Michelin 2026: Sternedichte bleibt hoch im Raum Rosenheim

Michelin 2026: Sternedichte bleibt hoch im Raum Rosenheim

Rosenheim / Region / Frankfurt – Die Region rund um Rosenheim zählt weiterhin zu den kulinarisch dichtesten Regionen Süddeutschlands. Auch bei der Michelin-Sternevergabe 2026 bestätigt sich dieses Bild: Zwischen Chiemsee, Alpenrand und Tegernsee finden sich erneut zahlreiche ausgezeichnete Restaurants im aktuellen Guide.

Bundesweit wurden bei der Verleihung in Frankfurt am Main 339 Restaurants mit mindestens einem Michelin-Stern ausgezeichnet, darunter 12 Drei-Sterne-, 48 Zwei-Sterne- und 279 Ein-Stern-Häuser.

⭐ Deutschlandweite Spitzengastronomie bleibt stabil

Die Ergebnisse der Michelin-Gala 2026 zeigen ein insgesamt stabiles Niveau in der deutschen Spitzengastronomie. Während einzelne Häuser auf- oder abgestiegen sind, bleibt das Gesamtbild im Vergleich zum Vorjahr weitgehend konstant.

🍽️ Kulinarischer Schwerpunkt im Süden Bayerns

Besonders deutlich wird die Stärke weiterhin in Bayern – und hier vor allem im südlichen Oberbayern. Der Raum zwischen Chiemgau, Mangfalltal, Tegernsee und Berchtesgadener Land bildet seit Jahren eine der auffälligsten Konzentrationen gehobener Gastronomie außerhalb der Metropolen.

An der Spitze steht weiterhin das ES:senz in Grassau, das seine drei Michelin-Sterne behauptet und damit das kulinarische Aushängeschild der Region bleibt.

⭐ Michelin-Restaurants im Raum Rosenheim und Umgebung (Auswahl 2026)

🌿 Chiemgau / Landkreis Rosenheim

  • ES:senz – Grassau (3★)
  • June – Übersee (1★)
  • Wachter Foodbar – Prien am Chiemsee (1★)
  • Landhaus Karner – Frasdorf (1★)
  • Residenz Heinz Winkler / Epicures – Aschau im Chiemgau (1★-Kontext im Guide)

🌄 Tegernsee / Landkreis Miesbach

  • Überfahrt – Rottach-Egern (2★)
  • Dichter – Rottach-Egern (1★)
  • Haubentaucher – Rottach-Egern (1★)
  • 🏔️ Berchtesgadener Land
  • PUR – Berchtesgaden (2★)
  • Solo Du – Berchtesgaden (1★)

Die Michelin-Ausgabe 2026 bringt für die Region keine grundlegenden Veränderungen. Vielmehr bestätigt sich ein seit Jahren stabiles Niveau: etablierte Häuser halten ihre Bewertungen, neue große Verschiebungen bleiben aus.
So bleibt der südostbayerische Raum auch in diesem Jahr eine feste Größe im deutschen Gourmetgefüge – geprägt von Kontinuität, Qualität und einer bemerkenswert hohen Dichte an ausgezeichneten Küchen zwischen Alpenrand und Seeufer.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos: Pressemitteilung und Restaurantdatenbank Guide Michelin Deutschland / Symbolfoto ai generiert)

Caritas baut LGBTIQ+-Beratung in der Region aus

Caritas baut LGBTIQ+-Beratung in der Region aus

Rosenheim (Oberbayern) – Die Caritas Oberbayern erweitert ihr Beratungsangebot für LGBTIQ+-Personen und deren Umfeld. Ziel sei es, nach eigenen Angaben „ein deutliches Zeichen für mehr Teilhabe, Sichtbarkeit und niedrigschwellige Unterstützung in der Region zu setzen“.

Die LGBTIQ+-Beratungsstelle Oberbayern richtet sich an queere Erwachsene ab 18 Jahren, Angehörige sowie Fachkräfte. Themen sind unter anderem Identitätsfindung, Coming-out und queeres Leben im ländlichen Raum.

Monatliche Beratung in Rosenheim

In Rosenheim wird das Angebot ab Juli 2026 durch einen regelmäßigen Beratungstag ergänzt. Dieser findet künftig in der Regel am ersten Mittwoch im Monat in den Räumen der Caritas Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien in der Reichenbachstraße 3 statt.
Der erste Termin ist am 1. Juli 2026, ein weiterer folgt am 5. August 2026, jeweils von 14 bis 16 Uhr. In diesem Zeitfenster sind auch Beratungen ohne Termin möglich. Zusätzlich können nach Vereinbarung weitere Gespräche stattfinden. Die Termine werden fortlaufend auf der Website der LGBTIQ+-Beratungsstelle Oberbayern veröffentlicht.

Ziel: niedrigschwellige Zugänge vor Ort

Nach Angaben der Caritas soll das Angebot langfristig dazu beitragen, wohnortnahe und niedrigschwellige Unterstützung in der Region zu verankern. Durch die verstärkte Präsenz vor Ort sollen Zugangsbarrieren abgebaut und Menschen erreicht werden, für die es bislang kaum passende Angebote gibt.
Auch die Stadt Rosenheim begrüßt den Ausbau. Oberbürgermeister Andreas März betont laut Caritas: „Eine vielfältige, offene Stadt braucht verlässliche Anlaufstellen für alle Menschen. Die Stärkung der LGBTIQ+-Beratung ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Akzeptanz und sozialer Sicherheit in unserer Region.“

Die Caritas sieht ihr Engagement als Beitrag dazu, gesellschaftliche Vielfalt zu fördern und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu unterstützen.
(Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

„Landwirtschaft stärken – Versorgung sichern“

„Landwirtschaft stärken – Versorgung sichern“

Freiburg / Pfaffing (Landkreis Rosenheim) – Am Mittwoch (24.6.2026) hat in Freiburg der Deutsche Bauerntag begonnen. Rund 600 Delegierte aus ganz Deutschland beraten dort bis Donnerstag (25.6.) über die Zukunft der Landwirtschaft. Mit dabei ist auch Kreisobmann Josef Andres aus Pfaffing im Landkreis Rosenheim als Vertreter des Bayerischen Bauernverbands.

Andres gehört zu rund 80 Ehrenamtlichen aus Bayern, die beim Bauerntag die Interessen der bäuerlichen Familienbetriebe vertreten. Die wirtschaftliche Lage vieler Höfe sei derzeit angespannt, erklärt er. Hintergrund seien unter anderem niedrige Erzeugerpreise bei gleichzeitig deutlich gestiegenen Betriebskosten.

Auch die politischen Rahmenbedingungen stehen im Mittelpunkt der Beratungen in Freiburg. Zwar habe die Bundesregierung mit der teilweisen Rücknahme der Energiesteuer auf Agrardiesel eine erste Entlastung auf den Weg gebracht, aus Sicht des Berufsstands seien jedoch weitere Maßnahmen notwendig.

Forderungen an die Politik

Unter dem Motto „Landwirtschaft stärken – Versorgung sichern“ diskutiert der Berufsstand mit der Bundespolitik über zentrale Zukunftsfragen der Branche. Erwartet werden unter anderem die Reden der Bundespolitik, darunter des Bundeslandwirtschaftsministers.

In der anschließenden Diskussion will der Bayerische Bauernverband nach Angaben von Andres insbesondere Entlastungen bei Energie- und Betriebskosten, weniger Bürokratie sowie eine praxistauglichere Ausgestaltung von Umwelt- und Düngeregeln ansprechen. Auch Themen wie Tierhaltung und die künftige EU-Agrarpolitik stehen auf der Agenda.

Der Deutsche Bauerntag findet einmal jährlich statt. Die rund 600 Delegierten kommen aus allen 18 Landesbauernverbänden zusammen, der Austragungsort wechselt jährlich.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild BBV) 

Lebenshilfe Rosenheim: Brotzeit und Begegnungen am Simssee

Lebenshilfe Rosenheim: Brotzeit und Begegnungen am Simssee

Simssee / Landkreis Rosenheim – Wenn jemand eine Behinderung hat, ist ein gemeinsamer Ausflug nicht einfach eine spontane Unternehmung, sondern erfordert im Hintergrund viel Planung und Organisation. Genau deshalb bietet die Lebenshilfe Rosenheim regelmäßig solche Fahrten an – damit Menschen mit Beeinträchtigung gemeinsame Zeit außerhalb des Alltags erleben und gesellschaftliche Teilhabe möglich wird.

Jüngst machte sich die Lebenshilfe mit 75 Betreuten sowie mehreren Betreuern des ABW des KJSW München e.V. mit mehreren Bussen auf den Weg an den Simssee zum „Oidn Kiosk“ in Baierbach.
Vor Ort verbrachte die Gruppe rund drei Stunden am See. Es wurde gemeinsam Brotzeit gemacht, getrunken und vor allem viel geredet und gelacht.

Die Wirtin des „Oidn Kiosk“, Renate Ottitsch, stellte der Lebenshilfe-Gruppe bereits zum zweiten Mal Brotzeit und Getränke zu einem vergünstigten Preis zur Verfügung.

„Unsere Betreuten treffen einander auf diesen Ausflügen und freuen sich schon auf die Begegnung. So dürfen sie ein Stück Normalität erfahren“, sagte Thomas Frank, Vorsitzender der Lebenshilfe Rosenheim. Er dankte zudem allen Unterstützern, die solche Angebote möglich machen.
(Quelle: Pressemitteilung Lebenshilfe Rosenheim / Beitragsbild: Lebenshilfe Rosenheim)

E-Scooter-Fahrer übersehen – 19-jähriger schwer verletzt

E-Scooter-Fahrer übersehen – 19-jähriger schwer verletzt

Rosenheim – In der Innstraße in Rosenheim hat sich am Dienstagabend (24.06.2026) gegen 22.15 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter ereignet, bei dem ein 19-Jähriger schwer verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei wollte ein 27-jähriger Autofahrer aus Rosenheim aus einer Parklücke in den fließenden Verkehr einfahren. Dabei übersah er offenbar den 19-Jährigen, der mit seinem E-Scooter auf der Innstraße unterwegs war.
Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der junge Mann wurde über die Motorhaube geschleudert und stürzte auf die Fahrbahn.
Der 19-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich von Oberkörper und Kopf. Der Rettungsdienst brachte ihn in das Klinikum Rosenheim. Nach ersten Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Gegen den 27-jährigen Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: ai generiert)

Straßennamen in Rosenheim: Agilolfingerstraße

Straßennamen in Rosenheim: Agilolfingerstraße

Rosenheim – Wer waren eigentlich die Agilolfinger – und was haben sie mit Rosenheim zu tun? In unserer Serie „Straßennamen in Rosenheim“ geht es jeden Donnerstag um Namen im Stadtgebiet, die man im Alltag oft übersieht, die aber erstaunliche Geschichten erzählen. Diesmal führt der Blick in die Agilolfingerstraße – und damit ziemlich weit zurück in die bayerische Frühgeschichte.

Die ehrliche Antwort auf die Eingangsfrage: Rosenheim gab es zu dieser Zeit noch gar nicht. Und genau das macht diesen Straßennamen so spannend. Er verweist auf eine Epoche, in der Bayern gerade erst begann, so etwas wie Bayern zu werden.

Die Agilolfinger waren ein bayerisches Herzogsgeschlecht, das ungefähr vom 6. bis ins 8. Jahrhundert das frühe Stammesherzogtum Baiern prägte. Ihr Zentrum lag in Regensburg, doch ihr Einfluss reichte weit darüber hinaus – auch in Regionen, die heute fest zu Oberbayern gehören.

Ein Bayern im Entstehen

Damals war Bayern noch kein klar abgegrenztes Gebiet, sondern ein politischer Raum im Aufbau. Die Agilolfinger galten als Herzöge dieses frühen Gebildes – zunächst eingesetzt von fränkischen Herrschern, später jedoch zunehmend eigenständig und mit wachsendem Einfluss.
Man könnte sagen: Bayern befand sich noch in einer Art Frühversion – ohne feste Grenzen, aber bereits mit erstaunlich stabilen Strukturen.

Eine ihrer zentralen Aufgaben war die Sicherung des Herrschaftsraums, aber auch die Förderung der Christianisierung. Viele der kirchlichen Strukturen, die das spätere Bayern prägten, entwickelten sich in dieser Zeit oder wurden durch die Agilolfinger entscheidend mitgeprägt.

Rosenheim war noch nicht da – der Raum aber schon

Die Stadt Rosenheim existierte damals noch nicht. Dennoch war der Raum am Inn schon früh von Bedeutung. Der Fluss war eine der wichtigsten Verkehrsachsen Richtung Alpen und Italien – ein strategischer Korridor, lange bevor es Karten, Grenzen oder Straßenschilder gab.

Auch der Chiemgau, unweit des heutigen Stadtgebiets, spielte in dieser Zeit eine Rolle im Einflussbereich der Agilolfinger. Besonders Herzog Tassilo III. ist hier zu nennen, der mit der Gründung von Frauenchiemsee ein bedeutendes geistliches Zentrum schuf, das Religion, Macht und Politik eng miteinander verband.

Vom Herzogsgeschlecht zum Straßenschild

Im Jahr 788 endete die Herrschaft der Agilolfinger, als Karl der Große Herzog Tassilo III. absetzte und Bayern ins Frankenreich eingliederte. Damit verschwand die Dynastie aus der politischen Geschichte. Ihr Name aber blieb.
Viele Jahrhunderte später taucht er wieder auf – deutlich leiser, aber dauerhaft: im Rosenheimer Stadtplan.

Die Agilolfingerstraße erinnert heute an eine Zeit, in der Bayern noch im Werden war. Und sie sorgt ganz nebenbei dafür, dass man beim Vorbeigehen oder -fahren kurz hängen bleibt und sich fragt, woher dieser Name eigentlich kommt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: ai generiert)

Rosenheimer Rathaus: Müssen die „Vier Leute“ bald ausziehen?

Rosenheimer Rathaus: Müssen die „Vier Leute“ bald ausziehen?

Rosenheim – Sie stehen da, als hätten sie alle Zeit der Welt – und im Grunde haben sie die auch. Seit mehr als 30 Jahren gehören die „Vier Leute“ von Erika Maria Lankes fest zum Rosenheimer Rathaus. Doch nun stellt sich plötzlich die Frage, ob die vier stillen Figuren bald eine neue Bleibe suchen müssen.

Wer das Rathaus in Rosenheim betritt, kommt an ihnen kaum vorbei, denn die Figurengruppe steht im Zentralfoyer, das das historische Hauptgebäude mit dem Südflügel verbindet. Bürger, Stadträte, Besucher und Journalisten passieren sie täglich, meist im Vorübergehen, manchmal mit einem kurzen Blick, gelegentlich aber auch mit einem längeren Innehalten.

Denn übersehen kann man sie nicht – und ignorieren eigentlich auch nicht.

Zwischen Alltag, Baugeschichte und Blickfang

Die vier lebensgroßen Figuren aus eingefärbtem Polyester wirken wie eingefrorene Alltagsszenen, keine Heldengestalten und keine Denkmäler, sondern Menschen mitten aus dem Leben, mit Ecken, Kanten und einer Präsenz, die bis heute polarisiert.

Dabei sind sie längst selbst ein Stück Baugeschichte geworden. Seit 1994 stehen sie im Rathausfoyer – und damit bereits zu einem Zeitpunkt, als rund um das Gebäude noch gebaut, erweitert und fertiggestellt wurde. Die große Rathauserweiterung, die sich von 1989 bis 1997 zog, erlebten sie gewissermaßen aus der ersten Reihe. Während der Bau noch lief, waren sie längst eingezogen.

Hinweise aus dem Verwaltungsumfeld – und eine klare Nachfrage

Innpuls.me sind aus dem Umfeld der Stadtverwaltung Hinweise zugetragen worden, dass intern über die Zukunft der Figurengruppe gesprochen wird. Auf Nachfrage äußert sich die Stadt Rosenheim so:: „Wir befinden uns am Anfang von internen Überlegungen, wie künftig mit dem Kunstwerk von Erika Maria Lankes im Rathausfoyer umgegangen wird. Dieser Prozess ist ergebnisoffen, Spruchreifes gibt es aber noch nicht.“

Damit bestätigt die Stadt, dass entsprechende Überlegungen tatsächlich stattfinden, konkrete Entscheidungen über den Verbleib der Figurengruppe gibt es jedoch nicht.

Vier Menschen, viele Meinungen

Geschaffen wurden die „Vier Leute“ von der Bildhauerin Erika Maria Lankes (1940–2022), die über Jahrzehnte die Kunstlandschaft in und um Rosenheim prägte und für ihr Werk mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Kulturpreis der Stadt Rosenheim sowie dem Oberbayerischen Kulturpreis.

Ihr Ansatz war dabei stets derselbe: keine idealisierten Figuren, sondern Menschen, wie sie im Alltag tatsächlich vorkommen könnten. Genau das macht auch die Gruppe im Rathaus bis heute so präsent – und gleichzeitig so umstritten.

Denn während die einen in ihnen ein ehrliches Stück Alltagsbeobachtung sehen, empfinden andere sie als zu roh, zu direkt und zu wenig gefällig. Viel dazwischen gibt es selten, und genau das hält die Diskussion über sie am Leben.

Dauerpräsenz im Foyer

Ob das auch in Zukunft so bleibt, ist offen. Klar ist nur: Kaum ein Kunstwerk im Rosenheimer Stadtbild ist so präsent und gleichzeitig so umstritten wie diese vier Figuren im Rathaus.

Und genau deshalb bekommt die aktuelle Debatte einen fast alltäglichen Beiklang, der überraschend nüchtern wirkt: Wenn über einen möglichen neuen Standort nachgedacht wird, klingt das plötzlich ein bisschen wie eine städtische Wohnungssuche.

Zwischen Standortfrage und Alltag

Vier Bewohner mit fester Adresse im Foyer, täglich im Blickfeld von Besuchern, aber womöglich irgendwann auf der Suche nach einem neuen Platz mit ähnlicher Laufkundschaft.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Foto: Karin Wunsam)

BRB: Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr zwischen Holzkirchen und Rosenheim

BRB: Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr zwischen Holzkirchen und Rosenheim

Rosenheim – Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Montag, 6., bis Mittwoch, 8. Juli, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.

Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen bei einzelnen Verbindungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Bruckmühl beziehungsweise Bruckmühl und Rosenheim. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Standardfahrplan.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 25. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Giraffen oft nur wenige Minuten am Stück schlafen?
Insgesamt kommen sie meist auf nur etwa 2 bis 4 Stunden Schlaf pro Tag.
Da sie in freier Wildbahn stets aufmerksam bleiben müssen, ist Wachsamkeit für sie überlebenswichtig.

Vielleicht achtest Du heute bewusst darauf, was Dir Energie schenkt.

Wir wünschen Dir einen wachen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Rosenheimer Esbaumviertelfest lockt mit Aktionen, Kulinarik und Mitmachprogramm

Rosenheimer Esbaumviertelfest lockt mit Aktionen, Kulinarik und Mitmachprogramm

Rosenheim – Am Samstag, 27. Juni 2026, verwandelt sich das Esbaumviertel wieder in eine bunte Festmeile. Beim traditionellen Esbaumviertelfest erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm mit Aktionen, Angeboten und kulinarischen Schmankerln.

Los geht es um 11 Uhr. Rund um das Viertel präsentieren sich zahlreiche Geschäfte mit Schnäppchen, Rabattaktionen und Verkostungen. Auch Informationsstände und eine Tombola mit vielen Gewinnen gehören wieder zum Programm. Für Kinder gibt es unter anderem eine Hüpfburg sowie Bastelangebote. Auch Erwachsene können selbst aktiv werden – etwa in einer Marmorpapierwerkstatt der Buchbinderei Pappenstil.
Das Fest ist eine Gemeinschaftsaktion der Gewerbetreibenden des Esbaumviertels und hat mittlerweile eine lange Tradition in der Rosenheimer Innenstadt.
(Quelle: Pressemitteilung Esbaumviertel / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Hohe Waldbrandgefahr im Landkreis Rosenheim: Daxenfeuer verboten

Hohe Waldbrandgefahr im Landkreis Rosenheim: Daxenfeuer verboten

Landkreis Rosenheim – Wegen der aktuell sehr hohen Waldbrandgefahr gelten im Landkreis Rosenheim ab sofort (24.6.2026) strenge Vorsichtsmaßnahmen. Das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt weist darauf hin, dass insbesondere das Entzünden von Daxenfeuern verboten ist.

Hintergrund ist die aktuelle Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes. Demnach liegt im Landkreis derzeit überwiegend die Gefahrenstufe 4, was einer hohen Waldbrandgefahr entspricht. Für Teile des Landkreises wird sogar die höchste Stufe 5 (sehr hohe Gefahr) vorhergesagt.
Auch im Umgang mit offenen Feuern gelten klare Regeln: In Waldnähe ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 100 Metern einzuhalten. Offene Feuerstellen müssen zudem jederzeit beaufsichtigt werden. Beim Verlassen muss das Feuer vollständig gelöscht sein.

Das Landratsamt weist außerdem darauf hin, dass Ausflügler nur ausgewiesene Parkplätze nutzen sollen, damit Zufahrten zu Wäldern frei bleiben. Zudem könne bereits ein heißer Fahrzeugkatalysator trockene Grasflächen entzünden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gurtverstoß führt zu weiteren Mängeln: Auto in Rosenheim kontrolliert

Gurtverstoß führt zu weiteren Mängeln: Auto in Rosenheim kontrolliert

Rosenheim – Eine Verkehrskontrolle in der Rosenheimer Anton-Kathrein-Straße hat am Montagmorgen mehrere Verstöße zutage gefördert. Nach Angaben der Polizei erwartet einen 21-jährigen Autofahrer nun ein entsprechendes Verfahren.

Die Beamten kontrollierten den Mann am Dienstag (23.6.2026)  gegen 08.40 Uhr, nachdem ihnen aufgefallen war, dass er während der Fahrt keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Polizisten nach eigenen Angaben mehrere technische Veränderungen am Pkw fest. Zudem war die fällige Hauptuntersuchung bereits seit mehr als acht Monaten überfällig.
Der Fahrer, ein 21-jähriger Rumäne aus Flintsbach, wurde wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung angezeigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)