Aschau: Brand in Seniorenheim

Aschau: Brand in Seniorenheim

Aschau / Landkreis Rosenheim –  Brand in einem Seniorenheim am gestrigen Montagnachmittag (2.9.2024) in Aschau im Chiemgau: eine Bewohnerin zog sich eine Rauchgasvergiftung zu. 

Gegen 16.40 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle ein Brandmeldealarm in einem Seniorenheim in der Bahnhofstraße in Aschau ein. Rettungsdienst und Feuerwehren waren mit starken Kräften schnell vor Ort. 
Der betroffene Bereich des Pflegeheims war zu diesem Zeitpunkt bereits evakuiert und der Brand in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss unter Kontrolle.
Durch das Feuer wurde nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei eine Bewohnerin durch eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt, eine weitere medizinische Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.
Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Hinweise für eine vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Tankstelle“ für vierbeinige Kunden

„Tankstelle“ für vierbeinige Kunden

Aschau / Landkreis Rosenheim – Tankstellen für Autos sind angesichts steigender Preise ja häufig ein Reizthema. In luftiger Höhe wie auf der Kampenwand (Landkreis Rosenheim) sind derartige Probleme aber schnell vergessen. Wenn man da auf eine „Tankstelle“ trifft, dann gehört sie den Kühen.

Wer auch mal die Ruhe und den Einklang mit der Natur genießen will, für den sind die Führungen der „Bergblumen & Bergg`schichten“ auf der Kampenwand ein guter Tipp. Bäuerinnen und Landfrauen der Gruppe „Bauernland und Bauersleut“ leben und arbeiten in der Natur gehen mit den Besuchern zu den schönsten Aussichtspunkten, Blumenwiesen und botanischen Raritäten. Und vielleicht trifft man auch diese beiden hübschen Kälber.🐮🐮
Noch bis zum 3. Oktober 2024 gibt es von Montag bis Freitag diese besonderen Führungen auf der Kampenwand. Treffpunkt dazu ist oben an der Bergstation (bei jedem Wetter) um 11 Uhr. Weitere Infos und Wandertipps gibt es bei der Tourist Info Aschau im Chiemgau unter Telefon 08052 / 90490 bzw. www.aschau.de.
(Quelle: Pressemitteilung Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Aschau im Chiemgau: Motorrad kollidiert mit Kleinbus

Aschau im Chiemgau: Motorrad kollidiert mit Kleinbus

Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein 26-jähriger Münchner verlor in Aschau (Landkreis Rosenheim) in einer Rechtskurve die Kontrolle über seine Maschine und kollidierte mit einem Kleinbus.

Der 26-jährige fuhr, nach den Angaben der Polizei auf der Staatsstraße von Sachrang kommend in Fahrtrichtung Aschau. In einer langgezogenen Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Gefährt. Er geriet in den Gegenverkehr, kollidierte mit einem Kleinbus, kam zu Sturz und schlitterte gegen eine Leitplanke.
Der Motorradfahrer erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Rosenheim gebracht.
Im Kleinbus saß neben dem Fahrer nur ein Fahrgast. Die beiden bleiben unverletzt.
Die Feuerwehr Sachrang war mit etwa 10 Einsatzkräften vor Ort. Die Staatsstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. anderthalb Stunden zunächst voll- und im weiteren Verlauf teilgesperrt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Beim Rangieren mit Auto in Bach gelandet

Beim Rangieren mit Auto in Bach gelandet

Aschau / Landkreis Rosenheim – Beim Rückwärtsrangieren auf der Parkfläche des Aschauer Moorbades (Landkreis Rosenheim) landete ein 87-jähriger Münchner mit seinem Renault am gestrigen Donnerstagabend (15.8.2024) im Bach. 

Ersthelfer konnten den Fahrer und die Beifahrerin über die Beifahrerseite aus dem seitlich im Wasser liegenden Auto retten. Der 87-jährige kam leicht verletzt mit einem Rettungswagen ins Priener Krankenhaus. Die Beifahrerin blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro.
Die Freiwilligen Feuerwehren Aschau im Chiemgau und Frasdorf waren mit ca. 35 Einsatzkräften vor Ort, die bis zum Eintreffen des verständigten Abschleppdienstes, die Bergung und Absicherung des Fahrzeugs durchführten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Holzstämme mit geschütztem Alpenbock im Priental gestohlen

Holzstämme mit geschütztem Alpenbock im Priental gestohlen

Aschau / Landkreis Rosenheim – Der Alpenbock gilt als stark gefährdet. Das Insekt braucht für seine Entwicklung Totholz. Im Priental (Landkreis Rosenheim) wurde ein Holzstapel entwendet, an denen diese seltenen Tiere lebten.

Der Alpenbock kommt in Deutschland außerhalb der Alpen nur noch auf der Schwäbischen Alb vor.  Er ist auffällig blau gefärbt und zählt mit seiner fast 4 Zentimeter Körperlänge zu den größten heimischen Käfern. Gut erkennbar ist er auch durch seine langen, gestreiften Fühlern.
Für seine Entwicklung benötigt der Käfer vor allem absterbende oder abgestorbene Buchen. Dort hinein legt das Weibchen die Eier, aus denen nach zwei bis vier Jahren Entwicklungszeit die Larven schlüpfen. Danach verpuppen sie sich und im Sommer gibt es dann neue Käffer. Geeignete Brutplätze werden über Jahre hinweg immer wieder zur Eiablage genutzt. Ausgewachsene Exemplare leben nur wenige Wochen.
Je weniger Totholz – desto schlechter sieht es für den Alpenbock aus. Deshalb steht er mittlerweile deutschlandweit auf der Roten Liste als stark gefährdet.

Untere Naturschutzbehörde Rosenheim kaufte den Holzstapel

Im September 2023 bemerkten kundige Wanderer zwischen Aschau im Chiemgau und Sachrang bei Schlossrinn an einem Holzstapel vier Alpenbock-Weibchen, zwei davon waren gerade mit der Eiablage in den Spalten des Buchenholzes beschäftigt.
Die Untere Naturschutzbehörde Rosenheim hat Anfang dieses Jahres den Holzstapel von der Freiherr von Cramer-Klett-Verwaltungsgesellschaft zum Zweck des Artenschutzes angekauft, um die Brutstätte und damit die lokale Population des Alpenbocks im Priental zu sichern.
Im Juni stellten die Gebietsbetreuer dann fest, dass etwa 50 der knapp 140 Stämme unterschiedlicher Größen fehlten. Der Verbleib der Baumstämme  – überwiegend Buchenholz – ist bisher unklar. Hinweise zum Verbleib der Stämme nimmt die Polizei Prien unter Telefon 08051/9057-0 entgegen.

Erneut wurde ein Alpenbock-Weibchen bei der Eiablage beobachtet

Glücklicherweise wurde Ende Juli 2024 erneut ein Alpenbock-Weibchen bei der Eiablage an den verbleibenden Stämmen gesichtet. Ein Schild informiert nun vor Ort über den streng geschützten Käfer und dessen Lebensraum.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schloss Hohenaschau, Landkreis Rosenheim, 1922

Schloss Hohenaschau, Landkreis Rosenheim, 1922

Aschau / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1922. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Schloss Hohenaschau im Landkreis Rosenheim.

Die Wurzeln des Schlosses in Aschau im Chiemgau reichen zurück bis in das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts. Konrad und Arnold von Hirnsburg erbauten den Gebäudekomplex als Stützpunkt. In den folgenden Jahrhunderten gab es immer wieder Umbauten und Erweiterungen. Heute ist das Schloss im Besitz der Bundesrepublik Deutschland und wird als Ferien- und Erholungsheim genutzt (Quelle: Wikipedia)
(Quelle: Beitragsbild. Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)