Linke Rosenheim kündigt Demonstration in der Innenstadt an

Linke Rosenheim kündigt Demonstration in der Innenstadt an

Rosenheim -`Die Linke in Rosenheim ruft für Montag, 29. Juni, zu einer Demonstration in der Innenstadt auf. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht nach Angaben der Partei die Rentenpolitik.

Die Linke Rosenheim hat für Montag, 29. Juni, eine Demonstration in der Innenstadt angekündigt. Die Kundgebung ist nach Angaben der Partei Teil einer Protestreihe und findet bereits zum dritten Mal in diesem Zusammenhang statt.
Der Protest soll um 18 Uhr in der Lessingstraße beginnen und über die Innenstadt bis zum Max-Josefs-Platz führen.

Schwerpunkt Rentenpolitik

Nach Angaben der Veranstalter liegt der thematische Schwerpunkt der Demonstration auf der Rentenpolitik. Als Rednerin wird Sarah Vollath angekündigt. Sie ist nach Angaben der Linken rentenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion sowie Co-Landesvorsitzende der Linken Bayern.

Die Linke Rosenheim spricht in ihrer Mitteilung von Kritik an der Sozialpolitik und ruft zu Protesten auf. Die Positionen werden dabei von der Partei selbst vertreten.
(Quelle: Pressemitteilung Die Linke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerkonzerte auf Schloss Amerang starten – Eröffnung bereits ausverkauft

Sommerkonzerte auf Schloss Amerang starten – Eröffnung bereits ausverkauft

Amerang / Landkreis Rosenheim – Auf Schloss Amerang beginnen am heutigen Samstag (27.6.2026) die Sommerkonzerte 2026. Das Eröffnungskonzert ist bereits ausverkauft, für viele weitere Veranstaltungen gibt es laut Veranstalter noch Karten. Insgesamt stehen bis Anfang August rund 30 Konzerte und Opern auf dem Programm.

Bis zum 9. August sind auf Schloss Amerang rund 30 Konzerte und Opern geplant. Das Programm reicht von Klassik über Jazz und Rockmusik bis hin zu Volksmusik. Hier gibt es die Übersicht über das Programm.

Vielfalt auf dem Schlossgelände

Die Veranstaltungsreihe findet im Arkadenhof von Schloss Amerang statt und umfasst verschiedene Konzertformate und Opernproduktionen. Ziel ist es, ein breites musikalisches Spektrum an einem Ort zu vereinen.
Einzelne Programmpunkte reichen dabei von klassischen Opernaufführungen bis zu konzertanten Abenden mit unterschiedlichen Musikrichtungen.

Ergänzend zu den Sommerkonzerten gibt es laut Veranstalter auch persönliche Programmtipps des Schlossherrn und Veranstalters Freiherr Ortholf von Crailsheim.

Begleitend zur Saison hat unser Kooperationspartner Radio Regenbogen einen Podcast veröffentlicht. Darin gibt es Hintergrundinformationen und Einblicke in die Veranstaltung sowie Empfehlungen des Veranstalters.

Der Podcast ist hier abrufbar:

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Reinhart Knirsch / Beitragsbild: Copyright Schloss Amerang)

Caritas Rosenheim sucht freiwillig Engagierte

Caritas Rosenheim sucht freiwillig Engagierte

Rosenheim – Die Caritas in Rosenheim sucht Menschen, die sich ehrenamtlich für Geflüchtete und Zugewanderte einsetzen möchten. Der Einsatz soll laut Caritas ein bis zwei Stunden pro Woche umfassen.

Die Integrationslotsenstelle und die Ehrenamtskoordination des Caritas Zentrums Rosenheim suchen aktuell freiwillig Engagierte für die Unterstützung von Menschen mit Flucht- und Migrationsbiografie.
Das Team der Integrationslotsen besteht aus vier hauptamtlichen Mitarbeitenden, die Ehrenamtliche in Stadt und Landkreis Rosenheim begleiten, qualifizieren und in ihrem Engagement unterstützen.

Gesucht werden Personen, die etwa ein bis zwei Stunden pro Woche Zeit für ein freiwilliges Engagement einbringen möchten. Die möglichen Tätigkeiten reichen von Sprachförderung über Begegnungsangebote bis hin zur Unterstützung im Alltag und bei der gesellschaftlichen Integration.

Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten

„Wer Zeit schenkt, gibt oft weit mehr als die ursprüngliche Unterstützung: Begegnung, Teilhabe und neue Perspektiven können das Ergebnis sein. Schon mit wenigen Stunden lässt sich ein wertvoller Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Rosenheim leisten“, heißt es von der Ehrenamtskoordination der Caritas. Das Caritas Zentrum Rosenheim begleitet nach eigenen Angaben die freiwillig Engagierten kontinuierlich im Rahmen des Integrationslotsenprogramms.

Interessierte können eine offene Engagementberatung besuchen oder ein persönliches Erstgespräch vereinbaren. Die Beratung findet im Caritas TreffPunkt in der Reichenbachstraße 14 in Rosenheim statt.

Weitere Informationen zu den Engagementmöglichkeiten gibt es unter Caritas Rosenheim Engagiert oder telefonisch unter 08031/3531121 sowie per E-Mail an eak-ro@caritasmuenchen.org.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Zentrum Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

B 472 bei Waakirchen wird ausgebaut – Vollsperrung ab 6. Juli

B 472 bei Waakirchen wird ausgebaut – Vollsperrung ab 6. Juli

Waakirchen / Landkreis Miesbach – Zwischen dem Kreisverkehr Kammerloh und Waakirchen (Landkreis Miesbach) wird die Bundesstraße B 472 ab 6. Juli vollständig ausgebaut. Die Strecke bleibt dafür bis voraussichtlich Mitte Oktober 2026 voll gesperrt. Ziel ist die Entschärfung eines Unfallschwerpunkts.

Auf der Bundesstraße B 472 beginnen am Montag, 6. Juli, die Arbeiten zum Vollausbau zwischen dem Kreisverkehr bei Kammerloh und Waakirchen. Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Rosenheim soll die Maßnahme voraussichtlich bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Bereits seit Mai laufen vorbereitende Arbeiten. Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Strecke vollständig gesperrt.

Die Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über Hauserdörfl, die Staatsstraße 2365 sowie die Kreisstraße MB 6 über Kammerloh.

Ausbau soll Unfallschwerpunkt entschärfen

Nach Angaben des Staatlichen Bauamts handelt es sich bei dem Abschnitt um einen Unfallschwerpunkt. Grund dafür sei unter anderem, dass die Bundesstraße auf rund 800 Metern bislang nicht ausgebaut ist. Die Fahrbahn sei dort schmal, zudem gebe es keine Bankette.

Ein Ausbau sei lange Zeit unter anderem am fehlenden Grunderwerb gescheitert. Erst durch einen Planfeststellungsbeschluss konnte die benötigte Fläche zur Verfügung gestellt werden.
Im Zuge der Maßnahme wird die B 472 auf 7,50 Meter verbreitert und mit Banketten ausgestattet. Zusätzlich entsteht südlich ein neuer Geh- und Radweg. Vor und hinter dem Ausbauabschnitt wird zudem die bestehende Fahrbahn saniert: Die schadhafte Asphaltdeckschicht wird abgefräst und erneuert.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

CSU-Landtagsfraktion: Junge Gruppe wählt neuen Vorsitzenden

CSU-Landtagsfraktion: Junge Gruppe wählt neuen Vorsitzenden

Rosenheim / München – Die Junge Gruppe der CSU-Landtagsfraktion hat einen neuen Vorsitzenden gewählt. Der Rosenheimer Abgeordnete Daniel Artmann übernimmt das Amt von Maximilian Böltl.

Die Junge Gruppe der CSU-Landtagsfraktion hat turnusgemäß ihren Vorstand neu gewählt. Der Rosenheimer Stimmkreisabgeordnete Daniel Artmann wurde dabei einstimmig zum neuen Vorsitzenden bestimmt. Er gehört damit künftig dem Vorstand der CSU-Landtagsfraktion an.
Artmann folgt auf Maximilian Böltl, der künftig die Programm- und Grundsatzkommission der CSU leitet. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Kristan von Waldenfels aus Oberfranken gewählt.

Wechsel an der Spitze der Jungen Gruppe

Die Junge Gruppe ist ein Zusammenschluss jüngerer Abgeordneter innerhalb der CSU-Landtagsfraktion. Ursprünglich war sie für Mitglieder unter 40 Jahren vorgesehen, inzwischen haben sich auch ältere Abgeordnete angeschlossen. Nach Angaben der Fraktion umfasst die Gruppe derzeit mehr als 20 Mitglieder und versteht sich als Stimme jüngerer Parlamentarier innerhalb der CSU.
Nach eigenen Angaben will die Gruppe Impulse für eine nachhaltige, generationengerechte und zukunftsorientierte Politik setzen.

Daniel Artmann ist seit 2023 direkt gewählter Landtagsabgeordneter für den Stimmkreis Rosenheim-Ost und Mitglied im Haushaltsausschuss. Seit 2020 ist er Zweiter Bürgermeister der Stadt Rosenheim. Vor seinem Landtagsmandat war der 37-Jährige als Regionalleiter eines Beratungsunternehmens tätig.

In einer Mitteilung der CSU-Fraktion wird Artmann mit folgenden Worten zitiert:
„Die Erfolge der letzten Jahre zeigen, dass wir die treibende Kraft für die Modernisierung Bayerns sind und über den Tellerrand schauen. Vom Bayern-Update im Staatsapparat über Rückendeckung für unsere Start-ups bis hin zu einer Zukunftsgarantie für die Jugend: Wir verwalten nicht den Status quo, sondern gestalten das Übermorgen. Wir werden weiterhin mutige Impulse setzen, damit Bayern auch im Jahr 2050 wirtschaftlich dynamisch, digital führend und lebenswert bleibt. Als Stimme der jungen Generation wollen wir für die Zukunft begeistern.“
(Quelle: Pressemitteilung  CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Unglücksfall auf dem Chiemsee

Tödlicher Unglücksfall auf dem Chiemsee

Rosenheim – Ein 68 Jahre alter Mann ist am Freitagnachmittag (26.6.2026) auf dem Chiemsee ums Leben gekommen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Kriminalpolizei von einem tragischen Unglücksfall aus. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung gibt es bislang nicht.

Der 68-Jährige war nach den Angaben der Polizei gegen 14.40 Uhr gemeinsam mit einer Angehörigen in einem Elektroboot auf dem Chiemsee unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er vom Boot aus schwimmen gehen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er dabei ins Wasser.
Wenig später verlor die Angehörige den Mann aus den Augen. Badegäste bemerkten die Situation und verständigten umgehend den Rettungsdienst sowie die Polizei.

Einsatzkräfte der DLRG und der Wasserwacht Prien konnten den Mann noch am selben Abend im Wasser lokalisieren und bergen. Ein Arzt stellte anschließend den Tod des 68-jährigen Schweizer Staatsangehörigen fest. Die Angehörige des Verstorbenen wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Die Ermittlungen vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein. Nach dem bisherigen Stand gibt es keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung. Die Ermittler gehen derzeit von einem tragischen Unglücksfall aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Ausgerechnet am heißesten Tag: Was der Siebenschläfertag wirklich über den Sommer verrät

Ausgerechnet am heißesten Tag: Was der Siebenschläfertag wirklich über den Sommer verrät

Rosenheim / Region / Bayern -Bis zu 36 Grad werden heute in der Region Rosenheim erwartet, in anderen Teilen Bayerns könnten die Temperaturen sogar noch höher steigen. Ausgerechnet dieser Hitzetag ist der Siebenschläfertag – jener Lostag, um den sich seit Jahrhunderten eine der bekanntesten Bauernregeln rankt. Doch wie viel Wahrheit steckt tatsächlich dahinter?

Der heutige Samstag (27.6.2026) bringt den Höhepunkt einer außergewöhnlich heißen Woche. Während in der Region Rosenheim Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet werden, wurden im unterfränkischen Kitzingen bereits am Freitag 40,8 Grad gemessen. Bereits am morgigen Sonntag sollen Gewitter zum Abend hin für Abkühlung sorgen, ehe die Temperaturen zu Beginn der kommenden Woche spürbar zurückgehen.

Doch der 27. Juni ist nicht nur wegen der Hitze ein besonderer Tag. Es ist Siebenschläfertag – jener Lostag, auf den Generationen von Bauern mit besonderer Aufmerksamkeit blickten. Denn nach einer alten Wetterregel soll sich an diesem Zeitpunkt bereits zeigen, welche Richtung der Sommer einschlägt.

Die wohl bekannteste Fassung lautet: „Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“ Was zunächst wie alter Volksglaube klingt, besitzt tatsächlich einen wissenschaftlich nachvollziehbaren Hintergrund. Zwar entscheidet nicht das Wetter an einem einzigen Tag über den gesamten Sommer. Dennoch gehört die Siebenschläferregel zu den wenigen Bauernregeln, denen Meteorologen eine gewisse statistische Aussagekraft bescheinigen.

Mit dem Nagetier hat der Siebenschläfertag nichts zu tun

Aber zuerst einmal: Der Name führt viele in die Irre. Denn mit dem kleinen nachtaktiven Nagetier hat der Siebenschläfertag überhaupt nichts zu tun. Seinen Ursprung hat der Lostag in einer christlichen Legende. Der Überlieferung nach versteckten sich im 3. Jahrhundert sieben junge Christen während der Christenverfolgung unter Kaiser Decius in einer Höhle bei Ephesos im Gebiet der heutigen Türkei. Die Höhle wurde verschlossen, die jungen Männer galten als tot. Der Legende zufolge erwachten sie jedoch viele Jahrzehnte später wieder. Dieses Ereignis wurde später zum Gedenktag der sogenannten „Sieben Schläfer von Ephesos“, aus dem sich der heutige Siebenschläfertag entwickelte.

Interessant ist noch ein weiteres Detail: Als die Bauernregel entstand, galt noch der Julianische Kalender. Durch die spätere Kalenderreform verschob sich der meteorologisch relevante Zeitraum um rund zehn Tage. Deshalb weisen Meteorologen heute darauf hin, dass für die Großwetterlage eher die Zeit um den 7. Juli als der exakte Kalendertag am 27. Juni entscheidend ist.

Warum die Bauernregel ausgerechnet in Bayern oft erstaunlich treffsicher ist

Die meisten Bauernregeln beruhen auf jahrhundertelangen Beobachtungen, lassen sich wissenschaftlich aber kaum belegen. Beim Siebenschläfertag ist das anders.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zeigt die Regel insbesondere im Süden Deutschlands eine überraschend hohe Trefferquote. Während sie im Norden lediglich in etwa 40 bis 50 Prozent der Jahre zutrifft, liegt sie im Alpenvorland und in weiten Teilen Bayerns bei rund 60 bis 70 Prozent. Damit ersetzt sie zwar keine Wettervorhersage, beschreibt aber einen statistischen Trend, der sich über viele Jahrzehnte beobachten lässt.

Der Grund dafür liegt in der geografischen Lage. Süddeutschland wird stärker von stabilen Großwetterlagen beeinflusst als Norddeutschland, wo atlantische Tiefdruckgebiete das Wetter häufiger wechseln lassen. Deshalb kann sich eine einmal entstandene Wetterlage in Bayern oft deutlich länger halten.

Der Jetstream gibt den Ausschlag

Verantwortlich dafür ist der sogenannte Jetstream – ein Starkwindband in rund zehn Kilometern Höhe, das die Zugbahnen von Hoch- und Tiefdruckgebieten steuert.

Ende Juni und Anfang Juli stellt sich dieses Windsystem über Europa häufig neu ein. Liegt der Jetstream weiter nördlich, können sich Hochdruckgebiete über Mitteleuropa festsetzen. Die Folge sind oft längere warme und trockene Wetterphasen. Verläuft er dagegen weiter südlich, gelangen immer wieder Tiefdruckgebiete mit kühler und feuchter Luft nach Deutschland. Dieses Strömungsmuster bleibt häufig über mehrere Wochen weitgehend stabil – und genau darin sehen Meteorologen den wissenschaftlichen Kern der alten Bauernregel.

Was bedeutet das für den Sommer 2026? Obwohl bereits am Sonntag Gewitter erwartet werden und die Temperaturen zu Beginn der kommenden Woche vorübergehend zurückgehen sollen, sprechen die derzeitigen Großwetterlagen eher gegen einen dauerhaft kühlen und nassen Sommer. Vielmehr könnte es im weiteren Verlauf immer wieder längere warme oder heiße Phasen geben.

Ob die Bauernregel diesmal wieder richtig liegt, wird sich im Laufe des Sommers zeigen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Deutscher Wetterdienst (DWD), DWD-Wetterlexikon, DWD-Informationen zum Siebenschläfertag / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 27. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Erde keine perfekte Kugel ist?
Durch ihre Drehung ist sie am Äquator leicht „ausgebeult“.
Ein kleiner, aber messbarer Unterschied.

Vielleicht erkennst Du heute, dass Perfektion oft gar nicht nötig ist.

Wir wünschen Dir einen entspannten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1960er

Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1960er

Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Chiemsee. 

Die Szene erinnert ein bisschen an die Strandung auf einer einsamen Insel. Aber die Aufnahme entstand am Chiemseeufer. An den Netzten unschwer zu erkennen handelt es sich um einen Fischer mit seinem Fischerboot.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext. Karin Wunsam)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 8. bis 12. Juli auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg Fahrplanabweichungen, Teilausfälle und Schienenersatzverkehr.

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es nachts in beiden Richtungen bei einzelnen Verbindungen zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Salzburg auf verschiedenen Teilabschnitten. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Standardfahrplan.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Heimische Wildtauben: Diese vier Arten können Ihren Garten besuchen

Heimische Wildtauben: Diese vier Arten können Ihren Garten besuchen

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Die bekannteste aller Wildtauben ist wohl die Turteltaube. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass einige Arten von Wildtauben in Deutschland sehr selten geworden sind oder sogar als gefährdet gelten. Mit wenig Aufwand kann man ihnen im eigenen Garten attraktive Lebensräume bieten.

„Wildtauben haben mitunter besondere Ansprüche an ihren Lebensraum sowie die benötigten Nahrungsquellen“, sagt Jonas Liebhauser, Fachreferent für Heimtiere vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier und Artenschutz e. V. aus Hambrücken.

Ein taubenfreundlicher Garten

Wer Wildtauben unterstützen möchte, kann mit wenigen Handgriffen seinen Beitrag im heimischen Garten leisten. Alte Baumbestände schaffen optimale Voraussetzungen, denn viele Wildtauben bauen ihre Nester aus Ansammlungen von losen Zweigen in Bäumen. Wer in Sachen Baumbestand nachbessern möchte, kann auf Birken oder Walnussbäume zurückgreifen. Diese sind nicht nur schnellwachsend, sondern auch Teil der natürlich vorkommenden Flora.

Für den Nestbau verwenden viele Wildtauben gern kleine Zweige. Entsprechend ist ein Reisighaufen eine gute Methode, um Nistmaterial zur Verfügung zu stellen. Er bietet gleichzeitig Igeln und anderen Kleintieren eine Rückzugsmöglichkeit für den Winter.

Wildtauben richtig füttern

Wildtauben ernähren sich oftmals von Samenständen verschiedener Pflanzen und verschmähen auch frische Knospen nicht. „Möchte man im eigenen Garten Wildtauben zufüttern, sollte man deshalb auf eine geeignete Saatenmischung aus Hirse, Weizen, Mais oder Hafer zurückgreifen“, lautet der Tipp des Experten. Futter und Wasser sollten in flachen Schalen angeboten werden. Futterhäuschen für Kleinvögel sind weniger geeignet.

Wer einen taubenfreundlichen Lebensraum anbietet, kann mit Besuch der folgenden in Deutschland vorkommenden Arten rechnen:

Turteltaube

Die kleine Turteltaube (Streptopelia turtur) ist eine der bekanntesten, aber heute auch seltensten Taubenarten Europas. Ihr Name leitet sich von ihrem sanften, schnurrenden Gurren ab. Turteltauben sind Zugvögel und verbringen den Winter in südlichen Gefilden. In den letzten Jahrzehnten sind die Bestände stark zurückgegangen, vor allem durch Lebensraumverlust, intensive Landwirtschaft und Jagd entlang der Zugrouten. Daher gilt die Turteltaube heute als stark gefährdet und steht unter besonderem Schutz.

Hohltaube

Die Hohltaube (Columba oenas) kann vor allem durch den fehlenden weißen Halsfleck von der Ringeltaube unterschieden werden. Anders als viele andere Taubenarten bauen Hohltauben kein eigenes Nest, sondern nutzen natürliche Baumhöhlen oder alte Spechthöhlen – daher auch der Name. Durch den Rückgang alter Bäume und geeigneter Höhlen ist auch die Hohltaube regional gefährdet und auf naturnahe Wälder angewiesen.

Türkentaube

Die Türkentaube (Streptopelia decaocto) ist eine kleinere Taubenart mit überwiegend beige-grauem Gefieder, die gut an ihrem schwarzen Nackenring zu erkennen ist. Ursprünglich stammt sie aus Südostasien, hat sich jedoch seit dem 20. Jahrhundert rasant nach Westen ausgebreitet und ist heute in fast ganz Europa heimisch. Besonders häufig ist sie in Städten, Dörfern und landwirtschaftlich geprägten Gebieten anzutreffen. Im Gegensatz zu Turteltauben sind Türkentauben keine Zugvögel und verbringen den Winter in ihren Brutrevieren.

Ringeltaube

Die Ringeltaube (Columba palumbus) ist die größte heimische Taubenart Europas. Sie ist an ihrem graublauen Gefieder, der weißen Brust sowie den markanten weißen Flecken an den Halsseiten zu erkennen. Ursprünglich ein scheuer Waldvogel, hat sie sich in den letzten Jahrzehnten an das Leben in Städten und Siedlungen angepasst und ist heute nicht nur in Parks und Gärten, sondern selbst in Innenstädten verbreitet. Ihr lautes, klatschendes Flügelgeräusch beim Abflug ist ein typisches Bestimmungsmerkmal. Durch ihre Anpassungsfähigkeit und hohe Bestandszahlen zählt die Ringeltaube heute zu den häufigsten Vogelarten Mitteleuropas.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zwei junge Bartgeier starten im Berchtesgadener Land in die Freiheit

Zwei junge Bartgeier starten im Berchtesgadener Land in die Freiheit

Berchtesgaden / Bayern – Fast eineinhalb Jahrhunderte nach ihrer Ausrottung in den deutschen Alpen kehren Bartgeier Schritt für Schritt zurück. Im Nationalpark Berchtesgaden sind jetzt zwei weitere Jungvögel ausgewildert worden. Mit „Alosa“ und „Zierli“ wächst die Zahl der seit 2021 freigelassenen Bartgeier auf zwölf.

Das gemeinsame Wiederansiedlungsprojekt des LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und des Nationalparks Berchtesgaden geht damit in sein sechstes Jahr. Ziel ist es, die Bestände des imposanten Greifvogels in den Ostalpen dauerhaft zu stärken und wieder eine selbstständige Population aufzubauen.

Die beiden Jungvögel wurden in einer Felsnische im Klausbachtal untergebracht. Dort verbringen sie zunächst noch einige Wochen, um ihre Flugmuskulatur aufzubauen. Erst danach werden sie zu ihren ersten Flügen in die Alpen aufbrechen.

Erste Bartgeier aus Belgien und Frankreich

Eine Besonderheit in diesem Jahr: Erstmals stammen die ausgewilderten Bartgeier aus Zuchtstationen in Belgien und Frankreich. Das Weibchen „Alosa“ wurde am 20. März im französischen Zuchtzentrum Asters geboren. Sein Name erinnert an die Naturschutzstiftung Alosa, die das Projekt seit Jahren unterstützt.

Der zweite Jungvogel schlüpfte ebenfalls am 20. März im belgischen Tierpark Pairi Daiza und wurde anschließend im französischen Zoo Beauval von einem erfahrenen Bartgeier großgezogen. Er erhielt den Namen „Zierli“ zu Ehren des früheren Nationalparkleiters Dr. Hubert Zierl, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feierte. Ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, soll ein Bluttest in den kommenden Wochen zeigen.

„Mit nun zwölf erfolgreich ausgewilderten Bartgeiern sind wir auf einem guten Weg, diesen wichtigen Aasfresser endgültig in unsere heimische Gebirgswelt zurückzubringen. Schon jetzt kehrt ein Großteil der Vögel bei ihren weiten Wanderungen durch den Alpenraum immer wieder in den Nationalpark zurück“, sagt der Leiter des Nationalparks Berchtesgaden Dr. Roland Baier.

„In ihrer neuen Heimat im Klausbachtal werden sich die jungen Bartgeier in den kommenden Wochen ohne jeglichen direkten Kontakt zu Menschen entwickeln. Ein intensives wissenschaftliches Monitoring soll sicherzustellen, dass sie sich gut aneinander und an die völlig neue Umgebung gewöhnen“, erklärt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Erste Flugversuche in wenigen Wochen erwartet

Nach Einschätzung der Projektverantwortlichen dürften die beiden Jungvögel in etwa drei Wochen erstmals die Felsnische verlassen. Dabei könnten sie sogar Unterstützung von bereits ausgewilderten Bartgeiern erhalten. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass Nepomuk, Generl oder Wiggerl die Neuankömmlinge in der Nische inspizieren werden. Diese erfahreneren Bartgeier aus unserem Projekt können ihnen wichtige Fähigkeiten im Luftraum oder an den Futterplätzen vermitteln“, sagt Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel.

Das Wiederansiedlungsprojekt soll voraussichtlich bis 2030 fortgesetzt werden. Jedes Jahr sollen weitere Bartgeier in den Berchtesgadener Alpen ausgewildert werden. Langfristiges Ziel ist eine stabile Population, die ohne menschliche Unterstützung bestehen kann.

Wer die Entwicklung der beiden Jungvögel verfolgen möchte, kann dies über eine Live-Webcam in der Auswilderungsnische tun. Außerdem lassen sich die späteren Flugrouten der Bartgeier über GPS-Sender im Internet nachverfolgen.
(Quelle: LBV / Nationalpark Berchtesgaden / Beitragsbild: Symbolfoto re)