Rosenheimer Freibad: Mehr Parkplätze in Sicht – doch samstags bleibt das Halteverbot

Rosenheimer Freibad: Mehr Parkplätze in Sicht – doch samstags bleibt das Halteverbot

Rosenheim -Wer am Sonntag oder an einem Feiertag mit dem Auto ins Rosenheimer Freibad fährt, könnte künftig bessere Chancen auf einen Parkplatz haben. Die Halteverbote im Gewerbegebiet gegenüber dem Freibad sollen an Sonn- und Feiertagen aufgehoben werden. Samstags bleibt das Halteverbot dagegen bestehen.

Hintergrund ist ein Antrag der CSU-Stadtratsfraktion. Sie hatte beantragt zu prüfen, ob die Halteverbote im Gewerbegebiet-Ost, vor allem in der Königseestraße und der Schlierseestraße gegenüber dem Rosenheimer Freibad, an Wochenenden und Feiertagen aufgehoben werden können.

Samstag bleibt das Halteverbot bestehen

Die Verwaltung hat den Antrag geprüft. An Werktagen müssen die Halteverbote bestehen bleiben, damit der Lieferverkehr im Gewerbegebiet die Straßen nutzen und auch rangieren kann. Dort sind regelmäßig auch Sattelzüge unterwegs, die entsprechend Platz benötigen.

Auch samstags gibt es noch Lieferverkehr. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan informierte den Ausschuss für Verkehrsfragen und ÖPNV darüber, dass dies noch einmal bei den im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen abgefragt worden sei. Deshalb muss das Halteverbot auch an diesem Tag bestehen bleiben.
An Sonn- und Feiertagen sieht die Verwaltung dagegen die Möglichkeit, die Halteverbote aufzuheben. Dadurch könnten zusätzliche Parkmöglichkeiten für Besucher des Freibads entstehen.

CSU zeigt sich zufrieden

Eine längere Diskussion gab es im Ausschuss zu dem Punkt nicht. CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Wenn die Halteverbote an Sonn- und Feiertagen zukünftig aufgehoben werden, ist das sehr schön so“, sagte er. Die neue Parkregelung soll baldmöglichst umgesetzt werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me)

Rosenheimer Freibad, 1968

Rosenheimer Freibad, 1968

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1968. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Rutsche im Rosenheimer Freibad.

Das Rosenheimer Freibad wurde von vielen Einheimischen damals noch ganz selbstverständlich „Schwimmschule“ genannt. Die Aufnahme zeigt eine Rutsche, die mit ihrer geschwungenen Treppe heute ungewohnt wirkt.
Die bekannte lange Schlangenrutsche, die viele Rosenheimer aus späteren Jahrzehnten kennen, gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die auf dem Foto zu sehende kompakte Rutsche gehörte zu den früheren Rutsch-Attraktionen des Bades.

Das Freibad selbst hatte zu dieser Zeit bereits eine lange Geschichte hinter sich. Die städtische Badeanstalt zwischen Mangfall und Kaltenmühlbach war 1872 eröffnet worden. 1956 und 1957 wurde die Anlage umfassend erneuert, unter anderem mit neuen Becken und einem neuen Eingangsgebäude.
Auch bei den Liegeflächen hatte sich wenige Jahre vor unserer Aufnahme etwas verändert: 1965 wurde der südlich gelegene „Stadtsee“, zu dieser Zeit schon eher negativ besetzt „Mückenweiher“ genannt, zugeschüttet. Dadurch stand dem Freibad mehr Liegefläche zur Verfügung.
Ein kleiner Blick zurück auf die Rosenheimer „Schwimmschule“ und eine Rutsche, die heute längst Geschichte ist.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Krämer / Artikel Karin Wunsam)

Rosenheimer Wiesn: Was Trostpreise und Kronkorken miteinander zu tun haben

Rosenheimer Wiesn: Was Trostpreise und Kronkorken miteinander zu tun haben

Rosenheim – Was haben Trostpreise und Kronkorken miteinander zu tun? Auf dem Rosenheimer Herbstfest mehr, als man zunächst denkt. Der Wirtschaftliche Verband Rosenheim will damit zwei Dinge verbinden: Wertstoffe sollen nicht einfach im Müll landen, und aus den Aktionen sollen Spenden für gemeinnützige Zwecke entstehen. Während die Möglichkeit, auf kleine Gewinne zu verzichten und stattdessen zu spenden, heuer bereits zum dritten Mal angeboten wird, gibt es in diesem Jahr eine neue Aktion: In den Gastronomiebetrieben sollen erstmals Kronkorken gesammelt werden.

Trostpreise werden zu Spenden

Die Idee, auf Trostpreise zu verzichten, gibt es auf dem Rosenheimer Herbstfest seit 2024. Damals wurde die Aktion vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim unter dem Motto „Nachhaltigkeit leben und helfen“ ins Leben gerufen.
Das Prinzip ist einfach: Wer bei einem Fahrgeschäft oder einer anderen Attraktion einen Trostpreis gewinnt, kann selbst entscheiden, ob er diesen mitnimmt oder darauf verzichtet. Stattdessen können die gewonnenen Wertmarken für einen guten Zweck gespendet werden. Die entsprechenden Chips werden dafür in Sammelboxen eingeworfen.

Bei der Premiere 2024 beteiligten sich 15 Schaustellerbetriebe. Die Resonanz auf die Aktion war gut. Der Erlös kam damals dem Kinderschutzbund Rosenheim zugute (wir berichteten).  Heuer geht die Aktion bereits in die dritte Runde.

Neu: Kronkorken werden gesammelt

Neu ist in diesem Jahr eine weitere Aktion. In den Gastronomiebetrieben auf dem Herbstfest werden erstmals Sammelstellen für Kronkorken eingerichtet.
Die gesammelten Kronkorken werden dem Recycling zugeführt. Dabei sollen die enthaltenen Wertstoffe zurückgewonnen werden. Der daraus erzielte Erlös soll anschließend gemeinnützigen Organisationen zugutekommen.
Damit werden auf dem Herbstfest zwei unterschiedliche Aktionen miteinander verbunden: Bei der Trostpreis-Aktion können Besucher auf ihre kleinen Gewinne verzichten und die Wertmarken spenden. Bei der Kronkorken-Sammlung werden Wertstoffe gesammelt und dem Recycling zugeführt – beides im Sinne von Nachhaltigkeit und sozialem Engagement.
Weitere Informationen zu dem neuen Kronkorken-Projekt sollen noch folgen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mariä Himmelfahrt 2026: In diesen bayerischen Gemeinden ist Feiertag

Mariä Himmelfahrt 2026: In diesen bayerischen Gemeinden ist Feiertag

Bayern – Am Samstag, 15. August, ist Mariä Himmelfahrt. Doch längst nicht überall in Bayern ist der Tag auch ein gesetzlicher Feiertag. In diesem Jahr gilt die Regelung aus dem Zensus 2022 unverändert weiter: In 1.708 der insgesamt 2.056 bayerischen Gemeinden ist arbeitsfrei, in 348 Gemeinden dagegen nicht.

Ob Mariä Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag ist, hängt in Bayern von der Konfessionsverteilung ab. Entscheidend ist, ob in einer Gemeinde mehr katholische als evangelische Einwohner ihren Hauptwohnsitz haben. Grundlage dafür sind die Ergebnisse der jeweils letzten Volkszählung. Aktuell gilt der Zensus 2022. Damit gibt es 2026 keine Änderungen gegenüber dem vergangenen Jahr.

Vor allem im Süden ist Mariä Himmelfahrt Feiertag

In Oberbayern und Niederbayern ist Mariä Himmelfahrt in allen Gemeinden ein gesetzlicher Feiertag. Im Norden Bayerns zeigt sich dagegen ein anderes Bild. Besonders in Ober- und Mittelfranken, die traditionell stärker evangelisch geprägt sind, ist der 15. August in vielen Gemeinden kein gesetzlicher Feiertag. In Oberfranken trifft das auf 54,2 Prozent der Gemeinden zu, in Mittelfranken sogar auf 81 Prozent. In Schwaben, Unterfranken und der Oberpfalz ist Mariä Himmelfahrt dagegen überwiegend ein Feiertag.

Was wird an Mariä Himmelfahrt gefeiert?

Mariä Himmelfahrt ist ein katholisches Hochfest. Die katholische Kirche feiert an diesem Tag die Aufnahme Marias mit Leib und Seele in den Himmel. Anders als bei Christi Himmelfahrt geht es dabei nicht um einen Aufstieg aus eigener Kraft, sondern darum, dass Maria von Gott in den Himmel aufgenommen wurde. Der 15. August ist jedes Jahr der Termin für Mariä Himmelfahrt und verschiebt sich nicht.

Zu den bekannten Bräuchen gehört die Kräuterweihe: Kräuter und Blumen werden zu Büscheln gebunden und in der Kirche gesegnet. Nach altem Volksglauben sollen die geweihten Kräuter vor Krankheiten und Unheil schützen.(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Straßennamen in Rosenheim: Alpenweg

Straßennamen in Rosenheim: Alpenweg

Happing / Rosenheim –  In unserer Serie „Straßennamen in Rosenheim“ geht es jeden Donnerstag um Namen im Stadtgebiet, die man im Alltag oft übersieht – obwohl sich dahinter manchmal interessante Geschichten verbergen. Diesmal führt der Weg nach Happing an den südlichen Rand Rosenheims: zum Alpenweg. Einen berühmten Namensgeber gibt es auch hier nicht. Stattdessen verweist der Name auf das, was von Rosenheims Süden aus besonders gut zu sehen ist: die Alpen.

Der Alpenweg verbindet die Kufsteiner Straße mit dem Bereich rund um die Isar- und Leitzachstraße. Die Straße liegt im Stadtteil Happing, der 1967 nach Rosenheim eingemeindet wurde. Die Stadt wuchs in der Nachkriegszeit zunehmend nach Süden, und auch der Alpenweg gehört zu diesem gewachsenen Teil des Stadtgebiets.
Wie bei der in der vergangenen Woche vorgestellten Alpenblickstraße handelt es sich beim Alpenweg um einen räumlich-beschreibenden Straßennamen. Der Begriff „Alpen“ nimmt Bezug auf die Landschaft rund um Rosenheim und auf das Bergpanorama, das den Blick Richtung Süden prägt.

Ein Name mit Blick auf die Berge

Der Alpenweg ist damit ein typisches Beispiel für eine Gruppe von Straßennamen, bei denen keine Person und kein konkretes historisches Ereignis Pate standen. Stattdessen wurde die Umgebung selbst zum Namensgeber.

Gerade im südlichen Rosenheim liegt dieser Bezug nahe. Von vielen Stellen aus sind die Chiemgauer Alpen und das Mangfallgebirge zu sehen. Markante Gipfel wie die Hochries oder der Wendelstein prägen das Panorama und tauchen deshalb auch an anderer Stelle im Rosenheimer Straßenverzeichnis auf.

Der Name Alpenweg ist außerdem keineswegs eine Rosenheimer Besonderheit. Straßen mit dieser Bezeichnung gibt es an zahlreichen Orten im deutschsprachigen Raum. In Rosenheim passt er allerdings besonders gut zur Lage: Der Weg liegt am südlichen Stadtrand und führt in einen Bereich, der sich mit dem Wachstum der Stadt im 20. Jahrhundert stark verändert hat.

Vom alten Randgebiet zur wichtigen Verbindung

Heute ist der Alpenweg nicht nur eine Wohnstraße. Über ihn ist auch das angrenzende Wohn- und Gewerbegebiet erschlossen. An der Kufsteiner Straße gibt es zudem eine gleichnamige Bushaltestelle.
Dass eine Straße mit einem vermeintlich idyllischen Namen heute mitten im Verkehrs- und Alltagsgeschehen liegt, zeigt dabei ganz gut, wie sich Rosenheim verändert hat. Was früher stärker vom Übergang zwischen Stadt und Landschaft geprägt war, ist inzwischen Teil eines dicht gewachsenen Stadtgebiets.

Und sogar ganz aktuell spielt der Alpenweg wieder eine Rolle bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur: Seit Juli 2026 laufen im Bereich der Einmündung zur Leitzachstraße Arbeiten an den Versorgungsleitungen. Die Stadtwerke Rosenheim erneuern dort eine Wasserleitung und stellen einen Fernwärmeanschluss her.

Der Alpenweg erzählt damit keine große Geschichte von einer berühmten Persönlichkeit. Sein Name ist deutlich bescheidener – und gerade deshalb interessant. Er erinnert daran, dass die Berge für Rosenheim schon bei der Entwicklung neuer Stadtteile ein prägender Teil der Landschaft waren.
Und wer heute auf dem Alpenweg unterwegs ist, muss für den Alpenblick nicht weit fahren: Die Berge sind schließlich schon im Straßennamen dabei.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Rosenheim: Streit um die Frage, wer der „King“ ist, eskaliert

Rosenheim: Streit um die Frage, wer der „King“ ist, eskaliert

Rosenheim – Wer ist hier der „King“? Diese Frage beschäftigte zwei Männer am Mittwochabend in einer Gemeinschaftsunterkunft an der Gießenbachstraße in Rosenheim. Was zunächst als Diskussion begann, endete in einer körperlichen Auseinandersetzung. Die beiden 40-Jährigen waren dabei deutlich alkoholisiert.

Nach Angaben der Polizei saßen dort gegen 22.45 Uhr drei Männer an einem kleinen Lagerfeuer. Im Laufe des Gesprächs entwickelte sich zwischen zwei 40-Jährigen ein Streit. Beide waren offenbar davon überzeugt, selbst der „King“ zu sein. Durch gegenseitiges Anschreien eskalierte die Situation schließlich.
Einer der beiden zog seinen Streitpartner von einem Stuhl. Dieser fiel zu Boden und landete dabei mit der Hand auf einer von ihm festgehaltenen Bierflasche. Durch die dabei entstandenen Glassplitter zog er sich leichte Verletzungen zu.

Faustschläge und rund zwei Promille

Nach dem Sturz stand der Mann wieder auf und schlug seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht. Die alarmierte Rosenheimer Polizei trennte die beiden Männer.
Beide waren nach Angaben der Beamten stark alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab bei beiden jeweils rund zwei Promille. Die Verletzungen – darunter Prellungen, Schürfwunden und kleinere blutende Wunden – mussten vor Ort nicht medizinisch versorgt werden.
Die Polizei leitete gegen beide Männer ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Nach der Erteilung von Platzverweisen zogen sich die beiden in ihre jeweiligen Zimmer zurück.

Wer nun tatsächlich der „King“ ist, konnte auch die Polizei nicht klären. Die Beamten gaben den beiden deshalb den Rat, die „herrschaftlichen Verhältnisse“ im nüchternen Zustand zu klären.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fünf Tatverdächtige nach Kokain-Ermittlungen im Landkreis Mühldorf in Untersuchungshaft

Fünf Tatverdächtige nach Kokain-Ermittlungen im Landkreis Mühldorf in Untersuchungshaft

Landkreis Mühldorf am Inn – Ermittler der Kriminalpolizei Mühldorf haben bei einem geplanten Zugriff fünf Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, mit Kokain in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Bei den anschließenden Durchsuchungen wurden unter anderem mehr als 600 Gramm Kokain, Cannabis und Crystal sichergestellt. Alle fünf Tatverdächtigen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Traunstein und dem Rauschgiftkommissariat der Kriminalpolizei Mühldorf geführt. Beim geplanten Zugriff am Dienstag (11. August) wurden die fünf Männer im Alter zwischen 27 und 61 Jahren mit Unterstützungskräften des Bayerischen Landeskriminalamts festgenommen.
Die Beschuldigten stammen aus den Landkreisen Mühldorf am Inn und Traunstein. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd handelt es sich überwiegend um deutsche Staatsangehörige, einer der Männer besitzt die polnische Staatsangehörigkeit.

Mehr als 600 Gramm Kokain sichergestellt

Bei dem Polizeieinsatz und den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ermittler insgesamt mehr als 600 Gramm Kokain sicher. Außerdem wurden rund 170 Gramm Cannabis und zehn Gramm Crystal gefunden.
Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten Bargeld im unteren vierstelligen Bereich sowie mehrere Messer, die nach Polizeiangaben griffbereit lagen.

Alle fünf Männer in Untersuchungshaft

Nach ihrer vorläufigen Festnahme wurden die fünf Beschuldigten am Mittwoch (12. August) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Der Richter folgte den Anträgen und erließ Haftbefehle. Die fünf dringend Tatverdächtigen wurden daraufhin in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert und befinden sich dort in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an.(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Herbstfest: Wie zeitgemäß ist das große Feuerwerk noch?

Rosenheimer Herbstfest: Wie zeitgemäß ist das große Feuerwerk noch?

Rosenheim – Für die einen gehört es zu den Höhepunkten des Rosenheimer Herbstfestes, für andere ist die Frage längst überfällig, ob ein großes Feuerwerk mit Knall und Rauch noch zeitgemäß ist. Auch heuer soll das traditionelle Brillant-Feuerwerk wieder am zweiten Wiesn-Donnerstag, 10. September, um 21 Uhr über der Loretowiese stattfinden.

Bei der traditionellen Pressekonferenz zum Rosenheimer Herbstfest am Mittwoch (12. August) im Glückshafen ging Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, dem Veranstalter des Festes, auch auf die Diskussion um das Feuerwerk ein. Eine Alternative, die ihn bislang wirklich überzeugt, sieht er nicht. Gleichzeitig will man die Entwicklung weiter beobachten.

Trockenheit kann eine Rolle spielen

In diesem Sommer sorgt die anhaltende Hitze und Trockenheit bereits bei verschiedenen Veranstaltungen in Deutschland für Absagen von Feuerwerken. Auch der Rosenheimer Veranstalter hat die Wetterentwicklung deshalb im Blick. Eine konkrete Absage des Rosenheimer Feuerwerks steht derzeit allerdings nicht im Raum. „Da steckt man natürlich nie drin. Auf äußere Einflüsse haben wir natürlich keinen Einfluss“, sagte Hertreiter. Sollte es bis zum Herbstfest weiterhin sehr trocken bleiben, könnte die Situation auch in Rosenheim zum Problem werden.
Aber auch Regen und Wind können entscheidend sein. „Mit Regen an sich hat man heutzutage zwar mit dem Feuerwerk kein großes Problem mehr, aber wenn es zu stark wird oder auch noch starker Wind dazu kommt, wäre es auch dann vorbei und wir müssten das Feuerwerk absagen“, erklärte Hertreiter. Aktuell blickt er dennoch zuversichtlich auf den traditionellen Termin. Das Feuerwerk am zweiten Wiesn-Donnerstag läutet zugleich den Endspurt des Herbstfestes ein.

Für viele Besucher gehört es dazu

Die Diskussion über die Zukunft des Feuerwerks dreht sich jedoch nicht allein um das Wetter. Für viele Besucher ist das große Spektakel am Himmel nach wie vor ein fester Bestandteil des Herbstfestes. Andere sehen das zunehmend kritischer – etwa wegen Lärm und Rauch – und fragen, ob sich die Tradition nicht durch eine modernere Form ersetzen ließe. Eine solche Alternative gibt es nach den Worten Hertreiters bislang nicht. „Es gibt bis jetzt keine Alternativen, die uns überzeugen konnten“, sagte er.

Man bleibe bei diesem Thema aber am Ball und werde immer wieder prüfen, ob die Zeit für eine Veränderung gekommen sei. Als mögliche Variante nannte Hertreiter beispielsweise eine Drohnenshow, wie sie bei anderen Veranstaltungen inzwischen eingesetzt wird. Doch auch hier sieht der Veranstalter offene Fragen. „Da ist halt dann auch die Frage, wie positiv die Drohne noch besetzt ist, wie jetzt nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig“, sagte Hertreiter.
Hinzu kommt: Bei den Besuchern bestehe weiterhin eine große Nachfrage nach dem traditionellen Feuerwerk. Solange viele Menschen genau dieses Erlebnis erwarten, sieht der Wirtschaftliche Verband keinen Grund, es vorschnell durch etwas anderes zu ersetzen.

2024 wurde eine leisere Variante getestet

Dass Veränderungen durchaus denkbar sind, zeigte bereits das Jahr 2024. Damals testete der Wirtschaftliche Verband erstmals ein lärmreduziertes Feuerwerk. Dabei wurde der Schwerpunkt stärker auf die optischen Effekte gelegt und die besonders lauten Elemente reduziert. Am lauten Knall am Anfang und Ende wird aber weiter festgehalten, als weithin hörbares Zeichen für Besucher und Schaulustige weit über die Grenzen der Loretowiese hinaus, wann das Spektakel am Himmel beginnt und endet. 

Schon 1861 sollte es am Himmel leuchten

Die Verbindung zwischen dem Rosenheimer Volksfest und einem Feuerwerk reicht weit zurück. Bereits bei der allerersten Veranstaltung im Jahr 1861 war ein großes Feuerwerk angekündigt. Damals hieß das Fest noch „landwirtschaftliches Bezirksfest mit Industrieschau“ und dauerte drei Tage. Rosenheim war zu diesem Zeitpunkt ein kleiner Markt mit weniger als 5.000 Einwohnern.
 Die Premiere verlief allerdings anders als geplant. Heftiger Regen machte dem Fest zu schaffen – und das angekündigte Feuerwerk konnte gar nicht erst stattfinden.

Überhaupt war das Volksfest in seinen ersten Jahrzehnten noch keine regelmäßige Veranstaltung. Erst nach mehreren Unterbrechungen entwickelte sich daraus eine dauerhafte Tradition. 1933 erhielt das Fest schließlich den Namen „Herbstfest“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Rosenheimer Wiesn wieder dauerhaft etabliert. Der Wirtschaftliche Verband übernahm die Organisation und das Fest entwickelte sich zu dem großen Ereignis, das heute jedes Jahr Tausende Besucher auf die Loretowiese zieht.

Das Feuerwerk bekam dabei seinen festen Platz am zweiten Donnerstag. Aus dem besonderen Programmpunkt wurde eine Tradition, die für viele längst zum Herbstfest dazugehört.

Gold, Silber und „Falling Leaves“

Auch heuer soll es am Donnerstag, 10. September, um 21 Uhr wieder spektakulär werden. Hertreiter kündigte goldene und silberne Schweif-Effekte, funkelnde Crackling-Palmen, sanft herabschwebende „Falling Leaves“ sowie imposante Farbkompositionen an.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Schwimmbad Prien, 1950er

Schwimmbad Prien, 1950er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf unserer historischen Aufnahme sehen wir den Sprungturm im Schwimmbad Prien – heute Prienavera Erlebnisbad.

Wer damals im Priener Strandbad ins Wasser wollte, konnte sich dafür auch aus luftiger Höhe in den Chiemsee stürzen. Der markante Sprungturm stand auf einem hinteren Badesteg und war rund acht Meter hoch. Mehrere Ebenen boten unterschiedliche Sprunghöhen.
Das Bild erinnert damit an eine Zeit, in der das Baden am Chiemsee noch deutlich anders aussah als heute. Das Strandbad Prien-Stock gab es bereits seit den 1920er Jahren. Ende der 1950er Jahre kam ein markantes Holzgebäude mit Umkleiden hinzu, das von den Prienern den Spitznamen „Holzwurm“ erhielt.

Sprungturm als Treffpunkt

Der Sprungturm war bis in die 1960er Jahre ein wichtiger Bestandteil des Badebetriebs. Er wurde nicht nur von Freizeitschwimmern genutzt, sondern spielte auch beim Schwimmsport und bei Schwimmkursen eine Rolle.
Wer sich ganz nach oben wagte und von dort in den Chiemsee sprang, bewies durchaus Mut. Gleichzeitig brachte ein hoher Sprungturm an einem natürlichen Gewässer besondere Herausforderungen mit sich. Der Wasserstand des Chiemsees kann schwanken, und auch die Sicherheitsanforderungen an öffentliche Badeanlagen änderten sich. Der Turm musste deshalb schließlich abgebaut werden.

Vom Freibad zum Erlebnisbad

1970 wurde das Priener Bad als beheiztes Freibad neu eröffnet. Rund 27 Jahre blieb diese Anlage in Betrieb, bevor eine grundlegende Veränderung anstand.
In den 1990er Jahren entschied man sich gegen eine einfache Überdachung des bestehenden Freibads und für einen Neubau. 1999 wurde schließlich das heutige Prienavera Erlebnisbad eröffnet.

Vom alten Freibad ist damit vieles verschwunden. Geblieben ist aber die besondere Lage direkt am Chiemsee. Das heutige Strandbad verbindet weiterhin den Zugang zum See mit dem Hallenbad.
Auch einen Turm gibt es heute wieder. Statt des alten Sprungturms steht dort inzwischen ein Rutschen- und Aussichtsturm. Von oben bietet sich unter anderem ein Blick auf Schloss Herrenchiemsee und die Chiemgauer Alpen.

So erzählt die historische Aufnahme nicht nur von einem alten Sprungturm. Sie zeigt ein Stück Priener Badegeschichte – und erinnert an eine Zeit, in der ein Sprung aus acht Metern Höhe in den Chiemsee für viele Badegäste zum besonderen Erlebnis gehörte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Rosenheim: Tiefkühlhuhn im Rucksack – Polizei ermittelt wegen Ladendiebstahls

Rosenheim: Tiefkühlhuhn im Rucksack – Polizei ermittelt wegen Ladendiebstahls

Rosenheim – Mit einem Tiefkühlhuhn im Rucksack wollte ein 36-jähriger Mann aus Bad Aibling am Mittwochabend (12.8.2026) einen Supermarkt in der Ruedorfferstraße in Rosenheim  verlassen, ohne die Ware zu bezahlen. Das Personal bemerkte den mutmaßlichen Ladendiebstahl und verständigte die Polizei.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am 12. August gegen 19.30 Uhr. Der Mann nahm das rund 10 Euro teure Huhn aus der Gefriertruhe, steckte es in seinen Rucksack und ging anschließend durch den Kassenbereich.
Das Personal sprach den Mann daraufhin an und bat ihn in ein Büro. Die alarmierten Beamten der Rosenheimer Polizei leiteten gegen den 36-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ladendiebstahls ein                        (Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Sonnenfinsternis über Rosenheim: Zwischen Gänsehaut und Soap-Opera

Sonnenfinsternis über Rosenheim: Zwischen Gänsehaut und Soap-Opera

Rosenheim – Die Sonnenfinsternis von 1999 ist mir bis heute in Erinnerung geblieben: Es wurde plötzlich dunkel, die Vögel verstummten und irgendwie fühlte sich alles ein wenig unheimlich an. 27 Jahre später habe ich die nächste große Sonnenfinsternis über Rosenheim ganz anders erlebt. Ein persönlicher Rückblick auf zwei Himmelsspektakel – und die Frage, ob ich gestern vielleicht doch etwas versäumt habe.

Und langsam schob sich der Mond vor die Sonne….Fotos: Josefa Staudhammer

Ich erinnere mich noch ganz genau an den 11. August 1999. Damals zog eine totale Sonnenfinsternis über Mitteleuropa hinweg. Mein erster Sohn war gerade einmal eineinhalb Jahre alt. Interessanterweise erinnert auch er sich noch an dieses Erlebnis. Angesichts seines zarten Alters zeigt das wohl ganz gut, dass dieser Tag etwas Besonderes war.

Das Maximum der Sonnenfinsternis wurde damals zur Mittagszeit erreicht. Die ganze Familie war in unserem Garten zusammengekommen und blickte gespannt zum Himmel. Rosenheim lag östlich beziehungsweise außerhalb der Totalitätszone, die Sonne wurde hier also auch damals nicht vollständig verdeckt. Trotzdem habe ich jetzt beim Schreiben sofort wieder das Bild vor Augen, wie es schlagartig dunkel wurde und sich die Stimmung um mich herum spürbar veränderte. Ein bisschen unheimlich empfand ich es damals tatsächlich auch.

„Die Vögel verstummten. Mir wurde kalt.“

Dass dieses Gefühl nicht nur mir in Erinnerung geblieben ist, zeigte sich auch gestern. Einige Leser haben ihre Erlebnisse mit uns geteilt. „Die Vögel verstummten. Mir wurde kalt. Ich empfand es als unheimlich“, schrieb uns eine Leserin.
Vielleicht erklärt dieses Gefühl ein Stück weit, warum Sonnenfinsternisse in verschiedenen Kulturen seit Jahrhunderten mit Ehrfurcht, besonderen Ritualen oder auch Furcht verbunden sind. Denn selbst wenn man genau weiß, was astronomisch gerade passiert, ist es doch etwas anderes, wenn der Himmel plötzlich sein gewohntes Gesicht verändert.

Und so stelle ich mir vor, dass Menschen, die einer Sonnenfinsternis traditionell mit besonderem Respekt begegnen, gestern durchaus gestaunt haben dürften, wie sich andernorts die Menschen in Massen versammelten, um mit speziellen Brillen gebannt zum Himmel zu schauen. Auf dem Olympiaberg in München beispielsweise kamen zahlreiche Menschen zusammen, um das Himmelsspektakel gemeinsam zu erleben.

1999 war die Aufregung größer

Ich muss allerdings sagen: Den Hype rund um die Sonnenfinsternis habe ich diesmal nicht ganz so ausgeprägt empfunden wie 1999. Damals war das Ereignis schon Wochen, wenn nicht Monate vorher eines der beherrschenden Themen in den Medien. Sonnenfinsternisbrillen wurden gefühlt überall angeboten und waren schon lange vor dem großen Tag Gesprächsthema.

Vielleicht lag es daran, dass diesmal bei uns „nur“ rund 90 Prozent der Sonne bedeckt wurden. Auf alle Fälle blieb die große Aufregung zumindest bei uns in Rosenheim lange Zeit aus – bis dann am gestrigen Mittwoch, wenige Stunden vor dem Himmelsspektakel, doch noch der Run auf die letzten verbliebenen Brillen einsetzte, wie wir berichtet haben.

Bei uns war das wichtigste Accessoire glücklicherweise kein Problem. Wir hatten tatsächlich noch Sonnenfinsternisbrillen von 1999. Die haben wir all die Jahre als Souvenir aufbewahrt. Auch das sagt eigentlich schon viel darüber aus, wie außergewöhnlich wir dieses Himmelsspektakel damals empfunden hatten. Nach einiger Suche fanden wir die alten Erinnerungsstücke tatsächlich noch in einer Schublade.

Diesmal war der Blick zum Himmel schwieriger

Eher schwierig gestaltete sich dagegen die Platzsuche. Die Bäume in unserem Umfeld sind seit 1999 doch um einiges gewachsen.
Von unserer Dachterrasse aus erhaschte ich zunächst noch einen guten Blick auf die „angeknabberte“ Sonne. Doch schon bald verschwand sie langsam hinter den Bäumen.

Andere aus der Familie hatten sich deshalb einen besseren Aussichtspunkt gesucht, um das Ereignis bei uns auf Innpuls.me auch für diejenigen im Bild festzuhalten, die es gestern nicht selbst live miterleben konnten.
Ich selbst überlegte kurz, ob ich mich ihnen anschließen sollte. Aber da es gerade so gemütlich mit meinen Katzen auf der Terrasse war, blieb ich und genoss die letzten Strahlen des Sonnenuntergangs. Und dabei fiel mir etwas auf.

Pool, Grill und Soap statt Himmelsspektakel

Der große Hype blieb zumindest in meiner Nachbarschaft erstaunlich aus. Kinder planschten weiter ausgelassen im Pool. Andere grillten, chillten oder saßen schon beim Fernsehen.

Soap-Opera statt Himmelsspektakel.

Von der besonderen Stimmung, die ich 1999 erlebt hatte, war jedenfalls wenig zu spüren. Keine plötzlich einsetzende Stille, keine Dunkelheit, kein unheimliches Gefühl. Das Leben ging einfach weiter, während sich am Himmel die Sonne langsam verabschiedete. Habe ich oder haben all die anderen, die gestern lieber gemütlich zu Hause geblieben sind, also etwas versäumt?

Nun ja. Die nächste totale Sonnenfinsternis kommt am 3. September 2081. In Norddeutschland muss man sogar bis zum 7. Oktober 2135 warten. So gesehen: vielleicht schon.

Aber ehrlich gesagt ist es mir trotz allen wissenschaftlichen Wissens und aller Erklärungen dann doch lieber, wenn die Sonne wie gewohnt langsam der Nacht weicht – und nicht plötzlich die Welt, wenn auch nur für kurze Zeit, aus heiterem Himmel in Dunkelheit versinkt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Brand in Maschinenhalle in Bad Endorf: Landwirtschaftliche Geräte  zerstört

Brand in Maschinenhalle in Bad Endorf: Landwirtschaftliche Geräte zerstört

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf Mittwoch (12. August) ist im Bad Endorfer Ortsteil Ströbing eine Maschinenhalle in Brand geraten. In der Halle standen unter anderem landwirtschaftliche Geräte, Anhänger und Heu. Die Halle und Teile der darin gelagerten Ausstattung wurden durch das Feuer zerstört. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden liegt nach ersten Angaben im mittleren fünfstelligen Bereich.

Gegen 0.20 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle und der Polizei erste Meldungen über den Brand ein. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die Halle bereits in Flammen.

Rund 120 Feuerwehrleute im Einsatz

Rund 120 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren kämpften gegen das Feuer. Insgesamt waren nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd elf Freiwillige Feuerwehren mit 122 Einsatzkräften vor Ort.
Ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung konnte verhindert werden. Außerdem waren vier Rettungsdienstbesatzungen, das Technische Hilfswerk sowie Beamte der Polizeiinspektion Prien am Chiemsee und des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizei Rosenheim im Einsatz.

Die ersten Maßnahmen übernahm die örtlich zuständige Polizeiinspektion Prien am Chiemsee. Anschließend übernahm der Kriminaldauerdienst die weiteren Untersuchungen für die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim. Zur Ursache des Brandes gibt es derzeit noch keine Erkenntnisse. Die Ermittlungen dazu laufen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)