Mathias Rieder gehört zu den besten Abiturienten Bayerns

Mathias Rieder gehört zu den besten Abiturienten Bayerns

Traunstein – Als einer der sieben besten Bayerischen Abiturienten hat Mathias Rieder aus Kammer den Bayerischen Abiturpreis für seine Seminararbeit erhalten. 

Mathias Rieder (19) aus Neuhausen bei Kammer zählt zu den besten Abiturienten seines Jahrgangs im Freistaats Bayern. Für seine Seminararbeit über die Entwicklung des Salzhandels im Chiemgau wurde er vor kürzlich im Beisein der Landtagspräsidentin Ilse Aigner und des ausgeschiedenen Bayerischen Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo sowie durch die Präsidenten des „Bayerischen Clubs“, Stephan Mayer und Dr. Heinrich Kreuzer, mit dem Bayerischen Abiturientenpreis 2023 gewürdigt. Damit ist der der bisher erste Schulabgänger des Traunsteiner Anette-Kolb-Gymnasiums, dem diese besondere Würdigung zu Teil wurde. Bereits zuvor ehrte ihm der Historische Verein Traunstein mit dem Max-Fürst-Jugendpreis.
„Es ist spannend, wie der Salzverkehr noch an den Traunsteiner Gebäuden sichtbar ist. Das Mineral war nicht nur Ware, sondern auch Politikum und Spielball der Mächte“, erklärt der Einser-Abiturient und schmunzelt, „Das Interesse für unsere Heimatgeschichte habe ich vom meinem Vater Albert, weil uns der bei unseren Familienausflügen immer wieder auf unsere geschichtsträchtige Heimat aufmerksam gemacht hat. Diese tiefe und kritische Betrachtung hat mir damit geholfen, meine Heimat besser zu verstehen“.
Neben ihm erhielten als oberbayerische Absolventen die Münchnerin Luise Marr den Bayerischen Abiturientenpreis für ihre Arbeit über die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Carry Brachvogel. Agnes Braun aus dem Erzbischöflichen St.-Ursula-Gymnasium Schloss Hohenburg bei Lenggries überzeugte die Jury mit ihrem Thema „Das explosive Erbe des Zweiten Weltkriegs“. Landtagspräsidentin Ilse Aigner würdigte die Preisträger im staatlichen Gymnasium Max-Josef-Stift München. „Mit ihren Arbeiten haben sie Kreativität und Biss bewiesen. Die Beschäftigung mit der Heimatgeschichte ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Generation“, so Ilse Aigner. Dies unterstrich auch Stephan Mayer in seiner Laudatio in dem er sagte, „man muss wissen, wo man herkommt, damit man weiß, wo man hingehen muss.“

Der erste Preisträger des Traunsteiner Anette-Kolb-Gymnasiums

„Natürlich war ich überrascht, aber auch glücklich, dass ich für diese besondere Auszeichnung nominiert wurde“, gibt Mathias Rieder zu und ergänzt dankbar, „ohne meine Kursleitung Ute Heim, die mich im Recherche- und Schreibprozess begleitet hat, hätte ich das sicherlich nicht geschafft“. Soweit der Preisträger in Erfahrung bringen konnte, ist er bisher der erste Abiturient des Traunsteiner Anette-Kolb-Gymnasiums, der diesen mit 750 Euro dotierten Preis in Empfang nehmen durfte. Seine Seminararbeit wurde auch durch den Historischen Verein Traunsteins gewürdigt. Dieser sprach Mathias Rieder den „Max-Fürst-Jugendpreis“ zu.
Die Eltern Ursula und Albert sowie die beiden Geschwister Anna und Martina sind natürlich mächtig stolz „auf den jüngsten Sprössling im Hause Rieder“. Albert Rieder betont, „es freut mich unheimlich, dass meine Begeisterung für die Geschichte auf Mathias übergesprungen ist und er so eine besondere Ehrung erhalten hat“. Nach dem erfolgreichen Abitur möchte Mathias Rieder nun ein Studium der Humanmedizin aufnehmen. „Da bin ich schon sehr glücklich darüber, dass unser Mathias ebenfalls in den Gesundheitsbereich einsteigen möchte“, freut sich Mama und Pflegefachkraft Ursula. Zuvor will er aber noch „dass ein oder andere Praktikum“ ableisten und darüber hinaus wird er auch noch für das Europäische Jugendparlament zu verschiedenen Reisen „auf dem politischen Parkett“ aufbrechen.
(Quelle: Pressemitteilung von Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Lukas Barth / StMUK)

„Ein Meilenstein in Eurem Leben“

„Ein Meilenstein in Eurem Leben“

Rosenheim – Vor so guten Leistungen verbeugte sich sogar die stellvertretende Rosenheimer Landrätin Alexandra Burgmaier: 483 erfolgreiche Absolventen hat die FOS/BOS Rosenheim in diesem Jahr. 37 von ihnen erreichten eine Durchschnittsnote von 1,5 oder besser und zwei Abiturientinnen wurden bei der Abschlussfeier im Ballhaus Rosenheim für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

Blick in den Saal des Ballhauses bei der Abschlussfeier der FOS/BOS Rosenheim. Foto Innpuls.me

Viele Abiturienten ließen sich von Eltern, Großeltern und Geschwistern zu feierlichen Abschlussfeier in den Saal des Rosenheimer Ballhaus begleiten. Fotos: Innpuls.me

„Dieser Moment ist ein Meilenstein in Eurem Leben!“ Mit diesen Worten begrüßten die beiden Lehrkräfte Helene Trenkler und Tobias Angerer die Gäste im vollbesetzten Saal des Rosenheimer Ballhaus. Viele der Abiturienten ließen sich zu diesem besonderen Moment von Eltern, Großeltern und Geschwistern begleiten und auch wenn die Abschlussnoten natürlich schon längst feststanden, war bei einigen der Absolventen dann doch eine gewisse Aufregung vor der Zeugnisübergabe zu spüren.

FOS/BOS Rosenheim Abschlussfeier. Foto Innpuls.me

Schüler und Lehrer umrahmten die Abschlussfeier musikalisch.

Von den 483 erfolgreichen Absolventen haben 349 die Fachhochschulreife, 22 die fachgebundene Hochschulreife und 112 die Allgemeine Hochschulreife erworben. Der Weg dorthin war wohl für die wenigsten immer leicht. „Ihr seid während dieser Zeit persönlich gewachsen und habt es geschafft. Darauf könnt Ihr sehr stolz sein und jetzt Eure Zukunft feiern“, so Helen Trenkler und Tobias Angerer, die den Abend moderierten.

Abschussfeier FOS/BOS Rosenheim. Musikauftritt. Foto: Innpuls.me

Diese beiden Schülerinnen bekamen für ihre Eigenkomposition besonders viel Applaus.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Schüler und Lehrer der FOS/BOS Rosenheim, teils sogar mit selbst komponierten Stücken. Höhepunkt des Abends war die Zeugnisübergabe, die aufgrund der vielen Abiturienten auf mehrere Durchgänge aufgeteilt wurde.
Besonders geehrt wurden dabei zwei Abiturientinnen für ihre herausragenden Leistungen: Elena Wagner kann das beste Fachabitur in Bayern vorweisen und Emily Demmel das bayernweit beste Fachabitur in der Ausbildungsrichtung Gestaltung.
Gratulation gab es da auch von Rosenheims stellvertretender Landrätin Alexandra Burgmaier. Sie dachte in ihrer Rede auch an die Eltern. „Das war sicher auch für sie eine anstrengende Zeit“. Nun aber könnten ihre Kinder mit einem „tollen Abschluss“ ins Leben starten. Die FOS/BOS Rosenheim sei ein Beispiel für das sehr gute Bildungssystem in Bayern.
Die Möglichkeiten und Angebote für die Absolventen seien derzeit so groß wie nie zuvor.. Aber dieses Überangebot habe nicht nur positive Seiten. „Viel kann auch zu viel werden“.
Wie sehr die Absolventen sich mit der FOS/BOS Rosenheim verbunden fühlen, zeigte eine kleine Fragerunde zwischendurch. „Die Zeit an der BOS war die beste Zeit meines Lebens“, meinte ein Absolvent. Eine Absolventin sage: „Wir Schüler sind so gut zusammengewachsen. Es sind richtig tolle Freundschaften entstanden und die Lehrer waren auch toll“.
Martin Niedermeier sprach als Elternbeirat und „stolzer Papa“. Er wünschte den Absolventen alles Gute bei ihren nächsten Schritten, egal ob Studium, Ausbildung oder Auslandsaufenthalt.
Lob und Anerkennung für das Erreichte kam auch von Schulleiterin Vilma Sieß. Sie ermutigte die Absolventen Pfade zu beschreiten, die noch nicht ausgetreten sind, um sich so den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam)

 

Abiturfeier an der Freien Waldorfschule Rosenheim

Abiturfeier an der Freien Waldorfschule Rosenheim

Rosenheim – Für zehn Abiturienten der Freien Waldorfschule Rosenheim beginnt  ein neuer Lebensabschnitt. Im Rahmen einer Feierstunde bekamen sie ihr Abitur überreicht. Ihr Blick ging zurück auf 13 Schuljahre, die geprägt waren von Gemeinschaft und Miteinander.

Abiturientin Lucia Rieken erinnerte in ihrer Rede an Klassenfahrten, Schulprojekte, Alpenüberquerung, Kunstfahrt und Teilnahme am Drachenbootrennen. Nicht zuletzt durch diese Aktivitäten sei in den vergangenen 13 Jahren ein großer Zusammenhalt innerhalb der Klasse entstanden. Im vergangenen Jahr, dem Abi-Jahr, sei dieser Zusammenhalt dann sogar noch stärker geworden. „Es war ein turbulentes Jahr mit Höhen und Tiefen, aber wir haben es zusammen geschafft. Darauf können wir stolz sein,“ sagte sie.
Mit dem Erwerb des Abiturs würden sich nun jeder einzelne der Klasse auf seinen eigenen Weg machen. „Das ist auf der einen Seite sehr schön, macht aber auf der anderen Seite auch traurig“.

Wie findet man den für sich richtigen Weg?

Auch Kirsten Laker-Callies, Betreuerin der Abschlussklasse, blickte in ihrer Rede auf den Weg, auf den sich die Abiturienten nun begeben: „Auf einmal haben Sie Entscheidungsfreiheit. Das hört sich gut an, ist aber auch ganz schön schwierig. Wie entscheidet man für sich, welcher Weg der richtige ist?“. Die Waldorfpädagogik habe das Ziel, die Schüler zu urteilsfähigen Menschen zu erziehen, die Entscheidungen aus ihren eigenen Willen heraus treffen können. Den Abiturienten wünschte Sie in diesem Sinne, dass sie erkennen, was tatsächlich ihr eigener Wille ist und damit ihren eigenen Lebensweg finden.
Thomas Rathgeb sprach im Namen der Elternschaft, als er den Abiturienten riet, es bei der Suche nach dem richtigen Weg ruhig auch mal etwas langsamer angehen zu lassen. „Es muss nicht alles sofort passieren“, meinte er.
Christine Peklo und Alexandra Gatterer-Schickh ergriffen für die Geschäftsführung das Wort und bedankten sich dabei auch bei den Eltern, die die Schulgemeinschaft in den vergangenen 13 Jahren mit unterschiedlichstem Engagement unterstützt und bereichert haben.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier aus den Reihen der Schulgemeinschaft von Sirid Luber und Dietgard Luber. Nach dem offiziellen Teil ging die Feier weiter mit einem gemeinsamen Abendessen von Abiturienten, Lehrern, Eltern, Großeltern und Geschwistern im Gasthaus Stockhammer.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Eine 1 vor dem Komma

Eine 1 vor dem Komma

Landkreis Rosenheim – 67 Schüler haben ihr Abitur an einem der Gymnasien im Landkreis Rosenheim mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser abgeschlossen. Der stellvertretende Landrat Josef Huber (rechts) ehrte sie bei einem Empfang auf Schloss Hartmannsberg.

In Anwesenheit aller Schulleiter ermutigte Huber die jungen Leute, ihr Zeugnis als Sprungbrett zu sehen. „Ihnen stehen alle Türe offen, sie müssen nur herausfinden, welche die richtige für Sie ist.“ In diesem Zusammenhang war ihm der Ratschlag wichtig, nicht die Gehaltsaussichten zum entscheidenden Kriterium zu machen. „Vertrauen sie ihrem Gefühl und ihrem Herzen.“

Zum Schluss seiner Ansprache meinte er, „sie können etwas verändern, wenn sie es wollen. Das geht nicht mit demonstrieren oder festkleben, sondern mit anpacken. Schauen Sie, dass sie es so hinbringen, dass die Zukunft nicht nur für sie und ihre Kinder, sondern auch für so ältere Herren wie mich lebenswert bleibt.“ Der stellvertretende Landrat beglückwünschte auch die zahlreich anwesenden Eltern zu ihren Kindern, „denn, sie werden es nicht immer nur allein hinbekommen haben.“ Als kleine Anerkennung erhielten die Abiturientinnen und Abiturienten vom Landkreis Rosenheim je 50 Euro. 
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild Landratsamt Rosenheim)

Start der Abiprüfungen in Bayern

Start der Abiprüfungen in Bayern

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Am heutigen Mittwoch, 26. April, starten in Bayern für rund 35.000 Schüler die Abiturprüfungen.  Innpuls.me drückt die Daumen und wünscht gute Nerven und viel Erfolg. Ihr schafft das!

„Sie stehen jetzt vor den letzten Prüfungen ihres Schullebens. Da schießt natürlich der Puls in die Höhe. Jetzt heißt es einen kühlen Kopf zu bewahren, Vorwissen aktivieren und Kreativität bei der Anwendung vom Gelerntem zeigen. Ich bin sicher, dass Sie das schaffen. Sie haben sich ja gut vorbereitet“, schreibt Bayerns Kultusminister Michael Piazolo zum Start der Abiprüfungen und auch Staatssekretärin Anna Stolz ist in Gedanken bei den Prüflingen: „Liebe Abiturienten, ich wünsche Ihnen für die anstehenden Prüfungen alles Gute! Sie haben in den vergangenen zwölf Jahren so viel geschafft und können stolz auf sich sein! ich bin sicher, Sie meistern auch noch die letzte Hürde mit Bravour!“

Zum Start steht Deutsch auf dem Plan

Zum Start der Abiturprüfungen steht am heutigen Mittwoch das Fach Deutsch auf dem Plan. am 28 April findet die Prüfung in einem weiteren von den Schülern wählbaren Fach statt, beispielsweise Fremdsprache, in einem gesellschafts- oder einem naturwissenschaftlichen Fach.
Das Fach Mathematik am 3. Mai bildet für die meisten Schüler den Abschluss der schriftlichen Prüfungen. Abiturienten, die sich für Französisch entschieden haben, legen diese Prüfung am 5. Mai ab. Zwischen dem 15. Mai und 26. Mai finden die mündlichen Kolloquiumsprüfungen in zwei weiteren Fächern statt.
Weil laut dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus auch der Abiturjahrgang 2021-2023 von pandemiebedingten Beeinträchtigungen betroffen war, bekommen die Abiturienten einen Zeitzuschlag von 30 Minuten bei den zentral gestellten schriftlichen Abschlussprüfungen.
Überreicht werden die Abizeugnisse dann am 30. Juni.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

18 Mal Traumnote 1,0

18 Mal Traumnote 1,0

Landkreis Rosenheim – 88 Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien im Landkreis Rosenheim haben heuer ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser abgeschlossen, 18 von ihnen schafften sogar die Traumnote von 1,0. Rosenheims Landrat Otto Lederer ehrte sie  mit einem Empfang auf Schloss Hartmannsberg.

Der Ort sei sehr bewusst gewählt, denn jedes Jahr gebe es auf Schloss Hartmannsberg nur etwa eine Handvoll Ehrungen, sagte Lederer. „Die Menschen, die hier geehrt werden, sind genauso besonders wie dieser geschichtsträchtige Ort. Sie sind nun Teil dieser Geschichte und ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen, um Ihnen die Wertschätzung entgegenzubringen, die Sie verdient haben.“
Lederer gratulierte den 52 jungen Damen und 36 Herren zum „Spitzenzeugnis“. Nach rund 5.000 Tagen Schulzeit gehe nun ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende. Lederer ermutigte die Abiturienten, sich nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen, sondern dieses Zeugnis als Sprungbrett und Ansporn zu sehen, um nach den Sternen zu greifen. „Es gibt keine Grenzen, außer die, die Sie sich selber setzen. Glauben Sie an sich und Ihre Fähigkeiten. Ich bin absolut überzeugt davon, dass Sie alle Ihren Weg gehen werden.“
Als kleine Anerkennung für ihre sehr guten Leistungen erhielten die Abiturientinnen und Abiturienten vom Landkreis Rosenheim je 50 Euro.(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)