim blickt auf außergewöhnliche Saison zurück – Planungen laufen bereits

TSV 1860 Rosenheim blickt auf außergewöhnliche Saison zurück – Planungen laufen bereits

Rosenheim – Mit zwei Meistertiteln und dem Doppelaufstieg liegt eine außergewöhnliche Saison hinter den Fußballern des TSV 1860 Rosenheim. Während die erste Mannschaft den Sprung in die Bayernliga schaffte, gelang auch der U21 der Aufstieg. Nun laufen bereits die Planungen für die kommende Spielzeit.

Cheftrainer Wolfgang Schellenberg blickt in einer Vereinsmitteilung auf die Saison 2025/2026 zurück und spricht von mehreren Schlüsselmomenten auf dem Weg zum Erfolg.

Von schwierigem Start zur Meisterschaft

Dass beide Teams als Meister aufsteigen würden, galt vor Saisonbeginn keineswegs als wahrscheinlich. Gerade in der Landesliga Südost wurden vor der Rückrunde andere Mannschaften häufig als Favoriten gehandelt.

Die erste Mannschaft entwickelte jedoch insbesondere in der Rückrunde große Konstanz. Mit 14 Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage sicherte sich das Team am Ende Platz eins. Bereits in der Vorrunde gelang es laut Verein nach einem schwierigen Saisonstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen, eine erste Erfolgsserie aufzubauen. Nach einer kurzen Schwächephase folgte noch vor der Winterpause eine Serie von fünf Siegen in Folge.

Auch in der Rückrunde gab es laut Schellenberg entscheidende Momente – darunter längere Siegesserien sowie späte Treffer in den Spielen gegen Hallbergmoos und Grünwald.

Fokus bleibt auf eigenen Talenten

Trotz des sportlichen Erfolgs soll der Schwerpunkt weiterhin auf der Förderung eigener Nachwuchsspieler und Talente aus der Region liegen. Ziel sei es, Spieler aus den eigenen Reihen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig werde es nach Vereinsangaben notwendig sein, die Mannschaft punktuell mit externen Zugängen zu verstärken.

Der Kern der ersten Mannschaft bleibt für die kommende Saison weitgehend zusammen. Verlassen werden das Team lediglich die beiden Innenverteidiger Florian Grundner und Simon Fischer, die künftig für den TSV Wasserburg spielen werden.

Verstärkung aus der eigenen Jugend

Aus dem U19-Bereich rücken mit Christian Dangl, Christoph Hilger, David Ransberger, Lonwabo Mbuyisa, Lukas Köck, Marinus Bauer, Tobi Bensch und Tommy Hieble insgesamt acht Spieler in den Herrenkader auf. Hinzu kommen Aini Merepeza, Zaeem Syed und Deniz Ünal, die bereits in der vergangenen Saison regelmäßig Einsätze bei der ersten Mannschaft erhielten.

Mit der Vorstellung externer Neuzugänge soll laut Verein in den kommenden Tagen begonnen werden. Gesucht werden derzeit vor allem ein Innenverteidiger sowie ein Offensivspieler.
(Quelle: Pressemitteiljung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Hofleiten, Stephanskirchen, 1960er Jahre

Hofleiten, Stephanskirchen, 1960er Jahre

Stephanskirchen – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Hofleiten (Rohrdorfer Straße) in Stephanskirchen. 

Gleich nach der Innbrücke kommt die Rohrdorferstraße – und die ist heutzutage sehr verkehrsreich. In den 1960er Jahren war das noch etwas anders. Zu dieser Zeit war die Straße aber auch noch wesentlich schmäler. Dafür gab es großzügige Gärten auf der Inn-Seite und die dienten zum großen Teil auch in den 1960er Jahren noch der Selbstversorgung der Hofleitner.

Aufgenommen wurde dieses Foto aber aus einem anderen Grund. In den 1960er Jahren gab es in der Hofleiten auch noch eine Fronleichnamsprozession. Die Fenster dazu feierlich mit den typischen roten Tüchern geschmückt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Römerfest in Rosenheim: Lokschuppen bringt das Römische Reich in den Mangfallpark

Römerfest in Rosenheim: Lokschuppen bringt das Römische Reich in den Mangfallpark

Rosenheim – Rosenheim wird im Juni zur Bühne der Antike: Erstmals veranstaltet das Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim gemeinsam mit der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ein großes Römerfest im Mangfallpark. Am 20. und 21. Juni erwartet die Besucher ein Wochenende mit historischem Lagerleben, Schaukämpfen, Handwerksvorführungen und zahlreichen Mitmachangeboten für Familien.

Mehr als 100 Darsteller aus Deutschland, Österreich und Italien geben dabei Einblicke in den Alltag, das Militärwesen und das Handwerk vor rund 2.000 Jahren.
Auf mehreren Aktionsflächen erleben die Besucher zwischen 10 und 17 Uhr authentische Vorführungen und Darstellungen aus der Römerzeit. Gezeigt werden unter anderem Drill- und Formationsübungen römischer Soldaten, Reitervorführungen sowie historische Handwerkskunst. Darüber hinaus können die Gäste zeittypische Gewänder, Schmuck und Ausrüstungsgegenstände aus nächster Nähe kennenlernen.

Mitmachangebote für die ganze Familie

Auch Familien und Kinder kommen auf ihre Kosten. Geplant sind zahlreiche Mitmachangebote, darunter eine „römische Schule“, die jungen Besuchern das Leben in der Antike näherbringt.
Ein besonderer Schwerpunkt des Festes liegt auf dem direkten Austausch mit den Darstellern. Sie vermitteln faktenbasiertes Wissen über die römische Gesellschaft und stehen den Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Geschichte erlebbar machen

Für die Leiterin des Lokschuppens, Dr. Jennifer Morscheiser, ergänzt die Veranstaltung die aktuelle Römer-Ausstellung auf besondere Weise. Sie sagt:
„Bereits in der Römer-Ausstellung zeigen wir, wie bunt und vielfältig das Leben im Römischen Reich war, zum Beispiel durch die vielen Originale zum Anfassen. Mit der Veranstaltung können wir die Vergangenheit noch greifbarer machen. Es soll das Gefühl entstehen, mit einem ‚echten‘ Römer oder einer Römerin in Interaktion zu treten.“

Das Römerfest soll Geschichte nicht nur vermitteln, sondern erlebbar machen. Besucher können in die Welt der Antike eintauchen und einen Eindruck davon gewinnen, wie Menschen im Römischen Reich lebten, arbeiteten und kämpften.

Die wichtigsten Informationen zum Römerfest in Rosenheim

Wann?

  • Samstag, 20. Juni
  • Sonntag, 21. Juni
  • Jeweils von 10 bis 17 Uhr

Wo?

  • Mangfallpark Rosenheim

Eingänge

  • Haupteingang: Rathausstraße 23 (links neben der „Arche“)
  • Nebeneingang: Innstraße (links neben dem Kindergarten Klabautermann)

Eintritt

  • 5 Euro pro Person und Tag (ab 18 Jahren)
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt

Tickets

  • Vorverkauf ab sofort an den Kassen des Ausstellungszentrums Lokschuppen
  • Tageskasse an beiden Eingängen

Wichtiger Hinweis

  • Kartenzahlung ist ausschließlich am Haupteingang möglich

Verpflegung

  • Familienfreundlicher Imbissstand vor Ort
  • Eigene Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden

(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: Die Legionäre der „Legio IX Hispana“ in originalgetreu nachgebildeter Rüstung. Copyright Uwe Herwegh)

Motorradunfall bei Sachrang – 37-jähriger verletzt

Motorradunfall bei Sachrang – 37-jähriger verletzt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Bei Aschau im Chiemgau ist es am Donnerstagnachmittag (4.6.2026)  zu einem Verkehrsunfall mit zwei Motorrädern gekommen. Ein 37-jähriger Fahrer wurde dabei verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 13.50 Uhr auf der Staatsstraße 2093 im Bereich Sachrang. Nach Angaben der Polizei waren drei Motorradfahrer von Österreich kommend in Richtung Aschau unterwegs. Zwei von ihnen setzten zum Überholen eines vorausfahrenden Pkw an. In dieser Situation bremste die vorausfahrende Motorradfahrerin ab.

Der nachfolgende 37-jährige Kradfahrer bemerkte dies offenbar zu spät und stieß mit dem Motorrad zusammen. Er kam anschließend nach links von der Fahrbahn ab und stürzte.

Fahrer verletzt – hoher Sachschaden

Der Mann verletzte sich am Oberkörper und wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Beide beteiligten Motorräder waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beittragsbild: Symbolfoto re)