Sachrang wir komplett Zone 30

Sachrang wir komplett Zone 30

Sachrang / Aschau / Landkreis Rosenheim  – Das Bergsteigerdorf Sachrang im Landkreis Rosenheim wird komplett Zone 30. Die Initiative dazu kam von der InKAS-Gruppe Mobilität und Verkehr.

Der Innovationskreis Aschau Sachrang (InKAS) wurde im November 2020 gegründet und vom Gemeinderat einstimmig befürwortet. Ziel der Initiative ist es, neue Ideen und Konzepte aus den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens und der Arbeit zu sammeln, zu Konzepten zu entwickeln und für eine Bewertung und Abstimmung im Gemeinderat aufzubereiten (wir berichteten).
Dazu zählt nun auch diese Initiative: Sachrang ist nun flächendeckend Zone 30. In einem Arbeitstreffen im Rathaus wurde über diverse Verkehrsprobleme in der Gemeinde Aschau im Chiemgau gesprochen. Die Ausweitung der bestehenden Zone 30 auf den gesamten Ort Sachrang wurde von der Gemeinde jetzt in Abstimmung mit der Polizeiinspektion Prien als erste Maßnahme umgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild: Bauhof Aschau)

Aschaus Wahrzeichen im Winterlicht

Aschaus Wahrzeichen im Winterlicht

Aschau / Landkreis Rosenheim – Nebelverhangen und schlummernd erscheint derzeit das mächtige und erhabene historische Gemäuer von Schloss Hohenaschau.  Ein winterlicher Spaziergang dorthin lohnt.

Die letzten übrig gebliebenen Grashalme aus dem letzten Jahr ragen aus dem Winterfeld in Aschau im Chiemgau und geben dabei einen stimmungsvollen Kontrast zur weißen Pracht ab. Ob Sommer wie Winter, das Aschauer Wahrzeichen ist immer ein tolles Fotomotiv. Infos zu Loipen, Pisten, Winterwanderwegen usw. gibt es bei der Tourist Info Aschau i m Chiemgau, Telefon 08052 / 90490, info@aschau.de bzw. unter www.aschau.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Betragsbild: H. Reiter)

 

Jede Menge Holz vor der Hütte

Jede Menge Holz vor der Hütte

Sachrang / Aschau / Landkreis Rosenheim – Der Winter kann ruhig noch weiterkommen, so zumindest bei diesem Anwesen in der Nähe vom Bergsteigerdorf Sachrang, wenn man auf das viele Holz vor der Hütte blickt.

Auf dem Weg zwischen Aschau im Chiemgau und dem Bergsteigerdorf Sachrang bietet sich ein besonders stimmungsvoller Anblick von diesem Anwesen. Nicht nur das historische Gebäude an sich ist etwas Besonderes, sondern auch die füllig aufgerichtete Holzpracht Die das Anwesen regelrecht einbettet. Eins ist sicher, hier ist sprichwörtlich jede Menge „Holz vor der Hütte“.
(Quelle: Bildtext H. Reiter / Beitragsbild. H Reiter)

Skifahren wieder möglich

Skifahren wieder möglich

Aschau / Landkreis Rosenheim –  Darauf haben die Wintersportler gewartet: Der Schnee ist in der Region Rosenheim da und dementsprechend gut besucht waren an diesem Wochenende die Skigebiete, wie beispielsweise auf der Kampenwand, wo unsere Fotos aktuell entstanden.

Winterliche Landschaft mit Sonne hinter Wolken
Langläufer in winterlicher Landschaft
Hinter dichten Nebel deutet sich ein Baum am
Zapfen an eisigen Zweigen
Nebelige Bergwelt

„Leider sehr neblig“, wurde uns aktuell von einer Skitour auf die Kampenwand mitgeteilt. Aber Schnee gibt es jetzt wieder reichlich und zaubert viele wunderschöne Bilder.
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Jetzt gibt es wieder Winterbilder

Jetzt gibt es wieder Winterbilder

Aschau / Landkreis Rosenheim – Lang erwartet und nun ist der Winter endlich zurück. Auch wenn die Landschaft wie hier in Aschau im Chiemgau nur leicht bezuckert ist, gibt es doch gleich ein ganz anderes Bild ab.

Schneelandschaft in Aschau im Chiemgau mit Schloss Hohenaschau im Hintergrund

Die gute Nachricht für alle Winterfans: die weiße Pracht bleibt die kommenden Tage auf alle Fälle erhalten. Es könnten sogar noch einige Zentimeter mehr werden laut aktuellen Wetterbericht. Wir können uns also über weitere schöne Winterfotos aus der Region Rosenheim freuen.
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)

Interview zum „schneelosen“ Winter

Interview zum „schneelosen“ Winter

Aschau / Landkreis Rosenheim – Nach einem kurzen Intermezzo im vergangenen November präsentiert sich der Winter bis jetzt alles andere als winterlich. Wie sich der derzeit „schneelose“ Winter im Bergsteigerdorf Sachrang und Priental aus touristischer Sicht auswirkt, darüber spricht Tourismuschef Herbert Reiter im Interview.

Portrait Herbert Reiter

Tourismuschef Herbert Reiter. Foto: re

Frage: Sind die Belegungszahlen von Hotels und Ferienwohnungen in Sachrang diesen Winter ähnlich wie in den Vorjahren?
Antwort: Genaue Zahlen liegen derzeit noch nicht vor. Die hohen Temperaturen und das „frühlingshafte“ Wetter haben zwar die Wintersport-Freuden ziemlich eingedämmt, jedoch sind trotzdem erfreulicherweise viele Gäste angereist, um bei uns im Tal ihren Urlaub zu genießen. Die Wettersituation ist zwar „eine Herausforderung“, nichtsdestotrotz heißt es aus den Gegebenheiten das Beste zu machen, und den Blick nach vorne zu richten. Ausgeblieben sind nicht unsere Gäste, sondern Frau Holle.

Frage: Wie viele Touristen kommen jeden Winter nach Sachrang?
Antwort: Da Sachrang als relativ schneesicher gilt, sind im Winter, vor allem in den Ferienzeiten wie Weihnachten und Fasching, die Unterkünfte gut gebucht, diese dann auch schon sehr weit im Voraus, so dass bei der Buchung für den Gast das Wetter bzw. die Schneelage noch gar keine Rolle spielt. Um die 4000 Übernachtungs-Gäste riesen im Winterhalbjahr an. Hinzukommen natürlich auch noch viele Tagesgäste, die das beschauliche Dorf am Fuße von Geigelstein und Spitzstein besuchen.

Frage: Wie macht sich der Schneemangel bemerkbar?
Antwort:
Der Schneemangel lässt unsere Langläufer richtiggehend im Stich. Rundherum in der Region gibt es keine Möglichkeit, diesen Sport auszuüben oder zu trainieren. Das ist sehr schade. Zusätzlich sind unsere Skiliftbetreiber und die Skischulen schmerzlich betroffen. Gerade wenn man dabei auch an die Wirtschaftskraft denkt, die diese Betriebe in die Gemeinde bringen, sind das enorme Einbußen. Explizit erwähnen möchte ich, dass wir sehr dankbar sind, solche renommierten und engagierten Wintersport-Einrichtungen im touristischen Angebot zu haben. Das kleine und feine Skigebiet in Sachrang für nordisch, klassisch und alpin, sind enorm wichtig. Hier lernen die Kleinsten das Skifahren und Langlaufen, dort werden Grundlagen geschaffen.

Frage: Ist die Wintersaison bei Touristen beliebter als die Sommersaison?
Antwort: Jede Jahreszeit hat was für sich und das sehen unsere Gäste genauso. Auch wenn sich Wintersaisonzeiten wie in diesem Jahr verkürzen, wird sich die Sommersaison mit der Zeit sicher verlängern, was wiederum einen Ausgleich der Übernachtungszahlen mit sich bringt.

Frage: Was schätzen Touristen besonders an dem Bergsteigerdorf Sachrang?
Antwort: Zum einen die Beschaulichkeit, das Naturbelassene, ja einfach den Urlaub unbeschwert zu genießen. Zum anderen den echten Berg-Urlaub in intakter Kultur- und Naturlandschaft, abseits von Touristenhochburgen. Auch die Nahversorgung und regionale Produkte, die zum Beispiel im Dorfladen Sachrang erhältlich sind, schätzen unsere Gäste sehr. All dies ist ein sehr wertvolles Kapital. Weniger ist mehr, das ist die Devise – wer das schätzt ist im Bergsteigerdorf Sachrang genau richtig. Eins ist sicher – Bergsteigerdörfer sind mit ihren Leitgedanken „kein Schnee von gestern“.

Frage: Wie reagieren Sie langfristig auf den Klimawandel?
Antwort: Im Bergsteigerdorf Sachrang wird nicht auf den großen Massen-Skitourismus gesetzt, sondern auf den sanften naturnahen Tourismus. Wir wollen ja eine Alternative zum großen Skizirkus sein. Die Natur und das Klima sollen so genommen und genutzt werden, wie diese sind. Das schätzen unsere Bürger, Übernachtungs- und Tagesgäste sehr. Übergeordnetes Ziel des touristischen Leitgedankens ist es, die Ursprünglichkeit und Schönheit der unerschlossenen alpinen Landschaft nachhaltig zu bewahren. Sie ist das touristische Kapital, welches auch noch den nächsten Generationen als Lebensgrundlage dienen wird, davon bin ich absolut überzeugt. Bergsteigerdörfer sind vorbildhafte regionale Entwicklungskerne im nachhaltigen Alpintourismus.

Frage: Welche Aktivitäten ohne Schnee empfehlen Sie besonders?
Antwort: Wir blicken bei unseren touristischen Angeboten immer auf das gesamte Priental und die Region. Für besondere Freude und großen Zuspruch hat in diesem Jahr der neu errichtete Stern-Laternen-Weg am Fuße von Schloss Hohenaschau gesorgt. 50 individuell aus Holz gestaltete Holz-Laternen haben eingeladen, sich auf den Weg zu machen und dabei Natur, Landschaft und die Ruhe besonders stimmungsvoll wahrzunehmen. Auch die offenen DAV-Berghütten und Almen laden zu einer Bergtour ein. Sei es der Spitzstein im Westen, der Geigelstein im Osten, oder eine gemütliche Talwanderung – alles hat seinen Reiz und das bei jedem Wetter. Wer dies schätzt, ist in Sachrang gut aufgehoben. Auch ein Ausflug auf die Kampenwand, oder zum Relaxen in die nahegelegene Thermen- und Saunalandschaften, sowie kulturelle Ausflüge nach Rosenheim ,Kufstein oder Salzburg, sind empfehlenswert. Unsere Region ist so vielfältig. Auch ein Sprung in das benachbarte Tirol und Salzburgerland lohnt sich, ist gut und schnell erreichbar.

Frage: Gibt es in Sachrang einen Dialog zum Bergsteigerdorf zwischen Bürger und Touristiker?
Antwort: Selbstverständlich. Seit Anbeginn des Bergsteigerdorfs vor fünf Jahren gibt es einen Austausch mit interessierten Sachranger Bürgern und Leistungsträgern. Ganz aktuell hat sich eine neue 15-köpfige Gruppe zusammengetan, um künftig die Belange und Leitgedanken des Bergsteigerdorfs Sachrang weiter zu stärken und voranzubringen. Auch die beiden Gemeinderäte*innen aus Sachrang vertreten die Interessen des Bergsteigerdorfs sehr engagiert in ihrem Plenum. Neben der Entwicklung von generellen Strategien, ist die lokale Initiative besonders wichtig.
(Quelle: Presseinformation Tourist Information Aschau im Chiemgau, Beitragsbild: H. Reiter, Foto: re)