Hygienekontrolleure starten Weiterbildung

Hygienekontrolleure starten Weiterbildung

Landkreis Rosenheim – Nicht nur für die Erstklässler hat in der vergangenen Woche der Ernst des Lebens begonnen.. Auch drei angehende Hygienekontrolleure des Landratsamts Rosenheim drücken nun wieder die Schulbank: René Engel, Martina Strobl und Florian Egger wurden deshalb mit eigens gestalteten Schultüten überrascht.

Aufgrund der Pandemie wurden im öffentlichen Gesundheitsdienst Stellen im Hygienekontrolldienst aufgestockt. Dringend benötigtes Personal wurde in die fachlich sehr spezifischen Gebiete wie Wasserhygiene, Umwelthygiene, Ortshygiene und Infektionsschutz eingearbeitet.
Nach der praktischen Tätigkeit vor Ort geht es nun für die drei im Jahr 2022/2023 in die schulische Ausbildung im Hygienekontrolleur-Lehrgang. In einem modularen System an der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGL) werden die angehenden Hygienekontrolleure auf ihren abwechslungsreichen Arbeitsplatz des öffentlichen Gesundheitsdienstes vorbereitet.

Nach gestandener Prüfung geht es in
das Gesundheitsamt Rosenheim

Nach bestandener Prüfung werden sie das Team im Gesundheitsamt Rosenheim ergänzen. Der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl, wünscht den ABC-Schützen eine schöne Zeit: „Ich bin mir sicher, dass alle gute Prüfungsergebnisse erzielen. Unsere Anwärter haben uns in allen Gebieten trotz schwieriger Zeiten bestens unterstützt. Vielen Dank und einen guten Start!“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim, zeigt: Gesundheitsamtsleiter wünscht den drei Anwärtern René Engel (links), Martina Strobl und Florian Egger viel Erfolg beim Hygienekontrolleur-Lehrgang.)

Ausbildungsstart in der Tourist Info Aschau

Ausbildungsstart in der Tourist Info Aschau

Aschau im Chiemgau / Landkreis Rosenheim – Für unzählige junge Leute war es Anfang September soweit: Der erste Ausbildungstag im Lehrberuf hat begonnen. So hat auch in diesem Jahr die Gemeinde Aschau im Chiemgau erneut ein positives Signal in der Jugendbildung gesetzt, und stellt unter anderem eine Ausbildungsstelle in der Tourist Info Aschau im Chiemgau zu Verfügung.

Nach abgeschlossenem Schulabschluss ist so für Anna Lampersberger ein neuer Lebensabschnitt mit dem Ausbildungsbeginn in der Aschauer Infostelle angebrochen. In ihrer dreijährigen Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit, werden viele interessante und abwechslungsreiche Aufgaben auf die junge Dame warten. Marketing, Personal- und Volkswirtschaft, bis hin zum perfekten Umgang mit Gästen und Leistungsträgern, werden im Mittelpunkt des Lehrberufes stehen. Erster Bürgermeister Simon Frank (rechts) begrüßte zusammen mit dem Team der Tourist Info Aschau die neue Kollegin und freut sich auf viele interessante Begegnungen. Den Aschauer Touristiker entsprechend gab es natürlich gleich eine besondere und ausgefallene Begrüßungs-Geste an die neue Auszubildende. Ausbilder Herbert Reiter (links) überreichte Anna Lampersberger (Mitte) eine Torte im satten Aschau-Rot, verbunden mit den besten Wünschen für eine ideenreiche und konstruktive Zusammenarbeit.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Stadt Rosenheim: Mit 17 Azubis ins Ausbildungsjahr

Stadt Rosenheim: Mit 17 Azubis ins Ausbildungsjahr

Rosenheim – Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März hat am gestrigen Dienstag bei der Stadt Rosenheim zum Start ins neue Ausbildungsjahr 17 neue Auszubildende begrüßt. „Ihr seid unsere Spezialisten für morgen“, sagte März beim Empfang im großen Rathaussaal.

Bei der Stadt Rosenheim haben heute sieben zukünftige Verwaltungsfachangestellte, eine Verwaltungswirtin, drei Diplom Verwaltungswirte, zwei Gärtner, ein Mechatroniker, ein Veranstaltungstechniker, eine Verwaltungsfachkraft und eine Medienfachangestellte ihre berufliche Laufbahn begonnen.
Ihre Einsatzorte werden die Stadtverwaltung, die Stadtgärtnerei, die Stadtbibliothek, die Städtische Galerie und die Veranstaltungs- und Kongress GmbH sein.
Sie wurden von der Ausbildungsleitung mit neuen Laptops samt Tasche, Schreibutensilien, einer Rosenheim-Praline und einer Rose überrascht. Sie erhielten Einblick in die Arbeit des Personalrats sowie der Jugend- und Auszubildendenvertretung und wurden zu einer Stadtführung eingeladen. Der erste Arbeitstag wird mit einem Besuch des Rosenheimer Herbstfestes abgerundet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Ausbildungsstart in Rosenheim

Ausbildungsstart in Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Anfang September treten in Stadt und Landkreis Rosenheim rund 1000 Jugendliche eine Ausbildung in einem IHK-Beruf an. Aktuell sind im Landkreis Rosenheim noch 662 Ausbildungsstellen unbesetzt und in der Stadt Rosenheim 208.

„Viele Betriebe haben angesichts des sich zuspitzenden Fachkräftemangels ihre
Ausbildungsangebote ausgeweitet und gehen neue Wege, um Schulabgänger von der Ausbildung zu begeistern und als Azubis zu gewinnen. Die Ausbildungsbereitschaft der Wirtschaft ist ungebrochen hoch“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Das größte Problem für die
Betriebe sei nach wie vor, dass es nicht genügend Bewerber für die
zahlreichen angebotenen Ausbildungsplätze gibt. Betroffen vom Angebotsüberschuss an Ausbildungsstellen seien alle Branchen gleichermaßen.
Laut aktueller Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind im Landkreis Rosenheim noch immer 662 Ausbildungsstellen unbesetzt und in der Stadt Rosenheim sind es 208 Lehrstellen, die noch immer frei sind. Diese Angaben beziehen sich auf alle Bereiche des Ausbildungsstellenmarkts, der neben dem IHK-Bereich auch das Handwerk, freie Berufe und den öffentlichen Dienst umfasst.

Industriemechaniker, Bankkaufmann und Industriekauffrau
und Kauffrau im Einzelhandel sind beliebte Ausbildungsberufe

Zuletzt war bei den jungen Männern im Landkreis der Industriemechaniker der beliebteste Ausbildungsberuf im IHK-Bereich, bei den jungen Frauen im Landkreis war es die Industriekauffrau. In der Stadt führt der Bankkaufmann die Liste der gefragtesten Ausbildungsberufe bei den jungen Männern an, bei den jungen Frauen war es die Kauffrau im Einzelhandel. Insgesamt gibt es im Landkreis Rosenheim an die 70 verschiedenen IHK Berufe, in denen Jugendliche derzeit eine Ausbildung absolvieren. In der Stadt sind es rund
60 IHK-Berufe.
In Stadt und Landkreis bilden aktuell mehr als 700 IHK-zugehörige Betriebe aus. Sie stehen für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse.
(Quelle: Pressemitteilung IHk für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Der Andere Leistungsanbieter“

„Der Andere Leistungsanbieter“

Rosenheim – Für Menschen mit einer körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigung gibt es neben dem Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen kaum berufliche Möglichkeiten. Genau an diesem Punkt setzt „Der Andere Leistungsanbieter“, kurz „ALA“, an – ein Angebot der Diakonie Rosenheim.

Das fünfköpfige Team der Diakonie Rosenheim sucht gezielt, unter Berücksichtigung der Wünsche der Teilnehmer, Beschäftigungsplätze im regionalen Umfeld.
Bisher engagiert sich der ALA seit seiner Gründung in 2019 an zwei Standorten: München und Rosenheim. In diesen beiden Regionen werden derzeit 19 aktive Teilnehmer betreut. Besonders freuen sich die Initiatoren, dass sich die Zahl der Teilnehmenden – trotz Corona – im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt werden konnte. Die Mitarbeiter unterstützen mit ihrer Arbeit aber nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Betriebe in vielen Belangen.

In den Berufsalltag
aufgenommen

Um als Teilnehmer im Angebot „Der Andere Leistungsanbieter“ aufgenommen zu werden, brauchen die Teilnehmenden eine Werkstattbefähigung von der Agentur für Arbeit oder alternativ eine Erwerbsminderungsbestätigung durch die Deutsche Rentenversicherung. Damit können die Teilnehmer der Maßnahme ab dem ersten Tag in „ihrem“ Betrieb Erfahrung sammeln, sich persönlich entwickeln und sich so auf eine Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vorbereiten.

In ihren Einsatzorten erfahren die Teilnehmenden echte Inklusion und werden wie alle anderen Mitarbeitenden auch in den Berufsalltag aufgenommen. Lediglich die Suche nach dem passenden Betrieb stellt die Mitarbeiter der Maßnahme gelegentlich vor Herausforderungen. Denn nachdem die größten Hürden – Bedenken seitens der Betriebe oder falsche Vorstellungen – genommen wurden, führt die Zusammenarbeit mit Beeinträchtigten fast immer zu einem Gewinn für alle Mitwirkenden.

Zusammenarbeit scheint
Früchte zu tragen

Und so scheint die Zusammenarbeit aller Beteiligten Früchte zu tragen. Nach nur 22 Monaten konnte bereits der erste Teilnehmer auf den Arbeitsmarkt vermittelt werden. Sein sehnlichster Wunsch nach einer Teilhabe am „normalen“ Berufsleben ging somit in Erfüllung. Durch verschiedene Praktika konnte er sich an die Arbeitswelt herantasten und bei seinem Einsatz bei einer Firma in Bruckmühl vollends überzeugen. Nach seinem Beginn im Frühjahr wurde er ab August von der Firma übernommen und in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis angestellt.
In Zukunft sollen möglichst viele weitere Teilnehmer denselben Weg einschlagen und sich in die „normale“ Berufswelt integrieren. Gemeinsam und mit einem bisschen guten Willen wird dies auch gelingen, da ist sich das Team des „Anderen Leistungsanbieters“ sicher. Interessierten Teilnehmern, aber vor allem auch aufgeschlossenen Betrieben, steht dessen Tür daher immer offen.

Mehr Infos gibt es unter Telefon 08031/284518 oder per Mail.
(Quelle: Presseinformation der Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: re)

Fotos für innpuls.me

Fotos für innpuls.me

Wasserburg – Renè Alexander Prodell ist 27 Jahre alt und lebt in Wasserburg in der Stiftung Attl in einer Wohngruppe. Der junge Mann ist Autist, was ihn aber nicht davon abhält, sich journalistisch und fotografisch zu engagieren. Vor vielen Jahren hat er seine Leidenschaft für diese Tätigkeit entdeckt. Ab jetzt unterstützt er innpuls.me immer wieder mit fotografischen Beiträgen. Bereits von ihm erschienen ist heute die schöne Aufnahme des Eichkätzchens auf dem Futterhäuschen in unserer Rubrik „Tierisch Gut“.
Wir freuen uns auf Deine Beiträge.
(Beitragsbild: Tonweber Digiart Photography)