Salingarten, Rosenheim, 1957

Salingarten, Rosenheim, 1957

Rosenheim – Unsere Fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1957. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Salingarten. Genauer gesagt fällt der Blick über den damaligen Park auf einen Teil der alten Saline: Im Hintergrund ist das große Hauptsudhaus mit seinen markanten Kaminen zu sehen.

Heute ist von dieser Industrieanlage an dieser Stelle nichts mehr übrig. Wo damals Salz gesiedet wurde, stehen heute der Salingarten und das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (KU’KO). Der Blick auf das historische Foto macht deshalb besonders deutlich, wie stark sich dieser Teil der Stadt verändert hat.

Das Sudhaus sollte eigentlich erhalten bleiben

Die Saline Rosenheim stellte ihren Betrieb am 1. Juli 1958 ein. Schon wenige Jahre später begann der schrittweise Abriss der Produktionsgebäude. Im März 1960 wurden die ersten Gebäude auf dem ehemaligen Salinenareal niedergelegt. Auch markante Kamine verschwanden nach und nach aus dem Stadtbild.

Besonders bemerkenswert ist die Geschichte des großen Hauptsudhauses, das auf unserem Foto im Hintergrund zu sehen ist. Das klassizistische Gebäude sollte eigentlich unter Denkmalschutz gestellt werden. Nach einer Kontroverse mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde es schließlich dennoch abgerissen, um Platz für die städtebauliche Neugestaltung des Areals zu schaffen.
1967 verschwand mit dem Abriss des Salinturms schließlich eines der letzten markanten Gebäude der alten Saline.

Heute erinnert vor allem der Name Salingarten noch an die Geschichte dieses Ortes. Auch das nahegelegene Solepumpenhaus ist als bauliches Zeugnis der Salinenzeit erhalten geblieben.

Und vielleicht gibt es sogar noch eine kleine Verbindung zwischen dem Foto von 1957 und dem heutigen Salingarten: Einige der Bäume, die damals vor dem Sudhaus standen, könnten noch heute an dieser Stelle wachsen. Sicher sagen lässt sich das anhand der Aufnahme allerdings nicht.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Bormman / Artikel: Karin Wunsam)

Rosenheim: Bier nicht bezahlt – rund drei Promille im Blut

Rosenheim: Bier nicht bezahlt – rund drei Promille im Blut

Rosenheim – Ein Bier für rund vier Euro wollte ein 62-jähriger Rosenheimer am Sonntagnachmittag (9. August) offenbar nicht bezahlen. Gegen 13.45 Uhr setzte er sich im Außenbereich eines Lokals in der Küpferlingstraße, bestellte ein Bier und trank etwa die Hälfte davon. Anschließend stand er auf und verließ die Gaststätte, ohne das Getränk zu bezahlen.

Die Polizei wurde verständigt und konnte den Mann noch in der näheren Umgebung antreffen. Wie die Polizeiinspektion Rosenheim mitteilt, wollte der 62-Jährige offenbar für „alkohol-lastigen Nachschub“ sorgen. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm rund drei Promille. Gegen den Rosenheimer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrugs eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Ehemaliges Sporthaus-Karstadt-Gebäude wird aufgestockt

Rosenheim: Ehemaliges Sporthaus-Karstadt-Gebäude wird aufgestockt

Rosenheim – Am ehemaligen Sporthaus-Karstadt-Gebäude in der Münchener Straße 25 in Rosenheim wird derzeit kräftig umgebaut. Schon länger bekannt ist, dass der Drogeriemarkt dm von seinem bisherigen Standort wenige Meter weiter in das Gebäude umzieht. Nun gibt es weitere Details zu den Plänen: Das Gebäude soll um zwei Geschosse aufgestockt werden. In den oberen Etagen sind Wohnungen geplant, im Erdgeschoss neben dm auch ein Café mit Sitzplätzen im Freien.

Die Informationen wurden im jüngsten Stadtentwicklungs- und Bauausschuss bekanntgegeben. Auf Nachfrage von Innpuls.me bestätigte die Stadt Rosenheim die aktuellen Planungen.

Besonders interessant ist ein Detail für die künftigen kleinen Bewohner: Im hinteren Bereich des ersten Obergeschosses soll ein Open-Air-Spielplatz entstehen. Damit soll innerhalb des Gebäudekomplexes auch eine eigene Spielfläche für die Kinder geschaffen werden.

Wohnen, Einkaufen und Café

Das ehemalige Sporthaus-Karstadt-Gebäude bekommt damit eine deutlich gemischtere Nutzung. Im Erdgeschoss ist neben dem künftigen dm-Markt ein Café vorgesehen. Dazu gehören auch Sitzmöglichkeiten im Außenbereich.
In den darüberliegenden Geschossen soll Wohnraum entstehen. Durch die geplante Aufstockung um zwei weitere Geschosse wird sich das Gebäude künftig auch äußerlich verändern.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Die Umbauarbeiten laufen bereits. Der Umzug von dm von der Münchener Straße 27 in die Nummer 25 war bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden. Hintergrund sind die größeren Räumlichkeiten, die der Drogeriemarkt für seine Erweiterung benötigt.

Auch Abriss war früher im Gespräch

Ursprünglich war für das Gebäude auch einmal ein Abriss mit anschließendem Neubau im Gespräch. Diese Pläne wurden inzwischen verworfen. Stattdessen wird das bestehende Gebäude saniert, umgebaut und nun zusätzlich aufgestockt.
Damit entsteht an der Münchener Straße 25 Schritt für Schritt ein neues Nutzungskonzept: Wo früher Sportartikel verkauft wurden, sollen künftig Menschen wohnen, einkaufen und Kaffee trinken.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Jugend-Zeltlager am Hochstraßer See: Nachwuchsfischer mit Feuereifer dabei

Jugend-Zeltlager am Hochstraßer See: Nachwuchsfischer mit Feuereifer dabei

Raubling / Landkreis Rosenheim – Drei Tage lang drehte sich am Hochstraßer See (Landkreis Rosenheim) wieder vieles ums Fischen: Der Kreisfischereiverein Rosenheim hatte am Wochenende zu seinem Jugend-Zeltlager eingeladen. 57 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren waren diesmal dabei. Auffällig: In diesem Jahr waren ausschließlich Buben mit dabei. Das Durchschnittsalter lag bei 13,2 Jahren.

Auf dem Programm standen verschiedene Workshops und Wettbewerbe. Besonders beliebt waren natürlich die Gänge ans Wasser. Unter Anleitung erfahrener Fischer konnten die Jugendlichen selbst zur Angel greifen und ausprobieren, was sie zuvor gelernt hatten. Einige konnten am Ende sogar stolz einen eigenen Fang vorweisen.
Bei hochsommerlichen Temperaturen war auch eine Abkühlung im Hochstraßer See gefragt. Nur auf eine beliebte Tradition musste diesmal verzichtet werden: Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr fiel das Lagerfeuer aus.

Das Jugend-Zeltlager des Kreisfischereivereins gibt es bereits seit 1982. Auch bei der diesjährigen Eröffnung schauten wieder Vertreter aus der regionalen Politik vorbei.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Warum am Rosenheimer Max-Josefs-Platz gerade das Pflaster aufgerissen wird

Warum am Rosenheimer Max-Josefs-Platz gerade das Pflaster aufgerissen wird

Rosenheim – Wird am Rosenheimer Max-Josefs-Platz etwa schon an der angekündigten Lösung für mehr Barrierefreiheit gearbeitet? Beim Blick auf unser Foto lag diese Frage nahe. Schließlich wird das historische Pflaster derzeit an mehreren Stellen aufgerissen. Wir wollten es genauer wissen und haben deshalb bei der Stadt Rosenheim nachgefragt.

Die Antwort fällt allerdings anders aus als erwartet: Mit den geplanten Arbeiten für eine bessere Begehbarkeit des Max-Josefs-Platzes hat die aktuelle Baustelle nichts zu tun. Stattdessen geht es um Glasfaser. Die Arbeiten werden nach Angaben der Stadt von der Deutschen Telekom durchgeführt.

Die Telekom baut derzeit auch in Rosenheim ihr FTTH-Netz aus. FTTH steht für „Fiber to the Home“ – dabei wird die Glasfaser bis zum Gebäude beziehungsweise zum Hausanschluss geführt. Nach eigenen Angaben können in Rosenheim dadurch künftig Anschlüsse für bis zu 16.100 Haushalte ermöglicht werden.

Für den Max-Josefs-Platz bedeutet das derzeit also: Das historische Pflaster wird an einigen Stellen geöffnet, damit Leitungen verlegt werden können.

Barrierefreiheit lässt noch auf sich warten

Die geplante Verbesserung der Barrierefreiheit ist damit weiterhin ein eigenes Thema. Wie berichtet, sollen die vorhandenen Pflastersteine so bearbeitet werden, dass der Platz besser begehbar wird und gleichzeitig sein historisches Erscheinungsbild erhalten bleibt. Welche Variante letztlich umgesetzt wird und wann die Arbeiten beginnen, ist noch offen. Mehr dazu haben wir hier berichtet. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Rosenheim: Vier Tonnen schwerer MRT schwebt durch die Fassade

Rosenheim: Vier Tonnen schwerer MRT schwebt durch die Fassade

Rosenheim – Während die Rosenheimer Innenstadt am Sonntagmorgen (9. August) noch weitgehend schlief, herrschte in der Rosenheimer Stollstraße bereits reger Betrieb. Ein Schwerlastkran stand bereit, die Straße war gesperrt und an einem Ärztehaus klaffte eine große Öffnung in der Fassade. Was dort hineingehoben werden sollte, war allerdings kein gewöhnliches Bauteil: Ein rund vier Tonnen schweres MRT sollte im ersten Stock einer radiologischen Praxis seinen neuen Platz finden.

Einbau MRT. Foto: Copyright Josefa Staudhammer

Die Fassade offen und die Räume freigeräumt – das MRT kann kommen. Fotos: Copyright Josefa Staudhammer

Die ersten Menschen, die an der Baustelle vorbeikamen, waren auf dem Weg zum Bäcker. Einige blieben spontan stehen. Denn einen tonnenschweren Magnetresonanztomographen, der über einer Rosenheimer Straße schwebt, sieht man schließlich nicht alle Tage.
Zuvor musste das bisherige MRT durch genau diese Öffnung aus dem Gebäude heraus. Nun war sein Nachfolger an der Reihe. Langsam hob der Fahrer des Schwerlastkrans das Gerät vom Lastwagen. Zentimeter für Zentimeter ging es nach oben, bis die rund vier Tonnen schließlich auf Höhe des ersten Stocks waren. Dann wurde das MRT vorsichtig durch die geöffnete Fassade in die Praxis manövriert.

Auf der Straße wurde jede Bewegung aufmerksam verfolgt. Für Fehler war wenig Spielraum: Das neue MRT kostet nach Angaben der Praxis rund 1,5 Millionen Euro. Entsprechend konzentriert arbeiteten die beteiligten Bauarbeiter, Planer und Fachfirmen. Jeder Handgriff musste sitzen.
Am Ende ging alles glatt. Das neue Gerät ist inzwischen dort angekommen, wo es künftig für Untersuchungen eingesetzt wird.

Was ist eigentlich ein MRT?

MRT steht für Magnetresonanztomographie. Bei der Untersuchung werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt. Stattdessen erzeugt ein starker Magnet ein Magnetfeld. Radiowellen liefern Signale aus dem Körper, aus denen ein Computer detaillierte Schnittbilder erstellt.
Besonders gut lassen sich damit Weichteile darstellen, beispielsweise Gehirn, Rückenmark, Muskeln, Gelenke oder innere Organe. Deshalb wird die Untersuchung bei vielen unterschiedlichen medizinischen Fragestellungen eingesetzt.
Die Technik hat sich seit ihren Anfängen rasant weiterentwickelt. Die erste MRT-Aufnahme eines Menschen dauerte 1977 noch knapp fünf Stunden.. Moderne Geräte können heute deutlich schneller detaillierte Bilder liefern.
Während der Untersuchung müssen Patienten möglichst ruhig liegen, damit die Bilder nicht durch Bewegungen verwackeln. Größere Öffnungen moderner Geräte können zudem dazu beitragen, dass sich Patienten weniger beengt fühlen.

Was sich für Patienten ändert

Der Aufwand für die ungewöhnliche Anlieferung war erheblich. Nicht nur Schwerlastkran und Gerüst mussten aufgebaut werden. Auch die Fassade des Ärztehauses musste geöffnet werden. Und während draußen gebaut, gehoben und montiert wurde, lief in der Praxis der Betrieb weiter. Der Einbau des MRT ist Teil eines größeren Umbaus, bei dem die Räume an die neuen Abläufe angepasst werden. Unter anderem entstehen zusätzliche Umkleidekabinen.

Für die Ärzte lohnt sich der Aufwand vor allem mit Blick auf die Patienten. Das neue MRT gehört zur MAGNETOM-Flow-Plattform von Siemens Healthineers und damit zu einer neuen Generation solcher Geräte. Je nach Untersuchung sollen damit deutlich kürzere Untersuchungszeiten möglich sein.  Auch die Öffnung des neuen MRT ist größer als beim bisherigen Gerät. Das schafft mehr Platz und kann die Untersuchung gerade für Menschen angenehmer machen, die sich in der engen Röhre bisher unwohl oder beengt gefühlt haben.

Wie groß der technische Sprung bei MRT-Geräten inzwischen ist, zeigt ein Blick zurück: Als 1977 erstmals ein Mensch per MRT untersucht wurde, dauerte die Aufnahme noch vier Stunden und 45 Minuten. Mit neuen Verfahren konnten die Messzeiten bereits in den folgenden Jahren drastisch verkürzt werden. Heute sind Untersuchungen je nach Fragestellung deutlich schneller möglich. Für die Patienten bedeutet das weniger Zeit in der Röhre, für die Praxis zugleich einen effizienteren Ablauf.

Weniger Helium, weniger Verlust

Eine weitere Veränderung steckt dort, wo Patienten sie kaum sehen: im Umgang mit Helium. Das seltene Edelgas wird benötigt, um den Magneten eines MRT auf extrem niedrige Temperaturen zu kühlen. Beim bisherigen Gerät befand sich nach Angaben der Ärzte ein erheblicher finanzieller Wert an Helium im System. Musste das Gerät in einem Notfall schnell heruntergefahren werden, konnte das Gas nicht einfach im Gerät bleiben. Es musste kontrolliert über ein spezielles Rohr nach außen geleitet werden.

Beim neuen MRT bleibt das Helium dagegen in einem geschlossenen Kreislauf. Nach Angaben des Herstellers benötigt die MAGNETOM-Flow-Plattform über die gesamte Lebensdauer des Systems nur rund 0,7 Liter flüssiges Helium. Bei herkömmlichen MRT-Systemen können dagegen mehr als 1.000 Liter benötigt werden. Das ist nicht nur eine Frage der Kosten. Helium ist ein seltenes Edelgas und hochwertiges Helium wird zunehmend schwieriger verfügbar. Dass möglichst wenig davon verloren geht, ist deshalb auch aus Sicht der Ärzte ein wichtiger Vorteil der neuen Technik.

Während draußen am Sonntagmorgen das tonnenschwere Gerät durch die Fassade schwebte, war für die Beteiligten vor allem eines wichtig: dass jeder Handgriff sitzt. Das tat er. Für die Patienten beginnt dagegen mit dem neuen MRT ein neues Kapitel – mit kürzeren Untersuchungszeiten, mehr Platz während der Untersuchung und einer Technik, die mit deutlich weniger Helium auskommt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Kunstmühle Rosenheim, ca. 1920

Kunstmühle Rosenheim, ca. 1920

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1920. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Kunstmühle Rosenheim.

Die Kunstmühle liegt in der Klepperstraße beziehungsweise Kunstmühlstraße im Süden der damaligen Stadt, unweit des Bahnhofs. Heute gehört der Gebäudekomplex zu den markanten Industriedenkmälern Rosenheims. Auf der Aufnahme von 1905 ist allerdings noch der große Mühlenbetrieb zu sehen, für den das Areal einst gebaut wurde.
Bereits am 1. Mai 1855 nahm die Kunstmühle ihren vollständigen Betrieb auf. Sie entstand auf einem Grundstück, auf dem seit 1835 eine Granit-Steinsäge gestanden hatte. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Mühle zu einem bedeutenden Industriebetrieb.

Produziert wurden im großen Stil verschiedene Sorten von Roggen- und Weizenmehl sowie Gries. Die Erzeugnisse wurden über eigene Verkaufsstellen, sogenannte Mehlniederlagen, in Rosenheim und im Umland verkauft. Um 1905 wurden nach Angaben des Stadtarchivs bereits rund 175.000 Zentner Getreide pro Jahr verarbeitet.

Vom Mehl zum Futtermittel

Die klassische Mehlproduktion endete in den 1970er-Jahren. 1974 wurde das Mahlen von Speisemehl aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. In den folgenden Jahren wurde der Betrieb auf die Produktion von Futtermitteln für die Landwirtschaft umgestellt. Auch diese Produktion endete schließlich. 1990 wurde die Kunstmühle endgültig stillgelegt.

Danach verfiel das Gelände zunehmend. Die Gebäude standen lange leer, teilweise wuchsen bereits Bäume durch die Dächer. Für das ehemalige Industrieareal schien damit zunächst keine Zukunft in Sicht.

Aus der alten Mühle wird ein moderner Standort

Das änderte sich Anfang der 2000er-Jahre. Zwischen 2002 und 2005 wurde der historische Gebäudekomplex aufwendig saniert. Die alten Mühlengebäude – darunter die Roggenmühle von 1855 und die Weizenmühle von 1890 – wurden zu einem Büro- und Gewerbezentrum umgebaut. Heute stehen dort mehr als 4.000 Quadratmeter Büroflächen zur Verfügung. Auch gastronomisch wird das historische Gelände genutzt. Im Erdgeschoss des Silokomplexes befindet sich heute ein Cafe-Restaurant.

Ein besonders markanter Teil der Anlage ist der 54 Meter hohe Siloturm. Der Wasserturm wurde 1916 von den Münchner Gebrüdern Rank errichtet. Im Inneren befinden sich 75 Getreidesilos, die bis zu 18 Meter hoch sind. Sie werden heute aus statischen Gründen nicht mehr genutzt.

So erinnert die Kunstmühle auch heute noch an die industrielle Vergangenheit Rosenheims – und zeigt gleichzeitig, wie sich ein ehemaliger Produktionsstandort über die Jahrzehnte verändern kann.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Urlaub wird teurer – auch in Bayern

Urlaub wird teurer – auch in Bayern

Bayern – Zum Start der Sommerferien hat das Bayerische Landesamt für Statistik die Urlaubspreise verglichen. Besonders deutlich gestiegen sind die Kosten für internationale Flüge und die Anreise mit dem Auto. Aber auch Hotels, Ferienwohnungen und Freizeitangebote in Bayern sind teurer geworden.

Wer in diesem Sommer verreist, muss mit höheren Kosten rechnen. Das zeigt eine Auswertung der Verbraucherpreisstatistik des Bayerischen Landesamts für Statistik für Juli 2026. Dabei sind nicht nur Reisen ins Ausland teurer geworden. Auch wer seinen Urlaub in Bayern verbringt, muss für Unterkunft, Essen und verschiedene Freizeitangebote mehr bezahlen als noch vor einem Jahr.

Internationale Flüge deutlich teurer

Pauschalreisen ins Ausland kosteten im Juli 2026 durchschnittlich 5,3 Prozent mehr als im Juli 2025. Besonders stark stiegen laut Landesamt die Preise für Pauschalreisen in die Türkei mit 6,8 Prozent und auf die Balearen mit 6,1 Prozent.
Im Vergleich zum Juli 2019, dem Sommer vor der Corona-Pandemie, sind Pauschalreisen ins Ausland inzwischen 19,3 Prozent teurer. Gegenüber Juli 2016 beträgt der Anstieg 31,8 Prozent.

Noch deutlicher fällt die Entwicklung bei internationalen Flügen aus. Sie verteuerten sich im Juli 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,4 Prozent. Gegenüber Juli 2019 lagen die Preise um 75,9 Prozent höher, gegenüber Juli 2016 um 76 Prozent.

Auch Urlaub in Bayern kostet mehr

Wer für den Urlaub in Bayern bleibt, spart nicht automatisch bei allen Ausgaben. Die Preise für Übernachtungen in Hotels und Motels lagen im Juli 2026 um 2,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ferienwohnungen und Ferienhäuser verteuerten sich um 1,2 Prozent.
Noch größer sind die Unterschiede im Zehn-Jahres-Vergleich: Hotel- und Motelübernachtungen sind seit Juli 2016 um 37,6 Prozent teurer geworden. Bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern beträgt der Anstieg 46,9 Prozent.

Auch Essen und Trinken gehen stärker ins Urlaubsbudget. Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés und Bars kosteten im Juli 2026 durchschnittlich 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gegenüber Juli 2019 beträgt der Anstieg 36,7 Prozent, im Vergleich zu Juli 2016 sogar 45,3 Prozent.

Anreise mit dem Auto deutlich teurer

Wer mit dem eigenen Auto in den Urlaub fährt, muss laut Landesamt ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Die Kraftstoffpreise lagen im Juli 2026 um 21,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Im Vergleich zu Juli 2019 beträgt der Anstieg 44,3 Prozent. Gegenüber Juli 2016 sind Kraftstoffe demnach um 63,2 Prozent teurer.

Auch Schwimmbad, Museum und Freizeitpark kosten mehr

Teurer geworden sind zudem verschiedene Freizeitangebote. Der Eintritt ins Schwimmbad kostete im Juli 2026 durchschnittlich 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für den Besuch eines Museums, Zoos oder ähnlicher Einrichtungen mussten 2,3 Prozent mehr bezahlt werden. Die Preise für Vergnügungsparks stiegen um 3,5 Prozent.
Auch hier zeigt sich über einen längeren Zeitraum eine deutliche Entwicklung. Seit Juli 2016 sind die Eintrittspreise für Schwimmbäder um 37,2 Prozent gestiegen, für Museen, Zoos und ähnliche Einrichtungen um 27,3 Prozent und für Vergnügungsparks um 41,5 Prozent.

Im Vergleich zu Juli 2019 liegen die Preise für Schwimmbäder um 34,8 Prozent höher. Bei Vergnügungsparks beträgt der Anstieg 28 Prozent, bei Museen, Zoos und ähnlichen Einrichtungen 21,3 Prozent.

Eine Ausnahme gibt es beim Reisegepäck: Koffer, Reisetaschen und ähnliche Produkte waren im Juli 2026 laut Bayerischem Landesamt für Statistik um 1,9 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landkreis Rosenheim: Kreistag besichtigt zahlreiche Liegenschaften

Landkreis Rosenheim: Kreistag besichtigt zahlreiche Liegenschaften

Landkreis Rosenheim – Von den Badeplätzen am Simssee bis zum Beruflichen Schulzentrum in Wasserburg: Bei einer Rundfahrt informierten sich die Mitglieder des Kreistags über Einrichtungen und Bauprojekte des Landkreises.

 
 

 Einmal quer durch den Landkreis ging es für die Mitglieder des Rosenheimer Kreistags. Landrat Otto Lederer hatte zu einer Rundfahrt eingeladen, um verschiedene Liegenschaften des Landkreises vor Ort vorzustellen. Stationen waren unter anderem der Simssee, Prien und Wasserburg.
Am Simssee machte die Gruppe zunächst am Badeplatz in Pietzing und am Seewirt in Ecking Station. Beide Grundstücke gehören dem Landkreis Rosenheim. Sie wurden 1965 vom damaligen Landrat Georg Knott erworben. Ziel sei es gewesen, den Bürgern den Zugang zum See offenzuhalten. Nach Angaben des Landratsamts soll Knott damals privaten Kaufinteressenten gerade noch zuvorgekommen sein.

Von dort ging es weiter nach Prien. Erste Station war die Kampenwand-Schule, das Sonderpädagogische Förderzentrum. Dort informierte sich der Kreistag über die Entwicklung der Schülerzahlen, die nach Angaben des Landkreises steigen. Gegenüber liegt das Logistik-Kompetenz-Zentrum, an dem der Landkreis Rosenheim mit 50 Prozent beteiligt ist.
Auch die RoMed-Klinik Prien stand auf dem Programm. Dort wird derzeit ein neuer OP-Trakt gebaut. Landrat Otto Lederer informierte zudem darüber, dass innerhalb des RoMed-Verbunds die Orthopädie in Prien konzentriert und etabliert wurde.

Neue Sporthalle für das Ludwig-Thoma-Gymnasium?

Am Ludwig-Thoma-Gymnasium empfing Schulleiter Rainer Hoff die Kreistagsmitglieder. Er nutzte den Besuch, um für ein großes Bauprojekt zu werben: Die Anfang der 1970er-Jahre errichtete Sporthalle soll durch eine neue doppelte Zweifach-Sporthalle ersetzt werden. Die obere Halle soll größer werden und Zuschauertribünen erhalten. Davon könnten nach den Vorstellungen der Schule auch die örtlichen Vereine profitieren.
Darüber hinaus sprach Hoff die notwendige Sanierung eines der Schulgebäude an. Nach Angaben des Landkreises wurden in den vergangenen acht Jahren rund 15 Millionen Euro am Ludwig-Thoma-Gymnasium investiert.

Nach kurzen Zwischenstopps am Schloss Hartmannsberg und an der Kompostieranlage in Alteiselfing ging es weiter nach Wasserburg. Dort besichtigte die Delegation eine Halle der Firma Zosseder am Stadtrand.

70-Millionen-Euro-Projekt am Beruflichen Schulzentrum

In der Halle werden derzeit Werkstätten und Unterrichtsräume eingerichtet. Ab Anfang November, nach den Herbstferien, sollen dort rund 200 Schüler des Beruflichen Schulzentrums Wasserburg unterrichtet und ausgebildet werden. Die Interimswerkstätte soll voraussichtlich vier Jahre genutzt werden.

Hintergrund ist eine umfangreiche Baumaßnahme am Beruflichen Schulzentrum: Für rund 70 Millionen Euro sollen die FOS/BOS und die Werkstattgebäude der Berufsschule neu gebaut werden. Ziel ist nach Angaben des Landkreises, FOS/BOS und Berufsschule auch baulich miteinander zu verbinden. Bereits 2024 waren beide Schulen formal zu einem Beruflichen Schulzentrum zusammengeführt worden.
Schulleiter Gerhart Zimmermann erläuterte bei dem Rundgang die aus seiner Sicht notwendigen Baumaßnahmen. Anschließend ging es zum Kreisbauhof. Dort wurde unter anderem deutlich, dass das Werkstattgebäude für die inzwischen größer gewordenen Lastwagen zu klein ist.

Auch der RoMed-Neubau in Wasserburg war eine Station der Rundfahrt. Zum Abschluss besichtigte die Gruppe das alte Kreiskrankenhaus. Das Gebäude wird derzeit als Flüchtlingsunterkunft genutzt und soll später städtebaulich entwickelt werden. Dafür steht eine Fläche von rund 73.000 Quadratmetern zur Verfügung.

360 Kilometer Kreisstraßen

Ein weiteres Thema während der Rundfahrt war der Straßen- und Radwegebau. Der Landkreis Rosenheim ist nach eigenen Angaben für rund 360 Kilometer Kreisstraßen, 120 Brückenbauwerke und 120 Kilometer landkreiseigene Radwege zuständig.
Zur Umsetzung des Radwegekonzepts wurden im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Gemeinden mehr als 5.000 Schilder an den touristischen Radwegen angebracht. Diese haben insgesamt eine Länge von rund 1.450 Kilometern.

Begleitet wurde Landrat Otto Lederer bei der Rundfahrt von Mitarbeitern des Landratsamts, unter anderem aus dem Hoch- und Tiefbau. Eine zweite Fahrt ist bereits angekündigt: Im September soll der Kreistag die Liegenschaften im westlichen und südlichen Landkreis kennenlernen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Versteigerung in Prien: Heute werden Werke von Ernst Günzkofer versteigert

Versteigerung in Prien: Heute werden Werke von Ernst Günzkofer versteigert

Prien / Landkreis Rosenheim – Wer sich für die Kunst von Ernst Günzkofer interessiert, hat heute, Sonntag, 9. August, noch einmal eine besondere Gelegenheit: Im Rahmen der Ausstellung im ehemaligen Wohnhaus des Steinbildhauers im Fleierlweg 7 in Prien am Chiemsee  werden ab 16 Uhr Zeichnungen, Modelle und Originale versteigert. Und wer die Ausstellung in der kommenden Woche noch einmal besucht, darf bei der Finissage sogar selbst zum Abrisshammer greifen.

Die Ausstellung mit mehreren hundert Werken des 2019 verstorbenen Steinbildhauers ist derzeit im Wohnhaus des Künstlers zu sehen. Im Keller befinden sich unter anderem Bronzen, Modelle, Gipsformen und Abgüsse. Im Wohnzimmer sind Fotografien seiner Arbeiten, Entwurfszeichnungen, eine persönliche Werkübersichts-Mappe sowie Literatur über den Künstler ausgestellt.

Besonders gefragt sind nach Angaben des Veranstalters Zeichnungen und Modelle zu Werken, die Günzkofer in Prien geschaffen hat. Dazu gehören beispielsweise der Brunnen „Spielende Delphine“ im Park der Klinik Kronprinz, die Skulptur „Lesende“ vor der Turnhalle des Ludwig-Thoma-Gymnasiums sowie „Rübezahl“ und „Knoten“ nahe der Sparkasse. Auch zum „Hirtenbub“ in der Bernauer Straße und zu „Ludwig & Arthur“ am Rafenauer Weiher sind Zeichnungen und Modelle Teil der Versteigerung.

Versteigerung beginnt heute um 16 Uhr

Wegen des großen Interesses an der Ausstellung wurde die Öffnungszeit am heutigen Sonntag verlängert. Das Wohnhaus ist von 15 bis 19 Uhr geöffnet, die Versteigerung beginnt um 16 Uhr. Die ersteigerten Werke können nach Angaben des Veranstalters direkt von den neuen Eigentümern mitgenommen werden.

Wer nicht selbst nach Prien kommen kann, findet weitere Werke und Informationen auf der Internetseite ek2.de, über die Kunstwerke auch erworben werden können.

Finissage mit Abrisshammer

Am kommenden Sonntag, 16. August, endet die Ausstellung. Die Finissage dürfte dabei ungewöhnlicher ausfallen als bei einer klassischen Ausstellung: Da das ehemalige Wohnhaus von Ernst Günzkofer demnächst abgerissen werden soll, dürfen Besucher selbst Hand anlegen.

Im Wohnhaus am Fleierlweg 7 und im gegenüberliegenden Studio 43 kann dann mit einem Abrisshammer gearbeitet werden. Werkzeuge und Schutzkleidung werden zur Verfügung gestellt. Für jeweils einen Quadratmeter abgerissene Wand soll Barkeeper Erwin Kaa einen Cocktail aus der Original-Bar des Künstlers servieren.
Die Finissage beginnt am Sonntag, 16. August, um 18 Uhr. Die Ausstellung ist an diesem Tag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
(Quelle: Artikel: Bernhard Kuhn / Beiitragsbild: Symbolfoto re)

Füracker und Felßner sprechen über steuerliche Entlastungen für Bauern

Füracker und Felßner sprechen über steuerliche Entlastungen für Bauern

Nürnberg / Landkreis Rosenheim – Wie können landwirtschaftliche Betriebe kurzfristig finanziell entlastet werden? Darüber haben Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker und der Präsident des Bayerischen Bauernverbands (BBV), Günther Felßner, am Freitag (7.8.2026)  in Nürnberg gesprochen. Im Mittelpunkt standen steuerliche Möglichkeiten sowie Forderungen nach längerfristigen Änderungen auf Bundesebene.

Ausgangspunkt des Gesprächs waren Vorschläge des Bayerischen Bauernverbands für schnelle Liquiditätshilfen. Nach Angaben des BBV sehen sich insbesondere Schweinehalter derzeit mit niedrigen Erzeugerpreisen konfrontiert. Auch die Folgen von Trockenheit und Dürre wurden bei dem Gespräch thematisiert. „Die Lage der landwirtschaftlichen Betriebe ist ernst – die Schweinehaltung in Bayern steht unter massivem wirtschaftlichem Druck. Der erhebliche Verfall der Erzeugerpreise, insbesondere für Schlachtschweine und Ferkel, stellt die Landwirtinnen und Landwirte vor existenzbedrohende Herausforderungen. Bayern hilft nach Kräften mit schnellen und unbürokratischen steuerlichen Maßnahmen. Was wir in Bayern machen können, machen wir“, betonte Finanzminister Albert Füracker.

Nach Angaben des Ministeriums sollen betroffene Betriebe im begründeten Einzelfall steuerliche Stundungen erhalten können. Außerdem sollen Einkommensteuer-Vorauszahlungen an die aktuelle Ertragslage angepasst werden können. Entsprechende Anträge können bei den jeweils zuständigen Finanzämtern gestellt werden. Die Bearbeitung soll nach Angaben des Ministeriums unter Ausschöpfung des bestehenden rechtlichen Rahmens erfolgen.

BBV-Präsident Günther Felßner verwies ebenfalls auf die wirtschaftliche Situation der Betriebe. „Viele Schweinehalter arbeiten seit Wochen deutlich unter ihren Produktionskosten. Gleichzeitig belasten Trockenheit und Dürre zahlreiche weitere landwirtschaftliche Betriebe. Deshalb brauchen die Höfe jetzt schnelle und pragmatische Unterstützung“, erklärte BBV-Präsident Günther Felßner. „Ich begrüße ausdrücklich die Zusage von Staatsminister Füracker, die Handlungsspielräume der Finanzverwaltung konsequent und unbürokratisch im Sinne der akut betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe zu nutzen.“

Forderungen an den Bund

Neben kurzfristigen Hilfen ging es auch um längerfristige steuerliche Regelungen. Füracker und Felßner wollen sich nach Angaben des BBV auf Bundesebene für die Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage einsetzen. Eine entsprechende Regelung ist im Koalitionsvertrag vorgesehen.

Auch die Verlängerung und Entfristung der sogenannten Tarifglättung für land- und forstwirtschaftliche Einkünfte wurde thematisiert. Damit sollen die Auswirkungen stark schwankender Einkommen auf die Steuerbelastung besser ausgeglichen werden können.

„Die Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage würde die Liquidität und Eigenkapitalbasis stärken und insbesondere Familienbetrieben helfen, wirtschaftlich schwierige Jahre besser zu bewältigen. Bayern wird sich schnellstmöglich nach der Sommerpause im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Bundesregierung den im Koalitionsvertrag angekündigten Gesetzentwurf zügig vorlegt“, so Füracker.

Nach Angaben des BBV waren sich Füracker und Felßner einig, dass kurzfristige Liquiditätshilfen wichtig seien. Langfristig brauche es aus ihrer Sicht verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Instrumente, mit denen landwirtschaftliche Betriebe besser auf Markt- und Wetterkrisen reagieren könnten. Für die Schweinehaltung nannten sie unter anderem ausreichende Erzeugerpreise und faire Wettbewerbsbedingungen als wichtige Punkte. „Die letzten Monate und Jahre zeigen: Die Witterungsextreme nehmen immer weiter zu, die Erträge der Landwirtschaft schwanken stark, die Erzeugerpreise decken die Kosten nicht mehr. Unsere Betriebe brauchen verlässliche steuerliche Instrumente!“, betonte Finanzminister Füracker.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls laden zur Teampräsentation in die Rosenheimer SPIE-Arena

Starbulls laden zur Teampräsentation in die Rosenheimer SPIE-Arena

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim stellen am Freitag, 28. August, ihren Kader für die kommende DEL2-Saison vor. Die Teampräsentation findet in der SPIE Arena, dem früheren ROFA-Stadion, statt. Auf dem Programm stehen außerdem ein öffentliches Training, eine Tombola und die traditionelle Autogrammstunde.

Los geht es um 17.10 Uhr mit einem öffentlichen Training der ersten Mannschaft. Bis etwa 18 Uhr können die Fans die Spieler bei der Saisonvorbereitung auf dem Eis beobachten.
Die eigentliche Teampräsentation beginnt um 18.30 Uhr. Vorgestellt werden der komplette Kader für die DEL2-Saison 2026/27 sowie das Trainerteam. Durch den Abend führt Patrick Ehelechner, Moderator bei Magenta TV und ehemaliger Starbulls-Spieler.
Zwischen Training und Teampräsentation gibt es eine Tombola. Zu gewinnen sind die Game-Worn-Playoff-Auswärtstrikots der vergangenen Saison. Ein Los kostet 10 Euro und ist an den Eingängen der SPIE Arena bei den Losverkäufern erhältlich. Die Gewinner werden noch vor Beginn der Teampräsentation gezogen.
Nach der Mannschaftsvorstellung können sich die Fans bei der Autogrammstunde im oberen Stadionumlauf zwischen den beiden Kiosken Autogramme holen, Fotos machen und mit den Spielern ins Gespräch kommen.

Für Getränke und Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Der Kiosk in der Gästekurve ist während der gesamten Veranstaltung geöffnet.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Marko Aleksic)