Sommer im Frühling: 32,2 Grad Lufttemperatur in Aschau im Chiemgau

Sommer im Frühling: 32,2 Grad Lufttemperatur in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – 32,2 Grad Lufttemperatur zeigte das Thermometer am gestrigen Montagmittag (8.4.2024) in Aschau in Chiemgau an. Rekordverdächtig! Doch jetzt ist es erst mal wieder vorbei mit dem Sommer im Frühling.

Der März 2024 geht laut einer Pressemitteilung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) als wärmster März seit Messbeginn im Jahr 1881 ein. Davor hatte der Februar 2024 bereits einen Temperaturrekord gebracht. 
Wenn der April so weitermacht wie in den vergangenen Tagen, könnte es einen dritten Rekordmonat in Folge geben. Aber erst einmal wird es jetzt für einige Tage wieder deutlich kühler. Der Sprung nach unten ist sogar gewaltig. Nur noch 12 Grad Höchsttemperatur werden für den morgigen Mittwoch (10.4.2024) in der Region Rosenheim vorhergesagt. Aber am Donnerstag geht es dann auch schon wieder aufwärts. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: H. Reiter)

Neue Aktionen zur „Prientaler Flusslandschaft“

Neue Aktionen zur „Prientaler Flusslandschaft“

Aschau / Landkreis Rosenheim – Die zwei „Regenbogenforellen“ Vroni und Toni laden neuerdings im Priental (Landkreis Rosenheim) dazu ein, auf einer erlebnisreichen Wanderung die Schönheit der Flusslandschaft zu entdecken.

Die Prientaler Flusslandschaften bieten eine faszinierende Naturlandschaft, die von dem malerischen Fluss Prien geprägt wird. Mit einer beeindruckenden Länge von 36 Kilometern ist die Prien der längste Wildbach Bayerns und schlängelt sich von ihrer Quelle am Spitzstein in Sachrang bis zu ihrer Mündung in den Chiemsee im idyllischen Schafwaschener Winkel. Entlang eines erlebnisreichen Wanderweges haben Besucher die Möglichkeit, die Schönheit dieser Landschaft zu entdecken und werden dabei von den „Regenbogenforellen“ Vroni und Toni begleitet.

41 Stationen entlang des Wanderweges

An insgesamt 41 Stationen entlang des Wanderweges werden die Besucher auf die jeweiligen Besonderheiten der Umgebung aufmerksam gemacht. Hier können sie nicht nur faszinierende Einblicke in die geologische Entstehungsgeschichte der Region erhalten, sondern auch inspirierende Lebensweisheiten aus verschiedenen Kulturen kennenlernen. Zusätzlich sind besinnliche Anmerkungen von Einheimischen aus Aschau, Frasdorf, Prien und Rimsting auf bunt gestalteten Holzstelen festgehalten, die einen persönlichen Einblick in das Leben entlang der Prien bieten.
Die Prien windet sich durch das malerische Chiemgau und durchquert dabei die Gemeinden Aschau, Frasdorf, Prien und Rimsting.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit trafen sich die Tourismus-Verantwortlichen dieser Gemeinden jüngst, um neue Ideen und Attraktionen rund um das Thema „Prientaler Flusslandschaft“ zu entwickeln. Anwesend waren (auf unserem Beitragsbild von links) Nina Mroczeck von Gliczinski, Prien Marketing; Heike Stettner, Tourist Info Frasdorf; Herbert Reiter, Tourist Info Aschau und Gabriele Oberloher, Tourist Info Rimsting.

Stern-Wanderung am 14. Mai geplant

Am Tag des Wanderns, 14. Mai, steht so eine besondere geführte Stern-Wanderung entlang der Prien auf dem Programm. Dabei werden verschiedene Treffpunkte entlang des Flusses eingerichtet, wobei erste Ideen vorsehen, dass die Wanderung sowohl in Aschau als auch in Prien startet. Des Weiteren ist geplant, das bestehende Kartenmaterial zur Prientaler Flusslandschaft zu überarbeiten und speziell auf Kinder zuzuschneiden, um ihnen die Faszination dieser einzigartigen Natur näherzubringen.
Weitere Infos zur Prientaler Flusslandschaft und geplanten Aktionen gibt es bei den jeweiligen Tourist Infos der vier Prien-Anlieger-Gemeinden bzw. unter Telefon 08052/90490 bzw. www.aschau.de
(Quelle: Pressemitteilung Tourist-Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Brandstiftung: Verkaufsstand der „Moordestillerie“ in Flammen

Brandstiftung: Verkaufsstand der „Moordestillerie“ in Flammen

Aschau / Landkreis Rosenheim – Gegen 2 Uhr am Morgen stand am heutigen Freitag (5.4.2024) ein Verkaufsstand der „Moordestillerie“ am Bahnhof in Aschau im Chiemgau in Flammen. Schnell war klar, dass es sich dabei um vorsätzliche Brandstiftung handelt.

Die Feuerwehr aus Aschau war mit 15 Personen im Einsatz und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. So konnte ein Übergreifen der Flammen auf das nebenstehende Gebäude verhindert werden. Bei dem Verkaufsstand handelte es sich um eine kleine Holzhütte der „Moordestillerie“ aus Kolbermoor, welche dort handgemachte Edeldestillate zum Verkauf anbietet.
Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro beziffert. Die Holzhütte kann nicht mehr verwendet werden. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei geht aktuell von vorsätzlicher Brandstiftung aus und sucht Zeugen, die etwas beobachtet haben oder denen verdächtige Personen zum betreffenden Zeitpunkt im Umfeld des Bahnhofs Aschau aufgefallen sind. Hinweise bitte an Telefon 08031 /200-0 bei der KPI Rosenheim oder unter Telefon 08051 / 9057-0 bei der PI Prien melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wie kommt ein chinesischer Turm nach Aschau?

Wie kommt ein chinesischer Turm nach Aschau?

Aschau / Landkreis Rosenheim – Gänseblümchen blühen und der Löwenzahn sprießt wie hier im Aschauer Ortsteil Hohenaschau. Unter dem Schloss Hohenaschau ist das mächtige Festhallenareal und als Mittelpunkt dort ziert der chinesische Turm das historische Ensemble. Doch Wie kommt ein chinesischer Turm in ein oberbayerisches Gebirgsdorf wie Aschau im Chiemgau? Das wird sich schon so mancher Besucher gefragt haben. Dazu die Geschichte:

Reichsrat Theodor von Cramer-Klett jun. (1874 – 1938), der damalige Eigentümer der Herrschaft Hohenaschau, besuchte im Jahre 1900 die  Weltausstellung in Paris und war von dem dort ausgestellten chinesischen Turm, ein Kunstwerk ohnegleichen, fasziniert und begeistert. Und so beschloss er, diesen Turm originalgetreu nachbauen zu lassen und dieses markante Bauwerk im Gelände seiner herrschaftlichen Pferdestallung unterhalb des Schlosses (heute Festhallengelände) aufzustellen.

Als in den Jahren 1998/1999 die Festhalle, der Mittelbau und die Außenanlagen von der Gemeinde Aschau saniert wurden, stellte sich auch die Frage, was mit dem chinesischen Turm geschehen sollte. Der damalige Bürgermeister Kaspar Öttl und die Gemeinderäte waren einhellig der Meinung, dieses einmalige Bauwerk zu erhalten und an seiner Stelle zu belassen.

Turmuhr funktioniert wieder

Leider war die Turmuhr nicht mehr funktionstüchtig, aber eine Aschauer Bürgerin, Frau Christine Göser, regte an, die Uhr reparieren und den Glockenschlag wieder ertönen zu lassen. Es war ihr eine Herzensangelegenheit und spendete dazu 5.000,- DM.
Ein Spendenaufruf im Gemeindeblatt erbrachte insgesamt 11.130,– DM, sodass die Gemeinde nur noch einen geringen Betrag von rund 5.500 DM zu finanzieren hatte. Frau Christine Göser erlebte leider den Glockenschlag nicht mehr, sie starb im August 1999 im Alter von 39 Jahren.
Die Turmuhr wird regelmäßig einmal jährlich von einer Spezialfirma gewartet. Eine „Behandlungsinstruction über die Uhr des Glockenthurmes in Hohenaschau“ vom 26. März 1902 ist in Abschrift im Gemeindearchiv vorhanden, freut sich die Aschauer Gemeindearchivarin Ilse Goßner.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Residenz Winkler  in Aschau darf sich wieder mit Michelin Stern schmücken

Residenz Winkler in Aschau darf sich wieder mit Michelin Stern schmücken

Aschau / Landkreis Rosenheim – Der Stern ist zurück!  Ab sofort darf sich das Gourmet-Restaurant Residenz Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau wieder mit einem Michelin Stern schmücken. 

Stefan Barnhusen (Vierter von links) und Daniel Pape (Sechster von links) als Küchenchefs wurden zusammen mit dem gesamten Team der Residenz Heinz Winkler vom Guide Michelin für die besondere und herausragende Spitzenküche mit 1 Michelin-Stern 2024 ausgezeichnet.

Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang (rechts) und Tourismuschef Herbert Reiter (links) überbrachten hierzu auch gleich die offiziellen Glückwünsche der Gemeinde und Tourist Info. Ein spezielles Dankeschön und Glückwunsch ging hierbei an Evi, Alexander und Konny Winkler für deren unermüdlichen Einsatz und Engagement um die Residenz Heinz Winkler. Also besonderes Geschenk überreichten Michael Andrelang und Herbert Reiter neben Blumen auch ein extra angefertigtes handgetöpfertes Keramikschild mit der Aufschrift: „Glückwunsch zum Micheln Stern – Gemeinde und Tourist Info Aschau i.Chiemgau 2024“. Angefertigt wurde dieses Schild von der Aschauer Keramikmeisterin Barbara Lammers. „Mit diesem offiziellen Glückwunsch wollen wir die Wertschätzung der gesamten Gemeinde Aschau i.Chiemgau überbringen und weiterhin viel Erfolg und ganz besondere Genussmomente wünschen“, so Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang.

Sterne Auszeichnung besondere Bedeutung für Gemeinde Aschau

„Diese Sterne-Auszeichnung hat für die ganze Tourismus-Gemeinde Aschau im Chiemgau eine besondere Bedeutung und ist nun wieder eine offizielle Bestätigung für die erstklassige Kulinarik, die in der Residenz am Kirchberg geboten wird“, freut sich Aschaus Tourismuschef Herbert Reiter.

Die Residenz Winkler ist seit jeher eine renommierte Pilgerstätte für Gourmets. An der Spitze des Küchenteams stehen dort derzeit Küchenchef Stefan Barnhusen und Daniel Pape.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Die Ruhe vor dem Sturm bei Meister Lampe

Die Ruhe vor dem Sturm bei Meister Lampe

Aschau / Landkreis Rosenheim – Am Ostersonntag gibt es für Meister Lampe ja wieder einiges zu tun. Bevor es soweit ist, hat er sich in Aschau (Landkreis Rosenheim) noch einmal eine kleine Auszeit gegönnt und bei seiner Stippvisite die schon fertigen Ostereier inspiziert.

Die grünen Wiesen sind auch in Aschau im Chiemgau derzeit am Erwachen und die noch leicht schneebedeckte Kampenwand im Hintergrund bildet dabei einen imposanten Kontrast. So kann Ostern kommen. Die Wetteraussichten dafür sind auch sehr vielversprechend. 20 Grad sind demnach am Ostersonntag drin. Gut möglich, dass man endlich mal wieder Ostern draußen feiern kann.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: H. Reiter)