BDS Bayern warnt vor Minijob-Reform

BDS Bayern warnt vor Minijob-Reform

Rosenheim – Der Bund der Selbstständigen Bayern (BDS Bayern) sieht geplante Änderungen bei Minijobs kritisch und warnt vor zusätzlichen Belastungen für kleine und mittlere Betriebe. Nach Einschätzung des Verbands könnten steigende Kosten und weniger Flexibilität den Mittelstand erheblich unter Druck setzen.

Hintergrund der Debatte sind derzeit verschiedene politische Vorschläge zur Ausgestaltung geringfügiger Beschäftigung. Dabei geht es unter anderem um mögliche Änderungen bei Verdienstgrenzen, sozialversicherungsrechtlicher Behandlung und den Rahmenbedingungen für Minijobs. Wichtig: Es handelt sich bislang um Diskussionen und Prüfaufträge auf Bundesebene, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Dennoch sorgt das Thema bereits jetzt für breite Diskussionen – auch in der Wirtschaft.

Minijobs gelten in vielen Betrieben als wichtiges Instrument, um kurzfristige Personallücken zu schließen, etwa bei Krankheit, saisonalen Spitzen oder schwankender Auftragslage. Gleichzeitig ermöglichen sie vielen Menschen – etwa Rentnern, Studierenden oder Personen mit familiären Verpflichtungen – einen flexiblen Nebenverdienst.

Kritik an möglichen Einschränkungen

Der BDS Bayern sieht in den Überlegungen zur Reform die Gefahr, dass genau diese Flexibilität verloren geht. Für Unternehmen bedeute das weniger Spielraum bei der Personalplanung und höhere Arbeitskosten.

Zudem verweist der Verband darauf, dass viele Betriebe bereits unter steigenden Energiepreisen, höheren Lohnnebenkosten und wachsender Bürokratie leiden. Eine zusätzliche Verteuerung geringfügiger Beschäftigung würde die Lage weiter verschärfen.„Natürlich müssen wir darüber sprechen, wie wir die Sozialversicherungen langfristig stabilisieren und Menschen ausreichende Rentenansprüche ermöglichen. Aber die Antwort kann nicht sein, Minijobs zum finanzpolitischen Reparaturbetrieb zu machen. Mehr als eine Million Rentnerinnen und Rentner arbeiten heute freiwillig weiter. Hinzu kommen Studierende und Menschen mit begrenzter zeitlicher Verfügbarkeit. Wer diese Beschäftigungsform verteuert, riskiert weniger Beschäftigung, weniger Flexibilität und am Ende womöglich sogar das Gegenteil dessen, was erreicht werden soll“, erklärt Gabriele Sehorz.

Warnung vor Folgen für den Mittelstand

Aus Sicht des Verbands wäre eine solche Entwicklung ein weiteres Belastungssignal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Gerade der Mittelstand brauche verlässliche Rahmenbedingungen und flexible Beschäftigungsmodelle, um auf Auftragsschwankungen reagieren zu können.

„Der Mittelstand braucht keine weiteren Belastungen, sondern verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Menschen, die bereit sind zu arbeiten. Arbeitsmarktpolitik muss Beschäftigung ermöglichen statt erschweren. Wer funktionierende und flexible Beschäftigungsformen zurückdrängt, handelt an der Realität in den Betrieben vorbei“, so Sehorz abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung BDS Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BFV sagt Jugendspiele ab – Hitze sorgt für Spielpause beim TSV 1860 Rosenheim

BFV sagt Jugendspiele ab – Hitze sorgt für Spielpause beim TSV 1860 Rosenheim

Rosenheim – Wegen der für das Wochenende angekündigten hohen Temperaturen hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) sämtliche Verbandsspiele und Turniere im Juniorenbereich abgesagt. Betroffen ist der gesamte Freistaat für den Zeitraum vom 26. bis 28. Juni 2026.

Der TSV 1860 Rosenheim informiert, dass damit am Wochenende kein offizieller Jugendspielbetrieb stattfindet. Testspiele sind von der Absage nicht betroffen. Hier entscheiden die Vereine selbst über eine Austragung.

Für die Region Rosenheim werden am Samstag (27.6.2026) Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Region eine amtliche Warnung vor hoher Wärmebelastung herausgegeben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Angriff bei Kontrolle im Hauptbahnhof München – Bundespolizist verletzt

Angriff bei Kontrolle im Hauptbahnhof München – Bundespolizist verletzt

München – Bei einer Personenkontrolle im Münchner Hauptbahnhof ist am Donnerstagnachmittag (25.6.2026) ein Bundespolizist verletzt worden. Ein 39-jähriger spanischer Staatsangehöriger griff die Beamten an und musste anschließend überwältigt werden.

Nach Angaben der Bundespolizei war eine zivile Streife gegen 14.50 Uhr im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs unterwegs, als die Einsatzkräfte auf eine lautstarke Auseinandersetzung aufmerksam wurden. Der Mann soll dabei seine 64-jährige Mutter beleidigt haben. Die Beamten entschlossen sich daraufhin zu einer Kontrolle.
Zu Beginn der Maßnahme verhielt sich der 39-Jährige aggressiv und unkooperativ. Nachdem ihm die Mitnahme zur Dienststelle angekündigt worden war, spuckte er einem Beamten ins Gesicht.

Eskalation bei Festnahme

Als die Einsatzkräfte den Mann zu Boden brachten, trat er mehrfach um sich und traf dabei einen 27-jährigen Polizisten am Bein. Der Mann leistete laut Polizei erheblichen Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte fortlaufend.

Erst mit Unterstützung weiterer Streifen konnte der Mann gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Der verletzte Bundespolizist klagte über Schmerzen im Bein und musste seinen Dienst abbrechen. Er wurde zur medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er leicht verletzt.

Ein Atemalkoholtest verlief negativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 39-Jährige und seine Mutter am Abend wieder entlassen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

40 Jahre Inn-Museum Rosenheim: Flusserlebnistag und Vortragsreihe zum Jubiläum

40 Jahre Inn-Museum Rosenheim: Flusserlebnistag und Vortragsreihe zum Jubiläum

Rosenheim – Es ist ein Jubiläum mit Blick auf einen Fluss, der die Region über Jahrhunderte geprägt hat: Das Inn-Museum Rosenheim wird 40 Jahre alt. Gefeiert wird das mit einem Programm aus Vorträgen, und einem besonderen Höhepunkt am Freitag, 31. Juli 2026. Dann verwandelt sich das Freigelände am Museum ab 13 Uhr in einen großen Erlebnisraum rund um den Inn – mit Aktionen für Kinder, Erwachsene und alle, die den Fluss einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen wollen.

Das Museum selbst erzählt diese Geschichte schon lange – und zwar an einem Ort, der kaum passender sein könnte.

Ein Haus mit Flussgeschichte

Direkt an der Innbrücke steht der sogenannte Bruckbaustadel, ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Was heute Museum ist, hatte früher eine ganz praktische Aufgabe: Hier wurde gearbeitet, gelagert und organisiert – alles rund um den Brückenbau und später den Wasserbau am Inn.

Flusserlebnistag am 31. Juli

Beim Flusserlebnistag am Freitag, 31. Juli 2026, startet das Programm um 13 Uhr auf dem Freigelände des Inn-Museums.

Im Mittelpunkt steht das Leben am, im und mit dem Inn. Besucher können Gewässerbewohner unter dem Mikroskop entdecken, an Mitmachstationen aktiv werden oder im Legomodell sehen, wie Hochwasser und Naturgefahren wirken können. Dazu gibt es ein Glücksrad mit Gewinnspiel und viele Angebote für Groß und Klein.

Ab 18 Uhr geht der Tag in ein gemütliches Fest mit Livemusik und Bewirtung über.

Der Standort ist kein Zufall. Der Fluss war über Jahrhunderte eine wichtige Verkehrs- und Handelsroute, gleichzeitig aber auch eine ständige Herausforderung für Menschen, die ihn nutzten und kontrollieren mussten. Genau hier, am Übergang über den Inn, spielte sich ein großer Teil dieser Geschichte ab.

Vortragsreihe zum Jubiläum

Begleitend zum Jubiläum lädt das Inn-Museum zu einer Vortragsreihe ein. Die Veranstaltungen finden jeweils im Museum statt, der Eintritt ist frei.

Den Auftakt macht am Freitag, 18. September 2026, um 18.30 Uhr der Vortrag „Wichbachverbauung damals und heute“ mit Anna Hofberger und Andreas Holderer.

Weiter geht es am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 19 Uhr mit zwei Themenabenden: „Die nasse Straß – der Inn als wichtiger Handelsweg“ von Sebastian Weger sowie „Der Archenkrieg und die Geradeausleitung – Flussbauliche Aktivitäten am Inn“ von Hort Barnikel.

Am Dienstag, 21. Oktober 2026, um 19 Uhr steht „Lebensraum Gewässer – erfolgreiche Renaturierungen an Inn- und Mangfall“ vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim auf dem Programm.

Den Abschluss bildet am Samstag, 31. Oktober 2026, um 15 Uhr eine literarisch-musikalische Kaffehaus-Matinee mit Bernhard Winter und JuzztSomeFriends.

Unterstützt wird die Reihe unter anderem vom Technischen Hilfswerk, dem Schiffleutverein sowie weiteren regionalen Partnern.

Die eigentliche Museumsidee reicht sogar noch weiter zurück: Bereits 1949 begann der damalige Flussmeister Franz Thaler damit, Werkzeuge, Modelle und Dokumente aus dem Wasserbau und der Innschifffahrt zu sammeln. Was damals eher nach persönlicher Sammelleidenschaft aussah, wurde mit der Zeit zu einer umfangreichen historischen Sammlung.

1986 wurde daraus schließlich das Inn-Museum – untergebracht genau an dem Ort, an dem der Flussbau selbst jahrhundertelang Alltag war.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: Archiv Innpuls.me)

Rosenheim zeichnet Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit aus

Rosenheim zeichnet Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit aus

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat den Umweltpreis 2026 vergeben. Ausgezeichnet wurden die Kindergruppe „Wildkatzen“ der BUNDjugend Bayern in Rosenheim sowie der Verein „foodsharing Landkreis Rosenheim e. V.“. Beide Initiativen erhalten jeweils 1.000 Euro Preisgeld.

Die Jury des Ausschusses für Umwelt, Energie und Klimaschutz würdigte damit Projekte, die sich in besonderer Weise für Umweltbildung, Naturschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen einsetzen. Der Umweltpreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Natur erleben, Umwelt schützen

Die Kindergruppe „Wildkatzen“ wurde in der Kategorie Kindergärten, Horte und Schulen ausgezeichnet. Rund 15 bis 20 Kinder treffen sich monatlich, um die Natur rund um Rosenheim zu erkunden. Dabei stehen Wald- und Wiesenexkursionen, das Kennenlernen von Pflanzen und Tieren sowie praktische Projekte wie der Bau von Nisthilfen oder Futterstationen im Mittelpunkt. Auch Müllsammelaktionen und Besuche bei Imkern gehören zum Programm.

Die Jury hob insbesondere hervor, dass die Gruppe Kindern einen frühen Zugang zu Natur- und Umweltthemen ermöglicht und gleichzeitig Bewegung, Gemeinschaft und Naturerlebnisse fördert.

Lebensmittel retten statt wegwerfen

Der Verein „foodsharing Landkreis Rosenheim e. V.“ wurde für sein Projekt „Gemeinsam für mehr Lebensmittelwertschätzung“ ausgezeichnet. Seit 2017 retten Ehrenamtliche überschüssige, noch genießbare Lebensmittel vor der Entsorgung und geben sie weiter.

Nach Angaben des Vereins konnten bislang rund 200.000 Kilogramm Lebensmittel in mehr als 17.300 Einsätzen vor der Vernichtung bewahrt werden. Die Verteilung erfolgt unter anderem auch an bedürftige Menschen. Aktuell engagieren sich 203 Ehrenamtliche im Landkreis. Begleitend werden Informations- und Bildungsangebote zum bewussteren Umgang mit Lebensmitteln angeboten.
Damit leiste die Initiative nicht nur einen Beitrag zum Ressourcenschutz, sondern auch zur Stärkung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Wertschätzung im Umgang mit Lebensmitteln.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Mode-Schau unter freiem Himmel in Prien

Mode-Schau unter freiem Himmel in Prien

Prien / Landkreis – Der Wendelsteinplatz wird am Samstag, 4. Juli 2026, ab 14 Uhr zur Bühne für aktuelle Sommermode. Unter dem Titel „Swinging Prien“ präsentieren lokale Geschäfte Trends aus den Bereichen Mode, Schuhe, Accessoires und Brillen.

Beteiligt sind unter anderem Chiceria, Rosso, Schuh Huber, Prien Optik Sagebiel, Katrin Anner, Glückshäuschen und Renate Höfer. Die Modenschau soll einen Überblick über die Vielfalt des örtlichen Einzelhandels geben und aktuelle Kollektionen aus Prien zeigen.
Moderiert wird die Veranstaltung von Claudia Schneider, die durch das Programm führt und die teilnehmenden Geschäfte vorstellt.

Mode, Trends und Shopping im Ortszentrum

Im Anschluss an die Modenschau bleiben die teilnehmenden Geschäfte bis 17 Uhr geöffnet. Besucher können die präsentierten Outfits direkt vor Ort ansehen und einkaufen.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Sie findet bei jedem Wetter statt, kurzfristige Änderungen sind wetterabhängig möglich. Parkmöglichkeiten stehen im Ortszentrum zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es im Tourismusbüro Prien sowie online unter swinging-prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien /  Beitragsbild: Mode Rosso) 

Malteser bieten Schulung zum Umgang mit Todeswünschen an

Malteser bieten Schulung zum Umgang mit Todeswünschen an

Rosenheim – Der Umgang mit Suizidgedanken im eigenen Umfeld ist für viele Menschen eine große Belastung. Die Malteser Rosenheim bieten deshalb am Montag, 6. Juli 2026, eine kostenlose Schulung zu diesem Thema an.

Ziel der Veranstaltung ist es, Sicherheit im Umgang mit geäußerten Todeswünschen zu vermitteln und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Das Angebot richtet sich an Angehörige, ehrenamtlich Engagierte sowie an Menschen aus sozialen, pflegerischen und beratenden Berufen.

Im Mittelpunkt stehen neben fachlichen Grundlagen auch die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Referentin Claudia Hanrieder von den Maltesern Rosenheim geht dabei unter anderem auf Hintergründe zu Suizid und assistiertem Suizid ein. Außerdem werden mögliche Reaktionen im eigenen Erleben sowie rechtliche Aspekte und die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu § 217 StGB thematisiert.

Schulung im Malteserhaus

Die Veranstaltung findet am 6. Juli von 17 bis etwa 20 Uhr im Malteserhaus in Rosenheim in der Rathausstraße 25 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch bis 30. Juni erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung sind telefonisch unter 08031 80957-255 oder 0170 9662527 sowie per E-Mail an claudia.hanrieder@malteser.org möglich.

Hinweis: Wer selbst von Suizidgedanken betroffen ist oder sich in einer akuten Krise befindet, kann sich jederzeit an die TelefonSeelsorge wenden. Diese ist rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 erreichbar sowie online unter www.telefonseelsorge.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Hilfsdienst e.V. Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Malteser Rosenheim)

Kostenlose Beratung für Gründer und Unternehmen im Juli

Kostenlose Beratung für Gründer und Unternehmen im Juli

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim bietet am Donnerstag, 16. Juli 2026, wieder eine kostenlose Beratung für Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler an.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Rosenheim organisiert den Termin gemeinsam mit dem Verein „Aktivsenioren Bayern e. V.“. Dabei beraten ehemalige Führungskräfte im Ruhestand mit langjähriger Berufserfahrung zu verschiedenen wirtschaftlichen Themen.
Im Mittelpunkt stehen Unterstützung bei der Gründung, Fragen zur Businessplanung sowie allgemeine betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Auch kleine und mittlere Unternehmen können die Beratung nutzen, etwa bei der Neuorientierung oder in Umbruchphasen.

Ziel ist laut Anbieter vor allem „Hilfe zur Selbsthilfe“, um Unternehmen bei Entscheidungen und Entwicklungen zu unterstützen.

Termin und Anmeldung

Die Beratung findet am 16. Juli 2026 statt. Interessierte können einen Termin über die städtische Wirtschaftsförderung vereinbaren.
Kontakt: Eva Huber, Wirtschaftsförderung Stadt Rosenheim, Tel. 08031/365 1106, E-Mail: eva.huber@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erneut Greifvögel vergiftet – mehrere Fälle in Bayern registriert

Erneut Greifvögel vergiftet – mehrere Fälle in Bayern registriert

Hilpoltstein / Bayern – In mehreren Regionen Bayerns sind erneut Greifvögel mit dem hochgiftigen Insektizid Carbofuran vergiftet worden. Betroffen sind unter anderem die Landkreise Eichstätt, Freising, Miltenberg und Traunstein. In einem Fall konnte ein Habicht nach einer Vergiftung noch gerettet werden.

Der bayerische Naturschutzverband LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) sprechen von mindestens sieben bestätigten oder stark verdächtigen Vergiftungsfällen in den vergangenen Wochen und Monaten. Das Gift Carbofuran ist seit Jahren verboten und gilt auch für Menschen als hochgefährlich.

Dramatischer Fall mit „Kamikaze-Taube“

Ein besonders dramatischer Fall ereignete sich Anfang April im unterfränkischen Eschau im Landkreis Miltenberg. Dort wurde ein lebender Habicht neben einer toten Taube entdeckt, die als Köder präpariert war. Bei dem sogenannten „Kamikaze-Taube“-Fall war das Tier mit einem auffällig pinkfarbenen Pulver versehen. Eine toxikologische Untersuchung bestätigte später Spuren des Insektizids bei beiden Tieren. Der Habicht konnte durch eine schnelle tierärztliche Behandlung gerettet werden.

Mehrere weitere Fälle in Oberbayern

Wenige Wochen später wurden weitere Vergiftungen gemeldet: drei Mäusebussarde im Landkreis Freising, ein Rotmilan im Landkreis Eichstätt sowie ein weiterer Rotmilan im Landkreis Traunstein. In mehreren Fällen bestätigten Untersuchungen den Verdacht auf Carbofuran.

Auffällig war im Fall der Bussarde bei Allershausen, dass die Tiere an einem Ort zusammen gefunden wurden. Beim Rotmilan im Landkreis Eichstätt zeigten sich typische Vergiftungssymptome wie verkrampfte Fänge und Speichel vor dem Schnabel. Im Landkreis Traunstein war der Fundort bereits in der Vergangenheit durch ähnliche Fälle bekannt.
„Wer einen Greifvogel vergiftet, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern eine ernstzunehmende Straftat“, erklärt Christoph Bauer, der das Projekt „Tatort Natur“ beim LBV betreut. „Wir bringen deshalb jeden Fall zur Anzeige.“

LBV und GLUS warnen zudem eindringlich vor der Gefahr für Menschen und Haustiere. „Die von den Tätern verwendeten Giftstoffe sind auch für Menschen und Haustiere hochgefährlich. Fassen Sie nichts an, was verdächtig erscheint“, sagt Franziska Baur, Fachreferentin für Naturschutz bei der GLUS.

Hinweise auf mögliche Vergiftungsfälle sollen an die Polizei oder über die Plattform www.tatort-natur.de gemeldet werden.
(Quelle: LBV / Gregor Louisoder Umweltstiftung / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kiefersfelden: 15-jährige bei Grenzkontrolle entdeckt – europaweit gesucht

Kiefersfelden: 15-jährige bei Grenzkontrolle entdeckt – europaweit gesucht

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn hat die Bundespolizei am Mittwoch (24.6.2026)  eine minderjährige Reisende in Gewahrsam genommen. Die 15-jährige Rumänin wurde später als europaweit gesucht identifiziert.

Die Beamten kontrollierten nahe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) einen in Rumänien zugelassenen Kleinbus mit insgesamt neun Insassen. Dabei fiel den Polizisten die Jugendliche auf, die ohne Erziehungsberechtigte unterwegs war und nur wenig Gepäck bei sich hatte.
Nach eigenen Angaben wollte sie nach Nordrhein-Westfalen reisen, wo ihre Mutter leben soll. Eine konkrete Adresse konnte sie jedoch nicht nennen. Auch über die Reisekosten konnte sie keine schlüssigen Angaben machen. Die Mitreisenden gab sie zudem an, nicht zu kennen – sie sollen sich nach ihren Angaben auf dem Weg zur Erdbeerernte befunden haben.

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass die 15-Jährige von den rumänischen Behörden europaweit als vermisst gemeldet worden war. Die Großmutter hatte sie zuvor als vermisst gemeldet.

Die Bundespolizei brachte die Jugendliche zur Dienststelle in Rosenheim. Nach der Befragung wurde sie dem Jugendamt übergeben und in einer Jugendeinrichtung untergebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Spargelsaison in Bayern endet: Bilanz fällt trotz Herausforderungen ordentlich aus

Spargelsaison in Bayern endet: Bilanz fällt trotz Herausforderungen ordentlich aus

München – Mit dem Johannistag am 24. Juni endete traditionell die Spargelsaison in Bayern. Auch in diesem Jahr ziehen die heimischen Erzeuger laut Bayerischem Bauernverband (BBV) eine insgesamt zufriedenstellende Bilanz – trotz wechselhafter Witterung und spürbarem Kostendruck.

Die Qualität des Spargels habe über weite Strecken gestimmt, auch Angebot und Nachfrage hätten sich meist die Waage gehalten. Gleichzeitig war die Saison für viele Betriebe erneut herausfordernd. Das Wetter gab dabei den Takt vor: Durch sogenannte Verfrühungsmaßnahmen konnte bereits zum Saisonstart Anfang April bayerischer Spargel angeboten werden. In Teilen Frankens begann die flächendeckende Ernte allerdings erst nach Ostern. Kühle Nächte und starke Temperaturschwankungen bremsten das Wachstum im Mai immer wieder, während wärmere Phasen rund um Pfingsten die Ernte deutlich beschleunigten.

Kosten steigen – Preisdruck nimmt zu

Besonders der wirtschaftliche Druck bleibt ein Thema für die Betriebe. Stammkundschaft blieb zwar Hofläden und Verkaufsständen weitgehend treu, gleichzeitig achten viele Verbraucher stärker auf den Preis – insbesondere im Vergleich zu Aktionsangeboten im Lebensmitteleinzelhandel. „Es gab weder über längere Zeit deutlich zu viel noch deutlich zu wenig Spargel am Markt“, sagt Patrick Scharl, Referent für Obst und Gartenbau beim Bayerischen Bauernverband. Gleichzeitig warnt er vor zunehmendem Druck auf die Betriebe: „Den Betrieben bereiten die hohen Kosten und der hohe Handarbeitsanteil in Verbindung mit dem gestiegenen Mindestlohn Sorgen – verschärft durch den Preisdruck günstiger Handelsangebote“, so Scharl. „Regionaler Spargel steht für kurze Wege, Frische und heimische Wertschöpfung. Das muss sich auch im Preis widerspiegeln.“

Amtliche Erntezahlen für 2026 liegen noch nicht vor. Nach Einschätzung aus der Praxis verlief die Saison regional unterschiedlich, insgesamt aber im Bereich einer normalen bis guten Ernte. Zum Saisonende hin gingen die Mengen wie üblich zurück. Viele Betriebe beendeten die Ernte zudem früher, auch wegen trockenheitsbedingt dünnerer Stangen und um die Anlagen zu schonen.
Nach dem 24. Juni wird traditionell kein Spargel mehr gestochen. Die mehrjährigen Pflanzen benötigen nun eine Ruhephase zur Regeneration, um über das Spargelkraut Energie zu sammeln – die Grundlage für die kommende Saison.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neue Chancen für Maffay-Fans: Wieder Tickets erhältlich

Neue Chancen für Maffay-Fans: Wieder Tickets erhältlich

Rosenheim – Das Konzert von Peter Maffay beim Sommerfestival Rosenheim am 10. Juli war bereits kurz nach dem Vorverkaufsstart im vergangenen Sommer ausverkauft. Jetzt gibt es überraschend doch noch einmal Karten.

Nach Angaben der Rosenheim Event GmbH wurde das Gelände in den vergangenen Monaten neu geplant. Durch die optimierte Aufteilung konnten zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden, ohne die Sicherheitsanforderungen zu beeinträchtigen. Florian Englert, Geschäftsführer der Rosenheim Event GmbH, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir so vielen Maffay-Fans eine zweite Chance geben können. Die Optimierung des Geländes war ein großer Schritt, aber sie ermöglicht uns nun, noch mehr Menschen ein sicheres und unvergessliches Konzerterlebnis zu bieten.“

Karten ab sofort erhältlich

Die zusätzlichen Tickets sind ab sofort online unter sommerfestival-rosenheim.de sowie beim Ticketservice im KU’KO vor Ort erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild: Copyright Sebastian Buff)