MyRadl im MVV-Raum: Bereits mehr als 116.000 Fahrten seit dem Start

MyRadl im MVV-Raum: Bereits mehr als 116.000 Fahrten seit dem Start

München / Bayern – Das neue Bikesharing-System MyRadl im MVV-Raum ist erfolgreich gestartet. Seit der Einführung am 7. Mai in München und 36 umliegenden Städten und Gemeinden wurden bis zum 18. Juni bereits knapp 116.200 Fahrten registriert. Rund ein Drittel davon entfiel auf Pedelecs.

Nach Angaben der Verantwortlichen wird MyRadl vor allem für kurze Alltagswege genutzt, etwa als Verbindung zu Bus und Bahn oder für Fahrten innerhalb von Städten und Gemeinden. Die durchschnittliche Fahrzeit lag bei 19 Minuten, die durchschnittliche Strecke bei 2,4 Kilometern.
„Über 116.000 Fahrten in etwas mehr als einem Monat! MyRadl hat einen fulminanten Start hingelegt, und das zeigt sich auch auf den Straßen“, sagt Münchens 2. Bürgermeisterin Mona Fuchs.

Rund 1.000 Standorte im gesamten Gebiet

Die Fahrräder können über die MVV-App, die MVGO-App oder die nextbike-App ausgeliehen werden. Nach einer einmaligen Registrierung genügt das Scannen des QR-Codes am Fahrrad, um die Fahrt zu starten. Insgesamt stehen im MyRadl-Gebiet rund 1.000 Standorte für Ausleihe und Rückgabe zur Verfügung.

Besonders attraktiv ist das Angebot für Nutzer eines ÖPNV-Abonnements. Sie können klassische Fahrräder für die ersten 30 Minuten kostenlos nutzen. Für E-Bikes werden in diesem Zeitraum 1,50 Euro fällig.

Beitrag zur nachhaltigen Mobilität

Auch MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch zieht eine positive Zwischenbilanz: „My Radl ist super gestartet, sowohl die klassischen Räder als auch die Pedelecs werden fleißig genutzt, besonders auf dem Weg von und zu den Haltestellen und Bahnhöfen.“
Das Bikesharing-System wird von München und den beteiligten Kommunen gemeinsam finanziert. Teile des Projekts werden zudem durch Bundesprogramme zur Förderung nachhaltiger Mobilität und des Klimaschutzes unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gänsegeier über Bayern: Seltene Greifvögel aktuell an mehreren Orten gesichtet

Gänsegeier über Bayern: Seltene Greifvögel aktuell an mehreren Orten gesichtet

Hilpoltstein / Bayern – In Bayern sind derzeit an mehreren Orten Gänsegeier zu beobachten. Die großen Greifvögel wurden laut dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) in den vergangenen Tagen unter anderem bei Bayreuth, im Oberallgäu, im Landkreis Fürstenfeldbruck, am Ammersee sowie im Karwendelgebirge bei Mittenwald gesichtet. Zudem überquerte ein besenderter Gänsegeier am vergangenen Samstag Mittelfranken.

„Bayern erhält derzeit hohen Besuch von jungen Gänsegeiern aus Südeuropa, die auf ausgedehnten Erkundungstouren im Freistaat unterwegs sind“, erklärt LBV-Geierexperte Toni Wegscheider.

Die Tiere stammen nach Angaben des LBV vermutlich aus Friaul, Kroatien oder Südostfrankreich. Da Gänsegeier erst im Alter von fünf bis sechs Jahren brüten, verbringen junge Vögel mehrere Jahre mit ausgedehnten Wanderungen. Auf der Suche nach Nahrung legen sie täglich bis zu 400 Kilometer zurück.
„Dass der Einflug im späten Frühling erfolgt, ist kein Zufall. Geiereltern müssen jetzt ihren aktuellen Nachwuchs versorgen, da bleibt in der Hierarchie am Futterplatz für die Halbwüchsigen wenig übrig. Sie verlassen daher die angestammten Gebiete und fliegen dabei im Extremfall auch bis zu uns“, so Wegscheider.

Nach Einschätzung des LBV suchen die Geier in Bayern lediglich nach Nahrung und nicht nach neuen Brutgebieten. In den kommenden Tagen oder Wochen dürften sie ihre Reise fortsetzen.

Gänsegeier stirbt nahe Windkraftanlage

Überschattet werden die aktuellen Sichtungen vom Tod eines Gänsegeiers im Unterallgäu. Eine Spaziergängerin entdeckte den Vogel südlich von Warmisried bei Mindelheim in der Nähe einer Windkraftanlage.„Offensichtlich wurden dem Vogel beim Durchflug der Windkraftanlage die Beine und der Steiß abgeschlagen. Die massiven Verletzungen müssen dazu geführt haben, dass der Geier sofort abgestürzt und gestorben ist“, erklärt Leo Rasch, Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Unterallgäu.

Der Naturschutzverband weist darauf hin, dass Gänsegeier in Bayern verschiedenen Gefahren ausgesetzt sind. Auch Bleivergiftungen können durch belastetes Aas zum Tod der Tiere führen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden entsprechende Fälle im Unterallgäu und im Landkreis Starnberg dokumentiert.
„Neben Bleivergiftungen stellen auch ungesicherte Windräder ein tödliches Risiko für Gänsegeier dar. Wir fordern deshalb bessere Schutzmaßnahmen für Greifvögel an Windrädern, mitunter auch an bestehenden Anlagen“, so Rasch.

Größer als Adler

Der Gänsegeier zählt zu den größten Greifvögeln Europas. Er erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 2,70 Metern und ein Gewicht von bis zu elf Kilogramm. Das europäische Hauptvorkommen liegt in Spanien, wo mehr als 90 Prozent des Bestands leben.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freiwilligendienst bei den Maltesern Rosenheim: Praktische Erfahrungen nach der Schule sammeln

Freiwilligendienst bei den Maltesern Rosenheim: Praktische Erfahrungen nach der Schule sammeln

Rosenheim – Wer nach dem Schulabschluss noch nicht direkt in Ausbildung oder Studium starten möchte, kann bei den Maltesern in Rosenheim praktische Erfahrungen sammeln und sich sozial engagieren. Möglich sind ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Bereichen Fahrdienst, Menüservice, Hausnotruf sowie Krankentransport und Rettungsdienst.

Voraussetzung für Interessierte sind ein Mindestalter von 19 Jahren, ein Führerschein der Klasse B sowie mindestens ein Jahr Fahrpraxis. Zudem werden Teamgeist, Flexibilität und Freude am Umgang mit Menschen erwartet.
Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, einen Verpflegungszuschuss und Sozialversicherungsleistungen. Zudem können sie an begleitenden Seminaren teilnehmen. Das Kindergeld wird während des Freiwilligendienstes weitergezahlt.

„Besonders gut eignen sich der Beginn im September oder Oktober, weil dann auch die begleitenden Seminargruppen starten“, erklärt Ernst Schütz, Stadt- und Kreisgeschäftsführer der Malteser Rosenheim.

Rettungsdienst-Ausbildung möglich

Der Freiwilligendienst dauert in der Regel ein Jahr, kann aber nach Absprache verkürzt oder verlängert werden. Ein Einstieg ist mit einigen Wochen Vorlauf meist jederzeit möglich. Je nach Einsatzbereich besteht zudem die Möglichkeit, eine Rettungsdienstgrundausbildung oder eine Ausbildung zum Rettungssanitäter zu absolvieren.
„Die Zeit des Freiwilligendienstes kann sehr gut genutzt werden, um sich persönlich weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, so Schütz. „Viele berichten nach ihrem Freiwilligendienst, wie wertvoll und sinnstiftend die Tätigkeit war.“

Der Bundesfreiwilligendienst steht Menschen aller Altersgruppen offen. Ab 27 Jahren ist auch eine Tätigkeit in Teilzeit möglich. Für den Hausnotruf bieten die Malteser zudem ein neues Arbeitszeitmodell an: Auf eine Woche Rufbereitschaft folgt jeweils eine dienstfreie Woche.

Weitere Informationen gibt es bei den Maltesern Rosenheim unter Telefon 08031 809570 sowie auf der Internetseite der Freiwilligendienste.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Ein Freiwilligendienst bei den Maltesern eröffnet jungen Menschen praktische Einblicke in soziale Dienste – etwa im Hausnotruf oder Krankentransport. Copyright Andi Weiland/Malteser)

Mit Toga, Göttern und Gladiatoren: Römerfest in Rosenheim eröffnet

Mit Toga, Göttern und Gladiatoren: Römerfest in Rosenheim eröffnet

Rosenheim – Mit einer traditionellen Weihe, bei der sogar ein Priester nach römischem Vorbild in eine Toga gehüllt wurde, und spektakulären Gladiatorenkämpfen wurde das Römerfest im Mangfallpark Süd am Freitagabend offiziell eröffnet. Mehr als 100 Darsteller lassen an diesem Wochenende in Rosenheim die Antike wieder lebendig werden.

Römerfest in Rosenheim Juni 2026. Fotos: Innpuls.me

Gruppenfoto mit Römern: Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungzentrum Rosenheim und Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan. Fotos: Innpuls.me

Plötzlich ist es still im Lager.
Wo wenige Augenblicke zuvor noch Besucher zwischen Zelten, Feuerstellen und Ausrüstungsgegenständen unterwegs waren, richtet sich nun alle Aufmerksamkeit auf einen Mann, der in eine Toga gekleidet wird. Meter um Meter Stoff wird um seinen Körper gelegt. Knöpfe gibt es keine, Nadeln ebenso wenig. Allein das Anlegen des rund sechs Meter langen Gewands wird zu einer kleinen Zeremonie.

Als die Toga schließlich sitzt, wirkt der Priester würdevoll und beinahe wie aus einer anderen Zeit. Wenig später verhüllt er gemeinsam mit den weiteren Beteiligten sein Haupt – ganz so, wie es bei religiösen Zeremonien im antiken Rom üblich war.

In der Luft liegt der Duft von Holzfeuern aus dem Lager. Dazu mischen sich der Geruch von Weihrauch aus dem Opferritual und die Aromen verschiedener Speisen, die in den Zelten zubereitet werden. Es sind diese kleinen Details, die den Besuchern das Gefühl geben, für einen Moment tatsächlich in eine andere Epoche einzutauchen.

Es ist der Auftakt für die Weihe des Römerlagers im Mangfallpark Süd – und für eine Reise zurück in eine Zeit, die Rosenheim einst entscheidend geprägt hat.

Denn lange bevor die Stadt Rosenheim entstand, verlief hier eine wichtige Lebensader des Römischen Reiches. Mit der Straßenstation Pons Aeni nahe des heutigen Stadtteils Pfaffenhofen verfügte die Region über einen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt. Bis zum Abzug der Römer im Jahr 488 nach Christus war das Gebiet besiedelt.

Rund 2.000 Jahre später sind die Römer nun zurück.

Wenn Geschichte plötzlich lebendig wird

Wer am  gestrigen Freitagabend (19.6.2026)  durch das Lager streifte, merkte schnell: Hier geht es nicht um eine bloße Kulisse.

Mehr als 100 Darsteller aus Deutschland, Österreich und Italien haben ihre Zelte aufgeschlagen. Sie präsentieren nicht einfach Römer – viele von ihnen leben ihr Hobby mit bemerkenswerter Leidenschaft. Ausrüstung, Kleidung, Handwerk und Alltagsgegenstände sind das Ergebnis jahrelanger Beschäftigung mit der Antike.

Nach dem Anlegen der Toga beginnt die eigentliche Weihe. Nach historischen Vorbildern werden den römischen Gottheiten Opfergaben dargebracht. Ganz streng authentisch nehmen es die Beteiligten dabei nicht immer. Für Schmunzeln sorgt eine besondere Gabe an die römische Göttin: Weißbier.

Römerfest in Rosenheim Juni 2026. Fotos: Innpuls.me

Auch einige tierische Bewohner gibt es in dem Römerlager zu entdecken. 

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan zeigt sich beeindruckt von der historischen Kulisse. „Die Römer haben Menschen, Waren und Ideen durch unsere Region bewegt“, erinnert er in seinem Grußwort. Ihr Einfluss sei bis heute spürbar. Selbst die europäische Idee habe letztlich ihre Wurzeln in jener Zeit. Dass die Römer nur für ein Wochenende zurückkehren, begrüßt er dennoch mit einem Augenzwinkern: „Mit Militärpräsenz so nahe am Rathaus schläft es sich dann doch nicht so gut.“

Römerfest in Rosenheim Juni 2026. Fotos: Innpuls.me

Da geht es hart zur Sache.

Nach der Weihe öffnen sich die Lager für die Gäste. Zwischen Legionären, Handwerkern und Zivilisten entstehen überall Gespräche. Besucher betrachten Helme und Schwerter aus nächster Nähe, lassen sich Werkzeuge erklären oder erfahren, wie der Alltag einer römischen Familie ausgesehen haben könnte.

Zu den wichtigsten Akteuren gehört die von Uwe Herwegh aus Großkarolinenfeld geleitete Legio IX Hispana, die maßgeblich an der Organisation beteiligt ist. Ergänzt wird das Lager durch zivile Darsteller, historische Handwerker, Kelten und die Gruppe „Vehimur in tempore“, die mit drei Pferden die Bedeutung dieser Tiere in der Antike zeigt.

Leidenschaft statt Show

Besonders eindrucksvoll wird es auf der Aktionsfläche der Gladiatoren. Doch bevor die ersten Schwerter aufeinandertreffen, gibt es zunächst Geschichtsunterricht. Der Leiter der Gladiatorenschule erklärt den Zuschauern, wie Gladiatoren tatsächlich kämpften, welche Waffen die verschiedenen Kämpfertypen einsetzten und wie der Kult um die Arenakämpfer überhaupt entstand.

Während auf der vorne im Park  Aktionsfläche noch eine römische Pferdekutsche ihre Runden dreht, beginnen sich die Gladiatoren am anderen Ende des Areals bereits für ihren Einsatz aufzuwärmen. Wenig später stehen sie sich gegenüber.

Metall schlägt auf Metall. Schilde krachen gegeneinander. Immer wieder feuern die Zuschauer ihre Favoriten an. Die Kämpfer suchen dabei nicht die perfekte Show, sondern den Sieg. Natürlich kommen speziell angepasste Waffen zum Einsatz, die schwere Verletzungen verhindern. Dennoch wirken die Duelle erstaunlich realistisch und vermitteln einen Eindruck davon, weshalb Gladiatorenkämpfe einst Tausende Zuschauer in ihren Bann zogen.

Die wichtigsten Informationen zum Römerfest

Wann?

  • Samstag, 20. Juni 2026, 10 bis 17 Uhr
  • Sonntag, 21. Juni 2026, 10 bis 17 Uhr

Wo?
Mangfallpark Süd in Rosenheim

Eingänge

  • Haupteingang: Rathausstraße 23 (links neben der Arche)
  • Nebeneingang: Innstraße (links neben dem Kindergarten Klabautermann)

Eintritt

  • 5 Euro pro Person und Tag (ab 18 Jahren)
    Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre frei
Tickets
  • Tageskasse an beiden Eingängen
  • Vorverkauf an den Kassen des Ausstellungszentrums Lokschuppen
Wichtiger Hinweis
  • Kartenzahlung ist ausschließlich am Haupteingang möglich

Verpflegung

  • Familienfreundlicher Imbissstand vor Ort
  • Eigene Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden

Die Veranstaltung findet begleitend zur aktuellen Römer-Ausstellung im Ausstellungszentrum Lokschuppen statt.

Genau darin liegt die besondere Stärke des Römerfestes. Geschichte bleibt hier nicht hinter Glasvitrinen verborgen. Sie läuft durch das Lager, sitzt am Feuer, erklärt Werkzeuge, streichelt Pferde, beantwortet Fragen und lässt eine längst vergangene Epoche für einen Moment wieder greifbar werden.

Wer an diesem Wochenende den Mangfallpark Süd besucht, bekommt deshalb weit mehr geboten als ein Unterhaltungsprogramm. Er erlebt Geschichtsunterricht zum Anfassen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Copyright Innpuls.me)

Kultur im Park in Bad Aibling: Mind to Soul sorgt für musikalische Vielfalt

Kultur im Park in Bad Aibling: Mind to Soul sorgt für musikalische Vielfalt

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Bad Aibling lädt am Freitag, 3. Juli, zur Veranstaltungsreihe „Kultur im Park“ in den Brunnenhof des Kurhauses ein. Ab 19:30 Uhr präsentiert die Band Mind to Soul ein Programm aus Jazz, Funk, Blues, Latin, Klezmer und bekannten Pop- und Rockklassikern. Der Eintritt ist frei.

Die Musiker interpretieren bekannte Songs auf ihre eigene Weise und verbinden unterschiedliche Stilrichtungen wie Jazz, Jazz-Rock, Funk, Blues, Latin und Klezmer zu einem abwechslungsreichen Konzertabend. Neben bekannten Klassikern stehen auch Lieder zum Mitsingen und Mitmachen auf dem Programm.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ausschank und Küche öffnen bereits um 18:30 Uhr. Neben den klassischen Brotzeiten werden auch vegetarische Gerichte angeboten.
Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr und dauert bis 21:30 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die meisten Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter wird – sofern möglich – in den Saal ausgewichen.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Mind to Soul Copyright Mind to Soul)

Bayerisches Oldtimer Festival in Bad Aibling: Oldie Night und Maxlrainer Oldie Feeling

Bayerisches Oldtimer Festival in Bad Aibling: Oldie Night und Maxlrainer Oldie Feeling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Wochenende des 4. und 5. Juli findet in Bad Aibling und rund um Schloss Maxlrain das Bayerische Oldtimer Festival statt. Die Veranstaltung verbindet die beliebte Oldie Night mit dem traditionsreichen Maxlrainer Oldie Feeling und bietet Oldtimer-Freunden sowie Familien ein abwechslungsreiches Programm.

Den Auftakt macht am Samstag, 4. Juli, die Oldie Night an der Ausstellungshalle in Bad Aibling. Von 17 bis 24 Uhr erwartet die Besucher ein Abend mit Fahrzeugen, Musik und Gastronomie. Bereits am frühen Abend laufen die Teilnehmer der 6. ADAC Maxlrain Classic vor der Ausstellungshalle ins Ziel ein.
Für die musikalische Begleitung sorgt zunächst DJ Roxy. Ab 20 Uhr übernimmt die Live-Band „Flat Out“ die Bühne und präsentiert Rock ’n’ Roll sowie weitere Klassiker. Die Siegerehrung der Rallye ist für etwa 20:30 Uhr vorgesehen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Verschiedene gastronomische Angebote mit herzhaften und süßen Speisen sowie Getränken stehen den Besuchern zur Verfügung. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung in die Ausstellungshalle verlegt.

Am Sonntag, 5. Juli, folgt mit dem Maxlrainer Oldie Feeling der Höhepunkt des Wochenendes. Rund um das Schloss Maxlrain präsentieren sich zahlreiche historische Automobile und Motorräder. Besucher dürfen sich auf Fahrzeuge mit Seltenheitswert sowie auf verschiedene Attraktionen für die ganze Familie freuen.
(Quelle: Pressemitteilung AIB Kur GmbH & Co. Kg. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 20. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass einige Lebewesen Licht selbst erzeugen können?
Dieses Phänomen nennt man Biolumineszenz.
Weltweit nutzen etwa 3500 bekannte Spezies chemische Reaktionen im Körper, um aus eigener Kraft zu leuchten.
Ein faszinierendes Naturlicht.

Vielleicht bringst Du heute selbst etwas Licht in den Tag.

Wir wünschen Dir einen leuchtenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Hitze in Bayern: LBV empfiehlt Wasserstellen für Vögel und Insekten

Hitze in Bayern: LBV empfiehlt Wasserstellen für Vögel und Insekten

Bayern / Rosenheim – Temperaturen von über 30 Grad setzen in Bayern nicht nur Menschen zu. Auch Vögel, Insekten und andere Wildtiere leiden unter der anhaltenden Hitze. Der Naturschutzverband LBV ruft deshalb dazu auf, jetzt Wasserstellen im Garten oder auf dem Balkon bereitzustellen.

Mit den angekündigten hochsommerlichen Temperaturen wird Wasser für viele Wildtiere zur überlebenswichtigen Ressource. Während natürliche Wasserstellen wie Pfützen, Gräben oder kleine Tümpel zunehmend austrocknen, finden viele Vögel kaum noch Möglichkeiten zum Trinken oder Baden.
Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) empfiehlt deshalb, Vogeltränken im Garten oder auf dem Balkon aufzustellen. „Nicht nur Vögel freuen sich über das kühle Nass: Auch andere Tiere wie Igel, Eichhörnchen oder Insekten nutzen die Tränken“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.

Bei Vogeltränken auf Hygiene achten

Für eine einfache Wasserstelle genügt bereits eine flache Schüssel oder ein Untersetzer für Blumentöpfe. Entscheidend ist jedoch die richtige Pflege. Vor allem bei hohen Temperaturen können sich Krankheitserreger im Wasser schnell vermehren.
„Vor allem bei großer Hitze muss das Wasser unbedingt täglich gewechselt und die Tränke gereinigt werden, da sich sonst schnell Krankheitserreger vermehren, die tödlich sein können“, warnt Nelson.

Chemische Reinigungsmittel sollten dabei nicht verwendet werden. Eine gründliche Reinigung mit einer Bürste reicht aus. Zudem empfehlen die Naturschützer, zwei Wasserschalen im Wechsel zu nutzen, damit eine davon nach der Reinigung in der Sonne vollständig trocknen kann.

Der richtige Standort ist entscheidend

Damit Vögel eine Tränke annehmen, müssen sie sich sicher fühlen. Besonders während des Badens sind die Tiere unaufmerksam und dadurch leichte Beute für Katzen oder andere Fressfeinde.

Der LBV rät deshalb zu einem erhöhten und gut einsehbaren Standort. Gleichzeitig sollten sich in der Nähe Sträucher oder Bäume befinden, in die sich die Tiere bei Gefahr schnell zurückziehen können. Schalen mit flachem Rand und rauem Boden bieten den Vögeln dabei sicheren Halt.

Schwalben brauchen Lehm für ihre Nester

Neben Wasser fehlt vielen Vogelarten derzeit auch geeignetes Baumaterial. Besonders Schwalben sind auf feuchten Lehm angewiesen, um ihre Nester zu bauen. Durch versiegelte Flächen und die anhaltende Trockenheit wird dieser jedoch immer seltener.
Wer den Nestbauern helfen möchte, kann im Garten eine Lehmpfütze anlegen. Dafür braucht es nur Lehm, Wasser und etwas Stroh, angerührt in einer flachen Mulde oder Schale. Wichtig ist, dass die Pfütze in Nestnähe und möglichst offen liegt, damit Fressfeinden keine Deckung finden.

Auch Insekten leiden unter der Trockenheit

Nicht nur Vögel sind auf zusätzliche Wasserquellen angewiesen. Hummeln, Wildbienen und Käfer benötigen Wasser zum Trinken und teilweise auch für den Nestbau.
„Insekten benötigen das Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern auch zum Bau ihrer Nester. Manche Wildbienen nutzen zum Beispiel feuchten Lehm, um Brutzellen und Nesteingänge zu mauern. Das kann man auch großartig an einem Insektenhotel selbst beobachten“, so Nelson.

Für Insekten eignen sich flache Wasserschalen mit kleinen Steinen, Ästen oder Moos als sichere Landeplätze. Auch hier sollte das Wasser regelmäßig erneuert werden.

Bewerbung für „Vogelfreundlicher Garten“ möglich

Naturnahe Gärten mit Teichen, Wildblumenwiesen und schattenspendenden Bäumen bieten Tieren gerade in Hitzeperioden wichtige Rückzugsorte. Gemeinsam mit dem Bayerischen Artenschutzzentrum zeichnet der LBV solche Gärten mit der Plakette „Vogelfreundlicher Garten“ aus. Interessierte Gartenbesitzer können sich dafür bewerben.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Großeinsatz am Bahnhof Holzkirchen: Vermeintliches Gewehr entpuppt sich als Spielzeugwaffe

Großeinsatz am Bahnhof Holzkirchen: Vermeintliches Gewehr entpuppt sich als Spielzeugwaffe

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Ein Mann mit einem scheinbaren Sturmgewehr hat am gestrigen Donnerstagnachmittag einen größeren Polizeieinsatz am Bahnhof Holzkirchen ausgelöst. Am Ende stellte sich heraus: Bei der Waffe handelte es sich nicht um eine echte Schusswaffe, sondern um eine täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe.

Gegen 14.11 Uhr war bei der Einsatzzentrale die Meldung eingegangen, dass sich am Bahnhof eine Person mit einem Gewehr aufhalte. Die Waffe sei offen getragen worden.
Die Polizei reagierte mit einem Großaufgebot. Neben mehreren Streifenbesatzungen waren auch die Bundespolizei, Spezialkräfte und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Der Bahnhof wurde großräumig abgesichert, Gleise gesperrt und der Zugverkehr vorübergehend eingestellt.

Waffe im Kiosk hinterlegt

Im Zuge der Fahndung trafen Einsatzkräfte auf einen Tatverdächtigen. Der Mann erklärte, die Waffe im Bahnhofskiosk hinterlegt zu haben, weil er sie nicht mit in den Zug nehmen wollte.

Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um eine Spielzeugwaffe, die einer Kalaschnikow AK-47 täuschend ähnlich sieht. Die Polizei stellte die sogenannte Anscheinswaffe sicher.

Nach Angaben der Ermittler kam es zu keinen Bedrohungen oder gefährlichen Situationen. Für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr bestanden.

Gegen den 60-jährigen Mann wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass täuschend echt aussehende Waffen in der Öffentlichkeit nicht mitgeführt werden dürfen. Solche Gegenstände können nicht nur Bußgelder nach sich ziehen, sondern auch umfangreiche Polizeieinsätze auslösen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kontrollen am Sudelfeld: Deutlich zu schnell unterwegs

Kontrollen am Sudelfeld: Deutlich zu schnell unterwegs

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim -Die kurvenreiche Sudelfeldstraße lockt nicht nur Ausflügler und Motorradfahrer an, sondern immer wieder auch Verkehrsteilnehmer, die das Tempolimit zu locker auslegen. Bei einer Kontrolle am Donnerstag hat die Polizei mehrere Verstöße festgestellt.

Beamte der Polizeiinspektion Brannenburg überwachten auf der Alpenstraße (B307) im Bereich Sudelfeld sowohl die Geschwindigkeit als auch die Einhaltung des dort geltenden einseitigen Fahrverbots.

Der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer war nach Angaben der Polizei regelkonform unterwegs. Zwei Fahrer von Sportwagen überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern jedoch deutlich.

Fahrverbot für Urlauber

Ein 18-Jähriger blieb mit seiner gemessenen Geschwindigkeit noch knapp unter der Grenze für ein Fahrverbot. Ihn erwarten dennoch ein Bußgeld von 200 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.
Deutlich teurer wird es für einen Urlaubsgast: Er wurde mit 121 Stundenkilometern gemessen. Neben einem Bußgeld von 320 Euro muss er mit einem einmonatigen Fahrverbot und einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen.

Außerdem stellten die Beamten zwei Motorradfahrer fest, die gegen das einseitige Fahrverbot am Sudelfeld verstoßen hatten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Biene im Auto: Frontalzusammenstoß mit Polizeifahrzeug

Biene im Auto: Frontalzusammenstoß mit Polizeifahrzeug

Rosenheim – Eine kleine Biene hat am Donnerstagmittag (18.6.2026) in Rosenheim eine Kette von Ereignissen ausgelöst, die schließlich mit einem Frontalzusammenstoß und drei Verletzten endete. 

Nach Angaben der Polizei war eine 85-jährige Autofahrerin aus Stephanskirchen gegen 12.20 Uhr mit ihrem VW Golf auf der Rosenheimer Schönfeldstraße in Richtung Innstraße unterwegs. Während der Fahrt bemerkte sie eine Biene im Fahrzeug.
Die Seniorin versuchte, das Insekt zu verscheuchen. Dabei geriet ihr Wagen offenbar kurzzeitig außer Kontrolle.

Auto gerät auf Gegenfahrbahn

Das Fahrzeug kam von seiner Fahrspur ab und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte es frontal mit einem entgegenkommenden Streifenwagen der Polizeiinspektion Rosenheim zusammen. Die beiden Polizeibeamten versuchten nach Angaben der Polizei noch, den Zusammenstoß durch Bremsen und ein Ausweichmanöver zu verhindern.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt. Sowohl der VW Golf als auch der Streifenwagen waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Die 85-jährige Autofahrerin sowie die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Unfall leicht bis mittelschwer verletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolftoto re)

Themenführungen in Rosenheim: Stadtführerzunft lädt zu Entdeckungstouren ein

Themenführungen in Rosenheim: Stadtführerzunft lädt zu Entdeckungstouren ein

Rosenheim – Auch im Juli lädt die Rosenheimer Stadtführerzunft wieder zu abwechslungsreichen Entdeckungstouren durch die Stadt ein. Die Besucher erwartet eine spannende Reise zu den ehemaligen Stadttoren, und sommerliche Führungen rund um Bierkultur und laue Sommerabende.

Den Auftakt macht am Freitag, 3. Juli die Führung „Sechs Tore hat der Markt“. Bei diesem Spaziergang begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren der ehemaligen Rosenheimer Stadttore und erfahren Wissenswertes über die Entwicklung der Stadt und ihre historischen Zugänge. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Mittertor am Max-Josefs-Platz.

Am Samstag, 4. Juli heißt es bei der Stadtführung „Woast as no“ Erinnerungen aufleben lassen. Die Tour führt durch das Rosenheim der 50er- bis 70er-Jahre und verbindet persönliche Erinnerungen mit spannenden geschichtlichen Hintergründen zum „alten Rosenheim“ ab dem 19. Jahrhundert. Los geht es um 11 Uhr am Vorplatz des Parkhauses P1.

Unter dem Motto „Wer ko der ko – Rosenheim sprichwörtlich“ lädt die Stadtführerzunft am Freitag, 10. Juli zu einem vergnüglichen Rundgang durch die Altstadt ein. Dabei stehen bekannte und weniger bekannte Sprichwörter im Mittelpunkt, die mit viel Humor und interessanten Geschichten erklärt werden. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Vorplatz des Parkhauses P1.

Am Samstag, 25. Juli dreht sich alles ums Bier. Bei der „Rosenheimer Bierroas“ erfahren die Teilnehmer Wissenswertes und Unterhaltsames rund um die Geschichte des Bieres. Begleitet wird die Führung von einem Musikanten, der traditionelle Wirtshauslieder anstimmt. Bierverkostung und Liedtexte sind im Preis inbegriffen und machen die Tour zu einem geselligen Mitmach-Erlebnis. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Marktfrauenbrunnen am Ludwigsplatz.

Den Abschluss bildet am Freitag, 31. Juli die Sommernachtsführung. Auf einem stimmungsvollen Abendspaziergang durch lauschige Gassen und über charmante Plätze erfahren die Teilnehmer Interessantes über Sommerbräuche und Vergnügungen vergangener Zeiten. Die Führung endet passend zur Jahreszeit bei einer Eisdiele. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Vorplatz des Parkhauses P1.

Details und Anmeldungen

Die Anmeldungen für alle Themenführungen werden persönlich in der neuen Touristinfo in der Heilig-Geist-Straße 15 oder telefonisch unter 08031 365 90 61 entgegengenommen. Auch per E-Mail an tourismus@rosenheim.de oder online unter Öffentliche Themenführungen können die Themenführungen gebucht werden. Dort gibt es auch alle Infos zu Kosten, Teilnehmerzahlen und Rahmenbedingungen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)