Lichtsignal an Bahnschranke in Eching zerstört

Lichtsignal an Bahnschranke in Eching zerstört

Eching / Landkreis Freising – An einer Bahnschranke in Eching (Landkreis Freising) wurde in der Naht von Sonntag auf Montag (13.1.2025) ein Lichtsignal zerstört. In Folge war der Zugverkehr auf der Bahnstrecke München-Regensburg beeinträchtigt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
 Ein Techniker der Deutschen Bahn war schnell vor Ort. Kurz nach Mitternacht informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei über eine mutwillige Beschädigung der Schrankenanlage an einem Bahnübergang in Eching. Beim Eintreffen der Streife am Bahnübergang Ohmstraße war der Techniker bereits vor Ort. Nach dessen Aussage wurde die Anlage mit Schottersteinen beworfen. Mehrere Steine konnten in unmittelbarer Nähe gefunden werden.
Insgesamt wurden drei Lampen der Anlage beschädigt, was zu einer Störung am Bahnübergang führte. Der Schaden, der durch den Techniker behoben werden konnte, beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Es kam zu Verspätungen und Teilausfällen im Zugverkehr. Die Bundespolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen Sachbeschädigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

München: Pfefferspray im Zug- Polizei sucht Zeugen

München: Pfefferspray im Zug- Polizei sucht Zeugen

München – Am Dienstagmittag (7.1.2025) soll in einem RE3 (Strecke Freising – München) Pfefferspray versprüht worden sein. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen und Geschädigten.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 12:30 Uhr teilte eine 22-jährige Deutsche mit, dass sie und weitere Reisende eines RE3 auf Höhe Laim starkes Kratzen im Hals sowie starken Hustenreiz bemerkten. Die Frau aus der Schwanthaler Höhe gab zudem an, dass von einer bislang unbekannte Frau – kurz darauf beim Halt in Laim – zwei bislang unbekannte Männer beobachtet wurden, die den Zug verlassen und einen Gegenstand in einen Mülleimer geworfen hätten. Die Männer sollen zuvor durch lautes, ungebührliches Verhalten im Zug auch mehrere Reisende auf sich aufmerksam gemacht haben.

Die Bundespolizei wertet nun Videoaufzeichnungen der S-Bahn und vom Bahnsteig aus, um den Männern auf die Spur zu kommen. Wer in dem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht hat, evtl. selbst geschädigt wurde oder Angaben zu beiden Unbekannten geben kann, wird gebeten sich unter der Rufnummer 089/515550-0 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 20. bis 22. Januar 2025 auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die zu Eingleisigkeit führen und damit von Montag, 20., bis Mittwoch, 22. Januar 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts bei den letzten vier Verbindungen in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Rosenheim. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. 
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Die Bayerische Regiobahn informiert: Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten am 13. und 14. Januar 2025 auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein Teilausfälle.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die am Montag, 13., und Dienstag, 14. Januar 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es nachts bei je einer Verbindung in beiden Richtungen zu Teilausfällen zwischen Brannenburg und Kufstein.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. 
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 9. auf den 10. Januar 2025 auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die nachts von Donnerstag, 9., auf Freitag, 10. Januar 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolforto re)

ADAC: „Transparenz bei ÖPNV-Pünktlichkeit gibt es nicht überall“

ADAC: „Transparenz bei ÖPNV-Pünktlichkeit gibt es nicht überall“

Bayern / Deutschland – Der ADAC hat eine Analyse zum Thema Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit beim ÖPNV  durchgeführt. Fazti: „Transparenz bei diesen Thema wird nicht überall großgeschrieben“. Sowohl der MVV als auch die Deutsche Bahn erteilten dem ADAC keine Genehmigung zur Datennutzung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Pünktlichkeit ist auch eine Frage des Maßstabes, das zeigt eine aktuelle Analyse des ADAC. Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihren Pünktlichkeitsschwellenwert beispielsweise bei sechs Minuten, was bedeutet, dass eine Verspätung von bis zu 5:59 Minuten noch als pünktlich eingestuft wird – auch im ÖPNV. Ausfälle werden hierbei gar nicht berücksichtigt. Damit werden teils enorm hohe Pünktlichkeitsquoten erreicht.
Um mehr Transparenz für die Kundinnen und Kunden zu erreichen, hat der ADAC strengere Maßstäbe angelegt. Der Mobilitätsclub hat bei seiner Berechnung der Pünktlichkeit auch Ausfälle einbezogen und zudem strengere Schwellenwerte angesetzt. Licht und Schatten werden so sichtbar – und die von der DB kommunizierten S-Bahn-Pünktlichkeitsquoten von 85 bis knapp 100 Prozent reduzieren sich meist deutlich.

Hamburg ist Spitzenreiter bei der Zuverlässigkeit

Spitzenreiter bei der Zuverlässigkeit aufgrund sehr geringer Ausfälle ist Hamburg mit seinem Verkehrsverbund HVV: Jeweils 99 Prozent der geplanten S- und U-Bahnen fahren im Testmonat September 2024 tatsächlich. Auch bei der Pünktlichkeit ist Hamburg spitze, denn 93 Prozent der U-Bahnen und gut drei Viertel der S-Bahnen haben weniger als eine Minute Verspätung.

Das schaffen in Berlin und Frankfurt gerade einmal knapp die Hälfte der U-Bahnen. Bei den S-Bahnen erreichen in Berlin gut die Hälfte den strengen Schwellenwert von weniger als einer Minute Verspätung, in Frankfurt jede dritte und in Köln nur gut jede vierte S-Bahn – wobei jede Stadt infrastrukturelle Besonderheiten aufweist. U-Bahnen sind meist pünktlicher, weil sie ein eigenes, vor Außeneinflüssen geschütztes Netz haben.

Transparenz beim Thema Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit wird nicht überall großgeschrieben – auch das zeigt die Untersuchung des ADAC. Sowohl der Münchner Verkehrsverbund MVV als auch die Deutsche Bahn erteilten dem ADAC keine Genehmigung, ihre Datenschnittstellen für die Analyse zu nutzen. Der Kölner Zweckverband go.Rheinland lieferte dem ADAC immerhin eine Auswertung, die aufgrund einer eigenen Berechnungsmethode jedoch nur teilweise in die Analyse einfließen konnte. Die Verbünde VBB in Berlin, RMV in Frankfurt und HVV in Hamburg waren hier transparenter und stellten dem ADAC ihre Datenschnittstellen zur Verfügung.

Nach Ansicht des ADAC sind die vielen Verspätungen mit ein Grund, warum Verbraucher im Zweifel ins Auto steigen, anstatt den ÖPNV zu nutzen. Auch dies trägt am Ende dazu bei, dass der Mobilitätswandel nicht schneller vorankommt. Erforderlich sind aus Sicht des Clubs nicht nur zielgerichtete Investitionen in die Infrastruktur des ÖPNV, sondern auch Transparenz im Umgang mit Echtzeitdaten – daher befürwortet der ADAC das geplante Mobilitätsdatengesetz. Verbraucherfreundliche ÖPNV-Dashboards zur Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind ebenso wesentlich wie einheitliche und niedrige Pünktlichkeitsschwellenwerte von maximal drei Minuten. Ausfälle sollten in die Pünktlichkeitsquote integriert und als Verspätung gewertet werden. Aus Verbrauchersicht macht die derzeit übliche Nichtberücksichtigung von Ausfällen keinen Sinn.

Mit der Datenerhebung und -analyse hat der ADAC das IT-Unternehmen Cognizant Mobility aus München beauftragt. Schwerpunkt der Untersuchung war der September 2024. Über die Datenschnittstellen der Verkehrsverbünde wurden wochenlang hunderttausende ÖPNV-Echtzeitdaten erfasst und analysiert. Dabei wertete der ADAC auch ausgefallene Züge als verspätet, was ÖPNV-Betreiber in ihren offiziellen Zahlen in der Regel nicht tun. Aus diesem und weiteren Gründen können die ADAC Berechnungen von den offiziellen Zahlen abweichen. Mehr Infos zum Thema hier.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)