Mehr Gesellschaft für Kleintiere: Immer mehr Kaninchen und Meerschweinchen leben in Gruppen

Mehr Gesellschaft für Kleintiere: Immer mehr Kaninchen und Meerschweinchen leben in Gruppen

Deutschland / Bayern – Eine positive Entwicklung in deutschen Haushalten: Immer mehr Kaninchen und Meerschweinchen werden gemeinsam mit Artgenossen gehalten. Ein Zehn-Jahres-Vergleich zeigt, dass die Zahl der Tiere pro Haushalt gestiegen ist – ein wichtiger Schritt für die sozialen Kleintiere.

Kaninchen und Meerschweinchen leben in Deutschland immer seltener allein. Das zeigt ein Zehn-Jahres-Vergleich zur Kleintierhaltung, der vom Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und dem Zentralverband der Heimtierbranche (ZZF) veröffentlicht wurde.
In Deutschland leben rund 4,4 Millionen Kleintiere in etwa 1,8 Millionen Haushalten. Am häufigsten vertreten sind Kaninchen mit rund 2,1 Millionen Tieren, gefolgt von Meerschweinchen mit etwa 1,3 Millionen Tieren.

Mehr Tiere pro Haushalt 

Für Kaninchen und Meerschweinchen ist Gesellschaft besonders wichtig, denn beide Tierarten gelten als soziale Tiere. „Kaninchen leben am liebsten mindestens paarweise, Meerschweinchen sogar in Kleingruppen von drei bis fünf Tieren“, erklärt Dr. Maximilian Reuschel, Leiter der Abteilung Heimtiere an der Klinik für Heimtiere, Reptilien und Vögel der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt einen positiven Trend: Während 2015 durchschnittlich 1,9 Kaninchen pro Haushalt gehalten wurden, waren es 2025 bereits 2,2 Tiere. Bei Meerschweinchen stieg die Zahl im gleichen Zeitraum von 1,9 auf durchschnittlich 2,5 Tiere pro Haushalt.

Auch größere Gruppen werden häufiger. Besonders bei Meerschweinchen ist der Anteil von Gruppen mit drei oder mehr Tieren gestiegen, um gut zehn Prozentpunkte.

Artgerechte Haltung braucht passende Gesellschaft

Die gemeinsame Haltung entspricht dem natürlichen Verhalten der Tiere. Sie pflegen ihr Fell, kommunizieren miteinander und beschäftigen sich gemeinsam. „Zum natürlichen Verhalten von Kaninchen und Meerschweinchen gehören Fellpflege, Kommunikation und gemeinsames Spielen“, sagt Dr. Reuschel. „Das kann ein Mensch nicht ersetzen – und auch ein Kaninchen kann kein Meerschweinchen ersetzen oder umgekehrt. Die Tierarten unterscheiden sich grundlegend.“ Eine gemeinsame Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen ist laut Experten möglich, wenn die Tiere sich vertragen und ausreichend Platz vorhanden ist. 

Für Kaninchen empfiehlt sich laut Dr. Reuschel beispielsweise die Haltung eines Weibchens mit einem kastrierten Männchen oder von zwei kastrierten Männchen. Weitere gut harmonierende Artgenossen können für zusätzliche Beschäftigung sorgen.

Bei Meerschweinchen sind Gruppen von drei bis fünf Tieren sinnvoll. Häufig bewährt hat sich ein kastriertes Männchen mit mehreren Weibchen oder eine Gruppe kastrierter Männchen.

Wer neue Tiere in eine bestehende Gruppe aufnehmen möchte, sollte dies möglichst mit Jungtieren tun. Diese können sich leichter in die bestehende Rangordnung einfügen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Leben an Rosenheims Flüssen? Stadt prüft temporäre Pop-up-Gastronomie

Mehr Leben an Rosenheims Flüssen? Stadt prüft temporäre Pop-up-Gastronomie

Rosenheim – Der Kulturstrand am Innspitz startet in wenigen Tagen (wir berichteten)  wieder und zeigt, wie beliebt Angebote am Wasser sein können. Künftig könnten in Rosenheim möglicherweise weitere zeitlich begrenzte gastronomische Angebote entstehen: Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich mit einem Antrag zu sogenannten Pop-up-Bars an Inn, Hammerbach und Mangfall beschäftigt und die nächsten Schritte für ein mögliches Pilotprojekt beschlossen.

Fünf mögliche Standorte geprüft

Der Antrag stammt von der SPD-Stadtratsfraktion und FDP-Stadtrat Marcus Moga. Darin wird vorgeschlagen, geeignete Flächen für temporäre gastronomische Angebote festzulegen, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und interessierte Betreiber über ein Interessenbekundungsverfahren zu suchen.
Die Verwaltung hat daraufhin mögliche Standorte geprüft. Dabei wurden fünf Flächen gefunden, die grundsätzlich für eine solche Nutzung geeignet erscheinen. Welche Standorte tatsächlich infrage kommen, muss teilweise noch mit weiteren Beteiligten abschließend abgestimmt werden.
Für 2026 soll nun ein Interessenbekundungsverfahren gestartet werden. Anschließend könnte ein zunächst auf eine Sommersaison begrenzter Testbetrieb stattfinden. Nach Abschluss der Saison soll das Projekt ausgewertet werden.

Nur mobile Angebote und klare Regeln

Nach den Vorstellungen der Stadt sollen die Angebote bewusst zeitlich begrenzt und möglichst schonend für die Umgebung gestaltet werden. Vorgesehen sind unter anderem:

  • keine festen Bauten, sondern ausschließlich mobile Elemente,
  • eine Nutzung nur während der Sommermonate von Mai bis Oktober,
  • Musik lediglich mit Hintergrundcharakter,
    je nach Standort begrenzte Öffnungszeiten bis maximal 22 Uhr,
  • ein emissionsarmer und naturschonender Betrieb.

Besonders im Bereich des Mangfallparks soll darauf geachtet werden, dass der Erholungswert möglichst wenig beeinträchtigt wird. Schäden an öffentlichen Flächen oder Einrichtungen müssten von den Betreibern beseitigt werden.

„Der Kulturstrand ist wirklich eine Bereicherung“

SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan verwies auf die positiven Erfahrungen mit dem Kulturstrand am Innspitz. „Der Rosenheimer Kulturstrand ist wirklich eine Bereicherung. Ich gehe deshalb davon aus, dass weitere Angebote dieser Art gut angenommen werden“, sagte sie. Auch Sonja Gintenreiter von Bündnis 90/Die Grünen sprach sich für den Vorschlag aus. „Das tut Rosenheim gut“, meinte sie.
Zustimmung kam ebenfalls aus der CSU-Fraktion. Gleichzeitig wurde angeregt, bei der Standortsuche auch weitere Möglichkeiten zu prüfen.

Diskussion um den richtigen Standort

Christine Degenhart von den Freien Wählern begrüßte den Antrag grundsätzlich. Gleichzeitig sprach sie sich dafür aus, am Innspitz neben dem Kulturstrand keine weiteren Veranstaltungen zu schaffen, um den Naturbereich nicht zusätzlich zu belasten. Zudem brauche es auch Orte, an denen Menschen Ruhe finden könnten.

Als möglichen alternativen Standort brachte sie das Oberbauamt am Bahnhofsvorplatz ins Gespräch. Auch aus der CSU-Fraktion kam die Anregung, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude als zusätzlich möglichen Standort zu prüfen, auch wenn in diesem Fall nicht am Wasser gelegen.
Das weitere Vorgehen soll nun über ein Interessenbekundungsverfahren konkretisiert werden. Ob und wo tatsächlich ein temporäres gastronomisches Angebot entsteht, steht damit noch nicht fest.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Neuer Helmsponsor: Starbulls Rosenheim erweitern Partnerschaft mit h2i

Neuer Helmsponsor: Starbulls Rosenheim erweitern Partnerschaft mit h2i

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim und das Unternehmen h2i setzen ihre Zusammenarbeit fort. Der Hauptsponsor verlängert sein Engagement beim Rosenheimer Eishockeyverein und wird in der Saison 2026/27 zusätzlich als Helmsponsor sowie auf den Spielerhosen präsent sein.

Die Starbulls Rosenheim haben die Verlängerung der Partnerschaft mit h2i bekannt gegeben. Das Unternehmen unterstützt den Verein bereits seit mehreren Jahren als Hauptsponsor und bleibt auch in der Saison 2026/27 an der Seite der Starbulls.
Im Rahmen des erweiterten Engagements wird h2i künftig auf den Helmen der Spieler sowie am Seitenstreifen der Spielerhosen sichtbar sein. Damit bleibt die Partnerschaft auch während der Spiele auf dem Eis präsent.

h2i und die Starbulls Rosenheim arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Gemeinsam setzen sich beide Partner für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Standorts Rosenheim ein.

„Wir freuen uns sehr, dass h2i sein Engagement bei den Starbulls verlängert. Die Partnerschaft ist von großem Vertrauen und einer engen Zusammenarbeit geprägt. Dadurch, dass h2i künftig auch auf unseren Helmen und Hosen präsent ist, wird diese Verbindung weiterhin deutlich sichtbar“, erklärt Darwin Kuhn, Leitung Sponsoring der Starbulls Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Christoph Sinzinger)

Sparkassenstiftungen Zukunft: Bewerbungen für Jubiläumsförderung noch bis 4. September möglich

Sparkassenstiftungen Zukunft: Bewerbungen für Jubiläumsförderung noch bis 4. September möglich

Rosenheim – Gemeinnützige Vereine, Organisationen und Einrichtungen aus Stadt und Landkreis Rosenheim können sich noch bis zum 4. September um Fördermittel der Sparkassenstiftungen Zukunft bewerben. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Stiftung stehen insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung.

Die Jubiläumsausschreibung „Nachhaltig. Gutes. Tun.“ läuft bereits seit Mitte Juni und hat nun die Halbzeit erreicht. Förderfähig sind Projekte, nachhaltige Zukunftskonzepte sowie notwendige Anschaffungen, die die Arbeit von Vereinen und Organisationen langfristig sichern. Pro Antrag können bis zu 4.000 Euro beantragt werden.
Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige Organisationen mit Sitz in der Stadt oder im Landkreis Rosenheim, deren Satzungszweck mindestens einem der Stiftungszwecke entspricht. Übersteigen die förderfähigen Anträge das Gesamtbudget von 200.000 Euro, werden die Fördermittel nach Ablauf der Bewerbungsfrist per Los vergeben.

Kreativwettbewerb mit Jubiläumsbänken

Neben der regulären Förderung gibt es eine zusätzliche Sonderauslosung. Dabei werden zehnmal 1.000 Euro für die allgemeine Vereinsarbeit vergeben. Voraussetzung ist ein kreatives Foto oder Video mit einer der zehn Jubiläumsbänke der Sparkassenstiftungen Zukunft.

Die Bänke stehen in Aschau im Chiemgau, Neubeuern, Nußdorf am Inn, Rohrdorf, Stephanskirchen, Prien am Chiemsee, Bad Aibling und Rosenheim.

Bewerbung bis Anfang September

Die Bewerbungsfrist für die Jubiläumsförderung und den Kreativwettbewerb endet am 4. September 2026. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen, den Standorten der Jubiläumsbänke sowie das Online-Bewerbungsformular sind auf der Internetseite der Sparkassenstiftungen Zukunft zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Das Team der Sparkassenstiftungen Zukunft (v.l.n.r. Doris Räder, Andrea Janshen, Alexa Dietz und Josef Steidl) auf der neuen Jubiläumsbank im Salingarten in Rosenheim. Copyright Sparkassenstiftungen Zukunft)

Grundschüler besuchen Feuerwehr Kammer: Drittklässler erleben Einsatzkräfte hautnah

Grundschüler besuchen Feuerwehr Kammer: Drittklässler erleben Einsatzkräfte hautnah

Kammer / Landkreis Traunstein – Ein abwechslungsreicher Vormittag bei der Feuerwehr hat für die Drittklässler der Grundschule Kammer den Abschluss des Schuljahres gebildet. Neben Einblicken in die Arbeit der Einsatzkräfte standen praktische Übungen und spannende Vorführungen auf dem Programm.

Zum Start des Aktionstags besuchten Mitglieder der Feuerwehr Kammer die Grundschule und informierten die Schüler über die Geschichte der Wehr sowie ihre Aufgaben. Ein Schwerpunkt lag auf dem richtigen Verhalten im Notfall. Beim Notruftraining lernten die Kinder, welche Angaben bei einem Anruf unter der 112 wichtig sind und wie sie sich bei einem Brand in der Schule verhalten müssen.

Anschließend ging es mit den Feuerwehrfahrzeugen zum Gerätehaus nach Neukammer. Dort begrüßte Kommandant Alois Wimmer die Klasse mit der Frage: „Was erwartet ihr euch heute?“ Die Antwort der Kinder ließ nicht lange auf sich warten: „Jede Menge Action!“

Praktische Übungen und spannende Vorführungen

Die Feuerwehr zeigte unter anderem den Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät bei einem Verkehrsunfall sowie die Gefahren eines Fettbrandes. Außerdem durften die Kinder selbst mit dem Feuerwehrschlauch üben, die Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung erkunden und verschiedene Schutzkleidungen der Feuerwehr anprobieren.
Nach einer gemeinsamen Brotzeit endete der Besuch im Feuerwehrhaus. Für die Feuerwehr Kammer bot der Aktionstag erneut die Gelegenheit, Kindern die ehrenamtliche Arbeit der Einsatzkräfte näherzubringen und Interesse am Feuerwehrdienst zu wecken.

Kommandant Alois Wimmer bedankte sich abschließend bei allen Helfern: „Ohne das Engagement unserer Ehrenamtlichen wäre ein solcher Tag nicht möglich.“
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Rosenheim verlängert Streetwork-Projekt: Streetworker bleiben bis Ende 2027 im Einsatz

Rosenheim verlängert Streetwork-Projekt: Streetworker bleiben bis Ende 2027 im Einsatz

Rosenheim – Die Streetworker in Rosenheim bleiben länger im Einsatz: Der Haupt- und Finanzausschuss hat einstimmig beschlossen, das zunächst befristete Projekt bis Ende 2027 zu verlängern. Gestartet war der Einsatz vor allem wegen der Situation im Salingarten. Inzwischen sind die Streetworker auch an weiteren Treffpunkten im Stadtgebiet unterwegs.

Vom Salingarten auf weitere Orte ausgeweitet

Ausgangspunkt für den Einsatz der Streetworker war ein Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom November 2024 zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Salingarten. Hintergrund waren zunehmende Probleme in der Grünanlage.
Im April 2025 beauftragte der Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren die Verwaltung, gemeinsam mit dem Diakonischen Werk ein Konzept zu entwickeln und den Einsatz von Streetworkern zunächst bis Ende 2026 zu erproben.

Seit Juni 2025 sind die Streetworker in Rosenheim unterwegs. Schon kurz nach dem Start zeigte sich laut Stadtverwaltung, dass der Bedarf nicht nur im Salingarten besteht. Die Mitarbeiter sind inzwischen auch im Bereich des Bahnhofs, am Busbahnhof sowie am Kardinal-Faulhaber-Platz anzutreffen.

Vertrauen schaffen und Hilfe anbieten

Nach Einschätzung der Stadtverwaltung ist das Projekt in der bisherigen Phase gut angelaufen. Durch die regelmäßige Präsenz konnten Kontakte zu den angesprochenen Menschen aufgebaut und konkrete Hilfen vermittelt werden.
Die Streetworker suchen das Gespräch, bauen Vertrauen auf und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Dabei geht es nicht um Kontrollen oder das Durchsetzen von Regeln. Die Streetworker verstehen sich als ergänzendes Angebot, um Menschen zu erreichen, die von bestehenden Hilfsangeboten oft nur schwer erreicht werden.

„Nicht die Lösung aller Probleme“

Oberbürgermeister Abuzar Erdogan bewertete das Projekt in der Sitzung als gut angelaufen. „Streetwork ist nicht die Lösung aller Probleme, aber ein weiteres Instrument neben den Ordnungsmaßnahmen“, sagte er. Er sprach sich dafür aus, den Einsatz auch künftig fortzuführen – vorbehaltlich der finanziellen Möglichkeiten im Haushalt. Gleichzeitig müsse man sich bewusst sein, dass nicht allen Menschen damit geholfen werden könne. Als Beispiel nannte Erdogan obdachlose Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen weiterhin auf der Straße leben möchten.
Auch Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, befürwortete die Verlängerung. „Die Streetworker ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu Leuten, die aus dem Raster fallen“, sagte sie. Die Entscheidung zur Verlängerung des Projekts bis zum 31. Dezember 2027 fiel einstimmig.

Rund 80.000 Euro pro Jahr

Die Kosten für den weiteren Einsatz der Streetworker belaufen sich laut Stadtverwaltung auf knapp 80.000 Euro jährlich. Darin enthalten sind unter anderem Personalkosten für Fachkräfte mit insgesamt 30 Wochenstunden sowie Leitungs-, Verwaltungs- und Sachkosten.
Die entsprechenden Mittel wurden für die Haushaltsplanung 2027 angemeldet. Aufgrund der angespannten Haushaltslage müssen die zusätzlichen Ausgaben nach Angaben der Stadt durch Einsparungen bei anderen Maßnahmen ausgeglichen werden.

Parallel arbeitet die Stadt an den weiteren Rahmenbedingungen für einen kommunalen Sicherheitsdienst. Der Stadtrat hatte im Januar 2026 grundsätzlich beschlossen, die Einrichtung eines solchen Dienstes prüfen zu lassen. Vorgesehen ist dabei vor allem eine stärkere Präsenz im öffentlichen Raum, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.
Nach Einschätzung der Verwaltung könnten sich künftig Ergänzungen zwischen der Arbeit der Streetworker und einer stärkeren Präsenz im Stadtgebiet ergeben: Während Streetworker den Kontakt zu Menschen suchen und Hilfen vermitteln, soll ein kommunaler Sicherheitsdienst vor allem durch sichtbare Präsenz im öffentlichen Raum wirken (wir berichteten).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

LBV warnt vor Hitzewelle: Intakte Natur schützt vor Hitze und Trockenheit

LBV warnt vor Hitzewelle: Intakte Natur schützt vor Hitze und Trockenheit

Bayern – Angesichts der angekündigten Hitzewelle mit regional bis zu 40 Grad fordert der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) mehr Maßnahmen zum Schutz von Natur und Wasserhaushalt. Nach Ansicht des Naturschutzverbands sind intakte Moore, Flüsse und Wälder ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Folgen der Klimakrise.

Deutschland steht nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes vor der nächsten starken Hitzewelle. Regional werden in den kommenden Tagen Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Der bayerische Naturschutzverband LBV sieht darin ein weiteres Warnsignal und fordert von der Bayerischen Staatsregierung mehr Einsatz für den Schutz und die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume.

„Die hohen Temperaturen und langen Trockenperioden sind ein Warnsignal. Wenn wir den Folgen der Klimakrise etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir eine intakte Natur. Die Bayerische Staatsregierung muss jetzt den Wasserrückhalt in der Landschaft vorantreiben, mehr Gewässer renaturieren, naturnahe Wälder fördern und gemeinsam mit den Kommunen unsere Städte stärker begrünen“, fordert der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Natürliche Wasserspeicher gegen die Folgen der Klimakrise

Nach Angaben des Verbands speichern Moore, Feuchtgebiete und naturnahe Landschaften große Mengen Wasser und geben dieses nur langsam wieder ab. Gleichzeitig sorgen sie durch Verdunstung für eine natürliche Kühlung der Umgebung. Davon profitierten sowohl die Bevölkerung als auch Landwirtschaft und Artenvielfalt.

Mit Blick auf die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur fordert der LBV eine zügige Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen in Bayern. „Mit der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur haben wir ein Werkzeug, um geschädigte Moore, Wälder und Flüsse wieder funktionsfähig zu machen. Wenn wir der zunehmenden Hitze und Trockenheit etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir eine intakte Natur als zentralen Teil der Lösung. Hier darf Bayern bei der Umsetzung keine weitere Zeit verlieren“, so Schäffer.

LBV fordert mehr Unterstützung für den Moorschutz

Besonders Moore seien für den Klima- und Hochwasserschutz von großer Bedeutung. Sie speichern Wasser, binden Kohlenstoff und können Hochwasserspitzen abmildern. Deshalb fordert der Verband eine langfristige Finanzierung von Renaturierungsprojekten, etwa im Donaumoos.

„Mit jeder Moorrenaturierung schützen wir Klima, Artenvielfalt und den Wasserhaushalt einer ganzen Landschaft. Doch solche Maßnahmen brauchen zum Beispiel im Donaumoos eine verlässliche Finanzierung. Wir fordern deshalb von der Staatsregierung, die Moorrenaturierung als überragendes öffentliches Interesse festzuschreiben“, erklärt Schäffer.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erlebnisbootsfahrt zum Delta der Tiroler Achen: Ab Mitte August neue Startzeit

Erlebnisbootsfahrt zum Delta der Tiroler Achen: Ab Mitte August neue Startzeit

Prein / Landkreis Rosenheim – Die Erlebnisbootsfahrten zum Delta der Tiroler Achen am Chiemsee starten ab Mitte August freitags bereits um 15 Uhr. Besucher erhalten bei der rund dreistündigen Tour mit Naturführern und Biologen Einblicke in eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Bayerns.

Bis Anfang Oktober werden die geführten Bootsfahrten zum Delta der Tiroler Achen angeboten. Die Touren führen mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ in das als besterhaltenes Binnendelta Mitteleuropas geltende Gebiet. 
Freitags finden die Fahrten bis 7. August um 16.30 Uhr statt. Ab 14. August bis einschließlich 2. Oktober beginnt die Tour bereits um 15 Uhr.
Samstags startet die Erlebnisbootsfahrt bis 3. Oktober jeweils um 10.30 Uhr. Die Termine am 31. Juli und 22. August sind bereits ausgebucht.

Treffpunkt ist der Dampfersteg Übersee/Feldwies neben der Seewirtschaft. Eine Anmeldung über das Tourismusbüro Prien ist erforderlich unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de. Der Preis beträgt 32 Euro für Erwachsene (ermäßigt 30 Euro) und 22 Euro für Kinder (ermäßigt 20 Euro), Ermäßigungen sind möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prein am Chiemsee / Beitragsbild: Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ gelangen die Teilnehmer an das Delta der Tiroler Achen. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Verkehr in Rosenheim: Diese Themen stehen heute im Ausschuss zur Beratung

Verkehr in Rosenheim: Diese Themen stehen heute im Ausschuss zur Beratung

Rosenheim – Wo sollen Autos künftig fahren und wie viel Platz braucht der Radverkehr? Diese Fragen stehen am heutigen Dienstagabend (28.7.2026) im Mittelpunkt der Sitzung des Rosenheimer Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV. Auf der Tagesordnung stehen die künftige Entwicklung des Radverkehrs sowie die Möglichkeiten der Stadt, Schleichverkehr durch Wohngebiete einzudämmen. Interessierte Bürger können die öffentliche Sitzung ab 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rosenheimer Rathauses verfolgen.

Entscheidung über die künftige Zielsetzung beim Radverkehr

Ein zentraler Punkt der Sitzung ist die weitere Entwicklung des Radverkehrs in Rosenheim. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr deutlich zu erhöhen. Dabei sollen unter anderem die Ziele des Bürgerbegehrens „Radentscheid Rosenheim“ aus dem Jahr 2020 berücksichtigt werden.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie der Ausbau sicherer Radwege, ein zusammenhängendes Radverkehrsnetz und bessere Bedingungen für Menschen, die im Alltag mit dem Fahrrad unterwegs sind. Nach den bisherigen Zielsetzungen strebt die Stadt eine Steigerung des Radverkehrsanteils um rund 26 Prozent an.

Über den Weg dorthin gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen. Die Initiatoren des Radentscheids und Umweltverbände wie der BUND Naturschutz kritisieren seit Längerem, dass die Umsetzung der beschlossenen Ziele aus ihrer Sicht zu langsam vorankommt. Auch im Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) schnitt Rosenheim zuletzt vergleichsweise schwach ab. Kritisiert werden unter anderem fehlende durchgehende Radverbindungen und Unsicherheiten für Radfahrende im Stadtgebiet.
Gleichzeitig gibt es auch Kritik an einer stärkeren Verlagerung von Verkehrsflächen zugunsten des Radverkehrs. Dabei geht es unter anderem um mögliche Auswirkungen auf den Autoverkehr, den Wegfall von Parkmöglichkeiten und die Verkehrsführung in den teilweise engen Straßen der Innenstadt.
Der Ausschuss soll nun über die weitere Zielsetzung der Stadt beim Radverkehr beraten und eine Entscheidung treffen.

CSU-Anfrage zu Schleichwegen durch Navigationsdienste

Ein weiterer interessanter Punkt auf der Tagesordnung ist eine Anfrage der CSU-Stadtratsfraktion vom 9. Juli 2026 zu den Möglichkeiten der Stadt, Einfluss auf Fahrstreckenhinweise in Navigationsdiensten wie Google Maps zu nehmen. Hintergrund ist ein Problem, das einige Anwohner aus Wohngebieten kennen: Bei Staus oder hohem Verkehrsaufkommen leiten Navigationsapps Fahrzeuge teilweise über kleinere Nebenstraßen und durch Wohnviertel, um Zeit zu sparen.
Mit der Anfrage soll geklärt werden, welche rechtlichen und technischen Möglichkeiten die Stadt hat, um solche Ausweichverkehre zu reduzieren. Ziel wäre es, Belastungen durch zusätzlichen Verkehr, Lärm und mögliche Unfallrisiken in betroffenen Bereichen zu verringern. Welche Handlungsspielräume der Stadt dabei tatsächlich zur Verfügung stehen, soll nun im Ausschuss beraten werden.

Die Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV findet am heutigen Dienstagabend, 28. Juli, statt. Beginn ist um 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rosenheimer Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Gocklwirt, Baierbach, 1970er

Gocklwirt, Baierbach, 1970er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Gocklwirt in Baierbach (Gemeinde Stephanskirchen) am Simssee.

Im Mittelpunkt des Bildes steht eine besondere Attraktion, die bei vielen Kindern aus der Region für Begeisterung sorgte: eine kleine Eisenbahn, die durch den Wirtshausgarten fuhr. Viele junge Fahrgäste genossen damals die Fahrt, während im Hintergrund das Gasthaus zu sehen ist.

Eine Eisenbahn als Kinderattraktion

Schon in den 1970er-Jahren war der Gocklwirt ein beliebtes Ausflugsziel für Familien aus Rosenheim und Umgebung. Die Kombination aus bayerischer Gastlichkeit, Spielmöglichkeiten und besonderen Attraktionen machte den Ort zu einem beliebten Ziel für Sonntagsausflüge.
Die kleine Eisenbahn, die auf dem historischen Foto zu sehen ist, war dabei eine besondere Anziehungskraft für die jungen Besucher. Für viele Kinder gehörte eine Fahrt durch den Wirtshausgarten zu einem Ausflug zum Gocklwirt einfach dazu.

Vom Gockerl-Ausschank zum Ausflugslokal

Eröffnet wurde das traditionsreiche Wirtshaus im August 1955 von Anton und Betty Rietz. Aus einer ursprünglichen Geflügelzucht entwickelte sich der Name „Gocklwirt“ – und im Laufe der Jahrzehnte ein weit über Stephanskirchen hinaus bekanntes Ausflugslokal.
Gerade in den 1970er-Jahren befand sich der Gocklwirt in einer aktiven Aufbauphase. Das Gelände wurde immer weiter gestaltet und entwickelte sich zu einem besonderen Erlebnisort für Besucher.

Nostalgie und Kuriositäten am Simssee

Zum Markenzeichen des Gocklwirts wurde der urige Wirtshof mit seinem nostalgischen Spielplatz. Auf dem Gelände finden sich bis heute historische Maschinen, Landwirtschaftsgeräte und zahlreiche Kuriositäten.
Ab 1972 baute der Großvater der heutigen Betreiber zudem eine umfangreiche Sammlung auf, zu der auch die bekannte Kunstuhr gehört. Diese außergewöhnliche Sammlung prägte zunehmend das Erscheinungsbild des Ausflugslokals.

Die historische Aufnahme mit der Kinderbahn erinnert damit an eine Zeit, in der Ausflugsgaststätten nicht nur Orte zum Einkehren waren, sondern ganze Erlebniswelten für Familien boten. Für viele Kinder aus Rosenheim und Umgebung dürfte die Fahrt mit der Bahn durch den Gocklwirt-Garten eine besondere Erinnerung geblieben sein.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Rosenheim will Familien bei Kinderbetreuung entlasten: Krippengebühren sollen sinken

Rosenheim will Familien bei Kinderbetreuung entlasten: Krippengebühren sollen sinken

Rosenheim – Bezahlbare Kinderbetreuung gehört für viele Familien zu den wichtigen Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nun soll es in Rosenheim einen ersten konkreten Schritt zur finanziellen Entlastung geben: Die Gebühren für die Betreuung in den städtischen Kinderkrippen sollen zum 1. September 2026 sinken. Der Haupt- und Finanzausschuss stellte sich in seiner jüngsten Sitzung fraktionsübergreifend hinter den Vorschlag. Die endgültige Entscheidung trifft der Rosenheimer Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch, 29. Juli.

OB knüpft an Wahlversprechen an

Die Senkung der Kinderbetreuungskosten war bereits im Wahlkampf ein Thema von Oberbürgermeister Abuzar Erdogan. Er hatte angekündigt, Familien bei den Betreuungskosten entlasten zu wollen.

Bereits vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses veröffentlichte Erdogan dazu ein Video auf seinem Instagram-Kanal. Darin erklärte er, Kinderbetreuung sei ein wichtiges Thema, um gleiche Startbedingungen in der Gesellschaft zu schaffen. Gleichzeitig sei eine bezahlbare und gute Betreuungsinfrastruktur entscheidend für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

In dem Video verwies Erdogan darauf, dass Eltern bei einer neunstündigen Betreuung aktuell rund 590 Euro zuzüglich Essensgeld bezahlen müssten. Dies sei aus seiner Sicht eine zu hohe Belastung für viele Familien.
Besonders Familien mit mittlerem Einkommen seien darauf angewiesen, dass Kinderbetreuung bezahlbar bleibe, so Erdogan.

Die jetzt vorgeschlagene Senkung der Krippengebühren bezeichnete der Oberbürgermeister als erste Sofortmaßnahme. Er kündigte zugleich an, prüfen zu wollen, wie mögliche zusätzliche Mittel aus der geplanten Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) künftig für weitere Entlastungen der Eltern genutzt werden können.

Durchschnittlich 55 Euro weniger pro Monat

Die Verwaltung hatte dem Haupt- und Finanzausschuss ein Konzept zur Senkung der Betreuungsgebühren für Kinderkrippen vorgelegt. Ziel sei es nach Angaben der Stadt, Familien angesichts der weiterhin hohen Lebenshaltungskosten finanziell zu entlasten und gleichzeitig eine sozialverträgliche Gestaltung der Elternbeiträge sicherzustellen.

Nach dem Vorschlag der Verwaltung sollen Eltern mit Kindern in städtischen Kinderkrippen im Durchschnitt um rund 55 Euro pro Monat entlastet werden. Die Höhe der Senkung richtet sich nach den Buchungszeiten: Bei längeren Betreuungszeiten fällt die Entlastung höher aus, bei kürzeren geringer. Oberbürgermeister Erdogan bezeichnete das Thema auch in der Sitzung als „wichtiges Thema“ und wertete die geplante Gebührensenkung als „Zeichen für die Familien in der Stadt“.

Weitere Entlastungen sollen geprüft werden

Nach Angaben der Stadtverwaltung soll die geplante Senkung der Krippengebühren nicht der letzte Schritt bleiben. Nach Abschluss des parlamentarischen Verfahrens zur Reform des BayKiBiG will die Verwaltung den städtischen Gremien ein weiterführendes Konzept zur Senkung der Betreuungsgebühren vorlegen.
Hintergrund ist die geplante Neuordnung der staatlichen Förderung für Kindertageseinrichtungen. Nach Angaben der Stadt soll die staatliche Betriebskostenförderung schrittweise steigen. Ausgehend von einer bereits erfolgten Erhöhung im Jahr 2026 soll die Förderung bis 2029 insgesamt um 25 Prozent zunehmen. Sobald die konkreten Auswirkungen der Reform auf die Kommunen feststehen, will die Stadt prüfen, welche weiteren Entlastungen möglich sind.

Fraktionen begrüßen geplante Entlastung

Der Vorschlag der Verwaltung stieß im Haupt- und Finanzausschuss auf breite Zustimmung. Hannah Rohs (Die Linke) bezeichnete die geplante Senkung als „sehr begrüßenswert“. Viele Familien hätten zunehmend Schwierigkeiten, ihre laufenden Kosten – insbesondere die Mieten – zu finanzieren. Umso wichtiger sei es, bei den Betreuungskosten anzusetzen.
Auch CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller unterstützte den Vorschlag. Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass bei der weiteren Entwicklung die Kalkulationsgrundlagen und damit auch die finanziellen Auswirkungen für die Stadt im Blick behalten werden müssten.
„Freut mich sehr“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jordan zu der geplanten Entlastung. Zustimmung kam ebenfalls von den Freien Wählern und den Grünen.
Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, lenkte den Blick  darauf, dass die geplante Gebührensenkung zunächst nur für die städtischen Einrichtungen gilt. Freie Träger wie Kirchen oder Wohlfahrtsverbände sind nicht an die städtische Gebührensatzung gebunden und legen ihre Elternbeiträge selbst fest. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung könnte die Entscheidung dennoch auch Auswirkungen auf die freien Träger haben und dort Einfluss auf die weitere Entwicklung der Elternbeiträge nehmen.

Neue Buchungszeit im Hort Pang

Neben der Senkung der Krippengebühren sieht die Änderung der Gebührensatzung eine weitere Anpassung vor. Mit der Übernahme der Trägerschaft für den städtischen Kinderhort Pang durch die Stadt Rosenheim zum 1. September 2026 wird eine zusätzliche Buchungszeitkategorie von mehr als drei bis vier Stunden eingeführt. Damit soll der tatsächliche Betreuungsbedarf von Hortkindern künftig genauer abgebildet werden.

Nach der Entscheidung des Stadtrats soll die Änderung der Gebührensatzung dem Finanzamt Rosenheim zur Überprüfung der gesetzlichen Vorgaben vorgelegt werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 28. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass sich Schall im Weltall nicht ausbreiten kann?
Ohne Medium wie Luft bleibt es komplett still.
Eine völlig andere Umgebung als auf der Erde.

Vielleicht genießt Du heute bewusst einen Moment der Ruhe.

Wir wünschen Dir einen ruhigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)