Motorradfahrer stirbt bei Frontalzusammenstoß auf der B472

Motorradfahrer stirbt bei Frontalzusammenstoß auf der B472

Irschenberg / Landkreis Miesbach – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B472 ist am Freitag (17.7.) ein 32-jähriger Motorradfahrer aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 20.15 Uhr im Gemeindebereich Irschenberg.

Ein 51-jähriger polnischer Staatsangehöriger war mit einem Opel Astra gemeinsam mit seiner 49-jährigen Ehefrau von Irschenberg in Richtung Miesbach unterwegs. Rund einen Kilometer nach der Autobahnanschlussstelle wollte der ortsunkundige Fahrer nach Angaben der Polizei auf einer asphaltierten Feldeinfahrt wenden und bog dazu nach links ab.

Dabei übersah er, nach den Angaben der Polizei, offenbar den entgegenkommenden 32-jährigen Motorradfahrer, der mit seiner Honda in Richtung Irschenberg fuhr. Das Motorrad prallte gegen die hintere rechte Seite des Autos. Der Mann wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert und erlitt schwerste innere Verletzungen. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch Ersthelfer und Rettungskräfte verstarb er noch an der Unfallstelle.

Ehepaar erlitt Schock

Die beiden Insassen des Opel erlitten einen Schock und wurden vom Rettungsdienst sowie dem Kriseninterventionsteam betreut.
An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei wirtschaftlicher Totalschaden. Der Schaden wird auf rund 8.000 Euro am Opel und etwa 10.000 Euro am Motorrad geschätzt.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Miesbach und die Autobahnpolizei Holzkirchen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde zudem ein Unfallgutachter hinzugezogen.
Für die Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten musste die B472 bis gegen 0.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Neben dem Rettungsdienst und einem Rettungshubschrauber waren auch die Freiwillige Feuerwehr Irschenberg sowie das Kriseninterventionsteam im Einsatz. Dieses betreute neben den Unfallbeteiligten auch mehrere Ersthelfer. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 18. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass viele Hunde nicht nur Worte, sondern auch Gesten erkennen und miteinander verknüpfen können?
Je nach Training verstehen sie bis zu rund 250 Begriffe und Handzeichen.
Ein erstaunliches Talent.

Vielleicht zeigt Dir der heutige Tag, dass Kommunikation mehr ist als Worte.

Wir wünschen Dir einen aufmerksamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Sontheimhaus, Rosenheim, 1970

Sontheimhaus, Rosenheim, 1970

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1970. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Rosenheimer Ludwigsplatz mit dem Sontheimhaus.

Wer das Foto zum ersten Mal betrachtet, dem fallen zunächst die vielen Autos, die Passanten und die großen Schaufenster ins Auge. Der Ludwigsplatz war damals noch weit von der heutigen Fußgängerzone entfernt. Statt Außengastronomie und flanierenden Besuchern prägten Verkehr und geschäftiges Treiben das Bild.
Der Blick fällt dabei unweigerlich auf zwei bekannte Namen: Huthmann und die Dresdner Bank. Beide gehörten damals für viele Rosenheimer ganz selbstverständlich zum Ludwigsplatz. Doch hinter der Fassade der Bank verbarg sich eine Geschichte, die viele ältere Rosenheimer bis heute mit einem anderen Namen verbinden.

Das Sontheimhaus blieb – das Café war schon Geschichte

Das Gebäude war als Sontheimhaus weit über Rosenheim hinaus bekannt. Seinen Namen verdankte es dem traditionsreichen Café Sontheim, das dort über viele Jahrzehnte eines der beliebtesten Kaffeehäuser der Stadt gewesen war. Generationen von Rosenheimern trafen sich hier auf Kaffee und Kuchen, ehe das Café noch vor 1970 seine Türen schloss.

Als dieses Foto entstand, war von dem Kaffeehaus allerdings nichts mehr übrig. In den ehemaligen Räumen befand sich inzwischen die Dresdner Bank. Dennoch hielt sich der Name Sontheimhaus hartnäckig im Sprachgebrauch. Viele Rosenheimer nannten das Gebäude noch lange so, obwohl dort längst keine Torten mehr serviert, sondern Bankgeschäfte erledigt wurden.

Direkt daneben betrieb Huthmann sein Haushaltswarengeschäft. Glas, Porzellan und allerlei Nützliches für den Haushalt gehörten zum Sortiment. Für viele Familien war das Geschäft über Jahrzehnte eine feste Adresse. In dem niedrigen Anbau auf der linken Seite des Gebäudes befand sich außerdem eine Leihbücherei – damals für viele Leser eine beliebte Möglichkeit, günstig an neuen Lesestoff zu kommen.

Eine Stadt im Wandel

Das Foto zeigt Rosenheim in einer Zeit des Umbruchs. Der Ludwigsplatz war noch keine Fußgängerzone. Autos bestimmten das Straßenbild, und ein bepflanzter Verkehrskreisel regelte den Verkehr. Gleichzeitig sind Kleidung, Fahrzeuge und das geschäftige Treiben typische Zeugnisse der frühen 1970er Jahre.

Wer heute am Ludwigsplatz steht und zum Mittertor blickt, erkennt die Häuserzeile auf der rechten Seite noch immer wieder. Die Gebäude sind erhalten geblieben, ihre Nutzung hat sich jedoch im Laufe der Jahrzehnte mehrfach verändert. Aus Bankfiliale und Traditionsgeschäften wurden andere Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe.
Gerade das macht historische Aufnahmen wie diese so faszinierend: Viele Fassaden sind fast dieselben geblieben – doch das Leben hinter ihnen hat sich immer wieder neu erfunden.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Krämer / Artikel: Karin Wunsam)

Immobilien Gstatter unterstützt Wendelstein Werkstätten mit 2.000 Euro

Immobilien Gstatter unterstützt Wendelstein Werkstätten mit 2.000 Euro

Raubling / Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützt Immobilien Gstatter aus Oberaudorf die Caritas Wendelstein Werkstätten. Bei der symbolischen Scheckübergabe besuchten Vertreter des Unternehmens die Einrichtung in Raubling und informierten sich bei einer Führung über die Arbeit vor Ort.

Dabei gaben die beiden Mitglieder des Werkstattrats, Jonas Rohde und Patrick Babel, persönliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Sie stellten ihre Tätigkeiten in der Küche und der Schreinerei vor und berichteten, welche Bedeutung die Arbeit für sie selbst und ihre Kollegen hat.
Die Caritas Wendelstein Werkstätten bieten Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzusetzen, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und einen geregelten Arbeitsalltag zu erleben.

„Mit unserer Spende möchten wir diese wertvolle Arbeit unterstützen und ein Zeichen für Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Die Caritas Wendelstein Werkstätten leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag für unsere Region – ein Engagement, das wir von Herzen gerne unterstützen“, betonte Sophia Gstatter bei der Spendenübergabe.
(Quelle: Pressemitteilung Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. / Beitragsbild: Von links nach rechts: Petra Rohierse (Öffentlichkeitsarbeit der Wendelstein Werkstätten, Patrick Babel, Jonas Rohde (Werkstattrat der Wendelstein Werkstätten), Sophia Gstatter, Sophia Schachtner (Immobilien Gstatter GmbH) Copyright Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.)

DJK Kammer feiert gelungenes Sportfest mit großem Familientag

DJK Kammer feiert gelungenes Sportfest mit großem Familientag

Kammer / Landkreis Traunstein – Drei Tage lang stand das Sportgelände der DJK Kammer ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Sport und Unterhaltung. Mit Partys, Turnieren, einem Gottesdienst und einem großen Kinder- und Familientag zeigte der Verein, wie lebendig das Vereinsleben im Traunsteiner Ortsteil Kammer ist.

Den Auftakt bildete am Freitag die große 80er- und 90er-Party. Bei sommerlichen Temperaturen feierten zahlreiche Gäste im Festzelt und genossen die ausgelassene Stimmung bis spät in die Nacht.
Am Samstag rückte der Sport in den Mittelpunkt. Beim Bernhard-Huber-Gedächtnisturnier für Freizeitkicker sowie beim Konrad-Drechsler-Gedächtnis-Stockturnier traten die Teilnehmer mit viel Ehrgeiz und Fairness gegeneinander an. Am Abend wurde das Festzelt beim Goaßn- und Laterndlfest mit der Band „Gruze Wuze“ erneut zum Treffpunkt für Jung und Alt.
Der Sonntag begann mit einem gut besuchten Gottesdienst auf dem Sportgelände. Beim anschließenden Frühschoppen mit musikalischer Begleitung von „Boarisch Blech“ zeigte sich einmal mehr der Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft.

Großer Kinder- und Familientag begeistert Besucher

Höhepunkt des Wochenendes war der große Kinder- und Familientag. Die verschiedenen Abteilungen der DJK Kammer hatten ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm auf die Beine gestellt. Beim Stockschießen, Pickleball, Bierkistenkraxeln, Menschenpyramiden, Kinderschminken und zahlreichen weiteren Aktionen war für jeden etwas dabei.

Besonders beliebt waren die Wasserstationen bei den sommerlichen Temperaturen. Das Spritzenhäuschen der Feuerwehr Kammer, die Rundfahrten mit den Einsatzfahrzeugen und die Drehleiter der Feuerwehr Traunstein sorgten für leuchtende Kinderaugen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und genossen aus rund 30 Metern Höhe den Blick über Kammer, den Chiemgau und die Chiemgauer Alpen.
Auch die große Hüpfburg, die Spielstationen und die vielen kreativen Angebote waren den ganzen Nachmittag über stark besucht.

DJK Kammer dankt zahlreichen Helfern

DJK-Vorsitzender Herbert Baumgartner zog ein positives Fazit. „Unser Sportfest hat einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn ein ganzes Dorf zusammenhält. Besonders gefreut hat mich, dass trotz der hochsommerlichen Temperaturen so viele Familien den Weg zu uns gefunden haben. Zu sehen, wie die Kinder stundenlang mit Begeisterung gespielt, gelacht und unsere Angebote genutzt haben, war der schönste Lohn für alle Helfer.“
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Rosenheimer Hans-Klepper-Hallenbad: 55 Jahre alt – und jetzt geht es um die Zukunft

Rosenheimer Hans-Klepper-Hallenbad: 55 Jahre alt – und jetzt geht es um die Zukunft

Rosenheim – Das Hans-Klepper-Hallenbad gehört seit mehr als fünf Jahrzehnten zu Rosenheim. Das Bad aus dem Jahr 1970 ist inzwischen selbst ein Stück Stadtgeschichte – und sorgt immer wieder für Diskussionen. Während viele das Hallenbad als wichtigen Ort für Schwimmunterricht, Vereine und Freizeit schätzen, gibt es auch kritische Stimmen: zu klein, nicht mehr zeitgemäß und mit zu wenig Freizeitangebot für Familien. Nun stehen die Zukunft und eine mögliche Sanierung des Traditionsbads im Mittelpunkt.

Aktuell befindet sich das Hans-Klepper-Hallenbad in der Sommerpause. Die Wiedereröffnung ist für Montag, 14. September, geplant. Für viele Rosenheimer gehört das Bad seit Jahrzehnten zum Alltag – vom ersten Schwimmkurs über den Schulsport bis zum regelmäßigen Besuch in der Freizeit.
Das Gebäude in der Stemplingerstraße 1 wurde 1970 eröffnet und wird von den Stadtwerken Rosenheim (SWRO) betrieben. Modernisiert wurde es in den Jahren 2004 und 2006 in zwei Bauabschnitten. Seitdem wurde das Bad regelmäßig gewartet und instandgehalten. Doch nach mehr als 50 Jahren Betriebszeit stehen langfristig größere Maßnahmen an.

Bereits im Juni hatte sich der Haupt- und Finanzausschuss mit einer möglichen Sanierung beschäftigt (wie berichtet). Damals ging es unter anderem um die Frage, welche Arbeiten notwendig sind, wie hoch die Kosten ausfallen könnten und ob Fördermittel des Bundes genutzt werden können.

Bestandsgutachten gibt Entwarnung – trotzdem stehen Maßnahmen an

Eine aktuelle Presseanfrage an die Stadtwerke Rosenheim liefert nun weitere Details zum Zustand des Bads und zu den weiteren Plänen.
Um eine Einschätzung der Lebensdauer des Hans-Klepper-Hallenbads zu erhalten, hatten die Stadtwerke Ende 2025 ein Bestandsgutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Laut Gutachten kann das Bad die nächsten zehn Jahre ohne Probleme weiterbetrieben werden.

Ein akuter Handlungsdruck besteht demnach nicht. Gleichzeitig haben die Stadtwerke die ohnehin in den kommenden Jahren notwendigen Arbeiten erneut geprüft und weitergedacht. Ziel ist, den Betrieb des Hans-Klepper-Hallenbads langfristig zu sichern – nach den aktuellen Planungen bis mindestens 2052.
Eine wichtige Rolle spielt dabei ein neues Bundesförderprogramm für die Sanierung von Schwimmbädern. Dieses wurde im ersten Quartal 2026 aufgelegt und umfasst insgesamt 250 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Die Stadt Rosenheim hat dafür eine Interessensbekundung vorbereitet. Die Stadtwerke Rosenheim erstellten die dazugehörige Projektskizze und eine erste Kalkulation. Im Juni war dabei von Kosten in Höhe von rund 1,64 Millionen Euro die Rede (wie berichtet).

Im weiteren Verlauf der Planungen zeigte sich jedoch, dass einzelne Maßnahmen umfangreicher ausfallen könnten. Ein Beispiel ist die große Fensterfront des Hallenbads. Diese sollte ohnehin erneuert und mit einer langfristig effizienteren Dreifachverglasung ausgestattet werden. Dabei stellte sich laut Stadtwerken heraus, dass die bestehende Unterkonstruktion nicht ausreichend tragfähig ist und ebenfalls erneuert werden muss.
Unabhängig vom Ausgang des Förderantrags sollen bereits 2027 Betonsanierungsarbeiten und die Abdichtung der Kelleraußenwände erfolgen.

Neues Bad am Nörreut soll Schulen und Vereine entlasten

Die Diskussion um das Hans-Klepper-Hallenbad dreht sich nicht nur um den baulichen Zustand, sondern auch um die Frage, wie Rosenheim künftig ausreichend Schwimmflächen anbieten kann. Vor allem Schulen und Vereine benötigen regelmäßig Wasserzeiten.
Eine zusätzliche Entlastung soll deshalb durch das neue Schwimmbad am Nörreut entstehen (wir berichteten). Dort erfolgte im Januar 2026 der Spatenstich (wie berichtet). Das neue Bad ist vor allem für den Schul- und Vereinsbetrieb gedacht und soll nach derzeitiger Planung 2027/2028 fertiggestellt werden.

Das Hans-Klepper-Hallenbad wird dadurch aber nicht ersetzt. Mit den geplanten Maßnahmen soll das Traditionsbad weiterhin ein Ort für Schwimmen, Sport und Freizeit bleiben. Ob und in welchem Umfang die Sanierung umgesetzt werden kann, hängt nun auch vom weiteren Verlauf des Förderverfahrens ab. Klar ist jedoch: Nach 55 Jahren steht das Rosenheimer Hallenbad vor einer neuen Phase seiner Geschichte.(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Raubstraftat in Flintsbacher Pension: Kripo sucht Zeugen

Raubstraftat in Flintsbacher Pension: Kripo sucht Zeugen

Flintsbach am Inn / Landkreis Rosenheim – Zwei bislang unbekannte Männer sollen am Mittwochabend (15.7.2026) in einer Pension in Flintsbach am Inn einen 33-Jährigen bedroht und Bargeld gefordert haben. Der Mann blieb unverletzt. Die Täter konnten mit einem Fahrzeug flüchten. Die Kriminalpolizei Rosenheim bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ereignete sich der Vorfall  gegen 21 Uhr in einer Pension im Seeweg. Zwei bislang unbekannte Männer sollen den dort eingemieteten 33-Jährigen mit dem Tod bedroht und Geld gefordert haben. Dem Mann gelang es laut Polizei, vor den beiden Tatverdächtigen zu flüchten und sich in Sicherheit zu bringen. Verletzt wurde er nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Täter außerdem wenige verschreibungspflichtige Medikamente aus der Tasche des 33-Jährigen genommen haben. Wie hoch der entstandene Schaden ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Kurz nach der Tat sollen die beiden Männer in einem schwarzen BMW Cabriolet in südliche Richtung geflüchtet sein. Eine Fahndung durch die Polizeiinspektion Brannenburg mit Unterstützung weiterer Dienststellen blieb bislang ohne Erfolg.

Polizei sucht drei mögliche Tatverdächtige

Die Ermittler beschreiben die beiden mutmaßlichen Täter wie folgt:

Tatverdächtiger 1:
männlich, etwa 1,70 Meter groß, sehr schlanke Statur schwarze kurze Haare, schwarzer Oberlippen- und Kinnbart etwa 18 bis 25 Jahre alt, bekleidet mit schwarzem Sweatshirt mit aufgedrucktem Tigerkopf, schwarz-grau gemusterter Jogginghose mit drei weißen Längsstreifen und schwarzen Turnschuhen

Tatverdächtiger 2:
männlich, etwa 1,70 Meter groß, sehr schlanke Statur,  schwarze kurze Haare,  etwa 18 bis 25 Jahre alt,  bekleidet mit grauem Jogginganzug mit Kapuze und schwarz-silbernen Turnschuhen

Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Männer möglicherweise gemeinsam mit einer dritten Person im BMW geflüchtet sein könnten.

Diese Person wird beschrieben als:

männlich, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, kräftige Statur
schwarze kurze Haare, schwarzer Drei-Tage-Bart
etwa 25 bis 30 Jahre alt bekleidet mit schwarzem Cap, schwarzem T-Shirt, schwarzer Hose und schwarzen Sneakers auffällige große Silberkette

Die ersten Ermittlungen übernahm die Polizeiinspektion Brannenburg. Inzwischen hat das Kommissariat 2 der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Mittwoch (15. Juli) zwischen 21 Uhr und etwa 21.20 Uhr im Bereich des Seewegs in Flintsbach am Inn verdächtige Personen oder Fahrzeuge – insbesondere ein schwarzes BMW Cabriolet – beobachtet haben, sich zu melden.

Auch Hinweise zu Personen, die der Beschreibung entsprechen, oder sonstige Beobachtungen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, nimmt die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/2000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Hintergründe der Tat und der genaue Ablauf sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Nach Angaben der Polizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Tat einen Bezug zu Betäubungsmitteln haben könnte.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beittragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Ladendieb wird nach Streit mit Detektiv gestoppt

Rosenheim: Ladendieb wird nach Streit mit Detektiv gestoppt

Rosenheim –  Ein Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Ruedorfferstraße in Rosenheim ist am Donnerstagabend (16.7.2026) eskaliert.  Ein 28-Jähriger soll nach dem Verlassen des Geschäfts einen Mitarbeiter angegriffen und mit einem Stock gedroht haben.

Der 28-jährige wohnsitzlose Mann aus Eritrea betrat nach den Angaben der Polizei gegen 18 Uhr den Supermarkt. Laut Polizei beobachtete ihn ein Ladendetektiv dabei, wie er mehrere Lebensmittel in seinen Rucksack steckte.
An der Kasse bezahlte der 28-Jährige demnach lediglich einige Dosen Bier. Die übrigen Lebensmittel im Wert von rund 20 Euro ließ er laut Polizei im Rucksack und verließ das Geschäft, ohne diese zu bezahlen.
Als der Ladendetektiv den Mann auf den mutmaßlichen Diebstahl ansprach und ankündigte, die Polizei zu verständigen, soll der 28-Jährige den Mitarbeiter weggeschubst haben. Anschließend habe er einen Holzstock aus seiner Kleidung gezogen und versucht, damit nach dem Detektiv zu schlagen.

Weitere Mitarbeiter kamen hinzu und verhinderten, dass der Mann flüchten oder weiter zuschlagen konnte. Die verständigte Rosenheimer Polizei leitete gegen den 28-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schmorendes Kabel löst Feuerwehreinsatz in Rosenheim aus.

Schmorendes Kabel löst Feuerwehreinsatz in Rosenheim aus.

Rosenheim – Ein schmorendes Kabel an einem E-Scooter hat am frühen Freitagmorgen (17.7.2026) in der Sepp-Sebald-Siedlung in Rosenheim für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Verletzt wurde niemand, auch ein größerer Schaden entstand nicht.

Nach Angaben der Polizei bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses gegen 4 Uhr Brand- beziehungsweise Rauchgeruch aus dem Keller und alarmierten die Einsatzkräfte.
Die Feuerwehr lokalisierte die Ursache in zwei Kellerräumen, die geöffnet werden mussten. In einem Abteil fanden die Einsatzkräfte einen E-Scooter, der zum Laden an einer Steckdose angeschlossen war. Das Ladekabel war offenbar aufgrund eines technischen Defekts verschmort und hatte die Rauchentwicklung verursacht.
Personen wurden nicht verletzt. Auch ein Sachschaden entstand nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Lediglich das Kabel ist nicht mehr verwendbar. Die Rosenheimer Polizei geht von einem technischen Defekt als Ursache aus
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsild: Symbolfoto re)

Streit in Unterkunft eskaliert: Stuhlbein trifft 28-jährigen im Gesicht

Streit in Unterkunft eskaliert: Stuhlbein trifft 28-jährigen im Gesicht

Rosenheim – Ein Streit zwischen zwei Bewohnern einer Gemeinschaftsunterkunft in der Rosenheimer Königsseestraße ist in der Nacht auf Freitag (17.8.2026)  eskaliert. Nach Angaben der Polizei endete eine zunächst verbale Auseinandersetzung mit einem geworfenen Stuhl.

Gegen 3.30 Uhr gerieten ein 22-Jähriger und ein 28-Jähriger in der Unterkunft aus bislang nicht näher genannten Gründen in Streit. Zunächst bewarfen sich die beiden Männer, nach den Angaben der Polizei, mit Lebensmitteln und Essensresten.
Die Auseinandersetzung eskalierte schließlich, als der 22-Jährige einen Stuhl nahm und diesen in Richtung seines Kontrahenten warf. Dabei traf ein Stuhlbein den 28-Jährigen im Gesicht.
Der Mann erlitt eine kleine blutende Schnittwunde sowie Prellungen und Schürfwunden. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort ambulant. Die alarmierte Rosenheimer Polizei trennte die beiden Beteiligten.

Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Angaben der Polizei waren beide Männer leicht alkoholisiert. Die Atemalkoholwerte lagen jeweils bei rund 0,5 Promille.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Rosenheim: Tagesticketverkauf für die DEL2-Saison startet am 1. August

Starbulls Rosenheim: Tagesticketverkauf für die DEL2-Saison startet am 1. August

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim beginnen am Samstag, 1. August 2026, mit dem Verkauf der Tagestickets für die DEL2-Saison 2026/27. Eintrittskarten sind ab diesem Zeitpunkt ausschließlich über den offiziellen Online-Ticketshop sowie im Ticketzentrum am Busbahnhof erhältlich.

Zum Verkaufsstart werden sämtliche Heimspiele bis einschließlich 27. November freigeschaltet. Damit können Fans Tickets für alle Partien in diesem Zeitraum erwerben, mit Ausnahme der Heimspiele gegen die Düsseldorfer EG am 2. Oktober und den EV Landshut am 15. November. Diese Begegnungen gehen erst nach Abschluss des Dauerkartenverkaufs in den freien Verkauf.
Den Termin für die Freischaltung wollen die Starbulls Rosenheim zu einem späteren Zeitpunkt über ihre offiziellen Kanäle bekannt geben.

Änderungen beim Ticketverkauf und Einlass

Für die neue Saison gibt es außerdem Änderungen beim Ticketverkauf. Aufgrund der laufenden Bauarbeiten an der SPIE Arena wird es bis auf Weiteres keine Abendkasse mehr geben. Eintrittskarten müssen daher vorab entweder im offiziellen Online-Ticketshop oder im Ticketzentrum am Busbahnhof erworben werden. Der Verein empfiehlt seinen Fans, Tickets frühzeitig zu kaufen.

Auch beim Stadionbesuch gibt es eine Neuerung: Die SPIE Arena öffnet künftig wieder eine Stunde vor Spielbeginn. Darüber hinaus ist ab sofort Leonie Schnell Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Ticketing. Die entsprechenden Kontaktdaten sind auf der Internetseite der Starbulls Rosenheim veröffentlicht.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Dave Löffler)

Nach jahrelanger Diskussion in Rosenheim: „Promille-Express“ fährt zum Herbstfest wieder sonntags

Nach jahrelanger Diskussion in Rosenheim: „Promille-Express“ fährt zum Herbstfest wieder sonntags

Rosenheim – Rund um den Busverkehr beim Rosenheimer Herbstfest gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Diskussionen. Besonders die Frage nach einem erweiterten Angebot am Wochenende und am Sonntag sorgte für Kritik. Nun steht fest: Zur Wiesnzeit 2026 wird der sogenannte „Promille-Express“ ausgeweitet – auch sonntags sollen wieder zusätzliche Busverbindungen angeboten werden.

Dabei handelt es sich nicht um ein völlig neues Konzept. Bereits vor der Corona-Pandemie gehörte ein erweiterter Sonntagsverkehr zum Herbstfest dazu. Nach der Pandemie wurde dieses Angebot jedoch nicht wieder aufgenommen und war seitdem immer wieder Thema in Politik und bei Festbesuchern.

Die Stadt Rosenheim und die Verkehrsgesellschaft Rosenheim (VGR) kündigen nun an, den Fahrplan während des Herbstfestes erneut auszuweiten. Neben den verlängerten Nachtlinien unter der Woche und am Wochenende wird es damit auch wieder ein Sonntagsangebot geben. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan sieht darin eine wichtige Ergänzung für die Herbstfestzeit: „Die Promille-Busse unserer Verkehrsgesellschaft gehören zum Herbstfest wie das Riesenrad und gebrannte Mandeln und das in diesem Jahr endlich auch wieder sonntags. Ganz ohne Parkplatzsuche ermöglichen wir allen eine gute Anreise zum Herbstfest an jedem Wochentag.“

Der lange Weg zurück zum Sonntagsverkehr

Der Begriff „Promille-Express“ begleitet die Diskussion um den Herbstfestverkehr in Rosenheim schon seit Jahren. Gemeint ist damit umgangssprachlich der zusätzliche Busverkehr während der Festzeit, der Besuchern eine sichere Heimfahrt ermöglichen soll.
In der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen über Umfang, Taktung und Finanzierung des Angebots. Besonders kritisch gesehen wurden die Einschränkungen an Wochenenden und die fehlenden zusätzlichen Verbindungen am Sonntag.

Im Frühjahr dieses Jahres brachten die Grünen im Rosenheimer Stadtrat erneut einen Antrag zum Thema ein. Die Fraktion forderte, den erweiterten Herbstfestfahrplan dauerhaft zu verankern und die Nachtverkehrslinien während der Wiesnzeit auszuweiten. Vorgesehen waren unter anderem längere Betriebszeiten: montags bis mittwochs bis 23.30 Uhr, donnerstags bis 2 Uhr sowie freitags und samstags bis 4 Uhr morgens. Außerdem sollte geprüft werden, wie ein erweitertes Angebot am Sonntag wieder möglich gemacht werden kann.

Nun teilt die Verkehrsgesellschaft mit, dass dieser Sonntagsbetrieb umgesetzt wird. Die Grünen sehen darin die Umsetzung ihres Antrags. „Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag angenommen wurde und die Stadtverwaltung den Wert eines sicheren Rückwegs erkennt“, erklärt Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen im Stadtrat. Sie ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass das Angebot in den sozialen Medien beworben wird. Uns war es ein besonderes Anliegen, dass wir explizit auch am Sonntag eine verlässliche Lösung schaffen, damit niemand sein Auto mit aufs Fest nehmen muss.“

Erweiterter Fahrplan während der Herbstfestzeit

Während des Rosenheimer Herbstfestes 2026 gibt es bei mehreren Buslinien nun angepasste Betriebszeiten. Nach Angaben der Verkehrsgesellschaft Rosenheim werden die Nachtlinien insbesondere an den Wochenenden verlängert. Auf einzelne Strecken bestehen in den Nächten von Donnerstag auf Freitag sowie von Freitag auf Samstag zusätzliche Fahrmöglichkeiten bis in die frühen Morgenstunden. 

Der „Promille-Express“ 419 verkehrt in diesem Jahr zwischen Stadtmitte und Herbststraße. Von dort fährt die Linie weiter als 421 beziehungsweise 422 über den Bahnhof Richtung Aising und Pang. Zusätzlich gibt es zwei Verstärkerkurse der Linie 419, die direkt zum Bahnhof fahren und dadurch zusätzliche Zuganschlüsse ermöglichen.
Für die Busfahrten gelten der reguläre MVV-Tarif sowie das Deutschland-Ticket.

Sonntagsfahrplan während des Herbstfestes
  • Linie 419 (weiter als Linie 421/422): erste Abfahrt 14.33 Uhr, letzte Abfahrt 23.35 Uhr
  • Linie 420 (Happing/Kastenau): erste Abfahrt 11.40 Uhr, letzte Abfahrt 23.35 Uhr
  • Linie 421 (Aising/Pang): erste Abfahrt 11.49 Uhr, letzte Abfahrt 23.40 Uhr
  • Linie 424 (Unterfürstätt/Egarten): erste Abfahrt 11.10 Uhr, letzte Abfahrt 23.10 Uhr
  • Linie 426 (Erlenau/Westerndorf): erste Abfahrt 11.42 Uhr, letzte Abfahrt 23.42 Uhr
  • Linie 427 (Krones/Oberwöhr): erste Abfahrt 11.44 Uhr, letzte Abfahrt 23.35 Uhr
  • Linie 429 (Kolbermoor): erste Abfahrt 11.03 Uhr, letzte Abfahrt 22.55 Uhr
Letzte Abfahrten Montag bis Samstag

 

  • Linie 420 (Happing/Kastenau): bis 3.35 Uhr
  • Linie 421 (Aising/Pang): bis 3.40 Uhr
  • Linie 422 (Pang/Aising): bis 2.10 Uhr
  • Linie 423 (Happing/Oberfeld): bis 0.05 Uhr
  • Linie 424 (Unterfürstätt/Egarten): bis 1.20 Uhr
  • Linie 426 (Erlenau/Westerndorf): bis 3.42 Uhr
  • Linie 427 (Krones/Oberwöhr): bis 1.35 Uhr
  • Linie 429 (Kolbermoor): bis 2.55 Uhr

Zusätzlich fährt während der Herbstfestzeit wieder das kostenlose Wiesn-Bockerl zwischen Bahnhof, Max-Josefs-Platz und Kaiserstraße/Loreto. Die Verkehrsgesellschaft weist darauf hin, dass für die Fahrten der reguläre MVV-Tarif gilt. Auch das Deutschland-Ticket wird anerkannt.

Mit dem erweiterten Angebot gibt es nach mehreren Jahren Diskussion wieder eine zusätzliche Möglichkeit, das Herbstfest ohne eigenes Auto zu besuchen. Ob sich der Sonntagsverkehr dauerhaft bewährt, wird sich nach der Wiesnzeit zeigen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)