Weihnachten im Kreise der Familie – Aktuellen Zahlen aus dem Mikrozensus 2024

Weihnachten im Kreise der Familie – Aktuellen Zahlen aus dem Mikrozensus 2024

Fürth / Bayern – Weihnachten gilt als Fest der Familie. Aktuelle Zahlen aus dem Mikrozensus 2024 zeigen, wie Familien mit Kindern und Alleinlebende in Bayern leben – und wie stabil viele Strukturen seit Jahren sind.

In Bayern gibt es im Jahr 2024 insgesamt rund 1,9 Millionen Familien mit Kindern. In vier von fünf Familien (79 Prozent beziehungsweise 1,5 Millionen) leben Kinder mit einem Elternpaar zusammen. Jede fünfte Familie (21 Prozent oder rund 400.000 Familien) besteht aus einem alleinerziehenden Elternteil mit Kindern. Diese Verteilung ist seit 15 Jahren nahezu unverändert: Bereits 2009 lebten 80 Prozent der Familien in Paarhaushalten und 20 Prozent bei Alleinerziehenden. Zu den Paarfamilien zählen sowohl verheiratete als auch unverheiratete sowie gleich- und gemischtgeschlechtliche Paare.

Minderjährige machen 17 Prozent der Bevölkerung aus

Insgesamt leben 2024 gut 3,2 Millionen Kinder in Bayern, davon rund 2,2 Millionen unter 18 Jahren. Minderjährige stellen damit 17 Prozent der bayerischen Bevölkerung. Der überwiegende Teil dieser Kinder wächst in Paarfamilien auf (87 Prozent). Besonders hoch ist dieser Anteil bei sehr jungen Kindern: 95 Prozent der unter Dreijährigen leben mit einem Elternpaar zusammen. Rund fünf Prozent der Kleinkinder unter drei Jahren wachsen bei nur einem Elternteil auf. Insgesamt leben 289.000 minderjährige Kinder mit einem alleinerziehenden Elternteil, das entspricht 13 Prozent.

Die meisten Kinder haben Geschwister

71 Prozent der Kinder in Bayern wachsen mit mindestens einem Geschwisterkind auf. Fast jedes zweite Kind (47 Prozent) hat einen Bruder oder eine Schwester, knapp jedes vierte (24 Prozent) lebt mit zwei oder mehr Geschwistern zusammen. Diese Verteilung hat sich im Vergleich zu 2009 kaum verändert. Kinder von Alleinerziehenden sind häufiger Einzelkinder: 49 Prozent haben keine Geschwister. Rund 36 Prozent leben mit einem Geschwisterkind zusammen, etwa 15 Prozent mit zwei oder mehr.

Jeder Fünfte lebt allein

Neben Familien mit Kindern nimmt auch die Zahl der Alleinlebenden weiter zu. Im Jahr 2024 leben knapp 2,7 Millionen Menschen in Bayern allein, das entspricht rund 20 Prozent der Bevölkerung. 2009 lag dieser Anteil noch bei 18 Prozent. Männer und Frauen sind insgesamt ähnlich häufig alleinlebend, unterscheiden sich jedoch im Alter: Unter 35 Jahren leben häufiger Männer allein, in höheren Altersgruppen überwiegen Frauen. So wohnen 2024 rund 559.000 Menschen ab 75 Jahren allein, davon sind 76 Prozent weiblich.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Eine statistische Weihnachtsgeschichte: Wer bringt die Geschenke

Eine statistische Weihnachtsgeschichte: Wer bringt die Geschenke

Fürtj / Bayern – Kurz vor dem Fest stellte sich das Bayerische Landesamt für Statistik eine Frage, die viele Kinder – und ein kleiner bayerischer Löwe – beschäftigen dürfte: Wer bringt eigentlich die Geschenke an Weihnachten? Das Christkind, der Weihnachtsmann – oder doch der Paketdienst?

Es war einmal ein kleiner Löwe, der seine steinernen und goldenen Verwandten in Bayern besuchte. Zufällig kam er genau in der Adventszeit an, als in den 25 kreisfreien Städten und 2.056 Gemeinden alles funkelte, nach Plätzchen und Tannengrün duftete und die Menschen mit Taschen und Paketen durch die Straßen eilten. Neugierig fragte er: „Wer bringt all diese Geschenke, die die Kinder zu Weihnachten bekommen?“

Das Christkind

Zuerst erfuhr er vom Christkind. Ein himmlisches Wesen, das an Heiligabend lautlos durch die Stuben schwebt und die Geschenke unter den Baum legt – fast so leise wie auf Löwenpfoten, wie eine bayerische Dame lächelnd erklärte.
Passend dazu werden in Bayern auf einer Fläche von 47,0 Hektar Christbäume angebaut (Baumschulerhebung 2025). Viele Wohnzimmer werden damit festlich geschmückt. Wer es kleiner mag, greift vielleicht auf einen der 2,8 Millionen Weihnachtssterne (Euphorbia pulcherrima) zurück, die 2025 in Bayern angebaut wurden.

Am Heiligabend erhalten hunderte Familien zudem ein ganz besonderes Geschenk: ein neues Familienmitglied. 2024 wurden am 24. Dezember insgesamt 206 Kinder geboren, 2023 waren es 232 und 2022 sogar 250.

Der Weihnachtsmann

Dann lernte der kleine Löwe den Weihnachtsmann kennen. Jedes Jahr plant er seine lange Reise sorgfältig – unterstützt von den Zahlen des Zensus 2022. In Bayern besucht er rund 770.000 Privathaushalte, in denen 1,1 Millionen Kinder unter neun Jahren leben.

Dabei klettert er durch 496.430 Schornsteine von Häusern mit Holz-, Gas-, Öl- oder Kohleheizung und 146.132 Haustüren von allen anderen Gebäuden. Auch etwa 20.000 Kinder in Gemeinschaftsunterkünften, darunter Geflüchtete oder Wohnungslose, werden besucht. Die meisten Kinder wohnen in Oberbayern (36,8 %), gefolgt von Schwaben (15,1 %) und Mittelfranken (13,6 %).

Für seine Mühen bekommt der Weihnachtsmann traditionell Kekse und ein Glas Milch angeboten. In dieser Adventszeit sind die Preise für Kekse um 1,8 % gestiegen, Vollmilch um 3,4 %. Selbstgebackene Plätzchen wie Butterplätzchen oder Spritzgebäck sind hingegen günstiger: etwa 8,5 % bzw. 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr.

Paketbotinnen und -boten

Schließlich begegnete der kleine Löwe einem Paketboten, der gerade aus einem gelben Lieferwagen stieg. Auch die Beschäftigten bei Post-, Kurier- und Expressdiensten leisten rund um Weihnachten einen wichtigen Beitrag. Im Dezember 2024 waren in Bayern insgesamt 84.858 Menschen im Einsatz, um die zahlreichen Pakete rechtzeitig zuzustellen – „ein echtes großes Rudel“, wie der kleine Löwe feststellte.

So viel sei sicher: Ob Christkind, Weihnachtsmann oder Paketdienst – alle haben viel zu tun, damit die Geschenke rechtzeitig unter den Baum kommen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

206 „Christkinder“ in Bayern 2024: Heiligabend bleibt geburtenschwächster Tag

206 „Christkinder“ in Bayern 2024: Heiligabend bleibt geburtenschwächster Tag

Bayern – Am Heiligen Abend 2024 war in Bayerns Kreißsälen vergleichsweise wenig los: Nur 206 Kinder wurden an diesem Tag laut Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik  lebend geboren – der niedrigste Tageswert des Jahres.

Unter den 206 sogenannten „Christkindern“ waren 113 Buben und 93 Mädchen. Auch an den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester lagen die Geburtenzahlen deutlich unter dem Jahresdurchschnitt. Am 25. Dezember 2024 wurden 230 Kinder lebend geboren, einen Tag später 239. Am Silvestertag erblickten 216 Kinder das Licht der Welt.

Zum Vergleich: Über das gesamte Jahr 2024 hinweg wurden in Bayern durchschnittlich 313 Kinder pro Tag lebend geboren. An den Weihnachtstagen und zum Jahresende lagen die Zahlen damit spürbar darunter – ein Muster, das sich laut Statistik regelmäßig zeigt.

Insgesamt verzeichnete Bayern im Jahr 2024 genau 114.365 Lebendgeborene. Der Dezember zählt traditionell zu den geburtenschwächeren Monaten: Im letzten Monat des Jahres wurden 8.760 Kinder lebend geboren, was einem Tagesdurchschnitt von 283 entspricht. Ganz anders die Sommermonate: Der Juli war 2024 der geburtenstärkste Monat mit insgesamt 10.472 Neugeborenen und durchschnittlich 338 pro Tag.

Der geburtenreichste einzelne Tag des Jahres war der 16. August 2024. An diesem Datum kamen in Bayern 401 Kinder zur Welt – fast doppelt so viele wie an Heiligabend.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Plätzchenbacken 2025: Butter günstiger, Schokolade teurer

Plätzchenbacken 2025: Butter günstiger, Schokolade teurer

Bayern – Zwischen Mehl, Milch und Mandeln zeigt sich die Inflation auch in der Weihnachtsbäckerei. Das Bayerische Landesamt für Statistik hat berechnet, welche Plätzchen in Bayern derzeit günstiger sind – und bei welchen mit höheren Preisen zu rechnen ist.

In der Vorweihnachtszeit 2025 wirkt sich die Preisentwicklung in Bayern je nach Zutat unterschiedlich auf das Plätzchenbacken aus. Nach einer Auswertung des Bayerischen Landesamts für Statistik ist Butter im November deutlich günstiger als im Vorjahresmonat (–21,5 Prozent). Teurer geworden sind dagegen unter anderem „andere Schokoladenerzeugnisse“ wie Kuvertüre (+13,8 Prozent) sowie süße Mandeln, Kokosraspeln oder ähnliche Zutaten (+19,8 Prozent).

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Diese Entwicklungen schlagen sich im sogenannten „Plätzchenpreisindex“ nieder, den das Landesamt anhand typischer Rezepte berechnet hat. Während Butterplätzchen (–8,5 Prozent) und Spritzgebäck (–4,9 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr günstiger ausfallen, müssen Verbraucher bei Kokosmakronen (+7,4 Prozent) oder Elisenlebkuchen mit Schokoladenglasur (+8,0 Prozent) mit höheren Preisen rechnen.

Zutaten entscheiden über den Preis

Welche Plätzchen preislich günstiger oder teurer sind, hängt vor allem von den verwendeten Zutaten ab. Marmelade, Konfitüre oder Gelee kosten im Vergleich zum November 2024 rund 8,1 Prozent mehr. Besonders deutlich steigen die Preise bei süßen Mandeln, Kokosraspeln oder ähnlichen Produkten (+19,8 Prozent) sowie bei Kuvertüre und vergleichbaren Schokoladenerzeugnissen (+13,8 Prozent).

Auch Eier (+3,5 Prozent), Zucker (+1,8 Prozent) und Vollmilch (+3,4 Prozent) sind teurer geworden. Dagegen sind Weizenmehl (–1,0 Prozent) sowie Backpulver, Vanillezucker und ähnliche Produkte (–4,3 Prozent) günstiger als im Vorjahr. Nach den starken Preissteigerungen der vergangenen Jahre ist Butter im November 2025 wieder deutlich billiger zu haben (–21,5 Prozent).

Vom Rezept zum Preisindex

Für den Plätzchenpreisindex haben die Experten des Bayerischen Landesamts für Statistik gängige Rezepte ausgewertet und die Preisentwicklung der einzelnen Zutaten entsprechend ihrem Anteil berücksichtigt. Der starke Preisrückgang bei Butter wirkt sich dabei besonders aus: Plätzchen mit hohem Butteranteil wie klassische Butterplätzchen oder Spritzgebäck werden spürbar günstiger. Auch Spitzbuben, auch bekannt als Linzer Plätzchen, liegen mit –1,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Teurer sind dagegen Rezepte mit einem hohen Anteil an Mandeln, Kokos oder Schokolade. Dazu zählen unter anderem Kokosmakronen sowie Elisenlebkuchen mit Schokoladenglasur.

Auch Getränke und Früchte im Blick

Zur Weihnachtszeit gehören für viele auch Mandarinen und warme Getränke. Mandarinen und Clementinen kosten im Vergleich zum November 2024 rund 1,8 Prozent mehr. Früchtetee oder Kräutertee verteuern sich um 2,0 Prozent. Besonders deutlich steigt der Preis für Kakaopulver oder ähnliche Produkte mit +21,6 Prozent. Günstiger als im Vorjahr ist dagegen selbstgemachter Glühwein, dessen Preis um 1,7 Prozent gesunken ist.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Farbenspiel über Rosenheim: War das ein Polarlicht?

Farbenspiel über Rosenheim: War das ein Polarlicht?

Rosenheim / Bayern – In der Nacht auf den 12. Dezember zeigte sich über Rosenheim ein ungewöhnliches Himmelsschauspiel. Pastellige Farbtöne von Gelb über Rosa bis hin zu Grün und Blau waren gegen 23 Uhr deutlich am Firmament zu sehen. In sozialen Netzwerken kursierten schnell erste Fotos und Spekulationen – viele fragten sich: Handelte es sich erneut um Polarlichter über dem Inntal?

Polarlichter sind in Deutschland normalerweise eine Rarität. Das farbenprächtige Leuchten entsteht, wenn geladene Teilchen des Sonnenwinds mit Atomen der oberen Erdatmosphäre kollidieren und diese zum Leuchten anregen. In der Regel ist dafür jedoch deutlich stärkere Sonnenaktivität nötig, als sie im Durchschnitt auftritt – weshalb Aurora-Sichtungen meist auf Regionen weit nördlich von Mitteleuropa beschränkt bleiben.

Doch 2025 ist kein normales Jahr. Die Sonne befindet sich aktuell im Maximum ihres etwa elfjährigen Aktivitätszyklus. In dieser Phase treten häufiger Sonnenflecken, Eruptionen und koronale Massenauswürfe (CMEs) auf. Genau diese Ereignisse können das Magnetfeld der Erde so stark beeinflussen, dass Polarlichter weit nach Süden vordringen – manchmal bis nach Bayern.

Wer also in letzter Zeit häufiger farbige Himmelserscheinungen wahrgenommen hat, täuscht sich nicht: Die Bedingungen für Auroras über Deutschland sind derzeit außergewöhnlich gut.

Aktuelle Lage: kurze Pause – aber neue Chancen zu Weihnachten

Wie das Portal sonnen-sturm.info berichtet, war um den 10.–12. Dezember herum tatsächlich ein geomagnetischer Sturm aktiv, der in Teilen Deutschlands für sichtbare Polarlichter sorgte. Der Kp-Index – die zentrale Messgröße für die Stärke solcher Stürme – erreichte dabei Werte, die Beobachtungen bis in südliche Regionen ermöglichen.

In den kommenden Tagen deutet sich zwar eine kurze Ruhephase an, doch bereits zu Weihnachten besteht laut Experten wieder erhöhtes Potenzial für starke Aurora-Aktivität. Das Portal prognostiziert dafür sogar die Wahrscheinlichkeit eines G3-geomagnetischen Sturms.

Was bedeutet „G3-Aktivität“?
  • Geomagnetische Stürme werden auf einer Skala von G1 bis G5 eingeordnet:
    G1 – gering
  • G2 – moderat
  • G3 – stark
  • G4 – schwer
  • G5 – extrem

Ein G3-Sturm gilt als stark und kann Polarlichter bereits gut sichtbar bis in Mitteldeutschland, manchmal sogar bis in den Alpenraum, bringen.
Zudem können bei G3-Ereignissen auch technische Effekte auftreten – etwa Schwankungen im Funkverkehr, Beeinträchtigungen von Navigationssystemen oder selten auch Störungen in Stromnetzen.

Für Beobachter bedeutet das jedoch vor allem eines:
Eine realistische Chance auf farbenintensive Polarlichter direkt vor der Haustür.

Fazit: Gute Chancen, dass Rosenheim Polarlichter gesehen hat

Die ungewöhnlichen Farben am Nachthimmel über Rosenheim, die aktuelle Sonnenaktivität sowie die bestätigten geomagnetischen Stürme der vergangenen Tage sprechen dafür, dass es sich tatsächlich um Polarlichter oder zumindest um aurora-nahe atmosphärische Effekte gehandelt haben könnte.

Wer das Spektakel dieses Mal verpasst hat, hat vielleicht schon bald die nächste Gelegenheit:
Rund um Weihnachten könnte der Himmel erneut in Grün, Rosa und Violett aufleuchten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Rosenheimer Stadt und Landkreis erhalten über 163 Millionen Euro Schlüsselzuweisungen und Investitionsbudget

Rosenheimer Stadt und Landkreis erhalten über 163 Millionen Euro Schlüsselzuweisungen und Investitionsbudget

Rosenheim / Landkreis – Stadt und Landkreis Rosenheim erhalten 2026 finanzielle Mittel aus Bayern und dem Bund. Insgesamt stehen mehr als 163 Millionen Euro bereit. Über 112 Millionen Euro aus Schlüsselzuweisungen und über 51 Millionen Euro aus dem kommunalen Investitionsbudget. 

Stadt und Landkreis Rosenheim erhalten auch im kommenden Jahr finanzielle Mittel aus Bayern und Bund. Das geht aus einer aktuellen gemeinsamen Pressemitteilung der Rosenheimer Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig sowie der Landtagsabgeordneten Daniel Artmann und Sebastian Friesinger (alle CSU) hervor.

Demnach betragen die Schlüsselzuweisungen insgesamt 112.279.564 Euro. Davon entfallen 30.684.268 Euro auf die kreisfreie Stadt, 30.592.524 Euro auf die Gemeinden des Landkreises und 51.002.772 Euro direkt auf den Landkreis. „Auch in Zeiten steigender Kosten gilt: Unsere Kommunen können sich auf den Freistaat Bayern verlassen!“, sagt Landtagsabgeordneter Daniel Artmann (CSU).

Schlüsselzuweisungen für 2026 weiter erhöht

Artmann weist darauf hin, dass die bayerischen Kommunen seit Jahren die höchste Investitionsquote im Ländervergleich erreichen. „Doch auch die Kommunen sind von den Kostenexplosionen in diesem Jahr betroffen. Deswegen werden für 2026 die Schlüsselzuweisungen weiter erhöht – damit unsere Kommunen ihre Aufgaben erfüllen und in die Zukunft investieren können.“
Landesweit stehen 2026 für die Schlüsselzuweisungen rund fünf Milliarden Euro zur Verfügung, 131 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die Mittel sind der größte Einzelposten im kommunalen Finanzausgleich von insgesamt 12,83 Milliarden Euro, wie Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bekanntgab.

Die Zuweisungen können frei verwendet werden und sind eine wichtige Einnahmequelle für die Kommunen. „Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort“, erklärt Landtagsabgeordneter Sebastian Friesinger (CSU).

Zusätzlich erhalten die bayerischen Kommunen rund 3,9 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur. Davon stehen zwei Milliarden Euro als kommunales Investitionsbudget bereit. Für den Landkreis Rosenheim entfallen 41.518.765 Euro, für die Stadt Rosenheim 9.704.518 Euro. Die Mittel in Höhe von 51.223.283 Euro können bei Umsetzung konkreter Investitionsprojekte abgerufen werden.
Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) betont: „Mit den jetzt bereitgestellten Mitteln aus dem Sondervermögen setzen wir ein klares Signal: Der Bund steht verlässlich an der Seite unserer Städte, Gemeinden und Landkreise. Diese zusätzlichen Investitionsgelder helfen dabei, wichtige Projekte vor Ort – von Schulen und Kitas über Straßen und Brücken bis hin zur digitalen Infrastruktur – zügig umzusetzen und unsere Kommunen zukunftsfest aufzustellen.“
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinsame Pressemeldung von Daniela Ludwig, Daniel Artmann und Sebastian Friesinger / Beitragsbild: Symbolfoto re)