Rosenheim – „Das Schicksal der Ukrainerinnen und Ukrainer betrifft uns alle. Wir möchten helfen und die Menschen vor Ort in ihrer lebensbedrohlichen Situation unterstützen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Städtischen Galerie Rosenheim (Max-Bram-Platz 2) Die Kuratorin der aktuellen Ausstellung „La Belle Époque – Zauber des Jugendstils“ Dr. Olena Balun – selbst gebürtige Ukrainerin – bietet am Sonntag, 27. März, um 13 Uhr sowie 15.30 Uhr jeweils eine Führung durch die Ausstellung an. Der Erlös wird vollumfänglich der Ukraine Nothilfe des Deutschen Roten Kreuz gespendet.

Die Ausstellung „La Belle Époque“ sei ein anschauliches Beispiel, wie eng die europäischen Länder in Ost- wie auch Westeuropa stets auf kultureller Ebene miteinander verbunden waren. Der Jugendstil als Kunstrichtung erfasste zum ausgehenden 19. Jahrhundert ganz Europa in allen Bereichen von der Malerei, über Grafik bis hin zu Möbel-, Schmuck- und Geschirrgestaltung. Im Bestreben, eine stilvolle Kunst mit hochwertiger Qualitätsarbeit zu verbinden, erfasste der Jugendstil alle Lebensbereiche – vom Teller, über Weingläser bis hin zum Beistelltischchen, vom Haarkamm bis zu Zeitschriften, vom Treppenaufgang bis zur Hausfassade – alles wurde atemberaubend ästhetisch und doch voll fließender Leichtigkeit gestaltet, um mit einer facettenreichen Pracht aus Farbe, Form und außergewöhnlicher Materialverarbeitung die menschlichen Sinne unvermittelt anzusprechen. Die Ausstellung führt zurück in die Ästhetik der damaligen Zeit und präsentiert international bekannte, aber auch regionale Werke des Jugendstils.

Besucherinformationen:
Für den Besuch der Städtischen Galerie Rosenheim gilt derzeit die 3Gplus-Regel, das heißt, Menschen, die vollständig geimpft oder genesen sind oder einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen, kann der Zugang zu den Ausstellungsräumen gewährt werden. Im gesamten Gebäude muss eine FFP2-Maske getragen werden (bis 12 Jahre medizinische Maske). Die tagesaktuellen Besucherregelungen gibt es unter www.galerie.rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Martin Weiand – zeigt: Blick in die Ausstellung Saal 1 und 2)