Erst kracht`s, dann gibt`s Streit auf der Kufsteiner Straße

Erst kracht`s, dann gibt`s Streit auf der Kufsteiner Straße

Rosenheim – Ein Überholmanöver, eine starke Bremsung und ein Zusammenstoß: Auf der Kufsteiner Straße in Rosenheim gerieten ein Radfahrer und ein Autofahrer nach einem Unfall in Streit. Die Polizei ermittelt gegen beide Beteiligten.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim war ein 42-jähriger Radfahrer am Sonntagvormittag (27. September) auf der Kufsteiner Straße in südwestlicher Richtung unterwegs. Hinter ihm fuhr ein 27-jähriger Autofahrer. Noch vor der Unterführung der Staatsstraße 2363 soll der Autofahrer den Radler überholt und anschließend plötzlich stark abgebremst haben.
Der Radfahrer fuhr daraufhin mit seinem Fahrrad auf das Auto auf. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Am Pkw entstand ein Kratzer. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 500 Euro.

Streit über die Schuldfrage

Nach dem Zusammenstoß gerieten die beiden Männer laut Polizei über die Schuldfrage in Streit. Dabei sollen sie sich gegenseitig beleidigt und beschuldigt haben. Eine verständigte Polizeistreife beendete die Auseinandersetzung.
Gegen beide Beteiligten wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet. Außerdem erhält die Führerscheinstelle nach Angaben der Polizei eine Kopie der Anzeige.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 28. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass das Wort „Roboter“ auf das tschechische Wort „robota“ zurückgeht?
Es bedeutet sinngemäß Arbeit oder Frondienst und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch ein Theaterstück weltweit bekannt.

Vielleicht achtest Du heute einmal auf die Geschichten hinter ganz alltäglichen Begriffen.

Wir wünschen Dir einen neugierigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

20 neue Auszubildende sind bei der Sparkasse gestartet

20 neue Auszubildende sind bei der Sparkasse gestartet

Rosenheim – Für 20 junge Menschen hat ein neuer beruflicher Abschnitt begonnen: Sie sind inzwischen mit ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling gestartet. Nach Angaben der Sparkasse wurden damit alle angebotenen Ausbildungsplätze für dieses Jahr besetzt.

Zum Ausbildungsstart gab es mehrere Einführungstage im Kommunikations-Center in Bad Aibling. Dabei lernten die neuen Auszubildenden das Unternehmen, wichtige Ansprechpartner und erste Inhalte ihrer Ausbildung kennen. Auch organisatorische Fragen standen auf dem Programm.
Beim Austausch mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung erhielten die jungen Leute zudem Informationen zu ihren Rechten und Möglichkeiten während der Ausbildung.

Die Ausbildung verbindet die praktische Arbeit in den Geschäftsstellen mit den theoretischen Ausbildungsinhalten. Für die 20 neuen Auszubildenden hat damit der Einstieg in ihren neuen Berufsalltag begonnen.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: Copyright Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

55 Schulranzen für Erstklässler aus Stadt und Landkreis Rosenheim

55 Schulranzen für Erstklässler aus Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Für 55 Kinder aus Stadt und Landkreis Rosenheim beginnt die Schule in diesem Jahr mit einem neuen Schulranzen. Die Aktion Aufwind der Sparkassenstiftung Zukunft stellt Erstklässlern, deren Familien sich die Schulausstattung nicht ohne Weiteres leisten können, kostenlos einen neuen Ranzen samt Zubehör zur Verfügung. Die Aktion gibt es seit 2017.

Ein Schulranzen mit Mäppchen, Turnbeutel und weiterer Ausstattung kann schnell rund 200 Euro kosten. Für Familien mit knappem Budget kann die Anschaffung deshalb eine erhebliche Belastung sein. Die Aktion Aufwind will hier unterstützen und Kindern unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familie einen gut ausgestatteten Start in die Schule ermöglichen.

Hilfe kommt über Tafeln und Aktion für das Leben

Damit die Schulranzen die Familien erreichen, arbeitet die Sparkassenstiftung nach eigenen Angaben mit der Rosenheimer Aktion für das Leben und den regionalen Tafeln zusammen. Über diese Partner werden die Familien erreicht, die die Unterstützung benötigen.
Hintergrund der Aktion ist die Beobachtung, dass finanzielle Not auch den Bildungsweg von Kindern beeinflussen kann. Neben Schulmaterialien können für Familien mit wenig Geld auch Ausgaben für Freizeit, Hobbys oder andere Bereiche des Alltags zu einer Herausforderung werden.

Die Aktion Aufwind konzentriert sich dabei auf einen konkreten Teil der Schulausstattung: 55 Erstklässler aus der Region erhalten in diesem Jahr einen neuen Schulranzen mit Zubehör – und können damit mit einer vollständigen Grundausstattung in ihren ersten Schultag starten.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft / Beitragsbild: Aktion Aufwind /Sparkassenstiftung Zukunft)

Erntemond über Rosenheim: Dieser Vollmond hatte es in sich

Erntemond über Rosenheim: Dieser Vollmond hatte es in sich

Rosenheim – Was für ein Anblick: Am Samstagabend leuchtete der Vollmond besonders hell über Rosenheim. Der sogenannte Erntemond tauchte kurz nach Sonnenuntergang am Horizont auf und schien dabei ungewöhnlich groß. Das Überraschende: Mit einem besonders geringen Abstand zur Erde hatte das gar nicht so viel zu tun. Warum der Mond gerade jetzt so eindrucksvoll erscheint – und welche alten und neuen Bräuche sich um den Erntemond ranken.

Vollmond - Erntemond im September 2026. Foto: Eduard Staudhammer

Mit dem Erntemond verbunden sind einige Rituale. Fotos: Eduard Staudhammer

Der Mond zur Erntezeit

Der Vollmond vom Samstag war in diesem Jahr der Erntemond. So wird traditionell der Vollmond bezeichnet, der der Herbst-Tagundnachtgleiche am nächsten liegt. Die war in diesem Jahr am 23. September – der Vollmond folgte nur drei Tage später.
Der Name kommt nicht von ungefähr. Rund um die Herbst-Tagundnachtgleiche geht der Mond an mehreren Abenden hintereinander nur wenig später auf. Früher bedeutete das zusätzliches natürliches Licht nach Sonnenuntergang – und damit mehr Zeit für die Arbeit auf den Feldern. Die Ernte konnte länger weitergehen, bevor es endgültig dunkel wurde. Im Englischen heißt der Erntemond deshalb „Harvest Moon“.

Warum er am Horizont so groß wirkt

Besonders eindrucksvoll ist dieser Vollmond, wenn er gerade aufgeht. Genau das konnten viele Menschen am Samstagabend beobachten: Im Osten erschien die helle Mondscheibe, während es über der Landschaft noch dämmrig war.
Dabei entsteht ein faszinierender Effekt. Steht der Mond tief am Horizont, hat das Auge zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten – etwa Bäume, Häuser oder Berge. Unser Gehirn nimmt ihn dadurch häufig als deutlich größer wahr als später in der Nacht, wenn er hoch am dunklen Himmel steht. Dieses Phänomen wird Mondtäuschung genannt.

Der Effekt lässt sich sogar selbst ausprobieren: Einfach einen ausgestreckten Finger vor den Mond halten und später in der Nacht noch einmal vergleichen. Obwohl der Mond dann vielen Menschen kleiner erscheint, passt er noch immer hinter denselben Finger.

Gar nicht so nah, wie er aussah

Der Eindruck eines besonders großen Mondes könnte leicht zu der Vermutung führen, dass er der Erde gerade außergewöhnlich nahe war. Das war aber nicht der entscheidende Grund für den imposanten Anblick.
Der Mond bewegt sich nicht auf einer perfekten Kreisbahn um die Erde. Seine Entfernung verändert sich deshalb ständig. Befindet sich ein Vollmond dabei besonders nah an der Erde, wird von einem Supermond gesprochen.

Der September-Vollmond war allerdings kein solcher außergewöhnlicher Erdnahmond. Er befand sich mit rund 379.000 Kilometern in einer für einen Vollmond durchaus normalen Entfernung. Der spektakuläre Eindruck am Samstag entstand vielmehr durch das Zusammenspiel von Mondaufgang, Dämmerung, Landschaft und unserer Wahrnehmung.

Erntemond als Anlass für Rituale

Rund um den Erntemond haben sich außerdem verschiedene Bräuche und Rituale entwickelt. Dabei sollte man zwischen historischen Traditionen und modernen spirituellen Angeboten unterscheiden. Nicht jedes Ritual, das heute dem Erntemond zugeschrieben wird, lässt sich tatsächlich weit in die Vergangenheit zurückverfolgen.

Eine moderne Idee greift beispielsweise die ursprüngliche Bedeutung des Erntemonds auf und überträgt sie auf das eigene Leben: Was ist in den vergangenen Monaten gewachsen? Was ist gelungen? Wofür ist man dankbar? Manche Menschen nehmen den Vollmond deshalb zum Anlass für einen persönlichen Rückblick oder schreiben ihre Gedanken dazu auf.

Andere Rituale stehen für das Loslassen. Auf einen Zettel werden Dinge geschrieben, von denen man sich verabschieden möchte – etwa alte Gewohnheiten oder belastende Gedanken. Der Zettel wird anschließend symbolisch zerrissen oder unter sicheren Bedingungen verbrannt.

Ob man mit solchen Ritualen etwas anfangen kann oder nicht: Der Erntemond hat auch ganz ohne sie eine besondere Geschichte. Sein Name erinnert an eine Zeit, in der das Licht des Mondes ganz praktisch dabei half, die Ernte einzubringen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Eduard Staudhammer)

150 Kilo Müll und 5.200 Zigarettenstummel bei Clean up in Rosenheim gesammelt

150 Kilo Müll und 5.200 Zigarettenstummel bei Clean up in Rosenheim gesammelt

Rosenheim – 41 Rosenheimer haben beim World Clean Up Day Müll gesammelt – und daraus einen kleinen Wettbewerb gemacht. In 13 Teams waren sie rund um Mangfallpark, Mangfall und Inn unterwegs. Am Ende kamen 150 Kilogramm Abfall und 5.200 Zigarettenstummel zusammen.

World Clean Up Day in Rosenheim - 41 Rosenheimer waren mit dabei. Foto: Copyright Clara Fleischmann

Rund 150 Kilogramm Müll wurden bei der Aktion aufgehoben. Fotos: Copyright Clara Fleischmann

Die Aktion der Trashbusters Rosenheim startete um 10.30 Uhr im Mangfallpark Nord. Mit Handschuhen, Eimern und Greifern ausgestattet, machten sich die Teilnehmer auf die Suche nach Müll. Einige fuhren mit dem Fahrrad zum Wertstoffhof, andere suchten gezielt Stellen auf, an denen häufig Zigarettenstummel liegen.

Nach der Arbeit stand ein gemütliches Picknick mit musikalischer Begleitung auf dem Programm. Foto: Copyright Clara Fleischmann

Nach der Arbeit stand ein gemütliches Picknick mit musikalischer Begleitung auf dem Programm. 

Auch kuriose Fundstücke kamen zusammen. Aus der Mangfall wurde unter anderem ein altes Fahrrad gezogen. Bei einem Wettbewerb um den ungewöhnlichsten Fund setzte sich schließlich eine Keramiklampe durch. Weitere Fundstücke waren eine Personenwaage, eine Anhängerkupplung, ein Autoreifen und Flipflops.

Nächster Clean Up im Oktober

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die erfolgreichsten Teams in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Unter anderem ging es um die größte gesammelte Abfallmenge pro Kopf und die meisten Zigarettenstummel.
Nach der Sammelaktion gab es im Mangfallpark ein gemeinsames Picknick. Für Musik sorgte der Tiroler Musiker Han.z.

Der nächste Clean Up der Trashbusters Rosenheim findet am Samstag, 10. Oktober, statt. Treffpunkt ist der Wertstoffhof Rosenheim. Handschuhe, Greifer und Eimer werden zur Verfügung gestellt. Wer mitmachen möchte, kann ohne Anmeldung dazukommen.

Die Trashbusters Rosenheim organisieren nach eigenen Angaben einmal im Monat gemeinsame Müllsammelaktionen im Stadtgebiet. Das Projekt gehört zum gemeinnützigen Verein „Moja kwa Moja – Sei selbst das Projekt e.V.“.
(Quelle: Pressemitteilung Trashbusters Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Co9pyright Clara Fleischmann) 

Molkerei Berchtesgadener Land bleibt bis 2027 Partner der Starbulls

Molkerei Berchtesgadener Land bleibt bis 2027 Partner der Starbulls

Rosenheim – Die Molkerei Berchtesgadener Land verlängert ihre Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim. Die Zusammenarbeit, die seit 2013 besteht, läuft nun mindestens bis 2027 weiter.

Seit 2023 ist die Molkerei als Premium-Partner bei den Starbulls aktiv. Das Unternehmen unterstützt dabei nicht nur die erste Mannschaft, sondern war in der Vergangenheit auch bei Aktionen mit dem Nachwuchs beteiligt. Dazu gehörten unter anderem Milchdrinks bei Turnieren und Schulbesuchen. Auch am Starbulls-Doppeldeckerbus ist die Molkerei als Partner vertreten.

„Die Molkerei Berchtesgadener Land begleitet uns mittlerweile seit mehr als zehn Jahren und ist damit ein wichtiger und verlässlicher Partner der Starbulls. Beide Seiten verbindet eine starke Verwurzelung in unserer Region und der Anspruch, diese aktiv mitzugestalten. Dass wir unsere Zusammenarbeit nun bis 2027 fortsetzen, freut uns deshalb sehr und ist ein starkes Zeichen des gegenseitigen Vertrauens“, erklärt Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim.

Die Molkerei Berchtesgadener Land wurde 1927 in Piding gegründet. Sie verarbeitet die Milch ihrer landwirtschaftlichen Mitgliedsbetriebe zu Milchprodukten und ist seit 1973 auch im Bereich Bio-Milch aktiv.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetiebs GmbH & Co KG / Beitragsbild: Copyright Christoph Sinziinger)

Kreiswehrinspektion Traunstein stellt Weichen für kommende Einsätze

Kreiswehrinspektion Traunstein stellt Weichen für kommende Einsätze

Traunstein – Die Kreisbrandinspektion im Landkreis Traunstein hat bei ihrer jüngsten Besprechung die Erfahrungen aus den größeren Einsätzen des Jahres ausgewertet und zugleich die Planungen für 2027 auf den Weg gebracht. Außerdem gibt es einen Wechsel im Fachbereich Gefahrgut.

Seit dem 1. August ist Martin Pöllner von der Feuerwehr Waging am See neuer Fach-Kreisbrandmeister für Gefahrgut. Er folgt auf Jonas Buchreiter, der den Fachbereich in den vergangenen Jahren betreut hat.
Der Fach-Kreisbrandmeister unterstützt die Feuerwehren und Einsatzleitungen bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern. Dazu gehören beispielsweise Unfälle mit Gefahrguttransporten oder Schadenslagen in Betrieben mit besonderen stofflichen Gefahren. Auch die Weiterentwicklung von Einsatzkonzepten und die Ausbildung gehören zu seinen Aufgaben.

Erfahrungen aus den Bränden fließen in die Planung ein

Ein Schwerpunkt der Besprechung waren die außergewöhnlichen Einsatzlagen des Jahres 2026. Vor allem die Vegetations- und Bergwaldbrände am Saurüsselkopf bei Ruhpolding sowie bei Übersee, Oberwössen, Staudach-Egerndach und Marquartstein stellten die Einsatzkräfte teilweise über mehrere Tage vor besondere Herausforderungen.

Die Kreisbrandinspektion wertet diese Einsätze derzeit systematisch aus. Die beteiligten Feuerwehren können ihre Erfahrungen und Rückmeldungen einbringen. Die Ergebnisse sollen anschließend in die Ausbildung, Einsatzplanung und Ausstattung einfließen.

„Gerade außergewöhnliche und lang andauernde Einsatzlagen liefern uns wichtige Erkenntnisse für die Zukunft. Deshalb ist es entscheidend, Erfahrungen systematisch auszuwerten und daraus konkrete Verbesserungen für Führung, Ausbildung und Ausstattung abzuleiten“, erklärt Kreisbrandrat Christof Grundner.

Mehr Ausbildung für Führungskräfte

Auch die Führungsausbildung soll weiterentwickelt werden. Die bisherigen Übungssamstage sollen künftig stärker für praktische Übungen von Führungskräften genutzt werden. Geplant sind unter anderem gemeinsame Zugübungen und Angebote für Feuerwehren, in denen derzeit keine Zugführer zur Verfügung stehen.
Daneben soll die Ausbildung in der Stabsarbeit auf Landkreisebene ausgebaut werden. Dabei geht es um den Umgang mit größeren und länger andauernden Schadenslagen, bei denen neben der Einsatzleitung auch Lageführung, Kommunikation und Koordination eine wichtige Rolle spielen.

Für 2027 werden derzeit außerdem weitere Lehrgänge und Fortbildungen vorbereitet – von der Basisausbildung bis zu Fachlehrgängen, etwa für Atemschutzgeräteträger und Maschinisten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Mobile Bürgersprechstunde der CSU kommt nach Pfaffing

Mobile Bürgersprechstunde der CSU kommt nach Pfaffing

Edling / Landkreis Rosenheim –  Die CSU im Landkreis Rosenheim veranstaltet am Freitag, 2. Oktober, eine mobile Bürgersprechstunde in Pfaffing (Landkreis Rosenheim). Von 15 bis 17 Uhr können Bürger am Backhaus in Pfaffing(Hauptstraße 15) mit Vertretern der Partei ins Gespräch kommen und Fragen oder Anliegen ansprechen.

Mit dabei ist unter anderem der örtliche Landtagsabgeordnete Wast Friesinger. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können während des gesamten Zeitraums vorbeikommen.
Die mobile Bürgersprechstunde findet regelmäßig an wechselnden Orten im Landkreis Rosenheim statt. Dabei geht es nach Angaben der CSU um Fragen zu aktuellen politischen Themen sowie um konkrete Anliegen aus dem jeweiligen Ort.
Achtung: Ursprünglich sollte die Veranstaltung in Pfaffing stattfinden, wurde aber verlegt.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stadt und Landkreis Rosenheim als „Inklusive Region“ ausgezeichnet

Stadt und Landkreis Rosenheim als „Inklusive Region“ ausgezeichnet

Rosenheim / Landkreis – Stadt und Landkreis Rosenheim sind seit dem 24. September offiziell „Inklusive Region“. Die Auszeichnung wurde im Bayerischen Kultusministerium überreicht. Gewürdigt wird damit die Zusammenarbeit verschiedener schulischer und außerschulischer Akteure, die sich für mehr gemeinsames Lernen und passende Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Förderbedarf einsetzen.

Hinter der Auszeichnung steht ein Netzwerk aus Schulen, Einrichtungen, Vereinen und weiteren Akteuren in der Region. Ziel ist es, inklusive Angebote weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einrichtungen zu stärken.
Der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Daniel Artmann verwies bei der Ernennung auch auf eigene Erfahrungen mit inklusiven Angeboten. Er sagte: „Als Jugendlicher und junger Erwachsener durfte ich im Ehrenamt beim Offenen Treff in der Schießstattstraße selbst erleben, wie bereichernd ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist. Auch mein Sohn Leopold konnte vier Jahre lang in der Kooperationsklasse der Grundschule Erlenau die Selbstverständlichkeit, die Leichtigkeit und die Freude mit seinen Schulkameraden aus der Philip-Neri-Schule erleben.“

Artmann würdigte außerdem die Arbeit der beteiligten Einrichtungen und Ehrenamtlichen: „Mein Dank gilt allen, die dieses starke Netzwerk in unserer Region tagtäglich mit Leben füllen – den Schulen, den Einrichtungen, den Vereinen und den vielen engagierten Menschen, die Inklusion nicht nur fordern, sondern jeden Tag leben. Wo Vielfalt als Gewinn und Gemeinschaft als Selbstverständlichkeit gelebt werden, entsteht echte Zukunft. Stadt und Landkreis Rosenheim zeigen, wie es geht“, so Daniel Artmann.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: Matthias Balk/StMUK)

143 neue Lehrkräfte starten an Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Rosenheim

143 neue Lehrkräfte starten an Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – 143 neue Lehrer haben in diesem Schuljahr an den Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Rosenheim begonnen. Bei einem Empfang im Landratsamt wurden sie von Landrat Otto Lederer, Schulamtsdirektorin Petra Burkhardt und Personalratsvorsitzender Andrea Fischer begrüßt.

Insgesamt besuchen in diesem Schuljahr 19.068 Schüler die Grund- und Mittelschulen in der Region. Das sind 157 mehr als im vergangenen Schuljahr. Unterrichtet werden sie von rund 1.500 Lehrkräften.
Roseheims Landrat Otto Lederer, der selbst früher als Lehrer gearbeitet hat, betonte bei der Begrüßung die Bedeutung der neuen Lehrkräfte für den Schulalltag. Er wünsche ihnen Freude an ihrer Arbeit, Geduld und Durchhaltevermögen. Zugleich hob er hervor, dass sie bei ihrer neuen Aufgabe auf die Unterstützung von Kollegen, Schulamt sowie Stadt und Landkreis zurückgreifen könnten.

Schulamtsdirektorin Petra Burkhardt betonte, wie wichtig das Zusammenspiel der unterschiedlichen Menschen und ihrer Stärken für den Schulalltag sei. Bei einer digitalen Abfrage konnten die neuen Lehrkräfte außerdem selbst erzählen, was ihnen in den ersten Tagen besonders geholfen hat. Besonders häufig wurden dabei die Kollegen genannt – daneben Geduld und auch der eine oder andere Kaffee.

Personalratsvorsitzende Andrea Fischer ermutigte die neuen Lehrer, ihre Schulen aktiv mitzugestalten und Verantwortung gemeinsam mit ihren Kollegen zu übernehmen. Gerade angesichts der steigenden Anforderungen sei gegenseitige Unterstützung wichtig.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Von Traunstein über Salzburg auf den Petersplatz in Rom

Von Traunstein über Salzburg auf den Petersplatz in Rom

Traunstein / Salzburg / Rom – Mozart, Vatikan und sogar zwei Geigen, die der Komponist selbst gespielt haben soll: Für die Traunsteiner Bratschistin Viktoria Stegemann war die jüngste Reise mit dem Ensemble „Bella Musica“ etwas Besonderes. Die jungen Musiker des Mozarteums Salzburg spielten in Rom auf dem Petersplatz und begleiteten dort musikalisch den Einzug von Papst Leo XIV. zu seiner Generalaudienz.

Ensemble „Bella Musica“ bei Fotoaufnahmen mit Papst Leo XIV und Mozarts Dalla-Costa-Geige. Viktoria Stegemann aus Traunstein hinten rechts. Foto: Copyright Jonas Hofmann

Ensemble „Bella Musica“ bei Fotoaufnahmen mit Papst Leo XIV und Mozarts Dalla-Costa-Geige. Viktoria Stegemann aus Traunstein hinten rechts. Fotos: Copyright Jonas Hofmann

Stegemann gehört zum 35-köpfigen Ensemble „Bella Musica“ der Universität Mozarteum Salzburg. Für den Auftritt auf dem Petersplatz wurde eine neunköpfige Besetzung zusammengestellt. Unter der Leitung von Stefan David Hummel erklang unter anderem Mozarts „Kleine Nachtmusik“, bevor Papst Leo XIV. zu seiner Generalaudienz einzog.
Für die junge Musikerin aus Traunstein schließt sich damit auch ein musikalischer Weg: Ihre Ausbildung begann einst an der Musikschule Traunstein.

Nach dem Auftritt trafen die Musiker Papst Leo XIV. und standen für gemeinsame Fotos zusammen. Einen besonderen musikalischen Gruß hatte das Ensemble ebenfalls vorbereitet: den Titelsong aus dem Musical „The Sound of Music“. Der Film gehört zu den erklärten Lieblingsfilmen des Papstes. Den Sologesang übernahm Stegemann gemeinsam mit Ida Gillesberger und Manuela Pöllmann. Der Auftritt wurde über Radio Vatikan im Hörfunk ausgestrahlt.

Ensemble „Bella Musica“ bei Radio Vatikan. Von links nach rechts Manuela Pöllmann, Viktoria Stegemann, Ida Gillesberger. Foto: Copyright Jonas Hofmann

Ensemble „Bella Musica“ bei Radio Vatikan. Von links nach rechts Manuela Pöllmann, Viktoria Stegemann, Ida Gillesberger.

Mozart-Geigen im Vatikan

Ein weiterer Höhepunkt der Reise führte die jungen Musiker in den historischen Aufnahmesaal des Vatikans. Dort zeichnete Radio Vatikan ein Konzert von „Bella Musica“ auf. Gespielt wurde dabei auf zwei originalen Violinen aus Mozarts Besitz.
Ida Gillesberger spielte auf der sogenannten Dalla-Costa-Geige Mozarts Violinkonzert A-Dur KV 219. Die erst zehnjährige Shuxuan Jin musizierte auf Mozarts Kindergeige den ersten Satz des Violinkonzerts G-Dur KV 216.

Auf dem Programm standen außerdem der vierte Satz der „Jupiter-Sinfonie“ KV 551 und die Motette „Ave verum corpus“ KV 618, die vom Chor des Ensembles gesungen wurde.

Die Reise war Teil der jährlichen Italien-Tournee von „Bella Musica“. Dabei folgt das Ensemble den Spuren Mozarts. In diesem Jahr ging es um dessen erste große Italienreise: Im Dezember 1769 machte sich der damals 13-jährige Mozart mit seinem Vater Leopold auf den Weg. Auch Rom und der Vatikan gehörten zu den Stationen. Mozart spielte damals vor Papst Clemens XIV.
Mehr als 250 Jahre später kehrte seine Musik damit an diesen historischen Ort zurück – und diesmal waren sogar zwei Instrumente dabei, die Mozart selbst in Händen gehalten hatte.

Die zweiwöchige Tournee führte „Bella Musica“ neben Rom unter anderem nach Siena, Arezzo, Lucca, Florenz, Cremona, Mailand und Padua. Für die Traunsteiner Bratschistin gehörte der Auftritt auf dem Petersplatz dabei zu den besonderen Stationen der Reise.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Foto: Copyright Jonas Hofmann)